ES IST WINTER-ZEIT: Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht, aber ich finde, wir könnten so langsam mal wieder – in diesen winterlichen Monaten – den leckeren und dazu noch sehr gesunden Grünkohl zubereiten und genießen.
Unser persönliches Lieblings-Rezept findet man hier am Blog-Ende…
Das später hier folgende Grünkohl-Rezept stammt von meiner Lieblings-Tante – genannt „Tante Finchen“: Ihr Name war „Josephine Molitor“ (1902-1996): Sie hatte noch sechs Geschwister und war selbst das zweitjüngste Kind. Ihre Familie kam aus dem kleinen Ort „Leidingen“ (direkt an der lothringisch-französischen Grenze gelegen). Sie wuchs auf mit 2 Brüdern und vier Schwestern – alle vier Schwestern wurden später Ordensfrauen: Borromäerinnen oder „Barmherzige Schwestern vom hl. Karl Borromäus“… diese ist eine katholisch-apostolisch-caritativ tätige Ordensgemeinschaft.
Die gezeigten Bilder sind Beispiel-Bilder – sie korrespondieren nicht immer vollständig mit dem Text.
Grünkohl wird aufgrund seines markanten Aussehens auch Krauskohl oder Federkohl genannt.
GRÜNKOHL DAS SUPER-FOOD
Zum Superfood wird Grünkohl wegen seiner hohen Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelement-Gehalts: Nahezu alle B-Vitamine – sowie mehr Vitamin C als in anderen Kohlsorten – stecken in Grünkohl. Frischer Grünkohl braucht seine Zeit, um gar zu werden. Traditionell wird Grünkohl mit reichlich Zwiebeln gedünstet und mit Salz, Pfeffer, einer Prise Muskatnuss und etwas Senf abgeschmeckt – auch eine Prise Zucker ist nicht verkehrt.
Lila Grünkohl auch als „Redbor“ bezeichnet, ist eine besondere Sorte des klassischen Grünkohls. Im Gegensatz zum traditionellen Grünkohl, zeichnet sich der lilafarbene Grünkohl durch seine auffällige violette Farbe aus.
ES GIBT FARBLICH UNTERSCHIEDLICHE GRÜNKOHL-SORTEN IM ANBAU.
HYGIENE
Grünkohl muss vor seiner weiteren Verwendung zunächst sehr gründlich gewaschen werden, da sich in den krausen Blättern oftmals kl. Sandkörner oder Erde befinden können. Man entfernt danach die harten Mittelrippen der Blätter mit einem scharfen Messer – und zupft davon die einzelnen Blätter weiter unten am Stiel ab. Die nun abgezupften Blätter wäscht man dann nochmals sehr gründlich, sodass auch die letzten erdigen Reste ausgespült werden. Die bereits von den harten Mittelrippen abgetrennten Grünkohl-Blätter schneidet man am besten in feine Streifchen oder hackt sie klein. Die hartfaserigen, Mittelrippen sind ungenießbarund werden entsorgt.
Grünkohl kann ohne Bedenken auch roh verzehrt werden.
Omas deftiger Grünkohl mit Bauchspeck oder Kassler als Beilage ist fast jedem ein Begriff.
Grundsätzlich muss Grünkohl also nicht unbedingt gekocht werden, denn er kann auch roh zubereitet und verzehrt werden, er ist im übrigen ungiftig.
Da der Kohl viele Ballaststoffe enthält, ist er jedoch schwerer verdaulich, was zu Blähungen führen kann. Wenn man sehr empfindlich auf Schwerverdauliches reagiert, sollte man den Kohl einfach vor dem Verzehr kurz blanchieren.
Bei der Verwendung im rohen Zustand bleibt im Gemüse der gesamte Vitamingehalt erhalten.
Frischer Grünkohl braucht beim Kochen lange Zeit, um gar zu werden. Auch seine Bekömmlichkeit steigt mit der Länge der Kochzeit.
Grünkohl lässt sich gut einfrieren und – nach Bedarf – gut zwei bis drei Mal aufwärmen, zudem wird Grünkohl auch mit jedem Aufwärmen auch aromatischer…
Um den Grünkohl klassisch zu kochen, z.B. als deftige Beilage zu Fleisch, so rechnet man hier doch mit einer guten Stunde Kochzeit, währenddessen muss jedoch der Grünkohl regelmäßig im hohen Topf umgerührt werden.
BRAUNKOHL ?
In Braunschweig heißt der Grünkohl nun mal Braunkohl. Ursprünglich komme die Bezeichnung jedoch aus Bremen. Dort wurde im vergangenen Jahrhundert ein spezieller sog. Langkohl angebaut, dessen Blätter teilweise eine bräunliche Verfärbung hatten.
Das beliebte Gemüse ist jedenfalls eine Unterart des Grünkohls und wird hierzulande daher einfach Braunkohl genannt,da er beim Kochen eine braune Farbe annimmt… so einfach ist es wohl...
In weiten Teilen Norddeutschlands hat sich Grünkohl als echtes Traditionsessen etabliert.
Grünkohl wird vor allem wegen seiner Farbe- nach dem Kochen – auch „Braunkohl“ genannt.
Zitat: „Wofür sie besonders schwärmt, wenn er wieder aufgewärmt…“ – Das Zitat stammt von Witwe Bolte – aus dem »Zweiten Streich« von Wilhelm Buschs (1832 bis 1908) »Max und Moritz « .
Tatsächlich kann sich der Nitratgehalt des Gemüses durch Hitze erhöhen, das passiert allerdings erst bei zu häufigem Erhitzen. Food-Experten geben dort deutlich Entwarnung und stellen klar: Kurzes Aufwärmen des bereits gegarten Gemüses ist erlaubt: Das kalte Gemüse schonend ca. 5 Minuten im Topf/oder Pfanne auf etwa über 70 Grad erwärmen und dabei öfters umrühren… fertig und genießen!
DIE ZUBEREITUNG:
Den – wie oben erwähnt – bereits geputzten Grünkohl etwa 2-3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren.
Nach dem Abgießen den Grünkohl in einem Sieb gut abtropfen lassen… und in einen hohen Topf umfüllen. Den Grünkohl hier mit reichlich guter Gewürz-Brühe (Bouillon) ablöschen und bei niedriger Hitze mit leicht geschlossenem Deckel fertig köcheln.
Um den Grünkohl klassisch zu kochen, z.B. für eine später deftige Beilage zu Fleisch rechnet man hier mit einer guten Stunde Kochzeit, währenddessen muss aber regelmäßig umgerührt werden, damit nichts anbrennt.
ZUTATEN: Kleingeschnittene Mett-Würstchen, feingehackte Zwiebeln sowie einige herzhaften Gewürze – wie z.B. Salz/Pfeffer/Muskatnuss/Senf erst später in den Topf mit dazugeben. Gut dazu passt auch noch etwas kleingehackter Knoblauch – je nach eigenem Gusto.
Ein weiteres leckeres Grünkohl-Rezept gibt es hier – im Blog weiter unten –
FEINES GRÜNKOHL-SÜPPCHEN NICHT NUR FÜR GÄSTE Hier einmal ganz besonders hübsch serviert…
GRÜNKOHL-EINTOPF
Gerichte, die in einem großen, hohen Topf zubereitet werden, sind schon sehr alt und weltweit verbreitet. Im deutschen Sprachgebrauch werden aber nur solche Gerichte als Eintopf bezeichnet, die einen ordentlichen Flüssigkeitsanteil haben, also keine reinen Schmorgerichte (wie Gulasch etc.) sind.
Eines der Lieblingsrezepte unserer Familie ist im Winter ein schöner, leckerer Grünkohleintopf. Das Rezept stammt – wie erwähnt – von meiner lieben „Tante Finchen“ (Josefine Molitor (1902-1996) und ist für uns das Beste…
TIPP: Von ihr habe ich auch u.a. auch ein köstliches Quiche-Rezept bekommen. Zum Nachlesen findet man dieses in meinem anderen Blog-Artikel mit dem Titel: KNUSPRIGE LAUCH-QUICHE genau beschrieben unter:bienchenhamster.de – Ullas Blog (zum Anklicken).
Wir bereiten diesen Grünkohl-Eintopf traditionell nun schon „immer“ – nach dem Tante Finchen Rezept – für unsere ganze Familie zu. Dieser leckere Eintopf lässt sich übrigens perfekt (auch am Tag zuvor) vorbereiten und dann ebenso schnell in einer großen, hohen Pfanne oder einem entsprechend großem Topf auf dem Herd immer wieder kurz erwärmen. TIPP: Im Gemüsefach des Kühlschranks ist frischer Grünkohl etwa bis zu einer Woche haltbar.
Grünkohl
SCHNELLES GRÜNKOHL-REZEPT:
Zwiebeln würfeln und in etwas Butterschmalz in der Pfanne glasig dünsten, salzen und pfeffern. Gut passt auch noch etwas Knoblauch in die Pfanne.Den geputzten, kleingehackten Grünkohl dazu geben, gut durchrühren, kurz anbraten, auf Temperatur bringen und etwas heiße Brühe angießen. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen, fein würfeln. Es sollten schon so eineinhalb Stunden Kochzeit sein.
Die Kartoffeln zum Grünkohl geben, gut umrühren und alles etwa 20 Minuten (mit Deckel) köcheln lassen. Danach die Mettwürstchen dazu geben, weitere 10 Minuten garen lassen. Zum Schluss die Würstchen rausnehmen, in Scheiben schneiden und wieder zum Grünkohl hinzufügen.
Das Ganze bei mittlerer Temperatur mit geschlossenem Deckel also insgesamt 20-30 Minutenleise garen und danach schön heiß genießen…
Anm.: Mengenangaben sind nach eigenem Gusto veränderbar.
OSTFRIESLANDS – GRÜNKOHL – FELDER
Grünkohl, auch bekannt als „Braunkohl“ oder „Kohl und Pinkel“, ist eines der beliebtesten deutschen Traditionsgerichte. Dies gilt auch besonders für die deutsche Küste. Das grüne Gemüse – unser beliebter Grünkohl – ist meistens in Ostfriesland, am Rhein und in Norddeutschland eine beliebte Wahl. Typische Anbaugebiete für Grünkohl sind heute Nord-, Mittel- und Westeuropa.
Kohl-Tour-Hauptstadt sei Oldenburg… so sagt man…
Dem Grünkohl wird seit jeher auch eine heilende Wirkung nachgesagt. Schon in frühchristlicher Zeit war gebratener Kohl ein Mittel gegen den Kater nach einer Orgie. Das erklärt vielleicht, warum er heutzutage – bei den angesagten, lustigen Kohlfahrten im hohen Norden – präventiv gleich mit Alkohol zusammen – gerne feucht-fröhlich konsumiert wird.
HISTORISCHES
Schon unsere Vorfahren wussten, dass es in der kalten Jahreszeit nichts Besseres gibt als einen warmen, herzhaften Eintopf, von dem die ganze Familie satt wird. Der klassische Eintopf hat eine sehr lange Geschichte, schon im Mittelalter, wo die Lebensmittel nicht selten knapp waren, wurde alles, was man in der Küche hatte, in einen Topf getan, gekocht und wer reich war, konnte diese auch „herzhaft abschmecken“… Salz und Gewürze waren damals noch sehr rar und teuer.
Ein spezieller Topf für das Kochen über offenem Feuer war damals ein dreibeiniger Kessel. Solche Töpfe sind in verschiedenen Kulturen immer noch bekannt: Im arabischen Raum bestand früher z.B. teilweise die gesamte Küchenausstattung nur aus einer einzigen Feuerstelle (mit einem dreibeinigen Kochgefäß darüber), die sich im Haus oder auch im Hof befand.
Ähnliches traf auch auf die Küchen der unteren Schichten im antiken Rom und in Griechenland zu. Weiteres Beispiel ist das heute dort noch immer gebräuchliche nordafrikanische Tajine-Gefäß: Dies ist ein runder, aus Lehm gebranntes Schmor-Topf mit gewölbtem oder spitzem (konischem) Deckel (= eine Art Dampfkochtopf-System). Für Schmorgerichte stellt man in Nordafrika oder Arabien auch heute noch gelegentlich – wie wir auf unserer Marokko-Reise erlebt hatten – die Tajine zum Garen klassischerweise auf ein Holzkohlefeuer.
Auch Hasen mögen dasFrischgemüse… dies sollten nicht nur Kaninchen/Hasen (in der Zucht) täglich erhalten… Zu Frischgemüse bzw. Obst gehören für uns alle in der Ernährung Kohl, Karotten, Kohlrabi-Blätter, Spinat, gelber und roter Paprika, Brokkoli, Fenchel, Sellerie, Chicorée, Blattsalate und natürlich im Winter den beliebten GRÜNKOHL. Aber auch Küchenkräuter und Obstsorten wie Apfel, Birne undWeintrauben.Vorsicht: Hartkohlsorten wie Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl und Wirsing können leichter zu Unverträglichkeiten führen.
Der Grünkohl ist ein Kreuzblütler…
Die Gattung: Cruziferae oder Brassica oleracea var. sabellica… (so der wissenschaftliche Name von „Grünkohl“) ist weltweit verbreitet.
Schon im 16.Jahrhundert wurde der schmackhafte Kohl zuerst in Norddeutschland angebaut und gerne gegessen. Ursprünglich stammt Grünkohl jedoch aus dem Mittelmeerraum, fand jedoch schnell seinen Weg in die Küstengebiete Deutschlands.
In vielen Küstendörfern gibt es Grünkohlvereine oder -gesellschaften, die regelmäßige Grünkohl-Treffen und Veranstaltungen organisieren.
Die erste wissenschaftlich belegte europäische Ansiedlung in Amerika fand etwa um 1000 n. Chr. durchdie Wikinger statt.
Grünkohl war – als eine der ersten Kohlsorten – auch bereits schon sehr früh auf dem eurasischen Kontinent bekannt. Später haben dann Portugiesen, Briten und Niederländer ihn (etwa 1497 n.Chr.) auch auf dem amerikanischen Kontinent eingeführt.
Grünkohl ist ein zweijähriger Blattkohl und besteht aus stark gekräuselten Blättern mit dicker Blattrippe (die später – vor dem Kochen – entsorgt werden kann). Seine Blätter können geerntet werden, sobald er ca. 80 cm erreicht hat. Grünkohl wird etwa 80 cm bis 1,5 m hoch und 50 cm bis 80 cm breit.
Niedrig wachsende Grünkohl-Sorten werden 30 – 40 cm hoch bei einer Ausbreitung von etwa 30 cm. Bei besonders hohen Sorten wird eine Höhe bis zu 100 cm (bei einer Ausbreitung von 60 cm) erreicht.
Grünkohl wächst recht schnell und ist recht anspruchslos. Das typische Wintergemüse wird ab Oktober/November bisMärz geerntet.
Traditionell endet die Grünkohlsaison am Gründonnerstag vor Ostern.
Der Grünkohl (auch Braunkohl, Hochkohl, Winterkohl, Krauskohl oder Oldenburger Palme genannt) ist ein typisches Wintergemüse und eine Zuchtform des Gemüsekohls: Zu der Gattung gehören auch Weißkohl, Rotkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Kohlrabi. (Quellen: Wikipedia).
GESUNDE GEMÜSE WINTERKÜCHE: Die Küche im Winter ist abwechslungsreich, gesund und vor allen Dingen köstlich. Die Winterküche steht für leckere Eintöpfe, heiße Suppen, zahlreiche Wintergemüse etc.
One-Pot…Eintopfgerichte…
Diese Eintopf-Gerichte wurden früher regional auch als „Gemüse-Durcheinander“ bezeichnet. In Hessen – unserer ehemaligen Heimat hieß es: „Gemies-Dorschenanna“ –
Haupsach: „Gudd Gess“ – hieß es damals im Saarland, meiner ersten Heimat… auch hier wurde Mutters Grünkohl-Eintopf in unserer Familie (bereits von uns Kindern) hochgeschätzt.… Und als ich meinen lieben Mann – der aus dem Rheinland bzw. dem Münsterland stammt – kennenlernte, gestand auch er mir seine Vorliebe für dieses prächtige Gemüse…
GRÜNKOHL-NUDELN
RHEINLAND DAS GRÜNKOHL-LAND?
NICHT NUR IM HOHEM NORDEN… sondern auch im Rheinland z.B. am Niederrhein ist im Winter wieder Grünkohl-Land: Ab November steht dort (auf den Speisekarten mancher Gastronomen) Grünkohl in allen Variationen. Viele Gastronomen machen mit bei der „Aktion der Wirtschaftsförderungsgesellschaft“ (WFG). In Norddeutschland hat Grünkohl jedoch absolut Kultstatus: Sogenannte „Kohlfahrten“ (über Land) mit deftigem Grünkohlschmaus, Pinkel und Kassler haben hier alte Tradition. Dazu später mehr…
Grünkohl ist eine traditionelle, norddeutsche alte Krauskohl-Sorte mit dunkelgrünen Blättern, die unbedingt Frost braucht für den originalen, typischen Grünkohl-Geschmack.
Ein Eintopf sollte lange sanft im Koch-Kessel schmurgeln…
Über das offene Feuer im Kamin konnte in einem wohlhabenden Haushalt – in der mittelalterlichen Küche – bereits ein großer Kochkessel gehängt werden, in dem feine Schmorgerichte lange vor sich hin garen konnten.
Sowohl der Titel: „Eintopf“ als auch der deutlich häufiger benutzte Begriff „Eintopfgerichte“ wurden erstmals im Ersten Weltkrieg neu geschaffen… sagt Wikipedia.
Bis heute hat sicham Prinzip des Eintopf-Kochen nichts geändert, denn noch immer werden Kartoffeln mit Gemüse und Fleisch oder Wurst in einem großen Topf lange (nicht über 2 Stunden) leise vor sich hin geköchelt und mit frischen Kräutern zum Abschluss verfeinert. Und?… Jaah… wenn etwas im Topfnoch übrig ist?
Wie ließ schon einst Wilhelm Busch die Witwe Bolte sagen: „Wovon sie besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt.“
Zitat: Wilhelm Busch (1832–1908) (Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands).
Das Zitat trifft auch absolut auf unseren Grünkohl-Eintopf zu. Da hatte die Witwe Bolte wohl recht: Wenn überhaupt etwas übrig bleibt…
Der Grünkohl, Braunkohl oder Krauskohl ist ein typisches Wintergemüse und eine alte Zuchtform des Gemüsekohls.
Der Geschmack des Grünkohls ist angenehm würzig und süßlich-herb. Grünkohl wird auch oft als Superfood bezeichnet
In den vergangenen Jahrzehnten verlor die gesunde Grünkohl-Kost an Ansehen und galt eher als „Arme-Leute-Essen“. Derzeit aber, gibt es hier jedoch bei uns heute ein deutliches „Come-Back“ des gesunden Grünkohls im Winter… Es werden die grünen, krausen Stängel als regionale Delikatesse aktuell – weltweit wiederentdeckt und in New York sogar als Trendgemüse der Saison und als echtes Superfood gehyped…
Dank seines hohen Vitamin- und Eiweißgehaltes wird Grünkohl auch bei uns nun schon länger als sog. Superfood gehandelt und gerne in gesunde, leckere *Smoothies gemixt oder zu feinem Salat oder Süppchen verarbeitet.
Anm.: Ein *Smoothie ist nichts anderes als ein erfrischendes Getränk, das auf Basis von meist frischen Früchten zubereitet wird. Reine Frucht-Smoothies sind der Klassiker unter den Smoothie Rezepten. Die Basis bilden oft Bananen oder Beeren.
Zum Superfood wird der Grünkohl wegen seiner hohen Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelement-Gehalte: Nahezu alle B-Vitamine sowie mehr Vitamin C als in anderen Kohlsorten stecken im Grünkohl.
FIVE A DAY:
Fünf Portionen am Tag – so lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Bei „5 am Tag“ geht es darum, dass wir am besten täglich fünf Portionen Gemüse und Obst essen sollten und zwar quer durch den Garten:. Gemeint ist hiermit die Menge Obst und Gemüse, die jeder Mensch täglich zu sich nehmen sollte, um den Bedarf an Vitaminen, Nähr-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen zu decken. Dabei sollten es – der Empfehlung nach – drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst sein.
Smoothies, sog. Ganzfruchtgetränke, werden überwiegend aus frischem Fruchtmark hergestellt. Typisch ist die dickflüssige, sämige Konsistenz, die den Namen „Smoothie“ begründet (englisch: smooth = fein, gleichmäßig, cremig).
Ein Smoothie(= kaltes Mixgetränk aus Obst-Säften) ist nichts anderes als ein Getränk, das auf Basis von Früchten zubereitet wird. Smoothies werden gemixt – Säfte gepresst… Ein Smoothie ist nicht nur leicht verdaulich, weil er sozusagen schon fertig vorbereitet ist – noch dazu – gibt dieses Rezept frische Energie und schmeckt auch sehr lecker.
TIPP: Einen Mixbehälter mit zerkleinertem Grünkohl und weiteren Zutaten – wie z.B. Bananen, Beeren, Apfelstückchen – je nach Gusto – füllen und im Mixer laufen lassen, bis der Smoothie eine feine, cremige Konsistenz erhält und keine Stücke mehr zu sehen sind. Direkt schön kalt genießen. Ein gesunder, wohlschmeckender Drink…
„KALE“ ist die amerikanische Bezeichnung für den dort ebenfalls so beliebten Grünkohl.
Grünkohl wird in Amerika „KALE“ genannt. Daher findet man hier auch öfters die Begriffe: Wie z. B. Kale–Chips, Kale-Salat, grüner Kale–Smoothie... Schonend gedünstet oder roh im Power-Smoothie – so lieben Amerikaner ihren „Kale“.
Kreative Grünkohl-Küche
In Form von knusprigen Grünkohl-Gemüsechips – aus dem Ofen – werden die Blättchen zum perfekten Fingerfood und gesunden Snack. Dazu später mehr…
Mit Nüssen und Olivenöl gemixt, wird aus frischem Grünkohl auch ein leckeres Pesto – ebenso grün, aber mal als eine aparte Alternative zum klassischen Basilikum.
Als Suppeneinlage oder winterlichen Gemüseeintopf sollte man sich den herzhaften Grünkohlauch nicht entgehen lassen.
Auch in Deutschland hat der winterliche Kohl schon lange absoluten Kultstatus erreicht: Da werden sogar – wie oben erwähnt – in bestimmten Gegenden – wo Grünkohl angebaut wird – sog. „Grünkohlfahrten“ angeboten: „Hey… wir machen im Spätherbst einen schönen Ausflug in die Natur, es gibt n`en Schnaps und danach wird eingekehrt und lecker Grünkohl gegessen“. Wer die meisten Portionen verputzt, werde sogar als Grünkohl-König gekürt….“ sagt jedenfalls die Reiseleitung.
Speziell in Norddeutschland zelebriert man die Kohlsaison mit geselligen Grünkohlfahrten und dem traditionellen Kohlessen. Schon im Jahre 1545 fand in Bremen der erste öffentliche Grünkohlschmaus zu Ehren des grünen Gemüses statt…sagt Wiki.
Die Termine für die beliebten Grünkohlfahrten nach Helgoland für 2025 standen schon früh fest. Reisen kann man bis zum 24.03.2025 zum Grünkohlessen nach Helgoland. (Auskunft: „Helgoländer Botschaft“ Reisebüro)
GRÜNKOHL: Andere Namen sind «Oldenburger Palme» oder Krauskohl. Rund um Hannover und Hildesheim heißt das Wintergemüse Grünkohl. In England heißt er KALE. Im Braunschweiger Land und auch im Nachbarbundesland Bremen jedoch sagt man Braunkohl dazu. Vielleicht deshalb, weil die dunkelgrünen Kohlblätter beim Kochen ihre Farbe verändern und braun werden?
Omas alter Fleischwolf tut auch hier noch zuverlässig seine Dienste…
Wer den Grünkohl fein pürieren möchte – der sollte das Püree eher für ein delikates „Grünkohl-Crème-Süppchen“ verwenden – und nicht für einen herzhaften Eintopf, zu dem die gegarten Grünkohl-Blätter nur grob kleingeschnitten werden. Püriert hat Grünkohl dann die Konsistenz von leckerem Rahmspinat.
LECKERER ROHKOSTSALAT UND FRISCHER GRÜNKOHL WIRD MIT EINER PIKANTEN VINAIGRETTE HERZHAFT GEMISCHT.
REZEPT
„Grünkohl-Crème-Süppchen“
Zutaten: 1 kg Grünkohl, 400 g Kartoffeln, 1 Zwiebel, 3 Möhren, 1 Zehe Knoblauch, 50 g Butter, 1 EL Crème fraîche, 1 Liter Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Muskat. DEKO: Pinien- oder Sonnenblumenkerne, Honig.
In einer großen hohen Pfanne die gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch in Butter andünsten.
Geschälte Kartoffeln und Möhren ebenso fein würfeln.
Die geputzten Grünkohlblätter in kochendem Salzwasser etwa 5 Min. blanchieren und gut abgegossen – mit den Kartoffeln/Möhren in die Zwiebelpfanne geben und vor allem kräftig würzen.
Alles zusammen kräftig anbraten und mit reichlich Gemüsebrühe ablöschen.
Das Ganze zirka 45 min. weichköcheln lassen und zum Schluss mit dem Pürierstab (oder Mixer) den Kohl schön fein-cremig zerkleinern.
Das Grünkohl-Wintergemüse hat einen schön würzig-süßlichen Geschmack, den es meist dem ersten Frost im November verdankt.
Nach dem Kochvorgang
Die Crème fraîche einrühren, nun nur noch abschmecken, evtl. nachwürzen – und unbedingt heiß servieren.
Zum Schluss noch – je nach Geschmack – Pinien- oder Sonnenblumenkerne mit etwas Honig vorsichtig (!) im Pfännchen karamellisieren lassen und als „Topping“ diese – dann später über den fertigen Teller streuen, wer`s mag…
Oder evtl. einen kl. Crème fraîche – Klecks und feingehackte Mini-Grünkohlblättchen als Deko und schon ist das feine, köstliche Süppchen servierbereit.
Kalettes, Flowersprout – sind die neuesten ultimativen Grün-Kohlröschenzüchtungen
NEWS: Die Pflanze heißt „Kalette“. Aus dem Englischen übersetzt ist „Kalette“ ein Hybridpflanzen-Markenname für Grünkohlsprossen. Es gibt diese neuartige Grünkohlzüchtung schon eine Weile: Die Kalettes sind zarte Kohlrosetten, die durch ihre Form und eine grün-violette Farbe auf dem Teller hübsch aussehen und auch gut schmecken. Erfunden haben das neue Gemüse britische Züchter. Doch leider kann man Kalettes noch nicht überall bei uns kaufen. Die Garzeiten in Topf, Pfanne und Mikrowelle liegen übrigens bei nur zwei bis fünf Minuten.
KALETTE
Das neue Super-Food-Wintergemüse
Das neue „Superfood“ ist das Versuchs-Ergebnis von 15 Jahren Veredelung. Kalettessind ein Gemüse, eine Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl.
Es ist eine neue gelungene Kreuzung mit dem Geschmack von Rosenkohl, kombiniert mit dem milden, süßen, nussigen Geschmack von Grünkohl. Man kann sie leider noch nicht überall kaufen.
In Bio-Läden oder „R.we“ habe ich sie schon öfters gesehen.
Kalettes ist das Ergebnis von 15 Jahren Veredelung. Eine Kreuzung mit dem Geschmack von Sprossenkohl, kombiniert mit dem milden, süßen, nussigen Geschmack von Grünkohl..
Die Kohlröschen enthalten die doppelte Menge an Vitamin B6 und C und A, Calcium und Eisen… mehr als der normale Sprossenkohl. Blanchiert man diese Kalettes nur, bleibt das Gemüse lecker knackig und auch die schöne grüne Farbe erhalten. Man kann die Rosetten aber auch nur kurz anbraten oder roh – mariniert – als Kalette-Salat genießen.
Der hohe, kräftige „Stiel“ dieser neueren Gemüse-Sorte (Kalette) enthält viele kleine Rosetten-Köpfchen (Kalettes) dieses köstlichen Gemüses. Die Anbaumethode ist genauso, wie beim Sprossenkohl (Rosenkohl). Der Kohl hat in gemäßigten Wintern eine sehr lange Erntezeit. Den Kalette-Samen – zum Selbstanbau im Garten – gibt es im Handel (oder auch online) zu kaufen. (Quelle: Edeka)
Eine neuartige, aparte Grünkohlzüchtung: Die Kalette: kleine grün- und altrosafarbene Blättchen-Strünke. Sie sehen von der Form her aus wie winzige „Romana“-Salatköpfe mit krausem Köpfchen.
Kalettesgehören zum Gemüse. Kalettes sind auch unter den Namen Kohlröschen, Wilder Rosenkohl oder Flower Sprout im Handel. Mit ihrem leicht nussigen Aroma schmecken Flower Sprouts sowohl gekocht als auch gebraten und sogar auch roh sehr gut.
GRÜNKOHL
Schön frostig sollte es draußen schon sein…
Als Faustregel für Hobby- und Kleingärtner gilt immer noch: Grünkohl am besten erst nach dem ersten Bodenfrost ernten. Doch Vorsicht: „Bei Temperaturen kälter als minus 10 Grad Celsius würde aber auch der Grünkohl erfrieren“…sagt der Gärtner.
So trägt der Frost auch dazu bei, die Stärke im Kohl in Zucker umzuwandeln, sonst ist er zu bitter. Den gleichen Effekt gibt es aber, wenn der Kohl vor der Verwendung künstlich (TK) gefrostet wird. Dazu später mehr…
KÖSTLICHER SMOOTHIE
TIPP: Grünkohl-Smoothie mit Banane, Orange und Ingwer (nach Gusto) mixen… schmeckt superlecker…
Wie wär`s einmal mit selbstgemachten „Grünkohl-Nudeln“? Dabei sollte man aber unbedingt „Spinatpulver“ (Fertig-Produkt) zugeben, damit die Nudeln auch schön grün bleiben.
Grünes, gesundes Superfood:
Grünkohl liefert einen hohen Gehalt an Kalium, ein wichtiger Mineral-Stoff der dafür sorgt, dass Herz, Muskeln undNerven funktionieren. Der Körper kann das Mineral nicht selbst herstellen und ist darauf angewiesen, es über die Nahrung aufzunehmen.
Gut zu wissen für alle Vegetarier: Grünkohl ist ein kalorienarmer Proteinlieferant, also eine Alternative zu tierischen Lebensmitteln mit Eiweiß.
Superfood:Das Chlorophyll in grünem Gemüse und in Kräutern sorgt nicht nur für eine frische grüne Farbe (im rohen Kohl).
Es versorgt uns mit vielen wichtigen Vitalstoffen und verbessert unser Wohlbefinden. Außerdem wirkt es unterstützend auf unsere Leberfunktion, Verdauung und Wundheilung!
Grünkohl ist auch sehr reich an Vitamin C und Vitamin K. Zusätzlich enthält diese Kohlart reichlich gesunde Ballaststoffe.
MIX…MIX…MIX…IT
Vitamine… Vitamine…
Hervorstechend ist auch der hohe Mineralstoffgehalt im Grünkohl, ganz besonders auch der von Calcium und Eisen.
Nach Möhren ist Grünkohl der zweitstärkste Lieferant von Provitamin A, er enthält die Vitamine B1 und B2 sowie Folsäure in höheren Mengen als die meisten anderen Gemüsearten.
Der hohe Gehalt an Vitamin C (100mg/100g) bleibt bei der passender Lagerung und auch bei der Zubereitung meist gut erhalten, somit sind diese Kohlarten als Vitamin-C-Spender besonders im Winter gut geeignet…
Im Grünkohl sei mindestens zehnmal so viel Karotin enthalten wie im Weißkohl und sogar doppelt so viel Eiweiß wie im Blumenkohl und sogar viel mehr Vitamin C als in der Zitrone.
Zudem enthalte der Grünkohl einen beachtlichen Anteil an Folsäure, die zur Blutbildung und Versorgung unserer Körperzellen mit Sauerstoff benötigt wird….meinte der bekannte Koch Alfons Schubeck (geboren am 2. Mai1949 als Alfons Karg in Traunstein) noch vor einigen Jahren.
„Grünkohl sei eine echte Vitaminbombe“... sagte er schon vor vielen Jahren, als er damals noch seinen Grünkohl-Schwarzwurzel-Salat in einer Fernsehsendung (BR) dort im Studio zubereitete.
Nebenbei bemerkt enthält Grünkohl ausreichend Ballaststoffe, dietrotz der wenigen Kalorien doch auch nachhaltig sättigen. Noch ein Tipp: Die Grünkohlblätter sollte manvordem Dünsten oder Schmoren – zuerst kurz in Salzwasser vorkochen – vorher aber die Blätter von den harten, dicken Rippen abzupfen – das kurze Kochen in Salzwasser mache die Blätter deutlich milder und bekömmlicher.Die harten dicken Rippen muss man jedenfalls entsorgen.
Ein norddeutsches National-Gericht: „Grünkohl und Pinkel“
In Norddeutschland wird Grünkohl mit „Pinkel“, was eine geräucherte Grützwurst bezeichnet, gegessen. Grünkohl und Pinkel (geräucherte Grützwurst) ist dort ein bekanntes Leibgericht. Die plattdeutsche Bezeichnung „Pinkel“ steht für eine herzhaft geräucherte Wurst aus Würfelspeck, Flomen, Gerstengrütze, Zwiebeln, Gewürzen, Salz, Pfeffer. Diese würzige Wurst schmeckt hervorragend zu frischem, herzhaft gekochten Grünkohl-Gemüse. ____________________________________________________________________________________
Da gibt es noch die „Bregenwurst“: Sie ist eine leicht geräucherte Mettwurst aus Schweinefleisch – verbreitet in Niedersachsen, besonders in Braunschweig und Umgebung. Die „Kohlwurst“ ist wiederum einekräftig geräucherte Rohwurst aus Schweinefleisch – die vor allem verbreitet ist in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.
Im Schnitt werde pro Haushalt ein Kilogramm Grünkohl im Jahr gegessen. Dabei stammen allerdings zwei Drittel aus der „Tiefkühltruhe“, nur etwa ein Drittel des frischen Grünkohls wird zuhause frisch zubereitet… sagt Wiki.
Warum muss Grünkohl unbedingt Frost mit abbekommen?
Niedrige Temperaturen bis zu max. minus 10°C schaden dem Grünkohl ganz und gar nicht. Durch Kälteeinwirkungverlangsamen sich die Stoffwechselprozesse in der Grünkohlpflanze.
Dadurch steigt jedoch der Zuckergehalt in den Kohlblättern und der Kohl wird deutlich aromatischer und schmeckt weniger bitter.
Der gesunde Grünkohlkann den ganzen Winter über nach und nach geerntet werden. Liebhaber des schmackhaften Grüns warten aber meist bis zu den ersten Frösten.
Sobald die Temperaturen niedriger werden, sorgen Stoffwechselvorgänge im Grünkohl – wie erwähnt – für den erhöhten Zuckeranteil im Grünkohl.
Vorsicht: Bei Temperaturen um etwa zehn Grad Minus erfriert der Grünkohl.
Ist die Pflanze später komplett abgeerntet, wird sie aus dem Boden gegraben und im Kompost entsorgt.
ES IST ZEIT: Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde, wir könnten so langsam in diesen kühlen Monaten mal wieder einen leckeren und noch dazu sehr gesunden Grünkohl zubereiten und diesen uns schmecken lassen… Unsere Lieblings-Rezepte findet man nun hier im Blog…
Dem Grünkohl wird übrigens seit jeher auch eine heilende Wirkung nachgesagt. Schon in frühchristlicher Zeit war gebratener Kohl ein Mittel gegen den Kater nach einer Orgie. Das erklärt vielleicht, warum Kohl heutzutage – bei den heute noch angesagten, lustigen Kohlfahrten im hohen Norden – präventiv gleich mit Alkohol (z.B. einem „Schnäpschen“) zusammen konsumiert wird.
So schaden niedrige Temperaturen bis zu unter -10°C dem Grünkohl nicht. Durch die starke Kälteeinwirkung verlangsamen sich nämlich die Stoffwechselprozesse in der Grünkohlpflanze. Dadurch steigt der Zuckergehalt in den Kohlblättern und der Kohl wird aromatischer und schmeckt weniger bitter.
GESUNDE WINTER-KÜCHE
TOP-TIPP: GRÜNKOHL AUF GERÖSTETEM BAUERN-BROT… Grünkohl kochen, abkühlen lassen, feingehackt mit Knoblauch, Zwiebeln, Pinienkernen und Gewürzen (Muskat/Salz/Pfeffer/Knoblauch nach Gusto) mischen – auf knusprig gerösteten Brotscheiben servieren – fertig… schmeckt sehr, sehr lecker...
Kalte, gewürzte „Grünkohl-Butter“ schmeckt sehr lecker auf geröstetem Bauernbrot und eignet sich auch perfekt zum Würzen und Binden von Gemüse-Speisen.
Dass Ernährung und Gesundheit untrennbar miteinander verbunden sind, dürfte schon aus der Frühzeit der menschlichen Evolution jedem bekannt sein.
REZEPTE – REZEPTE – REZEPTE…
UNSER ALLER LIEBLINGS-GRÜNKOHL-EINTOPF
The very best of… Ein winterlich herzhaftes Soulfood:
Zutaten (Einkauf) für 6 Personen:
1,5 kg frischen Grünkohl (alle Strünke entfernen),fein gehackt.
200 g geräuchertes, gut durchwachsenes „Gelderländer-Dörrfleisch“ (oder andere geräucherte Schinkenspeck-Marken) in dicken Scheiben, fein gewürfelt.
Alle anderen Zutaten feingeschnitten:
4 große Zwiebeln (500 g), 2 dicke Knoblauchzehen, 1 kg gegarte, gepellte Kartoffeln
1 El Butter oder Gänse-Schmalz
6-8 Mettwürstchen oder Mettenden oder Räucherenden („vorgebrüht“),
Haferflocken (2-3 El) zum Binden
500 ml Gemüsebrühe oder Fond (oder auch 3-4 El Instant Gemüsebrühpulver ins Kochwasser geben).
TIPP: Als Reserve nicht vergessen:1 P. fertigen „TK-Grünkohl“ bereithalten...falls mehr Gäste kommen bzw. der Appetit doch größer ist… diesen TK-Kohl könnte man dann noch schnell unter den bereits fertig gekochten Grünkohl mischen, danach das erneute Erhitzen und Abschmecken nicht vergessen…Sollte der Eintopf zu flüssig sein – am besten mit etwas Haferflocken binden, kurz nochmals kräftig würzen und aufkochen lassen. Das nochmalige Abschmecken nicht vergessen…
Die wichtigsten Grünkohl-Gewürze
Gewürze: Zucker, scharfer Senf, kräftig: Salz, Pfeffer, ordentlich *Muskatnuss (frisch gerieben, erst ganz zum Schluss zugeben). Zusätzlich „nach Gusto“: ein paar Haferflocken. Wer möchte, kann (vorgegarte) Kasseler Koteletts (Knochen vorher schon entfernen) oder herzhafte Räucherwurst (nach Gusto) zum Grünkohl dazu servieren.
TIPP: Beachten sollte man dabei: *Muskat sollte nicht mit kochen, da das Gewürz sehr schnell an Aroma verliert, besser erst kurz vor dem Auftragen den Grünkohl mit frisch geriebenem Muskat kräftig würzen.
Die Blätter werden mit einem kl. scharfem Küchenmesser für die Zubereitung vom Strunk abgetrennt und die mittlere harte, faserige, helle Blattrippe (siehe Fotos oben) wird komplett herausgeschnitten und entsorgt. Im Anschluss die feinen Grünkohlblättchen auf ein Brett geben und mit einem Messer – je nach Vorliebe – grob oder etwas feiner schneiden/hacken
Man kann Grünkohl natürlich auch ROH essen: Allerdings kann roher Grünkohl durch die enthaltenen Faserstoffe dann gelegentlich bei empfindlichen Personen auch unangenehme Blähungen und Bauchschmerzen (Unverträglichkeit) verursachen.
FRISCHE GRÜNKOHL-ERNTE
Es gibt auch „schwarzen“ Grünkohl: Er stammt aus der Toskana und wird auch Palmkohl oder Schwarzer Toskanischer Grünkohl genannt.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Grünkohl und Schwarzkohl? Einen wichtigen Unterschied gibt es vor allem beim Anbau:
Grünkohlist frosthart, weshalb er auch in kälteren Gebieten gut kultiviert werden kann.
Schwarzkohl fühlt sich bei etwas höheren Temperaturen wohler und verträgt Frost nicht sonderlich gut.
WICHTIG: Blanchieren gegen die Bitterstoffe:
Die vom Strunk abgestreiften zarten Grünkohlblättchen gründlich waschen, verwelkte Blätter aussortieren…
In einem ausreichend großen Topf das Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und den Grünkohl portionsweise – wie oben schon erwähnt – ca. 3-5 Minuten blanchieren, bis alles zusammenfällt.
Die Blätter danach eiskalt abschrecken. Im Sieb gut abtropfen lassen. Beiseite stellen.
Das überschüssige Wasser vorsichtig im Sieb mit den Händen aus den abgekühlten Grünkohlblättchen kräftig ausdrücken. In ein frisches Küchentuch wickeln und so noch etwas besser trocknen lassen.
Wissenswertes:Grünkohl zählt zu den Bittergemüsen. Die Bitterstoffe entstehen durch den Zerfall von Enzymen. Dieser Vorgang wird durch das wichtige Blanchieren jedoch weitgehend gestoppt. Das Blanchier-Wasser nicht weiter verwenden, sondern später entsorgen.
Der Grünkohl trägt bei uns eine Vielzahl an Namen: Oldenburger Palme, Blätter-, Kraus- oder Braunkohl oder die englische Übersetzung “Kale”.
Hippokrates war der erste „moderne“ Arzt, er ist der Begründer der rational-empirischen Medizin – also der wissenschaftlichen Medizin – und er gilt als der „Vater der europäischen Heilkunde“. Hippokrates war ein griechischer Arzt, der als Begründer einer wissenschaftlich orientierten Medizin gilt. Er wurde um *460 v. Chr. auf der griechischen Ägäis-Insel Kos geboren und starb um +370 v. Chr. in Larissa,Thessalien im Nord-Osten Griechenlands.
DIE GRÜNKOHL-ZUBEREITUNG
Schmoren… schmurgeln… leise vor sich hin köcheln… Das Ergebnis ist einfach köstlich.
ZUTATEN-EINKAUFS-LISTE siehe oben: REZEPTE – REZEPTE – REZEPTE… Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln, ebenso den Räucherspeck (mit scharfem Küchenmesser) in kl. Würfel schneiden und alles zusammen – in Butter- oder Gänseschmalz – kräftig in einer Pfanne goldgelb anbraten.
Diese köstliche,angebratene Zwiebel-Räucherspeck-Mischung in dem großen Topf mit dem fein gehackten, blanchierten Grünkohl gut vermischen, mit 500 ml Gemüsebrühe oder gekörnter Brühe auffüllen und zirka 1 Stunde mit leicht geöffnetem Deckel leise köcheln lassen…
Aufpassen… dass genug Gemüse-/oder Fleischbrühe im Topf vorhanden ist und er am Topf-Boden nicht anbrennt (!!)... evtl. Brüh-Flüssigkeit später nach Bedarf nachfüllen.
15 Minuten vor Ende der Garzeit nach Belieben die fleischlichen Zutaten wie *Pinkel, vorgegarte Schweinebäckchen oder Kassler und Co. zugeben und leise mitgaren oder Mettwürstchen/Kasseler etc. zum Grünkohl – kurz vor Ende der Kochzeit – im heißen Sud – dazugeben. Das Ganze gemeinsam noch etwas leise „simmern“ lassen…Kochzeit insgesamt ca. 50-60 Minuten.
Wenn man den Pinkel nicht bekommt, reicht das Kasseler-Fleisch völlig. Geräucherte Rohwurst oder Kasseler & Schweinebäckchen sind hier generell am beliebtesten. Das Schweinebäckchen hat eine hellrote Farbe und zeichnet sich durch eine feine Marmorierung aus.
„Schweinebäckchen“ ist ein zartes, feines Muskelfleisch und wiegt pro Stück nur etwa um die 50-70 g.Gesamt-Garzeit (leises „simmern“) für mehrere Bäckchen:2 Std. 40 Min. Dies kann man gut am Vortag zubereiten (!).
Anm.: Der Begriff *Pinkel ist eine geräucherte, grobkörnige deftige Wurst, die vorwiegend in Nordwestdeutschland, besonders in der Gegend um Oldenburg und Bremen sowie in Ostfriesland, hauptsächlich zu Grünkohl verzehrt wird. Oldenburger Pinkel besteht z.B. aus Schweinefleisch, Speck, Hafergrütze, Zwiebeln und Gewürzen. Die grob vermahlene Menge wird in einen Schweinedarm (fest verschlossen) gefüllt, geräuchert und getrocknet… sagt Wikipedia.
Hhmmm… Kürzlich selbst gekochter, sehr schmackhafter Grünkohl-Eintopf von Sohn Martin G. (!!!) Alles ist gar, wenn der Kohl seine typische, olivgrüne Farbe hat und Fleisch und Wurst ebenfalls auch schön durchgegart sind.
Und weiter geht`s mit dem Rezept:
Während der Grünkohl-Eintopf leise schmurgelt und gart, die „Kartoffeln“ schälen, würfeln, salzen und wie üblich 20 min. separat kochen. Danach abgießen, noch heiß mit dem Kartoffelstampfer grob zerdrücken und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Kartoffelstampf später – kurz vor dem Servieren – unter den dann fertig gegarten Grünkohltopf gleichmäßig untermischen, d.h. (laut Tante Finchen) mit dem heißen Eintopf „innig“ vermengen und unbedingt nochmals abschmecken bzw. evtl. noch kräftig nachwürzen. „Kohl & Kartoffeln“ schlucken viel Geschmack…“ sagte Tante Finchen immer… 😉
Auf dem Wochenmarkt ist der Grünkohl in der Winterszeit oft schnell ausverkauft…
Extra-Tipp: Wer den Grünkohl zusätzlich andicken möchte, gibt ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit noch ein paar Haferflocken dazu.
Man rechnet dabei zum Andicken mit etwa 1-2 EL blütenzarte Haferflocken auf 1 Kilo Grünkohl.
Ggf. noch etwas kräftige Fleisch – oder Gemüse-Brühe hinzufügen, falls der Grünkohl im Topf zu trocken erscheint, er sollte doch schön „saftig“ sein.
DIE WÜRZE DARF NICHT FEHLEN
Der Geschmack muss tatsächlich auch richtig „herzhaft“ sein, also vor dem Servieren nochmals unbedingt kräftig mit Senf, Salz, Pfeffer, Muskat (!), etwas Zucker und evtl. einem kl. Schuss Zitronensaft (oder Essig) abschmecken. Auch ein Schuss Sahne und etwas Butter sind lecker dazu. Unsere liebe Tante Finchen tat damals sogar noch etwas „Ma..i“ dran.. wir waren als Kinder immer begeistert und freuten uns immer schon im Voraus auf diesen leckeren Eintopf.
BRAUNKOHL
Grünkohl wird wegen seiner Farbe nach dem Kochen auch Braunkohl genannt.
WICHTIG IST, DASS DER EINTOPF SCHÖN HEISS SERVIERT WIRD!
DAS ANRICHTEN: To-Do-Liste:
„Vorgekochte“ Mettwürstchen entweder separat später (kurz erhitzt) auf einer Platte extra dazu reichen oder aber die Mettenden (vorher – so gut es geht – „enthäutet“) in Scheibchen schneiden und diese erst kurz vor dem Anrichten sorgfältig unter den heißen Grünkohleintopf in der großen Suppenschüssel mischen. Vor allem in deftigen Grünkohlgerichten sind Mettenden die perfekte Ergänzung und dürfen als Beilage nicht fehlen. __________________________________________________________________________________ TIPP: Übrigens müssen diese Mettwürstchen„immerkomplett durchgegart sein“. Zudem ist die Haut oft sehr „fest oder hart“ und schwer verdaulich. Daher enthäute ich die Mettwürstchen gerne meist sofort – direkt nach dem Kochen – sieht dann zwar alles etwas zerrupft aus, da die Haut sich oft sehr schwer lösen lässt, aber in kl. Scheiben geschnitten (unter den Grünkohleintopf gemischt), spielt das dann keine Rolle mehr und es ist alles dann dafür auch besser bekömmlich. Mettwurst ist eine Rohwurst-Sorte und wird aus Schweinfleisch bzw.weichem Speck, Rindfleisch und Gewürzen – wie Salz,weißem Pfeffer, Rosenpaprika, Mazisblüte (Muskat) und Wacholder – hergestellt.
Man kann aber die Wurst-/Fleisch-Zutaten auch unzerteilt – wie beschrieben – separat zum Grünkohl auf einer EXTRA Platte servieren, so dass sich jeder selbst nach Gusto bedienen kann. Dazu dann später am Tisch das Messer zur Gabel neben dem Teller nicht vergessen. 😉
Grünkohl und Pinkel (=geräucherte Grützwurst) liegen manchem schwer im Magen. Aus „medizinischen Gründen“ trinkt man dann daher gerne etwas Hochprozentiges nach dem Essen. Zum Grünkohl empfiehlt sich für Erwachsene klassischerweise Bier.
Oft wird auch ein klarer Schnaps, zum Beispiel Wacholder (für die „Bekömmlichkeit“) danach getrunken. Wer es etwas feiner haben möchte, kann auch zu einem schön trockenem Weißwein greifen, beispielsweise einem Riesling.
Traditionell trinkt man zu Grünkohl Bier oder einfach Wasser…
TIPP: Leider hatte ich das letzte Mal etwas zu wenig „Eintopf“ für den großen Appetit der Gäste 😉 und es waren dann doch etwas mehr Gäste gekommen, als angekündigt…
So musste ich den Grünkohl-Eintopf kurzfristig „strecken“ und habe mir mit 2 P. fertigem „TK-Grünkohl“ von einer „bekannten“ Firma (I..u) ausgeholfen, der tatsächlich nicht schlecht war! Ich hatte ihn noch schnell später dann zu meinem bereits fertig gekochten Grünkohl im Topf mit untergerührt und gleich noch dazu kräftig nachgewürzt.Also besser schon früh auch an „TK-Vorrat“ denken!
Der Eintopf lässt sich sehr gut vorbereiten und wenn die Gäste kommen, dann einfach kurz wieder sachte auf „kleiner“ Hitze unter ständigem Umrühren aufwärmen (evtl. noch etwas kochende Brühe zugeben, damit er am Topf-Boden nicht anbrennt): Er sollte – wie schon erwähnt – unbedingt recht heiß serviert werden!
Bedeutung: Nitrat – Nitrit…
Blattsalate, Rote Beete und Spinatkönnen hohe Mengen Nitrat enthalten. Nitrat kommt natürlicherweise im Boden und im Grundwasser vor. Nitrat an sich ist für den gesunden und erwachsenen Menschen nicht direkt schädlich. Nitrate haben eigentlich ihren schlechten Ruf nicht verdient, sagen die Forscher.
Nitrat ist der Ausgangsstoff von Nitrit. Erst bei einer Überdosierung von Nitrat kann sich im Körper Nitrit bilden und die Gesundheit gefährden.
Blanchieren und Kochen von Gemüse verringert den Nitratgehalt. Das Kochwasser von nitratreichem Gemüse sollte man besser weggießen.
Grünkohl und anderes nitratreiches Gemüse (z.B. Spinat)anderntags NICHT wieder aufwärmen.Es enthält wie gesagt das Nitrat. Denn der Körper baut Nitrat erst in Nitrit um und später dann in die schädlichen Nitrosamine: Dies ist in einer kleinen Menge jedoch nicht schädlich.
Das Gleiche gilt übrigens z.B. auch für die nitrathaltigen und alle andere Kohlsorten.
Schädliche Nitrosamine: Die Belastung von gepökelten (Fleisch-) Waren mit Nitrosaminen ist in den letzten 20 Jahren erheblich zurückgegangen. Denn durch verbesserte Technologien ist weniger Nitrit-Zusatz nötig. Zudem setzen die Wurst- und Fleischerzeuger ihren Produkten heute Ascorbinsäure (Vitamin C) zu, welche die Nitrosamin-Bildung hemmen soll... sagt Wikipedia.
Je nach Sorte beginnt die Grünkohl-Ernte im Oktober. Am besten schmecken junge, zarte Blätter. Haben sie bereits leichten Frost abbekommen, werden sie deutlich süßer.
Grünkohl kann den ganzen Winter über nach und nach geerntet werden. ACHTUNG: Erst bei Temperaturen unter etwa zehn Grad erfriert er.
Ebenso wie Spinat oder Mangold enthält auch Grünkohl von Natur aus viel Nitrat.
TIPP: Am besten kombiniert man die(potenziell nitrit– und nitratreichen)Lebensmittelimmer mit etwas Vitamin-C und/oder Vitamin-E reichen Beilagen (z.B. Pflanzen-Öle wie z.B. Rapsöl… auch Leinsamen/Nüsse/Paprika-Mango-Avocado u.a.).
Auch Gemüse und Obst liefern außer Vitamin C auch jede Menge Vitamin E.
Diese Vitamin E Anti-Oxidantienhemmen ebenfalls die Nitrosamin-Bildung im Magen. Evtl. könnte man später nach dem Essen auch z.B. noch ein Vitamin C haltiges Getränk (O`saft) zu sich nehmen.
Nitrit wird z.B. durch Vitamin C unschädlich gemacht.
Nitrathaltiges Gemüse wird also z.B. im Körper zu Nitrit umgewandelt (!).
Die gute Nachricht: Vitamin C, Vitamine E und Polyphenole, also sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, hemmen – wie erwähnt –die Nitrosamin-Bildung.
Da die meisten Gemüsesorten aber bereits schon recht reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sind, ist die Bedenklichkeit von nitrathaltigem Gemüse für die menschliche Gesundheit doch eher gering. Vitamin-C reiche Beikost ist zu empfehlen.
Nitrate sind Stickstoffverbindungen, die von Natur aus im Boden vorkommen. Nitrat (chemisches Zeichen NO3) selbst ist relativ harmlos, bei falschem Transport oder Lagerung kann es aber zu Nitrit reagieren – Nitrit wird im Körper bei Zufuhr von Eiweiß-Stoffen wiederum zu Nitrosaminen umgewandelt. In Tierversuchen erweisen sich diese Nitrosamine als krebserregend.Nitrosamine gelten also als stark krebserregend und können unter anderem entstehen, wenn man nitrithaltige Lebensmittelwie Wurstwaren oder Geräuchertes stark erhitzt. Der Zusatz von z.B. Vitamin C und Vitamin E kann hier helfen, die Bildung von Nitrosamin-Bildung unterdrücken.
Anm.: Traditionell werden Oxidantien als schädlich und Antioxidantien als gesundheitsfördernd dargestellt. Doch schon seit vielen Jahren wissen Forscher, dass körpereigene Oxidantien als essentielle Botenstoffe mithelfen, die Funktionen des Organismus aufrechtzuerhalten. Nitrat kann die Vorstufe von Nitrit sein und dieses kann- wie erwähnt – wiederum in Nitrosamine umgewandelt werden.
„Ob Oxidantien die Gesundheit fördern oder beeinträchtigen, ist stark abhängig von ihrer Art und Menge, insbesondere aber auch von ihrer genauen räumlichen wie zeitlichen Verteilung im Körper“, sagt vor einigen Jahren der Zellbiologe Prof. Dr. Tobias Dick vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.
GRÜNKOHL-BÜSCHE ZUM EINPFLANZEN GIBT ES IN DER GÄRTNEREI
UND DIE KARTOFFEL DARF NATÜRLICH HIER IM GRÜNKOHL-EINTOPF NICHT FEHLEN…
„Denke nur: Auch die Kartoffel // Ist ein Kind der Erdenmutter // Und – erlaub` mir, alter Stoffel // Schmackhaft, namentlich mit der Butter“. – Gedichts-Vers: Friedrich Theodor von Vischer (1807-1887) war ein deutscher Philosoph, Lyriker, Erzähler und Ästhetiker.
„Kartoffel in der Früh, zu Mittag in der Brüh´, zu Abend im ganzen Kleid, Kartoffel in Ewigkeit“ – dichtete angeblich Friedrich Schiller (1749-1805) – Er war Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten.
Angeblich erwähnte auch Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) – der berühmte deutsche Dichter – die Kartoffel mehrfach in seinen Werken. Zudem wird ihm folgendes Zitat zugewiesen:
DIE KARTOFFEL: „Morgens rund, mittags gestampft, abends in Scheiben – dabei soll’s bleiben. Es ist gesund.
Wie wärs denn einmal – anstatt Blumen – mit einem frischen, hübschen Grünkohl-Strauß?
UNSER GUTER ALTER EINTOPF KOMMT WIEDER ZU EHREN…
„One-Pot-Gericht“ Man muss dem Kind nur einen neuen Namen geben...
„Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie „Kartoffeln oder Eintopf“ kochen – nicht zu kurz kommen„. – ZITAT: Dr. Angela Dorothea Merkel (* 17. Juli 1954) war vom 22. November 2005 – bis Ende 2021 achter Bundeskanzler und als Frau die erste Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.
knusper…knusper…crunchy…
Gesund und fettarm Chips knabbern?
GRÜNKOHL-CHIPS mit leckerem Crunch-Feeling…
Statt Kartoffelchips: Gesund-Lecker-Leicht und vor allem gaaanz knusprig… und dazu noch – ganz easy – selbst gemacht… Endlich eine wirklich gesunde Snack-Alternative zum selber machen.
Grünkohl muss nicht immer ein deftiges Gericht sein. Der beste Beweis sind hier vor allem die sogenannten Kale Chips – das sind – wie wir das bei uns hier nennen: „Getrocknete Grünkohl-Chips“ frisch aus dem Backofen. Gesund und lecker sind die Chips, zudem auch noch superleicht und schnell zubereitet.
Unsere würzigen leckeren Grünkohlchips – nach einem US-amerikanisches Rezept – nennt man dort: Kale Chips – dort verwendet man statt Öl gerne: FLÜSSIGE ERDNUSSBUTTER
GRÜNKOHL-CHIPS leicht selbstgemacht
Zutaten: Zirka 500 g Grünkohl. Für die Marinade: 5-6 El Olivenöl, einen knappen Teelöffel Salz – nach Geschmack etwas Zitrone sowie kräftig Gewürze wie Pfeffer, Chili- oder Paprikapulver, Thymian oder Sesam, (auch Bockshornklee und Currypulver sind angesagt) zugeben. ________________________________________________________________________
EXTRAS: Für 500 g Grünkohl-Blätter braucht man zwei Backbleche…oder man kann die Chips auch nacheinander backen. Grünkohl putzen, dabei alle etwas größeren Stücke von den dicken Blattrippen abzupfen. Die Rippen entsorgen. Die Blätter sollten keinesfalls zu klein sein und ungefähr alle die gleiche Größe haben. Im Backofen bei 175 Grad (vorgeheizt) etwa 10-15 Minuten auf einem Backblech backen.
Zubereitung der Chips
Ofen auf 175 Grad vorheizen:
Man schneidet als Erstes die Grünkohlblätter von dem Strunk ab und zupft die Blätter in mundgerechte Stücke. Da der Grünkohl im Ofen fast auf die Hälfte schrumpft, dürfen die Stücke keinesfalls zu klein sein.
Als Nächstes die Grünkohlblättchen gut waschen und – ganz wichtig (!) – gründlich trocknen lassen, am besten mithilfe einer Salatschleuder. Danach noch in ein großes Küchenhandtuch oder in Papierküchentücher (z.B. Z..a) einwickeln und erst ganz getrocknet wieder die Blättchen herausnehmen.
TIPP: Die Blätter müssen absolut komplett trocken sein, damit die Chips am Ende auch wirklich richtig knusprig werden.
Auch als Grünkohl-Salat ein feines Essen.... Die Blätter in einem großen Topf mit ca. 2 l kochendem Salzwasser 3–5 Minuten blanchieren. Mit einer Schaumkelle herausheben und in einem Sieb gut abtropfen lassen, mit Küchentuch gut abtrocknen, kleinschneiden und erkalten lassen. Vermischt mit z.B. kleingeschnittenem Apfel, einigen Schafskäse-Würfelchen und mit Salz, Pfeffer, Orangensaft, Weißweinessig, Olivenöl oder Leinöl angemacht – ein sehr leckerer leichter Imbiss.
DIE HARTEN GRÜNKOHL-RIPPEN MITTIG ENTFERNEN UND DEN GRÜNKOHL MIT SCHARFEM MESSER FEIN KLEINSCHNEIDEN.
Knusper ➤ Knupser ➤ Crunchy…
Die Marinade für die Grünkohl-Chips: Das Öl mit dem Salz, den Gewürzen, etwas Zitronensaft vermischen und die trockenen Grünkohlblätter damit vorsichtig einreiben, sie sollten gut mit Marinade bedeckt sein. Dazu die Marinade am besten mit den bloßen Händen in die Grünkohlblättchen vorsichtig leicht einmassieren.
Das könnte man auch bei größerer Menge in einer Salatschleuder tun, hier verteilt sich die Marinade wie im Flug an den zarten Blättchen…
Danach die so marinierten „Kale Chips“ auf einem – mit Backpapier ausgelegtem – Blech schön gleichmäßig verteilen. Die einzelnen Chips sollten nicht zu eng aneinander und nicht überlappend liegen, sonst werden sie nicht knusprig.
Pepitas und Kürbiskerne sehen sich so ähnlich, dass man meinen könnte, sie seien dasselbe. Obwohl sie nicht genau dasselbe sind, sind sie doch eng verwandt.
Nach ca. 5-10 Minuten alle Grünkohl-Chips im Ofen mit einem Pfannenwender schön gleichmäßig wenden und weiterbacken. Tipp: Zwischendurch öfters mal kurz für 1-2 min. die Ofentür komplett öffnen, damit der Wasserdampf entweichen kann...oder mit einem Holzlöffel die Ofentür während der gesamten Garzeit einen Spalt geöffnet halten.
Nach 10-15 min Garzeit die Chips herausnehmen, testen, ob sie schön knackig sind, wenn nicht… die Garzeit nochmals um 5 min. verlängern. Nach Belieben später evtl. nochmals vorsichtig nachsalzen und genießen.
Grünkohlchips schmecken als gesunder Apéro-Snack und eignen sich auch gut als Suppen-Topping.…das sieht hübsch aus.. WICHTIG: Die Chips komplett auskühlen lassen. Und dann kanns also losgehen…
Superfood – das auch aus südlichen Ländern exportiert wird: Grünkohl steckt voller immunstärkender Vitamine.
Bekannte (meist kälteresistente) Variationen des Gemüsekohls heißen:
Lacinato-Kohl, Dinosaurier-, Toskanischer-Grünkohl /Rotrussischer Grünkohl (stammt aus Sibirien) / Chinesischer, /Russischer Grünkohl (blau/grün bis violett-rot/ /Cavolo nero (Schwarzkohl) / Ragged Jack (Kale) und viele andere Sorten mehr…
Grünkohl ist reich an Kalium und Antioxydantien wie z.B. Beta-Karotinoide, das der Körper in Vit. A umwandeln kann und eine hervorragende Quelle für Vitamin C, Vitamin K und Calcium. Er ist ein nährstoffreiches, kalorienarmes Gemüse, das viele Ballaststoffe und Flavonoide enthält und gehört – wie Blumenkohl/Rosenkohl/Kohlrabi – zu den Kreuzblütengewächsen. Grünkohl enthält weniger Oxalat im Gegensatz zu Spinat! Es soll sogar den Cholesterin-Spiegel senken.
Nachteile: Grünkohl kann Allergien (bei Allergikern) auslösen… Allzu viel ist sowieso immer ungesund – wie bei allen anderen Nahrungsmitteln auch.
– GRÜNKOHL GERÖSTET – – SCHÖN KNUSPRIG – – FRISCH AUS DEM OFEN –
Es gibt zahlreiche Grünkohl-Importe – vor allem aus südlichen Ländern…
GESUNDES GEMÜSE Grünkohl (hier rechts oben auf dem Bild) ist nicht nur lecker, sondern auch gesund – sowie regional und saisonal. Wie die meisten Kohlsorten ist auch Grünkohl reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und wertvollem, pflanzlichen Eiweiß.
Grünkohl roh essen ist sehr gesund, doch er ist nicht für jeden bekömmlich, weil die Fasern die Verdauung stark beanspruchen und zu Magen-Darm-Problemen führen könnten. Pochieren kann man den Kohl vor dem Verzehr kurz in heißem Wasser, dann ist er meist gut verträglich…
„Grünkohl-Eintopf“ zuerst veröffentlicht im Februar 2019 Blogartikel zuletzt aktualisiert im November 2024 (Bilder/Fotos stammen von Pixabay/Pexels/Unsplash et al.) Alle Blog-Artikel sind zu finden unter: www.bienchenhamster.de
Nach den ersten frostigen Tagen im November, startet die Grünkohlsaison erst richtig. Durch die Kälte erhält das Wintergemüse erst seinen würzig-süßlichen und besonders leckeren Geschmack. Kochwürste wie Kasseler, Speck und Co. werden klassisch im Grünkohl mit gegart und geben ihren lecker rauchig-würzigen Geschmack so direkt an das Gemüse ab.
TO DOES:
Grünkohl gründlich waschen und portionsweise 5-10 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Kohl auf ein Sieb gießen, etwas abkühlen lassen und grob hacken.
Zwiebeln schälen und würfeln.
Fleisch in Scheiben schneiden.
50 g Schweineschmalz in einem Topf erhitzen.
Kasseler, Speck und Co. darin ca. 1 Minute von jeder Seite braten, herausnehmen.
Zwiebeln im Bratfett andünsten. Kohl und 500 ml Wasser dazugeben, aufkochen. Kasseler wieder dazugeben und zugedeckt ca. 1 Stunde schmoren.
Inzwischen die Kartoffeln ca. 20 Minuten in kochendem Wasser garen. Ca. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die vorbereiteten Kohlwürste und Pinkel zum Grünkohl geben. Kartoffeln abgießen, abschrecken und pellen. 2 EL Schmalz in einer Pfanne erhitzen. Kartoffeln darin unter Wenden goldbraun braten, dabei mit Salz würzen. Zucker darüberstreuen und karamellisieren lassen.
Kasseler und die Würste aus dem Grünkohl nehmen und warm- halten. Grünkohl mit Salz, Piment, Pfeffer und Senf abschmecken. Grünkohl und Kartoffeln auf Tellern anrichten.
Süßer, körniger Senf passt besonders gut zu Grünkohl.
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