GERICHTE MIT GESCHICHTE:
Es gibt unendlich viele Gerichte mit Eiern als Hauptzutat für feine Vorspeisen: So präsentiere ich hier nun mein derzeitiges Lieblings-Rezept (dass auch unbedingt „Party-tauglich“ ist) mit roten bzw. pinkfarbenen gefüllten Eiern. Diese Prachtexemplare passen natürlich als „Ei-Catcher“ perfekt auf jedes Party-Buffet—und sind – wie bei uns zuhause – als Amuse Gueule (Vorspeise) – köstliche, beliebte Happen und für Gäste der Renner…

Dazwischen findet man hier im Blog-Artikel kleine Ei-Ei-Ei- Geschichten über Kurioses-Historisches-Unglaubliches und Sensationelles… es wird sicher nicht langweilig… versprochen!

Im später folgenden Rezept-Teil findet man dann auch das Feinste… das Gelbe vom Ei, hier wird nämlich „Eidotter“ mit weichen Avocados „verarbeitet“ und diese feine Crème-Füllung mit einer Spritzbeutel-Tülle sanft als „Sternchen“ in die ursprüngliche, heimatliche Mulde des Eies transportiert…Nicht nur ein Augenschmaus! Dazu jedoch später ausführlicher mit feinem Rezept und genauer Anleitung…


WIR BRAUCHEN ALSO DAS EI, also viele Eier… und zwar vor allem auch das Gelbe vom Ei!


„Das Gelbe vom Ei?“
Diese sprichwörtliche Aussage meint wohl eigentlich: „Etwas ist absolut noch nicht so perfekt, so wie es eigentlich sein sollte…da fehlt doch noch etwas … ?“ Dann ist das Ding wohl doch noch nicht „das Gelbe vom Ei“ … sagt man … Und wenn alles dann endlich gelingt..dann ist es auch wunderbar und endlich doch „das Gelbe vom Ei“ … einfach das Beste … das Aller-, Allerbeste!
Ob Spiegelei oder Frühstücks-Ei: Der wachsweiche Eidotter, also „das Gelbe vom Ei“, ist ja doch einfach der absolut leckerste, d. h. der beste Teil vom ganzen Ei…hier muss also alles stimmen…

Das Ei und Ich? Ei like it … 😉
Ei-jei-jei…


Da das Ei nun mal zum Huhn gehört:
Zunächst die Frage aller Fragen: Was war eigentlich zuerst da?
Eine ebenso alte wie scheinbar doch recht knifflige Frage:
DIE HENNE ODER DAS EI? 


Es gab ja wohl vielleicht auch Adam… den ersten Menschen…
So heißt es schon früh bei *Plutarch : „Wenn es einen ersten Menschen gegeben hat, dann müsste er ohne Vater oder Mutter geboren worden sein, – was der Natur völlig zuwiderläuft, denn es könnte ja gar kein erstes Ei gegeben haben, um Vögel zu gebären,.. Oder es hätte einen allerersten Vogel geben müssen, der Eiern den Anfang gab; denn der Vogel kommt doch aus einem Ei.“ (Anm.: *Plutarch  (46 bis 125 n. Chr.) war ein antiker griechischer Schriftsteller. Er studierte Philosophie im nahen Athen).

„Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.“ Zitat: Abraham Lincoln (1809-1865) war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.


Das Ei enthält alle Stoffe, die zur Entwicklung nötig sind und wird von der Henne gehegt und gepflegt…Die Henne legt über mehrere Tage hinweg Eier in ihr Nest und beginnt erst dann mit dem eigentlichen Brüten. In nur 21 Tagen entsteht aus einem befruchteten Hühnerei ein lebendiges Küken.


Diese Redensart: „Wer war zuerst da…die Henne oder das Ei?“ bezeichnet eine eigentlich kaum zu beantwortende Frage nach dem ursprünglichen Auslöser einer Kausalkette, deren Ereignisse wechselseitig mal Ursache und mal Wirkung darstellen.
Das gute alte Hühner-Ei… Das erste Ei sei wohl doch sicher ein Hühnerei gewesen, weil es ein Huhn in sich trug… führte der Wissenschaftsphilosoph und Professor David Papineau (*1947) vom renommierten Londoner King’s College aus. Na…der Philosoph kennt sich wohl aus... – Wirklich?


Ei...Ei…Ei…Verflixt…

DAS EI: Wer war also nun doch zuerst da?

  • Die Henne wars…oder doch das EI…? Schon die alten Römer und Griechen zerbrachen sich darüber die Köpfe... Die Frage wurde also bereits in der Antike gestellt:
  • *Macrobius – ein vorzüglich gebildeter römischer Philosoph – verfasste schon früh zahlreiche biographische und philosophische Schriften und widmete dem Ei ein ganzes Kapitel in seinen berühmten Tischgesprächen: In den sog. „Saturnalia des Macrobius“ wird diese Frage ausführlich behandelt.
  • Die Saturnalia sind wohl im zweiten und dritten Jahrzehnt des 5. Jahrhunderts entstanden. Sie schildern die Gespräche bei einem römischen Gastmahl im späten 4. Jahrhundert n. Chr.
  • Hier machte sich der Spötter und Störenfried Euangelus über die Philosophie lustig, als er die Frage aufwarf, ob zuerst das Ei oder die Henne da war;
  • Daraufhin erhielt er zu seiner Überraschung von Macrobius eine ernsthafte, ausführliche Antwort mit Argumenten für beide Positionen – also eindeutig „philosophisch“ deklariert…

Historisches: *Macrobius – (vermutlich um *385/390 n.Chr.; / † vermutlich nach 430 n.Chr.) war ein römischer Philosoph und hoher Beamter in Rom… bekannt durch seine drei Werke – die Saturnalia, die um 400 n.Chr. entstanden sind. Die Saturnalien waren im Römischen Reich zunächst nur hohe Festtage zu Ehren des Gottes Saturn. Dieser war ein Gott der römischen Mythologie: Saturn galt als Symbol des Goldenen Zeitalters. Die Saturnalien (verfasst von Macrobius) bestehen aus einem langen Bericht über die Diskussionen, die während der römischen Feiertage der Saturnalien im Haus von Vettius Agorius Praetextatus (Römischer Senator und Aristokrat) stattfanden. Die Saturnalien waren damals (17. bis 23. Dezember) für 7 Tage das beliebteste Fest im gesamten Römischen Reich. (Wikipedia)

So war SOGAR DAS EI eines der Diskussionspunkte
bei dem berühmten römischen Gastmahl des Macrobius.


Gehen wir doch in der Geschichte der Menschheit
ein paar tausend Jahre zurück…auf Spurensuche…
So ungefähr bis ins Jahr 2500 vor Christus.


Zwischen Riesenlibelle und Huhn entwickelte sich irgendwann also ein Vogel – mehr und mehr zum Huhn.



EI…JEI…JEI…Was stimmt denn nun?


Philosophen und Theologen glauben allerdings wohl schon lange gemeinsam, dass ganz am Anfang weder Huhn noch Ei, sondern Gottes Plan stand.Die „Evolutionsbiologie“ muss aber gar nicht im Widerspruch mit der göttlichen Schöpfungsgeschichte stehen“, sagte Johannes Hübner (*1968)Philosoph (Professor für Theoretische Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).

Das Individuum als solches kann sich nicht evolutionär verändern,
aber seine Nachkommen könnten verändert sein.


Das Ei kam also vor dem Huhn, darin sind sich doch alle Evolutionswissenschaftler und Philosophen einig.
Und nicht einmal die Schöpfungsgeschichte schließt diese Theorie zwingend aus. „Das Ei war also zuerst da. Denn der Vorfahre des Huhns hat sich nicht einfach im Laufe seines Lebens verändert und war plötzlich ein Huhn“… erklärt der Biologe und Molekulargenetiker Diethard Tautz (*1957) vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Er beschäftigt sich mit den molekularen Grundlagen der EVOLUTION. 


Wenn da nicht schon Adam gewesen wäre…


„Vielleicht hat Gott sein Konzept einfach nur erdacht, alle Naturgegebenheiten geschaffen und all den Dingen mit dem Urknall einfach seinen Lauf gelassen…“ meinte Prof. Johannes Hübner (Professor für Theoretische Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.).


Nehmen wir nun einmal an, das Ei war vielleicht zuerst da...

Unsere Hühner sind ja doch ein Ergebnis der Evolution. Durch Mischung und Mutation der elterlichen Gene im Ei entwickelte sich dann ganz allmählich eine ganz neue „Spezies“ mit völlig neuen Merkmalen. Hieraus entstand dann ganz allmählich eine Vogelart, welche „die absolut Erste“ ihrer Art war und fortan als „Huhn“ bezeichnet wurde.

Das heißt also: „Das Ei war wirklich zuerst da“. ..


Laut Diethard *Tautz ist somit die Frage für alle „Evolutions-Wissenschaftler“ hinreichend beantwortet, aber die Philosophen können sich gerne weiter bis in alle Ewigkeit darüber streiten. Und das tun sie natürlich unentwegt… mit wachsender Begeisterung...

  • Anm.: Prof. Diethard *Tautz (*1957) ist ein deutscher Evolutions-Biologe, Molekulargenetiker und Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön (Schleswig-Holstein).

😉 … Ei like you … 😉


Die Sache mit dem Ei ist also wirklich eine runde Sache –
naja, fast rund zumindest…

In diesem Fall hat Gott also die Evolution – als Teilkonzept in die Schöpfung – mit eingebaut. Wie wir es also drehen und wenden, das Ei war und ist – seit ewigen Zeiten – nicht nur bei uns: DIE Fortpflanzungsmethode Nummer EINS: Sowohl bei Fischen, Amphibien, Reptilien, Dinosauriern und Vögeln hat es sich schon seit Urzeiten bewährt.

>>Und auch beim Menschen ist eine befruchtete Eizelle die Quelle neuen Lebens<<


Kleiner Zwischenstopp – hier wird nun zunächst der Ei-Kulinarik gehuldigt: Das Ei ist hier ebenfalls Thema Nr. 1 – nämlich ein kulinarisch – köstliches…


EIN REZEPT mit einer besonderen Überraschung –
nicht nur für Gäste und Feste: Es gibt ROTE Eier…


Eier aus dem Rote-Bete-Sud mit Avocadocrème

Eine rosarote Brille braucht man für diese farblich und auch geschmacklich perfekt abgestimmten Rote Bete-Eier bestimmt nicht, sie sind ein Highlight auf jedem Vorspeisenteller oder Buffet. Und der Vorteil: Alles lässt sich schon tags zuvor bestens vorbereiten…

RUBRIK: Schnell und leicht vorzubereiten:

Zutaten

Für sechs ROTE BETE EIER:
Man nehme: Sechs XXL-Eier, tags zuvor hart gekocht…(es lohnt sich große Eier zu nehmen, auf meinen Fotos sind kleine Eier zu sehen, es war für mich wesentlich mehr Arbeit diese arg kleinen Mulden zu füllen…)
Dann braucht man noch 1 große Knolle Rote Bete, roh oder 2 „Knöllchen“ 😉 – das wars eigentlich… na ja, für den Sud noch ein paar Gewürze.

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WASSER-ESSIG-MISCHUNG (SUD):
Für den ROTE-BETE-SUD: 650 ml Wasser, 250 ml Weißweinessig, mild, ½ TL Salz, 1 TL Zucker, und 1-2 Gewürznelken, ein Lorbeerblatt und einige Pfefferkörner bitte im Sud mit kochen.


1. Zubereitung der Eier-Färbung:
Rote Bete-Knolle waschen, schälen, in grobe Stücke schneiden.
Für die Würze: Die Knolle mit der Wasser-Essig-Mischung (SUD), Zucker und Salz aufkochen lassen, zwanzig Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen, danach abkühlen lassen und durch ein Sieb in einen separaten Topf gießen. Beim Kochen wird der Rote-Bete-Sud schon von ganz alleine immer dunkelrot. Die Knolle auf dem Sieb gut abtropfen und erkalten lassen. Den roten Sud in einem hohen Gefäß (Becher/Rührschüssel o.ä.) aufheben. Hier hinein kommen dann später die hartgekochten Eier zum Färben.

2. Die hartgekochten Eier vorsichtig „pellen“, mit dem noch warmen Rote-Bete-Sud komplett begießen, (Achtung: die Eier müssen absolut vollständig von dem Sud bedeckt sein, sonst gibt es „Flecken“). Je nach gewünschter Farbintensität die Eier mindestens 1-2 Stunden (für dunktrelrot über Nacht) marinieren.


TIPP: Das Einlegen der Eier kann man schon ruhig ein paar Tage zuvor erledigen und gut abgetropft, mit Küchenkrepp abgetrocknet und schön kühl (mit Folie bedeckt) die Eier aufbewahren.


3. Später dann – am *Tag der Zubereitung die roten Eier mit Küchenpapier nochmals sorgsam vollständig trocken tupfen, mit einem sehr scharfen Messer längs vorsichtig halbieren. Das Eigelb mit einem kl. Löffel aus jedem Ei sorgsam herausheben. Die Eigelbe in ein Schüsselchen geben und schon einmal mit einer Gabel fein zu „Mus“ zerdrücken. Gut abgedeckt kühl stellen. (*Auch diesen Schritt könnte man tags zuvor schon erledigen…)

Meine „Über-Nacht-Eier“ sind komplett schön rot geworden.


Die Füllung der Ei-Hälften:

Zutaten für die Avocado-Füllung: Zwei reife Avocados, etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Prise Zucker, 100 g Schmand, 100 g Frischkäse.

Fertigstellung

  • Frische Zubereitung der Avocado-Ei-Füllung: Die Avocados schälen, Stein entfernen, Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch der Avocado mit einer Gabel schön fein zerdrücken und mit etwas (wenig!) Limettensaft beträufeln.
  • Die geschmeidige Avocado-Creme – mit dem Schmand und dem Frischkäse vermischen – zu den ebenfalls schön weich zerdrückten Eigelben geben und zusammen nochmals alles fein und innig („cremig“) vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Limettensaft nochmals „kräftig“ abschmecken.
  • TIPP: Nicht zu viel Limettensaft nehmen, sonst wird die Füllung zu weich und zu sauer!
  • ROTE BETEDIE DEKO-WÜRFELCHEN: Die *Rote-Bete-Knolle akkurat gleichmäßig in schöne feine, kleine, möglichst gleichgroße Würfel schneiden, für die Deko beiseite stellen. (*Auch diesen Schritt könnte man tags zuvor schon erledigen…)

DIE FÜLLUNG:
Die feine Eigelb-Avocado-Füllung in einen Spritzbeutel (mit Spritztülle) geben (das geht zur Not auch ohne, z.B. mit 2 Teelöffelchen): Die Mulden der Eihälften vorsichtig (und sauber!) nicht zu üppig – mit der Avocado-Crème füllen, mit ein paar abgezupften Kresseblättchen und den feinen Rote Bete-Würfelchen drumherum garnieren, evtl. eine schöne, nicht zu dicke, längliche Avocado-Spalte (mit ein paar Tropfen Zitronensaft vorher beträufeln – damit sie nicht braun wird) dazu legen (siehe Foto oben).

Et VOILÀ …es kann serviert werden 😉


TPP: Der letzte Schritt der Zubereitung sollte zeitnah vor dem Servieren durchgeführt werden, Die Pracht-Stückchen können aber auch gut gekühlt ein paar Stündchen (unter einer „Haube“) zugedeckt – ruhen.


Da fällt mir ein: Man könnte vorher evtl. auch etwas aufgelöste „Gelatine“ (1-2 Blatt je nach Menge) zur Eigelb-Avocado-Mischung geben…damit die Crème – falls die gefüllten Ei-Hälften länger z.B. auf einem Buffet stehen sollte – nicht später zusammenfällt. Dann evtl. noch zusätzlich die Eigelb-Avocado-Mischung noch etwas nachwürzen.

Ein köstlicher Gaumenschmaus

Für die Garnitur: Ein paar gezupfte Kresse-Blättchen, einige feine Würfelchen Rote Bete, schmale Spalten von der Avocado zur Dekoration.


  • ZEIT-SPAREN:
    Kürzlich habe ich bei dieser Vorspeise die Rote-Bete-Zubereitung etwas variiert: So habe ich ein „großes“ Glas fertig eingelegte
    „Rote-Bete-Kugeln“ aus dem Handel genommen und den (von mir leicht erwärmten) Sud aus dem Glas davon benutzt, um die gekochten Eier (6 Eier) – darin „einzulegen“… Vorteil: Der Sud ist schon fertig gewürzt.
  • Das passt auch sehr gut: Da der Sud ist bereits schön würzig ist ziehen die Eier den Sud gut auf und werden sehr schön rot...So kann man viel Zeit sparen.
  • Achtung: Die Flüssigkeitsmenge sollte dann aber alle Eier auch wirklich komplett sehr gut bedecken… sonst gibt es unschöne „Flecken“ auf der Ei-Oberfläche...

  • Den Rest der Roten Bete aus dem Glas später in kleine, gleichmäßige, hübsche Würfel schneiden und als Deko für die Eierhälften auf dem Tellerchen verwenden.
  • Den Rest des Rote Bete-Suds zurück ins Glas (zu den vielleicht noch übrig gebliebenen Rote-Bete-Kugeln) schütten und das Glas fest verschließen… die Rote Bete hält sich so im Kühlschrank ein paar Tage…

P.S: Hauptsache, es ist genug rote Würz-Flüssigkeit im großen Glas, um auch alle Eier wirklich komplett damit zu bedecken. Ansonsten kann man die o.a. Rezeptur der Wasser-Essig-Mischung (SUD) noch mit dazu nehmen und passend das Rote-Bete-Glas weiter auffüllen.

  • Ei-jei-jei-je-jei…..sagte meine liebste Oma früher immer, wenns ihr nicht schnell genug ging. 😉

DIE VORSPEISE …

UNSER KÖSTLICHES SOMMER-TERRASSEN-HIGHLIGHT

Pinkfarbene Eier…… passend zur Tischdecke 😉 gerade bemerkt 😉


Da gibt es noch etwas – was man heute nicht mehr überall noch kennt:

SOL-EIER IM GLAS

Ursprünglich kommen sie wohl aus Berlin und haben sich bis in den Ruhrpott verbreitet. Dort standen sie häufig – in ein hohes Glas gefüllt – in Kneipen auf dem Tresen, als kleiner Snack zum Herrengedeck. Durch die Salzlösung wurden die Eier konserviert und blieben ohne Kühlung einige Zeit haltbar.

Eigentlich sind sie etwas aus der Mode gekommen… wer kennt sie heute noch? Daher empfehle ich mein Rezept heute den „Neugierigen“ hier …um es vielleicht einmal auszuprobieren… Hauptsache, es landet mit einem großen Haps in dem Mund…echt lecker…so ein Solei… Hhmmm…


SOLEIER

1. Rezept: Man benötigt hierzu für ein großes, hohes Glas:
  • Als erstes piekst man alle Eier erst einmal rundherum an. Alle Zutaten kommen zusammen in einen großen hohen Topf und werden zum Kochen gebracht. Kocht das Wasser, kommen die Eier dazu und werden für 20 (!!) Minuten leise gekocht.
  • Die Eier aus dem Sud nehmen und unter kaltem Wasser kurz abschrecken. Den Sud nehmen wir vom Herd und lassen alles erst mal abkühlen. Die Eier werden nun rundherum vorsichtig leicht angeschlagen, so dass sie überall zerbrochen sind, die Schale aber noch am Ei bleibt.
  • Zusammen mit dem inzwischen abgekühlten Sud füllen wir die Eier nun in ein schönes großes, hohes (Einmach) – Glas. Außerdem entfernen wir geronnene Eiweißspuren etc. und die Zwiebel komplett aus dem Sud – am besten über ein Sieb.
  • Die Eier sollten kühl und dunkel gelagert werden. Sie haben nach ca. drei Tagen etwas von dem Geschmack der Sole angenommen und werden von Tag zu Tag intensiver. So halten sich die Soleier in dem Sud circa 14 Tage.
Später fischst Du Dir ein Ei aus dem Glas…
Zuerst pellen… Bewunderst mit “Ah`s“ und “Oh`s” die schöne Maserung… Mit einem feuchten, sehr scharfen Messer teilst Du das Ei dann quer (oder längs nach Gusto) in zwei Hälften… und hebst sehr vorsichtig das feste Eigelb heraus…

MAN BENÖTIGT NUN NOCH FOLGENDE LECKER-HERZHAFTE GENUSS-ZUTATEN – PRO EI:
Diese ergeben etwa ca. 1 Esslöffel:
Je 1 TL Öl und Essig, je ½ Tl Senf und Mayo, eventuell etwas Maggi…zum Schluss Pfeffer und Salz… und natürlich das gekochte Eigelb werden zusammen in einer kl. Schale gut miteinander verrührt.

  • Und jetzt kommt der Verzehr: Als erstes wird – wie schon oben beschrieben – das Ei vorsichtig gepellt. Anschließend versucht man das gekochte Ei auf einem Brettchen /Platte – mit einem kleinen scharfen Messer – exakt zu halbieren und dabei auch ganz genau das Eigelb (halbiert) zu treffen. Anfänger halbieren längs… 😉
  • Das Eigelb wird also nun erst ganz vorsichtig aus beiden Ei – Hälften (Eiweiß) entnommen und auf einen Teller gelegt. Die oben genannten gewürzten Zutaten (in der kl. Schale) werden mit einem Löffelchen in die vorhandene kl. Eiweiß-Mulde jeweils einer Ei-Hälfte gefüllt. Ich mag es gerne gleichmäßig auf zwei Hälften verteilt. Keiner hat gesagt, dass dies alles ganz einfach ist… 😉 Übung macht hier den Meister…

Zum Schluss kommt noch hier (auf die schon fertig gewürzte Ei-Hälfte) das jeweils „halbierte“ Eigelb umgedreht darauf – Alles schwappt etwas über…Das ist egal, denn es gehört dazu… Nun jongliert man schnell das Ganze vorsichtig in den Mund und freut sich wie ein Schneekönig über den Geschmack: Vorgang wiederholen!! Et voilà… na…schmeckts??? Übung macht hier den Meister…

Das Ganze macht viel Spaß und ist auch recht „PARTY-TAUGLICH“…


Zu Soleiern isst man nur Soleier…
es passt sonst nichts dazu… außer einem BIER…(!)


2. REZEPT:
Sehr lecker sind auch eingelegte „Soleier“ mit Rote Bete:
Tipp – Für eine Blitzversion: 300 ml Rote-Bete-Saft, 1 TL Salz, 1 TL Zucker und 1 EL Essig miteinander verrühren. Hart gekochte und geschälte Eier einfach in den Sud ein paar Stunden einlegen. Später kühl stellen…

Mehr Rote-Bete-Rezepte von „ars_vivendi“ oder „sparkling_cherry“ oder „Küchengötter.de“ oder „frag-mutti.de“ – und andere…diese dort aufgeführten Rote- Bete-Eier-Rezepte sind wärmstens zu empfehlen.


Ei-jei-jei-je-jei… 😉
Nun folgt hier noch Erheiterndes…Interessantes…

HISTORIE…REDEWENDUNGEN…UND ANEKDÖTCHEN:

Das Ei des Kolumbus – zum Beispiel – was war das eigentlich noch?

Es ist eigentlich ganz einfach eine Redensart, die eine verblüffend einfache Lösung für ein schier unlösbar scheinendes Problem beschreibt.

Es begann einst mit Missverständnissen –
vor über 500 Jahren…

Christoph Kolumbus (*1451-/+1506) war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der im Jahr 1492 – seiner und seiner Landsleute Meinung nach – als Erster „Amerika“ entdeckte, als er eine Insel der Bahamas erreichte. Er wurde der erste Vizekönig der „Las Indias“ genannten Gebiete.

Als der Italiener Christoph Kolumbus (geb. in Genua), der angebliche Entdecker Amerikas, dann doch – nach seiner langen Seefahrt – endlich wieder zurück in Spanien war, soll ihm (während eines Fest-Essens bei Kardinal Mendoza) von einigen Neidern vorgehalten worden sein, dass es doch ein Leichtes gewesen sei, diese „Neue Welt“ zu entdecken… das hätte ja jeder mit einem guten Schiff vollbringen können.
Christoph Kolumbus soll damals den Anwesenden daraufhin folgende Aufgabe gegeben haben: Nämlich ein „gekochtes“ Ei auf der Spitze aufzustellen. Es wurde viel herumprobiert, aber niemand schaffte es. Schließlich sind alle davon überzeugt, dass es sich um eine schier unlösbare Aufgabe handele. Jetzt solle doch Kolumbus diese Aufgabe selber lösen.
Und: Er schlägt das Ei mit der Spitze leicht auf den Tisch, so dass es, leicht eingedrückt, stehen blieb. Alle schimpften und protestieren lautstark, so hätten sie es auch gekonnt. Daraufhin soll Kolumbus gesagt haben:
„Meine Herren, wenn man weiß, wie es geht, ist alles ganz einfach. Der Unterschied ist, dass Sie es „HÄTTEN“ tun können, ICH hingegen habe es getan… “


Wer war der Erste im Rennen?

HISTORISCHE MYTHEN: Christoph Kolumbus  war viele Jahrhunderte als DER „Entdecker“ Amerikas (noch anno 1492) bekannt gewesen. Eigentlich muss man aber von „Wiederentdecker“ sprechen, denn vor Kolumbus waren schon unter anderem als erstes die Wikinger in Amerika – wie wir heute wissen. Die Entdeckung Amerikas hat also durch die Wikinger nun ein neues Datum: das Jahr 1021. Also fast genau vor 1000 Jahren…

Nicht Christoph Kolumbus überquerte demnach als vermeintlicher Erster den Atlantik, sondern die Wikinger zuerst. Die Entdeckung und (kurze) Besiedlung Nordamerikas durch wikingerzeitliche Seefahrer ist seit den 1960er Jahren nun auch tatsächlich archäologisch belegt, (Wikipedia)


„Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde liegt gar oft die gescheiterte Willenskraft.“ Zitat:© Marie von Ebner Eschenbach (1830–1916) war eine bekannte österreichische Schriftstellerin.

DAS WAR WOHL DAS EI DES KOLUMBUS

  • Christoph Kolumbus… seine KURZE HISTORIE … wer war er und was passierte danach?
  • Wer war eigentlich dieser Christoph Kolumbus (1451-1506)? Er war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der ein bisher unbekanntes Land entdeckte, als er eine Insel der heutigen Bahamas erreichte.
  • Und es begab sich im Jahre 1493: Christoph Kolumbus wollte eigentlich auf dem westlichen Seeweg nach „Ostasien“ gelangen. Dort kam er jedoch nie an.
  • Die „Entdeckung Amerikas“ am 12. Oktober 1492 war also ein reiner Zufall – und ein Irrweg und ein ganz großes Missverständnis: Kolumbus ging sein Leben lang davon aus, dass er einen Weg zum „chinesischen“ Festland gefunden hatte. Die Entdeckung Amerikas basierte einfach auf einem Rechenfehler.
  • Auf seinen letzten vier Reisen verlor Kolumbus insgesamt neun Schiffe. Nicht zuletzt dieser Umstand sorgte dafür, dass Kolumbus seinen Mythos als Held und Eroberer einbüßte.

Welche Erfolge hatte Christoph Kolumbus? Kolumbus entdeckte im Westen eine Insel und nannte sie „San Salvador“. Außerdem entdeckte er Kuba und Hispaniola und gründete die erste Kolonie der neuen Welt, die „Isla Española“. Während seiner ersten Reise traf Kolumbus zum ersten Mal auf die Ureinwohner Amerikas und er nannte sie Indianer. Seiner Meinung nach betrat er ja Indien. Deshalb nannte er die Einwohner auch „Indianer“.


  • Die letzten Lebensjahre verbrachte Christoph Kolumbusder Legende nach – zurückgezogen und von der Öffentlichkeit völlig unbeachtet. Er starb in Spanien wohl einsam und zurückgezogen.
  • Alles, was man heute über ihn weiß, beruht ausschließlich auf Überlieferungen. Selbst sein Geburtsjahr lässt sich nur schätzen. Wahrscheinlich kam Cristoforo Colombo – so sein italienischer Name – im Jahre 1451 in Genua zur Welt – ironischerweise im selben Jahr wie der Seefahrer „Amerigo“ Vespucci, nach dem später Amerika benannt wurde:
  • Amerigo Vespucci (1451-1512) war ein Kaufmann, Seefahrer und Entdecker. Während seiner Fahrten erforschte er auch weite Teile der Ostküste Südamerikas. (Wikipedia)

Nicht Christoph Kolumbus überquerte demnach als Erster den Atlantik, sondern die Wikinger. Dies waren kriegerische, seefahrende nordische Völker des Nord- und Ostseeraumes. Sie lebten (im sog. mitteleuropäischen Frühmittelalter) von etwa 800 n. Chr. bis 1050 n.Chr.


Der Portugiese „Vasco da Gama“ (1469-1524) erfüllte dann fünf Jahre später die Aufgabe von Christoph Kolumbus.

Er fand den Seeweg nach Indien (Asien) – den Kolumbus vergeblich gesucht hatte – schließlich im Jahre1498 – allerdings auf einer Südroute um die Südspitze Südafrikas (Kap der guten Hoffnung) herum.

  • Mit der Entdeckung des Seeweges nach Indien konnte sich der Handel zwischen Europa und Südostasien entfalten.

Nachbildung des originalen Christoph-Kolumbus-Schiffes.


DIE „EI“-ANEKDOTE:

Die Verbindung mit Kolumbus geht auch auf „Girolamo Benzoni“ (* um 1519 – † nach 1572) zurück. Dieser war ein italienischer Reisender und Historiker aus der Renaissance, der diese „Ei“-Anekdote in seiner Schrift über die „echte“ Geschichte der Neuen Welt (Historia del mondo nuovo, Venedig 1565) in der Kolumbus-Version (siehe oben) erzählte, dabei aber einräumte, dass er diese Ei-Sache nur vom Hörensagen kannte. Er gilt als Überlieferer der berühmten Geschichte um das Ei des Kolumbus.

Dagegen war in Südamerika wiederum eine ganz andere Version verbreitet, nach der Kolumbus das Ei nicht eingedrückt, sondern einfach in aufgehäuftes Salz gestellt hat.
Laut einem Zeitungsartikel in der Zeitschrift “Der Islam” (1910 gegründet), der im Jahre 1922 erschien, sehen die deutschen Herausgeber allerdings – ganz überzeugt – den Ursprung des „Ei-Tricks“ nur im Orient.
Die Herkunft des berühmten “Ei des Kolumbus” – Tricks ist also bis heute nicht eindeutig beweisbar….im Gegensatz zur Entdeckung Amerikas 😉


„Einen Eiertanz aufführen?“

Diese Redewendung verdanken wir dem deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe, der eines Tages ein Mädchen sah, welches EIER in einem bestimmten Muster auf einen Teppich legte und mit verbundenen Augen zwischen ihnen umher tanzte. Sie berührte dabei kein einziges Ei und das erstaunte Goethe so sehr, dass er das Gesehene aufschrieb.
Da so viele Menschen seine Geschichte gelesen hatten, verbreitete sich so die Redewendung “einen Eiertanz aufführen” und findet Anwendung, wenn jemand sehr, sehr vorsichtig sein muss.

Da dieser Tanz äußerst diffizil und kompliziert ist, beschreibt die Redewendung auch Personen, die sehr umständlich und übervorsichtig sind. Z.B.:…„Er will es allen recht machen und niemandem auf die Füße treten. Deshalb führt er diese Eiertänze auf. “ Bedeutung: Sich winden; extrem vorsichtig sein und klare Aussagen vermeiden; sich nicht festlegen wollen. (ZItat: Deutschlernerblog ;-))


DIE EIER-UHR

 SML
weich3-4 Min.4-5 Min.5 Min.
wachsweich5-6 Min.6-7 Min.7-8 Min.
hart8-9 Min.9-10 Min.10-11 Min.
Tipp: Verwende am besten gleichgroße Eier, um ein einheitliches Garen zu ermöglichen. War das Ei vorher im Kühlschrank, sollte es zuerst auf Zimmertemperatur gebracht oder dementsprechend länger gekocht werden.

… und noch ein Gedicht:


Kolumbus auf großer Fahrt

Als Kolumbus von seiner Amerikafahrt
nach Spanien heimkam mit Gold und mit Bart
und, hochgeehrt und umjubelt, schritt
durch die Hauptstadt des Landes, nämlich Madrid,
entdeckte er plötzlich da drüben rechts
eine hübsche Person femininen Geschlechts.
Bei ihrem Anblick – was war schon dabei –
entschlüpfte ihm was und zwar das Wort “Ei”…

Seitdem sind die Forscher sich darüber klar,
dass das – das “Ei” des Kolumbus war!

Gedicht: © Heinz Ehrhard (1909-1979) war ein bekannter deutscher Komiker, Musiker, Komponist, Unterhaltungskünstler, Kabarettist, Schauspieler und Dichter, einfach ein wunderbares „Allround-Genie“…


Wissenswertes…Das Beste zum Schluss…ein Loblied auf das Ei!


DAS EI – ein Glücks-Bringer und Küchen-Klassiker…

Für die Christen ist das Ei ein göttliches Symbol. Es steht für Auferstehung, ewiges Leben und Fruchtbarkeit. Das passt natürlich gut in die Osterzeit.
Das Ei soll sogar Glück und Wohlstand bringen: Im Frankreich des 17. Jahrhunderts glaubte man, eine Ehe könne nur glücklich und kinderreich sein, wenn die Braut vor Betreten ihres neuen Heimes ein Ei auf der Türschwelle zerschlug.



So war aber auch – wie oben erwähnt – schon den alten Griechen das Ei heilig, denn es galt als sicher, dass das Universum auf jeden Fall aus dem „Welt-Ei“ entstanden sei.
Das Ei sollte auch jedem Glück und Wohlstand bringen. Was heute einfach ein fröhlicher Brauch ist, wurde in früheren Zeiten noch sehr ernst genommen.


Ach jaaa… und die alten Römer… 
Bei uns – in Germania – entdeckte man das Ei erst, als die Römer – vor weit über 2000 Jahren bereits – die ersten Hühner mit über die Alpen brachten. Dann aber begann das Ei auch hier unaufhaltsam seine steile Karriere:
Seit dem Jahre 1884 kannten dann unsere Vorfahren bereits schon rund 600 verschiedene Gerichte mit Eiern.
In einem über 570 Seiten starken „Appetit-Lexikon“ beschrieben (im ausgehenden 19. Jh. – anno 1894) – die beiden Autoren Rudolf Habs und Leopold Rosner ein Hohelied auf das Ei und schwärmten von den vielseitigen, köstlichen Zubereitungsmöglichkeiten.


Das Fazit: „Kurzum, das Ei ist zu allem fähig“…


Aber trotz Aberglauben und Frömmigkeit:

Wer den vollen Geschmack schätzt, braucht nun mal unbedingt ein Ei von glücklichen Hühnern. Im Klartext heißt das: Es sollte möglichst aus Freiland- und Bodenhaltung stammen oder gleich von Bio-Bauern. Denn nur dann ist auch garantiert, dass das Federvieh mit Körnern und Grünzeug statt mit künstlichem Futter aufwächst.

Das aber ist nicht nur fürs Wohlbefinden der Hühner wichtig, es bestimmt eben auch den besonderen Geschmack. Und nicht nur das:

Ein Bio-Ei enthalte – im Vergleich – auch deutlich mehr Vitamin E und Carotinoide, die der Körper in Vitamin A umwandelt. Dabei haben Eier auch noch andere lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe, Lecithin und Jod.
Braune Hühner legen braune Eier, weiße Hühner weiße – dieser „Mythos“ hält sich hartnäckig. Doch auch er ist so nicht richtig. Welches Huhn welche Eier legt, ist zwar genetisch bedingt, hat aber nichts mit dem Gefieder zu tun. Der Schlüssel liegt vielmehr genetisch in den Farbpigmenten, die in der Kalkschale der Eier eingelagert sind: Rote und gelbe Pigmente vermischt führen zur Farbe braun…sagt Wiki.


Ob weiß oder braun? Wir alle lieben Eier…? Hartnäckig hält sich aber doch das Vorurteil, braune Eier seien gesünder und „BIO“. Dabei sagt die Farbe der Schale überhaupt gar nichts über die Inhaltsstoffe aus – denn die bleiben immer gleich. Eier sind gesund, haben viel Vitamin D, B und K und viele Mineralstoffe – und das alles hat unser Körper zwingend nötig.

Das Ei und Ich? Ob gross … ob klein … Wir mögen uns …
Ei like it … Ei-jei-jei …


Blog-Artikel: „Gefüllte Eier…pretty in pink“
veröffentlicht am 10. August 2020 –
zuletzt bearbeitet im Juli 2022.

>>> ZU ENDE <<<


Für alle wissbegierigen Leser/-innen gibt es hier noch einen

NACHTRAG


<< Die Frage aller Fragen >>

NOCH IMMER IST DIE FRAGE NICHT GEKLÄRT…SIE LIESS MICH NICHT IN RUHE 😉

WAS WAR IN DER WELT TATSÄCHLICH ZUERST DA?

…und welche Rolle spielten eigentlich
damals schon die Eier der Dinosaurier in der Erdgeschichte?


DIE EVOLUTION: WAS WAR ALSO IN DER WELT ZUERST DA?
Viele „Evolutionsforscher“ hätten diese Frage aller Fragen angeblich schon längst geklärt:

Es sei wohl doch wohl letztendlich das Ei als Allererstes da gewesen. Na klar: ..Zwischenstop?


  • EIER sind auch schon nachweislich von Riesenlibellen vor über „300 Millionen Jahren“ gelegt worden.

Historisches

In der rund vier Milliarden dauernden Erd-Geschichte prallten schon mehrfach riesige *Meteoriten auf die Erde. Der älteste bekannte Meteoriteneinschlag hatte bereits vor über 3 Milliarden Jahren die – noch junge Erde – fast komplett verwüstet. Ein etwa 20 Kilometer große Himmelskörper-Koloss erzeugte gigantische Flutwellen und riss möglicherweise jene riesigen Spalten, welche die Erdoberfläche dabei in tektonische Platten – in ihre heutigen Kontinente – zerlegte.

Nach Beschreibung der Forscher war die Erdezur Zeit des ersten Meteoriteneinschlag gerade erst einmal eine Milliarde Jahre jung und lediglich von Bakterien – den einzigen Lebewesen – bewohnt. 

(Anm.: Nachweise für den Zeitpunkt des ersten *Meteoriteneinschlages gaben im Jahre 2010 ein Gruppe bekannter US-Geologen (um Gary Byerly (*1963-/†2022)) von der Staatlichen Universität Louisianas und Prof. Donald R. Lowe (*1942) von der Stanford Universität in Palo Alto (Kalifornien) im Wissenschaftsjournal „Science“ bekannt. (Bd. 297, S. 1325).


Auf Spurensuche nach dem Ei…

Das so genannte Mesozoikum – das Erdmittelalter – begann
vor *250 Millionen Jahren und endete vor 65 Millionen Jahren.


Auch die Dinosaurier entstanden aus einem Ei

  • Vor ungefähr 225 Millionen Jahren – mitten in der Trias, der ersten Periode des Mesozoikum – tauchten die ersten Dinosaurier auf.
  • Fast 200 Millionen Jahre lang beherrschten diese Giganten die Erde. Zu der Zeit bildeten alle heutigen Erdteile noch eine große zusammenhängende Landfläche – den Ur-Kontinent Pangäa (= „gesamte Erde“).
  • So konnten die Dinosaurier sich über den ganzen Kontinent „ERDE“ ausbreiten, was heute auch erklärt, warum man fossile Überreste der ersten Dinosaurier-Arten auf allen fünf Kontinenten findet.
  • Der Ur-Kontinent Pangäa brach später – wie oben (durch Meteoriten) erwähnt – immer weiter auseinander, die heutigen Erdteile entstanden. Durch das Auseinanderbrechen der Landmassen verschwanden auch die wüstenartigen Landstriche immer mehr… es gab überall mehr Wasser auf der Erde.
  • Das Klima wurde feuchter und wärmer, und eine artenreiche, tropische Pflanzenwelt breitete sich in weiten Teilen der Landmassen aus. Diese Bedingungen waren optimal für die weitere Entwicklung und Ausbreitung der Dinosaurier…und anderer Tierarten… sagt Wiki. Die Menschen – die kamen erst sehr viel später…
  • Der Startschuss zur Menschwerdung fiel bereits vor sechs Millionen Jahren. Vor etwa acht bis sechs Millionen Jahren war fast ganz Afrika noch zum größten Teil von tropischem Regenwald bedeckt. 
  • Alle Hominidenfunde, die älter als zwei Millionen Jahre alt sind, stammen ausschließlich aus Afrika. Ebenfalls in Afrika entstand vor einer halben Million Jahren der Erfolgreichste von ihnen, der Homo Sapiens.

Nach heutigem Wissensstand begann der Mensch seine Entwicklung am Rande des tropischen Regenwaldes in Afrika...(Kongo in Zentralafrika?). Und auch er ging auf Wanderschaft. Der Homo sapiens, der moderne Mensch, verließ vor etwa 120.000 Jahren Afrika und zog in alle Welt. (Quellen: Wikipedia)

„Macht euch die Erde untertan und herrschet über die Fische des Meeres, die Vögel des Himmels, über das Vieh und alles Getier…“ So lautet der Auftrag Gottes an die Menschen aus Genesis 1,28 (der Lutherübersetzung folgend). 


Die Geschichte von Neandertalern und dem Homo sapiens könnte eine spannende gewesen sein. Einen gemeinsamen Ursprung haben beide Menschenarten jedenfalls in Afrika.


>> Als T-Rex & Co noch die Erde beherrschten <<

Oft wird übersehen, dass vor den Dinos bereits ein ganzes Erdzeitalter mit einer völlig andersartigen Fauna existierte. Und diese Periode hält mehr als eine lehrreiche Überraschung bereit:

Im Paläozoikum, beginnend vor ca. 550 bis 600 Millionen Jahren, bevölkerten Riesen-Monster u. a. Gliederfüßler von der Größe eines Autos die Erde. Im Wasser lauern vier Meter lange Skorpione auf ihre Beute und zwei Tonnen schwere Fische, die mittels extrem kräftiger Flossen sogar auf dem Land jagen. In der Luft dröhnte der Flügelschlag von metergroßen Libellen...

Es war eine Welt voller fremdartiger und monströser Kreaturen: Riesige Skorpione, Riesenspinnen und gewaltige Insekten kämpften um die Vorherrschaft in der Evolution des Planeten Erde…

Nach den Welterfolgen mit den Filmen:  „Dinosaurier – Im Reich der Giganten“ und „Die Ahnen der Saurier: Im Reich der Urzeitmonster“ u.a. – schließt der britische Ausnahme-Film-Produzent Tim Haines den Kreis eines fast unbekannten Zeitalters ab. Quelle: https://www.presseportal.de/pm/25171/780336 – (Filme sind als DVD`s erhältlich) YouTube · Constantin Film.


Bis irgendwann am Ende dieser Periode ein völlig unscheinbares, auf den Hinterbeinen laufendes Reptil auftauchte, dessen Nachkommen dann eines Tages als Dinosaurier die Welt für lange Zeit beherrscht hatten…

  1. Die Zeit der Dinosaurier begann also mit dem „Mesozoikum„, dem Erdmittelalter, also vor etwa *250 Millionen Jahren. Auch kleinere, weniger gefährliche „Urzeit-Echsen“ bevölkerten im Mesozoikum nahezu alle Kontinente.
  2. Gehen wir doch hier noch etwas weiter zurück in die Vergangenheit. Das bringt uns mitten in die Kreidezeit (Zeitraum): Vor 145 bis 66 Millionen Jahren. Die Kreidezeit war die letzte Periode des Mesozoikums.
  3. Am Ende der Kreidezeit – starben mit den Dinosauriern fast alle damaligen Lebewesen vermutlich in Folge von riesigen Meteoriten-Einschlägen. Die plausibelste These für das Aussterben der Dinosaurier sei wohl ein enormer Meteoriteneinschlag vor 65 Millionen Jahren auf der Yucatan-Halbinsel in Mexiko gewesen.
  4. Dadurch brannte es überall auf der Welt… es wurde dunkel und kalt, das Sonnenlicht auf der Erde war fast erloschen… die Pflanzen erfroren – die Erde wurde kahl… es gab für Lebewesen fast keine Nahrung mehr. So kam es zu langanhaltenden Klima-Veränderungen – danach kam die Eiszeit. Die Erde war kaum noch bewohnbar… trotzdem haben einige Lebewesen überlebt.

Der Einschlag des Riesen-Meteoriten in Mexiko vor rund 65 Millionen Jahren war Experten zufolge der Startschuss für die Ausbreitung der Säugetiere. Damals starben also die Dinosaurier aus, rattenähnliche Tiere hatten unter anderem den Einschlag dagegen überlebt. (Quellen: Planet-Wissen.de)

Beim Aufprall eines riesigen Himmelskörpers
wurde fast das komplette Leben auf der Erde ausgelöscht.


Der Asteroid

Als vor zirka 65 Millionen Jahren wohl ein riesengroßer „Asteroid“ in die Erde raste – gab es weltweit gewaltige Explosionen. Manche der „Asteroiden“ haben mehr als einige hundert Kilometer Durchmesser. Wenn Kometen oder Asteroiden auf der Erde einschlagen, kann das riesige, extrem heiße Gaswellen auslösen, die über hunderte von Kilometern alles Leben vernichten. 


  • Anm.: Meteoriten sind deutlich kleiner als Asteroide. Meteoriten gehören zu den Gesteinen.
  • Abgesehen von einigen wenigen Mars- und Mond-Meteoriten –  kommen alle Meteorite aus dem AsteroidenGürtel der zwischen Mars und Jupiter liegt.  Der Asteroiden-Gürtel besteht aus großen Gesteinsklumpen, die viel kleiner sind als Planeten. Dieser „Gürtel“ trennt die inneren Planeten von den äußeren Planeten.

  • Im Jahre 1920 wurde zuletzt in Namibia in den dortigen Bergen (in der Nähe der Farm Hoba bei Grootfontein) ein 60 Tonnen (= 60.000 kg) schwerer „Eisenmeteorit“ entdeckt. (Alter: zirka 190 bis 410 Mio. Jahre).
  • Auch fand man Hinweise auf einen Meteoriteneinschlag in 380 Millionen Jahre altem marokkanischem Gestein.

Wahrscheinlich durch den Einschlag eines Riesen-Asteroiden mit einem Durchmesser von etwa zehn Kilometern fanden – wie schon erwähnt – auch die Dinosaurier ihr Ende (nach wissenschaftlichen Erkenntnissen) vor 65 Millionen Jahren. Noch heute sind sich die Forscher allerdings immer noch nicht ganz einig, warum die Dinos damals alle ausstarben. Auch viele andere Tierarten verschwanden damals von der Erde. Dies alles dauerte zwar tausende von Jahren, erdgeschichtlich gesehen ist dieser Zeitraum aber sehr kurz…

In der Neuzeit hatten Meteoriten allerdings seither keine so drastischen Folgen mehr: Bisher gibt es keine gesicherten Berichte, dass ein Mensch jemals durch den Einschlag eines Himmelskörpers getötet worden wäre. 

Meteoriten können sehr unterschiedlich groß sein. Die meisten verglühen und kommen gar nicht erst auf dem Erdboden an. Große Meteoriten zerbrechen sehr oft, so dass nur kleinere Bruchstücke auf die Erde aufschlagen. Es kommt jedes Jahr meist nur zu weniger als 10 Meteoritenfällen (meist in kl. Brocken) auf der ganzen Welt… sagt Wiki. 


Das erste Vogel-Ei… stammte von gefiederten Dinos?

  • Dass sich die Vögel einst aus Dinosauriern entwickelten, ist schon länger bekannt.
  • Es gab damals kleine und große Saurier. Der kleine – z.B. nur ca. 1 Meter große Sinosauropteryx lebte z.B. vor etwa 126 bis 113 Millionen Jahren. Er war ein kleiner Raubdinosaurier. Bei seiner wissenschaftlichen Erstbeschreibung 1996 war dieser „der erste Dinosaurier“ bei dem „Federn“ nachgewiesen werden konnten...sagt Wiki.
  • Reiche Fossilfunde unter anderem in China dokumentieren heute viele wichtige Details ihrer Evolution. Mehr als 20 verschiedene gefiederte Dinosaurierarten (Sinosauropteryx) haben Paläontologen seither – allein in der chinesischen Provinz um die Liaoning-Region bei Ausgrabungen – entdeckt…

  • Hühner gehören ja zu den Vögeln aber Vögel – wie wir sie heute kennen – gibt es auf der Erde wohl nachweislich „erst“ seit etwa rund 160 Millionen Jahren... (Quellen: WIKIPEDIA)

Dalian (China) ist eine Hafenstadt in der Provinz LiaoningChina.
Es gibt dort eine große Ausstellung der dort gefundenen Dinosaurier-Skelette.

Das Ei der Erkenntnis:

Kleiner als ein Hühnerei und doch eine paläontologisch absolute Sensation, das ist das fossile Flugsaurier-Ei, das Bauern in jurassischen Gesteinsschichten der nordostchinesischen Provinz Liaoning entdeckten.


EIN RIESIGES ORIGINAL-DINOSAURIER-SKELETT
gefunden in der Provinz LiaoningChina.


Die gefundenen Skelette von Dinosauriern stammen aus der frühen Kreidezeit in China.
Die Region LIAONING im Nordosten Chinas war eine der produktivsten Fundstellen für Fossilien,
 um die Evolution von gefiederten Dinosauriern, einschließlich Vögeln, zu verstehen.
 (Es gibt hier eine einzigartige Art, die in China im Jahre 2017 von Shen und Kollegen
aus einem nahezu vollständigen Skelett benannt wurde,
das in drei Dimensionen erhalten wurde.)

Quelle: WIKIPEDIA


DINOSAURIER EIER
(versteinert)


  • Kreidezeit ist ein Abschnitt der Erdgeschichte, der etwa von – vor 145 Mio. Jahren bis vor 66 Mio. Jahren – andauerte. Die Kreidezeit verdankt ihren Namen den aufgefundenen, kalkhaltigen (Calciumcarbonat) Fossilien dieser Zeit.
  • Und genau aus dieser Zeit hatte man kürzlich in China viele riesengroße und versteinerte Eier gefunden: Nämlich Eier, die nachweislich von Dinosauriern gelegt wurden – also vor etwa *245 Millionen Jahren…

Blog-Artikel-Ende

Das Ei der Erkenntnis

– auf Spurensuche nach dem Ei –

UND

Rezepte wie z.B.
„Gefüllte Eier…pretty in pink“
Der Blog-Artikel wurde zuerst
veröffentlicht am 10. August 2020 –
und zuletzt bearbeitet im Juli 2022.


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