DER WINTER-APFEL
Der Satz „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ ist ein Sprichwort, das sinngemäß bedeutet: „Kinder ähneln oft ihren Eltern – in Aussehen, Verhalten, Eigenschaften oder Fähigkeiten...“
Die Äpfel (Malus) bilden allgemein eine Pflanzengattung der Kernobst-Gewächse (Pyrinae) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Der Apfel gilt als wichtiges Symbol in der keltischen Mythologie. Im sagenumwobenen Avalon wuchsen die Äpfel der Unsterblichkeit, und auch die goldenen Äpfel der Hesperiden ( = Nymphen der griechischen Mythologie) schenkten – der Sage nach – angeblich ewiges Leben. Die „Hesperiden“ hüteten der Legende zufolge zusammen mit dem 100-köpfigen Drachen „Ladon“ jenseits des „westlichen Ozeans“ einen Garten mit goldenen Äpfeln, dessen Früchte den Göttern der griechischen Antike ewige Jugend verliehen... sagt Wikipedia.
Bedeutung im Detail:
In der Ernährung gelten Äpfel als Zeichen von Gesundheit, aber auch von ewiger Jugend und Unsterblichkeit. Die »goldenen Äpfel der Hesperiden waren also die Früchte der Unsterblichkeit« (Anm.: Prof. Dr. Hans Mohr 1984) und somit von großer Begehrlichkeit.
Tatsächlich schmecken frische Äpfel nicht nur sehr saftig, sie sind auch reich an gesunden Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen.
Äpfel enthalten Vitamine wie B1, B2, B6, Vitamin C und E. Vitamin B1 (Thiamin). Diese sind wichtig fürs Gehirn, für den Herzmuskel bzw. generell alle Muskelgruppen und für die Nerven. Vitamin B2 braucht dein Körper, um Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate zu verarbeiten.

Der Apfel ist das Symbol der Liebe und Unsterblichkeit.
- „Apfel“ steht symbolisch auch für ein Kind.
- Ja, der Apfel kann also symbolisch für ein Kind stehen, besonders im Kontext von Fruchtbarkeit und der Familie.
- Bereits in der Antike wurden Apfelbäume schon kultiviert und veredelt. Liebesgöttinnen wurden schon früh mit einem Korb voller Äpfel dargestellt, die Göttin Nemesis hielt einen Apfelzweig in der Hand.
- Im Altem Testament steht die sinnlich-verführerische Frucht sogar stellvertretend für den menschlichen Sündenfall. In Griechenland galt der Fruchtbarkeitsgott Dyonysos als Schöpfer des Apfelbaumes. Er widmete sogar der Göttin Aphrodite den Apfel als Sinnbild der Liebe und Schönheit.
- Auf Lateinisch heißt der Apfel „malus“, was übersetzt heißt „schlecht, schlimm, böse“.
- Dem Wort Gottes etwa wird in der Bibel ein Vergleich mit dem Apfel entgegengebracht: „Ein gutes, zur rechten Zeit gesprochenes Wort ist ein goldener Apfel.“
Das oben angeführte Sprichwort drückt aus, dass oft bestimmte Eigenschaften – sei es Talent, Temperament, Vorlieben oder auch Fehler – häufig innerhalb der Familie weitergegeben werden.

Beispiele für die Verwendung:
- Wenn ein Kind wie z.B. der Vater musikalisch begabt ist, sagt man:
„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ - Oder wenn jemand genauso stur ist – wie z.B. seine Mutter, kann man ebenfalls dieses Sprichwort verwenden. bedeutet, dass Kinder oft Eigenschaften, Verhaltensweisen, Talente oder Lebenswege genau so – wie ihre Eltern haben, sei es im Positiven oder im Negativen.
- Dem Wort Gottes nach – wird in der Bibel ein Vergleich mit dem Apfel genannt: „Ein gutes, zur rechten Zeit gesprochenes Wort ist wie ein goldener Apfel.„
Vergleichbare Redewendungen:
- „One apple a day keeps the doctor away“.
- „In den sauren Apfel beißen“ (etwas Unangenehmes tun)
- „Verbotene Äpfel sind so süß“ (Reiz des Verbotenen)
- „Äpfel nicht mit Birnen vergleichen“ (verschiedene Dinge nicht vergleichen)
- „Das bekommt man für einen Apfel und ein Ei“. (Das bekommst man sehr preiswert!).
- „Du kannst mich nicht veräppeln“. (Du kannst mich nicht auslachen.)
- „Beiß nicht gleich in jeden Apfel, er könnte sauer sein“. Überlege erst einmal, bevor du handelst und entscheide nicht nach deinem ersten Eindruck.
- „Der schönste Apfel hat oft einen Wurm“ (Äußeres täuscht oft).

SCHULD AN ALLEM WAR IMMER NUR DER APFEL
Schon in der germanischen Mythologie spielten schon früh auch Äpfel eine bedeutende Rolle. Die Göttin Iduna war Hüterin über die goldenen Äpfel, die dem göttlichen Geschlecht der Asen (= germanische Götter) – die Unsterblichkeit verliehen.

Äpfel zählen zum Kernobst und damit zur Familie der Rosengewächse.
- Man kann heute davon ausgehen, dass Äpfel bereits vor weit über 10.000 Jahren schon bekannt waren. Also, dass Menschen in Europa und Westasien in der Steinzeit „Wildäpfel“ sammelten und nutzten, die jedoch noch recht klein und sauer waren.
- Der älteste Apfel-Fund in Deutschland stammt aus Heilbronn und ist etwa um die 6.000 Jahre alt. Der Apfelbaum ist übrigens der älteste kultivierte Baum unserer Erde.
Der Ursprung des Apfels liegt in Zentral- und Westasien, etwa in der Region des heutigen Kasachstans, wo die Stadt Almaty „Stadt der Äpfel“ bedeutet. Der uns heute bekannte süße Apfel stammt vom asiatischen Holzapfel (MALUS SIEVERSII) ab, der einst über Handelswege kultiviert wurde und bereits in der Antike nach Europa gelangte.
- Der griechische Philosoph und Naturhistoriker Theophrastus von Eresos (*371-/+287 v. Chr.) beschrieb schon früh in seiner „Historia Plantarum“ damals ausführlich den Apfelbaum.
John Ray (*1627–/+1705) war Naturwissenschaftler, Botaniker, Zoologe, Philologe. Er verfasste später zwischen den Jahren 1686 und 1704 ein dreibändiges Werk mit dem Titel „Historia plantarum“, in dem er 18.000 Pflanzenarten klassifizierte… sagt Wikipedia.

WAR DER APFEL TATSÄCHLICH AN ALLEM SCHULD?
Laut Altem Testament steht – schon in der Bibel beschrieben- die sinnlich-verführerische Apfel-Frucht sei stellvertretend für den menschlichen Sündenfall. Der biblische Sündenfall sei also für uns Menschen für immer – das Ende der menschlichen Unschuld...
EVA GAB ADAM DEN APFEL

Lucas Cranach der Ältere
„Der Sündenfall“
Der Sündenfall, wie er in der Bibel (1. Mose 3,1-7) geschildert ist, wurde hier in simplifizierter Weise einst von Cranach illustriert. Das berühmte Werk „Adam und Eva“ – der Sündenfall von Lucas Cranach d. Ä. (*1472-/+1553) – stammt dem Jahr 1546 (Renaissance).
- Als Sündenfall bezeichnet die christliche Theologie ein teils wörtlich, meist jedoch symbolisch gedeutetes Ereignis, das in der Bibel – durch das erste Menschenpaar (Adam und Eva) beschrieben wird.
- Der Verzehr der verbotenen Frucht des Baums der Erkenntnis (des Guten und des Bösen) – hat Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben (= Paradieserzählung in Genesis 2:9-3:19, Bibel).
- In der Erzählung befindet sich der Baum (zusammen mit dem Baum des Lebens) in der Mitte des Gartens Eden. Gott verbot den Menschen, von dessen Früchten zu essen…
- Adam und Eva lebten – der Bibel nach – unschuldig im Paradies, bis die listige Schlange (der Teufel) sie verführte, die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis zu essen. Des Ungehorsams schuldig vertrieb Gott sie aus dem Paradies…
- In der biblischen Erzählung zeugte Adam nach der Vertreibung aus dem Paradies mit Eva – Töchter, sowie die Söhne Kain, Abel und Seth. Das Buch Genesis, Kapitel 5 (Gen 5,4) erwähnt außerdem noch weitere Kinder…

Es gibt tatsächlich über tausende Sorten von Apfelsorten. Weltweit werden mehr als 30.000 verschiedene Apfelsorten – davon 2000 schon in Deutschland – beschrieben. Äpfel bilden eine ganze Pflanzengattung der Kernobstgewächse und man höre und staune – aus der Familie der Rosengewächse... berichten Experten.
Äpfel sind wegen ihres hohen Wassergehalts recht kalorienarm. Sie enthalten sogar etwas Fett und Eiweiß, dabei sind in etwa zwei Prozent Ballaststoffe und rund elf Prozent Kohlenhydrate. Äpfel enthalten auch viele Vitamine und Mineralstoffe und stellen für uns daher eine wichtige Quelle derselben dar – etwa von Vitamin C.

Rote Apfelsorten enthalten meist deutlich mehr Vitamine als die sauren grünen Äpfel. „Die Sorte der beliebten Braeburn-Äpfel zum Beispiel“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Katrin Korycki vom Kompetenz-Zentrum Ernährung. Ernährungsexperten raten zu etwa 1-2 Äpfeln pro Tag für eine ausgewogene Ernährung. Zu viele Äpfel tagsüber zu essen kann jedoch zu unangenehmen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen, da Apfelsorten auch viel Fruchtzucker (Fructose) enthalten. Der Apfel reguliert die Verdauung und hilft der Darmflora. Vor allem in der Schale stecken jede Menge Ballaststoffe, unter anderem Pektin.
Pektin ist ein natürlicher Vielfachzucker (Polysaccharid) aus Pflanzen, der als wasserlöslicher Ballaststoff in Zellwänden für Stabilität sorgt.
Studien haben kürzlich gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Äpfeln mit einem niedrigeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Schlaganfälle verbunden ist.

ES LEBE DER APFEL:
Äpfel sind bekannterweise das Lieblingsobst der Deutschen. Jährlich isst jeder Deutsche etwa 25 Kilo der Früchte – Pur aber auch genauso z.B. im Kuchen oder als Saft. Doch sind Äpfel wirklich so gesund, wie immer gesagt? Äpfel stellen für uns Menschen eine wichtige gesunde Quelle dar. Sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie z.B. Vitamin B1, B2, B6, Vitamin C und E. Vitamin B1 (Thiamin). Diese sind wichtig fürs Gehirn, für den Herzmuskel bzw. generell für alle Muskelgruppen und für das Nervensystem.
Diese Nährstoffe im Apfel sind vor allem auch die für uns wichtigen
Substanzen wie Kalium, Kalzium, Folsäure, Pektine und Polyphenole.

Aber welche Apfelsorte eignet sich eigentlich tatsächlich für Kuchen am allerbesten und welche nimmt man doch lieber zum Einkochen? Zum Backen z.B. von Apfelkuchen sollten die Äpfel schön aromatisch sein und nicht so leicht zerfallen. Wer es süßer mag, verwendet die Sorten Gala oder
der Jonagold. Wer den Apfelkuchen säuerlicher mag verwendet Elstar, Boskop oder Cox Orange.
An dem Spruch
„An apple a day keeps the Doctor away“
stimmt so jedoch nicht so ganz, ein Apfel am Tag
reicht trotzdem nicht aus, damit der Arzt fern bleibt.
Gesund sind Äpfel auf jeden Fall aber allemal.


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