Kürbis…Kürbis…Kulinarik…herbstliche Überraschungen

Inhaltsübersicht

von Ulla Gottschlich | Rezepte



Der Kürbis (Cucurbita)

Die Kürbisse (Cucurbita) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der großen Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae).

  • Kürbisse werden generell in Sommer- und Winterkürbisse unterschieden. Dabei werden die Sommerkürbisse sehr früh geerntet, damit sie nicht zu faserig werden. Mit dem einsetzenden Frost ist die Erntezeit der meisten Kürbisse dann vorbei. 
  • Kürbis bezeichnet man auch als „Fruchtgemüse“, denn aus botanischer Sicht gehört er – wie die Gurken und die Melonen – zum Obst, da der Kürbis aus der Blüte einer bestäubten Pflanze entsteht, eben genau wie eine Frucht.
  • Laut der Lebensmitteldefinition zählt er aber zum Gemüse, denn er wird nur einjährig kultiviert.
  • Kürbis ist sehr vielseitig und dabei noch sehr gesund. Das Fruchtfleisch und die Kerne enthalten viele wichtige VitamineMineralien und Ballaststoffe
  • Man unterscheidet zwischen Gartenkürbissen – dazu gehört übrigens auch die Zucchini – , Moschuskürbissen und Riesenkürbissen.

Will man im Sommer überprüfen, ob der Kürbis überhaupt schon richtig reif ist, gibt es dafür einen ganz einfachen Trick: Wenn man mit den Fingern leicht auf den Kürbis klopft und es hohl klingt, dann ist er reif. Zudem hat er dann auch einen holzigen Stiel, was ein weiteres Erkennungsmerkmal ist. Ein Kürbis ist also auch immer dann reif, wenn er eine schön satte Farbe hat und außen keine grünen Stellen mehr zu sehen sind. Dies gilt jedoch nicht für Kürbissorten mit grüner Schale.  Außerdem muss die Schale hart sein und darf bei Druck nicht nachgeben.

„Thanksgiving Day“ – nun ist endlich die wunderbare Kürbiszeit gekommen…


Ist Kürbis eigentlich gesund? Jaaah…Der Spitzenreiter in Sachen Gesundheit ist der Hokkaido-Kürbis. Wichtig – darauf achten: Der Stiel darf auf keinen Fall fehlen, sonst trocknet der Kürbis aus. Zudem kann er dann auch schneller faulig werden. Ein reifer Kürbis enthält besonders viel *Betacarotin und auch die meisten Ballaststoffe. Das Fruchtfleisch des Kürbisses ist reich an Kalium (350 mg pro 100 g), ein Mineralstoff, der die Herzgesundheit stärkt und hohem Blutdruck entgegenwirkt. Im Fruchtfleisch stecken zum Beispiel reichlich Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. (Anm.: *Beta-Carotin kann im Körper in Vitamin A umgewandelt werden und wird aus diesem Grund auch Provitamin A genannt.)

  • Das Fruchtfleisch und die Kerne vom Kürbis enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe:
  • Zum Beispiel können die im Kürbis enthaltenen Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck senken, sie wirken entzündungshemmend und beeinflussen den Fett-Stoffwechsel positiv. Vor allem die Kürbiskerne sind eine gute Quelle für Omega3Fette. Außerdem sind sie u.A. reich an Eisen… 
  • Regelmäßige Einnahme von Vitamin E und Linolsäure (z.B. im Kürbiskernöl) können auch einen erhöhten Cholesterinspiegel senken und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Die benötigte Menge an Vitamin A bzw. *Betacarotin kann für unseren Körper durch unsere üblichen Lebensmittel wie Mohrrüben, Kürbis, rote Paprika, Grünkohl, Spinat, Feldsalat sowie Leber(wurst), Eier und Milchprodukte problemlos zugeführt werden. Vor allem auch Obstsorten wie Honigmelone, Aprikosen und Mango sind reich an Betacarotin und hier mit dabei.

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Kuerbis-Warum-das-Herbstgemuese-so-gesund-ist,kuerbis812.html


Zierkürbisse sind in der Regel alle giftig (!).

Wissenswertes über den Kürbis:

Die Ernte der meisten Kürbisse beginnt schon im Spätsommer (Ende August) und zieht sich weit bis in den Spät-Herbst (Ende Oktober) hinein. Die Kürbisse sind dann reif, wenn sie beim Klopfen hohl klingen. Die Stiele sehen dann – wie erwähnt – doch auch schon recht holzartig aus. Je kräftiger die Farbe des Kürbis, desto vitaminreicher und geschmacks-intensiver ist er... sagt Wikipedia.

  • Jeder Speisekürbis lässt sich roh (ohne harte Schale) sehr gut einfrieren. Dafür schneidet man ihn am besten (geschält) in kleinere Stücke oder Scheiben.
  • Zu den essbaren Kürbissen gehört z.B. der bekannte Hokkaido-Kürbis. Bei diesem kann man sogar die Schale mitessen. Arten wie den Hokkaido-Kürbis gibt es inzwischen weit bis in das nächste Frühjahr hinein.
  • Das Fruchtfleisch z.B. des Halloweenkürbis  „Ghost Rider“ schmeckt süßlich-mild… und eignet sich besonders gut für Suppen, Püree und Kuchen. Auch seine Schale lässt sich hervorragend für gruselige Schnitzereien bearbeiten. 
  • Am besten verwendet man zum Schnitzen für den Halloween-Kürbis die Sorten Hokkaido-, Butternut-, Muskat-Kürbis.
  • TIPP: Man sollte z.B. Hokkaido-Kürbisse nicht vor der Lagerung waschen: Diese dürfen nicht viel mit Wasser in Berührung kommen, ansonsten faulen sie schneller. Es sei denn, sie werden danach sofort verarbeitet.

KÜRBISFELD: Kürbisse am besten direkt vom Erzeuger in der Nähe kaufen…


Die große Kürbis-Familie

Der Moschuskürbis: Zur Familie gehören zum Beispiel der Butternut- und der Muskatkürbis.

Aufgrund seines feinfruchtig-säuerlichen Geschmacks schmeckt der Muskat-Kürbis nicht nur sehr gut in Süßspeisen, sondern auch in Suppen, Salaten, Aufläufen und Chutneys. Er kann roh und gegart gegessen werden. Wird er gekocht, wie beispielsweise in Suppe, beträgt die Garzeit wie bei anderen Kürbissorten etwa 20 bis 25 Minuten. Beim Moschuskürbis können sowohl das Fruchtfleisch, aber auch junge Pflanzensprossen und die Blüten als Gemüse verarbeitet werden.

Der Moschuskürbis wird häufig als der feinste Speisekürbis gehandelt. Er verbreitet, frisch angeschnitten, ein leicht süßliches Aroma. Das Fruchtfleisch des Moschuskürbis ist dunkelgelb bis leuchtend orange. Er wird besonders geschätzt wegen seines intensiven Aromas und der schön nussigen Note. Geschmack und Farbe werden beim Moschuskürbis immer intensiver, je länger er gelagert wird.

  • BUTTERNUT-KÜRBIS: Vom Aussehen her gleicht er eher einer Birne, daher wir er auch gerne Birnenkürbis genannt. Der längliche, bis 30 Zentimeter lange Kürbis bringt ausgereift ein Gewicht von ein bis drei Kilo auf die Waage. Der birnenförmige Kürbis ist im Herbst sehr beliebt.  Von der Farbe her – ist er blass-gelblich bis beige (siehe Foto). Er hat viel zartes Fruchtfleisch, das eine buttrige Note und sanfte Süße mit sich bringt. Er hat eine sehr dünne, aber recht harte Schale – zum Kochen sollte diese jedoch vorher entfernt werden. Fürs Halloween-Schnitzen lassen wir diese aber doch dran… 😉

  • Zudem gilt – je kleiner, desto feiner: Beim Einkauf sollte man also eher generell kleinere Exemplare bevorzugen: Ihr Fruchtfleisch ist fester, hat mehr Geschmack und ist weniger faserig.
  • In der Küche verwendbares Kürbisfleisch duftet und schmeckt neutral bis aromatisch, meist auch leicht süßlich, aber niemals bitter (!).
  • Angeschnittene Kürbis-Teile sollten nicht länger als zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Das Einfrieren von frisch geerntetem, essbarem Kürbis ist immer noch die beste Methode, ihn über einen längeren Zeitraum aufzubewahren. Man sollte darauf achten, dass man den Stiel und die Kerne vorher entfernt, also alles komplett kleinschneidet. Frosten als Konservierungsmethode ist dabei besonders praktisch, denn man kann den Kürbis roh einfrieren und später nach dem Auftauen flexibel weiterverarbeiten. So ist er tiefgekühlt meist 4 bis 6 Monate haltbar. Der besondere Vorteil: Man kann kleinere Portionen einfrieren. Je nach Verwendungszweck schneidet man entweder einzelne Stücke klein oder friert den Kürbis roh als feines „Püree“ ein. Zum Auftauen legt man das Herbstgemüse am besten über Nacht in den Kühlschrank. Die Kürbisstücke kann man später dann bei Bedarf auch unaufgetaut in den Ofen, in die Pfanne geben oder direkt im heißen Wasser kochen. Richtig auftauen musst man ihn vorher nicht. (!! Wenn man ihn draußen zum Auftauen stehen lässt, wird er eher matschig!!)

BUTTERNUT-KÜRBIS oder Moschus-Kürbis – ist eine Art Winterkürbis,
er hat einen leicht süßen, nussigen Geschmack.


Flaschenkürbis (Lagenaria siceraria) … Der Flaschenkürbis wird auch Kalebasse, Pilger-, und Trompetenkürbis genannt. 

Der Flaschenkürbis ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse. Er gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde 2002 zum Gemüse des Jahres gewählt.

WICHTIG: Kürbisse – die leicht bitter schmecken – sind zum Verzehr und in der Küche absolut ungeeignet und müssen weggeworfen werden. Einige Flaschenkürbis-Arten kann man essen. Dazu müssen diese aber noch jung geerntet werden. Immer roh vorher ein kl. Stück probieren: Die giftige, bitter schmeckende Substanz Cucurbitacin kommt jedoch in erster Linie vor allem (in größeren Mengen) in Zierkürbissen vor. Dieser giftige Bitterstoff wird durch das Kochen nicht zerstört! Kürbis, der bitter schmeckt, muss sofort ausgespuckt werden. Wer ihn aber bereits gegessen hat und stärkere Magen-Darm-Symptome verspürt, sollte einen Arzt aufsuchenGrundsätzlich sind Kürbisse, die bitter schmecken, auch giftig. 


Der Gehalt am giftigem Bitterstoff Cucurbitacin nimmt generell auch schnell mit der Fruchtreife bestimmter Kürbissorten zu. Aus diesem Grund können einige Kürbissorten in jungem Stadium der Reife– wie gesagt – noch bedenkenlos geerntet und in der Küche verarbeitet werden, aber nur, solange sie wirklich keinen Bittergeschmack haben. Reif schmecken sie dagegen – wie gesagt – bitter, dazu zählt zum Beispiel hier auch der Flaschenkürbis (FOTO unten). Wichtig ist übrigens, dass man den Kürbis vor dem Kochen roh probiert, ob er bitter schmeckt… Denn nach dem Kochen ist dieser Geschmacks-Test nicht mehr sicher zuverlässig.


Der Flaschenkürbis (Lagenaria siceraria) ist eine seltene, ausgefallene Kletterpflanze auch für Spalierees gibt davon viele nicht essbare Sorten. Man kann sich hier vom Fachmann – der z.B. Kürbis selbst anbaut – beraten lassen. Wenn er hängend wächst, entwickelt er die Form einer Flasche oder einer Birne. Ein noch nicht vollreifer Flaschenkürbis kann weiß, grün oder auch gesprenkelt sein.

Die Sorte: Herkuleskeule (Kalebasse) z.B. ist ein essbarer Flaschenkürbis. Ein junger Flaschenkürbis hat eine leichte Behaarung und ist zum Verzehr geeignet. Die Schale ist noch relativ weich, das Fruchtfleisch wässrig. Die Früchte werden bis 2 m Länge (!) groß… Flaschenkürbisse gibt es in beinahe allen Größen. Zwischen wenigen Zentimetern und zwei Metern sind alle Größen möglich. Der Flaschenkürbis (Lagenaria siceraria) gehört zwar zur Familie der Kürbisgewächse, ist aber mit der Kürbis-Gattung Cucurbita nur entfernt verwandt. Der Flaschenkürbis wächst einjährig. Seine Meter langen Ranken überziehen oft mit enormer Wuchskraft die Rankgerüste, die daher auch entsprechend stabil sein müssen...Der Flaschenkürbis ist eine einjährige Kletterpflanze. Die Sprossen werden im Garten oft über 10 Meter lang. (Wikipedia)

Eine Auswahl an Flaschenkürbissen


Zier- und Wildkürbisse

Alle Zier- und Wildkürbisse enthalten viel Cucurbitacin, sie sind sehr stark giftig und dürfen deshalb nicht verzehrt werden. Im Handel sind die Zierkürbisse als nicht essbar gekennzeichnet. Die giftigen bunten Zierkürbisse sind meist kleiner und recht auffällig geformt oder haben bunte, ganz außergewöhnliche Farben. Zu den Sorten, die nicht essbar sind, zählen z.B. der birnenförmige Schwanenhals, manche Flaschenkürbisse oder der Bicolor Spoon, dieser ist z.B. auch ein sehr schöner Zierkürbis. Er ist halb gelb bzw. halb grün, manchmal auch einfarbig. Im voll ausgereiften Zustand sind Zierkürbisse ideal für eine wunderbare Herbstdekoration. Die Früchte werden etwa 10 – 20 cm lang und sind oft leicht gebogen.

Anm.: Um die Kürbisse für eine Herbstdekoration im Freien zu konservieren, kann man diese kräftig mit Haarspray einsprühen. Dadurch hält sich der Kürbis länger und wird daran gehindert, zu schimmeln oder zu faulen. Außerdem gibt es einen schönen Glanz… (Alnatura.de)

Neben Zier-Kürbissen wird vor allem der Riesen-Kürbis, in der Botanik „Curcurbita maxima“ genannt, gerne als Dekoration im Herbst verwendet, da sein Fruchtfleisch wenig schmackhaft und seine Schale ungenießbar ist. Besonders beliebt sind diese großen Exemplare als gruselige Halloween-Kürbisse.


Man verwendet häufig auch zum Schnitzen für einen sog. Halloween-Kürbis auch einen Butternut-, Muskat- oder aber den sog. Halloween-Kürbis (essbar): „Ghost Ride“. Der Halloweenkürbis zählt zu den Speisekürbissen – das Fruchtfleisch ist somit essbar.


Damit der Kürbis für Halloween eine gute Standfläche hat, schneidet man ihn an der Unterfläche ab, sodass eine gerade Fläche entsteht. Nun kann man das schmackhafte Fruchtfleisch unten mit einem großen Löffel oder Eisportionierer ausschaben und den Kürbis komplett aushöhlen. Die Kerne vom Fruchtfleisch trennen. Das Fruchtfleisch des ausgehöhlten, entkernten Halloweenkürbis schmeckt köstlich (süßlich-mild) und eignet sich besonders gut für Suppen, Püree und Kuchen.

FOTO: Flaschenkürbisse sind – wie oben erwähnt – ebenfalls eine Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse. Nur ein junger Flaschenkürbis hat eine leichte Behaarung und ist zum Verzehr geeignet. Die Schale ist noch relativ weich, das Fruchtfleisch wässrig. Ein ausgereifter großer Flaschenkürbis dagegen ist kahl, seine Schale hölzern und sehr hart. Das Fruchtfleisch wird mit zunehmender Reife PAPIERÄHNLICH und ist dann ganz und gar ungenießbar.


Der Winterkürbis (Cucurbita maxima) 

Richtig – an einem kühlen und dunklen Ort gelagert – sind Winterkürbisse über mehrere Monate haltbar… Diese werden erst später zwischen September und November geerntet. Ein Winterkürbis zeichnet sich durch seinen runden Stiel und lange Lagerfähigkeit aus.

Der Winterkürbis wird im englischen als „pumpkin“ bezeichnet. Der Begriff wird nur für solche Kürbisse verwendet, die sich auch zum Aushöhlen an Halloween eignen..

Der Hokkaido-Kürbis

  • Der Hokkaido-Kürbis ist die aktuell beliebteste Kürbissorte und ganzjährig erhältlich. Er muss nicht erst geschält werden und die Farbe ist in etwa orange-rot. Heute ist er überall in der Welt bekannt und sehr beliebt: Diese Kürbisse sind breitrunde, orangerote Speisekürbisse mit einem Gewicht zwischen 0,5 bis 1,5 Kilogramm, deren dünne Schale, anders als bei den meisten übrigen Kürbissorten, beim Kochen schön weich wird und mit verzehrt werden kann.
  • Hokkaido-Kürbis: Bei uns hat dieser relativ kleine Kürbis im frühen Herbst Saison. Dann trifft man ihn auch in vielen Super- oder auf Gemüsemärkten. Beim Hokkaidokürbis handelt es sich wohl um einen der bekanntesten Kürbis mit einer essbaren Schale….
  • Bei Zimmertemperatur sind Kürbisse wie der Hokkaido oder der Butternut-Kürbis etwa ein bis zwei Monate haltbar.

WISSENSWERTES: So besitze der Hokkaido-Kürbis sieben Mal (nach Alfons Schubeck) mehr Beta-Carotin als z.B. ein „Laternenkürbis“ genannt: Ghost Rider (Cucurbita pepo)
Dieser „Ghost Rider“ ist im Übrigen meist recht groß ist und eher weniger für Kürbisgerichte geeignet. Da das oft faserige Fruchtfleisch weniger schmackhaft und die Schale eh ungenießbar ist… ist dieser aber für die begehrten Halloween-Laternen Ende Oktober bei uns bestens geeignet. Er ist von ausgesprochen schöner Form und meist von orangener Farbe. Man kann den großen Kürbis, der bis zu zehn Kilogramm wiegen kann, für Halloween komplett aushöhlen und mit einem schön gruseligen Gesicht verzieren.

Ganze Kürbisse, die nicht sofort nach der Ernte verarbeitet werden, sollte man an einem trockenen, kühlen Ort lagern. Allerdings ist ein essbarer Kürbis direkt nach der Ernte wiederum am schmackhaftesten. Im Laufe der Lagerung verliert er schnell Wasser und wird dadurch härter. Bestimmte Kürbis-Sorten, wie beispielsweise Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis und der Spaghetti-Kürbis lassen sich allerdings sogar bis zu acht Monate lang – kühl lagern.


Zu den Riesenkürbissen gehört auch – woe oben erwähnt – der sog. Ghost Rider (Laternen-Kürbis genannt) oder auch der Halloweenkürbis... Der Halloween-Kürbis ist – wie sein Name bereits andeutet – eine der Kürbissorten, die sich besonders gut zum Schnitzen für Halloween eignen. Das liegt an seinem knackigen, festkochenden Fruchtfleisch. Eigentlich heißt er jedoch Ghost Rider… dazu später mehr…


Sommerkürbisse sind Kürbisse, die unreif geerntet werden und deren Schale noch dünn und essbar ist.

  • Der sog. Sommerkürbis ist also feiner und zarter. Sommerkürbis sollte man möglichst frisch verarbeiten. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist er etwa ein bis zwei Wochen haltbar. Sommerkürbis-Sorten sind z.B. der PatissonKürbis, der Spaghetti-Kürbis und der Öl-Kürbis, aus dem auch das wertvolle Kürbiskernöl gewonnen wird.

Patisson-Kürbis (rechts im Bild):
Charakteristisch für die kleinen Kürbisse ist ihre
linsenförmig abgeplattete, runde Form; sie haben
einen Durchmesser von etwa 10 bis 25 cm und
sind meist gelb oder weiß.

Links unten im Bild: Spaghetti-Kürbisse
Typisch: Zylindrische Lang-Form, Farbe grün/gelb. Das
Fruchtfleisch des Spaghetti-Kürbis ist etwas faserig und
ähnelt Nudeln, wodurch er auch gerne als „Pasta“ – Alternative
verwendet wird. Die Fruchtgröße (Durchmesser mal Höhe)
beträgt 13 bis 16 Zentimeter mal 20 bis 30 Zentimeter.

Steirischer Öl-Kürbis


  • Beim Steirischen Öl-Kürbis lässt sich beim Pressen der Kerne viel leichter das hoch geschätzte Kürbiskernöl gewinnen. Der Kürbis selbst selbst ist zwar essbar, zeichnet sich jedoch durch keinen besonderen Geschmack aus… Im Durchschnitt wiegt ein reifer, kugelrunder Öl-Kürbis 8 bis 10 Kilogramm. Die weiche Konsistenz der Samen (Kürbiskerne) ermöglicht eine effiziente Pressung des Kürbiskernöls... Junge Früchte sind dunkelgrün und verfärben sich zur Reife hin erst nach gelb-orange. (Wikipedia)

MEIN KLEINER GELBER KÜRBIS… wie schön...


WAS IST EIGENTLICH EIN „SOMMERKÜRBIS“ ??

Die Sorten unterscheiden sich zwar in ihrer Form, Größe und Farbe, aber allen gemein ist ein eckiger Stiel. Sommerkürbis ist lediglich eine Klassifizierung für die verschiedenen Kürbissorten – die dann erntereif sind. Bereits kurze Zeit nach der Aussaat kann man den Sommerkürbis ab Juni, Juli schon ernten. Dann schmeckt er am besten und hat noch eine feine, weiche Schale, die man in den meisten Fällen mit essen kann. Neben der zarten Schale unterscheidet sich Sommerkürbis vom Winterkürbis auch in der Haltbarkeit. Ein Sommerkürbis behält normalerweise nicht lange seine Frische… er ist zum alsbaldigen Verzehr bestimmt…

Zucchini = Kürbis?? Die Rede ist hier tatsächlich vom ZUCCHINI… ja, – dieser wird auch „Sommerkürbis“ genannt. Sommerkürbisse sind Kürbisse, die – wie gesagt – unreif geerntet werden und deren Schale noch zart und essbar ist… Die Zucchini ist also eine Variation des Gartenkürbis. 

Gekaufte Zucchini kann man also grundsätzlich immer roh essen. Bei selbst angebauten Zucchini sollte man zuerst einen Geschmackstest machen. Bitter schmeckende Zucchini enthalten – wie erwähnt – giftige Cucurbitacine und dürfen weder roh noch gekocht verzehrt werden. 

Welche Arten gibt es aktuell am meisten:


Die Kürbisfamilie ist mit über 800 verschiedenen Kürbisarten sehr groß.

  • Der essbare Butternut-Kürbis hat die Form einer Birne, die dünne, recht harte Schale ist reif meist beigefarben und sollte vor der Zubereitung entfernt werden. Butternut zu schälen geht ganz einfach mit einem Kartoffelschäler. Wie der Name schon sagt, schmeckt das Fruchtfleisch angenehm nussig. Man kann ihn füllen, braten, zu Suppe und Püree verarbeiten.
  • Wie der Butternut-Kürbis gehört auch der Muskatkürbis zur Familie der Moschus-Kürbisse. Geschmacklich überzeugt der Muskatkürbis durch ein fein fruchtiges Fruchtfleisch. Dazu kommt die delikate, leichte Muskatnote, die ihm ihren Namen gegeben hat.

Hier links im Bild sieht man
den grün gefleckten Muskatkürbis mit seinem feinen Kürbis-Püree und gerösteten delikaten Kürbiskernen on Top.

  • Der Muskatkürbis ist meist sehr groß, er hat ein kräftiges Muskat-Aroma und wird daher idealerweise zu Kürbis-Suppen oder Kürbis-Mus (Püree) verarbeitet. Der Muskatkürbis hat eine weiche Schale und weniger Kerne als die meisten anderen Kürbissorten.
  • Man kann das namensgebende Aroma etwas kräftiger machen, wenn man zusätzlich – für Muskat-Liebhaber – noch etwas frisch geriebenes Muskatnuss über das Kürbisgericht gibt. Dementsprechend bieten sich auch Ingwer oder Chili als gute Begleiter bestens an.
  • Am besten schmeckt dieser Kürbis, wenn er noch nicht ganz reif ist, dann ist auch seine Schale noch richtig grün. Charakteristisch ist auch seine runde, gerippte Form, die ihn fast wie gemalt aussehen lässt.

DER ROTE ZENTNER

Roter-Zentner-Kürbisse (Foto) sind bekannt für ihren schön aromatischen Geschmack. Diese kletternd wachsenden Gemüsepflanzen werden gewöhnlich 40 bis 60 cm groß. Eine reiche Ernte – bereits ab September – ist durch einen sonnigen Standort bei durchlässigem, humosem, nährstoffreichem Boden schon früh möglich. 


DER ROTE ZENTNER (Cucurbita maxima) 

Beim Riesenkürbis (Winterkürbis) gibt es zwei Sorten: Der Gelbe und der Rote Zentner. Der rote Riesenkürbis wird bis zu 20 Kilogramm schwer. Er liefert anerkannt die größten Früchte des Pflanzenreichs…Die meisten Exemplare erreichen ein Gewicht zwischen fünf und zehn Kilogramm, was allerdings auch schon recht beachtlich für einen Kürbis ist. Der Durchmesser beträgt im Schnitt 20 bis 30 Zentimeter, die Farbe ist rot-o range – Der Rote Zentner ist eine sehr alte französische Kürbissorte und ist – von der Form her – eher flach-rund (Foto). Er ist seit ein paar Jahrzehnten ein sehr beliebter Speisekürbis. Das feinfaserige Fruchtfleisch schmeckt zudem leicht süßlich, weswegen es ideal zum Einkochen, für Gelee und Marmelade geeignet ist.

Typischerweise werden alle Pflanzen aus der Gattung Cucurbita vor dem Kochen besser geschält…

Die Früchte des Speise-Kürbis (Cucurbita maxima = Riesen-Kürbis) sind bekannt für ihren schön aromatischen Geschmack. Er liefert mit die größten Früchte des Pflanzenreichs. Er ist vor allem auch ein sehr schmackhafter Kürbis, zirka 1 – 1,5 kg schwer, mit leuchtend orangeroter Farbe und flach-ebener, runder Form….

  • Hokkaido-Kürbis… Der Hokkaido-Kürbis zählt – wie oben erwähnt – zu den bekanntesten und beliebtesten Speisekürbissen. Nicht zu vergessen, dass Hokkaidos auch in Sachen Lagerung ausgesprochen pflegeleicht sind.
  • Diese erfreuen uns durch ihr saftiges, faserarmes Fruchtfleisch mit einem schön nussigen Geschmack. Zudem lässt sich die Schale mitessen, was die Zubereitung erleichtert.
  • Ist der Hokkaido Kürbis schon einmal angeschnitten, hält er sich in etwa bis zu vier Tage im Kühlschrank. Dazu gibt es später noch mehr Infos…

Ob man einen Kürbis mit Schale essen kann, hängt jeweils von der Sorte ab. Hokkaido-Kürbisse, die eher kleinere Früchte mit dünner Schale ausbilden, muss man – wie gesagt – in der Regel nicht schälen. Bei Butternut und Muskatkürbis ist die Schale schon etwas härter – bei kurzen Garzeiten werden sie daher besser vorher schon geschält.


DIE KLEINEN FEINEN:
TIPP: Bereits vor dem Kauf sollte man sich unbedingt erst den Verwendungszweck genau überlegen, denn kleine Kürbisse besitzen ein festeres Fruchtfleisch und sind geschmackvoller, während größere Exemplare doch oft deutlich faseriger und oft eher geschmacksneutral sind.

Zudem ist der Kürbis reich an Vitamin A und B-Vitaminen und ist sehr gut verdaulich, weshalb er sich auch perfekt püriert als Babynahrung eignet.

DAS BESTE ZUM JAHRES-SCHLUSS:
EINE SCHÖNE HERBST-ÜBERRASCHUNG 

Die köstliche Kulinarik des Herbstes: Wir freuen uns auf Herzhaftes und Süßes, das die Seele streichelt und den Gaumen verwöhnt. Ein Klassiker der Herbstküche ist hierzulande jedoch eher ein köstlicher Flamm- bzw. Zwiebelkuchen und Federweißer….


Kein Genuss ist vorübergehend,
denn der Eindruck,
den er hinterlässt,
ist bleibend.

Zitat: © Johann Wolfgang von Goethe

Seit Präsident Lincoln im Jahr 1863 den „Thanksgiving Day“ ausgerufen hat,
findet der Feiertag jährlich in den USA an diesen Tagen (erst Ende November)
statt. Dann gibt es überall – in fast jedem Haushalt – die „PUMPKIN-PIE“. (Rezept unten)

Thanksgiving“ ist ein – in den Vereinigten Staaten und Kanada – gefeiertes Erntedankfest, dessen Form stark von der europäischen Tradition dieses Festes abweicht. Hier kommen die Familien traditionell zusammen, man kocht allerlei Festliches – wie den berühmten Truthahn und besondere Leckereien. In den Vereinigten Staaten ist der Thanksgiving Day ein staatlicher Feiertag, der erst später am vierten Donnerstag des Monats November gefeiert wirdWikipedia

Das Licht im ausgehöhlten Kürbis soll den Teufel und böse Geister fernhalten. Der Brauch, Laternen aus Kürbissen zu schnitzen, geht auf eine alte Legende aus Irland zurück… Näheres hier unter:

https://www.helles-koepfchen.de/halloween/woher_kommt_halloween.html


Halloween wird bei uns stets – schon deutlich früher – nämlich am 31. Oktober gefeiert: So fällt Halloween in manchen Bundesländern mit dem Reformationstag (Martin Luther) und damit einem gesetzlichen Feiertag (in einigen Bundesländern) zusammen.

IM DUNKELN LÄSST SICH GUT MUNKELN:
Volle Dunkelheit muss rund 80 Minuten nach der Dämmerung – an Halloween (2023 also gegen 18.30 Uhr (Osten) bzw. 19.00 Uhr (Westen) herrschen: Spätestens dann kann endlich in der Dunkelheit der geheimnisvolle Gruselspaß starten.

An Halloween spuken kostümierte Kinder durch die Nachbarschaft und manch
Erwachsene treffen sich zu finsteren Grusel-Partys. Warum feiern wir Halloween?
Zur Abschreckung der bösen Geister verkleideten sich die Menschen früher mit
furchterregenden Kostümen und spukten selbst bei Nacht durch die Straßen.
Große Feuer auf den Feldern sollten böse Geister fernhalten.

Vor den Häusern stehen kleine Gaben („treats“), welche die Geister besänftigen
und von Untaten abhalten sollen. „Süßes oder Saures!“ – mit diesem Schlachtruf
ziehen am Abend des 31. Oktobers auch heute noch große Scharen kleiner Hexen,
Gespenster und Monster mit viel Spaß von Tür zu Tür...

Wie teuer ist eigentlich ein ganzer Schnitzkürbis?

Etwa je 7. € inkl. MwSt. sagt der Kürbis-Bauer. Bei Edeka kostet das Kilo etwa 2 € inkl. MwSt.
Hokkaido Kürbisse im Supermarkt wiegen meist zwischen 1 und 2 Kilogramm. Im Vergleich zu seinen Verwandten ist der Hokkaido recht klein.

Man kann davon ausgehen, dass gesunde, noch nicht geschnitzte Kürbisse etwa 8-12 Wochen lang kühl gelagert werden können, während die geliebte, geschnitzte Laterne nur etwa 5-10 Tage halten wird. Daher sollte eine entsprechende Halloween-Kürbis Schnitzerei entsprechend eingeplant werden.


REZEPTE…REZEPTE…REZEPTE…


DER KÜRBIS-KUCHEN (PUMPKIN-PIE) … Hhhmmm…

Hierzulande ist „Kürbiskuchen“ ja immer noch eher die Ausnahme – für Amerikaner gehört er jedoch fest zum „Thanksgiving“ Prozedere. Eigentlich schade…daher gibt es – für einige hier zum Kennenlernen – ein absolut köstliches Rezept mit Kürbis – die „PUMPKIN-PIE“ – zum Nachbacken… Es ist ganz einfach: Man braucht dazu – vor allem – das feine Kürbispüree. Das Püree ist recht schnell (z.B. am Vortag) schon einmal fertig zubereitet:

Kürbis-Zubereitung – Den Kürbis halbieren:
1.) Entkernen-aushöhlen
2.) In Scheiben schneiden
3.) Würfeln
4.) Kerne evtl. für später (z.B. Röstung) aufheben


Man benötigt zunächst erst einmal dazu: 1 Kürbis (Hokkaido oder Butternut), ein langes scharfes Küchenmesser und einen ausreichend großen Kochtopf mit Wasserund dazu gibt es folgendes Kuchen-Blitz-Rezept…

DER KÜRBIS-KUCHEN (PUMPKIN-PIE)… Hhmmm… lecker… 

ERST KOMMT DIE VORBEREITUNG:

  • Den Kürbis halbieren, schälen und Kerne etc. entfernen… ist eigentlich eine recht harte Arbeit
    ABER: Zum Beispiel muss man bei dem japanischen HOKKAIDO-KÜRBIS – der nur eine ganz dünne
    Schale aufweist – die „Schale“ erst gar NICHT entfernen –
  • So ist der japanische Hokkaido-Kürbis, der einen feinen, kastanienartigen Geschmack hat, auch zusätzlich noch wesentlich nährstoffreicher als andere Winterkürbisse. 

Bei allen anderen Kürbis-Sorten sollte man die sehr harte Schale vorher gut (z.B. mit einem Sparschäler) entfernen, weil die Schale beim Kochen nicht weich wird. Dazu gibt es einen TIPP:

TIPP: Einfach hier mit dem folgenden absolut genialen „Schachzug“ arbeiten:


Den Speise-Kürbis einfacher zerteilen:
Der schnelle Trick mit dem Backofen:

Ach, herrjeh…den Kürbis schneiden? Dazu braucht man echt viel Kraft… außer natürlich – wie gesagt – beim Hokkaido-Kürbis.

TIPP: Also am besten mit dem großen Kürbis ab damit in den Backofen: So erfolgt später die Kürbis-Zubereitung dann ganz easy – mit diesem genialem Trick:

  • Den Backofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen:
  • Den kompletten, also ganzen Kürbis (z.B. am Vortag) auf ein Backblech mit Backpapier legen und diesen dann etwa eine gute halbe Stunde (30-40 min) im Ofen garen lassen.
  • Durch die Hitze werden Schale und Fruchtfleisch deutlich weicher. Danach den Kürbis ganz abkühlen lassen und schon lässt er sich später mit einem scharfen Messer leicht und ohne wesentlichen Widerstand schälen und in Stücke schneiden.

https://www.chefkoch.de/rezepte/369581122563489/Kuerbis-verarbeiten-ganz-allgemein.html

So kann man die ausgehöhlten Kürbis- Stücke vor der weiteren
Zubereitung – schon stückig würfeln. Die Kürbis-Kerne mit dem
Esslöffel im Innern vollständig entfernen und evtl. aufheben,
um die leckeren Kürbiskerne später zu verwerten (siehe Rezept unten). 
Danach die ausgehöhlten, geschälten Kürbis-Teile – nach Gusto –
in schöne, gleichmäßige Spalten oder Stücke schneiden..

I.) NUN GEHT ES ZUR KÜRBIS-KUCHEN ZUBEREITUNG:
KÜRBIS-PÜREE? Selber machen?

  • Da ich mich für einen Hokkaido-Kürbis entschieden habe – es geht natürlich auch mit jedem anderen noch zu schälenden Kürbis kann ich nun beim Hokkaido aufs Schälen ganz verzichten. 
  • Das Tolle am Hokkaido ist nämlich – wie schon erwähnt – dass man hier die Schale mitessen kann. Anders als bei Kartoffeln, die man noch extra schälen muss.
  • Und dann geht alles plötzlich ganz schnell: Kürbis in Würfel schneiden. Einen Kochtopf mit ausreichend Wasser erhitzen, die schon bereit gestellten Kürbiswürfel hineingeben und schön weich kochen. Je nach Größe der Kürbis-Würfel dauert das Kochen zwischen 15 und 20 Minuten (Garprobe). 
  • Wenn man beim Kochen mit einer Gabel in die Würfel sticht, kann man am besten überprüfen, ob der Kürbis bereits fertig ist. Lassen sie sich leicht und weich bis zur Mitte einstechen, sind sie durch.

Feines Kürbis-Püree selbstgemacht…


  • Alles abgießen und die Würfel erkaltet im Mixer (oder „Flotte Lotte“ (= Passiergerät aus rostfreiem Edelstahl) fein pürieren.
  • Das war’s? Ja, tatsächlich… das war’s! Nur die pikante Würzung fehlt…
  • Das Kürbis-Püree ist nun schon zunächst einmal fix und fertig gegart..
  • Na ja… abschmecken sollte man dies – bei sofortigem Gebrauch – schon noch…Der Kürbis mit seinem zurückhaltenden Geschmack lässt sich hervorragend mit einer recht kräftigen Würze kombinieren: Z.B. Knoblauch, Paprikapulver, Salz, schwarzer Pfeffer, Chilipulver oder Muskatnuss geben ihm eine angenehm pikante Note, die sich gut mit seiner leichten Süße verträgt.

Das feine, später gut gewürzte Kürbis-Püree also zunächst erkalten lassen und in eine Schale füllen. So ist es nun fix & fertig für die weitere Zubereitung. Das Püree hält sich im Kühlschrank etwa 7 Tage. Auch ist es zum Einfrieren bestens geeignet. (Als Tipp für ganz Eilige gibt es auch Kürbis-Mus in guter Qualität in Dosen (425 g) fertig im Handel zu kaufen. (Z.B.: von RE.E oder Lib.y`s)

II.) DER FEINE KÖSTLICHE KÜRBIS-KUCHEN

Zutaten für den Mürbe-Teig: 200 g Mehl -125 g Butter (sehr kalt und in Stückchen) – Prise Salz, 60 g ZuckerFür den „Kuchenboden“ extra noch dazugeben: 40 ml *Eiswasser und eine Prise Salz. (Einfach 50 ml *Wasser vorher 10 min. kurz in den Tiefkühler stellen.)

  • Teigboden-Zubereitung: Für den Teig – Mehl, Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben. 
  • Danach die kalte Butter in kl. Stückchen gut homogen unterkneten und das Eiswasser hinzufügen, so dass ein schön homogener, glatter Mürbeteig entsteht.
  • Den Teig in einer Springform ausformen, den Boden mit einer Gabel gleichmäßig einstechen, den Teig-Rand etwas hochziehen und mit einer Gabel oben am Rand hübsch verzieren. Mit Frischhaltefolie bedeckt – dann im Kühlschrank zunächst – in der Form – ca. 30 Minuten kaltstellen.

Den Ofen in der Zwischenzeit auf 200°C. vorheizen. 

  • TIPP: Die bereits belegte Kuchenform mit dem Teigboden erst „blindbacken“ d.h. den schon mit Kuchen-Teig belegten Boden (in der Backform) zuerst mit einem kreisrund geschnittenen Stück Backpapier (in Kuchenformboden-Größe) bedecken. Dieses Papier mit getrockneten Hülsenfrüchten (z.B. Erbsen, ungekochten Reis etc. ) beschweren, sie würden sonst (ohne Papier) im Teigboden festbacken 😉
  • Danach den Teig-Boden bei 200 Grad für etwa 10 -15 Minuten „blindbacken“ (d.h. ohne Füllung) – der Teig sollte eine nur leicht goldene Farbe bekommen haben. Herausnehmen, Backerbsen etc. und Papier entfernen und den Boden gut auskühlen lassen.
  • *Blindbacken* bezeichnet das Vorbacken von Mürbeteig ohne Füllung oder Belag. Dadurch erhält man einen besonders schön knusprigen Boden, der nicht so schnell aufweicht (wichtig bei z.B. Obstkuchen).
  • Weil man – wegen der Papier-Abdeckung – den Teig in der Backform während des Backens nicht sehen kann, wird dieser Back-Vorgang also auch „Blindbacken“ genannt.
  • Die Hülsenfrüchte oder den Reis kann man nach dem Backen (erkaltet) mit Hilfe des Papiers gut abnehmen und z.B. in einem Verschluss-Glas bis zur nächsten Verwendung (aber nicht mehr zum Kochen) aufbewahren.

Der Kuchenteig ist schnell fertig geknetet und wird in einer Springform ausgelegt…

Während dieser Zeit schon einmal alle „Zutaten“ für die Füllung vorbereiten…:


TIPPS FÜR DAS GEWÜRZ: Man kann die Gewürze nach Lust und Laune – aber vorsichtig – dosieren. Ich verwende für den Kuchen gerne – entweder eine Mischung aus Zimt, gemahlenem Ingwer, etwas Muskat und Nelken – oder aber 1-2 Teelöffel fertiges Spekulatiusgewürz (Handel)... oder aber auch das feine arabische Gewürz: Ras el Hanout (als Fertig-Gewürz)


TIPP: Alternativ sind arabische Gewürze wie *Ras el Hanout oder auch Curry… hier echt der absolute Renner!!!

Ras el Hanout 


  • Anm.: *Ras el Hanout ist eine tolle arabische Komposition aus süß und scharf: Zimt, Nelken, Pfeffer, Piment, Kardamom und Muskat geben der Gewürzmischung ein leicht süßliches, pikantes Aroma…
  • Dazu kommen noch Spuren von Chili und Ingwer: Diese sorgen für die pikante Schärfe. Kreuzkümmel, Koriander und Bockshornklee und noch andere mehr – runden den Mix mit einer delikat exotischen Note ab... Einfach köstlich! TIPP: Die Mischung schmeckt auch besonders gut an Couscous.
  • Je nach Region sei Ras el Hanout immer unterschiedlich zusammengesetzt. So manche arabische Familie hat – dort in der Heimat – ihr eigenes Rezept, das von Generation zu Generation geheimnisvoll weitergegeben wird. Quelle: bzfe.de (Bundeszentrum für Ernährung, Bonn). Das o.a. Gewürz gibt es hier auch in den meisten Supermärkten, z.B. bei Re.e)

Mit ihrem hellen Orange stiehlt diese Kürbis-Pie jedem
anderen Herbstkuchen die Show!

Zum zweiten Schritt geht es nun weiter…. es folgt nun die Anleitung für die Kürbismus- Füllung für den Kuchen…


Die Kuchen-Füllung:

Zutaten:
500 g Kürbispüree, 100 g Zucker – ½ TL Salz – 1 TL gemahlener Zimt – ½ TL gemahlener Ingwer – Prise Nelkenpulver und Muskat – 1 Vanilleschote – 2 Eier – 250 ml Sahne – 120 ml Milch oder statt der Sahne/Milch: 370 ml gesüßte Kondensmilch nehmen ( z.B.: M…h-Mä….n = gibt es als 450 g Dose, diese vor Gebrauch sehr gut schütteln. (Anm.: Produktnamen dürfen hier nicht mit vollem Namen genannt werden ;-))

DIE ZUBEREITUNG DER FEINEN KÜRBISMUS-FÜLLUNG:

  • Das Kürbispüree zunächst in einen Topf oder eine weite große Pfanne geben und bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten leise „köcheln“ – das Püree sollte etwas Flüssigkeit verlieren und leicht karamellisieren. Immer wieder rühren, rühren, rühren und Vorsicht mit der Hitze: Nichts anbrennen lassen! 
  • Das heiße Kürbis-Püree im Topf oder Pfanne vom Herd nehmen und etwas erkalten lassen, zur Seite stellen.
  • WÜRZEN: Den Zucker mit einer Prise Salz, ausgekratztem Vanilleschoten-Mark, Zimt und Ingwer (oder – wie oben erwähnt – etwa 1-2 Tl. Spekulatiusgewürz) vermischen, abschmecken (!) und zum lauwarmen Kürbispüree zugeben und alles gut unterrühren, ganz abkühlen lassen und abschmecken, evtl. nachwürzen….

DIE KÜRBIS-FÜLLUNG FERTIGSTELLEN: In einer weiteren Rühr-Schüssel die zwei Eier mit der Sahne und Milch gut verquirlen und dann in den Topf (oder Pfanne) zum bereits „abgekühlten“ Kürbis-Mus geben. Dies alles mit dem Schneebesen zu einer glatten, schön homogenen Masse kräftig verrühren… FAST FERTIG… nun kommt das gut gewürzte Kürbis-Mus – schön gleichmäßig verteilt – auf den Kuchenboden.

Nur falls Teig-Reste übrig bleiben – diese ausrollen und in Streifen geradelt – vor dem Backen – als Garnitur (gitterförmig) über den Kuchen legen, die Streifen mit etwas verquirltem Eigelb bestreichen… das ist aber kein „MUSS“….fertig!

ALLE BITTE HERZHAFT ZUGREIFEN…
Ein herbstlich kulinarisches Erlebnis ist garantiert…


KÜRBIS-KUCHEN BACKEN:

  • Diese fertige, lockere Kürbismus-Füllung in die Kuchen-Form auf den bereits vorgebackenen Teig geben und schön glatt verteilen… und im vorgeheizten Ofen bei zunächst 200 Grad C. für etwa 10 Minuten backen.
  • Danach die Temperatur auf 175 Grad reduzieren und nochmals ca. 30-35 Minuten backen – die Füllung wird sich in der Mitte noch etwas bewegen, wenn man an der Kuchenform rüttelt, der Rest sollte aber weitestgehend fest geworden sein. 
  • Sollten die Ränder anfangen zu dunkel zu werden, die Mitte aber noch flüssig sein, sofort die Oberfläche doch besser mit Alufolie abdecken...Der Kuchen sollte nicht zu lange gebacken werden, sondern darf ruhig in der Mitte noch etwas weich sein.
  • Den Kuchen dann im Ofen für zirka 15 Minuten bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Am besten frisch genießen. 😉

FEINER KÜRBIS-KUCHEN FESTLICH DEKORIERT...


INFO: Wenn man den süßen Kürbiskuchen zum ersten Mal backt, wundert man sich vielleicht, wie flüssig die Creme ist. Das soll so sein. Ich backe ihn auf der untersten Backofen-Schiene, bis die Creme stabil, aber in der Mitte noch ein klein wenig wackelig ist. Stäbchen-Probe machen, er darf natürlich nicht mehr zu flüssig sein… Langsames Abkühlen ist hier wirklich am besten – wie oben erwähnt – im ausgeschalteten, leicht geöffneten Herd. So wird der Kürbiskuchen schon von selbst wirklich fester. 

Mit einem Klecks Schmand – nach Gusto – Stück für Stück den Kürbiskuchen dann später – noch schön warm oder aber auch kalt genießen.

MEIN FEINER KÜRBIS-KUCHEN


Was soll ich sagen…EIN GEDICHT…hhmmm…


 Wer`s mag? Eine Prise Chiligewürz an Kürbisgerichten ist hier mit Sicherheit eine echte Bereicherung… 


WEITERE KÜRBIS-REZEPTE…

Gebratene köstlich gewürzte Kürbis-Spalten als „Snack“ sehr zu empfehlen… Zum Kürbisgemüse passen zum Beispiel sehr gut beim Hauptgang Röst-Kartöffelchen und fein gekochter Tafelspitz…. oder Rinderragout – Hähnchen – Lammfilet mit Feta und vieles mehr…


DA GIBT ES DOCH NOCH WAS LECKERES?
FRISCHES KÜRBIS-OFENGEMÜSE… leicht gemacht und lecker…

Auch ein Kürbis-Curry kann so vielfältig sein! Dieses punktet mit feinen, köstlichen Gewürzen wie Ingwer, Kardamom, Zitronengras, Zimt und Tamarinde. (*Tipp aus E&T) *Anm.: E&T = Essen & Trinken ist eine monatlich erscheinende Zeitschrift des Hamburger Verlags Gruner + Jahr.

  • Wofür der OFEN sonst noch so gut ist?? Zum Beispiel für ein einfaches, schnell zubereitetes, köstliches „Ofengemüse“. – Einen Hokkaido-Kürbis – den man ja nicht schälen muss – nehmen. Diesen vierteln, Kerne herausnehmen und das Kürbis-Frucht-Fleisch mit breitem, langen, scharfen Messer in schön gleichmäßig – mundgerechte Stücke oder Spalten schneiden…
  • Die Kürbis-Stücke in einer Schüssel kräftig mit einem „Schuss Öl“, Salz und Pfeffer mischen und nach Belieben noch frisch – fein gehackte Rosmarin-Nadeln, Salbei, (Chili) und je nach Geschmack mehr oder weniger Knoblauch dazugeben. Dieses Ofengemüse schmeckt einfach ganz köstlich…. Widerstand zwecklos...
  • Oder aber vielleicht auch stattdessen alternativ eher nach Gusto – eine süße Variante wählen… die Kürbis-Stücke nur mit Zucker, ZIMT und fein abgeriebener Zitronenschale bestreuen.

Tipp: Man sollte möglichst für das Ofengemüse eher ein „hocherhitzbares“ Speiseöl wie raffiniertes Oliven- oder Rapsöl nehmen, denn es wird sehr heiß! Das Ganze kommt dann auf ein – mit Alufolie o.Ä. – belegtes Ofenblech (je nach Menge) – für etwa 20-30 Minuten in den 200 Grad vorgeheizten Backofen fertig ist ein köstliches, perfekt gewürztes Ofengemüse…!

REZEPTE…REZEPTE…REZEPTE…


Der Clou der herbstlichen Küche:
EINE KÖSTLICHE KÜRBIS-CREME-SUPPE

Hokkaidokürbisse sind – wie oben beschrieben – breite, runde, orangerote Speisekürbisse mit einem Gewicht von etwa 0,5 bis 1,5 Kilogramm, deren dünne Schale, wie erwähnt – anders als bei den meisten übrigen Kürbissorten – beim Kochen weich wird und mit verzehrt werden kann. Das Fruchtfleisch hat ein schön nussiges Aroma, ähnlich wie Maroni und eine stabile Konsistenz, obwohl es kaum spürbare Fasern enthält. (Wikipedia)

Der Kürbis mit seinem deutlich zurückhaltenden Geschmack lässt sich hervorragend mit kräftiger Würze kombinieren. Knoblauch, Paprikapulver, Thymian, gem. Koriander, schwarzer Pfeffer, Salz, Prise Chilipulver und Muskatnuss geben ihm eine recht pikante Note, die sich gut mit seiner leichten Süße verträgt.

Das Geheimnis einer gelungenen Kürbissuppe liegt also auf jeden Fall vor allem in der kräftigen „Würzung“. Man genießt das süße Aroma des Kürbis-Gemüses und setzt mit der feinen, dezenten Würzung die pikanten Akzente, die – aus dem sonst fast neutralen Kürbis-Geschmack – einen köstlichen, charaktervollen Genuss für alle Gerichte garantieren…

TIPP
Als Topping gibt es hier fein geröstete Kürbiskerne (siehe Rezept unten) und pro Teller einen Esslöffel „gewürztes“ Kürbis-Paprika-Mus: Einfach ein paar rote Paprikawürfelchen mit Kürbismus (2:1) mit Salz & Pfeffer würzen und in der Moulinette – o.ä. kl. Mixer- pürieren... Geröstete Kürbiskerne on Top…Nicht nur ein Augenschmaus… einfach köstlich.


MEINE FEINE KÜRBISCREME-SUPPE…

ZUTATEN: 1 Kürbis, (Hokkaido), 3 cm Ingwer-Stück,1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Möhre, 1 Kartoffel.
2 Äpfel, 1 EL Butter, 1 EL brauner Zucker, 750 ml Gemüsebrühe (Fond), 100 ml Weißwein, 200 ml saure Sahne.  
GEWÜRZE: ½ Zimtstange, 2 Lorbeerblätter, 1 TL Currypulver, 1 TL Kurkuma, ½ TL Muskatnuss, 1 TL Pfeffer, ½  EL Salz, Kernöl, ½ Tl. Chili (Piment `d `Espelette = ist unser „favorite“, eine aromatische und fruchtige Chili–Sorte, die aus dem französischen Baskenland stammt und auch bei uns im Handel (oder auch online) meist immer erhältlich ist).


TO DO`S:
Den Hokkaido-Kürbis waschen, trocknen, aufschneiden, Kerne und Fasern entfernen und komplett in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Die Schale muss nicht unbedingt entfernt werden. Die Kürbiswürfel mit der Brühe in einen ausreichend großen Topf geben.

  • Nun die Zwiebel, Möhre, Knoblauch und die Kartoffel schälen und feinwürfeln.
  • Den ersten Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und den Apfel in Würfelchen schneiden.
  • Die Butter in einer gr. Pfanne schmelzen und den Zucker darin – nicht zu dunkel (!) – leicht karamellisieren.
  • Jetzt die fertig geschnittenen Zutaten – wie Zwiebel, Knoblauchzehe, Kartoffel, den Kürbis und den Apfel hinzugeben. Alles kurz in der Pfanne mit anbraten und mit Weißwein ablöschen, dann zum Kürbisgemüse in den Koch-Topf geben.

TOPPING-TIPP: Zum „Anrösten“ für das spätere Topping – alles fein gewürfelt/gemischt schon einmal bereitstellen : 20 g Butter (oder ½ El. Öl), 100 g Kürbiskerne, den zweiten Apfel, 125 g rohen Schinkenspeck (in feinen Stückchen gewürfelt). Evtl. noch 1 El. Kürbiskernöl aus der Steiermark und saure Sahne. Alles fein kleingeschnitten mit etwas Kernöl und Sahne mischen…

HUI-BUUUH…
„Ich bin ein kleines Kürbis-Kind und will Süßes hier geschwind…Was Süßes raus, sonst spukt’s im Haus!“


Hier geht es mit den besten „GEWÜRZEN“ zur feinen Kürbis-Suppe weiter im Text:

  • DIE GEWÜRZE: Nun nur noch für die Suppe den Ingwer schälen, reiben oder fein hacken und mit Zimtstange und Lorbeerblättern alles zur leicht köchelnden Suppe hinzu geben.
  • Zugedeckt die Suppe ca. 25 min leise garen, bis der Kürbis ganz weich ist.
  • Bei Bedarf immer noch einmal etwas Brühe nachgießen.
  • Die Suppe sollte am Koch-Ende schön leicht „sämig“ bzw. cremig bleiben – nicht zu dick und nicht zu dünnflüssig – die goldene Mitte eben.
  • Zum Schluss zunächst die Zimtstange und die 2 Lorbeerblätter aus dem Suppentopf entfernen.

Anschließend die Suppe mit dem Pürierstab kräftig aufmixen (evtl. vorher etwas abkühlen lassen, wegen heißer Spritzer). Die flüssige Sahne hinzufügen und mit den „übrigen“ Gewürzen: (Curry, Kurkuma, Muskat, Pfeffer, Salz, Chiliprise) kräftig abschmecken. Vorsichtig mit Salz und Chili...hier kann man immer noch am Tisch nachwürzen…

Vor dem Servieren die „Kürbissuppe“ nochmals 5 min. kurz auf köcheln lassen. Sie sollte schön heiß serviert werden.

Wer mag, bekommt noch einen Klecks „Saure Sahne“ und einige dunkle Tropfen-Schlieren feines „Kernöl“ aus der Steiermark über jeden Teller dazu… das sieht hübsch aus und ist sehr gesund!

  • Zum Schluss bekommt dann – wer mag – noch das TOPPING kurz vor dem Servieren auf die Suppe (im Teller):
  • Die Suppe in Tellermitte mit dem bereits fertig gerösteten Mix aus Kürbiskernen, Schinkenwürfeln und Apfelwürfeln (etwa 1 El) bestreuen (siehe Foto).
  • Man kann diese „Toppings“ – wie gesagt – aber auch separat zur „Selbstbedienung“ in Schälchen zur Suppe dazu servieren. Dann kann sich jeder nach Gusto selbst bedienen.

Je nachdem – kann diese Kürbiskernsuppe eine rustikale Hauptmahlzeit (mit einem Stück Bauernbrot dazu) sein oder aber – in kleinen, schönen Suppenschalen serviert – ist dieses Süppchen, dann als eine kl. feine Vorspeise, zum Menü einfach perfekt z.B. als Einleitung zu einem gemütlichen Herbstdinner.

REZEPTE…REZEPTE…REZEPTE…

KÖSTLICHE RESTEVERWERTUNG: 
Frische Kürbiskerne selber rösten…ganz easy…Hhmm…sehr lecker…

Die äußerst gesunden, feinen Kürbiskerne enthalten – wie erwähnt – unter anderem Vitamin E, wertvolle Enzyme, Beta-Carotin sowie ungesättigten Fettsäuren. Als besonders positiv gilt vor allem auch die Wirkung – für unseren Organismus – der enthaltenen „Omega-3-Fettsäuren“ wie beispielsweise die wertvolle Alpha-Linolsäure (dreifach ungesättigte Fettsäure)…

TO DO`S: Die Kürbiskerne aus dem Kürbis-Inneren sozusagen „herausschälen“, man sollte sie aufheben und über Nacht in leicht gesalzenes Wasser einlegen, damit sich die restlichen Fruchtfleisch-Fäden lösen. Dann abgießen, „putzen“ d.h. von den vielen „Fäden“ befreien, sorgsam im Küchentuch trocken tupfen und in einem Sieb bzw. auf einem sauberen Geschirrtuch – einige Stunden (evtl. über Nacht) an der Luft trocknen lassen.

KÖSTLICHES GEWÜRZÖL

  • Gewürzöl … schnell selbstgemacht180°C. Ober-/Unterhitze den Ofen vorheizen:
  • Für eine herzhafte Note alternativ vorher schon in einer Schüssel „etwas Oliven- oder Rapsöl“ herzhaft würzen z.B. mit einer Prise Salz, Pfeffer, Knoblauch, Chilipulver, Kümmel, Rosmarin, Curry – und bereit stellen.
  • Die Kürbis-Kerne (mit und ohne Schalemit dem Würz-Öl in der Schüssel innig miteinander vermischen und auf einem Backblech (mit Backpapier belegt) schön gleichmäßig nebeneinander ausbreiten:
  • Danach die Kürbiskerne auf dem Blech etwa 10-15 Minuten schön goldbraun rösten.
  • Zwischendurch immer mal wieder nachsehen: Ein- bis zweimal mit zwei Gabeln o.ä. alle Kerne wenden, damit diese auch schön gleichmäßig braun werden.
  • Doch „Vorsicht“: Nicht zu trocken werden lassen, denn sonst verlieren sie an Geschmack oder verbrennen auch leicht.

Die so fertig „gerösteten“ Kürbiskerne können erkaltet mit und ohne Schale gegessen werden. Sie schmecken (abgekühlt) schön knusprig am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen und in dem o.a. „Gewürzöl“ vorher gewendet bzw. besprüht wurden. Wunderbar schmecken sie aber auch, wenn einfach nur „ein paar“ geröstete Kürbiskerne (ohne Schale) davon über eine köstliche „Kürbis-Crème-Suppe“ (siehe oben) direkt kurz vor dem Servieren – locker gestreut werden…

Zur Kürbis-Zubereitung gibt es unzählig viele köstliche Rezepte… leider wird hier mein Blog-Artikel zu lang für weitere Rezepte, diese findet man aber in großer Vielzahl im „Netz“….

Viel Vergnügen beim Lesen dieses herbstlichen Blogs  und vor allem „Guten Appetit“ und gutes Gelingen der köstlichen PUMPKIN-PIE…und der herbstlichen Kürbis-Crème-Suppe… welche auch die Seele wärmt – in diesen schon oft „usseligen“ Tagen… 🙂


Einen schönen, ereignisreichen Spätsommer und bunten Herbst wünscht allen meinen Lesern Ulla G.


NICHTS VERPASSEN: TIPP-HINWEIS…in meinem anderen aktuellen Jahreszeiten-Blog-Artikel: „HERBST-ZEIT-LOSE-GEDANKEN“… passend zum Herbst-Thema gibt es hierzu Erstaunliches, Interessantes und Amüsantes zu lesen!



BLOG-ARTIKEL ZUERST VERÖFFENTLICHT
am 12. September 2020
Blogartikel zuletzt aktualisiert im August 2023 
(Bilder/Fotos von Pixabay/Pexels/Unsplash et al.)
Alle meine Blog-Artikel sind zu finden unter:
www.bienchenhamster.de


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