Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
(Gedicht-Auszug von Hermann Hesse „Stufen“)
.

REISEN IST LEBEN – WIE DAS LEBEN EINE REISE IST…
Seit über 20 Jahren fahren wir nun schon gerne mit unserem Auto und dem Schiff („Fähre“) oder „Eurotunnel-Zug“ unter oder über den Ärmelkanal in den Sommermonaten nach England.

So waren wir mittlerweile in all den Jahren (von Süd nach Nord und Ost nach West) mit unserem Auto und per „bed & breakfast“ nicht nur in ganz England, sondern auch in „Schottland“ (auf unserer Fahrt bis „Ullapool“(!) einem hübschen Fischerdörfchen ganz hoch im Norden) unterwegs. Wir sahen uns die spannenden “ Scotish-Highland-Games“ im Sommer sowie die dortigen bekannten schottischen Whisky-Destillerien ausgiebig an. Nun haben wir also im Laufe der vielen Jahre nicht nur einen neuen Kulturkreis, sondern auch die meisten Grafschaften in England kennen und lieben gelernt. Und sind immer noch von Land und Leuten begeistert.
_________________________________________________________________________________________________________
Übrigens ist das „Linksfahren“ in England nur am ersten Tag etwas gewöhnungsbedürftig, man hat wirklich sehr, sehr schnell (meiner Meinung nach) mental „umgestellt“: links…links…links…ist das Zauberwort (Mantra) der ersten Tage. Dann klappt das Autofahren auch mit „links“ 😉
Die letzten Jahre zieht es uns jedoch (meist auch mit den „Kindern“, die den Ort lieben!) an die Südküste, wo wir durch einen glücklichen Zufall im Sommer 1998 „für uns“ ein einmaliges „Domizil“ auf einer unserer England-Erkundungs-Fahrten entdeckt hatten. Wir hatten zunächst das wunderbare Hotel „Burlington“ ganz in der Nähe unseres späteren „The Grand“ als Unterkunft gewählt. Dazu geht es später weiter im Text 😉 Doch zunächst folgt:
___________________________________________________________________________________________________________
Wie alles begann:Es war einmal…“. Anfang der neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts konnte ich mit meiner lieben alten Schulfreundin „Inge“ und ihren „Conversation-Englisch-Kurs-Teilnehmern“ an einer geplanten „Cornwall-Reise“ (in einer kleinen Gruppe) teilnehmen.
Dies war der Beginn meiner Liebe zu England:
Durch meine Begeisterung (erst einmal für das bezaubernde Cornwall im schönsten Monat Mai – wo uns die Natur lichte Birkenwälder mit blauen meterhohen Glockenblumen (blue bells) zeigte – in denen Elfen und andere Fabelwesen zu wohnen schienen (!), war ich „hin & weg“ von dieser Region: Strohbedeckte Cottages, alte prächtige Landsitze und Schloss-Anlagen mit wunderbaren Gärten, malerische Künstlerstädte wie St. Yves, alte Zinn-Minen, sowie „Lands End“ mit dem wirklich endlos scheinenden Meeresblick über den Atlantik zum uferlosen Horizont… Wunderbare, endlos erscheinende Spazierwege (den Klippen entlang) hoch über dem Meer begeisterten.
Es war für mich einfach nur wunderschön! Jetzt galt es nur noch meinen lieben Göttergatten davon zu überzeugen, der England immer als „No-Go-Area“ für Urlaube ansah – und das gelang dann auch schließlich…


Um neue Länder oder Orte auf der Welt zu entdecken, verreisen wir. Und das ist doch wirklich eines der schönsten und spannendsten Dinge im Leben. Man lernt neue Dinge kennen, kann einer fremden Kultur und den dort lebenden Menschen dort näherkommen und dazu vielleicht noch im Ausland sogar seine alten, eingerosteten Fremdsprachenkenntnisse aufbessern.


„Das ist ja das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Ansehen eines Abenteuers gewinnt“. – Zitat: Johann Wolfgang von Goethe

Und als es dann endlich soweit war, dass uns beiden ganz „England“ mit Land und Leuten so sehr gefiel, hatten wir dann – wie erwähnt – durch Zufall „THE VERY BEST PLACE“ in Folkestone als Urlaubs-Domizil an der bezaubernden Südküste für uns entdeckt. So sind wir seit 2007 fast jährlich Sommer-Gäste des Hotels „The Grand“, welches auch einige Apartments vermietet und direkt in der Nachbarschaft (getrennt durch einen großen Park) des fast baugleichen Hotels „Burlington“ liegt.


THE GRAND: „The Penshurst“-Apartment on top (neben der Flagge)

„THE GRAND“ – Folkestone

Erbaut vor über hundert Jahren ist unser „Refugium“ nun ein „Apartment-Haus und Hotel“ zugleich. Es wurde in all diesen Jahren immer wieder renoviert, modernisiert und restauriert. Überwiegend wohnen die Eigentümer selbst in ihren meist sehr großen Apartments. Einige wenige Wohnungen jedoch werden von den Eigentümern über das Hotel regelmäßig an Gäste vermietet. Das Hotel organisiert alles. Und hier haben wir über die Jahre unsere verschiedenen „top-favorites“ gefunden. Eines davon ist das kleine Apartment „Penshurst“ (für 2 Pers.) „on the top“ (siehe Foto oben) mit sensationellem Blick über den „Channel“ und die ganze Küste bis hin zu den weißen Klippen von Dover. Es gibt dazu eine kleine, gemütliche Teak-Holz-Außenterrasse für unsere traditionelle „Cocktailhour“ oder zum schmökern, relaxen und zum Sonnen. Zu dieser Wohnung habe ich hierzu (weiter unten) einige Fotos gepostet. Das kleine Apartment ist „relativ“ modern.


„Abendstimmung“ am Restaurant-/Hotel-Eingang „The Grand“

Wir haben auch einige andere sehr geräumige Wohnungen kennengelernt. Teilweise haben diese Apartments über 130 qm Wohnfläche, man kann hier locker mit 4-6 Personen sehr preiswert wohnen. Die meisten Wohnungen sind -wie erwähnt – „very old fashioned“ d.h. zwar immer wieder renoviert worden, aber eben noch aus dem „frühen“ vorigen Jahrhundert stammend. Doch alle sind (Küche meist mit Spülmaschine) komfortabel, sauber und funktionell bestens eingerichtet. Alles ist „very british“: schön altmodisch – plüschig (mit „Nippes“, Büchern, TV etc.) von den Eigentümern sehr privat („cosy“) ausgestattet. Nicht unbedingt so unser „Ding“, aber der typisch „englische Charme“ überzeugt. Alle Zimmer haben natürlich auch den echten, alten, offenen „Kamin“ (einige sind fast unsichtbar zugemauert!). Es sieht alles recht gemütlich aus ;-).


Uns gefällt das. Luxus sucht man hier vergebens!
Es gibt „vorsintflutliche“ Wohnungs-Schlüssel oder antike Wasserhähne, die vielleicht noch aus der „Edwardian era or Edwardian period“ of British history zu stammen scheinen. Da brummt schon mal die „Spülung“ oder das typisch englische Fenster zum „Hochschieben“ klemmt, die Parkett-Böden und Türen „knarren“ etc. Aber allem zum Trotz: „Alles funktioniert und keiner weiß warum“. Das Kuriose gehört eben in England einfach dazu.

„Zum Reisen gehört Geduld, Mut, Humor und dass man sich durch kleine widrige Zufälle nicht niederschlagen lasse“. Zitat: Adolph von Knigge (1752-1796) war ein deutscher Schriftsteller und Aufklärer. Bekannt wurde er vor allem durch seine Schrift „Über den Umgang mit Menschen“.

THE GRAND and THE LEA`S

Das „THE GRAND“ ist aber auch ein recht berühmtes Haus mit großer legendärer Historie. Hierzu gibt es regelmäßig jeden Donnerstag eine ausführliche „THE GRAND“ Führung, die man buchen kann.
Uns führte damals ein „echter“ SIR (Sir Henry) durch die Ballsäle und imposanten historischen Räume (die man für festliche Anlässe heute nun anmieten kann). Er erzählte uns spannende Geschichten rund um den englischen Adel, der hier einst „zuhause“ war… and the very famous history of the Grand…Die Führung endet immer pünktlich um 17 Uhr, gerade rechtzeitig zum „Afternoon-Tea“ mit den berühmten „cornish-scones and clotted cream“ unten im gepflegten Restaurant. Diese Tradition gehört zur Führung immer dazu, ebenso wie der nette „Small-Talk“ in „english“ mit unserem charmanten „Sir Henry“. Für „die Kinder“ und uns war diese wunderbare „Führung“ durch dieses altehrwürdige Gebäude und auch der „five o`clock-tea“ ein schönes, wirklich einmaliges Erlebnis!
Auch wird im Haus eine „Gespensterführung“ (nur auf Anfrage) in den Abendstunden (bei Kerzenschein) angeboten. Hui buuh 🙂


„THE PENSHURST“: Kl. gemütliches Schlafzimmer mit sep. Dusch-Bad, mit kl. Außenbalkon.

Das ganze Gebäude hat für uns insgesamt aber auch seinen ganz eigenen, unwiderstehlichen Charme! Die „prächtige Vergangenheit“ spürt man überall im Haus, sei es durch die repräsentative Einrichtung, wie noch original antike Möbel, Wand-Gobelins, große Öl-Gemälde, dicke alte Perserteppiche, wie z. B. in der Lobby (Parterre).
Es gibt im Haus Personenaufzüge, zwei Restaurants, eines im Parterre, das andere im Souterrain. Hier unten ist auch eine typisch englische, bestens ausgestattete, urgemütliche Bar, wo man in großen, schweren Ledersesseln fast versinkt. Man genießt vielleicht ein gutes Glas Wein, das typisch englische, stark dunkle STOUT–Bier frisch gezapft oder immer abwechselnd fantasievolle, herrliche Cocktails an der Bar, bei dezenter Musik.
Daneben gibt es auch einige Event-Räume (für Theateraufführungen, Tanz, Lesungen etc.). Bezüglich „Lärm“ hört man (bei den dicken Mauern) in den Wohnungen nicht das Geringste, es ist insgesamt ein sehr „ruhiges“ Haus.
Alles im Haus und die Garten-Anlagen um das Haus ist übrigens sehr gepflegt. Einige Apartments werden zur Vermietung mit hübsch bezogenen Betten und Wäsche, komplett eingerichteter Küche zum günstigen Preis übergeben, Endreinigung inbegriffen. Die Wohnungen sind unterschiedlich groß, manche sind sogar für 5-6 Personen, manche nur für 2 Personen geeignet.
Es gibt einen ausgezeichneten, äußerst freundlichen Haus-Service und sogar ein altmodisches, typisch englisches Telefon in jeder Wohnung. Hier scheint wirklich die Zeit stehen geblieben zu sein.
Manche Apartments haben neuerdings aber auch sogar WLAN…es tut sich einiges…

„The Penshurst“ Wohnzimmer mit Seeblick,
daneben kl. Küche und 2. Badezimmer, Flur, Schlafzimmer, Duschbad.

Kontakt bei Interesse via Internet: „The Grand-Folkestone“ oder direkt im Hotel anrufen: Achtung: „english spoken“ 😉 Keine Angst, wir bekommen keine Prozente! Es ist keine Schleichwerbung…sondern unsere reine, ehrliche Begeisterung für das Haus und die gesamte wunderbare Gegend und Umgebung, die wir gerne jedem aufzeigen wollten.
In den Sommermonaten ist die „Stadt und Umgebung“ immer sehr gut besucht, die Hotels oft komplett ausgebucht. Im „Grand“ empfiehlt sich daher schon lange vorher zu buchen. Da man direkt auf der „Website“ sich die einzelnen Apartments (Lage/Größe/Verfügbarkeit/Preis) anschauen kann, hatten wir dies immer via Email oder telefonisch (ein paar Monate vorher schon) dort direkt gebucht. Bequem ist dies aber auch über „Online-Portale“ (z.B. Expedia) möglich.


Ausflug nach „The City of London“

Naheliegend ist übrigens auch ein Kurz-Trip nach London…es gibt hier auch einen eigenen Bahnhof in Folkestone. Man fährt zirka eine Stunde (ca. 100 km) mit der Bahn direkt in die „City of London“ (LCY) bis zur London-Victoria-Station. Nach London (von Folkestone aus) mit dem Auto zu fahren, ist nicht anzuraten, da ziemlich nervig und teuer: 1. die teure Maut 2. kilometerlange Staus 3. kaum Parkplätze, wenn man Glück hat, dann findet man in extrem teuren Parkhäusern (die meist – aus Erfahrung – auch noch dauernd besetzt sind) vielleicht einen freien Platz. Da unsere Tochter damals mehrere Jahre in London arbeitete, hatten wir es früher öfters mit dem Auto versucht, sie dort zu besuchen. Wir hatten meist mehrere „Knöllchen“ riskiert und waren „not amused“.


Chess“-Spielenachmittag: „IT`s GREAT“ !

Die direkte Hotel-Umgebung:


Das imposante Gebäude „THE GRAND“ liegt hoch über den Klippen, direkt am „Meer“ d.h. gegenüber des „Channels“. Bei guter Sicht kann man die französische Küste schwach erkennen. Endlose Spazierwege hoch über den Klippen (mit Blick auf den Channel) auf sehr gepflegten Wegen mit Blumenrabatten laden ein. Ganz nahe am Hotel sieht man schon von weitem einen – aus den 20er Jahren stammenden – nostalgisch bildschönen „Musik-Pavillon“ (Jugendstil), der gelegentlich am Wochenende in den Sommermonaten mit „Konzert-Musikern“ die Zuschauer (-Hörer) begeistert. 100 Meter weiter ist auch ein schönes, altes typisch englisches Theater: „The Leas Cliff Hall“ (um die Jahrhundertwende gebaut), wo wir bisher begeistert Aufführungen im Sommer besucht hatten.


„Musik-Pavillon“ on the „Leas“

Gegenüber des Hotels führt ein schmaler Weg in Serpentinen direkt hinunter zum „Meer“: An dem feinen Kiesstrand sind am „Beach“ gepflegte, nette, bunte Badekabinen und der schöne Badestrand lädt bei Sommerwetter zum Baden im „Meer“ ein.

Wir hatten dort vor 2 Jahren im Juli oft über 30 Grad C. Es gibt natürlich wie bei uns auch kühlere Sommertage. Da der „Golfstrom“ aber die gesamte Süd-Küstenregion erwärmt, kann man in den meist warmen Sommermonaten doch bei schönem Wetter herrlich baden. Die gesamte Südküste war schon vor weit mehr als hundert Jahren immer die beliebteste „Sommerfrische-Region“ von ganz England. Es wächst hier alles überall auch üppig z.B. Palmen und prächtige blühende exotische Pflanzen.


FOTO AUFGENOMMEN AUS DEM 3. STOCK DES „THE GRAND“ Blick auf „The Leas“.

Direkt am Hotel vorbei – entlang der Küste – führt ein zirka knapp zwei kilometerlanger „Fußweg“ – neben sehr gepflegten grünen Wiesen- und Blumenrabatten (The „LEAS“) – sowohl in das Fischerörtchen Folkestone als auch zu dem kleinen hübschen Hafen (davon später noch ausführlicher). Die Kleinstadt mit netten Geschäften ist recht nah und gut fußläufig zu erreichen, viele gute Restaurants ebenfalls.


In der Altstadt von Folkestone „OUR FAVORITE PUB“

KUNST-KUNST-KUNST

THE FAMOUS-FOLKESTONE-ARTWORKS: Alle „drei Jahre“ gleicht die gesamte Stadt übrigens einem gigantischen „Kunst-Museum“: es findet die (in ganz England wohlbekannte) „Art-Triennale“ (im Jahre 2020 das nächste Mal!) statt.

Die gesamte Stadt (Gärten/Gebäude/Straßen etc.) wird durch namhafte Künstler aus aller Welt zu einem fantasiereichen Gesamt-Kunstwerk.

Berichten muss ich doch kurz am Rande über ein lustiges „Happening“-Beispiel, das wir erlebt hatten: Im Hafen wurden bei Ebbe „echte Goldmünzen“ nachts klammheimlich tief im Sand vergraben. Diese mussten dann mit Metalldetektoren in den nächsten Wochen von den Menschen gesucht werden. Sie sollen auch wirklich alle wiedergefunden worden sein! Letztes Mal war sogar „YOKO ONO“ mit ihrer Ausstellung „PEACE“ in unserem Hotel „THE GRAND“ vertreten.
AUSFÜHRLICHERE INFOS DARÜBER FINDET MAN UNTEN IM ANHANG am Blog-Ende!


Mit Blick aufs „Meer“ Entspannung pur… Das Leben ist eine Reise, die immer wieder auch heimwärts führt“. Zitat: Hermann Melville

Historie aus Wikipedia:
Die Stadt Folkestone liegt in der Region Südostengland am Ärmelkanal. Sie befindet sich etwa elf Kilometer südwestlich von Dover.

Im Mittelalter gehörte das Fischerdorf „Folkestone“ zu der – im Besitz eines normannischen Ritters befindlichen – „Baronie Folkestone“. Daraus ergab sich im 13. Jahrhundert die Zuordnung zum Städtebund der Cinque Ports, die zur Entwicklung des Ortes zu einem wohlhabenden Handelshafen führte. Zu Beginn der Tudorzeit (anno 1495) erhielt „Folkestone“ schon die Stadtrechte.

„THE LEAS“ neben unserem Hotel „The Grand“…Warten auf den Sonnenuntergang.

Aufgrund der Kriege mit Frankreich wurden die Verteidigungsanlagen sowie der Hafen ausgebaut. Nach der Inbetriebnahme des Hafens um 1800 hatte der Anschluss ans Eisenbahnnetz 1843 großen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Damit kam auch der Tourismus zur vollen Blüte.
Zur Sommerzeit war um die Jahrhundertwende die Stadt einer der beliebtesten Ferienorte an der Südküste, wo auch Könige und der Hochadel sich jährlich blicken lies.


THE GRAND:
King Edward VII. (1841-1910) ließ dort um die Jahrhundertwende (anno 1890) direkt oberhalb der Küste (The Lea`s) in Folkestone sein Feriendomizil, das heutige Hotel & Apartmenthaus „THE GRAND“, von seinem Architekten Baker (der auch das fast baugleiche Nachbarhaus „METROPOL“ erbaute) nach seinen Wünschen einrichten.

Hier verbrachte er die Sommertage mit seiner „Queen“, der Familie, seinem Gefolge und seiner berühmten, bildhübschen Maitresse „Alice Keppel“ (1868-1947). Sie war die „Urgroßmutter“ von „Camilla“ Mountbatten-Windsor, Herzogin von Cornwall, der zweiten Ehefrau des britischen Kronprinzen Charles, diese ist seit 2005 Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches).

Das „THE GRAND-HAUS ist voller spannender Geschichten…die uns der nette Herr „Sir Henry“ während seiner wunderbaren „Grand-Führung“ vor dem Afternoon-Tea erzählte.

Spektakulär war auch hier der über viele Jahre dauernde recht häufige Aufenthalt von Agatha Christie (1890-1976), die hier im „Grand“ viele ihrer Romane schrieb, z.B. „Mord im Orient Express“. Das „Grand“ sei auch lange das „Lieblings-Urlaubs-Domizil“ von Sir Winston Churchill (1874-1965) und später auch von Princess Royal „Anne“ (geb. 1950) gewesen…


Warten auf den unvergesslich schönen Sonnenuntergang in unserem Apartment „THE PENSHURST“ top on the roof.

Es ist immer eine wunderbare Zeit, die wir an diesem für uns „magischen Ort“ verbringen…es gibt übrigens sehr nette Restaurants in der Umgebung, die wir gerne besuchen. Jedes Apartment hat aber auch eine gut eingerichtete Küche.

Unvergesslich sind daher unsere „mit den Kindern“ im Haus öfters (d.h. 1-2x in den Urlaubstagen, je nachdem wie lange wir bleiben) durchgeführten „running-dinner“- Runden in den Abendstunden.

Meist findet dies dann statt, wenn die Kinder mit uns alle gemeinsam da sind und ihre eigenen Apartments haben. Einer sorgt für den Apéritif mit Häppchen z. B. auf der kleinen Dach-Terrasse, jemand hatte danach schon die Vorspeise zubereitet, ein Anderer eine leckere Hauptspeise, wiederum jemand Anderes ein köstliches Dessert.
Gemütlich gehts dann zum RUNNING-DINNER: Alle sechs Personen wandern dann (mit einem „Gläschen“ in der Hand) gutgelaunt (und ganz gespannt auf die Köstlichkeiten) durchs Haus von einem zum anderen…Jedes Gericht wird also in einer anderen Wohnung hübsch präsentiert. So sind diese unsere Abende immer sehr „bewegt“ und einfach unvergesslich.
__________________________________________________________________________________________________________

„Reisen veredelt den menschlichen Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf“. (Zitat: Oscar Wilde)
Weltbekannt ist ja, dass die Engländer immer mit „Schirm, Charme und Melone“ unterwegs sind: Okay…die Melone sieht man immer weniger, den Schirm häufiger und den Charme???
Die Briten sind wirklich alle unglaublich liebenswürdig, höflich, zuvorkommend und hilfsbereit!
Sie haben das „Understatement“ – die vornehme Zurückhaltung – tatsächlich perfektioniert. Selbst in unangenehmen Situationen klagen oder schimpfen sie sehr selten – absolute Höflichkeit steht immer vor allem. Sie stellen sich in lange Warteschlangen ohne zu klagen an, entschuldigen sich sofort bei Lappalien überschwänglich
Selbst kleine Bitten werden ausgesprochen höflich geäußert: Sätze wie „Could you do me a favor, please?…“ („Könntest du mir bitte einen Gefallen tun…“) oder „Would you be so kind, please?…“ („Wärest du bitteschön so freundlich…“) immer gefolgt vom obligatorischen „please“ am Ende eines Satzes. Dieses gehört fest zum allgemeinen Standardvokabular. VORSICHT: Die „deutsche Direktheit“ kann auf der Insel als sehr unpassend empfunden werden. Dies würden die Briten aber sich niemals anmerken lassen!


 Beim „Kitesurfen“ steht der Sportler auf einem Board, das Ähnlichkeit mit einem kleinen Surfbrett oder Wakeboard aufweist. Er wird dabei von einem Lenkdrachen gezogen-Das Foto wurde im Sommer 2018 in Folkestone an der Küste direkt vor dem „THE GRAND“ von uns aufgenommen.

Wir genießen hier wirklich sehr „the british way of life“: Nicht nur die „Fish‘n’Chips“ ganz frisch am Hafen, den Nachmittagstee, den trockenen Humor der Engländer vor allem abends in den gemütlichen „Pubs“. Wir sind umgeben von der malerischen englischen Landschaft, mit vielen Schafherden, die friedlich grasen, so wissen wir wenigstens, wo unsere abendlichen „dinner-lamb-racks“ herkommen. 😉 UNd wir fühlen uns immer pudelwohl hier und das Land ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch kulturell und geschichtlich gibt es immer Neues zu entdecken.

Darüber hinaus bietet die Stadt nicht nur diese eine schöne, hoch auf den Klippen gelegene gepflegte Promenade („THE LEAS“ wo unser Hotel steht), sondern auch ein aktives Nachtleben und vor allem ein schönes kleines Künstlerviertel in der Altstadt. Ein weiterer landschaftlich sehr schöner Weg folgt weiter unten vom hübschen Hafen aus zur Küste. Direkt neben dem Strand ist eine nette, gepflegte langgestreckte Grünanlage, der „Lower Leas Coastal Park„, in der es sich (mit richtig mediterranem Gefühl unter Palmen) wunderbar schlendern lässt. ODER: man kann aber auch einfach einen Liegestuhl am Strand mieten oder an der schönen Hafenpromenade einkehren, aufs Meer schauen und den Möwen beim „Pommes stibitzen“ zusehen.

Wer seinen Heißhunger auf „Fish and Chips“ stillen möchte, hat dazu „direkt am Hafenbecken“ (eine der schönen  Sehenswürdigkeiten in Folkestone!) die beste Gelegenheit dazu.

Besonders die gemütliche Bar ganz am Ende des einen Hafen-Armes im alten Leuchtturm ist zu empfehlen, ebenso wie die Reihe kleinerer, gemütlicher Pubs innerhalb des ehemaligen, langgezogenen Bahnhofsgebäudes. Dieser alte Hafen-Arm wurde nun vor kurzem komplett neu und sehr schön umgestaltet. In das ehemalige Bahnhofsgebäude sind eine Vielzahl kleinerer, netter Kneipen geschickt integriert worden. Das Ergebnis ist unbedingt einen Besuch wert, wenn man in Folkestone übernachtet. 

Wir hatten dieses Jahr 2019 einmal wieder unsere sehenswerte „Grafschaft Kent“ weiter mit dem Auto erkundet und dort sogar „prächtige Weinberge entdeckt“ und sogar erstaunlich gute Weißweine probiert und für zuhause gekauft.
In dieser äußerst reizvollen Umgebung kann man viele wirklich sehr interessante Tages-Ausflüge unternehmen.
Vor allem an der gesamten Südküste entlang gibt es eine Menge sehenswerter und wunderbarer „Traum-Orte“ wie z.B.: „Rye“- eine mittelalterliche Stadt mit bezaubernden Sträßchen und vieles Sehenswertes mehr. Die wichtigsten und schönsten Orte und Städte wie Bournemouth, Eastbourne, Brighton, Portsmouth, als auch die schönsten Landschaften, wie z.B. um die Klippen von Dover. Das Dartmoor und Land’s End in Cornwall sind etwas weiter entfernt, aber ein „MUST“.

Eigentlich hatten wir meistens im Sommer auch fast immer „Glück mit dem Wetter“… Aber die Wiesen sind nicht umsonst überall so schön grün… 😉


– DER PIER VON BRIGHTON – das berühmte Seebad an der Südküste Englands, unweit von „Folkestone“ gelegen: Einst „modischer Kurort für den britischen Adel“, heute „Szenetreff der Londoner“ mit sehr gutem Essen und bunten Einkaufsstraßen – das ist das heutige berühmte Seebad „Brighton“.

Schade, dass diese unsere Urlaubszeit immer so schnell vorbeigeht, dann freuen wir uns aber immer schon wieder auf das nächste Jahr…


FOLKESTONE BIETET AUSSERGEWÖHNLICH COOLE FESTIVALS!

Es gibt wieder Neuigkeiten <<< TATAAAA >>>

Und das wird das nächste Mal wieder für uns alle etwas gaaanz Besonderes…nämlich:
Anno 2020…ist wieder „Art-Festival-Zeit“!


Die „ART-TRIENNALE“ 2020 (von Juli bis Oktober)

– Jetzt schon vormerken-


Das berühmte Kunst-Happening-Art-Festival findet also alle drei Jahre wieder in der ganzen Stadt Folkestone statt! Die gesamte Stadt ist voller Kunstwerke, auch im Hafenbecken und die Küste entlang gibt es viele tolle Events und wunderschöne Künstler-Exponate.

The „Folkestone Triennial“ ist also ein Kunstfestival, das – wie gesagt – alle drei Jahre ab Anfang Juli bis weit in den Spätherbst hinein, im englischen Folkestone stattfindet.
Ortsspezifische Kunstwerke von namhaften Künstlern, die für oft ungewöhnliche Orte sich begeistern, werden von der Stadt in Auftrag gegeben. Eine Reihe von Werken bleibt dann nach dem Ende jedes Festivals dann auch dauerhaft in der Stadt erhalten – die Stadt FOLKESTONE als ein Gesamtkunstwerk!

Folkestone-Art-Exhibition: „Näheres ist im Netz zu Lesen“ unter: www.creativefolkestone.org.uk/
oder: www.creativefolkestone.org.uk/folkestoneartworks/

NEXT YEAR „2020“: Folkestone Artworks, the UK’s largest urban contemporary art exhibition: Sited outdoors around the town and harbour, the artworks pop up in both scenic and surprising locations. The changing exhibition, currently consisting of 74 artworks by 46 artists – including Tracey Emin, Antony Gormley, Yoko Ono, Mark Wallinger, Cornelia Parker, Bill Woodrow, Michael Craig-Martin and Ian Hamilton Finlay – offers an experience like nowhere else in the world: „great contemporary art“ with an invitation to explore, examine and understand the town’s geography, history and potential future“. „Folkestone is an art School“!

Entlang der Küste lässt sich nicht nur im „Lower Leas Coastal Parc“ mit mediterranem Ambiente (unter Palmen) wunderbar relaxen!

„Das Wichtigste“ im Leben finden wir nicht durch intensive Suche, sondern so, wie man eine Muschel am Strand findet, im Grunde findet ES uns. (ZITAT: Jochen Mariss (*1955), Autor und Fotograf).


Übrigens interessant sind im „Netz“ immer von „Usern „die „Hotelbewertungen“. Ein paar Beispiele findet man hier:
THE GRAND – Hotel-Bewertungen aktuell bei „Expedia“ einzusehen:

„We stayed in the penthouse suite, it was truly a breathtaking view“

„The Grand Hotel is lovely, it’s like being aboard a magnificent old flagship.

Diese „einladende“ Tafel mit typisch britischem Humor steht an unserem Lieblings-Pub „BRITISH LION“ in der Altstadt von Folkestone: „DOGS & WELL BEHAVED HUMANS ARE WELCOME“…
______________________________________________________________________________
Tafel-Text-Übersetzung: Hunde und „sich gut zu benehmen wissende Menschen“ sind willkommen
.
_____________________________________________________________________________

Als Hauptmerkmale des britischen Humors gelten neben der erwähnten Trockenheit beispielsweise „schwarzer Humor, unverblümte Direktheit, Absurdität und Understatement„. Gerade der spannungsreiche Gegensatz zwischen „Understatement“ und (bisweilen grausamer) Direktheit macht dabei den Grundzug britischen Humors aus: Ungeheuerlichkeiten, so könnte man sagen, werden stets präsentiert, als seien sie etwas Alltägliches. Dazu sollte man aber ebenso „voll cool“ reagieren: VERY BRITISH. (Quelle: Wikipedia)


„Das Leben ist eine Reise, die auch immer wieder heimwärts führt“.
(Zitat: Herman Melville)

Nachtrag in eigner Sache – P.S.: Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Manch` bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.


Blog-Thema „ENGLAND“ veröffentlicht am 27.7.2019 (kurz nach unserem England-Urlaub 😉