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FORTSCHRITT GEHT NICHT OHNE VERÄNDERUNG:

Viele große Autoren und Gelehrte wie z. B. Albert Einstein, Victor Hugo, Antoine-de-Saint-Exupéry, Oscar Wilde etc. haben bereits die folgenden Gedanken so oder in ähnlicher Weise formuliert: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben. Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance“.

Die Zukunft ist extrem komplex, rasant und potentiell „gefährlich“. Aber sie birgt für uns Menschen auch ein riesiges, wertvolles Potential: Vorausgesetzt, man mag sich mit ihr anfreunden. Man lernt „Innovationen“ zu begreifen und anzunehmen und eigene Sichtweisen zu verändern. Unsere gesamte Arbeitsweise verändert sich derzeit so radikal wie noch nie. Auch diejenigen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, können dabei durch Weiterbildung enorm profitieren, nämlich mitreden zu können, das heißt „mitleben“ zu können = Teilhabe. Ein Leben lang neugierig bleiben, schützt vor dem „Altern“.

„Alt sein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt“. Zitat: Martin Buber (1878-1965) war ein österreichisch-israelischer jüdischer Religionsphilosoph.


UNGLAUBLICHES ERSTAUNEN:

Hätten wir alle vor 30, ja selbst vor 20 Jahren denn geglaubt, dass es zum heutigen Zeitpunkt selbstfahrende Autos gibt, wir unsere Bankgeschäfte ohne Bankangestellte machen, unsere Gesundheit von einem Armband dokumentiert wird und wir alle im Schnitt meist über 100 Mal am Tag auf unser Handy bzw. Smartphone zugreifen? (Zitat-Auszug: W.Neunzig – szv.de)

„MIR GEHT EIN LICHT AUF!“ Dieser Ausspruch ist auf die Bibel zurückzuführen. Neues Testament: Matthäus 4, 16. „Licht“ steht nämlich für „Erkenntnis“ : In dem Moment, in dem jemand etwas begreift, geht ihm also sprichwörtlich ein Licht auf…AHA… 😉

Schon immer – also noch vor dem Smartphone-Hype – änderte sich die Welt ja um uns herum auch ständig und wir uns in ihr. Der Wandel ist beständig im Leben, er ist also sozusagen ein „Perpetuum Mobile“, das heißt wörtlich: „ein sich ewig Bewegendes“….

Vor 40 Jahren hätte mein Vater nur ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn ich ihm erzählt hätte, dass oben über den Wolken ein Satellit schwebt, von dem aus der Standort meines Autos genau lokalisert wird und von dem mir gleichzeitig exakte Anweisungen erteilt werden, wie ich genau zu meinem gewünschten Ziel komme … und somit ohne „Landkarte“ auskomme ... Er war bei unseren Urlaubsfahrten durch Europa mit der Familie noch im „Shell-Atlas-Lesen“ einfach unschlagbar, er hatte sein „Navi“ in den grauen Zellen und fand immer sein Ziel. Was haben wir es doch heute so „bequem“…wir müssen jetzt nur blind dem Navi da oben „vertrauen“…wie oft bin ich schon hier dadurch in einer Sackgasse gelandet… 😉 und mir den Atlas wieder zu Hilfe geholt: Die aktuellste Ausgabe fährt nämlich immer noch im Auto mit!

Die digitale „Revolution“ der letzten Jahrzehnte hat die Art, wie wir Menschen heutzutage kommunizieren und arbeiten, in den letzten 20/30 Jahren komplett auf den Kopf gestellt. Die ganze Menschheit hatte ja immer schon enorme und umwälzende Schwellenzeiten erlebt, totale Umbrüche oder schmerzhafte Änderungen, in denen die alten auf die neuen Generationen treffen und man unbedingt um jeden Preis mit allem Schritt halten muss, um nicht überholt zu werden.

Ein Meilenstein in der neueren Geschichte der Menschheit war z.B. die Raumfahrt: Im Dezember 1968 – vorüber 50 Jahren – haben Menschen wie Neil Armstrong (1930-2012) zum ersten Mal den Erdorbit verlassen und einen fremden Himmelskörper besucht.

„Das Internet ist eine Spielerei für Computerfreaks, wir sehen darin keine Zukunft.“ – Diesen Satz sagte einst der ehemalige Telekom-Chef Ron Sommer im Jahr 1990. Und nicht nur er hat sich gewaltig geirrt, was das Internet betrifft, sondern auch andere sehr kluge Köpfe: „Das Internet ist nur ein Hype.“ sagte Bill Gates 1993, der „Microsof“ Gründer (1975). „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ sagte Angela Merkel, Bundeskanzlerin noch im Juni 2013 im Gespräch mit Barack Obama.

In der „ersten Moderne“ – wie man diese Revolution auch nennt – wurde zunächst Muskelkraft durch Maschinen ersetzt. In unserer aktuellen, „zweiten Moderne“ wird unsere Wissensbasis nun vor allem durch die „digitale Datenverarbeitung“ enorm erweitert. Das Internet und die Mobil-Telefonie werden als unverzichtbare Aspekte der Grundbedürfnisse aller Menschen definiert und auch als Beispiel (von Hilfsorganisationen) für Entwicklungsländer weltweit weitergegeben. Die „Teilhabe“ aller Menschen soll gesichert werden.

MAN ERINNERE SICH:

Das „digitale Zeitalter“ ist ja doch nicht erst „seit gestern“ existent, sondern schon weit länger als 40 Jahre… und seit mindestens 20 Jahren schon fast überall bei uns präsent!

Rückschritt? Fortschritt? „Wo für die einen die Herausforderung und die „Chancen“ im Vordergrund stehen, sehen die anderen die „Gefahr“ in der Veränderung “ ! Zitat: von Unbekannt

Der digitale Wandel ist für mich als Chance und Herausforderung für uns Menschen und unsere Gesellschaft zusehen.

„Wir sind heute alle durch das Internet verbunden, wie Neuronen in einem riesigen Gehirn“. (We are all now connected by the Internet, like neurons in a giant brain). Zitat: Stephen Hawking (1942-2018). Dieser war ein britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker und Von 1979 bis 2009 Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge. 

ES WAR EINMAL…und das kommt mir heute wie in grauer Vorzeit vor:

AbsolutOldschoolhatten wir – meine Familie und ich – schon damals in den frühen 80er Jahren unsere ersten, eigenen Erfahrungen mit Computern und mit den digitalen Medien gemacht (zusammen mit unseren Kids, die damals auch schon den ersten „Informatik-Unterricht“ auf dem Gymnasium hatten). Mit unserem ersten Heimcomputer C64 (Commodore 64 KByte) fing alles an: RAM-Disk und unser BTX -Steckmodul installiert…Erst „Grünmonitor“ 😉 (später Farbmonitor), 5,25 Floppy, Datasette und Joysticks: Damals ging also unsere eigene Computergeschichte an den Start… 😉 Mein Mann hatte als Wissenschaftler in der Forschung, ab zirka 1990 schon früh viele PC-Kurse beruflich bei seinem Arbeitgeber (Firma „Merck“ – Darmstadt) absolvieren können. Meine ersten ausführlichen „professionellen PC-Kurse“ ( mit „allem drum & dran“ mit Exel-Tabellen zur Datenauswertung etc.) begannen dann beruflich ebenfalls in den frühen 90er Jahren. Damals in der Klinik war so etwas „Sache des Chefs“ und dessen bekanntes Motto war: „Wer nicht mit der Zeit geht…der geht mit der Zeit“ …
DAS WAR EINMAL…für uns schon damals der Beginn einer neuen, spannenden „Ära“…für die ich mich immer auch begeistert habe.

„Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du tun wolltest. Tu sie jetzt“ . Zitat: Paul Coelho (*1947) ist ein bekannter brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor. Sein bekanntester Roman „Der Alchimist“ wurde in 81 Sprachen übersetzt.

SMT-Technologie: Auch der Computer hat ein interessantes Innenleben. Eine Platine mit verschiedenen elektronischen Komponenten der Konstruktion „Surface-Mount-Technologie“ sieht für den Laien aus wie eine große Stadt…

Internet-Vernetzung-Kommunikation und unsere soziale Zugehörigkeit sind also für uns im 21. Jahrhundert mittlerweile sehr wichtige Grundbedürfnisse, natürlich neben Sicherheit-Fürsorge und physiologischen Bedürfnissen.

ALLES NUR FÜR NEUNMAL KLUGE?Genialität“? Ist es denn tatsächlich nur die Intelligenz – ein hoher IQ -, die aus einem Menschen ein Genie macht? Hochbegabte müssten nicht automatisch Überflieger sein: Auch Beharrlichkeit – Intuition – Kreativität – Offenheit – ein hoher EQ und Phantasie sind Voraussetzungen für „Problemlösungskompetenzen“.

Darüber hinaus ist der Drang der Menschen nach Selbstbestimmung in den heutigen Generationen so groß wie noch niemals zuvor.
Monotonie adé – Das Leben bleibt spannend in seiner neuen Vielfältigkeit: Die Vernetzung von Mensch und Maschine ist unaufhaltsam. In den letzten Jahren hat diese nicht nur unser ganzes Informationsverhalten völlig verändert, sie wird auch unsere Arbeitswelt weitreichend positiv umkrempeln. Der vernetzte Arbeitsplatz ist heute in der digitalisierten Gesellschaft keine Vision, sondern Tatsache: Wir können Meetings per „Videotelefonie“ festlegen oder über eine „Cloud“ ständig auf unsere gesamten Daten zugreifen oder all unsere Projekte via Smartphone steuern.

Industrie 4.0 ist die Bezeichnung für ein Projekt „zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion“ , um sie für die Zukunft besser zu rüsten. Technische Grundlage hierfür sind „intelligente und digital vernetzte Systeme“ . Mit ihrer Hilfe soll weitestgehend eine „selbstorganisierte Produktion“ möglich werden: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Das Netz soll zudem „alle Phasen“ des Lebenszyklus eines Produktes einschließen – von der Idee eines Produkts über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis zum Recycling.

Rund 70 % der deutschen Unternehmen nutzen bei der Umsetzung ihrer Industrie – mit 4.0 – Strategien – mitarbeiter-zentrierte Befähigungen, vor allem hier auch die „digitalen Plattformen“ : Für die Informationssuche, bei der Beschaffung und zunehmend auch in der Produktion. Auch viele ältere Betriebe in Deutschland haben diese Transformation „zum Unternehmen 4.0“ schon erfolgreich angefangen.

Auch hier nun folgt wieder mein Hinweis auf weitere, ausführlichere „Experten – Informationen“ für alle im bekannten „World-Wide-Web“ … 😉

„Die digitale Transformation ist definiert als ein Prozess der stetigen Weiterentwicklung digitaler Technologien, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig prägen. Es entstehen neue Gewohnheiten und Bedürfnisse des täglichen Lebens sowohl bei Jung und Alt, als auch im Privat- und Geschäftsleben. Beispiele der digitalen Transformation umfassen Social Media, Big Data, Cloud Services, Smart Devices, Internet of Things oder Blockchain, die unser Leben nicht nur begleiten, sondern auch beeinflussen – und verändern“. (www.etventure.de)

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI) ist der Überbegriff für die Wissenschaft von intelligenten Maschinen und Computerprogrammen und wird als die nächste Industrielle Revolution bezeichnet.

KI“ : Wo früher in der industriellen Revolution (die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann und verstärkt im 19. Jahrhundert zur Industriegesellschaft geführt hat) – wie oben schon erwähnt – technologische Innovationen menschliche Muskelkraft ersetzt haben, werden heute „intellektuelle Kräfte“ durch die Digitalisierung und künstliche Intelligenz auf eine ganz neue Stufe gehoben.

Wer von „KI“ spricht, meint also sämtliche Programme, die – ähnlich wie wir Menschen – in der Lage sind, selbständig zu lernen und logische Schlüsse zu ziehen. „KI“ ist zudem frei von subjektiven Beeinflussungen. Sie ist immer stets aktuell, schnell und kann vor allem riesige Datenmenge berücksichtigen. Ein ganz zentraler Bestandteil von künstlicher Intelligenz ist eine Form von „direkter Lernfähigkeit“, d.h. die Programme bzw. Anwendungen verbessern sich in gewisser Weise selbst. Diese „selbstlernenden Systeme“ gelten vor allem in der Arbeitswelt als DIE Schlüsseltechnologie der kommenden Jahre.

Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim alten bleibt. Zitat: Paulo Coelho (*1947) ist ein brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor. Sein bekanntester Roman Der Alchimist wurde in 81 Sprachen übersetzt.

Von der ernstzunehmenden Replikation einer „Intelligenz auf menschlichem Niveauist die Forschung allerdings noch meilenweit entfernt. Den „Maschinen“ fehlt einfach das Bewusstsein und damit die Fähigkeit zur Reflexion. Allein der Mensch ist hier im stande, der Komplexität der Welt die eigenen Gefühle und den gesunden Menschenverstand entgegen zu setzen – und ist damit glücklicherweise (bisher noch) unnachahmlich – einzigartig… 😉
Allerdings -so heißt es – habe „KI“ bereits das Potential, intellektuelle und kreative „Begrenzungen“ zu überwinden. (Quelle: chatbot4you)
Dieses sicher sehr interessante Thema wird hier von mir nur in Form einer „Kurzinformation“ angesprochen: Man kann sich – bei Interesse – auf vielen Experten-Foren im „Netz“ sicher gründlicher über diese doch sehr spannende Entwicklung weiter informieren.

„Das Internet ist nicht unbedingt ein guter Ort, um Freunde zu finden. Aber ein gutes Hilfsmittel, um die Freundschaften zu pflegen, die man hat.“ Zitat: Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook

UNSER DIGITALES „EGO“: Dass sich derzeit die aktuelle zwischenmenschliche „Atmosphäre“ politisch und gesellschaftlich im „digitalen“ Zeitalter unter dem Einfluss der „Social Media“ rasend schnell verändert, ist eine absolute Tatsache.

Wenn es ums iPhone und iPad geht, darf „SIRI“ natürlich nicht fehlen. Siri ist eine Software von Apple, die der Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache dient und so Funktionen eines auch sogenannten intelligenten persönlichen Assistenten erfüllen soll.


Social Networks“ sind vor allem (seit 2004) mit dem „Web 2.0“ entstanden und daneben auch viele „virtuelle“ Gemeinschaften. Dabei handelt es sich bei dem Begriff „Web 2.0“ um das sogenannte „Mitmach-Web“, bei dem der Internet-User nicht mehr nur Inhalte konsumiert, sondern auch aktiv etwas dazu beitragen kann. Hier können sich alle Menschen aus aller Welt treffen und sich über Hobbys, gemeinsame Interessen und Vieles mehr austauschen.


Innerhalb des „Web 2.0“ sind die sozialen Netzwerke die wohl bekanntesten und am weitesten verbreiteten „Instrumente“. Ein wichtiger Faktor ist, dass diese Social Networks auch „global“ verfügbar sind.
Das fasziniert natürlich Erwachsene, Jugendliche und Kinder gleichermaßen. Social Networks findet man in allen nur erdenklichen Formen. Zum einen gibt es zuerst die großen Communities, wie Facebook, LinkedIn oder Xing, aber auch unzählig viele kleinere.
So findet man im Internet ganz spezielle Networks für Schüler, Studenten und Jobsuchende, aber auch für Katzenliebhaber, Online-Gamer oder Kreuzworträtsel-Fans. Das besondere an Social Networks ist, dass die Mitglieder der Community ihre eigenen Inhalte selbst generieren und stets weiter ausbauen und erneuern.

„Wer Teil der Welt ist, wird Teil des Internets sein. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass alles, was er tut, öffentlich werden kann. Wer in ständiger Angst lebt, irgendwas über sein Leben könnte bekannt werden, wird kein angenehmes Dasein führen“. Zitat: Michael Seemann (*1977) der auch unter dem Akronym mspr0 oder mspro auftritt, ist ein deutscher Kulturwissenschaftler, Sachbuchautor und Journalist.

„WER ANGST HAT, HAT SCHON VERLOREN“… dieses Zitat von Ewald Kreuner (Karikaturist alias „Satyricos“) galt auch für ihn als „Lebensmotto“. Er zählte zu den führenden Karikaturisten der alten BRD. — Die Satyricos-Cartoons wurden damals zum Markenzeichen. Er hatte bis Mitte der 60er-Jahre in seiner Heimatstadt Münster Buchdruck und Schriftsatz gelernt. Quelle: HOMMAGE von Kay Sokolowsky (*1963) im Juli 2012.


Das Internet hat unsere ganze Welt-Gemeinschaft neu geprägt… Soziale Netzwerke und deren Betreiber denken natürlich auch wirtschaftlich und wollen durch die Nutzung der Plattform auch einen Profit erzielen. So refinanzieren sich einige Plattformen durch Mitgliedsbeiträge. Eine weitere Möglichkeit besteht im Bereich Sponsoring und Werbung. So können z. B. soziale Netzwerke Einnahmen über ihre „Influencer“ erzielen. Als Influencer werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen. (Definition: Wikipedia)

Trotz vieler Vorteile gibt es für die Benutzer aber auch einige „Nachteile“. So kann die Veröffentlichung von privaten Daten für viele Menschen von Nachteil sein. Dies ist einerseits auf die eigene Unvorsichtigkeit und andererseits auf technische Sicherheitslücken beim Betreiber zurückzuführen.

„Die Organisationen stecken Millionen von Dollars in Firewalls und Sicherheitssysteme und verschwenden ihr Geld, da keine dieser Maßnahmen das schwächste Glied der Sicherheitskette berücksichtigt: Die Anwender und Systemadministratoren.“ Dieser schlaue Spruch vom bekannten Hacker Kevin Mitnick – der mehr als 100-mal in das Netzwerk des US-Verteidigungsministeriums sowie einige Male in das der NSA eingedrungen sein soll – ist keine Phrase. Viele gehen zu unbesonnen mit ihren Daten um.

Im schlimmsten Fall können die durch die User selbst veröffentlichten Daten in gefährliches „Cyber-Mobbing“ münden. (Mit den aus dem Englischen kommenden Begriffen Cyber-Mobbing, auch Internet-Mobbing, Cyber-Bullying sowie Cyber-Stalking werden verschiedene Formen der Verleumdung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung bezeichnet (Definition: Wikipedia)

„Passwörter sind wie Unterwäsche. Du darfst sie keinen sehen lassen, musst sie regelmäßig wechseln und solltest sie nicht mit Fremden tauschen.“ Ein Zitat von Technik-Blogger Chris Pirillo, der jeder unbedingt Folge leisten sollte. Viel zu leichtsinnig gehen die meisten Nutzer mit ihren Passwörtern um und setzten sich umso mehr der Gefahr von Hackerangriffen aus.

Dieser stark zunehmende Trend ist vor allem unter Jugendlichen mittlerweile sehr weit verbreitet und aufgrund der Anonymität sehr schwer kontrollierbar. Ist das eigene Profil nicht vor Zugriffen geschützt, können auch Fremde (z. B. Medien oder Journalisten) die persönlichen Daten der Benutzer abfangen.

Ein weiterer schwerwiegender Kritikpunkt bei sozialen Netzwerken ist, dass die Daten der Benutzer ausgewertet und an Dienstleister weitergegeben werden können. Sie können dann zu kommerziellen Zwecken in Form von Werbung und Newslettern missbraucht werden. In Bezug auf datenschutzrechtliche Aspekte sollten also soziale Netzwerke sehr kritisch betrachtet werden. Und als ältererem Menschen (meist „Laien“) der neu einsteigen will, ist professioneller Rat von Experten dringend anzuraten.

DAS DARKNET: Alles was von Suchmaschinen nicht erfasst wird, nennt man „Deep Web“ : Und dann gibt es noch einen speziell verschlüsselten Bereich im Netz, das sogenannten Darknet. Es ist ein Netzwerk ohne Zensur und Überwachung – mit all seinen Vor- und vor allem Nachteilen:

Darknet (englisch für „Dunkles Netz“) beschreibt in der Informatik ein Rechnernetzwerk, das auf ein bestehendes Netz aufsetzt, dessen Teilnehmer ihre Verbindungen untereinander manuell herstellen. Im Ergebnis bietet ein Darknet ein höheres Maß an Sicherheit, da einem Angreifer der Zugriff auf das Netzwerk nicht ohne weiteres möglich ist – oder er im Idealfall gar nichts von der Existenz dieses Netzwerkes weiß. Technisch gesehen ist das Darknet also Teil des Deep Web. Es wird auch teilweise als „Hidden Web“ bezeichnet,

German „Angst“ – Warum fürchten wir uns immer schon vor allem Neuen? Und: Sind dies nur wir „Älteren“? Medienkompetenz und Medienethik bereits früh zu lehren ist in Schulen mittlerweile schon Standard und auch dringend notwendig. Doch es gibt heute diesbezüglich immer noch erhebliche Defizite in unserer Gesellschaft, nicht nur bei uns Älteren..

Das Darknet ist auch nicht verboten. Im Gegenteil: Das Darknet wird von manchen als eine der letzten Bastionen der freien Meinungsäußerung angesehen, und wird daher auch weltweit von Journalisten, von Menschenrechts-Organisationen, Regimekritikern und unterdrückten Minderheiten (die sich so einer staatlichen „Netz-Kontrolle“ entziehen können) genutzt. Es ist – und das ist die andere Seite der Medaille – allerdings gleichzeitig auch ein Tummelplatz für Kriminelle.


“Wenn Sie versuchen, Ihre Systeme idiotensicher zu machen, wird es immer einen Idioten geben, der einfallsreicher ist als Sie.”– Zitat: Kevin Mitnick (*1963) ist ein US-amerikanischer ehemaliger Hacker, Experte im Bereich Social Engineering und Geschäftsführer einer Sicherheitsfirma. Das Zitat stammt aus dem Buch „Die Kunst des Einbruchs“ von Kevin Mitnick.

INNOVATION: EIN SCHRITT VOR? ZWEI ZURÜCK?

Die Politik hat in Deutschland deutlich Nachholbedarf im Umgang nicht nur „mit unseren jungen Wählern“ in puncto „digitaler“ Medienkompetenz und kritisch-konstruktivem Dialog über soziale Medien, sondern sie scheitert vor allem auch daran, die Bürger zeitnah auf die neuesten Technologien vorzubereiten – und zwar alle Bürger! Langsam mahlen die Mühlen…der „Bürokraten“. Ist das nicht eigentlich typisch deutsch? Man hat so den Eindruck. Dabei ist neugierige Aufgeschlossenheit für technologische Entwicklungen eine Voraussetzung dafür, dass wir wirtschaftlich erfolgreich bleiben – vor allem heute, wo wir uns am Rande einer Rezession zu befinden scheinen.

😉 An der Zukunft müssen wir noch lange basteln: „THINK BIG“ 😉
Wir müssen unsere „enkelfähige“ Zukunft selbst mit gestalten!

Letztes Jahr im Oktober (2019) hat immerhin die Kultusministerkonferenz beschlossen, im Rahmen der Demokratiebildung verstärkt die „digitale Nachrichten-Informations-Kompetenz“ zu fördern und gerade wegen der anonymen Hetze in den sozialen Netzwerken alle „Verstöße“ zu ahnden.
Aktuelle Berichte zeigen leider aber: „Rechtswidrige“ Inhalte sind (trotz vieler Beschwerden) oft immer noch tagelang im Netz, anstatt wie besprochen zeitnah geahndet zu werden. Wo sind denn hier die oder der „Kümmerer“?
Die Regierung habe zwar (so heißt es) seit Monaten in „sozialen Netzwerken“ wie Facebook, Twitter, Google und Co. bereits „im Visier“ (Quelle-Juli 2019: https://www.handelsblatt.com › Politik › Deutschland). Na…das scheint ja doch immerhin ein guter Anfang zu sein…


„Leben ist Veränderung: Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst“. Zitat: Mahatma Gandhi (1869-1948) war ein indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist, der zum geistigen und politischen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung wurde (aus Wikipedia).


NICHTS IST SO BESTÄNDIG WIE DER WANDEL:
Diese alte Lebensweisheit wird dem griechischen Philosophen Heraklit (oder dem Engländer Charles Darwin?) zugesprochen. Heraklit lebte vor 2.500 Jahren, so um 500 v. Chr. an der Westküste Kleinasiens. Die Beständigkeit des steten Wandels wird uns heute in fast allen Facetten des täglichen Lebens deutlicher sichtbar.

Kern“ dieses Wandels ist die „Digitalisierung“ . Sie verändert alles von Grund auf. Sie dringt bis in den letzten Winkel unserer Gesellschaft vor. Entscheidend ist, ob und wie wir bereit sind, den Wandel aktiv mitzugestalten. Wir alle profitieren seit Jahren von den Errungenschaften. Ich wünsche mir, dass wir – gerade als „Ältere“ – gegenüber dem Wandel offen und neugierig bleiben.

Brauchen wir eine „Kristall – Kugel“ um in die Zukunft unserer Jugend zu schauen? Unsere „Young Professionals“ sind in einer Zeit rasanten technologischen Wandels aufgewachsen. Die meisten sind mit dem Aufstieg des Internets, sowie der Erfindung des Smartphones und der Entwicklung von Systemen für maschinelles Lernen groß geworden. Alle diese enormen Fortschritte lassen uns auch vermuten, dass eines Tages nicht nur unser ganzes Leben weitgehend automatisiert sein wird, sondern auch unsere Arbeit und das gesamte Geschäftsleben.

Generation XYZ – ein kurzer Überblick über die Generationen auf dem heutigen Arbeitsmarkt:

Babyboomer (1946-1964), Gen. X (1965-1979), Gen. Y (1980-1994), Gen. Z (ab 1995…) und jetzt neu auch noch die GenerationYouTube“.…Sämtliche Generationen können dabei durch ihre besonderen Generationserlebnisse enorm beeinflusst werden, also tief entscheidend prägende Erlebnisse in der Kindheit oder Jugend, die einen Einfluss auf ganze Geburtsjahrgänge haben können. Beispiele hierfür sind Kriege oder Nachkriegszeiten, Hungernöte, Flucht und Vertreibung…die die Bevölkerung stark in ihrem täglichen Handeln beeinflusst haben: Die „Traditionalisten“, geboren zwischen 1922 und 1945, haben größtenteils das Ende des ersten Weltkriegs sowie den zweiten Weltkrieg oder die direkte Nachkriegszeit in ihrer Kindheit und Jugend prägend miterlebt…


Als Generation Z (Zoomer) werden junge Menschen (geboren zwischen 2000 und 2019) bezeichnet, als Generation Y die zwischen 1980 und 1999 geborenen. Die größten Unterschiede basieren auf den unterschiedlichen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen, die zur Zeit der Kindheit und im Erwachsenwerden.

Nach der „Sozialisationstheorie“ von Klaus Hurrelmann* findet erst in der Jugendphase des Lebenslaufs, also nach Einsetzen der Geschlechtsreife, eine intensive Auseinandersetzung mit Körper, Psyche, sozialer Umwelt und physischer Lebenswelt statt. Die Angehörigen der „Generation Z“ finden demnach deutlich andere wirtschaftliche, politische und kulturelle Bedingungen vor, als die noch vorangehenden Generationen.
(INFO: *Klaus Hurrelmann (geb.1944) ist ein bekannter Universitätsprofessor in Berlin und deutscher Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler)

GENERATIONENKONFLIKTE:

…Diese hat es schon immer gegeben: Die Generation Y hat die Arbeitswelt schon weitgehend verändert, die Generation Z (kurz Gen. Z) stellt nun die Arbeitgeber vor weitere Herausforderungen.
So ist sie die erste komplett „digitale“ Generation, hat völlg andere Werte und vor allem Erwartungen als ihre Vorgänger: Stichworte wie „Work-Life-Balance“, Flexibilität und auch Mitbestimmung dürften allen in diesem Zusammenhang geläufig sein. Hier sind zukünftig deutlich Konflikte zwischen den verschiedenen Mitarbeitergenerationen vorprogrammiert.
(Quellen: Wikipedia)

Anmerkung: Aus dem Konzept der „Work-Life-Balance“ entwickelt sich laut der Deutschen Gesellschaft für Personalführung die „Work-Life-Blend“. Private Angelegenheiten sollten auch während der Arbeitszeit geregelt werden können, gleichzeitig ist man jedoch auch bereit, bei Bedarf in der Freizeit zu arbeiten u.v.m.


Es ist also kein Wunder, dass manch ältere, aber vor allem auch manche junge Menschen „ohne wesentliche Ausbildung und Bildung“ sich um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt Sorgen machen. Nahezu einhellig, und unabhängig von Alter und Region erwarten die Experten „eine global steigende hohe Arbeitslosenquote“ schon in den nächsten Jahren (siehe Bertelsmanns-Studie : „Delphi-Studie“ des Millenium-Projectes – 2050: Die Zukunft der Arbeit, einem internationalen „Think-Tank“ (=Denkfabrik) von Experten).

Mich interessiert die Frage, was passiert eigentlich mit den vielen Menschen, die durch die Digitalisierung „überflüssig“ werden. Das Argument zahlreicher Experten, dass viele neue Jobs und Arbeitsbereiche entstehen werden, stimmt nur bedingt. In aller Regel werden die „Überflüssigen“ davon nicht profitieren, weil ganz einfach neuere, ganz andere Qualifikationen und Kompetenzen gebraucht werden. Werden alle diese Menschen dann vom Staat alimentiert?

Nun, die bürokratischen Mühlen mahlen immer noch viel zu langsam… Ein „Turbogang“ ist bei Politikern wohl unbekannt.
Was hat sich eigentlich die letzten Jahre am schnellsten verändert? Da fällt mir nur das rasante Wachstum des Online-Handels ein…“ Während Online-Händler Vorschriften, Bedingeungen etc. leicht per Internet erfüllen können, stecken sonstige Branchen weiterhin in einem äußerst starren, bürokratischen, „papiernen“ Vorschriftenkorsett fest. Am schlimmsten ist es bei gewissen „Ämtern und Behörden“, die nach dem Motto handeln: „Das haben wir doch immer schon so gemacht“…grrr!

(Siehe hierzu auch ausführlicher „Interessantes“ zum Thema in meinem anderen Blog „Europas Klima“)

Kunden-Gewinnung und – Bindung“ durch Internetaktivitäten: Es gibt viele unterschiedlichen Marketing-Maßnahmen, die alle online durchgeführt werden, um schnellstens Marketingziele zu erreichen.
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DIGITALISIERUNG IST ZWAR DAS ZAUBERWORT: ABER…es liegt allein in unserer Verantwortung die Digitalisierung auch so zu gestalten, dass sie auch zur „Menschlichkeit“ mit beiträgt und diese nicht überflüssig macht.


Das Internet ist und bleibt in unserem „digitalen“ Zeitalter auch in Zukunft weiter ein Phänomen,das die Art und Weise, in der wir kommunizieren, immer weiter und schneller grundlegend ändern wird.

Im „Gesundheitssystem“ wird die Digitalisierung in Zukunft wohl doch wesentlich schwieriger werden. Hier gibt es eine besonders große Baustelle: Warum die Digitalisierung auf diesem Gebiet vielleicht nicht so schnell funktioniert? Die menschlichen Kompetenzen sind hier wohl eben nicht so leicht zu ersetzen.
Immerhin kommt nun endlich mit dem „Gesetz zur Digitalen Versorgung“ (DVG) durch Minister „Jens Spahn“ das lange angekündigte Digitalgesetz in die parlamentarische Beratung.

Allerdings fehlt noch ein wichtiger Teil: Bestimmungen zur „elektronischen Patientenakte (ePa)“ sollen in einem weiteren Gesetz erst noch geregelt werden…Weiter geht es dann mit Anbindungen (ab dem Jahr 2020-22) auch an die „Telematik-Infrastruktur“ ( = TI). Allen „TI-Verweigerern im Gesundheitswesendrohen übrigens später saftige Bußgelder. Die TI soll zügig ausgebaut werden: Ärzte-Apotheken-Krankenhäuser u.v.m. Der alte Spruch zeigt hoffentlich Wirkung: „Wer nicht mit der Zeit geht“…


Ich hatte kürzlich das Glück, ein wenig Zeit mit einem “ ITler“ in einem längeren Gespräch zu verbringen, um mir die Probleme und Missverständnisse der IT-Branche (Informations-Technologie) anhören zu dürfen. Das Hauptproblem sei derzeit: Personal mit „Informatik-Kenntnissen“ wird überall händeringend gesucht!
Aber insgesamt werde sicher wohl alles besser, wenn erst „5G“, „KI“ „Bitcoin“ und „Blockchain“ uns endlich alle von 😉 der Arbeit befreit habe??

Öfters mal wieder etwas Neues…

Anmerkungen z.B.: „5G“ ist der neue, schnelle Mobilfunkstandard, der nun schon ab 2020 in Deutschland (von 4 Anbietern) flächendeckend eingeführt werden soll. Die nächste Mobilfunkgeneration 5G bindet Smartphones mit hunderten von Mega-Geschwindigkeiten an. So ist auch der Energieverbrauch bei einigen neuen der mit 5G ausgestatteten Geräte sehr gering.


Der Siegeszug der Digitalisierung: Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind online, egal ob für die mediale Nutzung, zum Shoppen oder eben zur Kommunikation.

Blockchain“ ist unbestreitbar eine geniale Erfindung: Die „Blockchain-Technologie“ macht es möglich, digitale Informationen zu verteilen, ohne dass diese fälschungssicher kopiert werden können und bildet damit das Rückgrat einer neuen Art des Internets...

Eine „Blockchain“ ist eine auf vielen Rechnern verteilte Datenbank, die digitale Transaktionen sicher dokumentiert. Die Liste der Transaktionen ist für alle Blockchain-Teilnehmer einsehbar. Das technische Modell der Blockchain wurde im Rahmen der Kryptowährung „Bitcoin“ entwickelt: Bitcoin ist eine rein digitale Währung – begründet 2009 -, die auf einem dezentralen Bezahl-Netzwerk basiert und die eine Blockchain als technologisches Rückgrat benötigt.

HOME OFFICE

HOME-OFFICE
Remote-Workers-Life (= mobiles Arbeiten): Im Rahmen der „New Work“ Bewegung spielen vor allem flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Remote Work eine große Rolle. So hat zunächst das Angebot, im „Homeoffice“ oder „Remote“ zu arbeiten, ein wenig zugenommen. Beim Vergleich von Stellenangeboten macht dieses „Benefit“ einen Arbeitgeber natürlich attraktiver. Viele Unternehmen schließen schon unter dem Schlagwort „flexible Arbeitszeiten“ auch die Möglichkeit auf „Homeoffice“ mit ein .
Ist denn das HOME-OFFICE nun wirklich doch die Zukunft? Warum arbeiten eigentlich nicht einfach „mehr“ Menschen, die es wohntechnisch könnten, ausschließlich von zuhause aus, als „Home-Office-Worker“? Technisch wäre dies für Firmen sicher optimal in manchen Berufszweigen, die keine Anwesenheitspflicht benötigen. Zunehmend mehr Teams kommunizieren ohnehin meist digital. Sie vergessen dabei aber oft, dass die Gewährung von Homeoffice mit einer ganzen Reihe rechtlicher Anforderungen verbunden ist.
Aktuell gibt es eine „deutliche Mehrheit“ der Arbeitgeber, die das Homeoffice ermöglichen und es teilweise auch selbst nutzen. (Quelle nachzulesen in: Fachzeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ 09/19).

PLUS-PUNKTE: Morgens keine „Zeitfresser“: Weniger Fahrtwege = weniger Emissionen = bessere Vereinbarung mit dem Privatleben = Work-Life Balance?

BIG-BROTHER IS WATCHING YOU“ ! Zitat: aus dem Roman „1984von George Orwell (1903-1950) Er war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist.

NACHTEILE:
Was viele Menschen nicht wissen: Neben den vielen positiven Eigenschaften der ständigen Erreichbarkeit gibt es auch eine deutliche Schattenseite, die sich nicht nur Hacker, sondern inzwischen auch der Staat und die Behörden zu nutze machen: Allein anhand deiner Telefonnummer kannst du jederzeit geortet werden. Alle deine Gespräche können über das Mikrofon deines Telefons aufgezeichnet und auch die Daten deines Telefons an Dritte übertragen werden. Für Aussenstehende ist dies alles heutzutage kein Problem mehr. Alles, was man hierfür benötigt ist eine bestimmte Software, die dein Handy, Smartphone oder PDA in ein gut getarntes Spionagewerkzeug verwandelt.

Außerdem gilt leider immer noch: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ : ES GIBT MANCH SKEPTISCHE ARBEITGEBER: .„Die wenigsten der befragten deutschen Großunternehmen glauben übrigens, ihre Mitarbeiter seien im Home-Office produktiver als im Büro.“ (Quelle nachzulesen in: Fachzeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ 09/19).
Die Kernprobleme sind wohl vor allem die neuen Kontrollmöglichkeiten. Es lässt sich heute – wie oben erwähnt – genauestens überprüfen, ob die Mitarbeiter wirklich ihrer Arbeit nachgehen und eine ausreichende Produktivität erzielen.
Zugleich sind – wie oben schon erwähnt – rechtliche Aspekte nicht außer Acht zu lassen – beispielsweise der betriebliche Datenschutz. Darüber hinaus gilt: In Deutschland müssen alle Plätze für „Tele-Arbeit“ eigentlich den gleichen Vorschriften entsprechen wie im Betrieb.

Arbeitgeber sind nach der „Arbeitsstätten-Verordnung“ angehalten, die Arbeitsplätze ergonomisch zu gestalten und ihre Beschäftigten zu unterweisen, dies wäre beim Home-Office schwierig umzusetzen.
Und viele, ganz andere vor allem „juristische Hürden“ stehen hier noch deutlich im Weg.
Es ist derzeit auch in der Diskussion, dass Homeoffice und ständige Erreichbarkeit – „New Work“ – auch krank machen kann. Es muss jedem bewusst sein, dass nicht jeder Job auch tatsächlich Home Office tauglich ist.

Manche Arbeitnehmer fühlen sich beim Arbeiten „zuhause“ auch vom ständigen „Informationsfluss der Firma“ abgeschnitten

Aktuell gibt es eine „deutliche Mehrheit“ der Arbeitgeber, die das Homeoffice ermöglichen und es teilweise auch selbst nutzen. (Quelle nachzulesen in: Fachzeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“ 09/19).

ALLES HAT SEIN FÜR UND WIDER? Doch was ist uns WIRKLICH wichtig?


Weiter so… geht nicht, gibt’s nicht. Zitat: © „Artur Fischer“ (einer der erfolgreichsten Erfinder weltweit).
Es braucht vor allem „auch in der Wirtschaft neue Fähigkeitsprofile“ für alle Chefs und alle Mitarbeiter, vor allem in der älteren „50er-60er Jahre“-Generation.

„Bin ich darum 80 Jahre alt geworden, dass ich immer dasselbe denken soll? Ich strebe viel mehr täglich etwas anderes, neues zu denken, um nicht langweilig zu werden. Man muss ich immerfort verändern, erneuern, verjüngen“. ZITAT:
– Johann Wolfgang von Goethe – (1749-1832) war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. (Wikipedia)

Wir brauchen mehr weltweit sichtbare „Leuchttürme“!
(Die Morgendämmerung leuchtet schon am Horizont!
)

MADE IN GERMANY“ hat immer noch weltweit einen sehr guten Ruf:

MEHR „LEUCHTÜRME“ in der Wirtschaft müssen her: Die Art und Weise, wie manche deutsche Unternehmen bestimmte „Ecosysteme“ im wirtschaftlichen Sinn (Verbund von Unternehmen mit gemeinsamer Wertschöpfung) für ihre Plattform-Lösungen nutzen, birgt ein riesiges Wertepotenzial.
Die Entwicklung von autonomen Unternehmen hin zu „Ecosystemen“ wird zunehmend durch die Digitalisierung verstärkt. Es ist einfach wirklich großartig! „The Wind of Change“ darf aber kein Windhauch, sondern sollte sich weltweit zum „Orkan“ entwickeln.
Nicht nur in Deutschland gibt es (z.B. in der Auto-Industrie, aber auch in vielen bekannten „Medien“ oder den großen „Handelsunternehmen„) viele absolut herausragende Unternehmen.
„Wir dürfen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen“! (Zitat stammt übrigens aus der Bibel (Bergpredigt: Matthäus 5,14-16).
In Deutschland sind z.B. Axel Springer oder Otto als hervorragende „Eco-System-User“ (Ökosystem), sozusagen als weltweit sichtbare „Leuchttürme“ bekannt. Kleinere Unternehmen dagegen hinken oft nach und tun sich schwerer mit dem „Wandel“.
EINE WEIT VERBREITETE NEUE POLITISCHE FÜHRUNGS-STRUKTUR und -KULTUR wird allerdings schmerzlich vermisst und fehlt uns in Deutschland an allen Ecken und Enden.


INNOVATION – Plattform – Ökonomie:

Weltweit sind auch schon länger Unternehmen wie Flixbus oder Airbnb oder Uber mit ihrer sog. Asset – light – Strategie (= Geschäftsmodelle mit relativ geringem Anlagevermögen sind besser skalierbar) bekannte marktbeherrschende Konzerne. Auch bei uns haben sich seit einiger Zeit einige starke „Player“ etablieren können, etwa Amazon oder Check24 im Versicherungsvertrieb oder wie oben erwähnt, der Fernbusbetreiber Flixbus, der auch international sehr erfolgreich ist.


EIN NEUER „POLITISCHER“ SLOGAN“ MÜSSTE GEBOREN WERDEN:
„GEHT NICHT GIBTS NICHT“

…Vor allem bei unseren deutschen Behörden 😉
Das allergrößte Problem: Deutschlands „Unternehmen“ ersticken zunehmend hierzulande an der endlos veralteten und nervtötenden Bürokratie. Gerade jetzt brauchten wir alle eine Regierung, die gerade am „heiligen“ Beamtenapparat änderungswillig ist. Nicht nur die Bevölkerung ist hier frustriert. Die Unternehmen müssten eigentlich dringend entlastet werden und bekommen von der Politik nur leere Versprechungen bzw. „Hinhaltungen“…

In vielen Tageszeitungen war im letzten Halbjahr zu lesen, dass sich über die notwendige (erweiterte) Digitalisierung wenigstens alle „Gewerkschaften und Arbeitgeber“ jetzt einig sind:
Um sich weltweit in der „Digitalisierung“ zu behaupten, würden Deutschlands Unternehmen „Millionen von neuen Arbeitnehmern“ benötigen und zwar mit weitreichenden „digitalen“ Know-How-Fähigkeiten. Woher nehmen…?

Es gibt aber leider nicht genug junge ausgebildete Arbeitskräfte. Also müssten diejenigen, die prinzipiell zur Verfügung stehen, an- oder umgelernt werden. Deutschland droht in der digitalen Welt eine „immense Bildungslücke“ und leidet dazu immer noch extrem an dem bisherigen „Fachkräftemangel“.

Leider war Deutschland in den letzten zehn Jahren von dem weltweiten „innovativen Standard“ noch meilenweit entfernt.

Unser Land liegt derzeit immer noch deutlich hinter den Spitzenreitern (z.B. Nummer 1=Singapur, dann folgt die Schweiz, Belgien etc.) Deutschland belegt bisher nur den 21. Rang. Quelle: Innovationsindikator 2018, den das Fraunhofer ISI zusammen mit dem ZEW für den BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) erstellt hatte.

Das darf aber keinesfalls so bleiben, weil Deutschland (das bisher „weltweit“ zwar eher nur im unteren Mittelfeld liegt) auf jeden Fall „sehr wohl auch die besten intellektuellen“ und „technischen Ressourcen“ aufweisen kann, um z.B. bei der „Digitalisierung“ auch wirklich ganz vorne als „Global Player“ mit dabei zu sein:
Gott sei Dank scheint sich das alles aber derzeit doch endlich zu ändern: Eine neue Studie (11.2019) des „Fraunhofer-Instituts (ISI) zeigt, dass digitale B2B-Plattformen (= Online-Marktplätze) in der deutschen Industrie endlich angekommen sind (siehe mein Kurzbericht weiter oben)…die Zukunft aller liegt in diesen neuen digitalen Wertschöpfungspotenzialen. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. (Quelle: https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2019.html )

Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet“. Zitat: Alan Kay  (*1940) ist ein amerikanischer Informatiker, der als Pionier in den Bereichen der objektorientierten Programmierung, Smalltalk, Squeak und der Gestaltung grafischer Benutzeroberflächen gilt.

FEHLT UNS EIGENTLICH IRGENDETWAS? Wir haben doch alles…sind wir nicht alle wunschlos glücklich?

SMARTPHONESÜCHTIG?

Was ist eigentlich die letzten Jahre für uns in unserem Umfeld so „elementar anders“ geworden, bzw. was fehlt uns selbst denn jetzt „aktuell“ in unserer jetzigen Gesellschaft zunehmend am meisten?

Ich kann hier nur sagen, was mir persönlich am meisten fehlt:

Trotz der enormen Kontaktmöglichkeiten im Internet ist man oft einsamer geworden in der Masse. Das ist vielleicht derzeit auf dem Land sicherlich noch anders als in großen Städten…
UND…? DIE MENSCHLICHKEIT: BLEIBT SIE AUF DER STRECKE?
Das folgende „Gedicht“ beschreibt den Zustand haargenau, der mir kürzlich auf einer Zug-Reise beim Kurzaufenthalt in einem Hauptbahnhof auffiel, als wir in einem Café saßen und dort auf den Zuganschluss warteten: Alle Tische waren besetzt mit „auf ihre Mobiltelefone gebannt starrenden Menschen“...das gleiche Bild bot sich dann auf den Bahnsteigen, bevor der Zug einfuhr…und weiterhin auf der Fahrt „im Zug“ auf den anderen Sitzplätzen…

„Durch die digitalen Netzwerke schaffen wir langsam die analogen Netzwerke ab. Und werden irgendwann merken was eigentlich verhältnismäßig = analog bedeutet hat“. Zitat: Lenz, Christian


Einsam in der Masse

Nur noch in den sozialen Netzwerken unterwegs
Dabei sein ist doch alles
Soviel Privates wird preisgegeben
Auf ganz viel Aufmerksamkeit erpicht

Fotos wandern zuhauf ins Netz
Unbegrenzt, private, auch sehr brisante
Hoffen auf ganz viele „gefällt mir“
Teilweise abertausende von Klicks

Dialoge nur noch mit Geräten führen
Durch eine belebte Stadt laufen
Den Blick einzig auf das Telefon gerichtet
Keinen Rundblick mehr wagen

Nichts sehen, nichts mehr wahrnehmen
Rundum wie ein luftleerer Raum
Total der Welt entrückt
Einsam in der großen Masse

© Ingelore Jung
Juli 2018


P.S.: Die passende Kombination von Gedanken und Bildern hier im Blog war nicht einfach...Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Bilder sowie manche`bekannten oder unbekannten Zitate/Spruchweisheiten und kurze Gedichten umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.


„ZUKUNFT digital“ Blog veröffentlich im Januar 2020