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GERICHTE MIT GESCHICHTE:
Als Kinder waren wir in den Sommerferien oft mit den Großeltern in Heigenbrücken im Spessart. In den unendlichen Weiten dieser Spessart-Wäldern haben wir damals begeistert oft eimerweise Heidelbeeren gepflückt, abends hatten wir oft Bauchweh. 😉 Waldheidelbeeren schmecken übrigens viel intensiver, sind auch deutlich kleiner als die Zuchtbeeren und im Inneren durchgehend tief dunkelblau. Köstlich…Erinnerungen verschönern das Leben.

DAS HEIDELBEER – MÄNNLEIN

Manchmal aber war dann alles im Wald wie leergeputzt...wir suchten und suchten, fanden mal hier und dort nur ein paar wenige Heidelbeeren. Als unsere Großmama uns dann erzählte, dass es gelegentlich einen kleinen Waldgeist gäbe, dem die Beeren auch gut schmecken würden, er käme extra schon ganz früh morgens, wenn alle noch schliefen, dann hörten wir ihr gebannt zu, waren dann aber doch etwas enttäuscht..
Das Heidelbeer-Männlein? Dichtung oder Wahrheit?

„Wo warst du?
Hast wohl Beerlein gepickt vom Heidelbeerstrauch. Oh, sieh nur, wie blau um das Mündchen du bist! Das bekommt man ja nur, wenn man Heidelbeeren isst. „
(Zitat: Ines Sturm , 6020 Innsbruck)

Die Wahrheit aber ist hier ein kulinarisches „Gedicht“: Seit der Kindheit liebten wir Omas Heidelbeer-Auflauf: Dieses unser Lieblings-Rezept wurde, wenn wir einmal wieder in Aschaffenburg zu Besuch waren, von meiner liebsten Großmutter „Christina Röcking“ (1892 -1981) für uns Kinder zur Heidelbeerzeit oft im Sommer zubereitet. Der Name des Desserts war „Hoiber-Datschi“…Hoiber? Was ist das denn?

Blaubeermäulchen leuchten weit – lieben diese Blaubeerzeit! Blaubeerbärte blitzen frech – schon ist die Blaubeertorte wech!
Zitat: © Sigrid Hartmann

„Schwarzbeeren“ werden auch Moosbeeren genannt, aber auch „Hoiber“ oder „Hoaber“: So heißen die Heidelbeeren in verschiedenen Regionen Bayerns.

Wie wärs mit einem Heidelbeer-Snack zwischendurch? Zum Beispiel einem Heidelbeer-Shake? Nicht nur im Hochsommer herrlich erfrischend: einfach eine Handvoll Heidelbeeren mit kalter Milch und Vanillezucker mixen…vielleicht noch eine Kugel Vanille-Eis dazu mit in den Becher geben?

Aus den wunderbaren Heidelbeeren bereitet man schon seit Jahrhunderten in manchen Bayern-Regionen, also auch in „Franken“ einen Hoiber- oder Hoaber-Datschi oder auch Hoiber-Wacker zu, wie man im „Bayerischen Wald“ sagt. Eine gut bekannte kulinarische, regionale Spezialität.

Lange vorbei sind die Zeiten, als die Menschen in mühsamer Kleinarbeit im Wald und auf der Heide zentnerweise Beeren zum Weiterverkauf pflückten und sich insbesondere in der Nachkriegszeit einen Zuverdienst sicherten.

WISSENSWERTES: Das Wort „Datschi“ leitet sich übrigens aus dem mittelhochdeutschen Wort „detschen“ oder „datschen“ ab, das man als „hineindrücken“ („tatschen“) übersetzen kann. Die Beeren werden also hier nicht in den Teig hineingedrückt, sondern nur locker oben drauf gestreut und versinken dann ganz von alleine beim Backen in dem Teig!
Erst beim Anschnitt kommt die Überraschung mit den vielen Beeren zutage.

Den „Datschi“ gibt es auch mit anderem Obst, z.B. als Zwetschen-Datschi: Die Brüder Grimm fanden das Wort  „Zwetschentatsche“ damals schon in schwäbischen Schriften. Im Deutschen Provinzialwörterbuch aus dem Jahr 1792 wird der ZwetschenDatschi auch als „Augsburger Kuchen“ aufgelistet. Zwetschgendatschi, oft auch kurz nur „Datschi“ genannt, gilt als bekannte kulinarische Spezialität der Stadt Augsburg. (Quelle: Wikipedia)
„WUIST A DATSCHI, BUA?“ fragt die Mutter ihren Bub… „Na, freilich… Muada“ . 😉

Ja, im Sommer, eß‘ ich Beeren: Him- und Erd- und Heidelbeeren. Oft kommt eine Birn dazu. Ach, Sommer, lieber Sommer…komm doch bald herbei… Altes Kinderlied.

Omas Heidelbeer-Nachtisch wird in einer feuerfesten Auflauf-Form oder wie meine Großmutter immer sagte, in einer „Reine“ gebacken. Sie nahm dazu einen Bräter, also ein flaches, rechteckiges, rundes oder ovales Gefäß mit zwei Henkeln, mit dem man zum Beispiel auch den Schweins- oder Gänsebraten im „Rohr“ (Backofen) garen kann. Eine normale rechteckige oder runde Auflaufform ohne Teflon oder Antihaftbeschichtung ist ebenfalls gut geeignet, wie z.B. aus Jenaer-Glas, Keramik, Silikon, Emaille, feuerfestes Porzellan, Guss-Eisen, Edelstahl etc.
Römertopf? Habe ich noch nicht ausprobiert…Meine ovale Keramik-Form hat eine Größe von zirka 18 auf 30 cm. (siehe mein Foto im Backofen weiter unten). Man kann aber auch ein hohes normales Backblech nehmen, dann muss man aber die Menge im Rezept verdoppeln.

„Ich lobe eine reine, gute, ehrliche Hausspeise“.
ZITAT: Martin Luther (1483 – 1546), deutscher Theologe und Reformator


Ich hab‘ mein Herz an Heidelbeeren verloren...

Wir Kinder liebten dieses Dessert...diesen oben knusprig-köstlichen, weichen Heidelbeer-Auflauf, vor allem, wenn er ganz frisch aus dem Ofen kam. Er ist wirklich ratzfatz zubereitet:

LECKER FRISCH AUS DEM MEINEM OFEN:
Schön wäre es, kurz vor dem Servieren ihn mit einer Handvoll  frischer Heidelbeeren auf der Oberfläche noch zu dekorieren. Erst beim Anschneiden entdeckt man – als Überraschung – die vielen „versunkenen Heidelbeeren“.

DAS REZEPT IST RECHT EINFACH UND EINFACH GUT!

Zutaten für einen traditionellen „Hoiber Datschi“:

  • 250 g Mehl, 1 Prise Salz, 500 ml Milch, 3 Eier (Größe L), 2 El Zucker, 1 El Butterschmalz (oder wie Oma sagte: 1 El „gute“ Butter), ca. 500 g frische Heidelbeeren, 3–4 El Zucker. Zubehör: Eine feuerfeste Auflauf-Form ohne Deckel, Backpinsel.

  • Zubereitung: Die Heidelbeeren müssen zunächst geputzt, gründlich gewaschen und abgetrocknet werden! Zu Beginn sollte der Ofen „mitsamt der Auflaufform“ auf 190° Celsius (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt werden.
  • Danach das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit einer Prise Salz vermischen. In der Mitte des Mehls eine Mulde formen. Die Milch mit den Eiern und dem Zucker in einer separaten Schüssel verquirlen und nach und nach in diese Mehlkuhle gießen. Alles von innen nach außen hin mit einem Schneebesen gründlich zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.
  • Nun die heiße Auflaufform kurz aus dem Ofen nehmen, auf die kalte Herdplatte stellen und einen Esslöffel Butter oder Butterschmalz darin schmelzen lassen, die Ränder ebenfalls mit einem Backpinsel gut buttern. Anschließend sofort vorsichtig den flüssigen Teig in die Form gießen und schön gleichmäßig oben mit den Heidelbeeren bedecken. Die Oberfläche vorsichtig mit einem „wedelnden“ Teelöffel dünn mit Zucker bestreuen. Fertig…nun nur noch fix in den Backofen damit:

Den „Datschi“ für etwa 20-30 Minuten in den heißen Ofen schieben, bis er eine schöne, goldbraune Kruste bekommt und sich die Ränder an der Auflaufform leicht bräunen. Achtung, falls zu braun, bitte oben mit Backpapier abdecken und mit der Hitze runtergehen.
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Danach wird der noch sehr heiße Hoiber-Datschi vorsichtig aus dem Ofen geholt und sollte sofort noch heiß mit etwas Zucker bestreut werden.
PSST! Man hört es richtig „knistern“ 😉

DER DATSCHI

Der Datschi wird dann, nachdem man die schönen braunen, köstlichen Krusten vorsichtig von Rand und Boden mit einem scharfen Messer gelöst hat, direkt in der Form in viereckige Stücke geschnitten (daher ist kein „Teflon“ ratsam). Diese „Heidelbeer-Datschi-Schnitten“ werden dann vorsichtig einzeln auf die bereitgestellten Teller gehoben.
Die leckeren Rand-Krusten liebten wir als Kinder natürlich ganz besonders! Dazu schmeckt auch gut eine leckere Vanille-Soße. Omas Rezept zur schnellen Zubereitung findet man am Ende des Blogs.


Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht!“ Zitat: Oskar Wilde
Ein traditioneller Kuchen mit saftigem Heidelbeerenbelag ist immer ein Gedicht.

AN GUADN“ – auf „fränggisch“ (fränkisch) oder bayrisch und auf Hochdeutsch: Einen guten Appetit allen Leckermäulchen mit diesem Leckerli…Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Hoiberdatschi zaubern.


FLOTTE BEEREN:
Es gibt zahlreiche Rezepte für köstliche Heidelbeerkuchen mit Sreuseln, als Rührkuchen, Käsekuchen etc. Am einfachsten geht es mit Mürbeteigböden. Sie sind schnell zubereitet.


Wissenswertes: Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus) sind als Heilpflanze anerkannt. Sie sind zwar klein, enthalten aber trotzdem ganz viele wertvolle, gesunde Inhaltsstoffe. Neben zahlreichen Ballaststoffen enthalten die Beeren folgende Nährstoffe: Carotinoide, Vitamin A, C, E, sowie Eisen, Magnesium, Kalzium. Wilde Heidelbeeren sind reicher an gesunden Nährstoffen als Kulturheidelbeeren. Ihren „Sekundären Pflanzenstoffen“ werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben: Eingeteilt sind diese sekundären Pflanzenstoffe nach ihren chemischen Strukturen und Wirkungsweisen. Sie werden als Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate, Monoterpene, Polyphenole, Phytoöstrogene, Phytosterole, Saponine, Sulfide bezeichnet… Aber egal…viel zu komplziert das Ganze…Hauptsache, sie sind gesund und schmecken uns allen…

VORSICHT: Manchmal befinden sich aber auch auf den „Wild-Beeren“ bestimmte Erreger (z.B. Fuchsbanderreger: Echinococcus). Wenn man auf Nummer sicher gehen will, unbedingt „wilde“ Heidelbeeren vor dem Verzehr bei mindestens 70 Grad kurz erhitzen. Das wussten wir damals als Kinder aber noch nicht und blieben trotzdem gesund. Aber Vorsicht ist ja doch diesbezüglich bekanntlich heute äußerst wichtig.

Ihre blaue Farbe verdanken Heidelbeeren übrigens dem Farbstoff „Myrtillin“.
Myrtillin gehört zu den Anthozyanen – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend und blutbildend wirken. Außerdem helfen sie dem Körper, freie Radikale zu fangen und zu neutralisieren, siehe dazu am Ende des Blogs mehr infos.


OMAS KÖSTLICHE VANILLE-SAUCE:

VANILLESAUCE kann man auch auf Vorrat zubereiten und schmeckt
NICHT NUR LECKER ZU FRISCH GEBACKENEN WAFFELN…

ZUBEREITUNG:
Zutaten für 4–6 Portionen: 400 ml Milch, 3 El Zucker, Prise Salz, 2 Vanilleschoten, 2 Eier, 1 Becher Sahne, 2 TL Speisestärke, 1 El Milch.
Zubehör: 1 kl. scharfes Küchen-Messer, Milchtopf, Gummispatel, Klarsichtfolie. Eine schöne Schüssel (oder „Saucière“) für die Sauce bereitstellen.


Die „Speisestärke“ mit einer Gabel in etwas kalter Milch (in einer Schale oder Glas) glattrühren. Die Vanilleschoten etwas platt klopfen, längs (mittig) vorsichtig halb aufschneiden (nicht durchschneiden!), mittig auseinanderklappen, und das Vanillemark mit dem Messer herausschaben. Das gelingt am besten mit einem kl. normalen, glatten Messer, dann bekommt man das meiste Mark raus, ohne Schotenfasern.

Dann zuerst die Eier mit dem Handrührgerät oder Schneebesen kurz aufschlagen. Speisestärke-Mix und Sahne zugeben und noch mal kurz gründlich durchrühren.

Danach die Milch, Zucker, Salz und das Mark der Vanilleschoten kurz in einem hohen (Milch-)Topf erhitzen. „Sofort“ die „Sahne-Eiermischung“ mit dem Schneebesen in die heiße Milch mit einem Schneebesen kurz „kräftig“ einrühren und wirklich nur ganz kurz aufkochen lassen, bis es „blubbert“. Achtung: Immer kräftig und schnell umrühren, es brennt ziemlich leicht an!
„Sofort“ nach dem Aufkochen den Milchtopf vom Herd ziehen und schnell mit einem Gummispatel den Inhalt sogleich in die bereitgestellte kalte Schüssel oder Saucière umfüllen, dann kann nichts mehr am Topfboden anbrennen: Das schnelle bzw. zügige Arbeiten damit nichts am Topfboden ansetzt, ist hier die ganze Zauberei.
TIPP: Die Oberfläche der Schüssel sofort mit Klarsichtfolie straff bedecken, damit sich keine „Haut“ bildet. Diese Soße kann man warm oder kalt verwenden. Abgedeckt hält sie sich so bis zu 2-3 Tage im Kühlschrank.

TIPP: Wenn man die Soße im Topf zubereitest, habe ich einen Trick: Erhitze Milch und Sahne erst zusammen mit dem Zucker. Und dann – mit den übrigen Zutaten – alles absolut lange mit dem Schneebesen rühren…rühren….bis die Vanillesauce dicklich aufgeschlagen ist. So brennt garantiert nichts an. Warum? Der Zucker setzt sich als schützender Film auf dem Topfboden ab. Zugegeben, ich war auch erst skeptisch, aber es klappt wirklich!


Man kann aber auch nur die Eigelbe verwenden, das ist etwas „feiner“ sagte Omama, Aus den „Eiweißen“ buk sie später „Baisers“ im Ofen…
TIPP: Falls also gewünscht, die gleichen Zutaten – wie oben im Rezept – nehmen: Statt der zwei Eier, bitte drei frische Eigelbe nehmen. Diese dann erst separat mit etwas Zucker verrühren und einmal kräftig “verkleppern“, damit die Masse schön schaumig wird…Danach weiter – wie oben im Rezept angegeben – verfahren. Sobald die Sahne-Milchmischung aufkocht, den Topf von der Herdplatte nehmen und sofort die Sahne-Eigelb-Crème mit einem Schneebesen unter die heiße Milch-Mischung rühren. Danach weiter wie oben angegeben unter: „Sofort“….in eine kalte Schüssel umfüllen etc.


Nachtrag: Eine Vanille-Soße selber zu machen geht tatsächlich ganz schnell und einfach: Hierfür braucht man wirklich nur wenig Zeit (5 Minuten!) und frische Zutaten. Selbstgemacht ohne Zusatzstoffe schmeckt alles doch am besten..

Vanillesoße über dem Wasserbad zuzubereiten hat den Vorteil, dass die Zutaten sehr sanft erhitzt werden.Vanille-Ei-Masse über dem Wasserbad unter stetigem Rühren erhitzen, bis die Soße eindickt. Und hier brennt michts mehr an…

ES IST KEINE ZAUBEREI: Vanille-Sauce selbst gemacht…jeder Tropfen ein Genuss!
„Die Sauce ist der Triumph des Geschmacks in der Kochkunst“. ZITAT: Honoré de Balzac (1799 – 1850), französischer Philosoph und Romanautor.

KURZE GESCHICHTE DER HEIDELBEEREN:
Die Heidelbeere hat im deutschsprachigen Raum noch den Namen „Blaubeere“, in englischsprachigen Ländern wird sie „blueberry“ genannt. „Heidelbeere“ bedeutete früher eine Beere, die in der Heide, einer sog. Wildnis wächst, also in einer Gegend, wo wilde, nicht bewirtschaftete Landschaften vorherrschend waren.

Einigen Orten und Städten hat die Heidelbeere ihren Namen gegeben, die bekannteste Stadt ist wohl „Heidelberg“, diese Gegend war sehr reich an „Heidelbeeren“.
In einer Chronik von 1718 wird berichtet, dass auf einem Brunnen in der oberen Burgstraße das Bildnis einer „Jungfrau“ eingemeißelt war, die in ihren Händen einen Strauß „Heidelbeeren“ hielt.
Die Bedeutung der Heidelbeere als kostbares Gut, war auch im Odenwald in einem alten Brauchtum verankert:
Es mussten traditionell Blaubeeren als „Opfergabe“ in einen ausgehöhlten großen Stein von jedem Beerensammler gelegt werden. Tat er dies nicht, werde er durch ein baldiges Unglück bestraft werden… (Zitat: Rolf Reutter: Odenwälder Geschichten)

In der damaligen Volkskunst entstanden manche Sagen, Märchen und Geschichten, zum Beispiel die schwedische Bildergeschichte: „Hänschen im Blaubeer-Wald“, der seiner Mutter Blaubeeren sammeln wollte und sich im Wald verirrt… sowie in den USA die dort gut bekannte Bilder-Geschichte eines Mädchens: „Blueberries for SaL“ (Buch: Robert Mc Closkey: Es bekam 1949 die berühmte „Caldecott-Auszeichnung“ als Kinderbuch). Ein kleines Mädchen gerät in eine Bärenfamilie…alle mögen Heidelbeeren…


Historisch gesehen ist die Blaubeere eine der ursprünglichsten Nahrungsmittel unserer Erde. Die Jäger und Sammler der Altsteinzeit, hatten ihre Nahrung größtenteils durch die Jagd auf Wildtiere, den Fischfang sowie durch das Sammeln von wildwachsenden Pflanzen erwirtschaftet.

Heidelbeeren haben erstaunlich positive Wirkungen auf unsere Gesundheit und liegen voll im Trend. Sie waren in frühen Zeiten schon immer eine lebensnotwendige und unentbehrliche Nahrung und  galten damals schon auch als Heilmittel und Arznei bei vielen Krankheiten. Heute steht die Geschichte der Kulturheidelbeere noch ganz am Anfang. Auf immer mehr Kontinenten werden bereits immer mehr riesige Plantagen gebaut…

Das Paradoxe an Heidelbeeren ist: Außen sind sie dunkelblau, innen sind sie – wenn man sie auspresst oder zerstampft – violett, wenn man sie abschält, sind sie grün…merkwürdig…Hauptsache sie schmecken und sind gesund…

<<< DIE KRÖNUNG >>>

P.S.: Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Manch` bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.


Rezepte-BLOG veröffentlicht am 15.11.19