LESEDAUER: ca.10-15 min. je nachdem wie ausführlich 😉


Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge…

Zitat: Kurt Marti (1921-2017) war ein Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer und bekannter Schriftsteller.

FORTSCHRITT GEHT NICHT OHNE VERÄNDERUNG:

Viele große Autoren und Gelehrte wie z. B. Albert Einstein, Victor Hugo, Antoine-de-Saint-Exupéry, Oscar Wilde etc. haben bereits die folgenden Gedanken so oder in ähnlicher Weise formuliert: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben. Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance“.

  • Die Zukunft allgemein ist extrem komplex, rasant und vielleicht für manche sogar „spannend“. Sie birgt für uns Menschen auch ein riesiges, wertvolles Potential: Vorausgesetzt, man mag sich mit ihr anfreunden. In jungen Jahren geht dies automatisch.
  • In älteren Jahrgängen muss man doch oft genug noch dazu lernen: Man lernt „Innovationen“ zu begreifen und anzunehmen und eigene Sichtweisen zu verändern. Unsere gesamte Arbeitsweise hat sich derzeit bereits so radikal wie noch nie verändert.
  • Aber auch diejenigen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, können dabei durch Weiterbildung ganz enorm profitieren, nämlich mitreden zu können, das heißt „mitleben“ zu können = Teilhabe.
  • Ein Leben lang neugierig bleiben, schützt vor allem auch vor dem schnellen „Altern“.

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

Dieses berühmte Zitat des griechischen Philosophen Heraklit hat auch nach zweieinhalbtausend Jahren nichts an Gültigkeit eingebüßt.


UNGLAUBLICHES ERSTAUNEN:

Hätten wir alle vor 30, ja selbst noch vor 20 Jahren denn geglaubt, dass es zum heutigen Zeitpunkt selbstfahrende Autos gibt, wir unsere Bankgeschäfte ohne Bankangestellte machen, unsere Gesundheit von einem Armband dokumentiert wird und wir alle im Schnitt meist über 100 Mal am Tag auf unser Handy bzw. Smartphone zugreifen? (Zitat-Auszug: W.Neunzig – szv.de)


„MIR GEHT EIN LICHT AUF!“ Dieser Ausspruch ist auf die Bibel zurückzuführen. (Neues Testament: Matthäus 4, 16). „Licht“ steht nämlich für „Erkenntnis“ : In dem Moment, in dem jemand etwas begreift, geht ihm also sprichwörtlich ein Licht auf…


Schon immer – also noch vor dem Smartphone-Hype – änderte sich die Welt ja um uns herum auch ständig und wir uns in ihr. Der Wandel ist beständig im Leben, er ist also sozusagen ein „Perpetuum Mobile“, das heißt wörtlich: „ein sich ewig Bewegendes“….

„Alt sein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt“. Zitat: Martin Buber (1878-1965) war ein österreichisch-israelischer jüdischer Religionsphilosoph.

  • Noch vor 40 Jahren hätte mein Vater nur ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn ich ihm erzählt hätte, dass oben über den Wolken ein Satellit schwebt, von dem aus der Standort meines Autos genau lokalisiert wird und von dem mir gleichzeitig exakte Anweisungen erteilt werden, wie ich genau zu meinem gewünschten Ziel komme und somit keine „Landkarte“ mehr brauche.
  • Papa war bei unseren Urlaubsfahrten in den 50er/60er Jahren quer durch Europa mit der Familie noch im „Shell-Atlas-Lesen“ einfach unschlagbar, er hatte sein „Navi“ absolut in den grauen Zellen parat und er fand immer sein Ziel auf unseren gemeinsamen Urlaubsreise mit der Familie quer durch Europa.
  • Was haben wir es doch heute so „bequem“…wir müssen jetzt nur blind dem Navi da oben „vertrauen“…wie oft bin ich schon hier dadurch in einer Sackgasse gelandet… 😉 und habe mir den Atlas wieder zu Hilfe geholt: Die aktuellste Ausgabe fährt nämlich immer noch im Auto mit!

Die digitale „Revolution“

…der letzten Jahrzehnte hat die Art, wie wir Menschen heutzutage kommunizieren und arbeiten, in den letzten 20/30 Jahren komplett auf den Kopf gestellt. Die ganze Menschheit hatte ja immer schon enorme, bahnbrechende und umwälzende Schwellenzeiten erlebt, totale Umbrüche… manchmal aber auch schmerzhafte Änderungen, in denen die alten auf die neuen Generationen treffen und man unbedingt um jeden Preis mit allem Schritt halten muss, um nicht überholt zu werden.

Ein absoluter Meilenstein in der neueren Geschichte der Menschheit war z.B. die erste Raumfahrt: Im Dezember 1968 – vor über 50 Jahren – haben Menschen wie Neil Armstrong (1930-2012) zum ersten Mal den Erdorbit verlassen und einen fremden Himmelskörper besucht. Meilensteine der ersten bemannten Raumfahrt  waren unter anderem mit Juri Gagarin 1961 als erster Mensch im Weltall, 1969 die erste bemannte Mondlandung mit Apollo 11. usw.

„Das Internet ist eine Spielerei für Computerfreaks, wir sehen darin keine Zukunft.“
Diesen Satz soll einst der ehemalige Telekom-Chef Ron Sommer noch im Jahr 1995 gesagt haben.
Und nicht nur er hatte sich gewaltig geirrt, was das Internet betrifft, sondern auch andere sehr kluge Köpfe:
„Das Internet ist nur ein Hype.“ sagte Bill Gates noch 1993, als „Microsoft“ Gründer von 1975… Das Unternehmen ist bekannt für sein Betriebssystem Windows und sein Büro-Softwarepaket Office.
„Das Internet ist für uns alle Neuland.“ sagte Angela Merkel, damalige Bundeskanzlerin noch vor 9 Jahren – im Juni 2013 im Gespräch mit Barack Obama.


HISTORIE:

Archimedes von Syrakus (*287 v. Chr. vermutlich in Syrakus; † 212 v. Chr.) war ein griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur. Er gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker der Antike. Er hätte nicht schlecht gestaunt, wenn er eine Ahnung vom rasanten technischen Fortschritt in unserer heutigen Zeit gehabt hätte…

Ein bekanntes Zitat von Archimedes
(* um 287 v. Chr. vermutlich in Syrakus; † 212 v. Chr. ebenda) 
Das Zitat: „Heureka“ ! (Ich hab’s gefunden!)

Er war ein griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur
und gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker der Antike.


Die industrielle Revolution

Die industrielle Revolution war eine fast zweihundertjährige Zeitspanne, die die Welt erschütterte. Jetzt befinden wir uns mitten in der Informationsrevolution, in der jedes einzelne Jahr dramatische Veränderungen mit sich gebracht hat. Und wir können uns wahrscheinlich nicht einmal vorstellen, was als nächstes kommt.

  • Vor weit über hundert Jahren – in der „ersten Moderne“ – wie man diese Zeitspanne heute auch nennt – wurde zunächst menschliche Muskelkraft durch Maschinen ersetzt. In unserer aktuellen, „zweiten Moderne“ wird unsere gesamte Wissensbasis nun vor allem durch die „digitale Datenverarbeitung“ enorm erweitert.
  • Das Internet und die Mobil-Telefonie werden mittlerweile als unverzichtbare Aspekte der Grundbedürfnisse aller Menschen definiert und auch als Beispiel (von Hilfsorganisationen) für Entwicklungsländer weltweit weitergegeben.
  • Die „Teilhabe“ aller Menschen soll gesichert werden.

MAN ERINNERE SICH:

Das „digitale Zeitalter“ ist ja doch nicht erst „seit gestern“ existent, sondern schon weit länger als 40 Jahre… und seit mindestens 20 Jahren schon fast überall bei uns präsent!

Rückschritt? Fortschritt? „Wo für die einen die Herausforderung und die „Chancen“ im Vordergrund stehen, sehen die anderen die „Gefahr“ in der Veränderung “ ! Zitat: von Unbekannt

Der digitale Wandel ist für mich als Chance und Herausforderung für uns Menschen und unsere Gesellschaft zu sehen.

„Wir sind heute alle durch das Internet verbunden, wie Neuronen in einem riesigen Gehirn“.
(We are all now connected by the Internet, like neurons in a giant brain).

Zitat: © Stephen Hawking (1942-2018). Dieser war ein britischer theoretischer Physiker und
Astrophysiker und von 1979 bis 2009 Inhaber des renommierten „Lucasischen Lehrstuhls für
Mathematik“ an der Universität Cambridge (UK). 


UNSERE ERSTEN EIGENEN COMPUTER-ERLEBNISSE ANNO DAZUMAL

ES WAR EINMAL…
und das kommt mir heute wie in grauer Vorzeit vor:

  • AbsolutOldschoolhatten wir – meine Familie und ich – schon damals in den frühen 80er Jahren unsere ersten, eigenen Erfahrungen mit Computern und mit den digitalen Medien gemacht (zusammen mit unseren Kids, die damals auch schon den ersten „Informatik-Unterricht“ auf dem Gymnasium hatten)
  • Mit unserem ersten Heimcomputer C64 (Commodore 64 KByte) fing alles an: RAM-Disk und unser BTX -Steckmodul installiert…Erst „Grünmonitor“ 😉 (später Farbmonitor), 5,25 Floppy, Datasette und Joysticks:
  • Damals ging also unsere eigene Computergeschichte an den Start… 😉 Mein Mann hatte als Wissenschaftler in der Forschung, ab zirka 1990 schon früh viele PC-Kurse beruflich bei seinem Arbeitgeber (Firma „Merck“ – Darmstadt) absolvieren können.
  • Meine eigenen, ersten ausführlichen „professionellen PC-Kurse“ ( mit „allem drum & dran“ mit Exel-Tabellen zur Datenauswertung etc.) begannen dann beruflich ebenfalls in den frühen 90er Jahren.
  • Damals in der Klinik war so etwas „Sache des Chefs“ und dessen bekanntes Motto war: „Wer nicht mit der Zeit geht…der geht mit der Zeit“ …
  • DAS WAR EINMAL…für uns schon damals der Beginn einer neuen, spannenden „Ära“…für die ich mich immer auch schon früh begeistert habe.

„Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du tun wolltest. Tu sie jetzt“ . Zitat: Paul Coelho (*1947) ist ein bekannter brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor. Sein bekanntester Roman „Der Alchimist“ wurde in 81 Sprachen übersetzt.

SMT-Technologie: Auch der Computer hat ein interessantes Innenleben. Eine Platine mit verschiedenen elektronischen Komponenten der Konstruktion „Surface-Mount-Technologie“ sieht für den Laien aus wie eine große Stadt…


ALLES NUR FÜR NEUNMAL KLUGE? „Genialität“? Ist es denn tatsächlich nur die Intelligenz – ein hoher IQ -, die aus einem Menschen ein Genie macht? Hochbegabte müssten nicht automatisch Überflieger sein: Auch Beharrlichkeit – Intuition – Kreativität – Offenheit – ein hoher EQ und vor allem auch Phantasie sind Voraussetzungen für „Problemlösungskompetenzen“.


Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“

Zitat: Albert Einstein (1879-1955) war ein gebürtiger deutscher Physiker mit Schweizer und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Er gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. (Wikipedia)

Internet-Vernetzung-Kommunikation

…und unsere soziale Zugehörigkeit sind also für uns im 21. Jahrhundert mittlerweile sehr wichtige Grundbedürfnisse, natürlich neben Sicherheit, Fürsorge und physiologischen Bedürfnissen.

Darüber hinaus ist der Drang der Menschen nach Selbstbestimmung in den heutigen Generationen so groß wie noch niemals zuvor.
Monotonie adé – Das Leben bleibt spannend in seiner neuen Vielfältigkeit: Die Vernetzung von Mensch und Maschine ist unaufhaltsam. In den letzten Jahren hat diese nicht nur unser ganzes Informationsverhalten völlig verändert, sie wird auch unsere Arbeitswelt weitreichend positiv umkrempeln.

Der vernetzte Arbeitsplatz ist heute in der digitalisierten Gesellschaft keine Vision, sondern Tatsache: Wir können Meetings per „Videotelefonie“ festlegen oder über eine „Cloud“ ständig auf unsere gesamten Daten zugreifen oder all unsere Projekte „via Smartphone“ steuern.

Der Begriff „Industrie 4.0“ ist eine deutsche Wortschöpfung.

Nachfolgend hat er sich als Begriff auch in anderen Sprachräumen verbreitet.

  • Industrie 4.0 ist die Bezeichnung für ein Projekt „zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion“ , um sie für die Zukunft besser zu rüsten.
  • Jetzt ist es Zeit die Zukunft der Industrie voraus zu denken, um mit ganzheitlichem Lösungsportfolio die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen. Flexibilität erhöhen.
  • Digital. Zukunftssicher. Datengetrieben.
  • Technische Grundlage hierfür sind unsere „intelligenten und digital vernetzten Systeme“ . Mit ihrer Hilfe soll weitestgehend eine „selbst organisierte“ Produktion möglich werden: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 „direkt“ miteinander.
  • Das Netz soll zudem „alle Phasen“ des Lebenszyklus eines Produktes einschließen – von der Idee eines Produkts über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis zum Recycling. (Quelle: new.siemens.com)

Rund 70 % der deutschen Unternehmen nutzen bei der Umsetzung ihrer Industrie – mit 4.0 – Strategien – mitarbeiterzentrierte Befähigungen, vor allem hier auch die „digitalen Plattformen“ : Für die Informationssuche, bei der Beschaffung und zunehmend auch in der Produktion. Auch viele ältere Betriebe in Deutschland haben diese Transformation „zum Unternehmen 4.0“ schon erfolgreich angefangen.

Auch hier nun folgt wieder mein Hinweis auf weitere, ausführlichere „Experten-Informationen“ (für alle interessierten Leser meines Blog-Artikels) im bekannten „World-Wide-Web“ … 😉

„Die digitale Transformation ist definiert als ein Prozess der stetigen Weiterentwicklung digitaler Technologien, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig prägen. Es entstehen neue Gewohnheiten und Bedürfnisse des täglichen Lebens sowohl bei Jung und Alt, als auch im Privat- und Geschäftsleben. Beispiele der digitalen Transformation umfassen Social Media, Big Data, Cloud Services, Smart Devices, Internet of Things oder Blockchain, die unser Leben nicht nur begleiten, sondern auch beeinflussen – und verändern“. (www.etventure.de)


AI: Artificial Intelligence
Englischer Begriff für KI: Künstliche Intelligenz, auch artifizielle Intelligenz, ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. (Definition von Wikipedia)


KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI)

  • KI ist also ein Teilgebiet der Informatik und der Überbegriff für die Wissenschaft von intelligenten Maschinen und Computerprogrammen und wird als die nächste neue „Industrielle Revolution“ bezeichnet.
    KI: Wo früher in der industriellen Revolution – wie oben schon erwähnt – technologische Innovationen menschliche Muskelkraft ersetzt haben, werden heute „intellektuelle Kräfte“ durch die Digitalisierung und künstliche Intelligenz auf eine ganz neue Stufe gehoben.
  • Wer von „KI“ spricht, meint also sämtliche „Programme“, die – ähnlich wie wir Menschen – in der Lage sind, selbständig zu lernen und „logische“ Schlüsse zu ziehen. „KI“ ist zudem frei von subjektiven Beeinflussungen. Sie ist immer stets aktuell, schnell und kann vor allem riesige Datenmenge berücksichtigen.
  • Ein ganz zentraler Bestandteil von künstlicher Intelligenz ist eine Form von „direkter Lernfähigkeit“, d.h. die Programme bzw. Anwendungen verbessern sich in gewisser Weise selbst. Diese „selbst lernenden Systeme“ gelten vor allem in der Arbeitswelt als DIE Schlüsseltechnologie der kommenden Jahrzehnte.

Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim alten bleibt. Zitat: Paulo Coelho (*1947) ist ein brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor. Sein bekanntester Roman „Der Alchimist“ wurde in 81 Sprachen übersetzt.


UTOPIA – Meilensteine…meilenweit entfernt?

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: Von der ernstzunehmenden „Replikation“ einer „Intelligenz auf menschlichem Niveauist die Forschung allerdings noch meilenweit entfernt. Den „Maschinen“ fehlt einfach das Bewusstsein und damit die Fähigkeit zur Reflexion. Allein der Mensch ist hier imstande, der Komplexität der Welt die eigenen Gefühle und den gesunden Menschenverstand entgegen zu setzen – und ist damit glücklicherweise (bisher noch) unnachahmlich – einzigartig… 😉
Allerdings -so heißt es – habe „KI“ bereits das Potential, intellektuelle und kreative „Begrenzungen“ zu überwinden. (Quelle: chatbot4you)
Dieses sicher sehr interessante Thema wird hier von mir nur in Form einer „Kurzinformation“ angesprochen: Man kann sich – bei Interesse – auf vielen Experten-Foren im „Netz“ sicher gründlicher über diese doch sehr spannende Entwicklung weiter informieren.

„Das Internet ist nicht unbedingt ein guter Ort, um Freunde zu finden. Aber ein gutes Hilfsmittel, um die Freundschaften zu pflegen, die man hat.“ Zitat: © Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook


UNSER DIGITALES „EGO“: Dass sich derzeit die aktuelle zwischenmenschliche „Atmosphäre“ politisch und gesellschaftlich im „digitalen“ Zeitalter unter dem Einfluss der „Social Media“ rasend schnell verändert, ist eine absolute Tatsache.

Wenn es ums iPhone und iPad geht, darf „SIRI“ natürlich nicht fehlen: Siri ist eine Software von Apple, die der Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache dient und so Funktionen eines auch sogenannten intelligenten persönlichen Assistenten erfüllen soll.



Social Networks“ sind vor allem (seit 2004) mit dem „Web 2.0“ entstanden und daneben auch viele „virtuelle“ Gemeinschaften. Dabei handelt es sich bei dem Begriff „Web 2.0“ um das sogenannte „Mitmach-Web“, bei dem der „Internet-User“ nicht mehr nur Inhalte konsumiert, sondern auch „aktiv“ etwas dazu beitragen kann. Hier können sich alle Menschen aus aller Welt treffen und sich über Hobbys, gemeinsame Interessen und Vieles mehr austauschen.


Das World Wide Web, wie wir es kennen, wurde 1989 am CERN von Tim Berners-Lee erfunden, einem britischen Wissenschaftler, der die benutzerseitige Funktionalität des frühen Internets neu erfand.

Ära des Webs – Web 0.0 bis Web 5.0

Seit 2004: Innerhalb des z.B. „Web 2.0“ – das „soziale“ (Lese-Schreib-) Web – sind die sozialen Netzwerke die wohl bekanntesten und am weitesten verbreiteten „Instrumente“.

Wo Web 1.0 Menschen mit Informationen verband, verband Web 2.0 Menschen mit Menschen. Internetnutzer wurden zu Teilnehmern des Webs, die interagierten und ihren eigenen Wert einbrachten, anstatt nur als Inhaltskonsumenten zu agieren. Der Wechsel vom Web 1.0 zum Web 2.0 war schon enorm, aber der Wechsel von 2.0 zu 3.0 ist noch mehr ein Paradigmenwechsel.
(© 2021 Copyright www.affde.com = Affde ist eine Website, die Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen in Internet-Marketing, Social Media, E-Mail-Marketing, E-Commerce, Online-Verkauf, SEO, Affliate usw. sammelt.)
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Mit dem Aufkommen von Daten können Menschen nicht nur Informationen konsumieren und sich miteinander verbinden, sondern Anwendungen können sich auch unabhängig mit anderen Anwendungen verbinden, um Funktionen eigenständig auszuführen. „Big Data“ ist nicht ohne Grund ein beliebter Begriff.

  • Ein wichtiger Faktor ist, dass diese Social Networks auch „global“ verfügbar sind.
  • Das fasziniert natürlich Erwachsene, Jugendliche und Kinder gleichermaßen. Social Networks findet man in allen nur erdenklichen Formen.
  • Zum einen gibt es zuerst die großen Communities, wie Facebook, LinkedIn oder Xing, aber auch unzählig viele kleinere.
  • So findet man im Internet ganz spezielle Networks für Schüler, Studenten und Jobsuchende, aber auch für Katzenliebhaber, Online-Gamer oder Kreuzworträtsel-Fans.
  • Das besondere an Social Networks ist, dass die Mitglieder der Community ihre eigenen Inhalte selbst generieren und stets weiter ausbauen und erneuern.
  • Web 2.0: „Social media“…seither hat der Begriff regelrecht Karriere gemacht...
  • Das Web 2.0 hat uns nun ja schon das „Social“ gebracht, also den intensivierten Dialog mit unseren Nutzern und Kunden, aber vor allem auch den Dialog von Nutzern und Kunden untereinander.
  • Aber es geht immer weiter…immer höher…immer schneller verändert sich die Welt.. Nicht stehen bleiben, heißt die Devise…
  • Im Moment ist Web 5.0 noch eine Vision der nicht allzu fernen Zukunft, aber die Zeit wird zeigen, was diese neue Technologie wirklich bringen wird.

Mittlerweile gibt es viele weitere, immer neuere Kommunikationswelten als nächste Evolutionsstufe der Wertschöpfung…

Was bedeutet für die Menschen nun die neue Kommunikation und welche Konsequenzen hat dieser Wandel z.B. für die heutige Unternehmenskommunikation? So stehen vor allem junge berufstätige Menschen im Internet und auch in der sogenannten „realen“ Welt immer wieder von neuem vor einem paradigmatischen Wechsel, der sowohl die Ökonomie als auch die Gesellschaft fundamental wandeln wird…hierauf möchte ich aber nicht näher eingehen, das würde meinen Blog-Rahmen doch „sprengen“…So kann man sich bestens ebenso im World-Wide-Web darüber informieren… (Quellen: Marketing-Börse et al.)

„Wer Teil der Welt ist, wird Teil des Internets sein. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass alles, was er tut, öffentlich werden kann. Wer in ständiger Angst lebt, irgendwas über sein Leben könnte bekannt werden, wird kein angenehmes Dasein führen“. Zitat: Michael Seemann (*1977) der auch unter dem Akronym mspr0 oder mspro auftritt, ist ein deutscher Kulturwissenschaftler, Sachbuchautor und Journalist.


„WER ANGST HAT, HAT SCHON VERLOREN“… dieses Zitat von © Ewald Kreuner (Karikaturist alias „Satyricos“) galt auch für ihn als „Lebensmotto“. Er zählte zu den führenden Karikaturisten der alten BRD. — Die Satyricos-Cartoons wurden damals zum Markenzeichen. Er hatte bis Mitte der 60er-Jahre in seiner Heimatstadt Münster Buchdruck und Schriftsatz gelernt. Quelle: HOMMAGE von Kay Sokolowsky (*1963) im Juli 2012.


Das Internet hat unsere ganze Welt-Gemeinschaft neu geprägt:

  • Soziale Netzwerke und deren Betreiber denken natürlich auch „wirtschaftlich“ und wollen durch die Nutzung der Plattform auch einen „Profit“ erzielen. Werbung ist Hauptfinanzierungsquelle für alle Plattformen (für Privatkunden, für Business-Netzwerke kann das anders aussehen).
  • So refinanzieren sich einige Plattformen auch durch Mitgliedsbeiträge. Eine weitere Möglichkeit besteht eben – wie gesagt – im Bereich Sponsoring und Werbung.
  • So können z. B. soziale Netzwerke Einnahmen über ihre „Influencer“ erzielen. Als Influencer werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen. (Definition: Wikipedia)

Trotz vieler Vorteile gibt es für die Benutzer aber auch einige „Nachteile“. So kann die Veröffentlichung von privaten Daten für viele Menschen von Nachteil sein. Dies ist einerseits auf die eigene Unvorsichtigkeit und andererseits auf technische Sicherheitslücken beim Betreiber zurückzuführen.

„Die Organisationen stecken Millionen von Dollars in Firewalls und Sicherheitssysteme und verschwenden ihr Geld, da keine dieser Maßnahmen das schwächste Glied der Sicherheitskette berücksichtigt: Die Anwender und Systemadministratoren.“ Dieser Spruch stammt vom bekannten Hacker ->
Zitat: © Kevin Mitnick – der mehr als 100-mal in das Netzwerk des US-Verteidigungsministeriums sowie einige Male in das der NSA eingedrungen sein soll – ist keine Phrase. Viele gehen zu unbesonnen mit ihren Daten um. Er ist Experte im Bereich Social Engineering und Geschäftsführer einer IT-Sicherheitsfirma. 


MISSBRAUCH:

Im schlimmsten Fall können die durch die „User“ selbst veröffentlichten „eigenen“ Daten in ein extrem gefährliches „Cyber-Mobbing“ münden.
(Mit den aus dem Englischen kommenden Begriffen Cyber-Mobbing, auch Internet-Mobbing, Cyber-Bullying sowie Cyber-Stalking werden verschiedene Formen der Verleumdung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung bezeichnet (Definition: Wikipedia)

„Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und solltest sie nicht mit Fremden tauschen.“ Ein Zitat von Technik-Blogger: © Chris Pirillo, der jeder unbedingt Folge leisten sollte. Viel zu leichtsinnig gehen die meisten Nutzer mit ihren Passwörtern um und setzten sich umso mehr der Gefahr von Hackerangriffen aus.


„Cyber-Mobbing

Dieser stark zunehmende Missbrauchs-Trend ist vor allem unter Jugendlichen mittlerweile sehr weit verbreitet und aufgrund der Anonymität sehr schwer kontrollierbar. Ist das eigene Profil nicht vor Zugriffen geschützt, können auch Fremde (z. B. Medien oder Journalisten) die persönlichen Daten der Benutzer abfangen.

Ein weiterer schwerwiegender „Kritikpunkt“ ist – meiner Ansicht nach – bei sozialen Netzwerken, dass die Daten der Benutzer ausgewertet und an „geschäftige“ Dienstleister weitergegeben werden können. Sie können dann zu kommerziellen Zwecken in Form von Werbung und Newslettern missbraucht werden. In Bezug auf datenschutzrechtliche Aspekte sollten also alle „sozialen Netzwerke“ sehr kritisch betrachtet werden. Und als ältererem Menschen (meist „Laien“) der neu einsteigen will, ist professioneller Rat von Experten wirklich hier dringend anzuraten.

DAS DARKNET:

Alles was von Suchmaschinen nicht erfasst wird, nennt man „Deep Web“ : Und dann gibt es noch einen speziell verschlüsselten Bereich im Netz, das sogenannten Darknet. Es ist ein spezielles Netzwerk ohne Zensur und Überwachung – mit all seinen Vor- und vor allem Nachteilen:

  • Darknet (englisch für „Dunkles Netz“) beschreibt in der Informatik ein Rechnernetzwerk, das auf ein bestehendes Netz aufsetzt, dessen Teilnehmer ihre Verbindungen untereinander manuell herstellen.
  • Im Ergebnis bietet ein Darknet ein höheres Maß an Sicherheit, da einem Angreifer der Zugriff auf das Netzwerk nicht ohne weiteres möglich ist – oder er im Idealfall gar nichts von der Existenz dieses Netzwerkes weiß.
  • Technisch gesehen ist das Darknet also Teil des Deep Web. Es wird auch teilweise als „Hidden Web“ bezeichnet.
  • Man kommt aber mit einigen Tricks hier auch schnell hinein…es gibt es dazu ausführliche „Anleitungen“ im „Netz“…also es ist alles kein „Geheimnis“…

German „Angst“ (englisch, etwa: „typisch deutsche Zögerlichkeit“)

Warum fürchten wir uns immer schon vor allem Neuen? Und: Sind dies nur wir „Älteren“? Medienkompetenz und Medienethik bereits früh zu lehren ist in Schulen mittlerweile schon ganz früh Standard und auch dringend notwendig. Doch es gibt heute diesbezüglich immer noch erhebliche Defizite in unserer Gesellschaft, nicht nur bei uns Älteren..
  • Das Darknet ist auch nicht verboten. Im Gegenteil: Das Darknet wird von manchen als eine der letzten Bastionen der freien Meinungsäußerung angesehen und wird daher auch weltweit von Journalisten, von Menschenrechts-Organisationen, Regimekritikern und auch unterdrückten Minderheiten (die sich so einer staatlichen „Netz-Kontrolle“ entziehen können) genutzt.
  • Es ist – und das ist die andere Seite der Medaille – allerdings gleichzeitig auch ein Tummelplatz für Kriminelle und Co..

“Wenn Sie versuchen, Ihre Systeme idiotensicher zu machen, wird es immer einen Idioten geben, der einfallsreicher ist als Sie.”– Zitat: © Kevin Mitnick (*1963) ist ein US-amerikanischer ehemaliger „Hacker“, Experte im Bereich Social Engineering und Geschäftsführer einer Sicherheitsfirma. Das Zitat stammt aus dem Buch „Die Kunst des Einbruchs“ von Kevin Mitnick.



5G (=fünfte Generation des Mobilfunks) ist ein Mobilfunkstandard, der seit 2019 an Verbreitung gewinnt. Der Begriff steht für die fünfte Generation der neun Übertragungsverfahren im Mobilfunk.


INNOVATION: EIN SCHRITT VOR? ZWEI ZURÜCK?

  • Die Politik hat in Deutschland deutlich Nachholbedarf im Umgang nicht nur „mit unseren jungen Wählern“ in puncto „digitaler“ Medienkompetenz und kritisch-konstruktivem Dialog über soziale Medien, sondern sie scheitert vor allem auch daran, die Bürger zeitnah auf die neuesten Technologien vorzubereiten – und zwar alle Bürger!
  • Langsam mahlen die Mühlen…der „Bürokraten“. Ist das nicht eigentlich typisch deutsch?
  • Man hat so den Eindruck. Dabei ist neugierige Aufgeschlossenheit für technologische Entwicklungen eine Voraussetzung dafür, dass wir wirtschaftlich erfolgreich bleiben – vor allem heute, wo wir uns am Rande einer Rezession zu befinden scheinen.

An der Zukunft müssen wir noch lange basteln: „THINK BIG“ 😉
Wir müssen unsere „enkelfähige“ Zukunft selbst mit gestalten!


  • Bereits im Oktober 2019 hatte immerhin die Kultusministerkonferenz beschlossen, im Rahmen der Demokratie-Bildung verstärkt die „digitale Nachrichten-Informations-Kompetenz“ zu fördern und gerade wegen der anonymen Hetze in den sozialen Netzwerken alle „Verstöße“ möglichst schnell auch zu ahnden.
  • Berichte zeigen leider aber immer wieder: „Rechtswidrige“ Inhalte sind (trotz vieler Beschwerden) oft immer noch tagelang im Netz, anstatt – wie besprochen – zeitnah geahndet zu werden. Wo sind denn hier die oder der „Kümmerer“?
  • Die Regierung habe zwar (so heißt es) seit Monaten in „sozialen Netzwerken“ wie Facebook, Twitter, Google und Co. bereits „im Visier“ (Quelle-Juli 2019: https://www.handelsblatt.com › Politik › Deutschland). Na…das scheint ja doch immerhin ein guter Anfang zu sein…

Aktuell sind hier die unerträglichen „FAKE NEWS“ wegen der „Corona“-Pandemie eine Plage…mit wilden Verschwörungstheorien verunsichern diese gezielten Falschinformationen leider viele Menschen…
„Wissenswertes“ ist darüber nachzulesen in meinem (täglich neu aktualiserten) Corona-Fakten-Aktuell (Blog-Artikel): Hier gibt es verschiedene, aktuelle medizinische Artikel zu lesen, die man – je nach Interesse – auch einzeln anklicken kann.


„Leben ist Veränderung: Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst“. Zitat:
© Mahatma Gandhi (1869-1948) war ein indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist, der zum geistigen und politischen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung wurde (aus Wikipedia).


BOREOUT: Langeweile im Job – Wo gibt’s denn sowas?

Zu viel Routine, chronische Unterforderung, fehlender Sinn. Burnout ist längst in aller Munde, doch Boreout als krank machende Langeweile im Job wird häufig noch belächelt…

Burnout: Das Problem von zu viel Arbeit und Überstunden leuchtet uns allen sofort ein. Arbeitgeber, die Mitarbeiter abbauen, um Kosten zu senken und gleichzeitig das Geschäft ausbauen. Oder der Chef, der immer noch ein Schippchen obendrauf legt nach dem Motto „Sie schaffen das schon!“.

Ein sehr hoher Routine-Anteil der Aufgaben ist für viele Arbeitnehmer auf Dauer extrem frustrierend.

Boreout: Egal warum man bei seiner Arbeit gelangweilt ist, es gibt immer etwas, was man dagegen tun kann. Was machen denn die Kollegen zurzeit? Vielleicht erfährt man durch den Austausch mit den Kollegen sogar etwas, das einem bei der Arbeit hilft. Wenn all das dir nicht weiterhilft und man selbst nichts mehr gegen deine Situation ausrichten kann, suche das Gespräch mit deinem Chef. Nur Mut… Womöglich war deinem Chef die Unterforderung gar nicht bewusst…

Wenn der Chef dir keine anderen Aufgaben anbieten kann oder wenn du einfach nicht zufrieden bist mit dem was du im Moment tust, dann denk darüber nach, was du wirklich willst.
Eine kleine Auszeit? Jobwechsel? Suche einen Job, der perfekt zu dir passt.


NICHTS IST SO BESTÄNDIG WIE DER WANDEL


Diese alte Lebensweisheit wird dem griechischen Philosophen Heraklit (oder dem Engländer Charles Darwin?) zugesprochen. Heraklit lebte vor 2.500 Jahren, so um 500 v. Chr. an der Westküste Kleinasiens. Die Beständigkeit des steten Wandels wird uns heute in fast allen Facetten des täglichen Lebens deutlicher sichtbar.

  • Kern“ dieses Wandels ist die „Digitalisierung“ . Sie verändert alles von Grund auf. Sie dringt bis in den letzten Winkel unserer Gesellschaft vor.
  • Entscheidend ist, ob und wie wir bereit sind, den Wandel aktiv mitzugestalten.
  • Wir alle profitieren seit Jahren von den Errungenschaften. Ich wünsche mir, dass wir – gerade als „Ältere“ – gegenüber dem Wandel offen und neugierig bleiben.

Brauchen wir eine „Kristall – Kugel“ um in die Zukunft unserer Jugend zu schauen? Unsere „Young Professionals“ sind in einer Zeit rasanten technologischen Wandels aufgewachsen. Die meisten sind mit dem Aufstieg des Internets, sowie der Erfindung des Smartphones und der Entwicklung von Systemen für maschinelles Lernen groß geworden. Alle diese enormen Fortschritte lassen uns auch vermuten, dass eines Tages nicht nur unser ganzes Leben weitgehend automatisiert sein wird, sondern auch unsere Arbeit und das gesamte Geschäftsleben.

Generation XYZ – ein kurzer Überblick über die Generationen auf dem heutigen Arbeitsmarkt:

Quellen: unicum-media.com:
Babyboomer (1946-1964), Gen. X (1965-1979), Gen. Y (1980-1994), Gen. Z (ab 1995…) und jetzt neu auch noch die Generation C:YouTube“.…Sämtliche Generationen können dabei durch ihre besonderen Generationserlebnisse enorm beeinflusst werden, also tief entscheidend prägende Erlebnisse in der Kindheit oder Jugend, die einen Einfluss auf ganze Geburtsjahrgänge haben können. Natürlich gibt es hier „schleichende“, individuelle Übergänge…


  • Einschneidende Beispiele damals waren vor allem Kriege oder Nachkriegszeiten, Hungernöte, Flucht und Vertreibung…welche die Bevölkerung sehr stark in ihrem täglichen Handeln beeinflusst haben:
  • Die alten „Traditionalisten“, geboren zwischen 1922 und 1945, haben größtenteils das Ende des ersten Weltkriegs sowie den zweiten Weltkrieg oder die direkte Nachkriegszeit in ihrer Kindheit und Jugend in aller Härte prägend miterlebt…
  • Danach kam die Generation „Babyboomer“: Inmitten des Wirtschaftswunders der Nachkriegsjahre wurde in Deutschland die höchste Geburtenrate gemessen, die es jemals gab. Es brach buchstäblich der Babyboom aus.
  • Erst mit Einführung der Antibabypille im Jahr 1965 sank die Geburtenrate erheblich, was auch als Pillenknick bezeichnet wird. Sie zeichneten sich durch eine große Hoffnung auf eine bessere Zukunft aus.
  • Durch sinkende Arbeitslosenquoten breitete sich in Deutschland ein neues Wohlstandsgefühl aus. Erstmals war Bildung für alle sozialen Schichten zugänglich und auch Frauen hatten den Wunsch auf eine Karriere in der Arbeitswelt.
  • Babyboomer identifizierten sich sehr mit ihrer Arbeit. Leistungswille und -bereitschaft wurden großgeschrieben und auch von Arbeitgebern verlangt.
  • Der Begriff “Workaholic” hat seinen Ursprung nicht umsonst in dieser Zeit.

GENERATION X (1965-1979)

Die Generation X legte einen höheren Wert darauf Arbeits- und Privatleben in Einklang zu bringen. Die Weichen für die ersten Arbeitsmodelle mit Berücksichtigung der Work-Life-Balance waren somit gelegt. Sie kam als erste in den Kontakt mit neuen Technologien, wie Computern und Videospielen, trieb diese voran und verbrachte auch ihre Freizeit damit. Die Eltern der Gen X waren meist beide berufstätig. Somit waren die “Twentysomethings” auch die erste Generation der “Schlüsselkinder”.


GENERATION Y (ab 1980 -1995)

Die Generation Y bekam die Jahrtausendwende bewusst mit, daraus resultierte auch das passende Synonym “Millennials”. Die Gen Y ist die bis dato am besten erforschte aller Generationen. Die Millennials sind sehr technikaffin und nutzen Smartphone & Co. nicht nur in der Freizeit, sondern auch für Arbeitszwecke. Generell ist die Generation sehr mobil unterwegs und flexibel. Private Angelegenheiten werden gerne während der Arbeitszeit geregelt – genauso wird aber auch bereitwillig die Arbeit mit nach Hause genommen. Homeoffice ist unter den Millennials äußerst beliebt und wird von vielen Arbeitnehmern mittlerweile als Voraussetzung bei der Jobsuche genannt.


GENERATION Z (ab 1995…)

  • Bibis Beauty Palace oder Pamela Reif: Die Generation Z ist mit Influencern und YouTube-Stars aufgewachsen. Die Bezeichnungen „Generation YouTube“ und „Digital Native“ weisen darauf hin, dass es sich bei den Z-lern um die erste Generation handelt, der die Digitalisierung in die Wiege gelegt worden ist.
  • Eine Welt ohne Internet kennt sie nicht mehr.
  • Anders als die Generation Y gibt es für die Generation Z wieder eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit. Persönliche Verwirklichung nimmt einen hohen Stellenwert ein – die Arbeit kommt danach.
  • Vor Führungspositionen scheuen sich die Digital Natives eher, ein geregelter 9-to-5-Job ist das bevorzugte Arbeitszeitmodell der jungen Nachwuchskräfte.
  • Die mit YouTube, Snapchat und Instagram aufgewachsenen „Digital Natives“ sind technisch sehr versiert. Sie sind in der besonderen Situation, inmitten der digitalen Transformation groß geworden zu sein und sind den vorherigen Generationen im Umgang mit modernen Medien oft einen Schritt voraus. Die Grenze zwischen realer und virtueller Welt verwischt immer mehr.

Als Generation Z (Zoomer) werden junge Menschen (geboren zwischen 2000 und 2019) bezeichnet, als Generation Y die zwischen 1980 und 1999 geborenen. Die größten Unterschiede zwischen beiden basieren auf den unterschiedlichen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen, die zur Zeit der Kindheit und im „Erwachsenwerden“.


GENERATION C: Die YouTube-Generation – mitten drin…

  • Die „Generation C“ (geb.1981-1998) ist eine prägende Kraft in „Kultur und Kommerz„. Dies ist ein Ausdruck zur Beschreibung von Menschen – den „Digital Natives“ – die der tägliche Umgang mit dem Smartphone prägt.
  • Es ist keine Altersgruppe, sondern eine Haltung und eine Einstellung mit spezifischen Merkmalen. 80 % der Millennials (> 1995 plus) gehören der Generation C an, dem Kernpublikum (aber bei weitem nicht die einzige Publikumsgruppe) von YouTube.
  • Ihre Vorbilder sind Stars wie Gronkh, Fresh Torge oder LeFloid. Ihr Berufswunsch ist oft, selbst einmal Youtuber zu werden. Ihr Mediennutzungsverhalten hat nur noch wenig mit dem ihrer Eltern zu tun…sie sind ständig „online“….

YouTube ist immerhin die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und auch für Unternehmen inzwischen zum „Must-Have“ geworden. Mehr als drei Milliarden Klicks pro Tag sprechen eine deutliche Sprache.
Eine ARD/ZDF-Onlinestudie unterstreicht deutlich das Ausmaß: 277 Minuten sind die 14 bis 19-Jährigen im Schnitt am Tag im Internet unterwegs, Tendenz steigend. Jeder zweite geht über ein Smartphone ins Netz. Theoretisch heißt das, dass diese Generation leicht kontaktiert werden kann, weil sie „always on“ ist…
Man sieht täglich, dass die Auflagen der Printmedien immer weiter sinken und die „Tageszeitungslektüre“ nur noch ein Fall für „die alte Generation“ der Baby Boomer ist... (Quelle: Ströer Media Deutschland GmbH, Köln)

  • Sind Print Medien noch zeitgemäß? Die Antwortet lautet ganz klar: immer weniger!
  • Die Zukunft liegt – schon jetzt – im Internet, digitaler Werbung und Videoformaten…diese sollten für jedes Unternehmen zur Pflicht gehören. In den Briefkästen der privaten Haushalte landen jährlich rund 100 Kilo Prospekte.
  • Der reale Nutzen dieser Werbung im Vergleich zum Video Marketing ist verschwindend gering.
  • Mehr als 50 Prozent der Prospekte landen unbeachtet in der Papiertonne. Wenn man bedenkt, wie kostenintensiv Print-Werbung ist, wird deutlich, welche absurd hohe Verschwendung hier betrieben wird…(Quelle: Explanideo)

Generation Alpha (ab 2010…) – die Jüngsten…

DIE ZUKUNFT: Die jüngste, neue Generation Alpha umfasst diejenigen Menschen, welche zwischen 2010 und 2020 geboren sind und werden. Damit sind sie die Nachfolger der Generation Z (Geburt zwischen 1996 und 2010) und in der Regel die Kinder der Millennials oder auch Generation Y genannt (Geburt zwischen 1980 und 1995). Es wird bereits prognostiziert, dass Alphas die Babyboomer als bevölkerungsreichste Generation ablösen werden… Der „Vor-Generation“ hat bereits langjährige Erfahrung in Sachen Digital Personal Branding, Entrepreneurship, Startups, Innovationen und Digital Learning…

Es ist bereits jetzt schon zu beobachten, dass viele junge – vielleicht 10-jährige – Alphas erstaunlich gut mit Smartphones, Tablets und Computern umgehen können. Das bedeutet, dass der Arbeitsmarkt zunehmend (unter anderem) IT-Experten nachfragen und sich den Herausforderungen des digitalen Zeitalters anpassen wird. Technikaffine Alphas können den zukünftigen Arbeitsmarkt somit nachhaltig prägen. Alphas werden sicher auch den Klimawandel und Umweltschutz vermehrt in den Vordergrund stellen.

Heutige Trends, wie das mobile Arbeiten, das zunehmende Umweltbewusstsein sowie politische Diskussionen über soziale Netzwerke, werden zukünftig aller Voraussicht nach verstärkt und etabliert werden. One World wird selbstverständlich.


Zwischen den Mittelwerten der jeweiligen Generationen gibt es immer noch beträchtliche, nicht zu vernachlässigende Unterschiede (Inter-Generations-Differenz), die eine genaue Einteilung in verschiedene Generationen rechtfertigen.
Auch wenn eine Generation natürlich keine homogene Masse identischer Ansichten darstellt, sind doch hier die Tendenzen klar erkennbar.

DIE NEUE SPRACHE DER GENERATIONEN:

„Cringe“ ist das Jugendwort des Jahres 2021. Der Begriff, der für das Gefühl von Fremdscham steht, erhielt in einer Online-Abstimmung unter Jugendlichen 42 Prozent der Stimmen, wie der Langenscheidt-Verlag am Montag (25.10.2021) mitteilte. Eine peinliche Situation wird als „cringy“ bezeichnet. CRINGE? Übersetzt bedeutet es so viel wie „zusammenzucken“; „to cringe at something“ kann mit „etwas höchst peinlich finden“ bzw. „fremdschämen“ übersetzt werden.

Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok haben eine nicht unwesentliche Auswirkung auf die Sprache – insbesondere die der jungen Generation.

AF: „As fuck“

BEISPIEL: „Du bist echt anstrengend AF“. Keine Ahnung, was „AF“ heißen soll? Dann ist man vermutlich über 19 Jahre alt und die Sprache der Jugend von heute ist  nicht mehr so geläufig. Was damals vielleicht „cool“ oder „geil“ war, ist heute eher „lit“ oder „lan“. Sheeesh, oder? Vor allem bestimmte Abkürzungen beim Chatten Online sind für Menschen, die nicht der „Generation X“ angehören, oft kaum verständlich. (Anm.: Das „Verfallsdatum“ der Begriffe ist rasant…z.B. „sheeesh“ z.B. sagt übrigens heute schon kein Mensch mehr, das war vor Jahren mal „in“.)

Vor allem bei Twitter, aber auch in Foren und Chats ist die Abkürzung AF aktuell immer häufiger zu lesen. Die Abkürzung AF steht für den Ausdruck „as fuck“. Auf den ersten Blick klingt das nicht besonders freundlich. Dieser Ausdruck wird in der Regel jedoch mit positiver Absicht genutzt. Wenn etwas „good as fuck“ ist, dann bedeutet das „verdammt gut“. Im Deutschen gibt es keinen vergleichbaren Ausdruck. „As fuck“ wird also gesagt, um zu betonen das etwas sehr, sehr gut, außergewöhnlich oder ganz besonders ist. Es wird meist zur Steigerung an Adjektive gehängt. 

„Sozialisationstheorie“

Nach der „Sozialisationstheorie“ von Klaus Hurrelmann* findet erst in der Jugendphase des Lebenslaufs, also nach Einsetzen der Geschlechtsreife, eine“ intensive Auseinandersetzung“ des jungen Menschen mit Körper, Psyche, sozialer Umwelt und physischer Lebenswelt statt.
Die Angehörigen der „Generation Z“ finden demnach deutlich andere wirtschaftliche, politische und kulturelle Bedingungen vor, als die noch vorangehenden Generationen.
(INFO: *Klaus Hurrelmann (geb.1944) ist ein bekannter Universitätsprofessor in Berlin und deutscher Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler)

GENERATIONEN-KONFLIKTE:

  • Diese hat es schon immer gegeben: Die Generation Y hat die Arbeitswelt schon weitgehend verändert, die Generation Z (kurz Gen. Z) stellt nun die Arbeitgeber vor weitere, neue Herausforderungen.
  • So ist sie die erste komplett „digitale“ Generation.
  • Sie hat völlg andere Werte und vor allem Erwartungen als ihre Vorgänger: Stichworte wie „Work-Life-Balance“, Flexibilität und auch Mitbestimmung dürften allen in diesem Zusammenhang geläufig sein.
  • Hier sind zukünftig deutlich Konflikte zwischen den verschiedenen Mitarbeiter-Generationen vorprogrammiert.
    (Quellen: Wikipedia)

„Work-Life-Balance“

Anmerkung: Aus dem Konzept der „Work-Life-Balance“ entwickeln sich (laut der Deutschen Gesellschaft für Personalführung) jedoch beträchtliche, nicht zu vernachlässigende Unterschiede (Intergenerations-Differenz), die eine Einteilung in verschiedene Generationen rechtfertigen. Auch wenn eine Generation also natürlich keine homogene Masse identischer Ansichten darstellt, sind doch Tendenzen klar erkennbar. Private Angelegenheiten sollten auch während der Arbeitszeit geregelt werden können, gleichzeitig ist man jedoch auch bereit, bei Bedarf selbstverständlich auch einmal in der Freizeit zu arbeiten u.v.m.


Die Zukunft der Arbeit

  • Es ist derzeit kein Wunder, dass manch ältere, aber vor allem auch manche noch recht junge Menschen „ohne wesentliche Ausbildung und Bildung“ sich um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt Sorgen machen.
  • Nahezu einhellig, und unabhängig von Alter und Region erwarten die Experten „eine global steigende hohe Arbeitslosenquote“ schon in den nächsten Jahren:
  • Siehe Bertelsmanns-Studie : „Delphi-Studie“ des Millenium-Projectes – 2050: „Die Zukunft der Arbeit“ – einem internationalen „Think-Tank“ (=Denkfabrik) von Experten).
  • Mich interessiert die Frage, was passiert eigentlich mit den vielen Menschen, die durch die Digitalisierung „überflüssig“ werden.
  • Das Argument zahlreicher Experten, dass viele neue Jobs und Arbeitsbereiche entstehen werden, stimmt also nur bedingt.
  • In aller Regel werden die „Überflüssigen“ davon nicht profitieren, weil ganz einfach neuere, ganz andere Qualifikationen und Kompetenzen gebraucht werden. Werden alle diese Menschen dann vom Staat alimentiert?

Bürokratie

  • Nun, die bürokratischen Mühlen mahlen immer noch viel zu langsam…
  • Ein „Turbogang“ ist bei Politikern wohl unbekannt. Was hat sich eigentlich die letzten Jahre am schnellsten verändert?
  • Da fällt mir nur das rasante Wachstum des Online-Handels ein…“ Während Online-Händler Vorschriften, Bedingeungen etc. leicht per Internet erfüllen können, stecken sonstige Branchen weiterhin in einem äußerst starren, bürokratischen, „papiernen“ Vorschriftenkorsett fest.
  • Am schlimmsten ist es bei gewissen „Ämtern und Behörden“, die nach dem Motto handeln: „Das haben wir doch immer schon so gemacht“…grrr!
  • Siehe hierzu auch ausführlicher „Interessantes“ zum Thema in meinem anderen Blog „Europas Klima“…

Kunden-Gewinnung und – Bindung“ durch Internetaktivitäten: Es gibt viele unterschiedlichen Marketing-Maßnahmen, die alle online durchgeführt werden, um schnellstens Marketingziele zu erreichen.

DIGITALISIERUNG IST ZWAR DAS ZAUBERWORT:
ABER…es liegt allein in unserer Verantwortung, die Digitalisierung auch so zu gestalten, dass sie auch zur „Menschlichkeit“ mit beiträgt und diese nicht überflüssig macht.


„Die stärksten Unternehmen der Zukunft werden diejenigen sein, denen es gelingt, einen Rahmen zu setzen, in dem Menschen sich freiwillig, angstfrei und auf der Basis von Sinn entfalten“ . – Zitat: René Esteban (Autor) ist Gründer und Geschäftsführer der Beratungsfirma FocusFirst GmbH.


Das Internet ist und bleibt in unserem „digitalen“ Zeitalter auch in Zukunft weiter ein Phänomen, das die Art und Weise, in der wir kommunizieren, immer weiter und schneller grundlegend ändern wird.

Die elektronische Patientenakte (ePA)

Das Gesundheitswesen wurde komplett digital. Ein Meilenstein? Wer darf wirklich wissen, wie krank ich bin? Die am häufigsten geäußerte Kritik: Die Daten seien nicht ausreichend geschützt. Das betrifft die ePA allgemein und insbesondere das Vorhaben, sensible Informationen mit Behörden, Forschungseinrichtungen und Universitätskliniken zu teilen. Die Daten werden jedoch in der ePA verschlüsselt abgelegt (siehe Näheres unten im Text).

  • Im „Gesundheitssystem“ wird die Digitalisierung in Zukunft wohl doch nicht leichter werden. Hier gibt es eine besonders große Baustelle: Warum ist die Digitalisierung auf diesem Gebiet so schwierg?
  • Die menschlichen Kompetenzen sind hier wohl eben nicht so leicht zu ersetzen.
  • Patientendaten-Schutz-Gesetz: PDSG: Immerhin kam nun endlich 2019 – mit dem „Gesetz zur Digitalen Versorgung“ (DVG) durch Minister „Jens Spahn“ – das lange angekündigte Digitalgesetz in die parlamentarische Beratung.
  • Die Bestimmungen zur „elektronischen Patientenakte (ePa)“wurden in einem weiteren Gesetz erst noch geregelt.
  • Weiter geht es dann mit Anbindungen (ab dem Jahr 2020-22) auch an die „Telematik-Infrastruktur“ (= TI).
  • Allen „TI-Verweigerern im Gesundheitswesendrohen übrigens später saftige Bußgelder. Die TI ist nun zügig ausgebaut: Ärzte-Apotheken-Krankenhäuser u.v.m.
  • Der alte Spruch zeigt hoffentlich Wirkung: „Wer nicht mit der Zeit geht“…

DER GLÄSERNE PATIENT

2021 wurde die elektronische Patientenakte eingeführt, die sensibelste Gesundheitsdaten speichert. Das Gesundheitswesen wird digital. Patienten und Ärzte sollen profitieren, doch immer wieder gibt es Datenpannen und Hackerangriffe. Nicht nur Krankenhäuser und Ärzte sind das Ziel, auch Apps weisen Sicherheitslücken auf.

Welche Medikamente nimmt eine Patientin oder ein Patient ein, welche Vorerkrankungen liegen vor, wie sind die Blutwerte, welche Untersuchungen wurden im Vorfeld durchgeführt und wie verliefen frühere Behandlungen? Viele dieser Informationen über die Gesundheit stehen verteilt in den Aktenordnern der Arztpraxen und Krankenhäuser.

Seit dem 1. Januar 2021 können alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) ihrer Krankenkassen erhalten, in der medizinische Befunde und Informationen aus vorhergehenden Untersuchungen und Behandlungen über Praxis- und Krankenhausgrenzen hinweg umfassend gespeichert werden können – dafür hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz gesorgt.

Sind die Daten in der ePA sicher?

Die Daten werden in der ePA verschlüsselt abgelegt. Niemand außer der oder dem Versicherten und denjenigen, die von diesen zum Zugriff berechtigt wurden, können die Inhalte lesen. Die Krankenkasse darf beispielsweise nicht auf die Inhalte zugreifen. Der Zugriff auf die ePA erfolgt über die Telematikinfrastruktur, ein sicheres, in sich geschlossenes Netz.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/elektronische-patientenakte.html


Ich hatte kürzlich das Glück, ein wenig Zeit mit einem “ ITler“ in einem längeren Gespräch zu verbringen, um mir die Probleme und Missverständnisse der IT-Branche (Informations-Technologie) anhören zu dürfen.

Das Hauptproblem sei derzeit:
Personal mit „Informatik-Kenntnissen“ wird überall händeringend gesucht!
Aber insgesamt werde sicher wohl alles besser, wenn erst „5G“, „KI“ „Bitcoin“ und „Blockchain“ uns endlich alle von der Arbeit befreit haben… 😉

Öfters mal wieder etwas Neues…

Anmerkungen z.B.: „5G“ ist der neue, schnelle Mobilfunkstandard, der nun schon ab 2020/2021 in Deutschland (von einigen Anbietern) flächendeckend eingeführt werden soll. Die nächste Mobilfunkgeneration 5G bindet Smartphones mit hunderten von Mega-Geschwindigkeiten an. So ist auch der Energieverbrauch bei einigen neuen der mit 5G ausgestatteten Geräte sehr gering.


Der Siegeszug der Digitalisierung: Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind ständig online
egal ob für die mediale Nutzung, zum Shoppen oder eben zur Kommunikation.


„Blockchain“ ist unbestreitbar eine geniale Erfindung: Die „Blockchain-Technologie“ macht es möglich, digitale Informationen zu verteilen, ohne dass diese fälschungssicher kopiert werden können und bildet damit das Rückgrat einer neuen Art des Internets...

Blockchain ist eine dezentrale Datenbank und der Begriff für eine digitale Technologie,
die es erlaubt, Transaktionen und Eigentumstitel bis hin zu vertraglichen Verpflichtungen
fälschungssicher in einem dezentral organisierten Netzwerk festzuhalten („Distributed Ledger“).



Bitcoin hat viele Anhänger. Sein Wert ist jedoch starken Schwankungen ausgesetzt. 

BITCOIN = DIGITALES BARGELD:
Der Begriff setzt sich zusammen aus „Bit-“ als Maßeinheit für die Datenmenge digitaler Daten und „coin“ (deutsch „Münze“), also „digitale Münze“.
Das ganze Konzept von Bitcoin wurde im Jahre 2008 in einem sog. White Paper (Weißbuch/Leitfaden) von Satoshi Nakamoto (Pseudonym) auf einer Mailingliste über Kryptographie vorgeschlagen. Bitcoin ist der erste erfolgreiche Versuch, digitales Bargeld zu etablieren. Mit dem BitcoinWhitepaper präsentierte „Satoshi Nakamoto“ damals der Welt die erste vollständig ausformulierte Methode, um ein rein dezentrales Transaktionssystem für ein digitales Bargeld zu erzeugen. (Wikipedia)

  • Das technische Modell der Blockchain wurde dann im Rahmen der Kryptowährung „Bitcoin“ anschließend entwickelt:
  • Bitcoin ist also eine rein digitale Währung – gegründet 2008 – die auf einem dezentralen Bezahl-Netzwerk basiert und die eine Blockchain als technologisches Rückgrat benötigt.
  • Der Kurs ging damals „durch die Decke“: Am 03.01.2021 zum Beispiel stieg der Bitcoin-Kurs – auf der Luxemburger Handelsplattform Bitstamp – bis auf 34 800 Dollar… (Quelle: finanzen.net_devisen)

Was ist „Kryptowährung“?

Kryptowährungen sind digitale (Quasi-)Währungen mit einem meist dezentralen, stets verteilten und kryptografisch abgesicherten Zahlungssystem. Zu ihnen gehören z.B. Bitcoin und Litcoin.

Januar 2021:
BITCOIN – Beliebte Kryptowährung? Spielball für Zocker?
Bitcoin-Höhenflug hielt an – Kurs kratzte also noch zu Jahres-Anfang 2021 an der Marke von 35.000 Dollar…


DAX: 13.727 +0,1%ESt50: 3.564 +0,3%TDax: 3.245 +1,0%Dow: 30.224 -1,3%Nas: 12.698 -1,5%Bitcoin: 25.699 -4,3%Euro: 1,2245 +0,1%Öl: 50,69 -2,0%Gold: 1.942 +2,3%


Nach seinem tiefen Fall im Mai 2021 hatte der Bitcoin-Kurs sich danach – bei durchschnittlich immer noch etwa 35.000 US-Dollar – durch den Juni gekämpft. Ist nun der Bitcoin-Höhenflug endgültig vorbei? Ein ständiges Auf und ab… Es bleibt spannend…

Laut Einschätzung der US-Bank JP Morgan Chase & Co. ist die Wahrnehmung von Bitcoin als Inflationsschutz der Hauptgrund für den aktuellen Aufschwung, der seit September 2021 eine Verlagerung weg von Gold-ETFs (=börsengehandeltes Goldprodukt) bis hin zu Bitcoin-Fonds auslöste. Ein weiterer Kurstreiber von Bitcoin ist aber auch die Inflation, die derzeit in vielen Industrienationen anzieht. Bitcoin-Fans sehen vor allem die Währung als DIE ultimative Krisenversicherung. Doch der jüngste Crash beweist, dass sie ein riskantes Spekulationsobjekt bleibt. 

VORSICHT: Nepper…Schlepper…Fallensteller…

BITCOIN: So werden angebliche Testbe­richte von sog. „Experten“, die dem Handels­system Seriosität bescheinigen, auf einer Website veröffent­licht. Dazu gehören ausführ­liche Listen mit häufig gestellten Fragen – sogenannte FAQs (Frequently Asked Questions) – und der Einsatz spezieller Software, die einen „glaubhaften“ aktiven Handel und Kurs­gewinne vortäuschen. Auch werden Fake-Kommentare von begeisterten Usern unter gefälschte Fernsehbe­richte gestellt, die angeblich von Promis im ZDF, bei RTL oder Vox gesendet worden sein sollen.

Anm.: In einer Warnliste (von Stiftung Warentest) findet man im Abschnitt „Warnungen von Aufsichts­behörden“ zahllose dubiose Handels­platt­formen. Auch auf der Webseite der Bafin stehen unter der Rubrik „Verbraucher“ weitere Warnungen vor Betreibern unseriöser Handels­platt­formen.

Dubiose Handels­platt­formen wie Profit Builder, Bitcoin Profit oder Bitcoin Code nutzen viele Tricks, um Kundinnen und Kunden vom Erfolg ihrer auto­matisierten Handels­-Software zu über­zeugen. (Quelle: Stiftung Warentest – 07.12.2021)


MY HOME OFFICE

HOME-OFFICE
gerade in Corona-Zeiten wieder ganz aktuell…

  • Remote-Workers-Life (= mobiles Arbeiten): Im Rahmen der „New Work“ Bewegung spielen vor allem flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Remote Work eine große Rolle.
  • So hat zunächst das Angebot, im „Homeoffice“ oder „Remote“ zu arbeiten, ein wenig zugenommen. Beim Vergleich von Stellenangeboten macht dieses „Benefit“ einen Arbeitgeber natürlich attraktiver.
  • Viele Unternehmen schließen schon unter dem Schlagwort „flexible Arbeitszeiten“ auch die Möglichkeit auf „Homeoffice“ mit ein .
  • Ist denn das HOME-OFFICE nun wirklich doch die Zukunft? Warum arbeiten eigentlich nicht einfach „mehr“ Menschen, die es wohntechnisch könnten, ausschließlich von zuhause aus, als „Home-Office-Worker“?
  • Technisch wäre dies für Firmen sicher optimal in manchen Berufszweigen, die keine Anwesenheitspflicht benötigen. Zunehmend mehr Teams kommunizieren ohnehin meist digital.
  • Sie vergessen dabei aber oft, dass die Gewährung von Homeoffice mit einer ganzen Reihe rechtlicher Anforderungen verbunden ist.
  • Aktuell gibt es eine „deutliche Mehrheit“ der Arbeitgeber, die das Homeoffice ermöglichen und es teilweise auch selbst nutzen. (Quelle nachzulesen in: Fachzeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ 09/19).

PLUS-PUNKTE: Morgens keine „Zeitfresser“: Weniger Fahrtwege = weniger Emissionen = bessere Vereinbarung mit dem Privatleben = Work-Life Balance?

„BIG-BROTHER IS WATCHING YOU“ ! Zitat: aus dem Roman „1984“ von George Orwell (1903-1950) Er war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist.


NACHTEILE:

  • Was viele Menschen nicht wissen: Neben den vielen positiven Eigenschaften der ständigen Erreichbarkeit gibt es auch eine deutliche Schattenseite, die sich nicht nur Hacker, sondern inzwischen auch der Staat und die Behörden zunutze machen:
  • Allein anhand der eigenen Telefonnummer kannst man jederzeit geortet werden. Alle Gespräche können über das Mikrofon des Telefons aufgezeichnet und auch die Daten des eigenen Telefons an Dritte übertragen werden.
  • Für Außenstehende ist dies alles heutzutage kein Problem mehr.
  • Alles, was man hierfür benötigt ist eine bestimmte Software, die das eigene Handy oder Smartphone in ein gut getarntes Spionagewerkzeug verwandelt.
  • Außerdem gilt leider immer noch: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ :
  • ES GIBT MANCH SKEPTISCHE ARBEITGEBER: .„Die wenigsten der befragten deutschen Großunternehmen glauben übrigens, ihre Mitarbeiter seien im Home-Office produktiver als im Büro.“ (Quelle nachzulesen in: Fachzeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ 09/19).
  • Die Kernprobleme sind wohl vor allem die neuen Kontrollmöglichkeiten. Es lässt sich heute – wie oben erwähnt – genauestens überprüfen, ob die Mitarbeiter wirklich ihrer Arbeit nachgehen und eine ausreichende Produktivität erzielen.
  • Zugleich sind – wie oben schon erwähnt – rechtliche Aspekte nicht außer Acht zu lassen – beispielsweise der betriebliche Datenschutz. Darüber hinaus gilt: In Deutschland müssen alle Plätze für „Tele-Arbeit“ eigentlich den gleichen Vorschriften entsprechen wie im Betrieb.
  • Arbeitgeber sind nach der „Arbeitsstätten-Verordnung“ angehalten, die Arbeitsplätze ergonomisch zu gestalten und ihre Beschäftigten zu unterweisen, dies wäre beim Home-Office wohl schwierig umzusetzen.
  • Und viele, ganz andere vor allem „juristische Hürden“ stehen hier noch deutlich im Weg.
  • Es ist derzeit auch in der Diskussion, dass Homeoffice und ständige Erreichbarkeit – „New Work“ – auch krank machen kann. Es muss jedem bewusst sein, dass nicht jeder Job auch tatsächlich Home Office tauglich ist.

NACHTEILE: Manche Arbeitnehmer fühlen sich beim Arbeiten „zuhause“ auch vom ständigen „Informationsfluss der Firma“ abgeschnitten… oder aber auch – bei Familien – nicht ganz ungestört…

Aktuell gibt es eine „deutliche Mehrheit“ der Arbeitgeber, die das Homeoffice ermöglichen und es teilweise auch selbst nutzen. (Quelle nachzulesen in: Fachzeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ 09/19).


ALLES HAT SEIN FÜR UND WIDER? Doch was ist uns WIRKLICH wichtig?


Weiter so… geht nicht, gibt’s nicht“ . – Zitat: © „Artur Fischer“ (einer der erfolgreichsten Erfinder weltweit).Es braucht vor allem „auch in der Wirtschaft neue Fähigkeitsprofile“ für alle Chefs und alle Mitarbeiter, vor allem in der älteren „50er-60er Jahre“-Generation.

„Bin ich darum 80 Jahre alt geworden, dass ich immer dasselbe denken soll? Ich strebe viel mehr täglich etwas anderes, neues zu denken, um nicht langweilig zu werden. Man muss ich immerfort verändern, erneuern, verjüngen“. –ZITAT: Johann Wolfgang von Goethe – (1749-1832) war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. (Wikipedia)

Wir brauchen mehr weltweit sichtbare „Leuchttürme“!
(Die Morgendämmerung leuchtet schon am Horizont!)


„MADE IN GERMANY“ hat immer noch weltweit einen sehr guten Ruf:

MEHR „LEUCHTÜRME“ in der Wirtschaft müssen her: Die Art und Weise, wie manche deutsche Unternehmen bestimmte „Ecosysteme“ im wirtschaftlichen Sinn (Verbund von Unternehmen mit gemeinsamer Wertschöpfung) für ihre Plattform-Lösungen nutzen, birgt ein riesiges Wertepotenzial.
Die Entwicklung von autonomen Unternehmen hin zu „Ecosystemen“ wird zunehmend durch die Digitalisierung verstärkt. Es ist einfach wirklich großartig! „The Wind of Change“ darf aber kein Windhauch, sondern sollte sich weltweit zum „Orkan“ entwickeln.
Nicht nur in Deutschland gibt es (z.B. in der Auto-Industrie, aber auch in vielen bekannten „Medien“ oder den großen „Handelsunternehmen„) viele absolut herausragende Unternehmen.
„Wir dürfen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen“! (Zitat stammt übrigens aus der Bibel (Bergpredigt: Matthäus 5,14-16).
In Deutschland sind z.B. Axel Springer oder Otto als hervorragende „Eco-System-User“ (Ökosystem), sozusagen als weltweit sichtbare „Leuchttürme“ bekannt. Kleinere Unternehmen dagegen hinken oft nach und tun sich schwerer mit dem „Wandel“.
EINE WEIT VERBREITETE NEUE POLITISCHE FÜHRUNGS-STRUKTUR und -KULTUR wird allerdings schmerzlich vermisst und fehlt uns in Deutschland an allen Ecken und Enden.


Virtual Reality: Die Erschaffung neuer Welten:

VR bezeichnet zunächst eine durch spezielle Hard- und Software erzeugte künstliche Wirklichkeit: Diese kann ein realitätsgetreuer archäologischer Besuch vergangener Kulturen oder ein simulierter Flug in einem Raumschiff sein, aber auch ein maßstabsgetreuer Rundgang in einem Bauvorhaben.

Der Medienhype um VR ebbt jedoch derzeit langsam ab, doch die Technologie bleibt. Der Kern moderner VR-Hardware ist die VR-Brille (oder Headset, Head-Mounted-Display) mit zwei hochauflösenden Displays zur Darstellung künstlich erzeugter Bilder und einer damit gekoppelten Sensorik zur Erfassung von Lage und Position des Kopfes. Näheres findet man wie immer bei Wikipedia et al.


INNOVATION – Plattform – Ökonomie:

Weltweit sind auch schon länger Unternehmen wie Flixbus oder Airbnb oder Uber mit ihrer sog. Asset – light – Strategie (= Geschäftsmodelle mit relativ geringem Anlagevermögen sind besser skalierbar) bekannte marktbeherrschende Konzerne. Auch bei uns haben sich seit einiger Zeit einige starke „Player“ etablieren können, etwa Amazon oder Check24 im Versicherungsvertrieb oder wie oben erwähnt, der Fernbusbetreiber Flixbus, der auch international sehr erfolgreich ist.


EIN NEUER „POLITISCHER“ SLOGAN“ MÜSSTE GEBOREN WERDEN: „GEHT NICHT GIBTS NICHT“…

…Vor allem bei unseren deutschen Behörden 😉
Das allergrößte Problem: Deutschlands „Unternehmen“ ersticken zunehmend hierzulande an der endlos veralteten und nervtötenden Bürokratie. Gerade jetzt brauchten wir alle eine Regierung, die gerade am „heiligen“ Beamtenapparat änderungswillig ist. Nicht nur die Bevölkerung ist hier frustriert. Die Unternehmen müssten eigentlich dringend entlastet werden und bekommen von der Politik nur leere Versprechungen bzw. „Hinhaltungen“…

In vielen Tageszeitungen war im letzten Halbjahr zu lesen, dass sich über die notwendige (erweiterte) Digitalisierung wenigstens alle „Gewerkschaften und Arbeitgeber“ jetzt einig sind:
Um sich weltweit in der „Digitalisierung“ zu behaupten, würden Deutschlands Unternehmen „Millionen von neuen Arbeitnehmern“ benötigen und zwar mit weitreichenden „digitalen“ Know-How-Fähigkeiten. Woher nehmen…?

Es gibt aber leider nicht genug junge ausgebildete Arbeitskräfte. Also müssten diejenigen, die prinzipiell zur Verfügung stehen, an- oder umgelernt werden. Deutschland droht in der digitalen Welt eine „immense Bildungslücke“ und leidet dazu immer noch extrem an dem bisherigen „Fachkräftemangel“.


Leider war Deutschland in den letzten zehn Jahren von dem weltweiten „innovativen Standard“ noch meilenweit entfernt.

Unser Land liegt derzeit immer noch deutlich hinter den Spitzenreitern (z.B. Nummer 1=Singapur, dann folgt die Schweiz, Belgien etc.) Deutschland belegt bisher nur den 21. Rang. Quelle: Innovationsindikator 2018, den das Fraunhofer ISI zusammen mit dem ZEW für den BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) erstellt hatte.


Global Player?

Das darf aber keinesfalls so bleiben, weil Deutschland (das bisher „weltweit“ zwar eher nur im unteren Mittelfeld liegt) auf jeden Fall „sehr wohl auch die besten intellektuellen“ und „technischen Ressourcen“ aufweisen kann, um z.B. bei der „Digitalisierung“ auch wirklich ganz vorne als „Global Player“ mit dabei zu sein:
Gott sei Dank scheint sich das alles aber derzeit doch endlich zu ändern: Eine Studie (11.2019) des „Fraunhofer-Instituts (ISI) zeiget, dass digitale *B2B-Plattformen (= Online-Marktplätze) in der deutschen Industrie endlich angekommen sind (siehe mein Kurzbericht weiter oben)… die Zukunft aller liegt in diesen neuen digitalen Wertschöpfungspotenzialen. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. (Quelle: https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2019.html )

  • ANM.: Ein *B2B Portal ist eine Online-Plattform für die B2B Branche (Business to Business) mit dem Ziel, im Internet für B2B-Kunden sichtbar zu sein, um so Neukunden zu gewinnen:
  • Auf B2B Portalen präsentieren B2B-Unternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte an ihre Zielgruppen. 
  • (Quelle: induxxWIKI =ist z.B. eine B2B-Plattform, die Unternehmen zu mehr Online-Reichweite verhilft sowie Lieferanten, Händler und Hersteller mit gewerblichen Einkäufern zusammenbringt).

„Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet“. ´- Zitat: © Alan Kay  (*1940) ist ein amerikanischer Informatiker, der als Pionier in den Bereichen der objektorientierten Programmierung, Smalltalk, Squeak und der Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen gilt.


FEHLT UNS EIGENTLICH IRGENDETWAS? Wir haben doch alles…sind wir nicht alle wunschlos glücklich?

SMARTPHONE SÜCHTIG?

Was ist eigentlich die letzten Jahre für uns in unserem Umfeld so „elementar anders“ geworden, bzw. was fehlt uns selbst denn jetzt „aktuell“ in unserer jetzigen Gesellschaft zunehmend am meisten?


  • Ich kann hier nur sagen, was mir persönlich am meisten fehlt:
  • Trotz der enormen Kontaktmöglichkeiten im Internet ist man oft einsamer geworden in der Masse. Das ist vielleicht derzeit auf dem Land sicherlich noch anders als in großen Städten…
  • UND…? DIE MENSCHLICHKEIT: BLEIBT SIE AUF DER STRECKE?

Das folgende „Gedicht“ beschreibt den Zustand haargenau, der mir kürzlich (2020) auf einer Zug-Reise beim Kurzaufenthalt in einem Hauptbahnhof auffiel, als wir in einem Café saßen und dort auf den Zuganschluss warteten: Alle Tische waren besetzt mit „auf ihre Mobiltelefone gebannt starrenden Menschen“...das gleiche Bild bot sich dann auf den Bahnsteigen, bevor der Zug einfuhr…und weiterhin auf der Fahrt „im Zug“ auf den anderen Sitzplätzen…

„Durch die digitalen Netzwerke schaffen wir langsam die analogen Netzwerke ab. Und werden irgendwann merken was eigentlich verhältnismäßig = analog bedeutet hat“. Zitat: Lenz, Christian


Einsam in der Masse

Nur noch in den sozialen Netzwerken unterwegs
Dabei sein ist doch alles
Soviel Privates wird preisgegeben
Auf ganz viel Aufmerksamkeit erpicht

Fotos wandern zuhauf ins Netz
Unbegrenzt, private, auch sehr brisante
Hoffen auf ganz viele „gefällt mir“
Teilweise abertausende von Klicks

Dialoge nur noch mit Geräten führen
Durch eine belebte Stadt laufen
Den Blick einzig auf das Telefon gerichtet
Keinen Rundblick mehr wagen

Nichts sehen, nichts mehr wahrnehmen
Rundum wie ein luftleerer Raum
Total der Welt entrückt
Einsam in der großen Masse

Gedicht: © Ingelore Jung
Juli 2018


P.S.: Die passende Kombination von Gedanken und Bildern hier im Blog war nicht einfach...Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Bilder sowie manche bekannten oder unbekannten Zitate/Spruchweisheiten und kurze Gedichten umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.


„ZUKUNFT digital“ Blog-Artikel veröffentlich am 13. Januar 2020 – bearbeitet im Dezember 2021.


URHEBERRECHT: Der größte Teil der veröffentlichten Gedichte, Zitate usw. sind von Dichtern und Autoren, die bereits seit siebzig Jahren verstorben sind und daher in der Regel für den privaten Gebrauch verfügbar. Alle Gedichte sind mit Copyright und Namen versehen.


EIN HOFFNUNGSVOLLES WILLKOMMEN
FÜR DAS NEUE JAHR 2022


Ein neues Corona-Jahr?
Machen wir im neuen Jahr 2022 das Beste draus…
Corona hat das Jahr 2021 ordentlich aus der Bahn geworfen und auf den Kopf gestellt. Das Jahr war durch das Coronavirus eine ganz schöne Herausforderung. Grund genug, dem neuen Jahr 2022 hoffnungsvoll entgegenzublicken. Das neue Jahr, das ist uns klar, wird anders als es früher war. Eine schwierige Zeit, doch es gibt wieder Hoffnung. Wir werden einen Blick in eine (weitgehend) coronafreie Zukunft wagen…Was soll man sagen… 2022 kann nur besser werden! Da sind wir uns zum Jahreswechsel auch ziemlich sicher, Zuversichtlich wünsche ich allen ein hoffnungsvolles, frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2022!
Ulla G.

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