„Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird. “ Zitat: Blaise Pascal (1623-1662) französischer Mathematiker, Literat, Philosoph.

Lesedauer: ca. 15-20 min. je nachdem wie ausführlich 😉

Wie alles begann:

Moses, der nachweislich im vorderen Orient lebte, wo die Wissenschaft heute die „Wiege der Menschheit“ vermutet, berichtet uns in der „Bibel“ als erster Mensch vor über 3000 bis 4000 Jahren, von der Schöpfung der Welt durch Gott. Diese Überlieferung hat sich bis heute erhalten. Er behauptete auch, dass das ganze Universum von Gott erschaffen worden sei, auch wenn unser Universum Milliarden von Jahren zurück liegt, wie man heute weiß.

Konzeptionen zur Erschaffung der Welt aus dem Nichts oder aus einem präexistenten Chaos gibt es in verschiedenen Religionen.
Wir wissen heute auch, dass es bereits vor 2,5 Millionen Jahren archaische Menschen auf unserer Erde gab, die sich eindeutig vom Tier unterschieden. Und wir wissen heute auch, dass man den „homo sapiens“, den heutigen „modernen“ Menschen seit knapp 200 tausend Jahren nachweisen kann.

Weder Moses noch die griechischen Götter haben den „Mythos“ Gott erfunden, die Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,1–2,3(4a)) geht eindeutig auf „Babylonische Quellen“ zurück.

Wissenswertes: Babylon war eine Stadt, die in der „Antike“ vor mehr als 4000 Jahren gegründet worden ist. Sie war als Hauptstadt Babyloniens eine der wichtigsten Städte des Altertums.

Sie liegt in einer Region zwischen zwei Flüssen, Euphrat und Tigris. Deshalb nennt man das Land auch Zweistromland oder Mesopotamien. Babylon lag ca. 100 km entfernt von Bagdad, im heutigen Irak. Die Ruinen der Stadt sind unter anderem von dem deutschen Architekten „Robert Koldewey“ Anfang des 20. Jahrhunderts teilweise freigelegt worden. Sie wird auch als Wiege unserer Kultur bezeichnet. In der Bibel ist sie als ein Hort des Lasters und als „Sünden-Babel“ bekannt.

Das berühmte Gilgamesch-Epos stammt aus dem babylonischen Raum…Hierüber zu berichten wäre sicher spannend, würde aber den Rahmen dieses Blog-Artikels sprengen...


Die Bundeslade:

Sie gehört zu den bekanntesten Reliquien des Juden- und Christentums: Die Bundeslade war ein heiliger Kultgegenstand – eine legendäre Reliquie – der Israeliten. Laut Bibel wurden in der Truhe unter anderem die „zwei Steintafeln mit den zehn Geboten“ aufbewahrt, die Moses von Gott auf dem Berg Sinai empfangen hat.

Über 2000 Jahre wurde nach dieser Bundeslade gesucht, bis vor wenigen Jahren ohne Erfolg. Seit ihrem Verschwinden rankten sich Legenden und Mythen über ihren Verbleib. Auch Zweifel an ihrer Existenz wurden geschürt.

Für großes Aufsehen“ sorgte 2009 ein Statement des Patriarchen „Abuna Pauolos“, der höchsten Autorität der Kirche von Äthiopien. Nach einer Audienz bei „Papst Benedikt XVI.“ antwortete er auf die Frage über den Verbleib der Bundeslade: „Sie befindet sich bei uns in „Axum“. In Äthiopien ist der Thron der „Bundeslade“, seit hunderten von Jahren schon. Ich habe sie selbst gesehen!“
Wie kommt sie in ein Land am Horn von Afrika? Mit über 3 Mio. Jahre alten archäologischen Funden blickt die Region auf eine reiche antike Kultur zurück. Aksum liegt auf einer Höhe zwischen 2000 und 3000 m. Zu den bedeutendsten Stätten gehören die christlichen Felsenkirchen in Lalibela aus dem 12. bis 13. Jh. In Aksum liegen die Ruinen einer antiken Stadt mit Obelisken, Gräbern, Burgen.
*Professor James Davila* von der St. Andrews University (Schottland) hat einen „antiken“ hebräischen Text übersetzt: Dieser Text beinhaltet eine Inventarliste der Habseligkeiten des israelischen Königs Salomo. Neben Gold und anderer Kostbarkeiten ist auch die „Bundeslade“ aufgelistet. Darüber hinaus liefert der Text auch Hinweise auf den Abtransport der Bundeslade und beschreibt die Route, die die Reichtümer Salomos auf ihrer Reise aus Jerusalem genommen hatten. Auch das Ziel wird genannt: Nach dem hebräischen Text gelangte sie einst in den Mittleren Osten
.

Davila fügte hinzu, dass der Text inhaltliche Parallelen zu einer der „Qumranschriften“ vom Toten Meer aufweist. Eine der Schriftrollen thematisiert ebenfalls den Standort der Schätze aus Salomons Tempel. Vieles wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben…
(*Prof.James R. Davila* ist ein schottischer Bibelwissenschaftler.)
(Quelle: Welt.de: Dennis Kluge, N24)


Alle großen Religionen, die jüdische, die Christliche und der Islam haben ihren Ursprung im Vorderen Orient, wo das „Märchenerzählen“ große Tradition hat. Jede dieser drei Religionen fußt auf mündlich weitergegeben Erzählungen, dabei „bedient“ sich die jeweils „jüngere“ Religionsgeschichte aus Quellen der älteren Religion.
Übrigens „spürten“ die damaligen Menschen auf Erden – schon weit vor Moses – dass ohne eine allseits anerkannte „Autorität“ überall Chaos herrschen würde. Diese Erkenntnis hat Moses aus Ägypten mitgebracht: Der allgemeine GLAUBE an die allerhöchste Autorität haben sich Jahrtausende lang Kaiser und Könige bis auf den heutigen Tag zunutze gemacht: „König von Gottes Gnaden“…wer will da schon widersprechen? Die Idee von Moses, die 10 Gebote – als von Gott gegeben – seinem Volk zu offenbaren, war schon genial. So bekam er seine „Aura“ und wurde – vermutlich – wie selbstverständlich der unangefochtene Führer.

Juden, Christen und Muslime beziehen sich bis heute auf „Moses“, auf das Volk Israel und seinen Auszug aus Ägypten. Moses führte die Israeliten aus Ägypten heraus, wo sie ungerecht vom Pharao behandelt wurden. Außerdem ist Moses derjenige, der Gott in einem brennenden Dornenbusch sah…
Für Historiker handelt es sich bei der Moses „Geschichte“ jedoch nicht um einen historisch exakten Bericht, sondern um eine LEGENDE...


Zwischen Islam und Christentum gibt es viele Gemeinsamkeiten. Beide Religionen erzählen – obgleich auf unterschiedliche Weise – ähnliche Geschichten über Adam und Eva, Noah und Abraham, Maria und Jesus. Es sind – wie auch das Judentum – „abrahamitische Religionen“. Der Islam ist auch eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert n. Chr. in Arabien durch Mohammed gestiftet wurde.
Da der „Koran“ ja wesentlich jünger ist als die Bibel, kann man bei den „Koran-Verfassern“ auch die Kenntnis der biblischen Schöpfungsgeschichte voraussetzen! 
Wenn man die Bibel und den Koran vergleicht, findet man so auch zahlreiche Namen, Erzählungen und Themen, die ganz ähnlich sind, aber doch irgendwie unterschiedlich interpretiert werden. Der Koran ist „suggestiv“ und „betörend“ verfasst, die Bibel dagegen eher ein „Tatsachenbericht“.


Es entspricht der Wahrheit, dass Juden, Christen und Muslime verschiedene Vorstellungen von dem Allmächtigen Gott besitzen.  Beispielsweise lehnen Muslime – wie auch die Juden – den Glauben der Christen an die Dreieinigkeit und die göttliche Wiedergeburt ab. Dies bedeutet allerdings nicht, dass jede dieser drei Religionen einen anderen Gott verehrt:
Es gibt nur den „Einen Wahren Gott“ , den Schöpfer des Himmels und der Erde: Dies ist im Christentum unser „GOTT“.

Der Begriff “Allah” ist also einfach auch das arabische Wort für “GOTT” . Der Glaube an Gott, den Schöpfer, gehört bei all diesen Religionen absolut zum Kern der religiösen Botschaft.

Wer ist Allah wirklich?
Allah ist also das arabische Wort für DEN EINEN GOTT und nicht der Name irgendeines privaten Gottes der Muslime. Allah ist IM ISLAM der einzige im islamischen Recht angebetete und verehrte „Schöpfer des ganzen Universums“ : Auch „arabische“ Christen nennen diesen Gott Allha. ER schuf die Menschen und zeigte ihnen durch seine Offenbarung den besten Weg im Diesseits, damit sie im Jenseits nicht eine Strafe erleiden.

Der Begriff „Hölle“ – wie die Christen ihn kennen – ist auch in anderen Religionen bekannt. In der griechischen Mythologie kamen zum Beispiel nach dem Tod die „Ungeweihten“ in das Reich des Gottes „Hades“. Im Islam wird die Hölle als feuriger Abgrund dargestellt, über die eine schmale Brücke in den Himmel führt. Alle Seelen der Toten müssen über diese Brücke gehen, und die Verdammten fielen in das Feuer hinunter, wenn sie nicht durch die Gnade Allahs erlöst würden. (Näheres Infos hierzu über Wiki)


Islam „ALLAH“
(Kalligraphie)

Der „ISLAM“ ist eine Religion der Anbetung. Viele Moslems beten mit Ernst und Andacht ihre liturgisch vorgeschriebenen Gebete. Das Verhältnis eines Moslems zu Allah läßt sich am besten an den täglichen fünf Gebetszeiten darstellen, die zu den unaufgebbaren Grundlagen des Islam gehören. Das Gebet im Islam ist ein Muss, kein Soll, sondern ein Gesetz. Das Bild des alles beherrschenden Allah hat das Alltagsleben aller Moslems in Familie, Schule, Arbeit und Politik tief geprägt.

Selbst das Gebot, sich von Gott kein Bild zu machen, enthält bereits ein solches, nämlich das eines männlichen Gottes“.
Zitat: © Kurt Marti (1921 – 2017), Schweizer Pfarrer, Schriftsteller und Lyriker


Im Islam herrscht sog. „Bilderverbot“ . So verbietet es der ISLAM, Gott auf einem Bild darzustellen. Die Muslime nahmen dieses Bilderverbot früher besonders ernst. Heutzutage schmücken sich Muslime aber doch mit Hinweisen auf ihren Schöpfer. Das ist sehr oft das Wort „Allah“ in arabischer Schrift. Damit zeigen Muslime, wie wichtig ihnen Allah ist. Man findet dies Symbol zum Beispiel als Kettenanhänger oder auf Bildern in vielen Moscheen, in muslimischen Haushalten, Geschäften und an vielen anderen Orten. Auch die Hand der Fatima ist z.B. ein kulturelles Zeichen im islamischen Volksglauben Nordafrikas und des Nahen Ostens. Es gilt als universell schützend und als wirksamste Abwehrmaßnahme im Kampf gegen die „Dschinn“ (=Dämonen) und den „Bösen Blick“.

Allāhu akbar
GOTT IST GROSS

Im „Christentum“ gibt es dagegen unzählige christliche Bilder, Symbole, Reliquien etc., die teilweise auch „angebetet“ werden.
So beschuldigen auch viele „Protestanten“ die Römischen Katholiken wegen der – in ihren Augen – götzendienerischen Anbetung der Heiligen und der Jungfrau Maria.
In den katholischen „Wallfahrtsorten“ (z. B. Lourdes) wurde schon immer mit „Devotionalien“ enorm viel Geld verdient. Devotionalien: Es sind Gegenstände, die der Andacht (lateinisch: devotio ‚Hingabe‘-, Ehrfurcht‘) und der Förderung der Frömmigkeit dienen.

Zum Beispiel gibt es unzählige Arten von Kreuzdarstellungen, Rosenkränze, Heiligenfiguren und Heiligen-Bildnisse, Ikonen, Andachtsbilder oder Medaillen wie etwa die „Wundertätige Medaille“ : Eine „wundertätige Medaille“ (frz. Medaille miraculeuse) ist eine kl. meist silberne „ovale“ Medaille, die auf eine kirchlich anerkannte Marienerscheinung zurückgeht. Sie ist häufig in einen Rosenkranz eingearbeitet oder wird gesondert daran befestigt. Sie ist eine „Sakramentalie“: Die Sakramentalien sollen die natürliche und übernatürliche Welt miteinander verbinden, d.h. dass sie unser menschliches Leben sozusagen „heiligen“. Meines Erachtens gibt es allerdings wichtigere Dinge im Leben eines Christen. (Wikipedia)

SYMBOLE FÜR DEN NAMEN CHRISTUS:

„Christogramm“: ΧΡ, oder ☧, auch Konstantinisches Kreuz genannt: Die griechischen initialen: X=(CHI) P=RHO (CHR= Abkürzung für Christus). Es ist nach dem Kreuz und dem Fisch das am häufigsten verwendete Symbol für Jesus Christus. Besonders in der Spätantike war es weit verbreitet. Es wird seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. von Christen verwendet. Es war für die Christen ein „geheimes“ Zeichen.

Christus-Mongramm mit Kreuz und „Alpha & Omega“ : Das A & O = dem ersten und letzten Buchstaben im griechischen Alphabet. Der Hinweis auf Christus, den Anfänger und Vollender des christlichen Glaubens. Er sagt: „Ich bin das A und O: „Der Anfang und das Ende“ (Offenbarung 1,8).

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist ihs.jpg

Jesus-Monogramm: „IHS“ dieses spezielle Monogramm ist seit dem 15. Jh. vor allem durch die jesuiten bekannt geworden. Das Symbol nach seinen lateinischen Buchstaben: Jesus-Hominum-Salvator (= Jesus-Heiland-Seligmacher)


DER ISLAM IM OSMANISCHEN REICH

Mohammed oder Muhammad (571-632 n. Chr.) war der Religionsstifter des Islam. Er gilt im Islam als Prophet und Gesandter Gottes. (Sein Leben und Wirken ist sehr ausführlich nachzulesen im „Netz“ (z.B. bei Wiki). das würde hier den Rahmen sprengen…

Im „Mittelalter“ herrschte im Islam (vor allem im großen osmanischen Reich) eine sehr hohe, bewundernswerte Toleranz gegenüber „Andersdenkenden“. Das ist auch heute teilweise – leider nur in einigen dieser Länder – noch so. (siehe hierzu Wissenswertes im meinem anderen Blog-Artikel: „CHRISTENTUM“ aktuell: Probleme und Chancen).

Nicht zu vergessen ist auch die – schon vor Jahrhunderten – hohe, angesehene islamische „Kultur“ : Es waren vor allem die – schon im Mittelalter berühmten – arabischen „Ärzte und Gelehrten“, weiter die hervorragenden, weltberühmten Baumeister mit den prachtvollen Bauten wie z.B. der Alhambra etc. Wir haben von ihnen die „arabischen“ Zahlen bekommen und unschätzbar wertvolle „Überlieferungen“ der alten „Philosophen wie Platon, Sokrates“ usw. von denen wir nie etwas erfahren hätten…Dies alles war vor hunderten von Jahren das großartige Werk berühmter „arabischer Geisteswissenschaftler und weltweit hochangesehener arabischer Gelehrter“.

Was wären wir heute ohne diese ungemein wertvollen „Überlieferungen“ dieser damaligen hochangesehenen islamischen Kultur des Mittelalters?


Es finden sich sehr viele, unterschiedliche GLAUBENSRICHTUNGEN IM ISLAM – So gibt es noch fast unzählbar viele religiöse Sondergemeinschaften des Islams, die weder dem Sunnitentum noch der „SCHIA“ angehören, wie z.B. die „Ibaditen“ (vorwiegend im Oman, aber auch in Algerien, Tunesien gibt es kleinere Gruppen von Ibaditen).
Der Begriff „Schiiten“ bezieht sich auf die „Schia“ Ali, die Partei von Ali Ibn Abi Talib, einem Cousin und Schwiegersohn des Propheten Mohammed.

Der Koran ist für Muslime die Botschaft Allahs. Sie glauben, dass der Prophet Mohammed diese vom „Engel Gabriel“ erhalten hat. Daher ist der Koran allen Muslimen sehr wichtig.

Wie die Juden die Tora (=heilige Schrift), so versuchen viele Muslime den Koran möglichst oft zu lesen und zu verstehen. Insgesamt besteht der Koran aus 114 Kapiteln. Sie heißen Suren. Jede Sure ist noch einmal in Verse unterteilt. Sie heißen Aya. Das Wort „Koran“ (qur’an) bedeutet „das Vorgetragene“ oder „das Vorzulesende“. Das ist Arabisch und die Sprache des Koran.
Die Suren des Koran werden auf eine besondere Art und Weise vorgetragen. Das klingt fast ein bisschen musikalisch. Für die Aussprache und Betonung der Buchstaben gibt es sogar eigene Regeln. Das Freitagsgebet ist für alle Männer und Jungen ab der Pubertät Pflicht. Frauen wird es nur empfohlen.
Den Koran gibt es heute in fast allen Sprachen der Welt, auch auf Deutsch. ( Quelle: Religionen entdecken.de) Fotos: Pixabay


Hier folgen nun die größten Islam-Gruppierungen:

Sunniten und Schiiten glauben beide an die göttliche Herkunft des Korans und sind sich auch hinsichtlich der Bedeutung der „Fünf Säulen des Islam“ einig (Bedeutung siehe unten am „Steinbild“). Gewisse Unterschiede bestehen in der religiösen Praxis, Traditionen und Gebräuchen. Die spätere Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten ist deutlich älter als die christliche Spaltung zwischen West- und Ostkirche. Sie beginnt mit der Diskussion über die legitime Nachfolge des Propheten Mohammed nach dessen Tod im Jahr 632 n.Chr. Bis in die Gegenwart blieben Schiiten und Sunniten meist voneinander getrennt und hegen immer noch tiefsitzende Ressentiments gegeneinander.

SUNNITEN: Experten schätzen, dass 70 bis 85 Prozent aller Muslime „Sunniten“ sind. Die „Sunniten“ waren der Ansicht, Mohammed habe keinen Nachfolger benannt und wollten diesen selbst wählen. Ihr Name leitet sich von „Sunna“ (arabisch für „Brauch, überlieferte Norm“) ab. Sie bilden die Mehrheit im überwiegenden Teil der arabischen Welt, in der Türkei, Nordafrika und Europa, insbesondere Frankreich (Nordafrikaner!) und im deutschsprachigen Raum, in dem die meisten Muslime aus der Türkei stammen.

SCHIITEN: Etwa zehn bis 15 Prozent der Muslime weltweit sind „Schiiten“. Die „Schiiten“ hingegen forderten, der neue Kalif oder Imam „müsse ein Nachkomme Mohammeds“ sein. Ihrer Ansicht nach hatte der Prophet das ebenso gesehen und seinen Vetter und Schwiegersohn „Ali“ benannt. Aus ihrem Namen „Schia Ali“, aus dieser „Partei“ Ali`s, entwickelte sich die Bezeichnung „Schiiten“ . – Da die Schiiten keinen leiblichen Nachfahren Mohammeds als weltlichen Führer durchsetzen konnten, entwickelten die Schiiten das Konzept der „geistlichen Herrschaft“ durch einen „Imam“. Die schiitischen „Imame“ stammten aus der Familie von Ali und waren über ihre Mutter Fatima, die Tochter Mohammeds, „echte“ Nachfahren des Propheten. Schiitische Mehrheiten gibt es in Iran (etwa 95 %), Irak, Syrien, Libanon, Jemen, Afghanisten auch einige wenige in Kuwait, Aserbaidschan, Pakistan und Bahrain. Auch im Jemen bestehen seit Jahrhunderten viele schiitische Gemeinschaften. Die Schiiten im Libanon stellen in diesem Land nur 45 % Schiiten der muslimischen Bevölkerung.

Die „Ibaditen“ (im Oman) sind eine religiöse Sondergemeinschaft des Islams, die weder dem Sunnitentum noch der Schia angehört. Insgesamt stellen die Ibaditen mit knapp 2 Millionen Anhängern nur eine kleine Minderheit unter den Muslimen dar.


Diese Grafik zeigt die größte Verteilung muslimischer Glaubensrichtungen. (Grafik: made by Ulla Gottschlich) 😉

Nicht auf meiner Land – Karte benannt bzw. eingezeichnet (da zu klein) sind: Der „sunnitische“ Staat Katar (Qatar) mit der Hauptstadt „Doha“. Er liegt auf einer Halbinsel und grenzt im Süden an Saudi-Arabien. Vor der Küste im Nordwesten liegt dann das „sunnitische“ Königreich Bahrain: Es ist ein aus 33 Inseln bestehender Staat in einer Bucht im Persischen Golf, östlich von Saudi-Arabien und westlich von Katar.
Das Emirat „Kuwait“ (mit 65 % Sunniten und 35 % Schiiten) liegt auch auf dieser Arabischen Halbinsel (südlich vom Irak). Der Westen und Norden von Kuwait grenzt an den Irak und der Süden an Saudi-Arabien. Im Osten des Landes liegt der Arabische (Persische) Golf.

Im Norden vom Oman (Ibaditen) liegen die Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.):
Die Mehrheit der Bewohner sind „Sunniten“ (16% Schiiten), Hier leben unter der geringen Anzahl regulärer Staats-Bürger zirka 70 % Araber und 10% Nomaden. Von der gesamten Bevölkerung aber sind über 70% Ausländer.

Der Islam ist in den „Vereinigten Arabischen Emiraten“ die „Staatsreligion“ und bildet somit auch einen Teil der Gesetzgebung. Religionen wie das Christentum oder der Hinduismus werden von „Ausländern“ praktiziert und im vollen Umfang respektiert. Es gibt christliche Kirchen und Tempel in Dubai und Abu Dhabi. Streitigkeiten wegen Religion und deren Ausübung sind in den VAE gänzlich unbekannt.

Am 2. Dezember 1971 entließ Großbritannien die ehemaligen „Trucial States“ am Persischen Golf in die Unabhängigkeit. Unter Führung von Abu Dhabi wurden damals „die Vereinigten Arabischen Emirate“ – (VAE) – gegründet. Sie liegen im Südosten des Persisch-Arabischen Golfs. Sie bestehen aus insgesamt sieben EmiratenAbu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al Quwain, Fujairah und Ras al-Khaimah. Ihre Hauptstadt ist Abu Dhabi. Früher beruhte der Wohlstand der Emirate auf dem Perlenhandel, heutzutage auf dem Export von Gas und Erdöl. Die VAE haben das siebtgrößte Ölvorkommen der Welt. Sie sind eine der am weitesten entwickelten Volkswirtschaften des Nahen Ostens. Da ein Ende der Öl- und Gasvorräte abzusehen ist, wird der „Dienstleistungs-Sektor“, nun seit einiger Zeit verstärkt ausgebaut. (Quelle: Fischer Weltalmanach)
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Unter den sieben Emiraten gibt „Abu Dhabi“ außenpolitisch den Ton an: Derzeit stehen sie in ständigem“Kampf“ mit dem radikalen „Terror-Netzwerk“: Auf der einen Seite mit den „Dschihadisten des ISLAMISCHEN STAATES (IS)“ und dem sunnitischen Terror-Netzwerk „al-Qaida“:
Was sich dann gleichermaßen (auf der anderen Seite) auch bezieht auf den „schiitischen Islamismus der Iraner“ sowie auf den „sunnitischen Islamismus der Muslimbruderschaft“ vor allem in Syrien und Jordanien und die „Hamas“ (Algerien), die auch allesamt bei uns in Deutschland vom Verfassungschutz beobachtet werden.


Schiitischer Halbmond

Noch 2004 war es der jordanische „König Abdullah II.“, der das Wort vom „schiitischen Halbmond“ prägte. Diesen Bogen wollte das Mullah-Regime im Iran über den Irak, Syrien bis hin zum Libanon spannen. Der Monarch erntete dafür viel Kritik aus Teheran und Bagdad, doch er sprach nur aus, was die Araber alle fürchten: eine „schiitische Dominanz“ im Nahen und Mittleren Osten über Landstriche, die seit Jahrhunderten von sunnitischen Muslimen beherrscht wurden, sogar dann, wenn sie selbst in der Minderheit waren. (Quelle: Welt.de).
(Anm.: Abdullah II. bin al-Hussein (*1962) ist der König des haschemitischen Königreichs von Jordanien)
Doch die „Politik“ und die Ungleichheit der Geschlechter in diesen Staaten möchte ich hier nicht weiter kommentieren.


Splittergruppen:

So gibt es im ISLAM auch diverse – teils völlig konträre – Glaubensrichtungen wie die „Wahabiten“ , Zayditen, Drusen, Babismus und unzählige mehr...

DAS KÖNIGREICH SAUDI-ARABIEN ist eine strenge „Absolute Monarchie“: Hier hat der (absolutistische) König das alleinige Sagen über sein Volk und das Land. Die Haupt- und Staatsreligion ist der „hanbalitische“ Islam (= eine der 4 sunnitischen Rechtsschulen) in seiner „wahabitischen“ Prägung, dem 73 % der Bevölkerung angehören.
Andere Sunniten stellen 12 % der Bevölkerung, Schiiten etwa 10 bis 15 %.

Zwei der drei heiligsten Stätten des Islams, die Kaaba in Mekka und die Propheten-Moschee in Medina, liegen in Saudi-Arabien. Das öffentliche Religionsbild im Land ist extrem steng fundamentalistisch, religiös islamisch-konservativ, und es herrscht noch eine „mittelalterliche“ Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia.
So wurden auch die Auffassungen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) stark durch die saudi-arabische Auslegung des Islams geprägt, deren besonders gewalttätige Terroraktionen bekannt sind.
 
Der erste König Saudi-Arabiens „Ibn Saud“ (1875-1953) gründete 1932 das heutige Königreich „SAUDI-ARABIEN“ nach den Grundsetzen der „Wahabiten“ auf. Gegründet wurde der „Wahabismus“ im 18. Jh. n.Chr. von „Muhammad ibn Abd al-Wahhab“. Diese Bewegung wurde von der Saudi-Dynastie übernommen. Die Anhänger nehmen für sich in Anspruch – streng puristisch und traditionalistisch – diese islamische Lehre authentisch zu vertreten unter „Ausschluss“ aller anderen islamischen Glaubensrichtungen. DAS EINZIG WAHRE: Die „Wahabiten“ erklären viele „andere“ Muslime zu „Abweichlern“ und die Schiiten sogar zu „Nichtmuslimen“. Die meisten „Wahhabiten“, die sich neuerdings auch „Salafiten“ nennen, gibt es vor allem hier in Saudi-Arabien. Das hat ihnen in der „muslimischen“ Gemeinschaft „weltweit“ den Ruf der „Intoleranz und des Fanatismus“ eingebracht.

Die Mehrheit der weltweit bekannten islamischen Fakultäten („Glaubensschulen“ z.B. in Ägypten) lehren nach diesen extrem strengen Regel-Grundsätzen. Ein Beispiel:

Fünf Merkmale des „Wahabismus“:
-Radikale Ablehnung jeglicher Menschenverehrung
-Verwerfung des Heiligenkultes und Betonung der Einheit Allahs
-Abschaffung des Rosenkranzes (99 Kugeln, je einen für jeden Namen
Allahs) und Unterlassung der Ausschmückung der Moscheen
Anerkennung von Koran und „Hadith“ als „einzige“ Offenbarungsquelle und strenge „Forderung“ nach einer „wörtlichen“ Auslegung des Korans, die „jegliche allegorische Deutung“ zu einem „Mißbrauch“ werden läßt!! Quelle: Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V., c/o Mandy Schütze, D-74582 Gerabronn

(Info: Der Begriff „Hadith“ bezeichnet die Überlieferungen der „Aussprüche“ und „Handlungen“ des islamischen Propheten Mohammed, die neben dem „Koran“ die wichtigste Quelle für die religiösen Vorschriften im Islam sind, (Z.B. was Mohammed in verschiedenen Situationen seines Lebens gesagt und getan haben soll).


POLITISCHE IDEOLOGIE:

Mit „Islamisten“ meint man heute Muslime, die eine politische „Ideologie“ – den Islamismus – vertreten, nach der bereitsaus dem Koran und der Sunna (der auf Muhammad und seine Gefährten zurückgeführten Überlieferung) ein „vollkommener“ islamischer Staat abgeleitet werden könne, in dem „wirklich alles nach dem göttlichem Gesetz“, der „SCHARIA“, geregelt werden solle.
Muslime, die dieser politische Überzeugung oft fanatisch anhängen, werden also allgemein als „Islamisten“ bezeichnet.
So gibt es auch eine ganze Reihe unduldsame Islamisten, die einen Umsturz mit Gewalt befürworten, bis hin zur Billigung terroristischer Methoden. Der Islamismus ist eine „politische Ideologie“, die einen islamischen Staat, auch Gottesstaat genannt, anstrebt und eine umfassende, „streng“ islamische Lebensordnung nach den Grundsätzen der Scharia etablieren will. Diese gefährliche Ideologie wird auch als „islamischer Fundamentalismus“ bezeichnet. Der Begriff „Dschihad“ oder „heiliger Krieg“ besagt : Radikale Islamisten wollen eben diesen auch mit Waffengewalt umsetzen. Sie streben die „totale Veränderung der Gesellschaft“ nach ihren Vorstellungen mit radikalen Mitteln an. (Quelle: magazin sofatutor.com)

NULL-TOLERANZ GEGEN ANDERSGLÄUBIGE
Die Radikalisierung des Islam und das „Fanatische“ findet sich heute bei Terrorgruppen wie dem „Islamischen Staat“ (IS) und in Afrika/Asien bei radikalen Organisationen wie Boko Haram etc., die nach der MACHT streben. Sie ist eine islamistisch-terroristische Gruppierung im Norden Nigerias, die auch in den Anrainerstaaten Tschad, Niger und Kamerun aktiv ist. „Boko Haram“ setzt sich für die Einführung der „Scharia“ in ganz Nigeria und auch das komplette Verbot westlicher Bildung ein; auch die Beteiligung an Wahlen lehnt sie ab. Bekannt ist die „Christenverfolgung“… (Hierzu mehr Informatives in meinem anderen Blog: CHRISTENTUM)


Freitagsgebet“: Der Freitag ist für die Muslime der Höhepunkt der Woche – so wie für die Christen der Sonntag, am Freitag denken Muslime beim „Salāt al-dschumʿa“ (=Tag der Zusammenkunft) gemeinsam an Allah. Der Freitag ist für viele Muslime der wichtigste Tag in der Woche. Dann verrichten sie in der Moschee das Freitagsgebet: Es heißt „Gumu’a-Gebet“. Die Freitags-Predigt heißt „Khutba“. Für Männer ist der Besuch der Moschee am Freitag Pflicht. Folgendes geschieht beim Freitagsgebet: „Der Muezzin ruft zum Gebet“. Dann steigt der Imam der Moschee in die „Gebetskanzel“ und predigt. Er ehrt Allah. Dann spricht er das „Glaubensbekenntnis“ und anschließend über ein ausgewähltes Thema. Der Imam versucht den Menschen Mut zu machen und ihren Glauben zu stärken. Die „Koran- Verse“ liest der „IMAM“ immer in arabischer Sprache. Anschließend sprechen alle Muslime ein Bittgebet und auch nach der Predigt noch ein gemeinsames Gebet. Die Dauer des Freitag-Gebetes liegt bei ungefähr 45 Minuten.

Unterschiede beider Religionen

Es gäbe über die Unterschiede beider Religionen im Mittelalter und der Neuzeit noch sehr viel Interessantes zu berichten: Dies möchte ich aber hier nicht weiterverfolgen, das würde den Blog-Rahmen sprengen. „Interessierte“ können dies auch gut im „Netz“ in vielen Quellen nachlesen.

Auch der zeitlich gemeinsame Weg von Islam und Christentum ist durch die Jahrhunderte hinweg immer wieder von Missverständnissen und gegenseitigen Anklagen gesäumt gewesen.

Die muslimische Welt kennt – wie bereits erwähnt – verschiedene Glaubensrichtungen. Hier sind es die größten Gruppen – also die Sunniten und die Schiiten – die sich immer wieder heftig bekämpfen.

Die Islamwissenschaftlerin Najla Al-Amin vom Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück spricht von „Konfessionen“: Sie vergleicht die Trennung von Schiiten und Sunniten mit der zwischen „Protestanten und Katholiken“. In den „Grundzügen“ des Glaubens und in der religiösen Praxis seien sich Sunniten und Schiiten heutzutage „zu etwa 95 Prozent gleich“, sagt sie. Ein Unterschied sei insbesondere die Stellung und Bedeutung des Propheten Mohammeds und seiner Nachkommen, der zwölf Imame.

Die „Muslime“ sehen in „Jesus“ einen zeitlich vor Mohammed lebenden Propheten, und „verurteilen“ das Christentum als eine Verirrung.

Die islamische Religion“ diente damals wie heute auch oft als Vorwand für politische Ziele: Die heutigen Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten haben nach Ansicht vieler Experten nichts mit religiösen Fragen zu tun, sondern mit politischen. So sagte der Politikwissenschaftler und Friedensforscher „Jochen Hippler“ (vom Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen) der Konflikt zwischen Saudi-Arabien (Sunniten) und dem Iran (Schiiten) habe einen deutlich politischen Kern: die „Vormachtstellung“ am Persischen Golf. Die „Religion“ Islam werde von den Regierungen vor allem als „Spielball“ eingesetzt.

Gehört der Islam zu Deutschland? Konservative Politiker akzeptieren ihn dann als Religion, wenn er verfassungskonform ist. Gut zu sehen ist das exemplarisch an der jüngsten Verlautbarung des Bundes-Innen-Ministeriums. Da tat Staatssekretär Markus Kerber kund, es gebe einen deutschen Protestantismus, einen deutschen Katholizismus und ein deutsches Judentum. „Und wenn es einen Islam geben soll, der zu Deutschland gehört, dann müssen die deutschen Muslime ihn als ,deutschen Islam‘ definieren – und zwar auf dem Boden unserer Verfassung.“
Konservative Muslime haben die gleichen Rechte auf kulturelle Identität wie liberale Europäer. Das Problem ergibt sich erst dadurch, dass eine gedankenlose Politik sie beide dazu nötigt, dies unter ein Dach zu bringen…(Quelle: www.cicero.de – Von Alexander Grau)

Wenn der christlich-islamische Dialog auch recht schwierig ist, so hängt das nicht nur mit unseren gemeinsamen aktuellen politischen und gesellschaftlichen Problemen zusammen, sondern vor allem mit dem unterschiedlich definierten Verhältnis von Gott und Welt, Religion und Staat, Glauben und Gesellschaft.

In unserem christlichen Umgang mit dem Islam sollte es (meiner Meinung nach) um die Wahrnehmung und Wertschätzung dieser anderen Religion (natürlich nicht die der „Terrorgruppen“!) gehen und nicht um die Pflege von Feindbildern oder um „unrealistische“ Harmonie-Vorstellungen.

Probleme und Widersprüchlichkeiten bzw. Unvereinbarkeiten im Verhältnis unserer beider Religionen sind nicht zu leugnen, sondern realistisch festzustellen. Zugleich aber besteht auch die Herausforderung „zur Verständigung“ über den Weg eines „friedlichen Zusammenlebens von Christen und Muslimen“ ernsthaft beizutragen und zwar sowohl in unserer „westlichen“ Gesellschaft wie auch in den „islamischen“ Ländern.

HISTORIE: „DIE HAGIA SOPHIA“ oder Sophienkirche ist eine – in den Jahren von 532 bis 537 n. Chr. erbaute – ehemalige byzantinische Kirche, die im Jahr 537 n.Chr. als „Reichskirche“ des griechisch-orthodoxen Kaiserreiches BYZANZ geweiht wurde. Erster Baubeginn dieser weltberühmten Kuppelbasilika war also schon im 6. Jh. n.Chr. – veranlasst wurde der Prachtbau von dem römischen Kaiser Justinian (482-565 n.Chr.), der wohl der bekannteste Herrscher des „Oströmischen Reiches und der Spätantike“ war. Er hatte eine starke Verbundenheit mit dem christlichen Glauben. Die HAGIA SOFIA war damals die größte Kirche des Christentums. Konstantinopel war auch das Zentrum der Christenheit. Im Jahre 1453 nach der Eroberung Konstantinopels – des heutigen Istanbuls – durch die türkischen OSMANEN – wurde die HAGIA SOFIA anno 1453 zur „Moschee“ deklariert und mit Minaretten versehen. Republik-Türkei-Gründer „ATATÜRK“ machte die HAGIA SOFIA im Jahre 1935 zu einem „MUSEUM“. Seit nun fast 100 Jahren wird sie als weltweit berühmtes „Museum“ genutzt. (Ayasofya Müzesi, „Hagia-Sophia-Museum“). Sie ist die letzte der „spätantiken“ christlichen Großkirchen, die  im Römischen Reich errichtet wurde und zwar von: „Konstantin dem Großen“ (272-337 n. Chr.) der von 306 bis 337 n.Chr. römischer Kaiser war.

Die Hagia Sophia war die Kathedrale Konstantinopels, Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und immer schon religiöser Mittelpunkt der Orthodoxen Kirche und ist heute ein Wahrzeichen Istanbuls und gehört zum WELTKULTURERBE.
Seit langem gibt es Ärger mit der türkischen Staatsführung, die bisher schon sehr lange mit allen Mittel versuchte, aus der HAGIA SOPHIA eine MOSCHEE zu machen: Es gibt in der Türkei eine nationalistische Vereinigung für Denkmalschutz, die seit 2004 – mit Unterstützung von RECEP TAYYIP ERDOGAN – versuchte, mit allen juristischen Mitteln, die HAGIA SOFIA wieder als ein islamisches Gotteshaus – also als Moschee – zu nutzen. Nun ist es Erdogan letztendlich doch gelungen, sich bei Gericht durchzusetzen…

Der russische Patriarch KYRILL I. hat sich sich vehement GEGEN diese Umnutzung ausgesprochen: „JEDER VERSUCH, DAS TAUSENDJÄHRIGE GEISTIGE ERBE der berühmten Kirche von Konstantinopel zu entwürdigen oder zu verletzen, wurde und wird vom russischen Volke mit Bitterkeit und Empörung wahrgenommen..“ betonte das Kirchenoberhaupt (Juli 2020). Was nun mit der Hagia Sophia geschehe, werde dem russischen Volk, das mehrheitlich „russisch-orthodox“ sei, tiefen Schmerz bereiten...“

Zuvor hatte auch die „Unesco“ die Türkei vor der eigenmächtigen Umwandlung des historischen Gebäudes in eine Moschee gewarnt. Mit dem Status als „Weltkulturerbe“ seien „eine Reihe von Zusagen und rechtlichen Verpflichtungen verbunden“, erklärte die UN-Kulturorganisation und rief die Türkei vor einer Entscheidung zum Dialog auf, der aber nie erfolgte...es wurde einfach entschieden:
24.07. 2020: Die Hagia Sofia ist nun wieder eine Moschee

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, erkannte das Gericht aktuell den „seit 1935“ bestehenden „Status eines Museums“ für den Kuppelbau aus dem 6. Jahrhundert ab. Stattdessen könne nun sofort die Hagia Sophia, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, nun für muslimische Gottesdienste genutzt werden, hieß es in der Gerichtsentscheidung.


RELIGIONSFREIHEIT?

Wir leben in der westlichen Welt zum einen in einer Gesellschaft, welche die „Freiheit der Religionsausübung“ in ihrem Grundgesetz verankert hat. Wir leben zweitens aber auch in einer Gesellschaft, in der die Religionsausübung hier im Verschwinden begriffen ist, zumindest was die zweitausend Jahre lange in unseren Breiten dominierende „christliche Religion“ betrifft.

Im Gegensatz zu der Situation bei den „Muslimen“ oder „Menschen, die jüdischen Glaubens sind“, ist den westlichen Ländern seit Jahren die „tiefe christliche Gläubigkeit“, so wie sie es früher einmal bei uns gab, bei vielen Menschen weitgehend verloren gegangen, mit Ausnahme vielleicht von denjenigen, die in südamerikanischen oder mediterranen Ländern leben.

Obgleich immer weniger Menschen einen Gottesdienst besuchen, ist er immer noch das zentrale Element des christlichen Glaubens. Ein Gottesdienst folgt einem bestimmten Ritus, der durch einen überlieferten Ablauf oder durch Festsetzung durch eine geistliche Instanz vorgegeben ist, wie etwa die Liturgie der katholischen Kirche und der orthodoxen Kirchen oder die evangelische Agende (Als Kirchengesetz ist die Agende für evangelische Liturgien verbindlich).

Tatsache ist: Christen sind fast überall auf unserer westlichen Welt auf dem Rückzug, und wir sehen aber auch fassungslos und leider auch tatenlos zu, dass Christen in einigen anderen Ländern bedrängt werden bzw. auch ihr Leben aufs Spiel setzen für ihren Glauben. Christen haben dort nirgendwo eine „Lobby“. Religiöse Toleranz ist völlig unbekannt in vielen Ländern. Hierzu folgt eine ausführlichere Darstellung weiter unten im Text.

Der rasante Rückzug vom „christlichen Glauben“ findet aber vor allem bei uns hier „in Europa“ statt (Näheres siehe in meinem gesonderter Blog: „CHRISTENTUM heute Probleme und Chancen“).

Das Christentum in unserer Zeit und die zunehmende Islamisierung Europas“:
Abendland gegen Morgenland? Mit Abendland sind die traditionell christlich geprägten Teile Europas gemeint, oft im Gegensatz zu den Ländern des Morgenlandes, in denen der Islam sehr verbreitet ist.

Bei uns geht die Sonne unter, dort geht sie auf?
Die weltweite Islamisierung ist mittlerweile wohl keine Frage mehr des „Ob“, sondern eine Frage des „Wann“… (Zitat: Laila Mirzo, Buchautorin-Islamexpertin)


„Morgenland“ ist die Vorstellung eines von Europa aus betrachtet in Richtung Sonnenaufgang liegenden Gebietes. (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

Die Zahl der Muslime nur in „Deutschland“ wurde für 2015 auf etwa 5 Millionen Menschen geschätzt, was zirka 6% der deutschen Bevölkerung entspricht. (Wikipedia). In ganz „Europa“ arbeiten, wohnen und studieren bereits gegenwärtig etwa 10 Millionen Moslems.

„In einem Szenario verdoppele sich die Zahl der „Muslime“ bis 2050. Der muslimische Anteil an der Bevölkerung Europas könnte sich in den kommenden Jahren „massiv“ erhöhen – und möglicherweise sogar „vervielfachen“ .
Das prognostiziert eine Studie der Denkfabrik „Pew Research Center“, die der „DIE WELT“ (deutsche überregionale Tages-Zeitung) vorliegt. Nach einem von drei zugrunde gelegten Szenarien würde sich der muslimische Anteil allein in „Deutschland“ gar mehr als verdreifachen, nämlich von rund sechs Prozent (2016) auf knapp 20 Prozent (2050). (DIE WELT: Veröffentlicht am 30.11.2017 von ANSGAR GRAW).

Mit einer weiteren deutlichen Zunahme der Muslime in Europa müssen wir rechnen, einmal wegen deren hoher Geburtenrate, dann aber auch wegen Migration, Flucht und Vertreibung.

In Deutschland ändert sich schon vieles z.B. wie Muslime die „Schulen“ in Deutschland verändern: Da es in Deutschland keine staatlichen islamischen Feiertage gibt, prallen auch hier Verfassungsgüter wie Glaubensfreiheit und Schulpflicht aufeinander. So wollen etwa beim Fest des Fastenbrechens die meisten muslimischen Familien schulfrei für ihre Kinder. Oder etwa die Weigerung eines muslimischen Kindes, sich zum Geburtstag mit einem Lied gratulieren zu lassen. Das kommt selten vor – aber es passiert. Es gibt viele Beispiele…Immerhin verbietet ein Prophetenwort aus der islamischen Überlieferung, Geburtstage zu feiern, weil dies eine Nachahmung von Juden und Christen wäre und so weiter…in manch kontroverser Frage haben vor Gericht klagende Muslime sogar das verfassungsmäßige Recht in Deutschland auf ihrer Seite.


WELT-VERFOLGUNGS-INDEX (2020): Er ist eine Rangliste der 50 Länder, in denen Christen derzeit die stärkste Verfolgung wegen ihres Glaubens erleben. Open Doors gibt den Weltverfolgungsindex jährlich neu heraus:
Wesentliche Trends und Schwerpunkte
1) Ausbreitung militanter islamischer Gruppen in den instabilen Subsahara-Staaten Afrikas
2) Ausbreitung militanter islamischer Gruppen in Süd – und Südostasien
3) Wachsende Gefährdung der Christen durch das organisierte Verbrechen in Lateinamerika
4) Ausbau der digitalen Überwachung bedroht in diesen Ländern kirchliches Leben
5) Kirche in Syrien und Irak geschwächt – kaum rückkehrwillige Christen
6) Christliche „Konvertiten“ sind am allerstärksten von extremer Verfolgung betroffen!

Auch in unserem 21. Jh. gibt es überall immer noch auf der Welt die radikale „Christen-Verfolgung aus angeblich „religiösen Gründen“ . Es sind nach dem „Welt-Verfolgungs-Index“ aber nicht nur die verfolgten Christen z.B. in Pakistan, Afghanistan, China, Indien, Nordkorea etc. sondern, es gibt auch eine ständig wachsende Zunahme von Verfolgungen und Unterdrückung durch ein „immer repressiveres Regime“ in vielen anderen Ländern, zum Beispiel:

Vor allem in den „afrikanischen“ Ländern z.B. in Somalia, Eritrea und Sudan (in denen grausame Christen-Verfolgungen stattfinden), sind „radikal-islamistische“ Organisationen im Vormarsch, wie z.B. die „sunnitische Muslim-Bruderschaftin Nordafrika, Syrien. Vor allem in Nord-Afrika arbeiten „Al Kaida“-Abkömmlinge im Untergrund. Überall in Europa (also auch in unserem Land!) sind genau auch diese Gruppierungen präsent. Sie werden bei uns durch den Verfassungsschutz „beobachtet“. Auch – wie oben schon erwähnt – ist die „Boko Haram“ , die als eine radikale, islamistische terroristische Gruppierung im Norden Nigerias herrscht, eine grausame Macht. Unserer Auffassung nach besteht dort noch ein abgrundtief mittelalterliches Denken. Alles radikalisiert sich zunehmend…und zwar „im Namen Allahs“.

Nach der algerischen Verfassung herrscht in Algerien angeblich Religionsfreiheit, offene christliche Missionierung ist jedoch verboten. Wer aber öffentlich vom Islam zum Christentum übertritt, muss mit extremer Verfolgung rechnen. Bisher galt „Algerien“ unter den islamischen Staaten lange noch als liberaler Ort für Andersgläubige. Das hat nun abrupt aufgehört: Seit 2019 werden auch „dort massiv Christen verfolgt“, Kirchen werden einfach (ohne Rücksprache) von der Regierung geschlossen, teilweise verwüstet. (Aktuelle Quelle: Open Doors und WAMS 15. 12. 19)

Wenn wir Gläubigen keine Hoffnung mehr haben, wer denn dann?
Diese absolut ernste Lage steht für einen mittlerweile „weltweiten“ Terror-Trend gegen „Andersgläubige“ …

Aktuell im Jahre 2019: Radikale Christen-VerfolgungenRangliste in der Reihenfolge:
Nordkorea-Afghanistan-Somalia-Libyen-Pakistan-Sudan-Eritrea-Jemen-Iran-Indien-China…etc. Im April 2019 wurde z.B. in Sri Lanka durch einen Bombenanschlag die St. Sebastian-Kirche in Negombo völlig zerstört.

„Eines wissen Terroristen genau. Der wirksamste Sprengstoff ist Angst“ .
Zitat: © Georg Skrypzak (*1946) Aphoristiker


NEVER FORGET
Nine Eleven“: Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. „Al Qaida“ : Mohammed Atta, Salafist: Er war einer der fünf Entführer von American-Airlines-Flug Nr. 11, des ersten „Flugzeugs“, das anno 2001 in den Nordturm des „World Trade Centers“ in NEW YORK gesteuert wurde. … Die Anschläge verursachten den Tod von fast 3.000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord. (Quelle: Wikipedia, sowie Foto: Pixabay)

TERROR-GRUPPEN-BEKÄMPFUNG

Die US-Regierung unter George W. Bush reagierte 2001 damals unter anderem mit dem Krieg in Afghanistan, der nach ihren Angaben al-Qaida zerschlagen, deren Anführer Osama bin Laden fassen oder töten und das mit ihm verbündete Regime der Taliban entmachten sollte. Auch den Irakkrieg 2003 begründete die US-Regierung unter anderem mit den Anschlägen. Osama Bin Laden bekannte sich erstmals 2004 als deren Initiator. US-Soldaten töteten ihn erst (fast 10 Jahre später) bei der Operation „Neptune Spear“ am 2. Mai 2011 in dessen letztem Versteck in Abbottabad (Pakistan). Al-Kaida selbst, als diese in einer mehrseitigen Erklärung der Tod Bin Ladens bestätigten, kündigte an, den „Weg des Dschihad“ fortzusetzen.

„Mordgedanken pur“
Stahlvögel in die Türme
>> Elfter September
<<
© EPROM (*1941), deutscher Aphoristiker

DSCHIHAD…oft als »Heiliger Krieg« bezeichneter Kampf der Muslime zur Verteidigung und Verbreitung des Islams. Oder auch: Zu den muslimischen Grundpflichten gehörendes Streben, nach dem islamischen Glauben zu leben: „Großer Dschihad“ (religiöse und ethische Pflicht zur Selbstbeherrschung und Selbstvervollkommnung).

Die Islamexpertin „Laila Mirzo“ warnt in ihrem Buch („Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“) vor „Dschihad, Scharia und Islamisierung“ in Deutschland. (www.cicero.de).
Es sind sicherlich hier bei uns die „liberalen“ Muslime in der Mehrzahl. Viele sind in unserer Gemeinschaft gut integriert.
Frau Mirzo beschreibt (im Übrigen ohne Polemik) wieso „der liberale Islam“ gegen den enormen Kräfte der Gewalt überhaupt kaum Chancen hat: Der europäische, liberale Islam sei viel zu schwach gegenüber den „streng-orthodoxen, schriftgetreuen Muslimen“ .
Sie schrieb: Es ist einfach eine Tatsache: Ein „nicht-reformierter Islam“ bedeutet immer auch „Scharia“, die im Namen „Allah`s“ ausgeübt wird und vom Koran, der heiligen Schrift des Islam abgeleitet ist. Das wird jeder gläubige Moslem bestätigen.

„Die Scharia“ (Wortbedeutung = Weg zur Quelle): Im Koran kommt dieser Begriff genau nur ein einziges Mal vor, nämlich in „Sure 45, Vers 18“.

Ist die Scharia ein Gesetzbuch?

So einfach ist es nicht. Muslime können nicht mal eben in die Bibliothek oder ans heimische Bücherregal gehen und das Buch mit der Aufschrift „Scharia“ herausholen. Unter dem Begriff Scharia werden alle möglichen Gesetze und Normen zusammen gefasst, die aus dem Koran und der Sunna des Propheten hervorgehen. (Quelle: Tagesschau.de)

Weil die Koran-Grundlagen-Texte auf so vielfältige Weise ständig „interpretiert“ werden können, haben sich – wie oben schon erwähnt – im sunnitischen Islam „vier Rechtsschulen“ entwickelt: die hanbalitische, die hanafitische, die malikitische und die schafiitische Rechtsschule. Zwischen ihnen bestehen teilweise sehr große Unterschiede, was Verständnis und Interpretation der Quellen angeht.

Die Scharia bestand ursprünglich jahrhundertelang nur als eine lose, ungeordnete ethisch-religiöse Gesetzes-Sammlung: Es gibt kein festgeschriebenes „Gesetzeswerk“.
Die „Scharia“ ist insgesamt ein sehr komplexer Begriff, der „ethische, moralische, rituelle und auch rechtliche Aspekte“ beinhaltet, als eine Art patriarchalischer allgemeiner Rechtsverordnung, die oft aber auch eine reine „Interpretationssache“ ist. Sie wurde zudem von „Gelehrten“ in der über 1000-jährigen Geschichte immer wieder verändert.

Tatsache ist aber, dass die wenigsten Menschen (im Islam) überhaupt eine umfassende Kenntnis davon haben, was die Scharia alles genau beinhaltet, und das ist auch verständlich, denn man muss wohl erst viele Jahre studieren, um sie in all ihren Facetten kennen zu lernen.
Wenn jemand von der Scharia spricht, ist damit nicht gleich klar, was genau er meint. Sie wird manchmal mit „Blutrache“ bei Verstößen gleichgesetzt. Es bedarf ständiger Rückfragen an die „Gelehrten“– womit man dann wieder inmitten von „Interpretationen“ und Diskussionen ist...so scheint vor allem für divergierende Interpretationen „Tür und Tor“ geöffnet. Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.(wasglaubstdudenn.de/142217/kontakt)

Die „Bedeutung der Scharia“ nimmt seit etwa Mitte der 1970er Jahre nicht nur in allen islamischen Ländern „wieder deutlich kontinuierlich“ zu.


Unsere Kritiker halten der Anwendung der Scharia in „westlichen“ Ländern entgegen, dass die Scharia „nicht mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ vereinbar sei. Der „Europäische Gerichtshof für Menschenrechte“ in Straßburg (EGMR) urteilte in mehreren Verfahren, dass die Scharia „inkompatibel mit den fundamentalsten Prinzipien in der Demokratie“ sei... Aber das Ganze sprengt hier den Rahmen…und ist vielleicht irgendwann einmal Thema für einen neuen Blog…


Jeder Muslim könnte selbst im Koran oder in der Sunna alles über die Scharia nachlesen... so heißt es… ABER: Das kann sehr kompliziert sein, weil die Schriften oft nicht eindeutig sind. Deshalb gibt es Rechtsgelehrte, die die Fragen von Gläubigen beantworten. Einen solchen Gelehrten nennen sunnitische Muslime „Mufti“, das Gutachten heißt „Fatwa“. Da es ja – wie erwähnt – die verschiedenen Rechtsschulen mit unterschiedlichen Antworten gibt, können auch die Gutachten einzelner „Muftis“ völlig voneinander divergieren, d.h. ganz „unterschiedlich“ ausfallen...

Heute sind viele „Muftis“ von der „staatlichen Gewalt“ in ihrem jeweiligen Land abhängig. Was das bedeutet, kann man in Saudi-Arabien sehr gut beobachten: Noch bis vor kurzem hieß es dort von einigen Gelehrten, dass Autofahren für Frauen sehr schädlich sei. Jetzt, da das Königshaus aktuell das Fahrverbot für Frauen aufhebt, verändern sich plötzlich auch die Ansichten der Rechtsgelehrten dazu. 😉

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern vor allem von denen, die das Böse zulassen“. Zitat: Albert Einstein. (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

Europa und die Scharia

Die Scharia wird in „Europa“ bisweilen von „radikalen Islamisten“ benutzt, um sich als Polizisten aufzuspielen:
Wie war das noch, als in „Wuppertal“ dort im Jahr 2014 eine selbst ernannte „Scharia-Police“ durch die Straßen patrouillierte... oder als in „Brüssel“, einer Stadt mit ca. 20 Prozent muslimischen Bürgern, als die Partei „Islam“ dort erst kürzlich eine strikte Geschlechtertrennung im öffentlichen Nahverkehr forderte.

Auch in Deutschland haben wir seit 2010 eine islamisch geprägte Partei: Das Bündnis für Innovationen und Gerechtigkeit (BIG).
Die „Muslimisch-Demokratische Union“ schloss sich auch diesem Bündnis Anfang 2014 an. Das Bündnis soll der türkischen Regierungspartei AKP nahestehen.  Das BIG kandierte jetzt erstmals 2019 sogar zur Europawahl. (Quelle: BPB -Bundeszentrale für Politische Bildung).
In unserem Land ist es für die gesellschaftliche und politische „Integration des Islam“ ganz entscheidend wichtig, dass er sich „ohne Wenn und Aber“ kompatibel zum Grundgesetz verhält und nicht versucht, „rechtsfreie Nebenwelten und Schlupflöcher“ zu generieren.
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Es soll hier bewusst „keiner Islamophobie“ das Wort geredet werden, sondern es soll eine nüchterne, so weit wie möglich wertungsfreie Feststellung des Zeitgeistes, sowie des „IST-Zustandes“ vorgenommen werden. Über all dieses könnte man noch wesentlich mehr berichten, aber das würde doch deutlich den Umfang dieses Blogs hier sprengen.


Wie kann denn der „radikale Islam“ bei uns mit den „europäischen Werten“ von Humanismus, Rechtstaatlichkeit und Gleichberechtigung eigentlich überhaupt vereinbar sein? Hier streiten sich die Gelehrten!


Christenverfolgung weltweit…Wie stark ist dieser HASS? Menschen gegen Menschen

Zeitgleich findet zudem (nach Darstellung der Hilfsorganisation „Open Doors“) seit längerer Zeit „auch in Asien“ eine ständig wachsende „Radikalisierung von Muslimen“ und der Aufstieg anderer religiös-fanatisch-nationalistischer Bewegungen statt.
Vor hundert Jahren lebten mehr als 80 Prozent aller Christen in „Europa“ und „Nordamerika„. Heute wohnen von über 2 Milliarden Christen weltweit dagegen „zwei Drittel“ in „Asien“, „Afrika“ und „Lateinamerika!
Hier kommt es aktuell erneut – vor allem in Asien (Nordkorea, Indien, Pakistan, Afghanistan, Sri Lanka, China etc.) – wie oben schon erwähnt – erneut zu einer verstärkten, grausamen Christenverfolgung: Folter-Mord-Verbrennen christlicher Symbole wie Kirchen etc.
„Heilige“ Religionskriege – wie im finstersten europäischen Mittelalter – gibt es wieder erneut auf unserer Erde.

„Heilige“ Religionskriege – wie im finstersten europäischen Mittelalter – gibt es wieder erneut auf unserer Erde.

Der Koran ist die heilige Schrift des Islams, die gemäß dem Glauben der Muslime die wörtliche Offenbarung Gottes an den Propheten Mohammed enthält. Er ist in einer speziellen Reimprosa abgefasst, die auf Arabisch als „Sadsch“bezeichnet wird. (Quelle: Wikipedia sowie Foto: Pixabay)

Gemeinsam wären wir stark…

Es gibt weltweit leider nur einige wenige „guten“ Erfahrungen der „Zusammenarbeit“ der katholischen Kirche und Vertretern des Islam – etwa als Beispiel in Nigeria – die zeigen, dass der interreligiöse Dialog und der gemeinsame Einsatz für die Religionsfreiheit sehr wichtig sind.


Vorurteile?

Niemand will sie haben, aber jeder hat sie. Schublade auf, Meinung rein, Schublade zu.
Kürzlich hörte ich zufällig in einem Lokal ein Gespräch mit: „Ich bin Deutsche, bin innerlich deutsch, bin gern deutsch. Nur dass ich Muslimin bin. Aber trotzdem wird man so merkwürdig angesehen. Das ist schlimm“.
Auch ich empfinde ich dies als schlimm, daher möchte ich nochmals betonen, dass hier – wie oben schon erwähnt – keiner „Islamophobie“ das Wort geredet wird!
Vorurteile“ sind für viele Menschen praktisch, weil man damit den Überblick behält. Aber sie haben auch negativen Einfluss auf unser Verhalten gegenüber anderen. Dann kann es gefährlich werden. Vorurteile dürfen nicht dazu führen, dass andere Menschen diskriminiert werden. Vorurteile, Stereotype und Klischees sind immer negativ.
Sie beeinflussen unser Verhalten häufig, ohne die Wahrheit zu kennen.

„Der Islam basiert auf fünf Säulen“, aus denen sich die Pflichten ergeben. Diese sind:
1) Das Bezeugen (schahada), dass es nur einen Gott gibt und dass Muhammad Sein Gesandter ist.
2) Das Gebet (salah), das fünfmal am Tag vorgeschrieben ist.
3) Das Fasten (siyam), welches im Monat Ramadan durcheführt wird.
4) Die Armensteuer (zakat), die eine Pflichtabgabe für gute Zwecke vom Vermögen der Wohlhabenen ist.
5) Die Wallfahrt nach Mekka (hadsch), welche jeder Muslime, der körperlich und finanziell dazu in der Lage ist, mindestens einmal im Leben verrichten muss. (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

Christus spricht: Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. (Matthäus 5,14+16). (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay
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MIGRATION:
Entscheidend ist, dass WIR als Christen all unsere „abendländischen Werte“ inklusiv Demokratie und religiöser Toleranz auch im Alltag wirklich selbst leben…und wir nicht den Flüchtlingen aus den muslimischen Ländern, die zu uns kommen, hier nur „den üppigen Wohlstand“ und „den Verfall des Familienlebens“ vorleben

Übrigens gibt es hierzulande zunehmend viele sog.“ Muslime“, die ihre Religion auch nicht ernster nehmen als viele „Bio-Deutsche“ die christliche… Quelle:: der Grünen-Politiker Cem Özdemir machte den Begriff „Biodeutsche“ bekannt, als er 2015 über „Deutsche ohne Migrationshintergrund“ scherzhaft sagte, dass sie „Biodeutsche“ seien, also Deutsche auf Grundlage ihrer „Biologie und deutscher Vorfahren“. Das Wort finde ich irgendwie komisch…ebenso wie den merkwürdig klingenden Terminus „Menschen mit Migrationshintergrund“.


ISTANBUL – DIE BLAUE MOSCHEE –
Die Sultan-Ahmed-Moschee (türkisch Sultan Ahmet Camii) in Istanbul wurde 1609 von Sultan Ahmed I. in Auftrag gegeben und bis 1616, ein Jahr vor dem Tod des Sultans, vom Sinan-Schüler Mehmet Ağa erbaut. Nach der Säkularisation der kaum 500 Meter entfernten Hagia Sophia ist sie heute Istanbuls Hauptmoschee und ein Hauptwerk der osmanischen Architektur. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren, aber jünger als der Bau selbst sind. Die Moschee hat sechs Minarette; nur die Prophetenmoschee in Medina mit zehn und die Hauptmoschee in Mekka mit neun Minaretten haben mehr Minarette als die Sultan-Ahmed-Moschee. (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

Der Islam gehört zu Deutschland“

Der Islam ist in Deutschland mittlerweile die Religion mit den zweitmeisten Gläubigen nach dem CHRISTENTUM (Wikipedia).

Der Islam gehört zu Deutschland“ (Islamkonferenz 2006: Initiator „Wolfgang Schäuble“ hatte diesen Satz damals schon als Erster geprägt). Es wird sich auch in Zukunft nach „Emnid-Studien“ die “reguläre” Migration nach Europa – wie erwähnt – immer weiter intensiv fortsetzen.

Immer mehr muslimische „Asylsuchende“ gibt es aber auch weltweit wegen der unsäglichen Kriegssituationen in arabischen und afrikanischen Ländern: Die „Glaubenskriege“ sind wieder da, wie im finstersten Mittelalter. Islam-Gläubige bekämpfen sich gegenseitig sich bis aufs Blut:
Der Krieg in Syrien wird zum Glaubenskampf, Schiiten gegen Sunniten. Iran will sogar eine Landbrücke zum Mittelmeer schlagen, um seinen Traum einer „Schiitischen Internationalen“ zu verwirklichen. Heute gleicht dieser Konflikt einem „Inner-Islamischen Weltkrieg“. Die radikalen Sunniten betrachten den Dschihad als ihre Pflicht.

Teheran rekrutiert die schiitischen Kämpfer für Assad mit dem Versprechen auf attraktiven Lohn – finanziellen auf Erden und immateriellen nach dem Tod!


Der vermeintlich „HEILIGE KRIEG“ (wie in diesen Ländern früher schon vor 1000 Jahren geführt) geht heute immer noch weiter…die Menschheit hat nichts dazu gelernt.

Da aber sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.” (Bibel, Matthäus 26,52) (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay
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RADIKAL-FUNDAMENTALISTEN

Die fanatischen islamistischen „Radikalfundamentalisten“ sind davon überzeugt, dass in der Frage, ob die Welt moslemisch oder christlich in Zukunft sein wird, die entscheidende Schlacht heute in Kleinasien, Asien und auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet.

Der weltweite Einzug des Islam wird sicher irgendwann kommen, so oder so…dies dauert aber noch vielleicht 100 Jahre.


„Auge um Auge, Zahn um Zahn“: „Glaubenskriege“ sind wieder topaktuell, sie waren schon immer die Geißeln derMenschheit! (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

DAS CHRISTENTUM

Der Ausspruch „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ erinnert uns an das martialische Gesetz, das auch im „Neuen Testament“ der Bibel steht. „Jesus“ erwähnt diesen Text in der Bergpredigt und sagt hier zu Matthäus:

„Ihr aber habt gehört, dass von den Alten gesagt ist: >> Auge um Auge, Zahn um Zahn <<.
Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“ (Mt 5,38 f.)
Im Brauchtum wird „Matthäus“ sowohl als Evangelist als auch als Apostel verehrt und dargestellt. Matthäus-Markus-Lukas und Johannes sollen die ersten vier „Evangelien“ geschrieben haben.

Unser christlicher Glaube bzw. das was Jesus uns hier sagt, ist eine „liebender“ Glaube.
„Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“
.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – dieser Satz wird gemeinhin mit dem Christentum gleich gesetzt. Der Satz stammt jedoch ursprünglich aus der hebräischen Bibel und findet sich in ähnlicher Form in allen Weltreligionen wieder.
(Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

Das Symbol des Fisches ist eines der ältesten Symbole für Jesus Christus und zugleich geheimes Erkennungszeichen der ersten Christen. Aus Angst vor Verfolgung zeigten sie mit diesem Zeichen: Wir gehören zu Jesus Christus.

„Nachdem ich die wichtigsten Religionen, so weit es mir möglich war, studiert hatte, kam mir der Gedanke, es müsse einen Hauptschlüssel geben, der „die allen Religionen zu Grunde liegende Einheit“ erschließen könnte. Insofern ist es sinnvoll und notwendig, eine Gemeinsamkeit zu entdecken. Dieser Schlüssel ist Toleranz und Gewaltlosigkeit So lange wir nicht „diese grundlegende Einheit verwirklichen“ werden Kriege im Namen der Religion niemals aufhören“. Zitat: Mahatma Gandhi (1869-1948)


Kritisches Denken“ will die Menschen von jeher dazu bringen, „von sich aus jegliche Bevormundung religiöser oder säkularer Art zurückzuweisen“ .


DIE AUFKLÄRUNG in Europa:

In „Immnuel Kants“ Jahren konnte der Aufklärer nicht aufklären, weil man ihn nicht ließ, zu unserer Zeit nicht, weil man ihn nicht liest. (Zitat: Ludwig Marcuse (1894-1971) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller. Ab 1944 hatte er die amerikanische Staatsbürgerschaft. (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

ANNO 1784 – DIE AUFKLÄRUNG:

WAS IST DAMALS PLÖTZLICH MIT UNS MENSCHEN PASSIERT?

In Europa hatte es vor weit über 200 Jahren einen Alles entscheidenden Prozess gegeben:
Es sollte, statt der „Hörigkeit“ der Obrigkeit, zu der auch vor allem die Kirche als Obrigkeit gehörte, allein „die Vernunft“ als EINZIGE universelle Urteilsinstanz herrschen.

Im Laufe der europäischen Bewegung der „Aufklärung“ wurde die Frage gestellt, was denn diese neue Aufklärung überhaupt sei? So formulierte „Immanuel Kant“ schon anno 1784:

„Sapere aude!“ ist ein lateinisches Sprichwort und bedeutet „Wage es, weise zu sein!“
oder auf Deutsch: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ 

Das gesamte Leben sollte also plötzlich mit Hilfe der „Vernunft“ gemeistert werden. Damit erhoben die Vertreter der „Aufklärung“ damals den Anspruch, erstmals die „Lebensbedingungen nach dem eigenen Willen“ zu gestalten. Der Mensch wurde sich seines eigenen Könnens bewusst, das durch das „überkommene Gottvertrauen und die streng geforderte Ergebenheit in die Leitung der Kirche“ vollends zu verkümmern drohte. Nun sollte also erstmals, statt der „Hörigkeit“ der Obrigkeit, „die Vernunft“ als universelle Urteilsinstanz für alle Menschen herrschen. Das war zunächst „unerhört“…

Der Glaube an die Kraft der menschlichen Vernunft stand hier also ganz im Vordergrund. Das war damals „ein absolutes Novum“, heute sollte es eigentlich für „Alle Menschen unserer Erde“ selbstverständlich sein…So stehen heute die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen vom Dezember 1948 auch in der Tradition der Aufklärung.


Die „Aufklärung“, wenn man sie als“ kritisches Denken“ betrachtet, sieht sich einer der ältesten Traditionen der Menschheit verpflichtet –“ älter“ als der des Christentums und des Islams –, die sich bis in die Zeit der „frühesten griechischen Philosophen“ zurückverfolgen lässt.

Kritisches Denken“ will die Menschen von jeher dazu bringen, „von sich aus jegliche Bevormundung religiöser oder säkularer Art zurückzuweisen“ und die Verantwortung für das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen, sich von Abhängigkeiten jeglicher Art zu befreien, aber auch die Augen vor den eigenen Fehlern nicht zu verschließen, sondern gerade aus diesen zu lernen, auf welche Art und Weise ein „besseres Leben“ möglich ist.
Die Realisierung des kritischen Denkens wird von fast allen Völkern der Welt (wenn auch nicht unbedingt von deren jeweiligen Herrschern) angestrebt: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Demokratie und der Glaube an die problemlösende Macht der Vernunft, Erziehung und Wissenschaft;
Zu den großen, berühmten Denkern dieser Tradition zählen unter vielen anderen Sokrates, Demokrit und Epikur genauso wie Spinoza, Erasmus, David Hume, Voltaire und vor allen Dingen „Kant“.


„Friede den Menschen auf Erden“.
Seit 2000 Jahren erklingt diese Botschaft nun schon, doch der Friede sei noch immer nicht da: „Ja es ist, als ob er sich mehr und mehr von der Erde zurückzöge“ stellte vor vielen Jahren schon Erzbischof Eder (1928-2015) in Salzburger Dom zur Weihnachtspredigt fest.
(Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

Ich wünsche uns allen – auch all unseren muslimischen Nachbarn – für die Zukunft religiöse Toleranz, Frieden, für alle ein harmonisches Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme. Neid und Egoismus sollten verbannt werden, das Wichtigste sollte sein, immer füreinander da zu sein.


FRIEDEN (Kalligrafie)
Foto: Pixabay

Erich Kästner: „Die Erde soll früher einmal ein Paradies gewesen sein. Möglich ist alles. Die Erde könnte wieder ein Paradies werden, alles ist möglich“. Alles ist möglich?
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Der „Koran“ jedenfalls versteht den Begriff „Paradies“ jedoch völlig anders als die christliche Überlieferung: „Das arabische Wort für Paradies ist „Janna“ : Es bedeutet Garten, leitet sich ursprünglich ab von „verborgen, unsichtbar“ .
© Jeremy Ricketts


Muslime beten im Stehen, auf Knien und in der Verbeugung – und immer in arabischer Sprache. So begegnen sie Allah mit größtem Respekt. Den Ablauf und die Gebetshaltungen haben Muslime von dem Propheten Mohammed gelernt. Er war auch dafür ihr Vorbild. Die Grundform des Gebets steht auch im Koran (Sure 25:64). Die Qibla ist die vorgeschriebene Richtung zur Kaaba in der Heiligen Moschee in Mekka, Saudi-Arabien. In diese Richtung beten Muslime, wo auch immer sie sich gerade auf der Erde befinden. Im Gegensatz zu orthodoxen Muslimen (Sunniten und Schiiten) beten die Aleviten, da sie auch kein Pflichtgebet kennen, nicht in Richtung der Qibla. (Quelle: Wikipedia) sowie FOTO: PIXABAY

„Der Islam regelt die weltliche Ordnung:
GOTT SEI DANK SIND WIR ANHÄNGER DER „SCHARIA“
!
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Bermerkenswertes Zitat: „RECEP TEYYIP ERDOGAN“ (*1954)
Politiker, AKP-Vorsitzender. Er ist seit 2014 der zwölfte Präsident der Türkischen Republik.


Da der „Koran“ wesentlich jünger ist als die Bibel, kann man bei den „Koran-Verfassern“ auch die Kenntnis der Schöpfungsgeschichte voraussetzen. 
Der „Koran“ teilt diese christlichen Ansichten der Schöpfungsgeschichte nicht:
Dem „Paradies“ geht im Koran erst einmal „die Vernichtung von allem“ voraus. Deshalb kann ein Paradies überhaupt nicht auf der Erde oder im Universum existent sein. Der Koran spricht von sieben Himmeln, der erste ist mit Sternen geschmückt – unser Universum. Erst wenn dieser Himmel und die sechs dahinter aufgehört haben, zu existieren, erst dann kommt das ersehnte Paradies
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In Mekka – ca. 610 n.Chr. – ist der Islam, die jüngste der fünf Weltreligionen, entstanden. Weltweit leben mehr als 1,2 Milliarden Muslime, womit der Islam die zweitgrößte Religion nach dem Christentum darstellt. Die meisten Anhänger hat der Islam im Nahen Osten, in Nordafrika, Westasien und Indonesien. Es gibt verschiedene Glaubensrichtungen. Die zwei größten, Sunniten und Schiiten, entwickelten sich aufgrund der Frage der Nachfolge des Propheten Mohammed völlig verschieden. (Quelle: Wikipedia) sowie Foto: Pixabay

Mekka liegt in einem Wüstental im westlichen Saudi-Arabien und ist die heiligste Stadt des Islams, da sie der Geburtsort des Propheten Mohammed und des Glaubens selbst ist. „Das Betreten der Stadt ist nur Muslimen erlaubt“, von denen sich alljährlich Millionen zur „Pilgerfahrt Hadsch“ einfinden. Die zentrale Al-Haram-Moschee (Heilige Moschee) aus dem 7. Jahrhundert umgibt die Kaaba, das mit einem Vorhang verdeckte, quaderförmige „Zentralheiligtum“ des Islams. (Quelle: Wikipedia) sowie FOTO: Pixabay
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Die „Kaaba“ ist ein quaderförmiges Gebäude im Innenhof der Heiligen Moschee in Mekka und bildet als „Haus Gottes“ das zentrale Heiligtum des Islams. Nach islamischem Glauben wurde die Kaaba (gemäß Sure 22/26) von ADAM erbaut. Vom 28. Juli 2020 bis zum 02. August 2020 findet dieses Jahr voraussichtlich der nächste „Hadsch“, die große muslimische Pilger-Reise nach Mekka, statt.
(Quelle: Wikipedia) FOTO: Pixabay
Die Kaaba (auch Kaʿba, arabisch الكعبة, DMG al-Kaʿba ‚Kubus; Würfel‘) bildet das „Haus Gottes“ (arabisch بيت الله bayt Allāh).
INSCHALLAH
In schā‘ Allāh (arabisch إن شاء الله In schā’a llāh, DMG in šāʾa Llāh ‚so Gott will‘), auch inschallah geschrieben, ist eine häufig benutzte Redewendung, die von Muslimen und arabisch sprechenden Christen und Juden verwendet wird und die allgemein auch außerhalb des arabischen Sprachraums bekannt ist und zuweilen (in unterschiedlichen Schreibweisen) verwendet wird. Grundlage der Verwendung dieser Redewendung im Islam ist die Aussage im Koran: „Und sag ja nicht im Hinblick auf etwas (was du vorhast): „Ich werde dies morgen tun“, ohne hinzuzufügen: ‚wenn Gott will‘! Und gedenke deines Herrn, wenn du vergißt oder vergessen hast, dies hinzuzufügen und sag: ‚Vielleicht wird mich mein Herr (künftig) zu etwas leiten, was eher richtig ist als dies (d. h. als meine vorherige Handlungsweise)‘!“ – Übersetzung: Rudi Paret: Sure 18, Vers 23-24. (Quelle: Wikipedia) sowie FOTO: Pixabay

NACHTRAG zu meinem Blog: Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Manch`bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.


Das ältere Blog-Thema „CHRISTENTUM UND ISLAM“ wurde zunächst veröffentlicht am 10.8.2019: Neu bearbeitet nun im Januar 2020: Der ursprüngliche Blog-Artikel (Christentum und Islam) wurde in „zwei Artikel“ aufgeteilt, ausführlich verändert und umgenannt in den Blog-Artikel „CHRISTENTUM aktuell – Probleme und Chancen“.
Der ehemalige „Islam-Artikel“als Anhang, wurde nun ebenfalls separat hier NEU zu einem eigenen, ausführlicheren BLOG-ARTIKEL: „Der Islam und das Christentum“.