FRÜHLINGSFEST…das Erste im Jahr:
Wahrscheinlich denken viele bei Ostern zuerst an die Ostereiersuche oder an den Osterhasen…

  • Oder man denkt an schöne, arbeitsfreie Feiertage. Die eigentlich christliche Bedeutung der Ostertage ist gesellschaftlich eher etwas in den Hintergrund gerückt. 

Ostern ist neben Weihnachten das bekannteste christliche Fest in Deutschland. Das Osterfest hat – wie Weihnachten – etwas mit Jesus Christus zu tun.
Kinder, die christlich erzogen werden, werden hier oft schon von klein auf in ihrer Erziehung durch Eltern, Schule und natürlich der Kirche „mit theologischen oder historischen Realitäten vertraut gemacht“.

Durch den Pfarrer oder Beauftragte für Kindergottesdienste wird Kindern schon früh ein meist behutsamer, schöner, emotionaler Zugang zur Osterbotschaft vermittelt. Dabei knüpfen Eltern meist an ihre eigenen Erfahrungen und Vorstellungen an und tragen diese auch weiter.

An Ostern vollendet sich – im Christentum – der im Weihnachtsfest angekündigte Heilsplan Gottes. Jesus Christus, der zu uns kam als das „Licht der Welt“ (Johannes 8,12), wird an Ostern zum Licht der Hoffnung.

Die Lichtsymbolik spielt an Ostern eine ähnlich große Rolle wie an Weihnachten. Die Osternachtfeier, die entweder am Abend vor Ostersonntag oder aber am sehr frühen Ostermorgen stattfindet, beginnt in der Regel außerhalb der Kirche an einem hell lodernden Feuer, dem sogenannten „Osterfeuer“, oft noch in der dunklen „Frühdämmerung“ – an dem die Menschen sich froh begegnen.

Am Osterfeuer wird dann auch die Osterkerze, Symbol für den auferstandenen Christus, angezündet und mit den Worten „Lumen Christi“ (lateinisch für: Licht Christi) brennend in die noch dunkle Kirche getragen. Die Flamme der Osterkerze wird an die Gläubigen weitergereicht, so dass der Kirchenraum immer mehr vom Licht, dem Symbol der Auferstehung, erhellt wird. Es ist eine stimmungsvolle, schöne Symbolik…


Die Sichtweise auf Karfreitag änderte sich im Laufe der Jahrhunderte…

Für Protestanten ist heute der KARFREITAG der höchste Feiertag.
Nach der Reformation im Jahre 1517 blieb der Karfreitag in katholischen Regionen zunächst ein gewöhnlicher Werktag. Anders aber war dies in evangelischen Gemeinden: Hier wurde der Karfreitag aufgewertet, erst zu einem halben Feiertag, später zu einem Bußtag. Martin Luther bezeichnet diesen Tag sogar als „Guten Freitag“.

Aus dem „Guten Freitag“ entwickelte sich die heutige Bezeichnung für Karfreitag im angelsächsischen Sprachraum „Good Friday“ Einige Bibel-Wissenschaftler sind der Ansicht, dass das Wort Good Friday von God’s Friday („Gottes Freitag“) abstammt.


Biblische Erzählungen

Bei der Erklärung der biblischen Ostererzählungen lernen die Kinder, dass diese Erzählungen davon berichten, wie Menschen in der Begegnung mit Jesus, dem Auferstandenen, auf geheimnisvolle Weise verändert werden: Aus der tiefen Angst wird Freude, aus der unendlichen Traurigkeit wird Trost, aus der Verzweiflung wird Zuversicht und aus Hoffnungslosigkeit wird grenzenloses Vertrauen. Das erleben Christen jetzt gerade an Ostern hautnah. Dass Kinder solche Gefühle früh auch erleben, ist für mich – gerade jetzt bei meiner Enkelin – die derzeit auch als „Messdiener“ in Gottesdiensten tätig ist – immer wieder wunderbar erfahren zu dürfen.


Und die Realität?

So ist heute die Realität – bei christlichen Feiern aktiv mitzuwirken – oft ganz anders als früher. Immer mehr Kinder und natürlich auch die Eltern bringen kaum Vorkenntnisse oder Verständnis im Hinblick auf das christliche Osterfest mit.

Die biblischen Erzählungen zu Leidensgeschichte Jesu und was eigentlich wirklich „Ostern“ für uns Christen bedeutet, können kaum noch allgemein vorausgesetzt werden. Alte Traditionen gelten im Allgemeinen als „verstaubt“ und nicht mehr zeitgemäß… Das ist so und wird auch so weiter gehen.

Die weitgehend tiefe Gläubigkeit, wie es sie z.B. heute im Islam gibt, ist hierzulande meist nicht mehr – wie früher – vorhanden. (Siehe hierzu auch meinen anderen ausführlichen Blog-Artikel: „Der Islam und das Christentum“).

Mein liebenswerter und kluger Schwiegervater Oskar Gottschlich (1902-2000) gab mir einen schönen Spruch mit auf den Weg, der für mich zum Leitspruch wurde: „Zwei Dinge soll`n den Menschen nicht mit Verdruss erfassen, die, die er nicht mehr ändern kann und die sich ändern lassen!“ (Zitat: Julius Lohmeyer (*1835 in Neisse – † 1903 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller).

Ostern ist jedes Jahr an einem anderen Datum:

Das richtet sich nach den „Mondphasen“, dem ersten Frühlingsvollmond. Die Bibel erzählt davon, dass Jesus während des jüdischen *Pessach-Festes getötet wurde: Also ist Ostern – auch heute noch – kalendarisch genau zur gleichen Zeit. Die „Osterzeit“ dauert übrigens 50 Tage, nämlich bis Pfingsten.

Mit den Pfingsttagen endet (nach 50 Tagen) also die Osterzeit. Der Begriff Pfingsten leitet sich von dem griechischen Wort „pentekosté“, der Fünfzigste, ab. Pfingsten ist heute für viele nicht mehr als ein langes Wochenende. Die Pfingsttage im Frühling bieten sich für Ausflüge ins Grüne an… Gleichzeitig aber hat Pfingsten für gläubige Christen große Bedeutung und gilt als wichtiges Fest, das – wie Weihnachten und Ostern – mit zwei gesetzlichen Feiertagen gewürdigt wird. Vielfach steht eine weiße Taube als Symbol für den Heiligen Geist und damit für Pfingsten.

Anm.: Das mehrtägige *Pessach-Fest erinnert an die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Sklaverei. So gilt „Pessach“ als Beleg für eine besondere Verbindung zwischen den Juden und Gott, da er in die Geschichte ihres Volkes eingegriffen habe. Es gehört zu den Hochfesten im jüdischen Kalender. 


Die Göttin Ostara…

OSTERN – das Frühlingsfest hat tatsächlich einen heidnischen Ursprung…

Ostern an sich hat also – anders als viele vielleicht denken mögen – eigentlich ursprünglich gar keine wirklich christliche Tradition. Es ist ursprünglich ein heidnisches Fest und geht wohl auf die germanische Frühlingsgöttin Ostara zurück. Der Name Ostara entstammt dem lateinischen Wort „Aurora“ und bedeutet „Morgenröte“ : Das Wort „Ostara“ wiederum geht vermutlich ebenfalls auf den Namen Eostre zurück, welche die angelsächsische Frühlingsgöttin darstellt. Der angelsächsische Mönch (Benediktiner) und Kirchenhistoriker „Beda“ (*672 – 735) – auch „Beda Venerabilis“ genannt – gilt als erster zuverlässiger Chronist der englischen Geschichte. Er war Theologe und Geschichtsschreiber und erklärte die Herkunft des Wortes „Easter“ (Ostern) mit der früheren Göttin namens „Eostrae“. Ostara oder Eostre mag also eine „Gottheit“ des strahlenden Morgens, des aufsteigenden Lichts gewesen sein, eine freudige, heilbringende Erscheinung, deren Begriff für das Auferstehungsfest (Ostern) des christlichen Gottes später verwandt werden konnte. (Wikipedia)


Einer der berühmten Gebrüder Grimm, nämlich Jacob Grimm (*1785 – † 1863) war ein deutscher Jurist sowie Sprach- und Literaturwissenschaftler: Er galt als Begründer der deutschen Philologie und Altertumswissenschaft. Er berichtete (zirka 100 Jahre nach Beda) in seinem Werk „Deutsche Mythologie“ (1835) über eine germanische Göttin mit dem Namen Ostara, auf der Basis von „Bedas“ Eostrae.

Zudem weisen auch u.a. viele verschiedene Flur- und Ortsnamen wie Osterode, Osterheide, Osterstedt, Osterhusen, Ober-Ostern (Hessen), Osterholz… sowie der aus Westfalen stammende „Osta-Stein“ (eine im 16. Jh. gefundene Votivtafel) – im Glauben der Menschen – evtl. auf die einstige Existenz einer Göttin Ostara hin. Durch Jacob Grimms damaligen Einfluss auf die deutsche Sprachwissenschaft des 19. Jahrhunderts fand Ostara so eine weite Verbreitung im Volk.


Warum heißt die Oster-Insel denn „OSTERINSEL“?

Der Name „Osterinsel“ hat also mit dem Tag ihrer Entdeckung zu tun. Am Ostersonntag des Jahres 1722 stießen holländische Seefahrer auf diese kleine Insel im Stillen Ozean zwischen Südamerika und Australien. Da gerade „Ostern“ war – lag wohl nahe, ihr den Namen „Paaschen“, auf Deutsch „Osterinsel“, zu geben. So einfach war das…Die Osterinsel  ist vulkanischen Ursprungs und gehört zu den Polynesischen Inseln im zentralen Pazifik, auf denen traditionell Polynesier leben. Bekannt ist die Osterinsel vor allem wegen ihrer riesigen Steinskulpturen, den sogenannten „Moais“ (Name heißt steinerne Figur). Die teils über zehn Meter hohen Figuren bestehen aus Oberkörper, Armen, einem Kopf mit langer Nase, langen Ohren und Kopfschmuck. Sie wurden mit einfachsten Werkzeugen aus Vulkanfelsen geschlagen. Forscher vermuten, dass die Statuen die Insel bewachen sollten. Seit 1995 ist die Osterinsel UNESCO-WELTKULTUR-ERBE.

OSTERN – woher kommt denn nun eigentlich der Name?

  • PESSACH-FEST: Ob französisch paques, italienisch pasqua, schwedisch paskdagen oder Niederländisch pasen: Alle diese Bezeichnungen leiten sich eindeutig vom“ jüdischen Pessach“ ab, dem Fest, an dessen Vorabend sich – der Bibel nach – die Kreuzigung Jesu ereignete.
  • Woher aber kommt der Name Ostern?
  • Der Name Ostern ist etymologisch vermutlich auch mit der Himmelsrichtungsbezeichung „Osten“ verwandt und geht wie diese auf die indogermanische Wurzel „ausos“ in der Bedeutung ‚Morgenröte‘ zurück. Mit der Hinwendung zur aufgehenden Sonne verbindet das Christentum symbolisch die Auferstehung Jesu Christi.

Im Deutschen und auch im Englischen ist die Herkunft des Wortes Ostern oder Easter keineswegs so eindeutig: Die Bibel erzählt beispielsweise, dass das leere Grab Jesu „früh am Morgen, als eben die Sonne aufging“ entdeckt wurde. Deshalb wurde die Morgenröte im frühen Christentum auch zum Symbol der Auferstehung und des Neuanfangs.

  • Der Namensteil „Oster“ könne so also die aufgehenden Sonne, also auch Osten oder Ost meinen. Es gibt also unterschiedliche „Deutungen“ der Herkunft des Namens „Ostern“, – wie die der Göttinnen „Ostara oder Eostre“, die aber letztendlich alle nicht wirklich sicher belegbar sind. (Wikipedia)

Der Legende nach, fliegt also Ostara – die Tochter des obersten Germanengottes „Wotan“ – im damaligen Volksglauben – durch den Himmel, umgeben von wunderbaren Tieren und Engelsgestalten, während die Menschen zu ihr hinauf sehen und ihr zu Ehren ein großes Fest für den Sieg des Frühlings über den Winter feiern.

STRAHLENDE GÖTTINNEN:

Eos (altgriechisch Ἠώς, Ēōs) ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Morgenröte. Ihre römische Entsprechung ist die Aurora, nach der auch das rot-grünliche Polarlicht benannt wird.
Ostara ist unter anderem auch eine germanische Göttin der Fruchtbarkeit, der Morgenröte, eine Sonnen- und Frühlingsgöttin, die nach dem langen Winter die Auferstehung der Natur repräsentiert.


„Nichts Genaues weiß man nicht“…Eigentlich weiß man es, aber eigentlich auch nicht so richtig. Es ist eine beliebte Floskel dafür, dass an irgendeiner Sache schon was dran ist – aber was, weiß man eben nicht.

UND WIE KOMMT DER HASE ZU OSTERN?
Der heilige Mondhase ist Ostaras Tier,
der in einer Vollmondnacht im Sternbild am Himmelszelt zu sehen ist. Der HASE war also damals das heilige Tier an der Seite der germanischen Frühlingsgöttin Ostara. Anfangs wurden jedes Jahr – in vorchristlicher Zeit – zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (2022: 20. März) verschiedene Fruchtbarkeitsgöttinnen verehrt. Ostara versinnbildlicht dabei den Beginn des Frühlings, denn endlich ist der Winter wieder vorbei und die Tage beginnen wieder länger zu werden. Das Entzünden des Osterfeuers und die Feldweihe, das Segnungsritual zur Vorbereitung der Äcker waren schon wichtige Bestandteile des keltischen Frühlingsfestes.


Das Osterfeuer und das Entzünden der Osterkerze sind heute aber – anders als früher – auch „Sinnbilder“ für Jesu Auferstehung. Das Ostarafeuer galt damals schon als heiliger Schutz gegen böse Mächte und die Bitte um den Segen der Götter.

Die alten Heidenvölker glaubten, dass alles Naturgeschehen, das nicht durch Menschen beeinflusst werden konnte, die Werke guter Götterwesen waren.

Die Frauen hüllten sich in weiße Gewänder, die auch „Ostara“ trug, und schmückten sich mit Blumen. Außerdem versinnbildlichte der Hase im Frühjahr, dass die Göttin der Morgenröte bereits nahe war, um die strenge Kälte und Frost zu vertreiben. Um Ostara anzukündigen, vergruben – der Sage nach – die „Hasen“ in den Wäldern bunte Eier… So entstand vermutlich der heutige traditionelle Osterbrauch, Eier zu bemalen und zu verstecken.

Und die bunten Eier?

  • Während der Fastenzeit haben die Menschen früher streng auf viele Lebensmittel verzichtet: Darunter auch auf Eier. Aber natürlich haben die Hühner weiterhin Eier gelegt. Diese wurden aufgehoben. Damit man wusste, wie alt welches Ei schon ist, wurden sie damals in verschiedenen Farben eingefärbt. Eier sind aus vielen Gründen ein schönes Symbol. Ostern steht auch für Frühling und neues Leben. Und da passen bald schlüpfende Küken im Ei natürlich super dazu.

  • Die Karwoche ist unmittelbar vor Ostern. Sie ist die Kernzeit der österlichen Passionszeit und für Christen die wichtigste Woche des Kirchenjahres.
  • „Kar“ stammt vom althochdeutschen Wort  „chara“  oder  „kara“  und bedeutet Kummer, klagen oder trauern. Schon aus dieser Übersetzung wird die Bedeutung dieser Woche verständlich.

Das Fest der Auferstehung des Herrn am Ostersonntag ist das höchste Fest in der römisch-katholischen Kirche.

  • Die Osterfeiertage beginnen eigentlich schon am Gründonnerstag. Am Abend dieses Tages hat Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert.
  • Am Karfreitag ist Jesus gestorben – da wird in vielen christlichen Familien gefastet – also zum Beispiel kein Fleisch gegessen. Es ist ein “stiller Feiertag” – wie oben erwähnt – ist es der höchste Feiertag der evangelischen Christen.

Das heißt, dass keine lauten Feste gefeiert werden sollten.
Karfreitag erinnern wir uns daran, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, der Karsamstag steht im Zeichen des Wartens.

  • Und am frühen Morgen des Ostersonntags wird freudig mit Osterfeuern und Osterkerzen die Auferstehung Jesu symbolisiert. Unsere Kinder haben diese Zeremonie immer mit Begeisterung miterlebt. Danach werden traditionell dann auch die Eier in den Familien in Haus und Garten gesucht.

„Ich glaube nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Dieser wunderbare menschliche Körper, dieses so unendlich komplizierte System, unsere Seele, unsere Phantasie, unserer Gedanken – alles nur für ein einmaliges kurzes Erdenleben? Nein, das glaube ich nicht. Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch. Wir verlassen die Erde. Aber wir kommen wieder“.
Zitat: *Heinz Rühmann* (1902-1994) war ein beliebter deutscher Schauspieler, Regisseur und Sänger. 

Geschenkeritis?

Auf der anderen Seite ist da aber auch die heftige Kommerzialisierung von Ostern, es gibt Unmengen von Süßigkeiten etc. Alles von und über den Osterhasen wird feil geboten. Doch schon am „Oster-Dienstag“ gibt’s satte Rabatte auf alles vom Osterhasen, möglichst schnell weg damit, denn nichts ist so alt wie das „Gestern“… Der kommerzialisierte, kommende Muttertag (Sonntag, 08.05.2022) steht schon jetzt im Fokus des Handels vor der Tür…

Anm.: Siehe hierzu auch meinen anderen Blog-Artikel „Muttertag“ unter: https://bienchenhamster.de/muttertag/

Ostern hat sich – nicht nur bei uns – rasant zum neuen Hochfest des Konsums entwickelt. Den Einzelhandel freut’s, die Kirchen aber fürchten einen Sinnverlust.
Satte zehn Prozent des jährlichen Grundumsatzes macht die Süßwaren-Branche allein im Ostergeschäft… sagt der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) e. V.

  • Aber auch das ist letztendlich alles fest zum „Brauchtum“ geworden. Selbst wir – als Kinder – haben uns früher mächtig darüber gefreut, auch das wird immer so bleiben und sich nie ändern… Es gehört eben zu unserer guten Tradition.

DIE SORBEN

  • So wird hier (auf der Abbildung) – als altes Brauchtum – auch das perfektionierte Bemalen von Ostereiern durch sorbische Künstler gezeigt.
  • Ähnlich wie bei anderen slawischen Völkern ist dies auch bei den Sorben Tradition. So zeichnen sich die prächtigen Eier durch eine besonders kunstvolle und aufwändige Verzierung aus. Die Muster auf den Eiern sollen im Volksglauben bestimmte magische Effekte auf den Beschenkten haben. Traditionell wird hierzu ein Hühnerei bemalt – manchmal auch die größeren Enteneier. (Wikipedia)
Der Sorbische Ostereiermarkt findet jedes Jahr fünf Wochen vor Ostern statt und ist mit dem kunstvollen Verzieren farbenprächtiger sorbischer Ostereier eine Attraktion für tausende Menschen in Sachsen. Besucher können den Künstlern zusehen, wenn diese die Eier wachsen, färben, polieren oder reichhaltige, kunstvolle Muster in die Schale kratzen. 

Sorben, Obersorben, Niedersorben?

  • Die Sorben sind ein westslawisches Volk, das in der „Lausitz“ im östlichen Deutschland zu Hause ist. In Sachsen leben die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben bzw. die Wenden: Diese sind alle wiederum eine westslawische Ethnie und Minderheit. Nach offiziellen Angaben leben dort noch etwa 60 000 Sorben.
  • Es gibt auch zwei sorbische Schriftsprachen – Obersorbisch und Niedersorbisch: Obersorbisch (hornjoserbšćina) wird heute in der Oberlausitz und Niedersorbisch (dolnoserbšćina) in der Niederlausitz gesprochen.(Wikipedia)

Geschichtliches:

  • Die Sorben können auf eine 1500-jährige wechselvolle Geschichte zurückblicken. Im Zuge der Völkerwandung im 5. Jahrhundert n.Chr. kamen einige slawische Stämme nach Mitteleuropa. Sie ließen sich schon damals auf dem Gebiet des heutigen Ostdeutschlands – in dem Gebiet zwischen Oder und Elbe / Saale – nieder. (Wikipedia)

FÜRST PÜCKLER:

Ein Beispiel berühmter Sorben:
Hermann Fürst von Pückler-Muskau (*1785 in Muskau – † 1871 in Branitz bei Cottbus) war einst berühmter Gartengestalter und Schriftsteller. Von ihm wurden die weltberühmten Parkanlagen in Muskau und Branitz, mit perfekt gestalteter Natur geschaffen.

Zu seinen schriftstellerischen Werken gehören zudem auch z.B. kulturgeschichtlich interessante Reiseberichte.

UND DAS FÜRST-PÜCKLER-EIS? Das älteste bekannte Rezept für ein Eis dieses Namens stammt von dem Königlich-Preußischen „Hofkoch“ Louis Ferdinand Jungius, der Hermann Fürst von Pückler-Muskau bereits im Jahre 1839 in seinem Kochbuch ein dreischichtiges Sahneeis widmete.
Näheres unter: http://www.fuerstpueckler.de/


…und wer kennt ihn nicht… aus der Schule zumindest?

Gotthold Ephraim Lessing – war ein berühmter Sorbe…

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING (* 1729 (in Kamenz) † 1781 (in Braunschweig):
Er war ein berühmter Dichter und Gelehrter. Aus seiner Feder stammen Fabeln wie z. B. „Der Esel und der Wolf“, „Der hungrige Fuchs“, „Der Rabe und der Fuchs“, „Die Nachtigall und die Lerche“ und „Minerva“, und Theaterstücke wie das Lustspiel „Minna von Barnhelm“ und das Schauspiel „Nathan der Weise“.
Der Rabe und der Fuchs ist z.B. eine FABEL von Lessing. Diese ist eine ironische Abwandlung der „antiken“ äsopischen Fabel (600 vor Christus) vom Fuchs und dem Raben und greift wie diese das Thema der Schmeichelei und ihre Konsequenzen auf. Mit seinen Fabeln drückte Lessing das aus, was nicht gesagt werden durfte und in seinen Theaterstücken wurde für alle Menschen nicht „gekünstelt“ (wie damals üblich), sondern ganz normal und für alle verständlich gesprochen. (Quelle: Wikipedia)

https://www.oberlausitz.de/die-oberlausitz/beruehmte-mitbuerger/

Doch nun zurück zum Osterfest:

Ja…da war doch noch was… ?? 

Unterm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas‘!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz
Und ein kleiner frecher Spatz
Schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist’s? Ein Osterei!

Gedichts-Auszug: © Emmanuel Geibel (1815-1884)
Es war ein deutscher Lyriker und ein literarisch hoch geschätzter
und außergewöhnlich populärer Autor.


Da kommt ja doch auch noch der Osterhase heimlich still und leise… Dieser war jedenfalls bisher regelmäßig auch immer bei uns und vergisst NIE für unsere Kinder und Enkel und natürlich auch für die „alten Eltern“ (die dürfen doch nicht traurig sein!) ein paar nette Überraschungs-Eier etc. zu verstecken… Wo er die Eier nur her hat…??? Das bleibt aber immer noch ein Geheimnis! Unsere Enkelin ahnt da wohl schon sowas…


Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich! (Wilhelm Busch)


Es war einmal vor über 500 Jahren…

Der Brauch, dass verschiedene Tierarten – und nicht nur der Osterhase – für das Färben und Verstecken der Eier zuständig sind, reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert. In Tirol legte lange Zeit die „Osterhenne“ die Eier, in Schleswig-Holstein, Westfalen, Niedersachsen und Bayern kam der Fuchs oder der Osterhahn, in der Schweiz versteckte der Kuckuck die Eier und in Thüringen sogar der Storch…

·         Das Osterei
 
·         Hei, juchei! Kommt doch herbei!
·         Suchen wir das Osterei!
·         Immerfort, hier und dort
·         und an jedem Ort!
·         Ist es noch so gut versteckt.
·         Endlich wird es doch entdeckt.
·         Hier ein Ei! Dort ein Ei!
·         Bald sinds zwei und drei.

Gedicht: Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874), deutscher Schriftsteller.

OSTERN… EIN FAMILIEN-FEST…

Und das Ganze wird natürlich gekrönt von einem festlichen „Oster-Menu“, auf das vor allem der Nachwuchs nicht gerne verzichten würde…

Mein Oster-Menu wird jedes Jahr variiert und bestand im Jahr 2021 für jeden aus einem kleinen Lamm-Häxle mit frischen grünen, breiten Bohnen-Kirschtomaten-Gemüse (gratiniert mit einer Parmesan-Panko-Thymian Mischung), knusprigem Kartoffel-Gratin und natürlich einem sehr aromatischen, dunklen „Sössle“. Als Dessert gab es: „Chocolat“-Törtchen „moelleux“ mit einer Kugel Vanille-Eis und/ oder einer echten „Ganache“ hinterher…Da hat sich die lange Fastenzeit ja gelohnt….


„LAMMHÄXLE nicht nur zu Ostern“>>


Glauben heißt nicht wissen… Hier folgt nun für Interessierte ein etwas längerer Bericht über Religionen, Mythologien, „Historisches“…den „Glauben“ und die physikalische Deutung des Geistigen…

HISTORISCHES

Die Oster-Botschaft:

Wer die christlichen Feste im Jahresverlauf anschaut, meint oft, Weihnachten sei das wichtigste Fest der Christen. Doch dabei wird übersehen, welche Bedeutung Ostern hat.

Denn tatsächlich gilt Ostern als das höchste Fest der katholischen Christenheit. Ostern, das stets am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird, vermittelt nicht nur Erwachsenen wichtige Botschaften….vor allem die frohe Botschaft:
Es ist das Bekenntnis der Menschen zu Gott und Jesus Christus, seinem von ihm gesandten Sohn. Christen sehen in der Auferstehung Jesu Christi die Nachricht: Gott will das Leben! … Dieses Versprechen Gottes gilt bis in alle Ewigkeit. Das ist die christliche Botschaft am Ostersonntag.

Ostern ist also das wichtigste und höchste Fest des katholischen Christentums. Die Christen feiern die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. „Im Frühling gibt es in allen Kulturen ähnliche Feste, bei denen das Erwachen der Natur und damit das Leben gefeiert wird“, erklärt Ludwig Mödl (*1938), emeritierter Professor für Pastoraltheologie der LMU München.


  • Alle Christen feiern an Ostern den auferstandenen Jesus Christus und seinen Sieg über den Tod. Jesu Auferstehung hat für das Christentum grundlegende Bedeutung. 
  • Der Apostel Paulus schreibt, der Glaube sei sinnlos, wenn es keine Auferstehung der Toten gäbe und Christus nicht auferweckt worden wäre.
  • Der Glaube daran ist von Anfang an ein fundamentales Bekenntnis der Jünger Jesu und ist heute im Glaubensbekenntnis der Kirche fest verankert.
  • Im Bibel-Text steht bei Hebr 11,1: «Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.»

Der österliche Glauben

An Ostern feiern Christen weltweit die Auferstehung Jesu. So geht es – dem Glauben nach – nach dem Tod mit einem zweiten Leben weiter. 

Viele Menschen glauben nicht wirklich an ein ewiges Leben im Himmel mit weichen Wattewolken usw… aber manche doch an eine völlig andere Form einer zukünftigen Existenz. Hierzu gibt es tausende Theorien, wie z.B. der Wechsel in einen anderen Seins-Zustand oder die Reinkarnation (= Übergang der Seele eines Menschen in einen neuen Körper und in eine neue Existenz, die Lehre von der “Seelenwanderung” bzw. Wiedergeburt….usw.

  • So berichten manche Menschen von ihren Visionen im Hinblick auf einen jenseitigen Daseinsbereich. Und Schamanen sollen ja das Jenseits besuchen, um Wissen und Hilfestellungen für das gegenwärtige Leben zu erhalten.
  • In vielen Mythologien haben manche „Götter“ die Möglichkeit, zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt zu „pendeln“.
  • Generell sind Vorstellungen in Bezug auf eine Reinkarnation häufig und weltweit verbreitet, zum größten Teil jedoch ohne konkreten Bezug auf solche Religionen zu nehmen, die z.B. die Wiedergeburt in ihren Lehren enthalten.
  • Der Reinkarnationsglaube ist allerdings dogmatischer Bestandteil der Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus.
  • Karma und Seelenwanderung sind zentrale Bestandteile fernöstlicher Religionen und auch diverser, zahlreicher esoterischer Strömungen.
  • Die einen glauben, dass das Jenseits ein Zurück zur Natur ist, andere träumen vom Nirwana.
  • Das Nirwana ist für Buddhisten ein Zustand der Vollkommenheit, das wahre Paradies. In ihm gibt es kein Gut und kein Böse, keine Trauer, keine Wut

Die christliche Hoffnung auf die Auferstehung des Menschen und seine Erlösung durch die Gnade Gottes ist mit den Mythologien nicht zu vereinbaren. (Quelle: https://www.evangelisch.de/inhalte/)

  • Mythologie (=Sagenwelt) – Der älteste schriftlich überlieferte Mythos der Geschichte ist das Gilgamesch-Epos – siehe hierzu Ausführlicheres in meinem anderen Artikel: „Der Islam und das Christentum“.
  • Anm.: Das GilgameschEpos in seinen verschiedenen Fassungen ist das bekannteste Werk der akkadischen und der sumerischen Literatur.
  • Als Gesamtkomposition trägt es den ab der zweiten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. belegten Titel „Derjenige, der die Tiefe sah“ (ša naqba īmuru).

Im Buddhismus – zum Beispiel – herrscht schon seit Jahrhunderten die Vorstellung, dass das eigene Leben nicht durch die Geburt und den Tod begrenzt ist, sondern dass man je nachdem, was man im Leben an Positivem oder Negativem erwirbt – Karma nennt man das – eine Wiedergeburt erfährt und somit ein neues Leben... Dieses neue Leben richtet sich in seiner Qualität nach dem im vorhergehenden Leben erworbenen Karma.

Was meint man mit Karma? Karma bedeutet im Prinzip (sehr vereinfacht) nur, dass man das wiederbekommt, was man selber an andere Personen weitergibt. Viele kennen die „Goldene Regel“ der Gegenseitigkeit: „Was du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu“… 


Der Energieerhaltungssatz als Basis für weitergehende Überlegungen:
Dem physikalischen Gesetz der Energieerhaltung zufolge kann Energie
nicht verschwinden oder aufhören, jedoch in eine andere Form
umgewandelt werden.


Glauben heißt nicht wissen…?

Wie wir heute aber wissen, so heißt es in der Physik, dass Energie niemals verloren geht, sondern sie wird allenfalls „umgewandelt“: So ist die heutige Vorstellung vor diesem Hintergrund, dass alles irdische Leben im Sterben in einen völlig anderen Zustand umgewandelt werden könnte, absolut kein „MYTHOS“, sondern durchaus mit physikalischen Gesetzen kompatibel, wenn auch heute noch keineswegs vorstellbar und „unglaublich“. So gelten aber doch schon heute Materie und Geist nicht mehr als Gegensätze, sondern als zwei verschiedene Erscheinungsformen der einen Wirklichkeit… „Ich lebe – und ihr sollt auch leben!“ hatte Jesus uns Menschen in seiner Botschaft gesagt. Das trifft und tröstet… aber das wird jetzt doch zu philosophisch… 😉


  • Dank Albert Einstein wissen wir also, dass hinter der Materie die Energie steckt und man weiß auch ,,dass man Energie nur umwandeln und NIE zerstören kann… Energie als Strom und Bewusstsein, sind in diesen Vorstellungen miteinander eng verbunden.

Apostel Paulus, der Jesus gar nicht persönlich gekannt hatte, war überzeugt davon, dass ihm der Auferstandene in einer Vision erschienen war. In einem Brief an die Thessalonicher schrieb er: „Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird Gott auch diejenigen, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen.“ (1. Thessalonicher 4,14). Der 1. Brief des Paulus an die Thessalonicher ist ein Buch des Neuen Testaments und eines der frühesten erhaltenen schriftlichen Dokumente des Christentums. (Wikipedia)

Anm: Paulus von Tarsus (*geboren vermutlich vor dem Jahr 10 (v.Chr.) in Tarsus/Kilikien (*Türkei); / gestorben † 60 n. Chr. – vermutlich in Rom) war nach dem Neuen Testament (NT) ein erfolgreicher Missionar des Urchristentums und einer der ersten christlichen Theologen. Seine Historizität (Apostel Paulus) gilt den allermeisten Forschern als gesichert. (Wikipedia) 
(Anm.: *TARSUS/KILIKIEN war eine antike Landschaft im Südosten Kleinasiens – heutige Türkei) 


Die physikalische Deutung des Geistigen

  • Ganz neu sind solche Vision-Ideen – wie sie damals der Apostel Paulus beschrieb – nicht, denn der berühmte Psychologe und Psychiater C. G. Jung (*Carl Gustav Jung) (1875-1961) hatte mit dem bekannten Physik-Nobelpreisträger Wolfgang Pauli (1900-1958) – der ebenfalls zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts zählt – bereits ab 1947 einen lebhaften Briefwechsel geführt und nach einer physikalischen Deutung des Geistigen sogenannter Synchronizitäten gesucht.
  • Seine These: Auch Ereignisse, die im Grunde nichts miteinander zu tun haben, können verbunden sein.
  • Momente der Synchronizität werden von uns als magisch wahrgenommen. Als ob ein höheres Prinzip uns ermutigt, uns leitet und lenkt. 
  • Dahinter verbergen sich oft Zufälle oder zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom Beobachter jedoch als „sinnhaft“ und logisch empfunden werden.
  • Erst in jüngerer Zeit hat unter anderen der Wiener Quantenphysiker Professor Anton Zeilinger (*1945) den experimentellen Nachweis dafür geliefert, dass dieser Effekt in der Realität tatsächlich existiert.
  • „Was ich meine… ist, dass es etwas Metaphysisches gibt – mehr, als man in den Naturwissenschaften sehen und messen kann“…. sagte er kürzlich in einem Interview der Furche. (Anm.: Die Furche ist eine österreichische Wochenzeitung.)
  • Und auch einer der renommiertesten Quantenphysiker der Gegenwart, Professor Hans-Peter Dürr (1929-2014) ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München, hatte schon früh die Auffassung vertreten, dass der Dualismus kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist.
  • Der Welle-Teilchen-Dualismus ist eine Erkenntnis der Quanten-Physik… Das führt hier aber doch zu weit...Ausführlicheres hierzu findet man bei Wiki.
  • Anm.: Subatomar? Unter einem subatomaren Teilchen versteht man ein Teilchen, das unvorstellbar kleiner ist als ein Atom. Mit subatomaren Teilchen beschäftigen sich vor allem die Teilchenphysik und die Kernphysik. (Wikipedia)

Die Vorstellung, dass das Geistige, die Seelenzustände und die unbelebte Welt miteinander verknüpft sind und aufeinander wirken sollten, ist also nicht neu.


Es ist nicht unrealistisch, dass in den nächsten zehn Jahren der erste Quantencomputer einen herkömmlichen Rechner übertrifft…. sagte kürzlich der Wiener Quantenphysiker Professor Anton Zeilinger. Die ersten kleinen Quantencomputer gibt es ja schon, allerdings nur für Nischenanwendungen.

  • Anm.: Der Text enthält Exklusivauszüge aus dem Buch des Autors „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal“. Verlag BoD Norderstedt, ISBN 3833474203.
  • Anm.: *Carl Gustav Jung, meist kurz C. G. Jung (1875-1961) – war ein bekannter Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie.)

OSTERN und die AUFERSTEHUNG?

Auf diesem Ereignis begründet sich das Christentum: Jesu Auferstehung und der Sieg des Lebens über den Tod.

Energie geht niemals verloren, sondern sie wird allenfalls „umgewandelt“?

  • Ein großer Teil der menschlichen Vorstellungen geht von der Grundüberzeugung aus, dass das Leben vor dem Tod überschaubar verläuft, der Tod aber den Übergang in eine andere, weitere Existenzform darstellen kann.
  • Diese Vorstellungen können sich auf christliches Gedankengut stützen, wobei man entweder direkt auf Informationen aus der Bibel zurückgreift oder einzelne Gedanken aus anderen Lehren – wie die Unsterblichkeit der Seele bei Plato – hier Verwendung finden.
  • Menschen mit Nah-Tod-Erlebnissen berichten von rätselhaften Phänomenen – häufig von einem Tunnel, an dessen Ende Licht erstrahlt. Hinzu kommt, dass Nah-Tod-​Erfahrungen durch eigene religiöse Ansichten und die eigene Biographie wohl geprägt werden könnten.
  • Das Tunnelphänomen ist in der Laienliteratur ein Symbol für den Übergang vom Leben zum Tod geworden, das zeigt schon, dass so oft das Ölgemälde „Aufstieg in das himmlische Paradies“ des niederländischen Malers Hieronymus Bosch (*geb. um 1450 in ´s-Hertogenbosch; † August 1516 ebenda) gezeigt wird, wenn über den Nah-Tod berichtet wird.
  • Nah-Tod-Erlebnisse sind tiefgreifende Erfahrungen von Menschen, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befanden.

Die Frage von uns Menschen nach einem Leben nach dem Tod – ist seit Jahrhunderten unter anderem ein spirituelles, philosophisches und auch vor allem ein religiöses Thema, dessen Erörterung bereits seit dem Altertum belegt ist.

  • Dabei berichteten – je nach Studie – aber doch nur 10 bis 20 Prozent derjenigen, die einen klinischen Tod überlebt haben, von solch einer Tunnel-​Erfahrung.
  • Quanten-Physik? Seriöse Forscher behaupten: Die Seele gibt es wirklich, und das unsterbliche Bewusstsein ist genauso wie Raum, Zeit, Materie und Energie ein Grundelement der Welt. Das klingt nach Halluzination oder Esoterik?  So soll es eine physikalisch beschreibbare Seele geben?
  • Das Fundament für diese atemberaubende These liefere das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung…
  • Von Verschränkung spricht man in der Quantenphysik, wenn ein zusammengesetztes physikalisches System, z. B. ein System mit mehreren Teilchen, als Ganzes betrachtet einen wohldefinierten Zustand einnimmt, ohne dass man auch jedem der Teilsysteme einen eigenen wohldefinierten Zustand zuordnen kann.
  • Bei der „quantenphysikalischen Verschränkung“ sind die Zustände von zwei Teilchen so miteinander gekoppelt, dass der Zustandswechsel des einen automatisch den des Partners verursacht.
  • Albert Einstein bezeichnete dieses Phänomen deshalb auch als „spukhafte Fernwirkung“. 

Bunte Science-Fiction?

  • Ein interessanter Ansatz… hierzu gibt es – für Interessierte – unendlich Vieles nachzulesen im großen world-wide-web... verständlich und unterhaltend – wie z.B.:
  • Populärwissenschaftliche Literatur-Beispiele: Quantenphilosophie und Spiritualität: Wie unser Wille Gesundheit und Wohlbefinden steuert – von Ulrich Warnke (*1945) deutscher Biologe (Wikipedia) und als Beispiel Prof. Dr. Hans Schwarz (*1939): Er ist ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe: Herder-Taschenbuch: Wir werden weiterleben… oder Rolf Froböse (*1949) Chemiker: Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal.


Hat die Naturwissenschaft tatsächlich etwas zu solchen Vorstellungen zu sagen? Inzwischen gibt es eine Reihe von namhaften Physikern, die solche Effekte für absolut real halten. Dabei kommen manche zu dem revolutionären Schluss, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt. Das Fundament für diese atemberaubende These liefert – wie oben erwähnt – das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung
Näheres erklärt WIKI hier ausführlich: https://de.wikipedia.org › wiki › Quantenverschränkung


MIMOSEN – zu Ostern… eine meiner wunderbaren Lieblingsblumen im Frühling…
Sie gehören für mich zum Osterfest dazu, sie werden meist aus Südfrankreich (Grasse und Umgebung) in dieser Zeit auch nach Deutschland versendet… und wie sie duften…einfach hhhimmmlisch.
..

So wird Ostern auch als das Fest der Hoffnung benannt:

Hoffnung für alle Menschen und ansteckende Lebensfreude!

<< FROHE OSTERN >>

MÖGE UNSERE HOFFNUNG AUF EIN ENDE DER DERZEITIGEN PANDEMIE IRGENDWANN WIRKLICHKEIT WERDEN…


TIPP:
Mein ausführlicher – immer wieder aktualisierter – Blog-Artikel: 
„Corona – Fakten aktuell“ 
ist wie ein kl. HEFT (zum „Blättern“) verfasst – mit unterschiedlichen Themen (siehe „Leiste“ oben)


„Wenn der Frühling aufersteht – ist die Henne froh, denn seht: Sie legt fleißig in das Nest… Eier für das Osterfest“ … (Volksgut)

Eier sind zum Osterfest aus vielen Gründen ein tolles Symbol. Ostern steht auch für den Frühling und neues Leben. Und da passen bald schlüpfende Küken im Ei natürlich super dazu.

Die Jünger hatten nicht geglaubt, dass Jesus wieder lebt, solange sie ihn nicht sehen konnten. Trotzdem war er da. Auch ein Küken im Ei lässt sich nicht sehen, und dennoch lebt es. Weil ein Ei also so schön zeigt, wie jemand da sein kann, obwohl er nicht zu sehen ist, freuen sich die Menschen in der Osterzeit besonders über Eier. Und da der Hase im Frühling so viel Nachwuchs bekommt, also so viel neues Leben entstehen lässt, darf er auch als Osterhase die Eier verstecken… 😉

Der Hase war immer schon ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben.

(Quelle: https://www.familienleben.ch/ueber-uns-11)


Osterhas’, Osterhas’
komm mal’ her,
ich sag’ dir was,
„Hopse nicht an mir vorbei,
bring mir ein großes Osterei!“

(Volksgut)


Blog-Artikel veröffentlicht im April 2019 – zuletzt aktualisiert im März 2022.

Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Auch manche bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.

URHEBERRECHT: Der größte Teil der veröffentlichten Gedichte, Zitate usw. sind von Dichtern und Autoren, die bereits seit siebzig Jahren verstorben sind und daher in der Regel für den privaten Gebrauch verfügbar. Alle Gedichte sind – so vorhanden – mit © Copyright und Namen zu versehen.