Mein Sohn wünscht sich zum Geburtstag traditionell immer einen „kalten Hund“ als Kuchen. Da das Originalrezept durch sein Palmfett und Blockschokolade nicht nur sehr kalorienhaltig, sondern auch nicht besonders gesund ist, habe ich dieses Jahr eine Alternative ausprobiert, mit hochwertiger Schokolade und guter Butter. Das Rezept ist gut gelungen, ruck zuck fertig und hält sich im Kühlschrank „ewig“. Na ja…die Kalorien, die sind natürlich auch da…aber da er ja jeden Tag nur ein „Mini-Häppchen“ davon nascht… 😉

Hier kommt das Rezept: Kalter Hund (englisch: cold dog cake)

Zutaten für eine Kastenkuchenform (30 cm):

600 g Zartbitterschokolade (60%) oder Vollmilch
150 g Butter
200 ml Sahne
150 g gehackte Mandeln (Fertigprodukt)
250 g Butterkekse

30er Kastenkuchenform, Öl
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Zubereitung: Gehackte Mandeln kurz in einer trockenen Pfanne goldgelb anrösten, erkalten lassen. Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter und der Sahne unter Rühren über einem heißem Wasserbad schmelzen lassen. Von der Herdplatte nehmen, die Mandeln untermischen und etwas abkühlen lassen. Die Kastenkuchenform etwas beölen, exakt mit Frischhaltefolie auslegen. Mit Keksen am Boden der Form beginnen: Die Schokoladenmasse und die Kekse abwechselnd in Schichten (je nach benötigter Form-Größe die Kekse vorsichtig mit spitzem Messer „zuschneiden“ und akkurat dicht an dicht in die Form legen). Alles gleichmäßig mit Crème schön glatt bestreichen, bevor die nächste Schichtung (Kekse-Crème) folgt, bis die Form dann bis zum Rand gefüllt ist. Mit Klarsichtfolie die Oberfläche abdecken. Mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) kalt stellen. Vor dem Servieren aus der Form stürzen, die Folie abziehen und genießen.

TIPP: Habe den „Kuchen“ mit dem Elektromesser (geht auch gut mit sehr scharfem, schmalen Messer) in einzelne dünne Schnitten geteilt und diese auch dann einzeln in Folie verpackt. Sie werden im Kühlschrank gelagert, so ist die Entnahme zum Verzehr für ihn und die Familie 😉 „bequemer“.
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AUCH DIE ENGLÄNDER LIEBEN IHN:

This traditional German chocolate cake is called „Kalter Hund„. It is made by alternating layers of butter cookies and chocolate cream. Literally translated it means “cold dog”. This classic treat is sometimes also referred to as “Kalte Schnauze” (cold snout), “Schwarzer Peter” (Black Peter) or “Kellerkuchen” (cellar cake). There is no real agreement on how the name  „cold dog“ originated. But the name is believed to refer to the fact that this amazing no-bake cake is best served cold and straight from the refrigerator. ( Blog by: Andrea_TheKitchenLioness)

Übersetzung: Dieser traditionelle deutsche Kuchen der aus Schichten von Butterkeksen und Schokoladencreme besteht, heißt „Kalter Hund“ wird manchmal aber auch „Kalte Schnauze“, „Schwarzer Peter“ oder „Kellerkuchen“ genannt.  Man ist sich nicht wirklich einig darüber, wie der Name des Kuchens entstanden ist. Aber es ist wahrscheinlich, dass der Name des Kuchens in Anlehnung an die Tatsache entstanden ist, dass er am besten kalt, direkt aus dem Kühlschrank serviert wird.

Jeder scheint ihn irgenwdwie zu kennen, jedenfalls wenn man deutsche Wurzel hat. Die Briten haben einen ähnlichen Kuchen, den sogennanten „Chocolate Biscuit Cake“, den Lieblingskuchen von Prinz William.  😉
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