BLUMEN-POESIE…

Aktualisiert am 10. 07.2022

Ullas Blumenlese…im Jahresverlauf

Im Jahreszeiten-Karussell der Blumenkinder gebührt – neben dem, was alles so schön grünt und blüht – unsere Aufmerksamkeit auch anderen wichtigen Ereignissen in diesen 12 Monaten: Festtagen – Historischem – Wetterphänomenen…Anekdötchen, Gerichten, Gedichten und kl. Geschichten… und auf diese wird in den beiden nachfolgenden Herbst- und Winter-Blog-Artikeln ganz besonders eingegangen! Man findet sie unter den beiden Titeln: „Herbst-Zeit-Lose-Gedanken“ und „Winter… die unterschätzte Jahreszeit“ hier im Blog.

Im Garten der vier Jahreszeiten:


Beginnen wir nun hier im Jahreszeiten-Blog-Artikel mit den ersten beiden Jahreszeiten: „FRÜHLING UND SOMMER“: Hier werden die schönsten Blumen/Blüten dieser Jahreszeiten, Gedichte, Spruchweisheiten, Zitate und Anekdoten hierzu aufgezeigt.


BLUMEN-BLÜTEN … LEBEWESEN IN DER NATUR IM JAHRESVERLAUF… Ereignisse und Traditionen.

Frühling soll mit süßen Blicken mich entzücken und berücken.
Sommer mich mit Frucht und Myrthen reich bewirten, froh umgürten.
Herbst, du sollst mich Haushalt lehren, zu entbehren, zu begehren.
Und du Winter, lehr mich sterben, mich verderben, Frühling erben.

Gedicht: © Clemens von Brentano (1778-1842) war ein deutscher Schriftsteller und neben Achim von Arnim der Hauptvertreter der sogenannten Heidelberger Romantik.

LESEDAUER: ca.15 – 20 min. je nachdem wie ausführlich 😉


„Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schönste Blumen“. – Zitat: © Khalil Gibran (1883-1931) libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter.

Ist das ein Ostern! – Schnee und Eis hielt noch die Erde fest umfangen; frostschauernd sind am Weidenreis die Palmenkätzchen aufgegangen…. „Vers-Auszug“ aus einem Gedicht: © Clara Müller-Jahnke (1860 – 1905), deutsche Dichterin, Journalistin (Quelle: www.garten-literatur.de)


In schwierigen Zeiten sorgen kleine „Trostspender“ und Stimmungsaufheller für willkommene Lichtblicke. Glücklicherweise liegt das Gute oft ganz schön nah: Die kleinen zarten Blüten, die sich im Garten gerade aus dem Boden trauen… und es wird wärmer, die Luft duftet schon etwas nach Frühling… und wir alle freuen uns – nach dem nass-kalten Winter – endlich, endlich sehr auf ihn! 🥰


DER FRÜHLING


„Aller Dinge Anfang ist ein Tag im Frühling…“

  • Dieses Zitat (Originaltext: Omnium principium dies est vernalis) stammt aus der „Carmina Burana“ (lateinisch für Lieder aus Benediktbeuern).
  • Carmina Burana ist der Name einer Anthologie von 254 mittellateinischen, mittelhochdeutschen, altfranzösischen oder provenzalischen „Vagantenliedern“ sowie Lied- und Dramentexten, die anno 1803 in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern entdeckt wurden.

Anm.: Carmina Burana ist ebenso auch der Titel einer szenischen Kantate von Carl Orff aus den Jahren 1935/1936, die zu einem der populärsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts wurde. © Carl Orff (1895-1982) war ein bekannter deutscher Komponist und Musikpädagoge.


Endlich neigt sich die graue und kalte Jahreszeit dem Ende zu und mit dem Frühling kommen wir auch zu einer positiven Aufbruchstimmung…

Wenn die Apfelbäume im März erblühen, dann hat der Frühling endgültig Einzug gehalten.


Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…

Das wohl bekannteste Frühlingsgedicht mit dem eigentlichen Titel „Er ist’s“ stammt aus dem Jahre 1829 von dem deutschen Lyriker und Erzähler „Eduard Friedrich Mörike“ (1804 -1875) unserem deutschen „Biedermeierdichter“ und ev. Pfarrer.


Er ist’s
„Frühling lässt sein blaues Band // Wieder flattern durch die Lüfte; // Süße, wohlbekannte Düfte // Streifen ahnungsvoll das Land. // Veilchen träumen schon, // Wollen balde kommen. // Horch, von fern ein leiser Harfenton! // Frühling, ja du bist’s! // Dich hab ich vernommen! “ – Gedicht: © Eduard Mörike (1804 – 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter.

>>> Anmerkung: Manche Gedichte sind so schön, aber oft sehr lang… d.h.: Sie brauchen eigentlich für einen Blog-Artikel „zu viel Platz“…Ich wollte aber nicht auf sie verzichten…daher wurden die kurzen Vers-Zeilen durch Schrägstriche unterteilt: Laut Duden wird heute diese Art von Schrägstrich üblicherweise als Satzzeichen nur noch gebraucht, um Verse im Fließtext voneinander abzugrenzen (zum Beispiel wie hier im Gedicht-Satz, um die Länge abzukürzen).

Kaum eine andere Frühjahrs-Blüherin ist so bekannt wie die Schlüsselblume.
Ihre Blütezeit dauert von März bis Mai.


Heute ist endlich einmal wieder ein so selten schöner, sonnendurchfluteter, frühlingsblumendekorierter, wunderbarer Sonntag, der eigentlich nichts zu wünschen übrig lässt…und so will ich denn meine positive Gefühle für diese (trotz Corona) schöne, erfrischende Jahres-Zeit, die uns unsere Natur wunderbar präsentiert, beginnen mit dem „Frühlingsanfang“ – danach werde ich wieder in die wohltuende Wärme der schönen Frühlingssonne zurückeilen, die so wunschlos glücklich macht…

Ein Kind sieht am Wegesrand im frischen Frühling auf seinen Erkundungswegen ein Gänseblümchen, betrachtet die kleinen Käfer im Gras und versucht die bunten
Schmetterlinge – die über ihm tanzen – zu fangen… die Neugier kleiner Kinder ist
grenzenlos wunderbar.


„Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt“. – Zitat: © Honoré de Balzac (1799-1850) war ein berühmter französischer Schriftsteller.


Je nach Witterung beginnt in Deutschland die Blütezeit der Forsythie 
etwa Mitte März und dauert je nach Sorte bis Ende Mai an.


FRÜHLINGSANFANG – wachgeküsst von Sonnenstrahlen –

Die Frage nach dem Datum kann allerdings nicht ganz einheitlich beantwortet werden – es gibt nämlich gleich zwei Termine: Den kalendarischen und den meteorologischen Frühlingsanfang. In unseren Breitengraden fällt der Frühlingsanfang auf die erste „Tag-Nacht-Gleiche des Jahres:
Kalendarischer Frühlingsanfang 2022 ist jedenfalls am 20. März, die genaue Uhrzeit ist 16:33 Uhr… 🥰


Kalendarisch? Meteorologisch?

  • Der kalendarische Frühlingsbeginn richtet sich nach dem Stand der Sonne – wenn die Sonne senkrecht über dem Äquator steht: Die Frühlings-Tagundnachtgleiche markiert den kalendarischen Frühlingsanfang nach astronomischer Definition.
  • Für die Meteorologen beginnt der Frühling aber bereits einige Wochen vor der Tagundnachtgleiche.
  • Laut meteorologischer Definition beginnen die Jahreszeiten jeweils am ersten Tag des Monats, in den die Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden fallen.
  • Auf der Nordhalbkugel beginnt der Frühling also am 1. März 2022
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    WAS WÄCHST DA EIGENTLICH SCHON SO IM FRÜHLING?
    Zur Frühling-Zeit sind unsere Frühjahrs-Blüher für uns eine ganz besondere Augenweide. Nach den langen, harten Wintermonaten bringen die ersten Frühlingsblumen von März bis Mai wieder mehr Farbe in unsere Gärten und in unser Leben. Im Garten kämpfen die Frühlingsblüher sich durch Schneedecken und erfreuen unser Herz und Gemüt. Und auch als bunte Frühlingssträuße sind sie ein wunderbarer Vorbote auf die kommenden wieder „helleren“ Tage.

Diese Frühlings-Blüher findet man von März bis Mai in Feld/Wald/Flur und manchmal auch in den Haus-Gärten:

  • Anemone-Blaustern-Enzian-Flieder-Gänseblümchen-Hyazinthe-Krokus-Leberblümchen-Märzenbecher-Maiglöckchen-Narzisse-Pfingstrose-Primel-Tulpe-Veilchen-Vergissmeinnicht und der Weißdorn. 

Kindheitserinnerungen:

  • Erinnerungen – verschönern oft das Leben: Im Vorfrühling ab Anfang März bis später in den Mai hinein – spielten wir früher als Kinder zwischen den Bäumen in dem kleinen Birken-Wäldchen am nahen „Wendalinus-Kapellchen“, das an einem kl. Bach lag.
  • Das Grab des heiligen Wendalinus befindet sich im Stadt-Zentrum – in der großen Wendalinus-Basilika – in der nach ihm benannten Stadt St. Wendel.
  • In der Ferne hoch oben auf einer Anhöhe thront – weithin sichtbar – das imposante, große „Missionshaus“ der Steyler Missionare.
  • In diesem unserem kl. Wäldchen suchten wir im Vorfrühling zunächst nach Schneeglöckchen, später nach Anemonen, Veilchen und Schlüsselblumen auf den nahen Wiesen. Wir waren aber noch warm in dicke Strick-Jäckchen gepackt, denn es ist um diese Jahreszeit ja doch noch recht kühl. 
  • Die Frühlings-Sonne, die in Strahlen durch die noch nackten Bäume bis auf den Waldboden kam, war hell und glänzend und wärmte uns schon den Rücken – ich sehe dieses ganz spezielle, fast silbrig wirkende Licht im frühen März noch ganz genau vor meinem inneren Auge… Schön war`s…
  • Die von uns gepflückten Blumen bekam unsere Mutter, die diese dann auf dem „Mai-Altärchen“ vor einer Madonna-Statue aufstellte… Maria – die Maien-Königin…
  • Für Katholiken ist der Wonnemonat Mai mit der besonderen Verehrung der Gottesmutter Maria verbunden. Ob es das wohl heute noch so überall gibt?

Vorfrühling

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung. Zärtlichkeiten, ungenau,
Greifen nach der Erde aus dem Raum. Wege gehen weit ins Land und zeigen’s.
Unvermutet siehst du seines Steigens Ausdruck in dem leeren Baum.

Gedicht: © Rainer Maria Rilke (1875 – 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne.


„Das muss man dem Frühling hoch anrechnen: Alle Jahre besingen ihn die Dichter, und er kommt trotzdem wieder…“

Zitat: © Karl Valentin (*1882 in München / +1948 in Planegg), eigentlich „Valentin Ludwig Fey“, bekannter deutscher Komiker, Volkssänger, Autor.


Frühling

Ganz leise wollen sie sich zeigen, die Blumen aus der Erde.
Denn jetzt beginnt der Blüten Reigen, auf dass die Welt noch schöner werde.

Der Frühling kommt, man merkt es überall, die Luft wird warm und schwüle
und bald fällt über uns ein Schwall, voll lieblicher Gefühle.

Wir wachen auf und seh’n uns um, wie wird die Welt sich zeigen?
So wunderschön ist um uns rum, ein bunter Blumenreigen.

Und in uns schließt sich auf das Herz voll süßer Emotionen.
Der Winter mit dem kalten Schmerz, vorbei – lass Wärme in uns wohnen.“

© Copyright by Ludwig Strunz


Kirschblüten —
traumzart hingetupfte Hoffnung.

© Else Pannek (1932 – 2010), deutsche Lyrikerin

Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.“ –
© Gibran, Khalil (1883-1931) war ein libanesisch-US-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter.


„Immer wieder blühen Kirschenblütenbäume auf, // wenn es Frühling wird; // aber immer ist mir’s, als säh‘ ich sie zum ersten Mal! “- Zitat: © Dômyô (1632 – 1721), japanischer Mönch.

>>>> Anmerkung: Die korrekte Schreibweise von längeren Gedichten mit Schrägstrichen wurde weiter oben beschrieben. <<<<


Leise zieht durch mein Gemüt…“

FRÜHLINGSBOTSCHAFT: Einen wunderbaren Frühlingsgruß aus der Epoche der deutschen Romantik schenkt uns zum Frühlingsbeginn der Dichter „Heinrich Heine“ mit seinem poetischen Gedicht: Leise zieht durch mein Gemüt…“.

1. Strophe: Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied. Kling hinaus ins Weite.
2. Strophe: Kling hinaus, bis an das Haus, wo die „Veilchen“ sprießen. Wenn du eine Rose schaust, sag, ich lass sie grüßen.
3. Strophe: Sprich zum Vöglein, das da singt auf dem schwanken Zweige und das Bächlein, das da klingt, dass mir keines schweige!
4. Strophe: Schalle, Lied, wo’s grünt und blüht hold im Abendscheine, wieg‘ in süßen Schlummer dann Röschen, das ich meine!


  • Anm.: Heinrich Heine (1797-1856) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Allerdings stammen lediglich die ersten zwei der heute bekannten vier Strophen aus seiner Feder.
  • Das Gedicht wurde anno 1840 – genau 10 Jahre nach Heines Dichtung – durch den ebenso populären deutschen Dichter „Hoffmann von Fallersleben“ (1798-1874) um die dritte und vierte Strophe ergänzt.
  • Dieser schrieb auch die spätere deutsche National-Hymne: Das Lied der Deutschen, sowie zahlreiche populäre Kinderlieder.
  • Vertont wurde anno 1834 dieses „Heine-Gedicht“ als Lied von „Felix Mendelsson Bartholdy“ (1809-1847). Dieser war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik. (Wikipedia)

Jeden Tag wieder Frühlingserwachen. Mit Sonne im Herzen. Mit Schmetterlingen im Bauch und mit der Lust und Laune einer ganzen Blumenwiese. – Zitat: © Jochen Mariss (*1955) Autor und Fotograf.


Singt ein Vogel, singt ein Vogel, singt im Märzenwald, kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald. Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei, jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!
Auszug: „Frühlingslied“ (1950) : Text und Melodie: © Heinz Lau (1925 – 1975) war ein deutscher Komponist und Hochschullehrer in Stettin.


DIE NATUR IM FRÜHLING

Frühlings-Lied:
Der Frühling kam, der Weltbefreier,
Die Erde lebt und grünt und blüht,
Am Himmel keine Wolkenschleier,
Und ohne Wolken das Gemüt..
.

1.Strophe: „Auszug“ aus dem Frühlings-Lied von © Theodor Fontane


Was gibt es denn außer Blumen in der Natur noch Neues im Frühling?

DIE ZUGVÖGEL kommen zurück: Die Thermik macht’s möglich…

Den Teil seiner anstrengenden Reise legt der STORCH als Langstreckenzieher in kräfteschonendem Segelflug zurück: vom Schnabel bis zu den roten Beinen „eine absolut perfekte Linie.“ Zwei Meter misst seine Flügelspannweite, dank dieser der Storch auf den Aufwinden über weite Landmassen gleiten kann. Da den Meeren diese Thermik fehlt, meiden Störche Wege über das Wasser…Oft legen sie dabei Strecken über Land von mehr als 10.000 Kilometern zurück.

DAS GIBT ES NUR IM FRÜHLING: Die Weißstörche kehren nun wieder zurück – wir hören überall das Klappern der Störche…In der Zeit von Anfang März bis zum Beginn des April kehrt er also wieder zurück aus seinen Winterferien in Afrika und bezieht sein Nest bei uns auf den Hausdächern: Der Weißstorch.


  • Der Weißstorch ist in Nordafrika, Europa und Asien zu Hause.
  • Lange lebten die meisten unserer Störche in den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Doch inzwischen haben die Alt-Bundesländer (3.863 Brutpaare) den Osten (2.893) überholt.
  • Frankreich ist im Elsass und im Südwesten des Landes vom Weißstorch besiedelt, in Großbritannien fehlt die Art ganz.
  • Die westlichen Verbreitungsschwerpunkte liegen auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika. Dort brüten Weißstörche in Marokko, Algerien und in Tunesien.
  • In Westeuropa haben nun bessere Überwinterungsbedingungen zu einer Bestandserholung geführt.
  • Im Osten gibt es ebenfalls größere Vorkommen in Kleinasien, in der Türkei, im Iran und im Irak.
    (Quelle: NABU)

Eines der vielen Naturwunder unserer Erde...Pünktlich im Februar starten die Störche in ihren südlichen Winterquartieren zum langen Rückflug in ihre Brutgebiete nach Europa. Der ein oder andere Weißstorch trägt sogar einen kleinen Sender auf dem Rücken anhand dessen sich seine Route exakt verfolgen lässt. Die meisten Weißstörche sind in Osteuropa (vor allem in Polen) beheimatet. In Deutschland sind sie vorwiegend in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg anzutreffen. Der Bestand von rund 4300 Brutpaaren gilt als einigermaßen stabil. (Quelle: NABU)


Die Lerche…tirili…

Am Trillern erkennt man die Lerche“ . (Sprichwort)

Aber auch die kleinen „Lerchen“ sind Zugvögel, wobei die meisten „Kurzstreckenzieher“ sind. Das bedeutet, dass sie nicht mehr als 2000 Kilometer zurücklegen, wenn sie im Winter in den Süden fliegen.

  • Die kleinen Lerchen sind es, die mit ihrem Gesang den Tag und auch den Frühling einläuten. Eine Lerche trillert ihr zwitscherndes Lied zumeist im Flug. Die Männchen steigen in Spiralen bis zu 60 Meter hoch und singen dabei, um ihr Revier zu markieren.
  • Sie schaffen es, fünf Minuten lang, ohne dazwischen Luft zu holen, zu singen und gleichzeitig zu fliegen oder in der Luft zu stehen. Eine Feldlerche kurz vor der Landung: Sie fällt wir ein Stein herab, und erst jetzt beendet sie ihren Gesang…
  • Für Dichter aller Epochen waren die Lerchen mit ihrem fröhlichen himmelsstürmenden Gesang immer ein schönes „Sinnbild“ für den Frühling. (Quelle: www.nachgeharkt.de)

SIEHE HIERZU INFORMATIVES ZU DEN LERCHEN AUF ANDERE ART… UNTER:

  • https://bienchenhamster.de/leipziger-lerchen/

ZUGVÖGEL mit neuer Strategie…

  • EVOLUTION? Es gibt viele Zugvögel mit völlig neuen Strategien –
  • Manche Störche überwintern sogar nun auch in Deutschland.
  • Normalerweise aber fliegen Störche im Winter nach Afrika.
  • Doch immer mehr – auch viele andere – Zugvögel bleiben nun eher in Europa, wie etwa in Spanien.
  • Und manche sparen sich sogar den Flug in den Süden mittlerweile ganz,.. ganz bequem…
  • „Am Klimawandel liege dies nicht, sondern eher am guten Nahrungsangebot, “ erklärte Kai-Michael Thomsen, der Storchenexperte des Naturschutzbundes (Nabu.

April, April…

  • Bereits seit dem 17. Jahrhundert sind sie in Deutschland (erstmals 1618 in Bayern) überliefert: Die Aprilscherze. Meist wird beim Aprilscherz eine Geschichte oder eine spektakuläre Nachricht erfunden, die natürlich nicht stimmt, oder es werden andere Streiche gespielt.
  • Auch heute besteht in Deutschland der scherzhafte Brauch, am 1.April jemanden mit einem drolligen Auftrag oder einer witzig – humorvollen Botschaft in den April zu schicken. Auch in der Literatur ist dieser alte Brauch bezeugt.
  • Mit dem Ausruf „April, April“ beendet man einen Aprilscherz. Zum einen gibt man zu erkennen, dass es sich nur um einen Schabernack gehandelt hat, zum anderen, dass man sich den Scherz selbst ausgedacht hat.
  • Den Aprilscherz gibt es fast in ganz Europa, in Nord- und größten Teils auch in Südamerika, Südafrika und Indien.  In den USA ist es üblich, Freunden und der Familie eine Karte zum „April Fools´ Day“ zu schicken. (Quellen: April 2022 – RP-ONLINE)

So dichtete schon einst Johann Wolfgang Goethe:

Willst du den März nicht ganz verlieren, // So lass nicht in April dich führen. // Den ersten April musst überstehen, // Dann kann dir manches Gute geschehen“ . – Zitat: © Johann Wolfgang Goethe – (1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung.

>>>> Anmerkung: Die korrekte Schreibweise von längeren Gedichten mit Schrägstrichen wurde weiter oben beschrieben. <<<<


Schließlich ist der April wegen seines veränderlichen, launischen Wetters bekannt und zum Sinnbild der Unbeständigkeit geworden. So gibt es die Wetterregel „April, April, der weiß nicht, was er will“. Andere Rede-Wendungen sind umgangssprachlich uns noch ganz geläufig, z.B. „Er ist launisch wie der April; du machst ein Gesicht wie Aprilwetter“ (zwischen Lachen und Weinen).


Frühe Frühlingsblumen sind vor allem auch die „TULPEN“

  • Die einfachen und gefüllten frühen Sorten läuten im März den Tulpen-Frühling ein und werden besonders sehnsüchtig erwartet.
  • Dabei handelt es sich mehrheitlich um „Wildtulpen“: Fosteriana -Tulpen, mitunter bereits ab Februar...Bei den zumeist in den Gärten verbreiteten mittleren Tulpensorten – von circa April bis Anfang Mai blühend – wird zwischen den Darwin-Hybrid-Tulpen* sowie den 40 bis 50 Zentimeter hochwachsenden „Triumph-Tulpen“ unterschieden.
  • Zu den spät blühenden Tulpen zählen unter anderem die stets äußerst imposant wirkenden „Papageien-Tulpen“, zahlreiche spitz zulaufenden lilienartige sowie auch die gefransten Tulpen.
  • Die extrem hochwachsenden (bis zu 70 Zentimeter) Darwintulpen* entsprechen hingegen einer ursprünglichen Kreuzung von Zucht- und Wildtulpen. (Quelle: gartentipps.com)
  • Anm.: Darwin Tulpen* sind große, prächtige und wetterfeste Blüten mit langen, kräftigen Stielen. Sie gehören zu den robustesten Tulpen und ziehen mit ihren intensiven Blütenfarben garantiert alle Blicke auf sich.

„Rosen, Tulpen, Nelken,
alle drei verwelken,
aber wie das Immergrün
soll stets unsere Freundschaft blüh’n.“

SPRUCH FÜRS POESIE-ALBUM

Tulpen, geöffnet…den warmen Frühling atmend, lichtdurchflutet rot…“
Zitat: © Engelbert Schinkel (*1959)  einfühlsamer Seelenfärber…genannt.
http://www.seelenfarben.de/


Frühlings-Gedicht:

Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
„Er kam, er kam ja immer noch“
Die Bäume nicken sich’s zu.

1. Vers: „Auszug“ aus dem Frühlings-Gedicht von © Theodor Fontane (1819-1898) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Kritiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des „Realismus“.


NEUGIERIG? Da die Strophen der wunderbaren Gedichte oft hier für den Blog-Artikel viel zu lang sind und dies doch den Rahmen des Blog-Artikels sprengen würde, sind hier alle im folgenden „LINK“ wiederzufinden bzw. nachzulesen in der GARTEN- LESELAUBE (LINK): Alle Gedichte und noch viel mehr – findet man unter: https://www.garten-literatur.de

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt! Wie die Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit.“ – Zitat: © Gibran, Khalil (1883-1931) war ein libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter.


Aber das Gänseblümchen hat doch gesagt, dass du mich liebst…


FRÜHE FRÜHLINGS-BLÜHER

Nach einem dunklen Winter ist das Erblühen von Frühlingsblumen fast wie ein fröhliches Erwachen aus einem tiefen, langen Schlaf…vom zarten Schneeglöckchen bis zur kräftig leuchtenden Narzisse und natürlich den frühen Gänseblümchen auf den grünen Wiesen… fängt die Natur wieder an, uns die schönsten Blumen zu schenken…


„Er ist`s“….

Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist’s! Dich hab ich vernommen“ . – Gedicht: © Eduard Mörike (1804 – 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter


LIEBESORAKEL mit Blumen: Das Gänseblümchen, die Margerite, der Klatschmohn und der Löwenzahn sind schon immer die bekanntesten Orakelpflanzen. Durch Abzupfen der einzelnen kleinen Blütenblätter versucht man festzustellen: Er liebt mich, er liebt mich nicht bzw. er liebt mich von Herzen, mit Schmerzen, ganz viel, ein bisschen oder überhaupt nicht – … oder man versucht, die Anzahl der Jahre herauszufinden, die noch bis zur Hochzeit vergehen würden …


Der Dichter J. W. Goethe setzte der Margerite schon vor fast 200 Jahren ein Denkmal in der Gartenszene des Faust, als Gretchen die weißen Blütenblätter mit dem heute noch bekannten Spruch abzupfte…


Liebe

Ein Gänseblümchen liebte sehr – ein zweites gegenüber, drum rief`s: „Ich schicke mit`nem Gruß dir eine Biene rüber!“ Da rief das andere: „Du weißt, ich liebe dich nicht minder…doch mit der Biene, das lass sein, sonst kriegen wir noch Kinder!“ – Gedicht: © Heinz Erhardt (1909-1979) war ein deutscher Komiker, Musiker, Komponist, Unterhaltungskünstler, Kabarettist, Schauspieler und Dichter.

Ich war heute schon ganz früh auf den Beinen.
Ich hab die Sonne poliert,
den Himmel von Wolkenstaub frei gekehrt,
den Rasen gesaugt,
und dir einen Strauß Gänseblümchen hin gestellt.
– Damit dein Tag gut beginnt.

(Winterfee)


Frühling ist die schöne Jahreszeit, in der der Winterschlaf aufhört und die Frühjahrsmüdigkeit beginnt“. – Zitat: © Emanuel Geibel (1815 – 1884), deutscher Lyriker und Dramatiker

OSTERN

ALTE TRADITIONEN ZUM OSTERFEST:
HANDGEMALTE SORBISCHE OSTEREIER

Eier sind zum Osterfest aus vielen Gründen ein schönes Symbol. Ostern steht auch für Frühling und neues Leben. Und da passen bald schlüpfende Küken im Ei natürlich super dazu.


Die Osterglocken läuten den Frühling ein…

Ostereier suchen im Märzenwald? Wie schön…
Narzissen blühen nicht nur im Garten, sondern auch „wild“. Die Grundfarben sind weiß oder gelb, manchmal mit orangen oder auch grünlichen Blütenteilen.

Die Blüte besteht aus einem äußeren, strahlenförmigen Blütenkranz – dem Perianth – und der inneren, als Trompete bezeichneten Krone. Die Blütezeit reicht je nach Sorte von Februar bis Anfang Mai. Narzissen gehören zu den Amaryllisgewächsen. Vorsicht: Sie sind giftig!


  • Wenn der Winter zu Ende geht und der Frühling beginnt, feiern wir OSTERN:
    Das Osterfest orientiert sich an dem jüdischen Passahfest und den Mondphasen.
  • Deshalb wird das Fest nicht an einem bestimmten Datum gefeiert, sondern findet immer zwischen dem 22. März und dem 25. April statt.
  • Warum fällt Ostern eigentlich immer auf ein anderes Datum und nicht jedes Jahr auf den gleichen Sonntag?
  • Der Grund liegt in den vier Evangelien, die den genauen Todestag Christi jeweils geringfügig anders angeben.
  • Das jüdische Passahfest wurde schließlich als festen Bezugspunkt angenommen. Im jüdischen Kalender fällt das Fest in den Monat des ersten Frühlingsvollmondes.
  • Deshalb wird das Osterfest auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling festgelegt.

WOHER KOMMT DER BEGRIFF „OSTERN“?

Im Christentum gilt Ostern als ältestes und höchstes Fest. Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod. Nach dem Matthäus-Evangelium wälzte ein Engel den Stein, mit dem das Grab Jesu verschlossen war, zur Seite. Das Grab war leer. Der Engel verkündete, dass Jesus auferstanden sei.

  • Die Herkunft des Begriffes „Ostern“ ist nicht genau geklärt. So könnte der Begriff zum Beispiel von der angelsächsischen Frühlingsgöttin „Eostre“ abgeleitet sei, von der sich nicht nur der deutsche, sondern auch der englische Begriff „Easter“ ableite.
  • Der Wortstamm ist auch mit griechisch „Eos“ (Göttin der Morgenröte) verwandt. Andere Deutungen meinen, dass das Wort Ostern zurückgehe auf die germanische Göttin „Ostara“.
  • Eine mögliche Erklärung ist, dass der Name von dem heidnischen Ostara-Fest stammt. Ostara ist der Name der „Göttin der Fruchtbarkeit“ aus dem Altgermanischen.

Am wahrscheinlichsten jedoch ist, dass der Name „Ostern“ doch von dem Begriff „Eostre“ stammt, welcher bis ins 8. Jahrhundert n.Chr. zurück geht und „Morgenröte“ bedeutet. Der Name lässt jedoch nicht vermuten, dass es sich um ein christlich geprägtes Fest handelt.


Das Brauchtum – Hase…und Ei?

  • Der folgende „Oster-Brauch“ soll auf die in der Sagenwelt existierenden Göttinnen zurückzuführen sein.
  • Aphrodite gehörte zu den zwölf Göttern des Olymps. Sie stand für vollendete Schönheit, die auch Pflanzen, Blumen und Gärten umfasste
  • Die griechische Göttin der Fruchtbarkeit Aphrodite, als auch die germanische Erdgöttin Holda hatten beide den Hasen als ihr Zeichen.
  • Der Hase ist so – wie das Ei – ein Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit.
  • Die germanische Erdgöttin Holda zählte neben dem Hasen sogar auch noch das Ei zu ihren Symbolen.
  • Sowohl der Hase als auch das Ei stehen also für Fruchtbarkeit und sind die bekanntesten Symbole für den Frühling und das Osterfest.

Erst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind vielerorts Oster-Märkte und Osterfeste entstanden. Aber auch diese Bräuche haben wenig mit der religiösen Bedeutung des Osterfestes zu tun. Dann schon eher die nächtliche Osterfeier in der Kirche, zu der die Osterglocke die Gläubigen ruft, oder das Osterfeuer und die Osterkerze, in der sich auch griechisches, römisches, jüdisches und christliches Lichter-Brauchtum vereinigt.


Ostern (lateinisch pascha oder Festum paschale, von hebräisch פֶּסַח pésach)

Ostern ist das älteste christliche Fest und soll den Tod nicht als Ende, sondern als Neubeginn eines Lebens verstehen. Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod. Der Engel verkündete, dass Jesus auferstanden sei. Ostern ist das höchste Fest der Christen und das zentrale Ereignis ihrer Religion. Denn die Auferstehung Jesu begründet den Glauben an ein Leben nach dem Tod.


Siehe hierzu auch Interessantes, Wissenswertes in meinen anderen Blog-Artikel: „FROHE OSTERN“ unter:


Traditionen

Die Aufgabe als alleiniger „Eierbringer“ hat der Hase bei uns jedoch noch nicht so lange. In Westfalen hatte früher der Fuchs die Eier gebracht, in der Schweiz der Kuckuck, in Schleswig-Holstein, Oberbayern und Österreich der Hahn und in Thüringen sogar der Storch… 😉


Frühlingsblumen

Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereits im März und April anfangen zu blühen. Dabei beginnt ihre Blütezeit nicht selten dann, wenn es draußen eigentlich noch recht bitterkalt ist und womöglich sogar noch Schnee liegt. Mit dem Schmelzen des letzten Schnees kommen dann langsam die ersten Schneeglöckchen aus der Erde. Kurz danach folgen Krokusse in verschiedenen Farben. Sie sind die ersten Frühlingsboten und zeigen Ende Februar meist ihre ersten Blüten.

Das bildhübsche kleine Schneeglöckchen (auch Märzenbecher genannt) ist eines der ersten Frühblüher und daher für Bienen eine wichtige Pflanze zum Sammeln der ersten Pollen im neuen Jahr.

SCHNEEGLÖCKCHEN… genannt auch die Frühlings-Knotenblume, Märzenbecher oder Märzglöckchen.

Gleich und gleich: Ein Blumenglöckchen vom Boden hervor, war früh gesprosset in lieblichem Flor; da kam ein Bienchen und naschte fein: – Die müssen wohl beide füreinander sein. Gedicht: © Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung.


Der Frühling ist da…

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde. Die Tage kommen blütenreich und milde.
Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen. Vom Himmel abwärts, wo die Tage entstehen.
Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten. Wie eine Pracht, wo Feste sich verbreiten.
Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele.
So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

Gedicht: © Friedrich Hölderlin (1770 – 1843) war ein deutscher evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker

Monat März:
„Und aus der Erde schauet nur:
Alleine noch Schneeglöckchen;
So kalt ist noch die Flur.
Es friert im weißen Röckchen“ .

Zitat: © Storm, Theodor (1817-1888) war Lyriker, Dichter, bekannter Autor von Novellen,
Prosa des deutschen Realismus mit norddeutscher Prägung und studierter Jurist.


„Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit.“ – Zitat: © Khalil Gibran (1883-1931) war ein libanesisch-US-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter.


Schneeglöckchen:

Horch, liebliches Läuten! Was will es doch sein? O selig Bedeuten, Ei, Frühling soll`s sein! Und hast du im Herzen noch Eis und noch Schnee, noch Sorgen und Schmerzen, nun fort mit dem Weh! Schneeglöckchen rührt helle die Glöcklein so fein. Wie ist`s, du Geselle, du stimmst doch mit ein?
Gedicht: © Muth, Franz Alfred (1839-1890), kath. Priester, Schriftsteller, Lyriker.

Das zarte Schneeglöckchen (Galanthus) gehört zu den Amaryllisgewächsen und ist schon seit Jahrhunderten eine beliebte Zierpflanze, da sie zu den ersten blühenden Pflanzen des Vorfrühlings gehört.


FRÜHLINGSNACHT

„Wir wollen wie der Mondenschein
Die stille Frühlingsnacht durchwachen,
Wir wollen wie zwei Kinder sein,
Du hüllst mich in dein Leben ein
Und lehrst mich so, wie du, zu lachen

Ich sehnte mich nach Mutterlieb‘
Und Vaterwort und Frühlingsspielen,
Den Fluch, der mich durch’s Leben trieb,
Begann ich, da er bei mir blieb,
Wie einen treuen Freund zu lieben.

Nun blühn die Bäume seidenfein
Und Liebe duftet von den Zweigen.
Du mußt mir Mutter und Vater sein
Und Frühlingsspiel und Schätzelein
… Und ganz mein Eigen …“

Gedicht: © Else Lasker-Schüler (1869-1945) gilt als herausragende Dichterin und Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur.

Die kleinen KROKUSSE kämpfen sich durch das Eis ans helle Sonnenlicht
Bei den im Frühjahr blühenden Krokussen kommen die kleinen Sorten oft schon Ende Februar zur Blüte,
während größere Sorten noch bis in den April Farbe zeigen. In Parkanlagen
oder zuhause auf dem Rasen bilden sie oft wunderbare, farbenfrohe Blütenteppiche.


Es blüht, es blüht und blüht…

...kommt alle her, ihr Leute; der Krokus blüht so wunderschön und macht euch eine Freude.
Der Krokus läut` das Frühjahr ein, in seinen bunten Farben. Er blüht, er blüht…
Der Sommer muss noch warten
.

Der Autor © Gerhard Ledwina (*1949) sagt von sich: Ich schreibe durch Zufall Gedichte und dies mit immer mehr Freude.

Ein Krokus
die Erd` bedeckt von weißer Pracht, doch plötzlich ist sie aufgewacht,
da reckt ein Pflänzchen zart und fein aus dickem Schnee ein grünes Bein.
Ganz kurz dann kommt Nummer zwei, das wirkt schon sehr nach Zauberei,
es ist jedoch kein Hokus-Pokus, nein, hier erblüht ein lila Krokus.

Gedicht: © Dr. Achim Schmidtmann – Paderborn – Autor: „Sprücheportal“ – Werbeagentur (webdesign)


Krokus-Wildbestände gibt es bei uns im Alpenvorland und vom Allgäu bis zu den Berchtesgadener Alpen. Auf feuchten Weiden entstehen nach der Schneeschmelze wahre Blütenmeere. Mit der Zeit sieht man im zeitigen Frühjahr einen wunderschönen Blütenteppich aus zarten Krokusblüten. Ihre frühe Blüte macht „Wildkrokussezur wichtigen Bienenweide.


SAFRAN

  • Übrigens wird das teuerste Gewürz der Welt, Safran, von Hand aus den Stempelfäden von „Krokusblüten“ gewonnen. Hierfür wird jedoch ausschließlich die besondere Sorte Crocus sativus – eine herbstblühende Art – verwendet. Safran besteht aus getrockneten Blütenstempeln des Krokus.
  • Die Safranblüten werden morgens unmittelbar nach dem Aufblühen gepflückt, die langen Narben in Handarbeit herausgezupft und dann getrocknet: Ein Pflücker schafft 60 bis 80 Gramm am Tag. So gewinnt man aus rund 100.000 Blüten = EIN „Kilogramm“ Safran (Kosten: 4-7 tausend €).
  • Der beste Safran komme aus dem Iran und Himalaya-Gebieten.  Inzwischen wird er sogar in unseren Breitengraden angebaut und könnte in nicht allzu ferner Zukunft künstlich hergestellt werden.
  • Er wird schon lange in Mittermeerländern angebaut, mittlerweile auch in Oesterreich/Schweiz und sogar in Deutschland…(Wikipedia)
  • Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und wurde bereits in der Antike mit Gold für einen hohen Preis aufgewogen.
  • Hinzu kommt, dass Safran nur einmal pro Jahr im Herbst (und das nur für einige Wochen) blüht.
  • Noch heute ist das Fälschen von Safran weit verbreitet: Fälschungen können aus einer Kurkuma-Mischung bestehen. Safranfäden werden also häufig auch gefälscht, nur wer mit Aussehen und Geruch vertraut ist, kann den Unterschied sofort erkennen.

DER KROKUS gehört eigentlich in unseren Gefilden zu den ausgesprochenen Frühblühern. Spätestens im März blüht der Krokus auch bei uns in seiner ganzen vollen Pracht, aber leider verblüht das zierliche Gewächs auch sehr schnell wieder…


Siehe hierzu auch Interessantes, Wissenswertes in meinen anderen Blog-Artikel: HERBST-ZEIT-LOSE-GEDANKEN unter:


Ach…mein Vergissmeinnicht…

Forget me not


Alter schöner Poesiealbum-Spruch:
Vergissmeinnicht:
Rosen, Tulpen, Nelken,
alle Blumen welken,
nur die eine nicht
und die heißt:
Vergissmeinnicht!


An Bächlein und Teichufern fühlt sich auch das kleine „Sumpf-Vergissmeinnicht“ (Myosotis palustris) besonders wohl. Es blüht unermüdlich von Mai bis August, ist mehrjährig und dadurch ein beliebter Dauergast im Garten und auf der Flur.

Hinter einem Eisengitter
liegt ein Herz und weint so bitter
heb es auf, zerbrich es nicht
denn es heißt Vergissmeinnicht.

(Poesie-Album)


Vergissmeinnicht

Das Kindlein schleicht am Wiesenbach den Blumen nach,
Da winkt ein Blümlein himmelblau, beperlt von Tau…
Fünf Blättchen steh’n gereiht als Stern mit goldnem Kern.
Das Blümlein spricht zum Kind: „Ich bitt‘, Oh nimm mich mit.
Ich bleibe dir daheim am Tisch Im Glase frisch.
Ich blühe dir allmorgens neu in stiller Treu,
Mein Herz ist fromm und sanft mein Licht,
Vergiß mein nicht! “

„Auszug“ eines Gedichtes von © Karl Friedrich von Gerok (1815-1890 ): Er war ein deutscher Theologe und Lyriker.


DER MARIENMONAT „MAI“:

Der Mai-Altar –
Eine fast vergessene Tradition zu Ehren der Gottesmutter

Die katholische Kirche betrachtet Maria als die wichtigste unter allen Heiligen. Darum wird Maria in besonderer Weise verehrt. In meiner Jugendzeit war es bei uns und in vielen katholischen Familien noch eine gute, alte Tradition, zuhause in der eigenen Wohnung einen kleinen Mai-Altar aufzubauen. Dazu wurde eine Muttergottesfigur an einen besonderen Platz gestellt und im Monat MAI mit Kerzen und Blumen reichlich geschmückt. Zu einem kurzen „Gegrüßet seist du, Maria“ oder zu einer Liedstrophe eines Marienliedes hatte uns der Mai-Altar damals eingeladen. Aber wie es so ist… mit der Zeit verschwinden solch schöne Traditionen aus den Augen… aus dem Sinn…

  • Maiglöckchen – meine Lieblings-Frühlingsblüher…
  • Das Maiglöckchen ist bekannt als „Symbol“ für Glück und Liebe, die richtige Entscheidung zwischen zwei Wegen, für glücklichen Neuanfang und Herzensstärke. Ein Maiglöckchen-Strauß war auch an unserem Hochzeitstag im schönen Monat Mai mit dabei.
  • In der Blumensprache bedeutet das Maiglöckchen „Das Glück ist bei dir auf all deinen Wegen“…

Die lieblichen, süß duftenden Blumen, die in Gärten oder auch versteckt in schattigen Tälern und Wäldern zu Beginn des Wonnemonats Mai blühen, sind den Menschen ein schönes Symbol der Hoffnung auf Liebe, Glück und das Ende von Kummer und Trübsal. Auch in zahlreichen Gedichten wird oft das Maiglöckchen in Verbindung mit Glück, Liebe und dem Erneuern der Natur im Frühling dargestellt.


Frühlings-Lied

Die Luft ist blau, // das Tal ist grün, // die kleinen Maienglocken blühn // und Schlüsselblumen drunter; // der Wiesengrund ist schon so bunt // und malt sich täglich bunter. // Drum komme, wem der Mai gefällt, //und freue sich der schönen Welt // und Gottes Vatergüte, // die diese Pracht hervorgebracht, // den Baum und seine Blüte.

  • Gedicht: Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748 – 1776) war ein deutscher Lyriker, volkstümlicher Lieder-, Hymnen-, Balladen- und Odendichter:
  • Eines seiner bekanntesten Gedichte ist Üb‘ immer Treu‘ und Redlichkeit bis an dein kühles Grab (Der alte Landmann an seinen Sohn), das von Wolfgang Amadeus Mozart auf die Melodie „Ein Mädchen oder Weibchen“ aus der Oper Die Zauberflöte mit geringfügiger Abwandlung in die schönsten Töne gesetzt wurde. (Wikipedia) 

>>>> Anmerkung: Die korrekte Schreibweise von längeren Gedichten mit // Schrägstrichen // wurde weiter oben beschrieben. <<<<

Mein liebes Maiglöckchen – weiß, zart und rein, läutest wohl schon recht früh den Frühling ein?


Das Maiglöckchen und die Blümelein

Maiglöckchen läutet in dem Tal, // das klingt so hell und fein, // so kommt zum Reigen allzumal, // ihr lieben Blümelein! // Die Blümchen, blau und gelb und weiß // Sie kommen all herbei, // Vergißmeinnicht und Ehrenpreis // und Veilchen sind dabei. // Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu // und alle tanzen dann. // Der Mond sieht ihnen freundlich zu, // hat seine Freude dran. // Den Junker Reif verdroß das sehr, // Er kommt ins Tal hinein; // Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr. // Fort sind die Blümelein. // Doch kaum der Reif das Tal verläßt, // da rufet wieder schnell // Maiglöckchen auf zum Frühlingsfest // und leuchtet doppelt hell. // Nun hält’s auch mich nicht mehr zu Haus // Maiglöckchen ruft auch mich. // Die Blümchen gehn zum Tanze aus, // zum Tanzen geh auch ich!

Gedicht: © August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874) deutscher Schriftsteller, er dichtete 1841 auf Helgoland »Das Lied der Deutschen«, dessen 3. Strophe die heutige Deutsche Nationalhymne ist.


Schon auf unserer eigenen Hochzeit vor vielen, vielen Jahren – im schönen Monat Mai – trug ich als Braut einen wunderbaren Maiglöckchen-Strauß in den Händen und einen kl. Kranz mit Maiglöckchen im Haar …
Nachzulesen in meinem anderen Blog-Artikel hier auf dieser website unter der Rubrik: „Es war einmal“…


Veilchen, Veilchen… warte noch ein Weilchen…

Ei, was blüht so heimlich am Sonnenstrahl? // Das sind die lieben Veilchen, die blüh’n im stillen Tal. // Blühen so heimlich im Moose versteckt, // drum haben auch wir Kinder kein Veilchen entdeckt. // Und was steckt sein Köpfelein still empor? // Was lispelt aus dem Moose so leise, leis‘ hervor? // „Suchet, so findet ihr! Suchet mich doch!“ // Ei, warte Veilchen, warte! Wir finden dich noch.

GEDICHT: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) – Erst studierte er Theologie, dann Philosophie – wurde Professor… und dann begann er zu schreiben. Er textete später auch „Alle Vögel sind schon da“ und hunderte von Kinderlieder.


OH…WIE SCHÖN DIE VEILCHEN SIND…

Still für sich, // und doch für mich // blüht das kleine Veilchen. // Bringt mir Freud im Wintersleid // für ein ganzes Weilchen. – Gedicht: Rainer Maria Rilke (1875-1926) wurde geboren in Prag. Rilke gilt als einer der wesentlichen Vertreter der literarischen Moderne, wobei seine Werke dem Impressionismus und Symbolismus zugeordnet werden können, teils aber auch Motive des Jugenstils aufgreifen.

  • Es gibt nicht nur eine Veilchen-Sorte. Als Veilchen werden mehr als 500 Arten der Familie der Veilchengewächse bezeichnet. Doch am bekanntesten sind wohl die „Duftveilchen“, die duften auch ein Weilchen. 😉 Sie besitzen eben diesen äußerst betörenden Duft und blühen unermüdlich von März bis April…

„Ein Tag im Frühling ohne Veilchenduft ist ein verlorener Tag.“ –  Zitat: © Paracelsus (1493 – 1541) eigentlich Theophrastus Bombast von Hohenheim, war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker.

Die lieblichen Veilchen…unzählige andere Blütenknospen öffnen sich langsam…die Bienen summen von Blüte zu Blüte….das Erwachen der Natur ist plötzlich spürbar da, die Welt wird für uns alle jeden Tag einfach wieder bunter.


Veilchen

Schlicht nur bist du stets gewesen, unbedeutend oft und klein
dennoch nimmt dein liebes Wesen
jeden, jeden für dich ein.

Gedicht: © Rilke, Rainer Maria (1875-1926)

„Ein Veilchen in der Jugend der Natur, frühzeitig, nicht beständig – süß, nicht dauernd, nur Duft und Labsal eines Augenblicks“ . – Zitat: © William Shakespeare (1564 – 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter


Ein Veilchen auf der Wiese stand – ein „Lied–Gedicht“ :

Ein Veilchen auf der Wiese stand, gebückt und unbekannt, es war ein herziges Veilchen;
Da kam die junge Schäferin mit leichtem Schritt und leichtem Sinn daher, daher, die Wiese her und sang.
Ach! denkt das Veilchen, wär‘ ich nur die schönste Blume der Natur, ach, nur ein kleines Weilchen,
bis mich das Liebchen abgepflückt und an dem Busen mattgedrückt! Ach nur, ach nur ein Viertelstündchen lang!
Aber- ach, das Mädchen kam… und nicht in Acht das Veilchen nahm; zertrat das arme Veilchen.
Es sank und starb und freut‘ sich noch: Und sterb‘ ich denn, so sterb‘ ich doch – durch sie, durch sie, zu ihren Füßen doch.

LIED und Gedicht: „Das Veilchen“ ist ein berühmtes Liebesgedicht, das 1774 von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) verfasst und von ihm anno 1775 als Teil des Singspiels „Erwin und Elmire“ vertont und in der literarischen Zeitschrift „Iris“ veröffentlicht wurde…(Dies war eine Vierteljahresschrift für „Frauenzimmer“ : Eine speziell an Frauen gerichtete literarische Zeitschrift, die in den Jahren von 1774 bis 1778 erschien.)


DER MAI – der Wonne-Monat…

So soll Kaiser „Karl der Große“ – lateinisch Carolus Magnus – (*748-/+814) – der Legende nach – den Begriff „Wonne“ für Freude mitgeprägt haben. Schon zu Lebzeiten führte Kaiser Karl den Titel „der Große„. Im Jahre 800 wurde er von Papst Leo III. in Rom zum Kaiser des Frankenreichs gekrönt – damit war er endgültig der mächtigste Herrscher des damaligen Europas.

KOMM LIEBER MAI UND MACHE…Das Lied handelt von einem Kind, das sich den Frühling mit den Möglichkeiten zum Spielen im Freien wünscht. Es ist ein deutschsprachiges Lied von Christian Adolph Overbeck (Text) und Wolfgang Amadeus Mozart (Musik). Es zählt neben Franz Schuberts „Am Brunnen vor dem Tore“ und Johannes Brahms: „’ Guten Abend, gut’ Nacht“ – zu den seltenen Beispielen von Kunstliedern, die durch ihre breite Rezeption zu echten Volksliedern wurden.


DER WONNEMONAT:
Dieser Begriff stammt – wie oben erwähnt – aus dem 8. Jahrhundert
und leitet sich auch von dem althochdeutschen Begriff „Wunnimanot“ ab…
In früheren Jahrhunderten hieß es noch winnimanod oder winnund das bedeutete ganz einfach nur: „Weide“. Der Wonnemonat ist also sinngemäß der Weidemonat. So ist der Mai auch der Monat, in dem die Kühe wieder auf die Weide getrieben wurden, zum Beispiel in den Alpen… sagt WIKI.


ALLES NEU MACHT DER MAI:
Das Maiglöckchen wurde sogar nach dem Monat benannt.
Laut Kalender beginnt der Frühling bereits im März.
Trotzdem sorgt bei vielen Menschen gerade der Wonnemonat Mai

für aufkommende Frühlingsgefühle.


Auch der Maibaum ist ein Ausdruck der Liebes-Wonne.

Am 1. Mai setzen Männer ihrer Liebsten eine Birke als Zeichen der Liebe und Zuneigung vor das Haus. Meist in ländlichen Regionen wird die Tradition vom Maibaum regional noch heute gepflegt. Vor allem in Bayern obliegt im Mai das Aufstellen vom Baum dem örtlichen Burschenverein. Man schmückt ihn traditionell mit Herzen und bunten langen Bändern.

DER MAIBAUM:
Der Maibaum steht, Besucher, Gäste, Nachbarn seht, auf der Festwiese der Maibaum steht. Die größte Kiefer, die sich fand, einst in der märkischen Heide stand. Entastet und von der Rinde befreit, im kalten Winter, der harzfreien Zeit. Gestern wurde sie eifrig gebunden, mit Maigrün und Bändern umwunden…“
Auszug aus einem Gedicht von: © Wolf-Rüdiger Guthmann (Autor)- Gedichte-Oase.de


TANZ IN DEN MAI

  • Wie jedes Jahr war auch dieser Winter in Deutschland wieder lang, wenn auch nicht so kalt. So freuen sich nun die Menschen in diesem Jahr doch endlich auf den Frühling. Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai wurde über Jahrhunderte als Walpurgisnacht begangen.
  • Dieser Brauch lebt heute im „Tanz in den Mai“ fort, mit dem der Anbruch der warmen Jahreszeit gefeiert wird. Am 1. Mai feiert man in ganz Deutschland das Ende der kalten Jahreszeit. Schon am Vorabend des 1. Mai geht es los. Viele bunte Bräuche und Traditionen locken die Menschen aus ihren Häusern.
  • Vielerorts lodern am 30. April die Maifeuer.
  • Der Tanz in den Mai, Maibowle und Mai-Streiche – Traditionen am Maifeiertag gibt es viele…
  • Neben dem traditionellen Maibaum – den junge Burschen schmücken – gibt es beispielsweise die Wahl einer Maikönigin und eines Maikönigs. Jede Region hat ihre alten eigenen Bräuche…

Da das Christentum am Osterfest den Auferstehungstag Jesu, also einen Sonntag, feiert, wird auch das Pfingstfest sieben Wochen nach Ostern stets an einem Sonntag begangen. In Abhängigkeit von Ostern fällt der Pfingstsonntag in die Zeit zwischen dem 10. Mai (frühester Termin) und dem 13. Juni (spätester Termin).


Pfingsten ist offizieller Sommeranfang – aber was macht das Wetter?
Wenn auch der Himmel grau sich zeigt, mich stört`s nicht im geringsten, denn es ist Pfingsten…

Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen, es grünten und blühten
Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken
Übten ein fröhliches Lied die neu ermunterten Vögel;
Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen,
Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.

Gedicht: © Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung.

Willst Du das Glück kennenlernen, werde so still, dass Du das sich Öffnen der Blüte hörst…“
(Japanisches Sprichwort)


P A I O N I A (griech.: Pfingstrose)
Die Ballkönigin – die Schönste unter den Frühlings-Blumen

  • Päonien, so lautet der botanische Name der Pfingstrosen: Die Päonie ist die „Rose ohne Dornen“ und galt früher als Symbol für Reichtum und Schönheit. Rosa-rot-weiß mit verzauberndem Duft. Die Benediktiner brachten sie einst über die Alpen mit, seitdem gehört die „Rose ohne Dornen“ in (fast) jeden Garten…
  • Sie gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und langlebigsten Stauden. Es gibt über 100 verschiedene Sorten Stauden-Pfingstrosen. Sie alle bestechen durch ihre riesigen Blüten, die auf den ersten Blick aussehen, als wären sie aus Seidenpapier.
  • Die südeuropäische Form blüht leuchtend rot und war jahrhundertelang Element von Kloster- und Bauerngärten.
  • Da die Blüten vieler Pfingstrosen-Sorten denen von Rosen ähneln und die Blütezeit um Pfingsten liegt, hat die Pflanze ihren Namen bekommen.
  • Schon in der Antike hat man sie verehrt, in China sind sie ein Symbol für Glück und Reichtum, und bei uns beginnt mit ihr der Frühsommer, wenn die Pfingstrosen mit ihrem üppigen Blütenkleid endlich wieder Glanz und Freude in Haus und Garten bringen.
  • Sie sind eine meiner Lieblingsblumen… Meine Großmutter hatte diese winterharten Stauden und prächtig blühenden Pflanzen in Aschaffenburg in ihrem großen Garten am Haus (nahe dem Pompejanum).
  • Diese Blühpflanzen begeistern mit üppigen und duftenden Blüten, die auch in einer Vase toll aussehen.

DIE PFINGSTROSE

Prall und feenglanzbestäubt leuchtet sie entgegen.
Verströmt voller Inbrunst ihr zartgefächertes, purpurnes Leben.
Rubinbehängt vom Geist allen Wissens hin geschenkt,
Blütenpracht im Sinken und Erheben.
Rose ohne Dornen, magische Pflanze auserkoren.
Verzaubert und trunken von der Macht ihrer Schönheit
wachsen mir Flügel, gleite ins Blumenherz hinein.
Darf PAION‘S ELFE für alle Zeiten sein.

Gedicht: © Renate Tank (Autor)

SPÄTE FRÜHLINGSGEFÜHLE?

„Jeden Tag wie der Frühling erwachen:
Mit Sonne im Herzen,
mit Schmetterlingen im Bauch
und mit der Lust und Laune einer ganzen Blumenwiese.“

© Zitat: Jochen Mariss (*1955) Autor, Fotograf und Designer

GLÜCK IST AUCH DER DUFT VON FLIEDER“
(Sprichwort)


Der blaue und der weiße Flieder …

Der blaue und der weiße Flieder, umduftet unsere Laubenbucht,
Goldregen pendelt auf uns nieder…der blütenschweren Zweige Wucht.
Viele weiße Schmetterlinge fliegen, der Spötter singt im Rosendorn,
Ganz langsam sich die Zweige wiegen. Ein warmer Wind geht über das Korn.
Die Sonne spielt auf deinen Händen, die lässig ruhn auf deinem Kleid,
Mein Blick will sich davon nicht wenden, mein Herz denkt lauter Zärtlichkeit.

Gedicht: © Hermann Löns (1866-1914). Er war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Schon zu Lebzeiten wurde Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos. – Aus „Mein goldenes Buch“ : Der blaue und der weiße Flieder.


Frühlingshaft der blaue Himmel, Wolken zieh`n vorbei…
ich lieg im Gras und träume…
vom schönen Monat Mai!
(Verfasst von Ulla Gottschlich)


FRÜHLINGS-SOMMER

Ihr singt von schönen Frühlingstagen, von Blütenduft und Sonnenschein.
Ich will nichts nach dem Frühling fragen, nein Sommer, Sommer muss es sein.

Wo alles drängt und sich bereitet auf einen goldnen Erntetag,
wo jede Frucht sich schwellt und weitet und schenkt, was Süßes in ihr lag.

Auch ich bin eine herbe, harte, bin eine Frucht, die langsam reift.
O Glut des Sommers, komm! Ich warte, dass mich dein heißer Atem streift.

GEDICHT: © Gustav Falke (1853 – 1916) war ein norddeutscher Schriftsteller, der vor allem als Dichter Bekanntheit erlangte.


„Unkraut ist die Opposition der Natur gegen das Regiment der Gärtner.“  –
Zitat: © Oskar Kokoschka (1886-1980) war ein österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller des Expressionismus.


DER FRÜHLING IST NUN VORÜBER …
WIR FREUEN UNS NUN SEHNLICHST AUF DEN SOMMER:

  • WAS WÄCHST DA EIGENTLICH SO IM SOMMER?
    In den schönsten Sommertagen… zwischen Juni und August „erquicken und laben“ uns die warmen Sonnenstrahlen und unser Leben spielt sich meistens im Freien ab. Es erfreut Herz und Seele, wenn in unserem Garten oder in der Natur bunte, duftende Sommerblumen wachsen.
  • Bunte Blumenfelder zum „Selbst-Schneiden“ gibt es mittlerweile fast überall…sollte man keinen eigenen Garten haben.
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Diese Blumen haben im Sommer generell ihre schönste Blütezeit – nämlich ihre „Hoch-Saison“:

Bellis-Calla-Clematis-Dahlie-Fingerhut-Freesie-Gänseblümchen-Gerbera-Glockenblume-Heckenrose-Hortensie-Jasmin-Kakteen-Kokardenblume-Klee-Kornblume-Lavendel-Lilie-Mädchenauge-Männertreu-Malve-Margerite-Mohn-Nelke-Phlox-Ringelblume-Rittersporn-Rose-Tränendes Herz-Sonnenblumen und die Wicke

Blütezeit zwischen Mai und August: Das „Tränende Herz“ ist traditionell ein Symbol für die unerwiderte bzw. vergängliche Liebe. Die Blüten reihen sich wie Perlen auf einer Kette auf den bis zu ein Meter  hohen, kräftigen graziös gebogenen Stängeln, die sich unter der Last sanft biegen.


Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
(Zitat: Albert Einstein (1879-1955)


BEVOR DER SOMMER BEGINNT:
Ähnlich wie die Eisheiligen im Mai zählt auch die „Schafskälte“ zu den meteorologischen Singularitäten. In der Regel tritt die Schafskälte im Jahr meist zwischen dem 4. und 20. Juni auf.


SOMMER… SONNE… FERIEN… Juchuu…


Nun ist es wieder soweit:

Der Sommer steht vor der Tür…Auf der Nordhalbkugel der Erde – also unter anderem in Deutschland und im restlichen Europa – war dieses Jahr der kalendarische Sommeranfang am 21. Juni 2022 um 11.13 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Dies ist der Zeitpunkt der Sommersonnenwende. Die Sonne steht dann über dem nördlichen Wendekreis. Die Juni-Sonnenwende fällt jedes Jahr auf ein anderes Datum.

Nach meteorologischer Definition begann der Sommer auf der Nordhalbkugel bereits am 1. Juni 2022.
Meteorologen verwenden diese Definition, um vier Jahreszeiten von konstanter Länge zu erzeugen und so die statistische Vergleichbarkeit von Wetteraufzeichnungen und Klima-Daten über längere Zeiträume zu gewährleisten…. sagt Wiki.

POPPY – FLOWER: Schlafmohn ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Familie der Mohngewächse. Sie zählt zu den ältesten Heilpflanzen überhaupt.
Der Mohn-Samen kann als Nahrungsmittel sowie zur Ölgewinnung verwendet werden. Es gibt verschiedene Mohnsorten und nicht alle sind essbar.
Die Verwendung der Klatschmohn-Blüte (Papaver rhoeas) – engl. genannt „POPPY“ – ist auch als symbolische Blume zum Gedenken an Kriegsopfer bekannt und kam 1920 im englischsprachigen Raum auf. Sie diente anfangs ausschließlich dem Gedenken an gefallene Soldaten des Ersten Weltkrieges.


DER SOMMER

  • Rund um die Sommersonnenwende Ende Juni feiert man z.B. in Schweden am Mittsommertag „midsommar“ mit Gesang, Tanz, Maibaum und Blumenkranz im Haar.
  • Als Mittsommerfest werden die Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende bezeichnet.
  • In den skandinavischen Ländern sowie im Baltikum, wo die Nächte zu dieser Jahreszeit kaum dunkel werden („Weiße Nächte“) sind die alten schönen Bräuche besonders lebendig.
  • Die Sommersonnenwende fand in den ersten Jahrhunderten n. Chr. am 24. Juni des Julianischen Kalenders statt. „Johanni“: Die mit diesem Tag verbundenen Bräuche, wie z.B. das früher traditionelle Sonnwend-Feuer, sind heute in den meisten Gegenden ausgestorben.
  • An diesem Datum wurde (und wird) das Hochfest Johannes’ des Täufers begangen, mit dem sich Teile des vorchristlichen Sonnenwendbrauchtums eng verbanden. (Wikipedia)

Sommer, Sonne, Ferienzeit findet jeder wunderbar…

Endlich kommt nun die helle, warme, schöne Jahres-Zeit…
Vielleicht ist der Sommer für mich wirklich die schönste Jahreszeit im Jahr…


Die Luft duftet nach Sommer…

Die Tage (und Nächte) sind lang, alles in der Natur ist am schönsten – alles gedeiht prächtig und wächst. Die Luft duftet nach Blüten und alles ist draußen mit Leben ausgefüllt. Es ist eine Zeit der Romantik und großer Lebensfreude. Irgendwie scheint aber der Sommer nie lange genug anzudauern, um seine Schönheit in vollem Umfang erleben zu können, es könnte immer so sein…. Aber das trifft bei allen schönen Dingen, die wir erleben, zu. Alles geht im Leben so schnell vorbei. Genießen sollten wir also voll bewusst diese bezaubernde Jahreszeit…vielleicht einfach ein bisschen intensiver. Und in diesen unsäglichen Corona-Zeiten das Beste aus allem machen…


DER SOMMER – EIN GEDICHT:

Wenn dann vorbei des Frühlings Blüte schwindet, so ist der Sommer da, der um das Jahr sich windet.
Und wie der Bach das Tal hinuntergleitet, so ist der Berge Pracht darum verbreitet.
Dass sich das Feld mit Pracht am meisten zeiget, ist, wie der Tag, der sich zum Abend neiget;
Wie so das Jahr verweilt, so sind des Sommers Stunden und Bilder der Natur dem Menschen oft verschwunden“ .

Gedicht: © Friedrich Hölderlin (1770 – 1843) war ein bekannter Lyriker, Dramatiker und deutscher evangelischer Theologe


Da fliegt, als wir im Felde gehen, ein Sommerfaden über Land.
Ein leicht und licht Gespinst der Fee`n, und knüpft von mir zu ihr ein Band.“

Gedicht: © Ludwig Uhland (1787-1862) war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker.

Sie war ein Blümlein fein…

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.

Gedicht: © Wilhelm Busch (1832 – 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller


Schöne Sommerzeit

„Es riecht nach Sommer ringsumher, nach prallen Blüten, satt und schwer,
Nach trocknem Gras und grünem Laub, nach reifem Korn und Blütenstaub.
Glühendheiß vom Himmelszelt der Sonnenschein herniederfällt.
Ein Flimmern durch die Lüfte zieht, die Grillen zirpen froh ihr Lied.
Im grünen Farn die Mücken spielen, am Tümpel-Rand die Frösche schielen.
Die Bienen hängen sich mit Freud‘ an der Heide Glockenkleid.
Schmetterlinge aller Arten tauchen ein im Blütengarten.
Kein Windhauch sich nur regen mag an diesem schönen Sommertag.“

Gedicht: © Annegret Kronenberg (*1939) ist eine Lyrikerin aus Westfalen ( website: „Gedichte-Garten“)


„Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken:
Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.“
Zitat: © Wilhelm Busch (1832-1908) war einer der einflussreichsten
humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als –
von niederländischen Meistern beeinflusster – begnadeter Maler/Zeichner tätig.


Sommergedanken

„Die Lerche jubelt in den Lüften, ein Lied und heller Sonnenschein
lässt in den sommerlichen Düften, Natur und Mensch voll Freude sein.
Grün, soweit das Auge blicket, Badespaß und Urlaubsfreud’,
Herz und Seele seid erquicket, Sommer ist’s… du schöne Zeit.“

Gedicht: © Oskar Stock (*1946), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Wenn draußen hoch die Sonne steht
und ohne Eis nichts wirklich geht…

??? – EIS darf man immer... und immer – so oft man will – essen,
denn der Körper muss ja schließlich das Eis wieder erwärmen
und deshalb verbrennt er ja alles direkt wieder… 😉

<<< Mein letzter Wille – Vanille >>>

? GLÜCK KANN MAN NICHT KAUFEN, ABER EISCRÈME ?
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You can´t buy happiness,
but you can buy Ice Cream
and that`s kind of the same thing.


„Leben genügt nicht“ , sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben“. – Zitat: © Hans-Christian Andersen (1805-1875) dänischer Dichter und Schriftsteller. Seine Märchen-Erzählungen sind weltberühmt.


Sommerszeit

Sanfter Wind, Tanz in den Zweigen, Sonnenspiele verzaubern den Wald,
grünes Leuchten, Bäume in Frieden, so unschuldig ist es sonst nie unser Land.“

Zitat: © Hans-Christoph Neuert (1958 – 2011), deutscher Aphoristiker und Lyriker

„Ein seltsames Leuchten war über dem Grase, dass es wie grünes Gold schimmerte und die Blumen wie Edelsteine flammten. Darüber lebte und webte die Luft von unzähligen Sommerfaltern, als hätten sie diese Waldlichtung zu einer großen Zusammenkunft auserlesen.“ – Zitat: © Heinrich Seidel (1842-1906) aus seiner Märchensammlung: „Das wunderbare Schreibzeug“ . Er war ein deutscher Ingenieur und bekannter Schriftsteller.

„Wir staunen über die Schönheit eines Schmetterlings, aber erkennen die Veränderungen so selten an, durch die er gehen musste, um so wunderschön zu werden. – Zitat: © Maya Angelou (1928 – 2014) US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Menschenrechtlerin.


Der Sommerschmetterling

Es war einmal ein buntes Ding, ein so genannter Schmetterling. Der flog wie alle Falter, recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier – er nippte dort und war er satt, so flog er fort. Flog zu den Hyazinthen und schaute nicht nach hinten.
So kam es, dass der Schmetterling verwundert war, als man ihn fing.“

Zitat: © Heinz Ehrhard (1909-1970) war ein deutscher Komiker, Musiker, Komponist.

SOMMER…SONNE…WASSERMELONE… Es geht nicht ohne


Ein Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken führt ein schmaler Gang, süßes, seliges Verstecken einen Sommer lang.Wenn wir uns von ferne sehen, zögert sie den Schritt, rupft ein Hälmchen sich im Gehen, nimmt ein Blättchen mit. Hat mit Ähren sich das Mieder unschuldig geschmückt, sich den Hut verlegen nieder in die Stirn gerückt. Finster kommt sie langsam näher, färbt sich rot wie Mohn, doch ich bin ein feiner Späher, kenn die Schelmin schon. Noch ein Blick in Weg und Weite, ruhig liegt die Welt, und es hat an ihre Seite mich der Sturm gesellt. Zwischen Roggenfeld und Hecken führt ein schmaler Gang, süßes, seliges Verstecken einen Sommer lang…“

Gedicht: © Detlev von Liliencron (1844-1909) war ein deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor

Es lächelt der See, er ladet zum Bade“ . –
Zitat: © Friedrich Schiller 1759-1805) war ein Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten.


Strandtag…
Was der Mensch am liebsten hat, das ist Urlaubsonne satt.
In den Wellen keck sich tummeln und die Zeit am Strand verbummeln,
zum Himmel hin die Augen schließen, um süßes Nichtstun zu genießen…

„Auszug“ aus einem Gedicht von © Ruth W. Lingenfelser (*1952), Sekretärin, Dichterin, Aphoristikerin und Buchautorin.

Mein „Strandgut“ sind Erinnerungen an meine Tage am Meer, an Spaziergänge barfuß im Sand, am Strand, den Wind und die Wellen, an tiefe Gefühle, an Träume und Hoffnung auf etwas, das bleibt …
Verfasst von Ulla Gottschlich (Mai 2020)


SOMMERSEELE

„Der Sommer zog herauf, die Felder dufteten, die Mohnblumen standen wie Blutstropfen im blühenden Korn,die Rosen, die Kirschen und alle Sommerblumen im Garten glühten. Die Linden vor dem Hause trugen ihre goldene Blütenlast und dufteten Sommersicherheit.“

Zitat: © Helene Böhlau (1849-1940) deutsche Schriftstellerin. Sie erhielt den Preis der Deutschen Schillerstiftung.

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder. “ – Zitat: © Dante Alighieri, 1265-1321, italienischer Dichter und Philosoph


SEHNSUCHTSORTE:

  • MEDITERRANE GEFILDE…
  • Herrliche Felder mit blühendem Lavendel in der sommerlichen „Provence-Landschaft“ haben schon viele Künstler und Fotografen angeregt, wunderschöne Bilder zu malen oder Lavendelfelder zu fotografieren.
  • Lavendel-Duft bedeutet: Einfach eintauchen in eine eigene Welt – ein Duftwelt. Eine Welt voller Entspannung, Urlaubserinnerungen, Auftanken, Träumen…
  • Lavendula kommt vom lateinischen lavare = waschen. Tatsächlich wurde Lavendel früher hauptsächlich zum Wäschewaschen und zum Baden benutzt. Medizinisch verwendet wird der Lavendel seit Jahrhunderten als pflanzliches Arzneimittel zur Entspannung, Beruhigung und bei Schlaflosigkeit.
  • Beim Lavendel ist es der frische Duft, der die Illusion der Reinigung schafft. Dieser Duft hat die seltene Eigenschaft, zu entspannen und zugleich anzuregen, was ein Gefühl innerer Harmonie vermittelt.

Ich liebe diesen wunderbaren Lavendel-Duft über den Feldern der Provence…so habe ich mich nun entschlossen, einmal ein kleines Gedicht darüber zu verfassen… in dankbarer Erinnerung an viele wunderbare Urlaubstage dort…

Wer schon einmal über ein dicht blühendes Feld von Lavendel gegangen ist, wird den Duft nie wieder aus dem Kopf bekommen.  Ein Sprichwort besagt “Was Rosmarin für den Geist, ist Lavendel für die Seele“. 


LAVENDELTRAUM

Damals…

Lila Düfte bringt mir der Wind
und berauscht mich wie ein Kind.
In blauen Lavendel-Feldern tummeln
sich emsige Bienchen und fleißige Hummeln.
Tiefes Lilablau – soweit mein Auge reicht.
Derweil der Duft über die weiten Felder streicht
pflück ich die blauen Blüten,
damit sie den Schlaf mir behüten.
In meinem duftendschönen Kissen
möchte ich sie nun nie mehr missen“
.

Verfasst von Ulla Gottschlich (Mai 2020)


Sommertage

Warm fühlst du den Sommer im hohen Gras, den Atem der Erde an deinem Herzen.
Halme neigen sich – blau spannt sich der Himmel hin – Sonne wirft weiß ihr Licht durch den Raum. –
Und zitternd sammeln Halme Schattenstriche auf dein Antlitz – sonnentrunken“
.

Zitat: © Carl Peter Fröhling (*1933), Dr. phil., deutscher Germanist, Philosoph und Aphoristiker

Der Schmetterling

„Der Schmetterling ist in die Rose verliebt, umflattert sie tausendmal, ihn selber aber, goldig zart,
umflattert der liebende Sonnenstrahl.
Jedoch, in wen ist die Rose verliebt? Das wüsst ich gar zu gern.
Ist es die singende Nachtigall? Ist es der schweigende Abendstern?
Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt; Ich aber lieb euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl, Abendstern und Nachtigall.“

Gedicht: © Heinrich Heine (1797-1856) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller, Romancier und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Heine gilt als einer der letzten Vertreter der Romantik.

„Der Juni kam. Lind weht die Luft. Geschoren ist das Grase. Eine Wonne voller Blumenduft dringt tief in unsere Nase.“ – Zitat: © Wilhelm Busch (1832 – 1908) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands.


Ein Sommeraugenblick

Schweigen, Stille, nur das Säuseln des Windes in den Zweigen. die Welt hält den Atem an.
Um mich herum eine duftende, blütenreiche Sommerwiese.
Und ich spüre nur das Klopfen meines Herzens
beim mich verzaubernden Anblick der Natur.

Zitat: © Karin Thießen (*1958), Autorin (Hobby-Poetin und Aphorismen)


„Blumen sind das Lächeln der Erde“.
(Earth laughs in flowers.)

Zitat: © Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882), US-amerikanischer Geistlicher, Philosoph und Schriftsteller.

„Im sommerbunten Blütenreich – lieg ich so gern im Grase – da kommt ganz keck ein Schmetterling und kitzelt meine Nase – hatschi – pitschpüüh…vor lauter Schreck – flog der Falter weg… einfach weg!“
Verfasst von Ulla Gottschlich (Mai 2020)


Es war ein solcher  Vormittag, 
wo man die Fische singen hörte, 
kein Lüftchen lief, kein Stimmchen störte, 
kein Wellchen wölbte sich zum Schlag.

Nur sie, die Fische, brachen leis 
der weit und breiten Stille Siegel
und sangen millionenweis‘
dicht unter dem durchsonnten Spiegel.

Gedicht: © Christian Morgenstern  (1871 – 1914)


Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um die Dinge zu tun, für die es im Winter zu
kalt war
.

Zitat: © Mark Twain, (1835-1910)


Im Juni

Farbenfroher Blütenreigen, Vögel zwitschern in den Zweigen, Schmetterlinge gaukeln munter,
alle Welt erscheint uns bunter und zur Freude uns gereicht, die Frühjahrsmüdigkeit entfleucht.

Zitat: © Oskar Stock (*1946), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker.

… SOMMERREGEN-SCHUTZ …

„In des Himmels zartem Blau ziehn sanfte Sommerwolken rüber,
in einer kurzen Phase streicht ein Windhauch liebkosend
die Ähren, die Halme des Feldes und meine Nase“
.
Verfasst von Ulla Gottschlich (Mai 2020)

Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, so ist der Weg, den das Licht durch die Atmosphäre zurücklegen muss, relativ kurz. Es wird vor allem blaues Licht gestreut – der Himmel wirkt dunkel-tiefblau. Dieses Phänomen wird auch „Rayleigh-Streuung“ genannt.

Anm.: Die „Rayleigh-Streuung“, benannt nach John William Strutt (3. Baron Rayleigh) bezeichnet die elastische Streuung elektromagnetischer Wellen an Teilchen, deren Durchmesser sehr klein im Vergleich zur Wellenlänge ist, also etwa bei der Streuung von Licht an kleinen Molekülen. (Wikipedia)

Wilde Mohnblumen tanzen im Winde der wogenden Auen und
schauen auf Kornblumen, die blauenAch, bliebe doch jetzt die Zeit
still stehen, mögen diese Stunden nie vergehen.“
Verfasst von Ulla Gottschlich (Mai 2020)


Dämmernd liegt der Sommerabend…

Dämmernd liegt der Sommerabend // Über Wald und grünen Wiesen; // Goldner Mond, im blauen Himmel,
Strahlt herunter, duftig labend. // An dem Bache zirpt die Grille, // Und es regt sich in dem Wasser,//
Und der Wandrer hört ein Plätschern. // Und ein Atmen in der Stille. // Dorten an dem Bach alleine, // Badet sich die schöne Elfe; // Arm und Nacken, weiß und lieblich, // Schimmern in dem Mondenscheine.

Gedicht: © Heinrich Heine (1797-1856)


Glut des Sommers

„Aus einer Knospe, dicht behaart, kommt sie zerknautscht ans Licht, sie wird zur Schönsten ihrer Art, noch glaubt man ihr es nicht. Sie öffnet sich, sie streicht ihr Kleid, gleicht seidigstem Papier, entfaltet sich voll Heiterkeit, jetzt glauben wir es ihr. Die Sonne hat ihr Rot entdeckt, sie gibt ihr lichten Glanz, die Glut des Mohnes ward geweckt zum sommerlichen Tanz.“

Gedicht: © Klaus Ender (*1939), deutsch-österreichischer Fachbuchautor, Poet, bildender Künstler der Fotografie.

DER SCHLAFMOHN

Die Mohnblume ist immer schon ein Symbol für den griechischen Gott der Träume Morpheus.
Die wissenschaftliche Bezeichnung des Klatschmohns ist “Papaver rhoeas“. Das Wort “Papaver” geht auf das lateinische „pappare“ für “essen” zurück, wobei das römische Kinderwort für Brei „pappas“ lautete. Im alten Rom war es üblich Kindern mit Mohnsaft beigemischten Brei zu geben, damit diese besser einschliefen. Wobei hier wohl eher der Saft des Schlafmohns (Papaver somniferum) als der des Klatschmohns genommen wurde. (Wikipedia)


Von innen und außen kühlen… ein kühler „griechischer“ Salat ist eine köstlich- erfrischende Empfehlung… An heißen Tagen sind vor allem kühle Getränke z.B. mit Zitronen-Melisse und kleine Pausen im Schatten sehr wichtig, auch ein erquickendes kühles Fußbad ist hier eine echte Wohltat.


Sommerhitze

Der Sommer folgt. Es wachsen Tag und Hitze,
und von den Auen dränget uns die Glut;
doch dort am Wasserfall, am Felsensitze

erquickt ein Trunk, erfrischt ein Wort das Blut.
Der Donner rollt, schon kreuzen sich die Blitze,
die Höhle wölbt sich auf zur sichern Hut,
dem Tosen nach kracht schnell ein knatternd Schmettern;
doch Liebe lächelt unter Sturm und Wettern.“

Gedicht: © Johann Wolfgang von Goethe (1749 -1832) war der bedeutendste deutsche Dichter. Seine Werke gehören zur Weltliteratur.

„sonnenblumen
lächeln lebensfreude
vergoldete ähren
spiegeln
das licht“

(FLEURdelaCOEUR – Ulla – My stories-Autorenforum)


DIE SCHÖNSTEN SOMMER-SONNENBLUMEN
Die Götterblume „Helianthus“

Der lateinische NameHelianthus“ setzt sich aus den griechischen Worten: „Helios“ = SONNE und „Anthos“ = BLUME zusammen. Die Sonnenblumen stammen ursprünglich aus Peru und Mexiko und wurden dort als Abbild des Sonnengottes verehrt und auf vielen Kultstätten abgebildet. Ab dem 15. Jahrhundert wurde sie zuerst von den Spaniern in Europa gezüchtet und gelangte danach in andere europäische Länder. Sonnenblumen werden – wie bekannt – in großem Umfang zur Ölgewinnung angebaut, besonders in Frankreich, Osteuropa und Nordamerika. Jenseits des Nutzwerts der Sonnenblume sehen die Sonnenblumen-Felder einfach nur wunderschön aus. (Wikipedia)

Liebe…liebe Sonnenblume, wende bitte dein Gesicht dem Lichte zu und die Schatten fallen hinter Dich.


Die Sonnenblume…eine der vielen Wunder unserer Natur…

  • Die Götterblume: Die Blume Helianthus ist eine mannshohe, goldgelbe, strahlenblättrige Sonnenblume, die sich stets zum Sonnenlicht hindreht.
  • Sonnenblumen wachsen im *Goldenen Winkel* und wissen genau wo „Osten“ ist: Also die Blüten und Blätter wachsen nie direkt übereinander, sondern so versetzt, dass sie sich bei optimaler Raumnutzung nicht gegenseitig das Sonnenlicht nehmen.
  • Sonnenblumen wachsen auf der Schattenseite schneller — dadurch neigt sich die Blüte zur Sonne. Im Tageslauf folgt die Blüte dem Licht — nachts richtet sie sich wieder nach Osten (Sonnenaufgang) aus.
  • Sonnenblumen sind Korbblüter und werden im Normalfall zwischen zwei und drei Metern hoch.

Sommerblumen… Sonnenblumen… Hummeln summen, Käfer brummen …
Sommerglück pur… Der kreativste Künstler ist die Natur…
Verfasst von Ulla Gottschlich (Mai 2020)


Sagen… Legenden…

  • Der Name der Sonnenblume “Helianthus annuus”, geht auf eine bekannte griechische Sage zurück: Der römische Dichter Ovid erwähnt Klytia in seinem 4. Buch der Metamorphosen:
  • Gott Apollo habe die von ihm zuvor geliebte Klytia verschmäht und sich anderen zugewandt…das Drama nahm seinen LaufKlythia verwandelte sich – der Sage nach – in ihrer Trauer in eine gelb-braune Blume, deren Blüte sich seitdem stets nach der Sonne (Apollos Sonnenwagen) drehe. (Wikipedia)
  • Merkwürdig… damals kannten die Griechen die Sonnenblume noch gar nicht…Einfach sagenhaft.. ?Wer hats erfunden? 😉

Die Sonnenblume möchte dich begrüßen,
dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet.
Nur steht zur Zeit sie noch zurückgewiesen;
doch du erscheinst und sie ist gleich vollendet.

Gedicht: © Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung.


Ein Meer aus Sonnenblumen:

Von Juni bis Oktober dauert die Blütezeit der Sonnenblume.
Sonnenblumen soweit das Auge reicht: Die Wuchshöhen sind bereits knapp zwei Meter. Die Blütenkörbe sind bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser. Trotz der Hitze richten die Sonnenblumen ihre Blüten immerzu der Sonne entgegen.


Bauernregeln im August

  • Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.-
  • Nasser August macht teure Kost.
  • Stürmt es im August, gibt es weder Wein noch Most.
  • Wenn’s im August aus Norden weht, beständiges Wetter vor Dir steht.
  • Hundstage heiß – Winter lange weiß.
  • Stellt im August sich Regen ein, so regnets Honig und guten Wein.
  • Wenn im August der Nordwind weht, das Wetter lange schön besteht.
    (Volksgut)

DER STEINGARTEN

Wie schön…bepflanzt mit winterharten Kakteen und Sukkulenten. Die Bezeichnung Sukkulenten kommt aus dem  lateinischen Begriff „sucus“. Das kann unter anderem auch Saft bedeuten. Er bezieht sich auf die Flüssigkeit, welche sich in den Blättern befindet. Kakteen und auch die Sukkulenten mit ihren fleischigen Blättern haben den Vorteil, dass sie lange Wasser speichern können... Steingärten gelten als besonders pflegeleichte Gärten, die dennoch durch ihren ganz eigenen Charme begeistern bzw. überzeugen können.

  • Kakteen und Sukkulenten kann man so setzen, dass sie im Winter auch alleine gut wirken (evtl. alternativ auch in schönen Kübeln oder Trögen….
  • dazwischen werden hübsche Früh – Sommer – und Spätblüher in die Erde gesetzt. Beratungen von Spezialbetrieben hierzu gibts sicher in der Nähe.

Pflegeleicht“ und voll im Trend: Mit einem Steingarten bekommt der Garten das gewisse Etwas…Die meisten Kakteen blühen von Juni bis September. Dann folgen von Oktober bis Dezember die November – bzw. Weihnachtskakteen.


SOMMERGEDENKEN

Die Erinnerung an einen schönen Sommer…für immer bewahrt…

Zu guter Letzt…
ALTE SCHÖNE SCHLAF-LIEDER gibt es viele,
wie z.B. …die Blümelein sie schlafen…

DIE BLÜMELEIN SIE SCHLAFEN…Wer kennt sie nicht? Unsere alten schönen Schlaflieder für Kinder…
1. Strophe: Die Blümelein, sie schlafen schon längst im Mondenschein, sie nicken mit den Köpfchen auf ihren Stengelein. Es rüttelt sich der Blütenbaum, er säuselt wie im Traum. Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!

In einer Fassung von © Johannes Brahms (1833-1897): Nach der Melodie von Zu Bethlehem geboren aus dem 16. Jahrhundert, adaptiert vom Textdichter Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803-1869).


NUN GENIESSEN WIR ERST EINMAL ALLE – DIE KOMMENDEN SCHÖNEN SOMMERTAGE…

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Kein Wort, kein Blick. – Denn in uns brennt ein Sehnen nach unserm Sommerglück.
Zitat: © Stefan Zweig (1881-1942) war ein bekannter österreichischer Schriftsteller. 


Der Sommer, der langsam vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.“ – Zitat: © Victor Hugo 1802-1885

DAS WUNDERBARE JAHRESZEITEN-KARUSELL DREHT SICH WEITER UND WEITER UND WEITER… Ein PERPETUUM MOBILE…


Es geht nun also weiter im Jahreswandel der
„Blumenkinder im Garten der vier Jahreszeiten“

„ES WIRD HERBST“

Pünktlich zum „Herbstanfang“ gibt es hier nun
„neu“ ausgewählte Zitate…Spruchweisheiten und auch eigene Gedanken
zu der kommenden, ebenfalls wunderbaren Jahreszeit – mit dem Titel:


HERBST-ZEIT-LOSE-GEDANKEN
>>> Neues aus dem Jahres-Zeiten-Kabinett
<<<


Zur Vollendung des Jahreszeiten-Karussels
folgt dann später noch im Jahr – der „HERBST“ und zum Jahresschluss – wie immer zuletzt
die vierte Jahreszeit… der WINTER – eine unterschätzte Jahreszeit …
mit Wissenswertem – zusammengefasst mit Ansichten, Historischem, Anekdötchen, Geschichten und Gedichten…

😉 Es bleibt spannend in Ullas Blog 😉


URHEBERRECHT: Der größte Teil der veröffentlichten Gedichte, Zitate usw. sind von Dichtern und Autoren, die bereits seit siebzig Jahren verstorben sind und daher in der Regel für den privaten Gebrauch verfügbar. Alle Gedichte sind mit Copyright und Namen versehen.


Blumenkinder im Garten der vier Jahreszeiten:
FRÜHLING-SOMMER…Blog-Artikel veröffentlicht am: 06. Juni 2020
– zuletzt aktualisiert im Mai 2022 –