GERICHTE MIT GESCHICHTE:

Wer oder was ist eigentlich ein Kirschenmichel?

Es ist ganz einfach eine süße Hauptspeise, warmes Dessert, nachmittägliche Kuchenalternative oder einfach eine fruchtige Süßspeise zum Naschen – einfach frisch und lecker!

Der Kirschen-Michel ist bei uns im Land vor allem eine traditionelle, altbekannte „Süßspeise“ der deutschen Küche und eigentlich eine „Reste-Verwertung“: Man verwendet meist „Toastbrot“ (oder wie früher auch Zwieback oder Brot/Brötchen vom Vortag): Vergleichbare süddeutsche Spezialitäten mit Obst – zum Beispiel mit Äpfeln – sind auch der „Scheiterhaufen“ (eher in Oesterreich – aber auch in Bayern) oder der „Ofenschlupfer“ (hier „schlupft“ man mehr in Südwestdeutschland). 😉 Zu diesen traditionellen Süßspeisen braucht man an Obst einfach nur ungefähr 1kg saftige Äpfel und eine Handvoll (ca. 50 g) Rosinen (nur bei den Äpfeln) oder aber für den Kirschenmichel die schön aromatischen, reifen dunklen Kirschen.

  • Man kann diese altbekannten „Mehlspeisen“ bzw. Aufläufe aber auch nach dem gleichen Rezept mit Pflaumen/Zwetschgen zubereiten. Die allseits beliebte „Arme Ritter“ Speise wird ebenfalls aus altbackenem Brot – allerdings ohne Obst – hergestellt. Interessant, wo sich die armen Ritter so überall herumgetrieben haben.
  • Es gibt weitere, teils regionale Bezeichnungen: Rostige Ritter, Semmelschmarrn, Weckzämmädä, Kartäuserklöße, Bavesen (Bayern), Pofesen (Oesterreich), Blinder Fisch (mit Zwieback) sowie in der DeutschschweizFotzelschnitten“ (= Fotzel bedeutet ein Stück Fetzen Papier oder „Hallodri“ im Basler Dialekt) (Quelle: Wikipedia)

MEINE KINDHEITSERINNERUNGEN
Schätze aus Mutters Küche…unvergessliche Familien-Rezepte:

Den Kirschenmichel, den auch meine Mutter für uns Kinder früher oft in den Sommermonaten zubereitet hatte, hatte auch einst meine liebste Großmutter Christina Röcking (1892 -1981) aus Aschaffenburg (Unterfranken) – oft extra für mich zubereitet – wenn ich sie in den Sommerferien besuchen durfte.… Ich wohnte damals als Kind mit meiner Familie im Saargebiet.
In Franken, der Heimat meiner Großmutter und (früher meiner Mutter), gibt es heute noch tatsächlich riesige Kirschanbaugebiete z.B. in der „fränkischen Schweiz“ (zwischen Bamberg und Bayreuth). Omama hatte selbst viele Obstbäume – darunter auch schöne alte, hohe Kirschbäume – in ihrem großen Garten hinter ihrem Haus in Aschaffenburg am Main direkt am schönen „Pompeijanum“ gelegen…
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„Erinnerungen verschönern das Leben: Allein das Vergessen macht sie erträglich“…heißt dieser schöne alte Vers… von Honoré de Balzac (1799 – 1850) einem französischen Romanautor. Nun vergessen möchte ich nichts, im Gegenteil, gerade die Erinnerungen an die eigene Kindheit – möge sie auch nicht immer perfekt gewesen sein – ist so wertvoll.
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Besonders die guten, „alten“ Rezepte – die in meinem Blog nun immer mal wieder auftauchen – dürfen einfach – in den jetzigen Zeiten der „Fusion- oder Crossover-Küche“ – nicht in Vergessenheit geraten... Diese Fusion-kitchen- Kombination verschiedener landestypischer Esskulturen, Zubereitungsmethoden und Kochkünsten aus aller Herren Länder – hat aber auch ihren Reiz und wird von mir persönlich auch sehr geschätzt.
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In meiner Erinnerung hatte Großmama übrigens an „ihren“ Kirschenmichel immer noch etwas Zimt und 1 Prise Nelkenpuder als Zutat dabei…aber das ist wohl Geschmacksache, wir fanden dies als Kinder damals immer sehr lecker… „gschmackig“ (wie Oma es nannte…) d.h.: sehr wohlschmeckend…

Zucker und Zimt und Butterflöckchen als Knusperkruste

Meine Oma hat mir übrigens noch ihren Trick verraten: Kurz vor Ende der Backzeit ein paar Flöckchen Butter sowie etwas Zimt und Zucker oben auf dem Auflauf verteilen... das gibt die köstliche Knusperkruste.. .;-)

Die Süßspeise „Kirschenmichel“ wird übrigens warm serviert und wird in vielen Familien oft nach einer Suppe traditionell auch als Hauptgang gegessen.

Dass der Kirschenmichel nicht vom Michel aus Lönneberga stammt, verstehen ja alle Kinder, aber dass das Gericht einst als ein Arme-Leute-Essen galt, das habe ich nie verstanden. Auch heute wird es bei reichlicher Kirschen-Ernte als schöner, begehrter Sommer-Auflauf von uns allen sehr geschätzt…er ist sehr einfach…aber eben einfach sehr lecker…
Woher die Bezeichnung „Kirschenmichel“ wohl stammt?…

  • Nein, mit dem „deutschen Michel“ hat der Begriff eher weniger zu tun: Der Begriff leitet sich wohl von dem im 17. Jahrhundert gebräuchlichen Wort „mischel“ für etwas Vermischen ab.
  • Man sagt… so heißt es oft… es gibt aber doch viele Synonyme für den Kirschenmichel, wie Körschmichl, Kirschenjockel, Kerscheplotz, Kerschemischel oder Kirschenmännla … je nach Region in Deutschland.

Eine kleine Blaumeise im Kirschbaum

HOCH LEBE DIE KIRSCH-BLÜTE

Zunächst erfreut uns im Frühling ein Traum in Pink oder Weiß

Auch in Deutschland haben die aus Japan stammenden Zierkirschen, die (wie auch unsere heimische Süßkirsche) zur Gattung ‘Prunus‘ gehören, zahlreiche Liebhaber. 

In sehr vielen europäischen Gärten blüht inzwischen im zeitigen Frühjahr ein Hauch von Japan – die japanische Zierkirsche.
Wann fängt der Kirschbaum denn an zu blühen? Je nach Region und Witterungsverlauf öffnen sich die Blüten ungefähr ab Mitte MärzWunderschön und federleicht wirkt die weiß-rosafarbene Blütenpracht. Die Blüten werden emsig z.B. von Bienen besucht und bestäubt. Der Zierkirschenbaum trägt keine Früchte und produziert daher auch nichts Essbares.

Unterschieden wird hier ein ähnlicher Baum: Die japanische Blütenkirsche – diese ist essbar. Die Japanische Blütenkirsche wächst als sommergrüner Baum und erreicht Wuchshöhen von 3 bis 8 Meter. Aber auch diese Form ist eher ein Zierbaum. Sie entwickelt dennoch Früchte, die schwärzlich gefärbt und recht klein sind. Diese kann man zwar essen, werden aber von einigen Menschen eher nicht gemocht. Die meisten Menschen greifen deshalb lieber auf die größere pralle und saftige Süß- oder Sauerkirsche zurück.


HANAMI (japanisch 花見, „Blüten betrachten“)

  • DIE KIRSCHE:
    In ihrer wohl ursprünglichen Heimat Japan ehrt man die Kirschblüte jedes Jahr mit einem großen Volksfest, dem zauberhaften „Hanami“ – das wir selbst auf unserer großen Japan-Rundreise – mit unseren Kindern im Frühling in einem großen Park in Tokyo kurz besucht hatten – siehe hier unser damals aufgenommenes Foto:

Die Kirschblüte beginnt in Japan Mitte oder Ende März in Kyūshū und wandert dann nach Nord-Osten übers Land. So feiern fast alle Bewohner Japans ein Hanami mit Freunden, Kollegen oder Familie in einem großen Park, was meist volksfestartigen Charakter annimmt (Wikipedia)


  • „Hanami“ bedeutet eigentlich „sich die Blüten anschauen“ und ist eine sehr alte Tradition in Japan. Privat trifft man sich hierzu – im Park unter Kirschblütenbäumen – mit Familien und Freunden. Zu Recht gehören die Kirschblüten doch zu den ersten Blüh-Pflanzen im Frühjahr, die mit einer großen, wunderbaren Blütenpracht beeindrucken und den Baum in ein weißes oder rosafarbenes Blütenmeer verwandeln.

  • Eine Hanami-Party bezeichnet auch ein Picknick mit Freunden /Familie unter einem blühenden Kirschbaum. 
  • In den etwa 2-3 Wochen, in denen die japanischen Zier-Kirschen (SAKURA) im Frühjahr in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner Japans mit Freunden, Familie und Kollegen – z.B. zu einer *Sake-Party unter den blühenden Kirsch-Bäumen in großen Parks diese einzigartige Blütenshow.
  • In manchen Parks werden dafür die nächtlichen Kirschbäume (夜桜 yozakura) angestrahlt.
  • Anm.: *Sake ist ein traditioneller japanischer Reiswein. Sake repräsentiert bis heute Kultur, Geschichte und Landschaft Japans und darf auch bei feierlichen Anlässen und religiösen Ritualen nicht fehlen. Traditionellerweise (zum Beispiel bei Hochzeiten) wird Sake aus einem kleinen Holzbecher (oder eher Holzkistchen), der Masu genannt wird, serviert. (Wikipedia)

Die Zierkirsche ist mit ihrer reichen Blütenpracht ein Blickfang in jedem Garten.
Die zarten Blüten verströmen einen angenehmen Duft und gelten als Symbol von Reinheit und Schlichtheit, 


Als Ziergehölze sind die Kirsch-Bäume tief in der Kultur Japans verwurzelt.
Sakuranbo sind die Kirschen.
Und die Sakura (japanisch für Kirschblüte) ist in Japan ein traditionelles Symbol. Sie ist nicht nur die offizielle Pflanze von Tokyo, sie bringt im Frühjahr mit ihrem Erblühen die Schönheit und Wärme zurück ins Land und steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.  Während dieser Zeit wird im Rahmen der Wettervorhersage auch die genaue „Kirschblütenfront“ (桜前線 sakura zensen) angekündigt… sagt WIKI.

Angesichts der rosa-weißen Blütenfülle (einige wenige Bäume blühen ganz in Weiß, andere in Hell- oder Dunkelrosa) wirken selbst die meist eher zurückhaltenden Japaner ganz entzückt und ausgelassen. Und die Zeit drängt: Die Kirschblüte dauert nur wenige Wochen und wird in Japan als Zeichen der Vergänglichkeit und perfekter Schönheit verehrt.


Japanische Kirschensind eher säuerlich und leicht bitter. Während das
den hungrigen Vögeln weniger ausmacht ist sie für den Menschen bestenfalls
essbar, wenn man sie zusammen mit anderem Obst zu Marmelade oder Kompott kocht


Zarte Kirschblüten:


Neben den kleinen Kirschen (Früchten) sind auch die (zwischen Ende März und Anfang April erscheinenden) zarten Blüten der Japanischen Zierkirsche essbar. Diese sind süßlich-herb im Geschmack und können unter anderen verwendet werden – z.B. für Salate oder für Süßspeisen wie Vanillepudding und Eis…sagt WIKI.


National Cherry Blossom Festival in Washington D.C. 

  • Doch nicht nur die Japaner feiern die Kirschblüte, auch in den USA sind die hübschen rosa Blüten ein Grund zum Feiern. Das National Cherry Blossom Festival in Washington D.C.  ist an das japanische Kirschblütenfest angelehnt und ein wahres Spektakel. 
  • Die vielfältige Veranstaltung zelebriert das Wieder-Erwachen der Natur mit den bezaubernden Kirschblüten-Bäumen und die dauerhafte Freundschaft zwischen den USA und Japan. Das Festival gehört zu den größten Veranstaltungen in D.C. („District of Columbia“).
  • Anm.: Washington, D.C. – liegt an der Ostküste der USA und ist Regierungssitz. Seit 1801 ist sie die Hauptstadt der Vereinigten Staaten am Potomac River. Die Hauptstadt grenzt an die Bundesstaaten Maryland und Virginia und ist sowohl durch Wahrzeichen wie das Kapitol, das Weiße Haus und den Obersten Gerichtshof, als auch durch imposante klassizistische Denkmäler und Gebäude geprägt… sagt Google.

WISSENSWERTES

Wenn unsere Kirschbäume jedes Jahr im Frühling zu blühen anfangen, ist jeder Baum ein Traum von bezaubernden Blüten…
So erreichen sie den Höhepunkt ihrer wunderschönen Blütezeit üblicherweise Mitte April.
Die Kirschen-Erntezeit ist dann später (über einen Zeitraum von etwa sieben Wochen),
von Ende Mai / Anfang Juni (früheste Sorten) bis Mitte / Ende Juli (späte Sorten).

„Wenn ich unter einem blühenden Kirschbaum stehen und nach oben schauen würde, wärst du das eine Blütenblatt, welches sanft auf meine Lippen schweben würde.“ Japanisches Gedicht: Kazumi Shizukasato. (分享. 中文(简体) 


SPRICHWÖRTER: „Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen“

„Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen“? Aber würde man mit demjenigen lieber eine Schokolade teilen? Wohl kaum! Die bekannte Redewendung stammt aus dem Mittelalter, als die Kirschen noch sehr selten und teuer waren. Nur besser betuchte Leute konnten sich diese süßen Früchte leisten und trafen sich gelegentlich auch zum gemeinsamen Kirschenessen. Entdeckten sie in der Runde jedoch ungeladene oder unfeine Gäste, wurden diese einfach mit Kirschkernen und -stielen bespuckt, bis sie wieder verschwunden waren – mit denen war einfach nicht gut Kirschen essen. (Quelle: https://www.geo.de/geolino/redewendungen)

„Kirschliche“ Unterschiede – sauer oder süß?

  • Es gab für uns Kinder damals nichts Schöneres, als im Sommer saftige Kirschen vom Baum in Großmutters großem Garten zu naschen… und die Kirschkerne durften wir sogar im Garten wieder ausspucken… ein kl. Wettbewerb – wer wohl am weitesten trifft – war immer angesagt.
  • Reife Kirschen sind saftig, süß, fruchtig und einfach herzhaft erfrischend. Die Kirsche ist eine Steinfrucht und gehört zur Familie der Rosengewächse, die sich ihrerseits wieder in mehrere Hundert verschiedene Kirsch-Sorten aufteilen lassen. Erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wird zwischen Süß- und Sauerkirschen unterschieden.
  • Unter einer Süßkirsche versteht man diverse Kulturformen der wilden Vogelkirsche, wie zum Beispiel die köstliche pralle „Knorpelkirsche“ mit ihrem festen, süßen Fruchtfleisch oder die Herzkirsche, Ein Süßkirschen-Baum kann zwischen 15 und 30 Metern hoch werden.
  • Ursprünglich stammt die Süßkirsche aus der Gegend rund um das Schwarze Meer. Mittlerweile ist die beliebteste Steinfrucht weit verbreitet. Obwohl Süßkirschen weltweit in gemäßigten Klimazonen angebaut werden, stammen 80 Prozent der gesamten Ernte aus Europa. (Wikipedia)
  • Die Sauerkirsche – wie der Name schon sagt – enthält wesentlich mehr Fruchtsäure und eignet sich eher fürs Kochen, Backen oder Einmachen (Marmeladen). Die Bäume mit Sauerkirschen wachsen eher niedrig an kl. Bäumen oder Sträuchern. Sauerkirschen (Prunus cerasus) sind also kleinwüchsiger und oft selbstfruchtbar. 
  • Für die Ernte ist jedenfalls eine große Leiter notwendig. Die Süßkirschbäume können bis zu 20 m und die Sauerkirschbäume bis zu 6-7 m hoch wachsen. Verantwortlich für den Wuchs sind die starkwüchsigen Unterlagen, auf welche die Hochstämme vorher veredelt wurden... sagt WIKI.
  • Ein neu gepflanzter Kirschbaum braucht etwa drei bis vier Jahre bis er das erste Mal trägt und sieben Jahre bis zur vollen Reife. Ein Hochstamm wird oft bis zu 100 Jahre alt. Er ist ein wertvoller Haus- und Schattenbaum im Garten. Hochstämme sind nur für große Gärten geeignet.

Es ist Sommer…
DIE ERNTE…lass uns in die Kirschen gehen…

  • Kirschen erntet man üblicherweise über einen Zeitraum von etwa sieben Wochen, von Ende Mai / Anfang Juni (früheste Sorten) bis Mitte / Ende Juli (späte Sorten).
  • Pflücker legen Wert darauf, dass das Pflücken der Kirschen immer mit Stengel erfolgt, da sonst eine Wunde an der Kirsche entsteht und diese schneller verdirbt.
  • All die wunderbaren Kirschbäume mit Süß – oder Sauerkirschen – die derzeit im Monat Juni übervoll und prall mit reifen Früchten hängen – sind für die Besitzer nicht nur ein Segen, sondern bedeuten für die Erntehelfer auch knallharte Arbeit mit den süßen Früchtchen…
  • In einem Interview der MOPO (Hamburger Morgenpost), das ich kürzlich gelesen hatte, erklärte Obstbauer Thies Harms (aus (Francop) dem Alten Land, einem bekannten großen Kirschanbau-Gebiet), worauf man beim Pflücken unbedingt beachten muss:

Wie die Pflücker richtig pflücken…

Kirschen immer mit Stengel ernten: „Man packt die Kirsche direkt am Stengel und reißt sie schnell nach oben weg. Dabei muss man aufpassen, dass man nicht die zarten „Bukett-Knospen“ mit pflückt. Sonst kommen im nächsten Jahr da keine neuen Kirschen.“ sagte Bauer Thies Harms, er nahm einen Eimer in die Hand: Zehn bis zwölf Kilogramm passen da etwa rein. „Das sollte man wohl in einer Stunde schon schaffen“, sagt Harms. „Ein geübter Pflücker schafft wesentlich mehr.“ Zehn Stunden arbeiten er und die anderen Erntehelfer in der Erntezeit pro Tag.

Nach dem Pflücken geht’s dann zum Sortieren. Nachdem die Kirschen bereits grob beim Pflücken aussortiert worden sind, werden sie jetzt noch mal nach verschrumpelten, zu hellen oder beschädigten Kirschen hin genauestens untersucht und sorgsam in eine Kiste gefüllt. Dann müssen sie noch verarbeitet werden…

WOW…ich glaube, ich könnte vor lauter Muskelkater – nach dem Pflücken – mich jetzt gar nicht mehr bewegen…Wenn ich das nächste Mal eine Kirsche esse, werde ich sie auf jeden Fall bewusster essen. Schließlich weiß ich jetzt, wie enorm viel Arbeit es ist, sie zu ernten…Man sollte alle Kirschen feiern, weil sie so kostbar sind…


DER KIRSCHEN-MICHEL: Der weiche Brot-Teig (mit Butter/Eiern/Zucker/Nüssen und feinen Gewürzen) wird schnell frisch zubereitet und unter die Süßkirschen (oder auch Sauerkirschen) in einer „Auflauf-Form“ vermischt bzw. sanft untergehoben. Er wird dann im Ofen schön goldgelb gebacken: Kurz vor Ende der Backzeit verteilt man ein paar Flöckchen Butter sowie Zimt und Zucker auf dem Auflauf: Das ergibt so die herrlich knusprige, leckere Zuckerkruste. 


DER KIRSCHENMICHEL… ein echter Klassiker:
Oma Christinas Rezept aus ihrer Heimat Aschaffenburg

Zutaten für 4 Personen: 500 g frische Kirschen (oder heute auch 1 Glas Schattenmorellen (ca. 680 g – entsteint, abgetropft ca. 370 g), 200 g Toastbrot (oder wie früher auch Zwieback oder Brot/Brötchen vom Vortag), 300 ml Milch, 2 Eier (Eigelbe/Eiweiß trennen), 1 Prise Salz, 80 g Butter (zimmerwarm), 4 EL Zucker, 2 TL Backpulver, 1 EL Puderzucker, 100 g gehackte Mandeln, 1 P. Vanillezucker (oder ein paar Tropfen Vanille-Aroma), etwas Zimt und 1 Prise Nelkenpuder nach Geschmack. 100 g Mandelblättchen und Zimt/Zucker für die Oberfläche. Weiche Butter und Semmelbrösel für die Form. Eine Auflaufform (ca. 27 x 20 cm oder Ø 23 cm)


In Verbindung mit feinem Weißbrot entsteht ein leichter, köstlicher Kirsch-Auflauf, der sich immer gut – nicht nur bei sommerlichen Temperaturen – servieren lässt… sagt Wiki.


Frische Kirschen vor der Zubereitung immer sehr gut waschen und abtrocknen.


Einkauf/Bereitstellen: Kirschen, Toastbrot, Milch, Eier, Butter, Zucker, Puderzucker, Vanillezucker, Backpulver, gehackte Mandeln, Mandelblättchen, Zimt, Nelken, Semmelbrösel. (Fertige Zimt/Zucker-Mischung vorbereiten)

Zubereitung des Kirschenmichels:

  • Frische Kirschen waschen und entkernen (oder Kirschen aus dem Glas gut abtropfen lassen).
  • 200 g helles Brot oder Brötchen in kleine Stücke zupfen. Mit 300 ml Milch begießen und in kl. Schüssel mind. 10 Minuten durchziehen lassen. Brot mit den Händen gut ausdrücken, es sollte nicht zu „nass“ sein.
  • Den Backofen auf 200 °C. vorheizen.
  • Eine Auflaufform mit Butterflöckchen gleichmäßig gut fetten und mit 2-3 EL Semmelbröseln (auch an den Seiten) gut ausstreuen.
  • Die 2 Eier trennen. Zuerst die beiden „Eiweiße“ mit 1 Prise Salz und mit den Quirlen des elektrischen Handrührers in absolut fettfreiem hohen Rührbecher schön steif aufschlagen und kurz beiseite stellen.
  • RÜHRSCHÜSSEL: Die beiden „Eigelbe„, 80 g weiche Butter, 4 EL Zucker, Vanillezucker/Zimt/Nelken und 2 TL Backpulver mit dem Schneebesen (oder Rührbesen der Küchenmaschine) dann in einer großen Teigschüssel glattrühren.
  • Zirka 3-4 EL gehackte Mandeln in diese Teig-Masse geben und unterrühren.
  • Alle Zutaten gleichmäßig mit dem vorher eingeweichten und sehr gut ausgedrückten und fein „zerzupften“ stückigen Brot innig vermischen – bis alle Zutaten gut miteinander verbunden sind.

  • Ist die Masse zu trocken geraten (sie sollte beim Kneten gut zusammenkleben und leicht feucht aussehen), dann füge noch einen kl. Schuss Milch hinzu.
  • Danach erst alle Kirschen sanft unter den lockeren Teig mischen und erst ganz zum Schluss den steifgeschlagenen „Eischnee“ – in der Rührschüssel gut verteilt – vorsichtig unterheben.
  • Sorgsam danach den geschmeidigen Kirsch-Teig in die (gut mit ein paar Butterflöckchen) gefettete und mit Semmelbröseln ausgekleidete Auflauf-Form füllen

Den „Kirschenmichel“ auf der unteren Schiene des auf 200 °C. vorgeheizten Ofens ca. 35-40 Minuten goldbraun backen. Kurz vor Ende der Backzeit die Mandelblättchen und ein paar „Flöckchen“ Butter sowie 2-3 El der Zimt/Zucker-Mischung auf dem Auflauf oben verteilen. Achtung – aufpassen, dass die Oberfläche nicht zu dunkel wird… 😉


  • Die Backzeit variiert je nach Höhe des Auflaufs (flache Aufläufe garen schneller). Der Kirschenmichel ist gar, wenn er oben eine goldbraune Kruste bekommt.
  • Falls die Oberfläche nicht richtig schön goldbraun wird, kann man den Auflauf für die letzten fünf Minuten der Backzeit nochmals kurz unter den Grill schieben… Achtung: Die Oberfläche verbrennt sehr schnell…
  • Herausnehmen und den heißen Auflauf kurz auf die kalte Herdplatte stellen…um etwas abzukühlen.
  • Den Kirschenmichel – wenn möglichst aber noch schön warm – also frisch aus dem Ofen – genießen.

  • Zubereitungszeiten des Kirschenmichel-Rezepts:
  • Vorbereitungszeit: 20 min. – Backzeit: 35-40 min. – Ruhe-Zeit: 10 min.

Benötigte Küchenutensilien

  • Waage/kleine Schüssel/hoher Rührbecher/Rührschüssel/Handrührgerät oder Küchenmaschine.
  • Auflaufform/Pinsel/einfaches Küchenpapier.

😉 Mann… ist der saftig und lecker… 😉


Man kann den Kirschauflauf aber auch einfach später gut wieder kurz aufwärmen (Oberfläche etwas mit ein paar Tröpfchen Wasser besprenkeln und „abgedeckt“ bei 180 Grad – vorgeheizt – zirka 10-15 min. erhitzen. Zum Schluss mittig unbedingt die Kerntemperatur z.B. mit Metallspieß (Schaschlik-Spieß) oder einem Metallmesser etc. in der Form prüfen, in der Mitte ist es immer am kältesten – evtl. nochmals im Ofen weiter erhitzen).

Am besten schmeckt der Kirschenmichel
lauwarm mit Vanillesauce.

Dazu gab es immer Omas selbstgemachte leckere kalte Vanille-Sauce, die man ruhig schon tags zuvor zubereiten kann (siehe Omas schnelles Original-Rezept „Feine Vanille-Soße“ nachzulesen in meinem anderen Blog-Artikel-Thema über die Heidelbeeren: „Der Hoiber-Datschi“…). Oder einfach eine fertige Vanillesoße vorher im Handel kaufen… 😉


Ein bisschen wie unser Kirschenmichel, aber doch ganz anders:
„Clafoutis aux cerises“ … wie schön das schon klingt 😉

  • IN FRANKREICH gibt es schon immer eine ähnliche Möglichkeit, aus Kirschen ein sommerliches Kirsch-Dessert (Clafoutis) zu zaubern.
  • Der berühmte französische Kirschauflauf stammt – wie es heißt – aus dem, also der Mitte – dem Herzen – Frankreichs und ist ein äußerst beliebtes traditionelles Sommer-Dessert. Im Limousin oder der Auvergne ist dieser Kirschauflauf auch unter dem Namen Milliard bekannt.
  • Für einen original französischen „Clafoutis aux cerises“ , wird der Teig aber zusätzlich noch ein wenig aromatisiert. Kirschwasser, Vanille und Zimt werden hierfür am häufigsten genommen.
  • Unbedingt muss die Auflaufform zuerst ordentlich mit flüssiger Butter eingepinselt und mit Zucker ausgestreut werden, damit während des Backens, am Rand ein wenig köstlicher Karamell entsteht!

Wir haben ihn „einst“ bei unseren Freunden kennen und lieben gelernt, wo „Michèle“ – die aus Mâcon, dem Süden der Bourgogne stammt (Präfektur des Départements Saône-et-Loire in der Region Bourgogne-Franche-Comté) ihn oft und gerne zubereitet. Der „Clafoutis“ ist also die französische Art eines süßen Kirsch-Auflaufs und ist blitzschnell und wirklich auch kinderleicht zubereitet – und sooo lecker…très délicieux…Goûtez de ce gâteau, il est exquis !


LE „CLAFOUTIS“:

DIE ZUBEREITUNG:

  • Die gut gewaschenen, abgetrockneten und entkernten Kirschen zunächst in eine gut gefettete und gezuckerte Auflaufform geben (oder – wie oben erwähnt – evtl. Kirschen aus dem Glas nehmen).
  • Die restlichen Zutaten miteinander verquirlen und einfach schön gleichmäßig über die Kirschen gießen.
  • Der Teig ist ähnlich flüssig wie ein Pfannkuchenteig.
  • Alles im vorgeheizten Backofen bei 170 °C circa 40-45 Minuten goldbraun backen.
  • Wie unser Kirschenmichel ebenfalls sehr, sehr lecker…da kann ich nur sagen:
  • Hhmmm… Et voilà – „frongsösisch“ eben…Parfaitement…

Natürlich kann man den Clafoutis auch mit anderen Früchten zaubern: Z.B. mit Rhabarber, Mirabellen, Himbeeren, Aprikosen, Blaubeeren – so ziemlich alle Früchtchen sind dafür geeignet. TIPP: Wir hatten ihn einst in Südfrankreich – mit frischen Lavendelblüten garniert – serviert bekommen…also wer diese im Garten hat… 😉 Die Deko sieht tatsächlich wirklich hinreißend aus!


Nun verrate ich heute noch eine besondere Köstlichkeit mit den reifen, prallen, köstlichen Kirschen…


ULLAS SOMMERKUCHEN MIT KIRSCHEN

Alle Zutaten für den Kuchen mit einem Mürbeteig-Boden:

Für den Boden: 100 g Zucker, 200 g (weiche) Butter, 1 P. Vanillezucker oder Vanillearoma, 300 g Mehl, 1 Tl. Backpulver, 1 Voll-Ei.
Für die Füllung: 500 g frische Kirschen (oder 1 Glas entsteinte Schattenmorellen), 1 P. Vanille-Puddingpulver.
Für den Deckel-Guss-Belag: 3 Eigelb, 1 Becher Crème fraîche, 50 g Zucker, 1 EL Mehl, 3 Eiweiß, Prise Salz, 100 g blättrige Mandeln. Puderzucker zum Bestreuen. Zum Backen eine 26er Springform nehmen.


ZUBEREITUNG

  • Zubereitung: Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Aus den Zutaten für den Boden einen geschmeidigen Mürbe-Teig herstellen:
  • Den Mürbeteig nur „kurz“ kneten, so dass alle Zutaten innig vermengt sind.
  • Eine homogene Teig-Kugel formen und diese etwas größer als die Springform rund ausrollen.
  • Tipp: wenn man den Teig zwischen zwei Seiten eines aufgeschnittenen Gefrierbeutels (oder Backpapiers) legt, geht es noch leichter.
  • Die rund ausgerollte Teigplatte in eine 26er Springform geben, einen Rand hochziehen und andrücken, den Boden mit Gabelzinken „einpieksen“. Im Kühlschrank etwa 15-30 min. kaltstellen.

ULLAS TIPP: Dies ist meine ganz persönliche Art „Mürbeteig“ zu kühlen, anstatt eine dicke „Teigkugel“ erst im Kühlschrank zu lagern, bis sie „kalt und hart“ wurde, um sie dann später wieder bei Zimmertemperatur so passend zu „erwärmen“, damit sie dann auch gleich einigermaßen geschmeidig geknetet und geformt werden kann….grrr…

So lege ich heute immer den schon fertig ausgerollten Teig (der übrigens nicht „klebrig“ ist) lieber sofort – ganz geschmeidig – in der Kuchenform fix und fertig aus und kühle die Form mit dem Teig dann gut „abgedeckt“ im Kühlschrank...so wird der Teig perfekt gekühlt – und seither muss ich mich nicht mehr mit einem zu hartem Teig rumschlagen und mein Kuchenboden wird auch nicht „speckig“…


In der Zwischenzeit – in welcher der fertig ausgerollte Kuchenboden in der Form im Kühlschrank ruht – bereite ich schon einmal die Kirschen „Füllung“ zu:

Für die Füllung:


Frische Kirschen waschen, entsteinen und halbieren. Den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten, dann weiter – wie unten angegeben – verfahren…


  • Zubereitung (bei bereits schon fertig entsteinten Kirschen „aus dem Glas“): Das hat man dann das ganze Jahr über parat.
  • Die Kirschen in ein Sieb abschütten, den gesamten Saft dabei auffangen und abmessen. Der Saft sollte etwa 400 ml ergeben, evtl. mit etwas Wasser auffüllen.
  • Dann mit etwas Saft zuerst das Vanillepudding-Pulver und den Zucker in einem größeren Kochtopf schön glatt rühren und mit dem übrigen „Saft“ nach Packungsanleitung (nur ganz kurz) kräftig aufkochen und sofort wieder vom Herd ziehen.
  • (Ich nehme hierzu gern auch eine größere „Teflonpfanne“, da brennt nichts an ;-).
  • Anschließend die Kirschen in diesen heißen Pudding-Topf geben und hier sorgfältig untermengen.

Diese heiße „Pudding-Kirsch-Masse“ sogleich auf den vorbereiteten Mürbeteigboden in der 26er Spring-Form geben, schön gleichmäßig rundum verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa „35 Min.“ fertig backen.


Für den Deckel-Guss-Belag:

  • In der Zwischenzeit die drei Eiweiße in einer absolut fettfreien Schüssel mit einer Prise Salz schön steif schlagen.
  • Die anderen Zutaten wie die 3 Eigelbe, 1 Becher Crème fraîche , 50 g Zucker, 1 EL Mehlseparat“ in einer anderen Rühr-Schüssel mit dem Rührbesen gut vermischen.
  • Den steifgeschlagenen Eischnee mit einem Teig-Spatel vorsichtig unter diese Eigelbmasse nur „locker“ – gleichmäßig verteilt – unterheben (nicht rühren!).

Den Kuchen nach „35 Minuten“ aus dem Ofen nehmen und diesen „Deckel-Guss-Belagnun auf der Oberfläche schön locker über den heißen Kirschen verteilen. Die Oberfläche schön „glätten“. Zuletzt noch obendrüber gleichmäßig ein paar leicht angeröstete blättrige Mandeln streuen und erneut bei etwas reduzierter Hitze (175°C.) nochmals zirka „10-15 Minuten“ backen.


TIPP“: Nachdem der Kuchen komplett erkaltet ist, evtl. vor dem Servieren gleichmäßig die Oberfläche noch mit etwas Puderzucker (Sieb) bestäuben.

Zubereitungszeiten des Rezepts:
Vorbereitungszeit: 20 min.
Backzeit: insg. zirka 60 min.
Teig-Ruhe-Zeit: 10 min.


Hier eine schnelle Kirschkuchen-Variante:
RUCK ZUCK FERTIG…
Als einfacher „Rührkuchen“ auf dem Backblech gebacken –
sehr lecker – aber bitte mit Sahne 😉

ES GIBT KUCHEN – KUCHEN – KUCHEN… DEN MÜSST IHR UNBEDINGT VERSUCHEN:
EINLADUNG ZUM KÄFFCHEN UND FRISCH GEBACKENEM SOMMER – KIRSCHKUCHEN:
KOMMT ALLE…HOCH LEBE DER SOMMER!

Nach dem gleichen Rezept:
SAFTIGER KIRSCHKUCHEN OHNE DECKEL-GUSS-BELAG
– wenn es mal schnell gehen soll

KIRSCHMARMELADE…THE VERY BEST
Wer im Sommer fleißig Kirschmarmelade kocht, kann die roten Früchte auch im Winter noch zum Frühstück genießen. Mit dem folgenden – unten angegebenen – Blitz-Rezept gelingt Euch allen die köstliche Kirsch-Marmelade, die selbst unsere Großmütter nicht hätten besser machen können:
Daher unbedingt ausprobieren: 1-2-3 alles keine Hexerei und soooo echt köstlich!

Sommer-Marmelade

CHERRY FÜR MEIN CHÉRIE:
Zutaten für 4 Gläser: 1 kg frische Kirschen (entsteint) – 1 Pfund Gelierzucker 1:2 – sowie 1 Schuss Zitronensaft

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Die gewaschenen, entkernten Kirschen halbieren und in einen Topf geben, den Gelierzucker hinzufügen, die Früchte leicht pürieren und das Ganze einmal aufkochen lassen. Einen Schuss Zitronensaft hinzufügen und auf kleiner Flamme für ca. 3-5 Minuten weiter köcheln lassen, öfters dabei umrühren. Die Marmelade durch ein Sieb streichen, sofort in Gläser füllen und gut verschließen…ET VOILÀ…Ruck-Zuck-Fertig! Und so köstlich…
P.S.: Den Kirsch-Sirup – der im „Sieb“ abgegossen wurde – kann man aufheben (hält sich ewig) und später z.B. für Eisbecher oder Desserts zum Süßen verwenden…


Ready to eat… saftig-fruchtig-einfach zum Reinbeißen…hhmm…


SOMMERGEDICHT

Wenn selbst das Vöglein Kirschen nascht von meinen Kirschenbäumen,
dann möchte ich wohl nichts versäumen – um es dem Vöglein gleich zu tun…

So mancher stieg in seinem Traum, schon in den hohen Kirschenbaum,
wollt die schönsten Kirschen haben und sich an süßen Früchten laben.

So ist es oft auch in der Liebe, viel besser wäre es, man bliebe
mit beiden Beinen fest am Boden, doch sind die Süßesten ganz oben!

Gedichts-Auszug von © Anna Haneken, 2016


SOMMER-PICKNICK IM GRÜNEN…was braucht man mehr…


„Rote Kirschen ess‘ ich gern,
schwarze noch viel lieber.
In die Schule geh ich gern
alle Tage wieder“ .

(ALTES KINDERLIED – Autor unbekannt)


P.S.: Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Manch` bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher – mit den passenden Bildern – meine Gedanken in diesem Blog.

Blog-Artikel „Kirschenmichel“ veröffentlicht am 20.7.2020 – zuletzt überarbeitet im Mai 2022.


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