Alle sagten: „Das geht nicht“. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s einfach gemacht. (Zitat von Unbekannt).
In der Tat ist die Auszeit wichtig für jeden Menschen, vor allem wird auch bei größeren Firmen „das Sabbatical“ als eine positive Auszeit angesehen! (= Bedeutung: ein Jahr oder ein längerer Zeitraum ohne Berufstätigkeit, also eine berufliche Auszeit.)


‚Geh Du vor‘, sagte die Seele zum Körper,
‚auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.‘
‚Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben‘,
sagte der Körper zur Seele. (Zitat: Ulrich Schaffer (*1942, Schriftsteller, Lyriker)


„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“ – Zitat: Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) war ein lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt.

LESEDAUER: Zirka 15-20 min. je nachdem wie ausführlich 😉

Jeder kennt manchmal vor allem im Berufsleben auch dieses Gefühl: ein Meeting hier, eine Besprechung da. Und selbst, zuhause angekommen, ist man immer noch mit dem Kopf beim unberechenbaren Alltag und der stressenden Arbeit hängen geblieben. Ich kannte dieses Gefühl nur zu gut. In früheren Jahren war ich auch einmal so ein Mensch, der immer alles perfekt und gleichzeitig möglichst alleine machen wollte: Neben der Kindererziehung noch ein Medizin-Studium, neben dem stressigen Beruf als Ärztin, der Organisation im „Familienmanagement“ und häufigen großen Einladungen & Festen mit guten Freunden & Familie kam zu alledem noch meine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit, die mir jedoch auch Freude bereitet hat. (Hierzu im Anhang unten „Näheres über meine eigene Auszeit“, für diejenigen, die möglicherweise daran interessiert sind). 😉

Das alles hat mich (neben dem Beruf etc.) damals sehr viel Kraft gekostet, da war ich zeitweise auch oft am „Limit“ angelangt.

…“tschakka, du schaffst es!“

AUS ALLEM DAS BESTE MACHEN, möchte jeder gerne: Kaum jemand von uns Menschen hat ein völlig problemfreies Leben. Auch die Bibel sagt, dass es „eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Klagen“ gibt. (Prediger 3:4). Unsere eigene innere Stärke, nämlich aus jeder Situation doch das Beste zu machen, hilft uns, solche Zeiten durchzustehen — um dann, wie ein Stehaufmännchen Rückschläge auch positiv durchzustehen.
Das war und ist auch heute noch meine eigene „Challenge“…

Falls man mit dem englischen Begriff „Challenge“ nichts anfangen kann: „Challenge“ bedeutet im Deutschen „Herausforderung“, eher im Sinne von anspruchsvoller Aufgabe, „Anpacken“ oder Mitmachen etwas zu tun, auch wenn es schwerfällt.


AM LIMIT?

ÜBRIGENS: Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Manche bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.


Nun bin ich seit kurzer Zeit im Ruhestand und bereit dazu, einmal selbst einen Artikel darüber zu verfassen, wie wichtig eine Auszeit von Stress-Situationen sein kann, aus eigener, langjähriger Erfahrung sozusagen.


      „Die modernen Menschen werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminen geschlagen“. Zitat: Telly Savalas  (1922-1994) amerikanischer Schauspieler griechischer Abstammung (Kojak)

Wenn du es eilig hast, gehe langsam“. Dieses Zitat von Lothar J. Seiwert ist ein Klassiker… Mit einer guten Prise Humor geht’s aber nun weiter…Humor macht das Leben leichter… Humor gilt auch als die besondere Begabung, den alltäglichen Schwierigkeiten des Lebens mit heiterer Gelassenheit zu begegnen. Das ist oft gar nicht so einfach.
„Weniger zögern und mehr wagen, öfter innehalten, anstatt zu hasten, heute leben, anstatt zu verschieben, unsere Träume leben, anstatt unser Leben zu träumen“. Zitat: Jochen Mariss (*1955) Autor und Fotograf.

„Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann“. Zitat: Mark Twain (1835-1910) war ein amerikanischer Schriftsteller. Mark Twain ist vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. (Wikipedia)

AUS-ZEIT…ZEIT-AUS

AUSSCHALTEN…Warum wir einfach mal nichts tun sollten? Die Idee klingt eigentlich unglaublich verführerisch! Ein Tag, an dem man einfach nur dasitzt und nichts tut, ganz und gar nichts tut. Schon Astrid Lindgren hatte (durch Pippi Langstrumpf) uns mitgeteilt: „widewidewie es mir gefällt…“ die meisten von uns kennen diese lustigen Geschichten.
„Faul sein ist wunderschön! Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach nur dazusitzen und vor sich hin zu schauen“. Zitat: Pippi Langstrumpf.

Na ja…wenn das alles so einfach wäre

TIME-OUT: ...ein Versuch wäre es wert, zunächst einfach einmal am Wochenende ganz entspannt sich bewusst gar nichts Besonderes vorzunehmen. Eigentlich sollten wir uns fragen: Wann war ich zuletzt unter freiem Himmel und habe tief Luft geholt? Das merken wir oft erst dann, wenn die Laune im Keller ist oder der Schädel dröhnt.
Wir sollten viel öfters von ganzem Herzen mit Freude einmal irgendetwas tun, das überhaupt kein Ziel verfolgt, überhaupt gar keine Eile hat und sich überhaupt gar nicht lohnen muss.

„Nichtstun macht nur dann besonders Spaß, wenn man eigentlich ganz viel zu tun hätte“. 😉 Zitat: Noël Coward (1899-1973) Sir Noël Pierce Coward war ein britischer Schauspieler, Schriftsteller und Komponist.

GOLDENER NACHMITTAG (Radierung Ulla 1994)

Man muss sich unbedingt auch einfach einmal längeren Schlaf gönnen – eine fast schon maßlos unterschätzte Art und Weise seine Kraftreserven ganz natürlich aufzuladen und zu verarbeiten, was einen den Tag über beschäftigt hat. Die Ruhe genießen, wie wir wohl diesen Zustand bewusst erreichen können? – Wie das? Das muss jeder selbst für sich entscheiden.

Aber warum sollten wir uns eigentlich viel öfter einmal bewußt eine Auszeit nehmen?
Hierüber muss man zuerst einfach einmal kurz nachdenken und das geht am besten auf dem „Sofa“ oder etwas ähnlich Bequemen. Augen zu und einfach durch die eigene Gedankenwelt fliegen, die Seele oder was auch immer baumeln lassen… Ich sehe plötzlich viel mehr, wenn ich einfach die Augen schließe…WOW! Ganz gemäß dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn = Entspannung pur…und plötzlich, fällt es einem wieder ein: Alles langsam angehen, nichts überstürzen…Gemach, Gemach sagte mein liebenswerter Großvater Ludwig früher immer.

Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen, rennen und auf Abwege geraten.“ René Descartes (1596-1650) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.

Langsamkeit? Wie langweilig…oder?

Dreimal hinsehen, einmal handeln. Junge Leute begreifen das nicht immer. Langsam und fehlerlos ist besser als schnell und zum letzten Mal“. – Zitat: Sten Nadolny (*1942) ist ein deutscher Schriftsteller.

Also alles langsam angehen…Heute genieße ich das Leben, seitdem ich nicht mehr den beruflichen Druck habe und so viele Aufgaben „sofort“ erledigen muss, sondern öfters mal vor allem auch „das Erledigen einfach aufgebe“, liegen lasse, mir Zeit nehme… Und die liegengebliebenen (nicht ganz so wichtigen) Aufgaben kann ich dann entspannt demnächst nachholen…..so hat das „Älter werden“ manchmal auch seine Vorzüge…

STOP!
Mittlerweile soll es wieder für viele Menschen erstrebenswert geworden sein, den Lebens- und Arbeitsrhythmus insgesamt etwas zu drosseln. Die Entdeckung der Langsamkeit, wie man so schön sagt.

Anm.: Die Entdeckung der Langsamkeit ist ein 1983 erschienener Roman und preisgekrönter Bestseller des deutschen Schriftstellers Sten Nadolny. Ein sehr empfehlenswerter Lesestoff…(Wikipedia)



„Die Zeit ist kein Geld. Aber den einen nimmt das Geld die Zeit und den anderen die Zeit das Geld“. Zitat: „Ron Kritzfeld“ deutscher Aphoristiker. Der Name ist das Pseudonym von „Fritz Kornfeld“, einem 1921 in Ostpreußen geborenem Chemiker, der mehrere Bücher mit Schüttelreimen und Aphorismen veröffentlichte.

„Auszeit“ ist wirklich eine echte Herausforderung

…die man aber auch selbst annehmen muss, um nicht krank zu werden..
Termine, Termine…Man stößt jahraus und jahrein auf alle möglichen Feiertage, an denen man irgendetwas feiern, besuchen, ehren oder beachten muss, möglichst mit Freunden, Bekannten, Verwandten zusammen…dorthin, hierher. Es besteht, nicht nur von außen, der innerliche Zwang, unbedingt etwas miteinander zu unternehmen oder tun zu müssen. „Was??? Ach…Ihr wart nur zu Hause an Pfingsten???!!!“

Wie gut wir „nervige Mitmenschen, Stress und Krisen“ aushalten bzw. meis­tern, hängt vor allem von unse­rer eigenen psy­chi­schen Wider­stands­fä­hig­keit ab – der sog. „Resilienz“: der Begriff kommt aus der Psychologie (lateinisch: “resilire“=abprallen) und bedeutet: Robustheit, Standhaftigkeit, Widerstandsfähigkeit, Zähigkeit. „Nein-Sagen“ lernen…

Auch „negative Kritik“ bedeutet ständig Stress, sie gehört zum ganz normalen Arbeits-Alltag dazu. Darüber freut sich sicher wohl niemand, vor allem, wenn sie verletzend oder persönlich wird.
Daher Regel Nummer 1: Ruhig bleiben – überlegen und zuhören, nachfragen.
Dies signalisiert dem Kritiker dein Verständnis sowie die Kooperationsbereitschaft und ebnet damit den Weg für ein konstruktives, entspanntes Gespräch.

Also „COOL“ bleiben: Niemand sagt, dass das so einfach ist 😉

Wirklich entscheidend ist, wie du selbst z.B. mit Kritik umgehst, das sagt nämlich viel über deine mentale Stärke aus und kann daher täglich über „Erfolg oder Misserfolg“ im Berufsleben entscheiden. Die mentale Stärke ist ein Teil unserer Persönlichkeitsentwicklung und somit ein Faktor der persönlichen Reife.
Sie beschreibt die „Resilienz“ eines Menschen, also dessen Fähigkeit, Rückschläge, Niederlagen oder eben auch persönliche Angriffe „ruhig“ zu überwinden. „Konstruktive“ Kritik ist zwar wünschenswert – aber leider doch eher selten. Den Weg zur persönlichen Gelassenheit muss allerdings jeder für sich selbst finden. Geheimrezepte gibt es hier nicht. Und ganz wichtig: Bis dahin einfach immer wieder die eigene Kritikfähigkeit überprüfen, nachdenken und die eigene Frustrationstoleranzgrenze evtl. ändern…


Gemeinsam geht alles besser. Gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen. Gemeinsam – als gutes Team – lässt sich eine Last viel leichter tragen.
„YOU MATTER: DU BIST WICHTIG!“

Zwei Dinge soll’n den tapfern Mann nicht mit Verdruss erfassen: Die, die er nicht ändern kann, und die sich ändern lassen“. Zitat: Julius Lohmeyer (1835-1903) deutscher Schriftsteller. Ein tröstliches Zitat, das mein wunderbarer Schwiegervater Oskar Gottschlich (1902-2000) häufig gerne anwendete, wenn jemand Anderem alles zu viel wurde!

Zunehmender Arbeits- oder Kon­kur­renz­druck, soziale Kon­flikte, per­sön­li­che Krisen – es gibt unzäh­lige Aus­lö­ser für einen belastenden „Permanent-Stress“. Laut einer Studie der Krankenkassen (BKK) fühlt sich bereits sogar „jeder zweite Bürger vom Burn-Out bedroht“.


Veränderung“ wird nur hervorgerufen durch „aktives“ Handeln nicht durch Meditation oder Beten allein. – Zitat: Dalai Lama: häufig mit „ozeangleicher Lehrer“ übersetzt, dies ist der Titel innerhalb der Hierarchie des tibetanischen Buddhismus.

Eine „Auszeit“ zu nehmen ist alles andere als ein Zeichen von Schwäche, sondern für viele ein bewusster und besonderer, wichtiger Schritt. Allerdings ist eine Auszeit nicht immer ganz einfach und will entsprechend geplant und vorbereitet sein. Dazu braucht man auch eigene innere Stärke = Resilienz

Resilienz ist die sog. seelische Stärke – gewissermaßen das Immunsystem der Seele – wie ein „STEHAUFMÄNNCHEN“, das gelernt hat, alles abprallen zu lassen, was stört. Sie ist nicht angeboren, sondern im Laufe des Lebens – meist in der Kindheit – kann man sie erlernen.
„RESILIENZ“ bedeutet, wie stark unsere see­li­sche Wider­stands­kraft ist, also die Fähig­keit, Krisen zu über­ste­hen und dabei „unsere psy­chi­sche Gesund­heit“ zu erhal­ten. Das Gute daran: Man kann sie erlernen… Im „Überlastungsfall“ sind resiliente Menschen immer zuver­sicht­licher, eine Lösung zu finden und fühlen sich nicht so hilf­los aus­ge­lie­fert. Keine „Opferrolle“ übernehmen, sondern aktiv Verantwortung durch Handeln tragen. Das eigene Selbstvertrauen stärken, das ist das Wichtige...
Auch mein Mantra: „Ich will das jetzt“… hat mir oft geholfen.
Viele Menschen kämpfen gegen Tatsachen, die sie nicht ändern können. Resiliente Menschen führen solche vergeblichen Kämpfe nicht. Sie richten den Blick auf das, was kommt.
Unser soziales Netzwerk mit emotionalen Bindungen pflegen, stabile Beziehungen zu Menschen suchen…all das hilft uns sehr. Und auf sich selbst und andere achten…

ACHTSAMKEIT schult vor allem die Fähig­keit der Akzep­tanz


Achtsamkeit ist ein wich­ti­ger Schlüs­sel zu mehr „Resi­li­enz“ (Widerstandsfähigkeit). Auch nega­ti­ve Momente anzunehmen und ver­stehen, dass diese genauso zum Leben dazu­ge­hö­ren, wie die posi­ti­ven, will erstmal gelernt sein.
Wich­tig ist, dass man den Glau­ben an sich selbst und die eigenen Willens-Kräfte nicht ver­liert.

SOFORT…ich will das jetzt!

Mein Vorzugs-Mantra ist schon lange auch einfach nur das Wort: „Sofort!“, zum Beispiel, wenn ich einmal keine Lust habe…Es funktioniert tatsächlich!
„Selbst­wirk­sam­keitserwartung“ (SWE=english: perceived self-efficacy) zählt zu den wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten, die resi­li­ente Men­schen besit­zen. Den Begriff verstehe ich als eine Art Fähigkeit zur „Selbstmotivation“:
Kompetenzerwartung, ist also die subj. Überzeugung, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenzen bewältigen zu können. Das Konzept beruht auf der sozialkognitiven Theorie, die in den 1970er-Jahren von dem kanadischen Psychologen Albert Bandura (*1925) entwickelt wurde. Erkenne, dass du durch deinen eigenen Willen die Macht hast, dies bzw. dich selbst zu steu­ern. SWE bezeichnet also die Fähigkeit einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst erfolgreich ausführen zu können.

😉 ICH WILL DAS JETZT! 😉


„MANAGERKRANKHEIT“ ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen
und durch den Terminkalender übertragen wird“. Zitat: John Steinbeck (1902-1968)
Er war einer der meistgelesenen US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Zu den äuße­ren Res­sour­cen, welche die eigene „Resi­li­enz“ stär­ken, zählen – wie bereits oben erwähnt – auch vor allem die eigenen, stabilen Bezie­hun­gen. Ein gutes sozia­les Netz ist für jeden Menschen eines der wich­tigs­ten Schutz­fak­to­ren. Dabei kommt es weni­ger auf die Quan­ti­tät, son­dern viel mehr auf die „Qua­li­tät“ an.

Über­lege dir, welche Men­schen dir wirk­lich guttun.

Auch kör­per­li­che Nähe ist ein wun­der­ba­res Anti-Stress-Mittel – manch­mal möchte man doch ein­fach nur liebevoll in den Arm genom­men werden, sich geborgen fühlen stärkt uns. Um deine persönlichen Bezie­hun­gen zu stär­ken, achte stets auf eine gute Kom­mu­ni­ka­tion und höre deinem Gegen­über immer wert­schät­zend zu und bringe dich selbst ein.
Always Look on the Bright Side of Life“ (Songtext von „Monty Python“ mit Lyrics) …Und schau immer auf die helle Seite des Lebens“. Der Song bringt zudem gute Laune 😉


DIE EIGENE AUSZEIT: Ihr Zweck besteht eigentlich darin, sich zu erholen, aus dem Alltag auszubrechen

ZUR RUHE KOMMEN…überlegen…

Eine Auszeit nehmen = die Zeit ausschalten? Wir können die Zeit nicht ausschalten, anhalten oder einfach so tun, als würde alleine ein kurzer Versuch ausreichen, ein selbstbestimmtes, sich gut und richtig anfühlendes Leben zu führen.

WICHTIGES THEMA – In dieser Zeit der Ruhe kommen uns viele Gedanken, z.B. was ist es, was mich hier „fertig“ macht, mich überlastet, was oder wen kann ich meiden oder anders oder besser (z.B. im Berufleben, Familie, Freunde) machen als bisher?

BEISPIEL: LASS DICH NICHT AUSNUTZEN – das macht dich fertig:
Ein kurzer Plausch, eine Prise Schuldzuweisung und etwas Missgunst – das sind oft Verhaltensweisen bestimmter Personen nicht nur am Arbeitsplatz, die dazu führen, dass eine „toxische“ Atmosphäre entsteht. Diese ruft nicht nur Unzufriedenheit unter Kollegen oder Freunden hervor, sondern lässt die gesamte Unternehmenskultur wanken. Auffällige Verhaltensweisen selbst erkennen, und sich dagegen zu wehren, ist nicht einfach.

Mein Grundprinzip: Vermeide ENERGIERÄUBER –
gehe ihnen aus dem Weg: Das sind oft Narzissten, also Menschen mit einer „Persönlichkeitsstörung“ (meist überzogene Selbsteinschätzung), die dir „vermeintlich gute Ratschläge“ geben, die dir aber oft schlechte Gefühle vermitteln. Darunter befinden sich oft die sogenannten „Energievampire“, die sich oft bevorzugt „sensible“ Menschen – die eine starke „Empathie“ haben – aussuchen. Hier kann der Energieräuber „sich einnisten“. Hier habe ich leider früher so meine eigenen Erfahrungen gemacht…Gerade wenn man „gutgläubig“ ist, tappt man oft in eine Falle…

Von meinem lieben Schwiegervater stammt auch der folgende sehr weise Spruch:
„Erfahrungen“, die man teuer bezahlt, haben erst Gewicht! „Erfahrungen“, die man geschenkt bekommt, die will man nicht!


Daher Vorsicht: Die Menschenkenntnis unterliegt vielen Täuschungsmöglichkeiten und Irrtümern. Man fällt auf diese Täuschungen leicht herein, ohne es gleich zu bemerken!

„Narzissten sind mehr als andere Menschen auf stete Bewunderung angewiesen, sie selbst sind oft äußerst „charmant“, verfügen jedoch über eine große Bandbreite von Verhaltensweisen und Wahrnehmungsmustern, um ihren eigenen immensen Bedarf an Bewunderung zu decken“. (siehe nach unter „Sigmund Freud und C.G. Jung“ bei Wikipedia)

Vorsicht: Man muss erst lernen, sie auch sofort zu erkennen…sie rauben deine ganze Kraft und geben dir immer letztendlich nur ein „negatives“ Feedback. Unbedingt „4-Augen-Gespräche“ vermeiden…es endet nur deprimierend. Fragt er dich um Rat, sage ihm, du hättest keinen. Er nimmt ihn ja sowieso nie an! Ich kenne diesen Typus zur Genüge.
Oft geben wir ihm keine eindeutigen Signale aus fehlverstandener „Höflichkeit.
Ab wann ist für uns das Limit des Ertragbaren erreicht? Der absolut beste Trick ist hier: „Aufmerksamkeit entziehen“, sich abwenden…wenn sonst gar nichts mehr hilft.
Ich urteile nicht über die Leben anderer. Jeder entscheidet für sich allein, wie viel Selbst- und wie viel Fremdbestimmung er braucht bzw. zulässt.
Aber ich selbst kann mich bzw. muss mich einem Energieräuber, der versucht bei mir „anzudocken“ , unbedingt frühzeitig entziehen… aus reinem Selbstzweck. (siehe auch Näheres hierzu in meinem anderen Blog: …“…was tun mit der ZEIT“ ).


„Ach, die anderen sind schuld daran, dass es mir so schlecht geht...“, „Ich habe so wenig…“, „Ich bin so krank…“, „Keiner liebt mich… „Wäre dies und das nicht passiert, hätte ich keine Probleme…“, „Das Leben ist soooo hart zu mir“. Sie jammern und klagen...entschuldigen sich sogar andauernd, dass man vielleicht „störe“ und sorgen dafür, dass man selbst noch ein schlechtes Gewissen hat und mitleidig reagiert, das ist der größte Fehler!
„Energievampire“ manipulieren dich nämlich, ohne dass du es bemerkst. Sie treten oft sehr selbstbewusst auf, können manchmal auch äußerst nett und zugewandt erscheinen, haben aber meistens doch eher negative Stimmungen und kritisieren ständig. Sie reagieren niemals auf „Empathie“ und Mitgefühl.
Meist unbemerkt benutzen sie uns und unsere Geduld, kosten uns Zeit und Nerven. Wie gesagt, ich spreche aus eigener, jahrelanger Erfahrung und möchte davor warnen und raten:
Hier erst einmal sehr kritisch und achtsam zu sein ist reiner Selbstschutz.


Viele dieser Energieräuber brauchen nur die uneingeschränkte Aufmerksamkeit (= Energie) und Mitleid ihres Umfelds, damit sie in ihrem Leben „selbst“ nichts ändern müssen!

Ein Mensch mit zwei Gesichtern wird früher oder später vergessen, welches sein wahres ist.

DAS MACHT DICH AUF DAUER FIX UND FERTG:
Vielleicht (auch manchmal unbewusst) versuchen sie dich „klein“ zu machen, belügen, täuschen dich und bringen dir ein Gefühl der völligen Erschöpfung. Egal… was auch immer man vorschlägt, sie nehmen immer einen gegnerischen Standpunkt ein. Sie säen oft Zwietracht, sei es durch Gerüchte, Fake News oder schlechte Stimmung.
Wer „sofort auf Abstand“ geht, zeigt ihnen vielleicht so, dass seine Einstellung niemanden weiterbringt und „könnte vielleicht (?) sogar“ zu einem Sinneswandel beitragen. Da bin ich – aus eigener Erfahrung – aber sehr, sehr skeptisch...


Verliere dich nicht im „Nichts“

„Opfermenschen“

Vorsicht auch vor den sog. „Opfermenschen“ : Sie sehen sich selbst immer und überall in der „Opfer-Rolle“ . Diese fordern dein Mitleid…Sie jammern und klagen, weil sie ungeteilte Zuwendung brauchen, aber Vorsicht: DU BIST DAS OPFER, sie fordern deine ganze Energie und klammern an dir, um sich auszuweinen. Je eher man dies bemerkt:
Sofort STOP, dann gibt es irgendwann auch für ihn keine Zusatzportion „Zuwendung“ mehr.
Wer ständig nur jammert, aber selbst überhaupt nichts ändert und keinen Rat annimmt, hat irgendwann seine Opferrolle auch bei dir verloren und sucht sich bald – so wie dies merkt – sein nächstes „Opfer“ .

Vielleicht bin ich durch meine eigene Erfahrung auch recht sensibilisiert, denn „Energiediebstahl“ läuft über unsere Psyche: „Seele und Herz werden tangiert“ . Eiskalt läuft es mir heute noch den Rücken runter. Mir ist diese „Spezies“ oft genug begegnet, ich weiß, von was ich schreibe…und nehme möglichst Reißaus, wenn mir einer begegnet.
Es geht bei all diesen Menschen (die oft über ALLES nörgeln) nur um die eigene „Anerkennung“, sie müssen um jeden Preis immer im Mittelpunkt stehen, dann fühlen sie sich besser.


„Der Narzist ist alles, die Welt ist nichts – oder vielmehr: Er ist die Welt“ .
Man kann einen narzisstischen Menschen daran erkennen, dass er äußerst empfindlich auf jede Kritik reagiert.“ – Zitat: Erich Fromm (1900-1980) war ein deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe.

Laut „Wikipedia“ gibt es hier unterschiedliche „Typen“, die nur darauf warten ein „Opfer“ zu finden:

Narzissten: Buhlen um jedermanns Aufmerksamkeit, haben selbst kaum oder keine Empathie.
Perfektionisten: Können alles irgendwie immer besser, ob im Arbeitsleben, Freundschaft oder Sport.
Kontrollfreaks: Kluge Besserwisser-Ratschläge und Dauer-Kritik an allem und jedem.
Die Passiven: Passive Energieräuber erschweren langatmig und „kryptisch“ jedes Gespräch und geben selbst von sich nichts preis. Das sind für mich die „ärgerlichsten“…
Schnorrer: Sie lassen sich den Kaffee etc. bezahlen, versprechen alles und halten nichts.

Kommt euch das hier irgendwie bekannt vor? Nein? Na, da habt ihr aber bisher Glück gehabt…


ICH KANN NICHT MEHR…Wenn es absolut Zeit ist für eine „AUSZEIT“ Es gibt Momente im Leben, wo man innehalten sollte. Diese Momenten der Ruhe eignen sich perfekt, um nachzudenken und zu reflektieren. Was kann ich ändern?

AUSZEIT…wenn man wirklich HILFE braucht…

Es passiert plötzlich „im Hier und Jetzt“: Manchmal ist die Stimmung wegen einer winzigen Kleinigkeit mal wieder auf dem Nullpunkt angelangt. Man fühlt sich absolut genervt von Gott und der Welt, gestresst und müde!

ICH WILL NICHT MEHR…Am liebsten würde man gleich ins Bett, um sich in den Tiefen der Bettdecke zu verkriechen! Die hilft Dir aber auch nicht weiter …

?

Suche den
TRICK 17:
(laut Wikipedia die Beschreibung eines Lösungsweges bei Problemen) 😉

Leider gibt’s hier keinen Trick 17 und kein Patent-Rezept.


AUSZEITEN ÜBEN…

Das Allerwichtigste aber vorab: Lerne „Nein“ zu sagen, zu allem, was dir zuviel wird…abschalten…Stecker raus…
Wie aber funktioniert denn das „Abschalten“ ? Können wir überhaupt auf Knopfdruck dieses „Nichtstun“ ?
Doch… ich habe für mich selbst herausgefunden, dass ich für mich – auch heute noch – ganz bewusst häufiger „kurze Auszeiten“ brauche, die ich mir dann auch nehme! Das war früher nicht leicht…

Und ich frage mich auch immer dabei, wie-wann-wo sollen wir alle für uns privat ZEIT für diese Zeit des „Unproduktiv-Seins“ mit gutem Gewissen überhaupt nehmen? Was sagen denn vor allem auch „die Anderen“ dazu?

Wir sollten aber nicht immer alles so tun oder lassen, wie es „die Anderen“ so machen, sondern lieber mit Selbstbewusstsein wie „Astrid Lindgren“ dies erzählt: Denn die Freiheit, für die viele Pippi Langstrumpf so beneiden, bedeutet, mutig zu sein und es eben ganz anders zu machen, so wie man es selbst am liebsten möchte oder einfach momentan für sich alleine braucht.


STOP! Ich muss mir selbst – neben allem Anderen – eben auch wichtig sein. Das ist kein Egoismus, das ist wirklich reiner aktiver Selbstschutz!

MEINE EIGENE WELT SEHEN:

Ein ganz wichtiges Grundbedürfnis ist, dass wir mit uns selbst im Reinen sind, wirklich gute Freunde/Familie haben und/oder aber in guten Beziehungen leben und dort für uns alle Sicherheit und Respekt erfahren.

Die gute Balance zwischen Nähe und Distanz sind in einer Beziehung sehr wichtig, unbedingt mit Toleranz und Akzeptanz (auch der möglichen „Marotten“) 😉 des jeweils Anderen. Rücksichtnahme gegenüber dem Partner, den Freunden etc. ist selbstverständlich.

Jeder Einzelne, nicht nur „Ich“ als Person, braucht die Akzeptanz seiner eigenen Freiräume, dann ist auch der „Rückzug“ bei allen Ruhephasen für mich problemlos. Und selbst wenn wir alleine leben, ist so eine „innere Einkehr“ für uns manchmal lebensnotwendig.

Wir selbst wissen am besten, was uns gut tut

Und besser unbedingt Reißaus nehmen und Finger weg von sog. „Energievampiren“ : „Whatever it takes“ (was immer es kostet!).

HILFE…WIE SOLL DAS ALLES FUNKTIONIEREN??

Nein, wir brauchen nicht unbedingt einen bestimmten oder einen ganzen Tag dafür, sondern nur das grundsätzliche Bewusstsein dafür, dass „zur Ruhe kommen“ und Phasen der Entspannung für jeden von uns wirklich lebensnotwendig sind, um neue Kraft zu tanken. Und die Zeit, den Tag oder die Stunden können wir uns ja manchmal selbst aussuchen. Ich bin dabei bestimmt absolut keine Anhängerin gesellschaftlicher Anarchie oder rücksichtslos ausgelebter Individualität.

DOCH BEDENKE: Es ist vielleicht die Kraft, die wir im nächsten Moment in unserem Leben vielleicht wirklich dringend benötigen. Sonst leidet unsere Seele.


😉 Falls es jemand übrigens beim „Chillen“ langweilig werden sollte, kann man auch sofort damit aufhören und sich wieder in das pralle, aufregende Leben stürzen… 😉
Ein Tag des Nichtstuns ist für viele Menschen also ein guter Anlass, sich dessen überhaupt einmal bewusst zu werden, wie wichtig das ist für unseren Körper, Geist und unsere Seele! Ach ja…es gibt weltweit einen Tag der Arbeit, warum sollte es nicht auch einmal einen Tag des Nichtstuns geben? 😉 Wir hätten Politiker werden sollen…Na, ist ja gut. „Anno 1886“ herrschten da ja doch schon andere schlimmere Arbeits-Bedingungen…

WENIGER ZÖGERN UND MEHR WAGEN, ÖFTERS INNEHALTEN, ANSTATT ZU HASTEN heute leben, anstatt zu verschieben, unsere Träume leben, anstatt unser Leben zu träumen. Zitat: Jochen Mariss (*1955) Autor und Fotograf.

Wie gesagt, ich schreibe hier nur über das Überlastet-Sein, von „echter emotionaler“ Erschöpfung. Dies geht oft über in das „Burn-out-Syndrom“. Burnout ist ein ernstzunehmendes, gesundheitliches Risiko, das jedoch oft von den Betroffenen häufig verdrängt bzw. verschwiegen wird. Drei Symptome sind typisch: Seelische und körperliche totale Erschöpfung, ein reduziertes Leistungsvermögen (egal ob real oder nur vermutlich) und ein immer skeptischeres Verhältnis gegenüber der beruflichen Tätigkeit, die man selbst nicht mehr als sinnstiftend erlebt.
„STRESS“ ist im Grunde genommen nichts anderes als eine „biochemische Reaktion“ in unserem Körper (siehe auch Ausführlicheres hierüber in meinen anderen Blog-Artikel „Glück“).

Ein Beispiel kann sein, wenn diese völlige „Überforderung“
schon ganz frühmorgens auftritt: wenn man morgens zum Aufstehen einfach permanent so müde ist, dass man immer und immer wieder auf die Schlummertaste des Weckers drückt, nur um dann mit „Herzrasen“ und einem „panischen“ Gefühl der Verspätung überhastet schnell aus dem Bett aufzustehen…

STOP…schon bei den ersten Anzeichen: ES GIBT KEIN „JEIN“ –

Man muss lernen, bei den ersten Anzeichen von Stress-Situationen, von diesem „Ausgebranntsein“ willentlich „SOFORT“ innezuhalten. Wenn ich zuhause bin, sage ich mir: Ich mache bewusst jetzt erst einmal gar nichts. Unbedingt sofort, von jetzt auf gleich, alles stehen und liegen lassen. Ich lege mich hin, mache die Augen zu, atme tief durch, versuche mich auszuruhen und wirklich an nichts zu denken, evtl. zu schlafen. So gebe ich mir selbst den Befehl: „Pass auf dich auf! Ausruhen! Jetzt! Sofort!“ Meist geht das erstaunlich gut.
Das Allerwichtigste ist wirklich zunächst: „Nein“ zu sagen: Sich selbst Grenzen setzen, auch Aufgaben einmal ablehnen oder Verantwortung weitergeben lernen, anstatt sich selbst „bis zum geht nicht mehr“ zu überlasten. Dann ist es nämlich meist schon zu spät. Die Folgen sind oft fatal!: Ein dauerhaft hoher „Cortisol-Spiegel“ schadet dem Körper: Wer also wirklich häufig gestresst ist, kann nicht mehr angemessen reagieren oder sich auf bestimmte Situationen einstellen, er hat keinerlei Reserven mehr.

Medizinisch wird hier derzeit in dieser Situation auch oft schon eine beginnende „Depression“ diskutiert. Im „Ärzteblatt“ oder anderer medizinischer Literatur lese ich immer wieder, dass „Entspannung und Zeit für sich“ selbst finden, „eine stark positive Wirkung vor allem auch auf unsere Blutdruckwerte sowie unser Immunsystem“ haben.
Aber auf das echte Burn-Out-Syndrom will ich medizinisch hier nicht näher eingehen, das würde doch den „Rahmen“ dieses Blogs sprengen…

 Wer sich trotz Stress und Zeitdruck „bewusst mehr Zeit“ für die einzelnen Tätigkeiten nimmt, kann wesentlich mehr erledigen und erzielt auch meist bessere Ergebnisse.

WER WILL…DER KANN…vielleicht…ein Versuch ist es wert…

FAHR IN URLAUB, ENTSPANNE DICH…? Hauptsache raus…erst einmal weg…Angesichts der Tatsache, dass der Erholungseffekt übrigens leider auch (nach einem Urlaub) spätestens nach ein bis zwei Wochen meist schon wieder verpufft ist, ist man heute eher der Ansicht, „dass mehrere kürzere Urlaube“ vorteilhafter für uns sind, als ein langer Jahresurlaub.

Wie lange soll der Urlaub dauern? So lange, daß der Chef Sie vermißt, aber nicht so lange, bis er entdeckt, daß er auch ohne Sie recht gut auskommen kann.
Zitat aus der Schweiz

Einfach einmal „Nichtstun“ bedeutet für mich, allenfalls das zu tun, was mir wirklich richtig Freude macht. Z.B. „Das totale Abschalten“…einfach mal einen Gang runterschalten ist hier doch deutlich die Challenge.

Genieße den Augenblick jetzt und hier, denn der Augenblick ist dein Leben. (Zitat: von Unbekannt)

😉 Wenn ich so recht darüber nachdenke, komme ich zu der wichtigen Überzeugung, dass ab sofort HEUTE ein besonders guter Tag fürs „NIXTUN“ ist, ich werde ihn systematisch in „Morgens-Mittags-Abends-Nixtun“ einteilen 😉 c/o frei nach Astrid Lindgren

To be is to do (Sokrates)
To do is to be (Sartre)
Do be do be do (Sinatra) 😉 das ist jetzt meine „Challenge“…

Zitat: Kurt Vonnegut (1922-2007) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und feinsinniger Satiriker.

YEAH, yeah, yeah: Einfach mal schicke Musik hören…Dann gehts mir oft besser…Oh my god? Vielleicht sogar den schmachtenden „ELVIS“ hören: „Are you lonesome tonight? Do you miss me tonight? Are you sorry we drifted apart? Does your memory stray to a brighter sunny day? When I kissed you and called you Sweetheart“? 😉

Eine wirkliche Auszeit ist aber doch dringend notwendig bei totaler Überlastung, wenn es einfach nicht mehr weiter geht…da ist allerdings oft doch auch professionelle Hilfe wichtig, bevor es zur Erkrankung von Körper und Seele führt. Wie gesagt, man muss die Hilfe auch aktiv suchen und annehmen. Da wäre doch medizinisch eine Auszeit zu empfehlen, der Hausarzt des eigenen Vertrauens hat da vielleicht eine Idee…



Gelassenheit ist wie ein „emotionaler“ Schutzanzug“ !
(Zitat: von Karl Heinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater).-

Jeden Tag ein guter Anfang:
Schenke dem Gesicht in deinem Spiegel doch morgens schon einfach dein allerschönstes Lächeln und sofort wird dieser Tag dein Freund. Sei besonders gut zu dem Gesicht im Spiegel. Immer. Versuche es!

Mit Gelassenheit und Entspannung einmal abschalten, das gilt als Grund-Übung für jeden Menschen. Dies wird nur oft vergessen oder einfach übersehen. Sicher genießen fast alle es, einfach mal nur ganz relaxed auf der Couch zu liegen, schöne Musik zu hören; vielleicht ist es auch einen Spaziergang an der frischen Luft oder für manchen die Joggingrunde. Manchmal reichen hierfür ja auch mal schon ein paar Stunden…und siehe da, oft fühlt man sich wie neugeboren!
Genau das macht mein Mantra „Ich will das jetzt“ aus: Man nimmt sich etwas fest vor und zieht es konsequent für eine bestimmte Zeit durch. Sich selbst motivieren…geht doch!

Aber auch der Arbeitgeber sollte wissen: Motivation muss nicht teuer sein: Lob, Wertschätzung als simple „Benefitswirken bei Jedem wahre Wunder. Anerkennung im Job ist der Motor für alle Mitarbeiter. Die Formel ist also ganz einfach: Lob und Wertschätzung steigern die Motivation. Motivierte Mitarbeiter sind wesentlich engagierter. Engagierte Mitarbeiter sind produktiver. Eine klassische Win-Win-Situation. Komisch, dass das noch nicht in allen Chefetagen angekommen ist… (Zitat: capital.de)

LOB setzt „Endorphine“ frei (gesteigertes Wohlbefinden)
LOB setzt „Dopamine“ frei (Konzentration und Leistungsfähigkeit)
LOB fördert die Arbeitsfähigkeit…

LOB MACHT EINFACH GLÜCKLICH.

>>> RIEN NE VA PLUS <<< NICHTS GEHT MEHR?
Eine „Auszeit“ ist das, was jedem Menschen einfach mal gut tut, nicht nur, aber gerade auch, wenn man schon etwas älter ist...Wir sollten viel öfter von ganzem Herzen etwas tun, das kein Ziel verfolgt, keine Eile hat und sich überhaupt nicht lohnen muss. „It does make you feel better“! Good vibes fly__________________________!

Und es fällt alles danach plötzlich viel leichter, mit Elan und Freude wieder anzufangen bzw. weiter zu machen...
Nach der „Tea-Time“ ist TEAMTIME 😉

ERFOLG: Was immer du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt. Zitat: „Johann Wolfgang von Goethe“ .

DER WEG IST DAS ZIEL ZUM ERFOLG:
Es bedeutet unweigerlich im „Jetzt“ ganz bewusst zu leben, in diesem selben Augenblick...auch wenn es schwierig wird, da es einfach dazu gehört. Mein Mantra: ICH WILL DAS JETZT!

„Unser Leben ist vielleicht nichts weiter als ein Tropfen, ein Sandkorn, ein Sternenfunkeln. Aber du kannst jeden Augenblick davon so bedeutsam machen wie das Meer, den Strand und die Sterne darüber“. Zitat: Jochen Mariss (*1955) Autor und Fotograf.


P.S.: Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Manch` bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“. Zitat: Reinhold Niebuhr  (1892-1971) stammte aus einem deutsch-amerikanischen Pfarrhaus und war ein einflussreicher amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler.

ANHANG: „Meine damalige eigene Auszeit“ (als sehr privater Teil) ist nur für diejenigen jetzt gedacht, die möglicherweise daran persönlich interessiert sind. 😉


„Was Du in anderen Menschen entzünden willst, muss erst in Dir selbst brennen“.
Dale Carnegie (1888-1955) war ein US-amerikanischer Kommunikations- und Motivationstrainer im Bereich des Positiven Denkens


Meine eigene Auszeit:

Es war einmal….
Damals konnte ich gerade beruflich von „Vollzeit“ auf „Teilzeit“ umstellen, die Kinder waren aus dem Haus…ich fühlte mich „frei“ einmal etwas ganz Neues zu tun…und: Man muss nicht müssen MÜSSEN…man kann, man darf…
Die dann folgende Zeit in meinem neuen Teilzeit-Leben war so etwas wie eine wichtige „Auszeit“ für mich, sie tat mir gut. Es hat mir wirklich immer richtig Freude gemacht, etwas zu tun bzw. zu bewegen, was sinnvoll ist und Freude weitergibt…und wenn man den Erfolg sieht…ist man glücklich.
Als ich damals in unserer Gemeinde in den Pfarrgemeinderat gewählt wurde, sollte jeder eine eigene „Aufgabe“ übernehmen.

So war die Gründung einer neuen Gruppe (der ich den Namen „Caritas & Soziales“ gab) in meinem damaligen Heimatort im Odenwald meine Idee und mein Part war dann die Leitung und Organisation. Glücklicherweise hatte ich zuerst ein nettes, engagiertes „Dreier-Leitungsteam“ in der Kirchengemeinde zusammenstellen können. In unserer neuen Gruppe kamen nach und nach bald viele „Ehrenamtliche“ dazu, die sich für meine „neue“ Idee begeistern konnten: Nämlich als eine Art „Feuerwehr in Notfällen“ all unseren Mitbürgern zu helfen und jede mögliche Unterstützung für „Menschen in Not-Situationen direkt vor Ort“ in unserer kleinen Stadt bzw. Region zu organisieren bzw. anzubieten. Unsere neue Gruppe „Caritas & Soziales“ war geboren! Und es war von Anfang an ein voller Erfolg.


Unser damaliger sehr engagierter und charismatischer Pfarrer Franz-Josef Hassemer (* Juli 1941 – † Sept. 2016) unterstützte unsere Ideen, wo er nur konnte.


Wir trafen uns in unserer Gruppe regelmäßig – auch privat – oder mit allen Mitarbeiterinnen im „Pfarrsaal“ zum gegenseitigen Gedanken-Austausch. Es war unglaublich, wie viele unserer Mitbürger sich – in unserer kl. Stadt – unserer gemeinsamen Idee einer „Für-Einander-Dasein-Gruppe“ in unserer kleinen Stadt für die Bevölkerung anschlossen. Unsere „Feuerwehr“- Hilfe in persönlichen „Notsituationen“ funktionierte wunderbar und wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Unser „Leitungs-Team“ koordinierte alles. Hier muss ich mich leider kurz fassen…es gäbe noch so viel zu erzählen…

Daher berichte ich nur kurz – wie es zu folgender bewegender „Hilfsaktion“ kam:
Zusätzlich zu diesen örtlichen Hilfe-Aktionen hatten wir uns damals (Ende der 80er jahre) spontan in unserer Gruppe für eine großangelegte „Rumänien-Hilfe“ (für Waisen und behinderte Kinder) entschieden, über die ich heute hier gerne ausführlicher berichten möchte:


Im Jahre 1989, also direkt nach dem Sturz und Tod von Diktator: Nicolae Ceaușescu ( 1918-1989), hatte der evangelische Pfarrer Karl-Heinz Pelikan ( damals noch ev. Stadtjugendpfarrer (evangelische Dankesgemeinde) in Frankfurt/Main und gebürtiger Rumäne) sofort (über Presse, Funk und Fernsehen) eine bundesweite Rumänienhilfe organisiert: Es wurde damals in Rumänien ein grausamer Kinder-GULAG in den Wäldern entdeckt.
Als Erstes wollte er mit vielen Helfern 1990 das berüchtigte Heim „Cighid“ sanieren, in dem Waisenkinder und behinderte Kinder „vergessen“ wurden, in „Käfigen“ lebten, und die meisten einfach starben.

Wir waren hier all die Jahre durch vielfältige Spenden-Aktionen, Basare etc. mit Hilfe unserer kleinen Gruppe „Caritas & Soziales“ aktiv um einen kleinen Beitrag leisten.

Nach vielen anstrengenden Jahren – auch zuletzt mit „weltweiten“ Spendengeldern, die Herr Pfarrer Pelikan mit großem Engagement auftreiben konnte – entstand tatsächlich in Rumänien vor Ort das erste moderne neu erbaute Kinder-Dorf und ein Therapiezentrum Rumäniens für Behinderte.
Wir waren mit unserer Gruppe von Anfang an mit dabei und auch später noch viele Jahre immer noch „Paten“ für viele dieser Projekte. So ist „die Entwicklung“ (auch mit Unterstützung von steten Hilfslieferungen aller Art, die wir „organisiert“ und teilweise dorthin selbst begleitet hatten), dann vor Ort auch wirklich hervorragend gelungen.

Pfarrer Pelikan besuchte unsere Gruppe übrigens häufig damals in unserer Pfarrei, um uns über die aktuellen Fortschritte seines großen Projektes in „Cighid“ zu informieren (Dia-Vorträge). In der Presse fanden sich damals Anfang der 90er Jahre immer wieder neue schockierende Berichte über die schlimmen Zustände auch in anderen rumänischen Kinderheimen.
Pfarrer Pelikan hatte im Land Rumänien wieder für neue Lebenschancen für vergessene Menschen gesorgt. Heute – nach über 30 Jahren – also seit einem Vierteljahrhundert engagiert sich nun weiter die evangelische Dankesgemeinde für das einst berüchtigte Kinderheim in Rumänien. Die Unterstützung hat sich ausgezahlt. Und ebenso lange kümmerten sich die Helfer der Projektgruppe um die dringendsten Nöte in Cighid und sorgen auch heute dafür, dass die Spenden auch tatsächlich sinnvoll verwendet werden.

Das Heim in Cighid ist gerettet titelte die FAZ (24.12.2016) in einem
BERICHT VON HANS RIEBSAMEN (m.faz.net)

Nun dürfen sich alle über eine gute Nachricht freuen: Das Heim in Cighid ist endgültig gesichert. Das „Wunder von Cighid“ ist um eine glückliche Episode reicher. Nun kauft der rumänische Staat das Gelände des früheren Horror-Heims, das nach 1989 zum Symbol geworden ist für die Kinder-Gulags im kommunistischen Rumänien unter dem Diktator Nicolae Ceausescu.

Pfarrer Pelikan organisierte damals vor allem – wie beschrieben – dort vor Ort vor allem „Hilfe“ zur „Selbsthilfe“: Ausgebildetes medizinisches Personal aus Hessen bildete dort vor Ort rumänische Helfer zu „Fach-Kräften“ (z.B. für Therapien bei behinderten Kindern) aus…und vieles andere mehr.

Es wurden erst kl. Wohnhäuser, später auch ein kl. Dorf (auch finanziert noch Jahre später durch weltweite Spendengeldern) gebaut. Nach 17 Jahren wurde dann auch (durch seine unermüdliche Intension) sogar in Bukarest ein neues modernes Kinderkrankenhaus eröffnet: Es ist trotz enormer, unangenehmer Hürden -Schikanen durch Behörden etc. – gelungen, durch Herrn Pfarrer Pelikans unermütliches Tun und mit großzügigen Spendengeldern aus aller Welt – dort das größte Diagnose- und Therapiezentrum Osteuropas zu schaffen: Ein hochmodernes Krankenhaus für Behinderte jeden Alters mit einem Angebot, wie es im ganzen Land seinesgleichen sucht. (Quelle: F.A.Z.-Leser helfen : „Haus Frankfurt“ in Bukarest von Hans Riebsamen: Der Bericht wurde von ihm aktualisiert am 20.09.2007 und später erneut am 24.12.2016).


Um die weiter dringend benötigten Hilfs-Spenden für dieses Projekt zu bekommen, hatte ich damals unter anderem auch ein Buch verfasst: die „Reinheimer-Gerichte-Küche“. (Kürzlich habe ich übrigens dieses Buch (nach fast 30 Jahren) bei Amazon durch Zufall – als gebraucht angeboten – wiederentdeckt). Ihr könnt ja mal googeln. 😉 Es steht beim Amazon-Angebot in der Beschreibung leider fehlerhaft beschrieben: „Sprache“: russisch (!!): Mein Buch ist natürlich auf Deutsch geschrieben.

MEIN ERSTES REINHEIMER KOCHBUCH
mit 10 Seiten Stadgeschichte und 235 Rezepten der „Einheimischen“.
(Verkaufs-Erlös ausschließlich für die Rumänienhilfe)

Es wurde damals ein von mir mit vielen Zeichnungen „bebildertes“ Buch mit ca. 150 Seiten: Angefüllt nicht nur mit „Gerichten“, sondern auch mit „Gerüchten“ und Belegen der interessanten altehrwürdigen „Historie“ unseres ehemaligen Heimatortes verfasst: Zum Beispiel gehörte bereits im 12. Jh. unser Wohn-Ort – der damals schon „Stadtrechte“ bekam – zur Grafschaft Katzenelnbogen.
Glücklicherweise konnte ich dieses Buch mit 2000 Exemplaren und den Lieblings-Küchen-Rezepten unserer heimischen Bevölkerung auch „fast gratis“ für diesen Zweck von einem freundlichen Verleger drucken lassen. Das Buch in dieser hohen Auflage fand großen Anklang und war rasch vergriffen, ich besitze heute noch ein eigenes Exemplar. Der komplette Verkaufserlös und auch Gelder durch viele andere unserer damaligen Aktionen wurden von uns für dieses geplante Kinderheim-Dorf für behinderte Kinder und Waisenkinder in Rumänien (Cighid) gespendet.


Damals gab es übrigens schon in unserer Gruppe mehr als dreißig „Ehrenamtliche“,

Und es ist für mich sehr schön zu wissen, dass diese Gruppe „Caritas & Soziales“ (wie ich hörte) jetzt nach über 30 Jahren immer noch in unserem alten Wohnort – den wir vor einigen Jahre verlassen hatten, um in die Nähe unserer Kindern zu ziehen – noch immer existiert!

„Tue Gutes und rede darüber“…war damals schon unser Motto...

Viele Dinge waren uns damals gemeinsam in unserer Gruppe wirklich gut gelungen, wir hatten z.B. auch einen kleinen Teil einer alten Scheune (einer uns gut bekannten Bauernfamilie) für junge Familien selbst umgebaut zu einem Kinderkleider-Tausch-Treff: Mein damals erdachter Name war schnell und leicht für alle zu merken: „CASOLA“ (= CARITAS & SOZIALER-LADEN) und bei vielen Müttern äußerst beliebt. Der Casola-Laden wurde sehr gut besucht und war ein voller Erfolg und eine wertvolle Hilfe über viele Jahre hin für junge Mütter und ganze Familien, die immer gerne den persönlichen Kontakt zu uns suchten, auch in anderen Fragen zu Hilfeleistungen, die von unserer beliebten „Gruppe Caritas & Soziales“ kamen.


Eine Art positive „Auszeit“ vom Alltag

Dies war insgesamt (trotz Berufstätigkeit) für mich über 10 Jahre lang eine Art positive „Auszeit“ vom Alltag, eine gute Erfahrung und Wertschätzung, weil dies nicht nur Freude, Glück, Zufriedenheit brachte, sondern auch das gute Gefühl gab, gemeinsam etwas wirklich Sinnvolles und Neues mit und für Andere geschaffen zu haben.


Hier auf dem alten Foto, aus den “ 90er Jahren“ (das ich kürzlich wiederfand) ein paar „Beteiligte“ (mit mir in der Mitte), auch „unser damaliger Pfarrer“ links im Bild und „der Herr Dekan“ rechts im Foto: “ zur „Segnung bzw. „Einweihung“ der CASOLA.

Mit der gleichnamigen Organisation „CARITAS“-Verband
hatten wir übrigens nicht das Geringste zu tun.
(Der „Deutsche Caritasverband“ ist Dachverband der organisierten Caritas und Wohlfahrtsverband
der römisch-katholischen Kirche in Deutschland). 


Der Begriff „CARITAS“ ist lateinisch und bedeutet:

„Hochachtung, Wertschätzung, Wohltätigkeit, Mildtätigkeit, Liebe“.

Daher hatte ich diesen Namen für unsere Gruppe gewählt:

„Caritas & Soziales“


Blog-Thema „AUSZEIT“ veröffentlicht am 31.5.2019