Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Vögel singen fröhlich, bunte Sommerblumen sprießen und die Bäume haben verlässlich ihr grünes Kleid an. Die Natur steht in voller Blüte … diesen positiven Funken sollten wir alle zusammen übernehmen! – auch trotz der vielen immer noch bestehenden derzeitigen Widrigkeiten des Lebens durch Corona – für sonnige Sommertage … ganz sicher völlig anders als sonst, aber auch bewusster. Es ist eine sehr schlimme Zeit für alle Menschen auf unserer Erde, ganz besonders derzeit in den sog. „Hotspots“ wie u.a. USA, Brasilien… Passen Sie auf sich gut auf und bleiben Sie gesund!

Wir dachten bisher wohl alle, weitgehend unverwundbar zu sein.… Aber das Leben kann sich plötzlich von heute auf morgen durch unerwartete Gesundheitskatastrophen total verändern. Der anhaltende Ausnahmezustand – der sich nun zwar deutlich auch nun bei uns und in einigen europäischen Ländern gelockert hat – ist für uns alle immer noch eine absolute Herausforderung.

Spätestens jetzt gerät unsere Hybris gemäß dem bisherigen Slogan „Alles ist machbar“ aus den Fugen: Trotz aller technischer Fortschritte bleiben wir doch alle verwundbare Wesen“… resümiert der Medizinethiker Professor Dr. Giovanni Maio (*1964), er ist ein deutscher Mediziner, Philosoph und Universitätsprofessor für Bioethik in Freiburg im Breisgau. (Quelle: DocCheck)

Man liest und hört derzeit so viel…auch so viel Widersprüchliches: Dieser Blog-Artikel möge alle meine Leser hier informativ in die tieferen „medizinischen“ Zusammenhänge der derzeitig uns alle bedrohenden Erkrankung führen, auch um die unsäglichen Fake-News ad absurdum zu führen…

TIPP: Derjenige, der anfangs hier am „Grippe-Blog“ derzeit „nicht“ so interessiert ist, kann diesen Teil überspringen und soweit nach unten scrollen, bis man die „schwarze Uhr“ mit dem brennenden „Streichholz-Zeiger“ (5 vor 12 ) sieht:
„Ab dort“ beginnt der eigentliche ausführliche CORONA-VIRUS-BERICHT…immer täglich „aktualisiert“ auf den neuesten Stand…



LESEDAUER: Zirka 40-50 min. …je nachdem wie ausführlich 😉 Dies ist mein bisher wichtigster d.h. auch längster Blog-Artikel…


Als Medizinerin bzw. in meiner langjährigen Tätigkeit und Erfahrung als Ärztin möchte ich heute „ausführlich“ (und populärwissenschaftlich) mit dem nun folgenden Thema über zwei gefährliche Infektionen berichten, die derzeit uns alle stark berühren. Man liest so viel in der „Presse“…Die dargelegten Fakten entstammen hier wissenschaftlichen Arbeiten, welche ein «peer-review» durchlaufen haben und in den besten medizinischen Fach-Zeitschriften publiziert worden sind.


DER VERGLEICH:

Nun folgt zuerst ein „Vergleich“ bzw. die wichtigsten Unterschiede zwischen zwei verschiedenen Virus-Erkrankungen (der altbekannten „Grippe“ und der neuen „Corona“ Erkrankung), die beide weltweit extrem unser aller Leben bedrohen.

DIE „GRIPPE“ (INFLUENZA)

Seit Ende des Jahres 2019 hat sich – vor allem ab dem Monat Januar 2020 – auch in unserem Umfeld – wie jedes Jahr in den Wintermonaten – die „Grippe“ (Influenza) heftig ausgebreitet: Wegen des plötzlichen „Aufflammens“ des neuen Coronavirus fand „DIE GRIPPE“ – die bis Monat März immer noch „florierte“ – aber eher weniger Beachtung:


2020: Die „Influenza“ – die echte GRIPPE: Wenn man dann überhaupt einmal etwas von ihr hört, wird sie auch noch kaum zur Kenntnis genommen – absolut zu Unrecht. Während alle Welt derzeit nur auf die Zahlen der Corona-Infektionen achtete, hatte sich die Grippe immer weiter still und leise ausgebreitet: In NRW sind die Zahlen von Influenza-Erkrankungen bisher bundesweit am höchsten gewesen. Die Grippewelle hatte in Deutschland in der ersten Wochen des neuen Jahres 2020 am heftigsten begonnen und schwächt sich jetzt – wie fast jedes Jahr – im späten Frühjahr ab. Das Landesamt für Gesundheit NRW bestätigt diesen Trend.

Die Gefährlichkeit wird leider jährlich von der Bevölkerung völlig unterschätzt!


Hier folgt ein kurzes „Grippe-Resümée“ von 2020 : Das Robert Koch-Institut (RKI):

2020-AKTUELL: So gab es also in diesem Jahr nun bei uns aktuell (4.2020) bislang 411 Grippe „Todesfälle“ und über „182.000″ schwere Grippe-Erkrankungen. Mehr als 18.000 Patienten (laut RKI) mussten im Winter (2019/2020) stationär in diesem Zeitraum im Krankenhaus behandelt werden. So langsam wurde dann im März 2020 für klassische Grippeinfektionen doch „Entwarnung“ gegeben, wie das RKI mit Blick auf die Infektionszahlen meldete: Die „Saison“ war Ende März 2020 am Abflauen… Die Grippewelle der Saison 2019/20 endete also (nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza) mit der 12. KW 2020.

In der 10. KW jedoch war der höchste Influenza- Anstieg (Antigen-Nachweis laut RKI) bisher in diesem jahr. Die nicht detektierte Dunkelziffer dürfte jedoch weit höher liegen. Die meisten Todesfälle gab es mit „Influenza A“- Nachweis und einige wenige mit „Influenza B“ – Nachweis. Diese aktuelle Erkältungs- und Grippewelle ist wie immer jährlich sehr hoch, aber 2020 doch deutlich schwächer als in den Vorjahren. So liegt die Zahl der sogenannten akuten respiratorischen Erkrankungen im Bundesgebiet dieses Mal „unter“ den Werten der vergangenen Jahre, wie der Praxisindex der Arbeitsgemeinschaft „Influenza“ des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf seiner website zeigt, aber sie isteben immer noch hoch genug!

Von den 411 bisher registrierten „Grippetodesfällen“ dieses Winters (2020) waren 86 Prozent „60 Jahre oder älter“…(Quelle: RKI). Weltweit liegen noch keine Daten vor.


DAGEGEN HABEN WIR FÜR ALLE MENSCHEN AUF UNSERER ERDE EINE DER BESTEN WAFFEN: DIE „GRIPPE-SCHUTZ-IMPFUNG“ !

Die Virusgrippe fordert vor allem wegen „Impfmüdigigkeit“ Jahr für Jahr auch WELTWEIT unzählige „Todesopfer“ . Die Influenza-Erkrankung endet also oft tödlich, wenn man nicht dagegen geimpft ist…

Gegen das Corona-Virus dagegen ist bisher noch kein „Kraut“ gewachsen.


Laut Robert-Koch-Institut verursachen jedes Jahr diese Influenza-Infektionen weltweit oft mehrere „Millionen“ Grippe-Erkrankungsfälle. Die Zahl der Todesfälle schwankt jährlich sehr stark. Weltweit sterben jedes Jahr zwischen 290 Tausend bis 650 Tausend Menschen an Influenza.

Warum? Weil sich viele Menschen nicht mehr impfen lassen…

TIPP: Hierzu gibt es Interessantes nachzulesen in meinem anderen Blog: „Impfungen“ ja oder nein? …

GRIPPE – „plötzlicher“ Beginn ohne Vorwarnung: Der Erkrankte leidet heftig an „akut“ auftretendem „hohem“ Fieber, trockenem Husten, Schweißausbrüchen, Lichtscheu, Geräuschempfindlichkeit sowie starken Kopf- und Gliederschmerzen.

Die Influenza, auch „echte Grippe“ genannt, zählt zu den meldepflichtigen Krankheiten. Das heißt, dass Ärzte diese Erkrankungen dem zuständigen regionalen Gesundheitsamt melden müssen, wenn sie Influenza-Viren bei Patienten nachgewiesen haben oder wenn es zu Todesfällen durch die Krankheit kommt.


„INFLUENZA“ – Der Grippe-Erreger:

Es handelt sich um ein behülltes einzelsträngiges RNA-Virus aus der Familie der Orthomyxoviren, das sich in die Typen A, B oder C unterteilen lässt.

Influenza-Viren sind weltweit verbreitet und werden – wie gesagt – in die Typen A, B und C unterteilt. Diese drei Virustypen lösen unterschiedlich schwere Krankheitsbilder aus und variieren in ihrer Tendenz zur Ausbreitung:  Vor allem Influenza-A-Viren können große Grippe-Wellen verursachen, von Epidemien bis hin zu Kontinent übergreifenden Pandemien. Influenza A gilt als gefährlichster Typ der Grippeviren, der für schwere Pandemien und Epidemien mit vielen Todesfällen verantwortlich ist. Influenza A (H1/N1) präferiert bekannterweise vor allem kleinere Kinder, die häufig daran versterben, wenn sie nicht geimpft wurden. Der„A/H1N1″ ist ein sehr häufig umlaufender Subtyp der „Human-Influenza“ (Grippe).

Influenza-B-Viren lösen in der Regel leichte bis mittelschwere Erkrankungen aus, sie können ebenfalls zu Epidemien führen.  Die Auswirkungen einer Infektion mit Influenza-C-Viren sind meist harmlos.


ANMERKUNG: Laut Duden: Gen. –, Pl. Viren. Fachsprachlich wird – insbesondere im medizinischen Kontext – nur das neutrale Genus verwendet: das Virus. Allgemeinsprachlich wird jedoch auch der Virus verwendet. Beide Formen gelten als richtig.

 „Hartnäckige Viren erfordern hartnäckige Virologen“ . Zitat: Harald zur Hausen (*1936) ist ein deutscher Mediziner. Am 6. Oktober 2008 wurde ihm der Nobelpreis für Physiologie und Medizin zuerkannt.

Grippewelle“ 2020: Im März war nun das Schlimmste überstanden…


CORONA: Dagegen nahm nun im Frühjahr die Covid-19 als nächste schwere Erkrankungswelle rasant an Fahrt zu. Nach Experten-Ansicht (Prof. Wieler, Charité, Berlin) wird sie uns die nächsten Monate immer begleiten, dazu anschließend ausführlichere Informationen.


INTERESSANT: In den eingeschickten „Influenzaproben“ wurden bis zur neunten Kalenderwoche (Ende Februar) 2020 noch keine Sars-CoV-2-Erreger im Labor entdeckt: Erst in der zehnten Kalenderwoche (Anfang März) gab es die erste positive Probe bei einem Rückkehrer aus Italien, in der elften Woche (ab. 9. März 2020) fand sich das neue Virus bei einer Person aus der Grenzregion zum französischen Covid-19-Risikogebiet Grand Est (Elsass). Auf das neue Coronavirus wurde seit der 8. Kalenderwoche im Labor (parallel zu den anderen Viren) immer stets mitgetestet!

Während sich das „Coronavirus“ zunächst nur langsam weiter ausbreitete, erkrankten in „Deutschland“ 2020 – fast unbemerkt von der Öffentlichkeit – Tausende (182.000) hier an GRIPPE (Influenza).


Die Influenzaerkrankungen werden immer noch von der Bevölkerung unterschätzt bzw. sie sind kaum bekannt, die Presseberichte hierüber waren eher spärlich…man hat sich fast daran gewöhnt…vielleicht weil doch viele Menschen sich impfen ließen…und sich geschützt fühlen.


Nun folgt eine kurze „Grippe-Historie“ der letzten Jahre:
DIE BISHER SCHWERSTE GRIPPE-PANDEMIE der letzten Jahre:

2017/2018: Weltweit und auch besonders in Deutschland fand die – seit langem – bisher schwerste Grippe-Welle statt: Also erst VOR ZWEI JAHREN gab es 334 tausend labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle (Influenza A(H1N1) -pdmo9-). Wer erinnert sich eigentlich noch daran: Es starben damals 25.100 Menschen (!!!) allein in Deutschland an den Influenza-Folgen (offizielle Archivdaten der AGI des RKI).

Das sei die bisher höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, mit Blick auf eigene aktuelle Auswertungen erklärte. (Quelle: Aerzteblatt.de). So eine hohe Zahl an Todesfällen war bisher eher sehr selten, in anderen Jahren gab es nur einige hundert Fälle (s.o.).


Irgendwie hat man das Gefühl, die „Grippewellen“ kaum mitbekommen zu haben, da es in den Medien wohl nicht so präsent war, oder? In den Jahren 2018/2019: Für die (laut RKI) nur leicht „moderate“ Grippe-Welle (im letzten Jahr) weist die Statistik vergleichsweise doch rund 3,8 Millionen Besuche in Arztpraxen aus. Weitere aktuelle RKI-Daten liegen hierzu derzeit noch nicht vor.


Wer in diesem Jahr 2019/2020 gegen „Grippe“ geimpft wurde, hatte hier nun die Chance für einen guten Schutz (gegen Influenza A+B Stämme!) erhalten. Es gab in dieser Saison erstmals die besten Impfstoffe aller Zeiten: Nämlich eine Impfung gegen 2 Influenza-A-Stämme und 2 B-Stämme. (Quelle: RKI – Wochenbericht: 7/2020).


Es wird von vielen Menschen oft einfach vergessen: Diese „normale“ Grippe ist also auch gefährlich, sogar lebensgefährlich, vor allem – wenn Komplikationen auftreten.


Nur geimpfte Menschen können hier weitgehend „aufatmen“.

Wenn die Medien auch über jeden einzelnen dieser „Grippe“ Fälle in gleicher Form wie beim Corona-Virus berichten würden, würde wahrscheinlich niemand mehr freiwillig das Haus verlassen.


Einem unbekannten Feind kann man draußen ohne Schutz nicht entkommen. „Man hatte sich in Sicherheit gewiegt“: Sars, Fukushima und der Tsunami: Hätte Deutschland aus diesen Katastrophen nicht doch lernen müssen?


HISTORIE – wie war das früher?

Die Geschichte der Schutzimpfung ist in ihrer frühen Zeit fest mit der Vorbeugung gegen eine bestimmte Krankheit verbunden: die POCKEN. Bereits im Jahr „1796“ wurde erstmals eine Vakzine gegen „Pocken“ hergestellt und angewendet, deren Bezeichnung bis heute mit „Impfstoff“ gleichgesetzt wird. Im Jahr „1979“ hat die WHO – fast 200 Jahre später – die Welt für pockenfrei erklärt. Erfolgreiche Impfungen gegen andere Infektionskrankheiten wurden erst im späten 19. und im 20. Jahrhunderterforscht und entwickelt. Sie sind aber bis heute – trotz intensiver Forschungen – noch nicht alle geglückt, wie zum Beispiel im Fall von „AIDS“ und Anderen…(DAZ)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnte, die hohen „Grippe“ Erkrankungs-Zahlen sollten allen „Impfgegnern“ zu denken geben. „Es gibt keine andere „Impfung“ in Deutschland, mit der sich mehr Leben retten lässt“, sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler.


Bakterien, Viren, Pilze leben im Menschen, seit es ihn gibt…Die ersten Belege zum Beispiel für eine Pockenerkrankung sind 3500 Jahre alte ägyptische Mumien. Der die Pocken bewirkende „Variola-Virus“ hat in der Weltgeschichte immer wieder ganze Bevölkerungen vernichtet.

Wie war das eigentlich in unserer Vergangenheit mit dem Verlauf der „bisherigen“ Infektions – Epidemien, also mit anderen, ähnlich hochpathogenen Influenza „Viren“- oder auch anderen Bakterien, die unsere Menschheit bisher als Seuchen (z.B. die Pest – mit dem Bakterium Yersinia pestis – im Mittelalter mit 25 Mio Todesopfern) schon seit Jahrhunderten quälten?


Hier folgt nun zur Erinnerung eine kurze Historie der bekanntesten „GRIPPE-VIRUS-EPIDEMIEN“ und deren Erreger der letzten 100 Jahre:

ES WAR EINMAL…

Influenza-A-Virus Subtyp H1N1:
Es gibt zahlreiche „Virus-Varianten“ der „echten Grippe“ ( = sog. Influenza-A-Subtypen). Als besonders bedrohlich für die Gesundheit von Menschen (und Tieren) bewertet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch die anderen Subtypen-Gruppen A/H5 und A/H9, da sie besonders schnell mutieren, d.h. von niedrigpathogenen in sehr gefährlich hochpathogene Varianten übergehen können.

ES GESCHAH VOR HUNDERT JAHREN:

Die schwerwiegendste Influenzapandemie des vergangenen Jahrhunderts – die eigentlich in den USA ihren Ursprung hatte und aus den USA exportiert wurde – war im Jahr 1918/19 die so genannte „Spanische Grippe“ (Influenza A, (Subtyp H1N1): Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war damals, dass ihr vor allem noch fast nur junge 20- bis 40-jährige Menschen erlagen.
Die Amerikaner behaupteten übrigens: Die Europäer hätten diese Seuche auf dem Schiffsweg nach New York eingschleppt…Da diese schwere Grippe – die auch zeitgleich in den USA wütete – eben in Europa zuerst in Spanien auftrat, bekam sie dort den Namen „Spanische Grippe“.

ES GAB DAMALS DREI INFLUENZA-VIRUS-WELLEN:

Die „Spanische Grippe“ (Influenza A, (Subtyp H1N1) trat also vor 100 Jahren erstmals in drei Wellen auf: im Frühjahr 1918, im Herbst 1918 und in vielen Teilen der Welt noch einmal 1919. Sie war mit einer außergewöhnlich hohen Letalität verbunden.

„A/H1N1″ ist ein sehr häufig umlaufender Subtyp der „Human-Influenza“ (Grippe): Dieser ERSTE (mit diesem Virus) „verheerende“ Influenza-Ausbruch unter Menschen war – wie oben erwähnt – diese äußerst gefährliche „Spanische Grippe“ (1918) gewesen: Vermutungen reichen von 50 bis zu 100 Millionen Toten damals. Damit starben an der Spanischen Grippe mehr Personen als im Ersten Weltkrieg.

Weitere ähnlich heftige Ausbrüche waren große Virus-Epidemien in den Jahren von 1947 und 19511957 war auch die „Asiatische Grippe“ desaströs, danach kam (1968) die Hongkong-Grippe mit demselben extrem gefährlichen Erreger – der extrem viele Todesopfer forderte.

Diese klassische „Influenza“ – Viruserkrankung breitete sich dannab 1976 immer weiter aus, als sog. „Schweinegrippe“ (im „Volksmund“= gleicher Erreger A/H1N1). Das war damals bisher einzigartig.

Dann folgte weltweit 1977 die sog. „Russische Grippe“: Sie wurde ebenfalls durch Influenzaviren vom „Subtyp“ A/H1N1 verursacht, von jenem „Subtyp“, der vor allem in den Jahren nach 1918 – wie erwähnt – auch „Ursache der berüchtigten Spanischen Grippe“ gewesen war.

Danach kam im Frühjahr des Jahres 2009 die nächste bisher größte H1N1 „Pandemie“: So breitete sich zuerst in Nordamerika (Mexiko), dieser „Subtyp“ des H1N1-Virus – das bekannte „Schweinegrippevirus“ – aus und verursachte damit eine neue, sehr schwere „Pandemie“ mit Influenza-A-California-Virus (H1N1) 2009 (=pdm09 – April 2009) .
Hier hatten sich also im Jahre 2009 beim Menschen diesselben altbekannten „H1N1-Subtyp-Influenza-Viren“ in einer „Pandemie“ erneut wieder fest „etabliert“: Also genauso, wie „erstmals“ durch die Spanische Grippe von 1918 mit mindestens 50 Millionen Todesopfern zur Zeit des ersten Weltkrieges!

Eine Studie, die in „The Lancet Infectious Diseases“ erschienen ist, schätzte die Todesfälle für das erste Jahr – als das Virus 2009 zirkulierte – auf bis 575.400 Todesfälle weltweit.


Während all dieser Grippe-Pandemien des letzten Jahrhunderts betrug der Alters-Anteil aller pandemiebedingten „Toten“ in der Bevölkerung meist „unter“ 65 Jahren: 99% (1918), 36% (1957) bzw. 48% (1968) an der jeweiligen Gesamtmortalität weltweit.

Diese Pandemien des letzten Jahrhunderts verliefen – wie oben schon erwähnt – ebenfalls in „mehreren“ Wellen, wobei am Beginn zunächst immer „eine weniger starke“ Welle dann einer zweiten, viel stärkeren – etwa 4 bis 6 Monate später – vorausging.


Dieses äußerst gefährliche „Influenza-A-Virus H1N1“ bezeichnet also nun den Subtyp, der bei uns Menschen, aber auch unter Enten und Schweinen vorkommt, sowie auch zahlreiche andere Säugetierarten sowie Truthähne infizieren kann.
Quellen: Internetseite des Robert Koch-Instituts: Nationaler Pandemieplan. (www.rki.de Infektionskrankheiten A-Z > Influenza > Influenza, Pandemieplanung, Für Experten)


NUN KENNEN WIR ALSO SCHON SO LANGE DEN INFLUENZA-ERREGER, der leider ständig „mutiert“… Daher gibt es hier nach einer durchgestandenen Grippe „Erkrankung“ KEINE BLEIBENDE IMMUNITÄT…so dass jedes Jahr von neuem gegen die „Grippe“ geimpft werden muss, da der Grippe-Virus-Erreger-Stamm sich ständig ändert.

Aber: Man kann sich heute – im Gegensatz zu früheren Zeiten – dagegen durch eine „jährliche“ Grippe-Impfung in der Regel eben selbst bestens schützen und eigentlich „aufatmen“, dass wir diesen Schutz bekommen können…Was nun an neuen „Geiseln“ der Menschheit folgt, wird leider derzeit wesentlich beunruhigender für uns werden.


SARS – CORONA: ALTE UND NEUE BEKANNTE…

In den letzten 20 Jahren folgten mit – teils schweren Erkrankungsfällen – verschiedene andere „Virus“ Gruppen als „Pandemie“: SARS (2003), Poliomyelitis (Mai 2014), Ebolafieber (August 2014), Zikavirus (Februar 2016) und Ebolafieber (Juli 2019).

So dann und wann zeigt die Natur uns an, wie verletzlich doch der Mensch sein kann. Ein kleines Virus übernimmt die Macht und hat die Menschheit in Aufruhr gebracht.“ Zitat: Kühn-Görg, Monika (*1942, Autorin, Lyrikerin und Aphoristikerin)


DIE SARS-FAMILIE…die ganze Corona…

Coronaviren“ sind eine große „Virusfamilie“ zu der auch das derzeit (seit Januar 2020) weltweit grassierende Virus „Sars-CoV-2“ bei uns nun dazu gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom „neuartigen Coronavirus“.

Alle Coronaviren – die bisher zu Erkrankungen führten – sind nicht neu: Sie wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Nur das aktuelle Coronavirus ist brandneu hinzugekommen…dazu später mehr Infos.

Insgesamt gibt es nun „sieben“ verschiedene Coronaviren. „Vier“ davon lösen leicht bis schwere Erkältungen aus und zirkulieren ständig in der Bevölkerung. Sie breiten sich langsamer aus, weil eine größere Anzahl Menschen bereits immun ist. Experten sprechen von „endemischen“ Viren. Die anderen „drei“ Coronaviren beim Menschen, das Mers-, das Sars- und nun dazu das neue Coronavirus Sars-CoV-2 treten dagegen „pandemisch“ – also weltweit – auf und führen häufiger zu schwereren Atemwegs-Infektionen und Todesfällen als die üblichen Corona „Erkältungsviren“.

Das SARS-Virus war weniger leicht übertragbar als die Grippe („Influenza„), dennoch verursachte das Virus sehr große Ausbrüche, schreibt das RKI. Das „SARS-Viru“s ist vermutlich auch wesentlich tödlicher als derzeitige „Coronavirus“ (Quelle: doccheck).

NEWS-AKTUELL (10.07.2020):

Seit dem Auftreten der ersten Covid-19-Fälle in China hat sich das neue Corona-Virus SARS-CoV-2 bereits genetisch verändert. Insbesondere die Mutation „D614G“ scheint im Laufe der Pandemie an Bedeutung zu gewinnen, weltweit ist dies inzwischen die am häufigsten nachgewiesene Variante. Somit könnte der Shift zu D614G auch Auswirkungen auf zukünftige Impfstrategien haben.

Dadurch, dass der Körper des Menschen das neue Virus nicht „kennt“, gibt es auch noch „keine“ ImmunitätDenn „Sars-CoV-2“ ist nicht aus einem der vier bereits verbreiteten („Erkältungs“) – Coronaviren (oder den anderen drei) entstanden, sondern Ende 2019 – wie weiter unten berichtet – ganz NEU – also „erstmals von einem Tier“ auf den Menschen übergesprungen und so mutiert. Es ist also ein absolut ganz „NEUES“ Virus, das unserem Körper noch völlig „fremd“ ist.

HISTORIE


Der „SARS“-Erreger (2003): Damals – vor 17 Jahren – wurde ein noch völlig neuer gefährlicher „Corona-Virus“ erstmals als „Auslöser“ für tödliche Erkrankungen entdeckt: Er ist dem jetzigen Corona-Virus (COVID-19) sehr ähnlich, aber leider nicht 1:1 verwandt, daher muss die Forschung von Neuem beginnen, um einen neuen Impfstoff zu finden.

Die SARS-Pandemie 2002/2003 (auch damals Coronavirus-Pandemie 2002/2003 genannt) war das erste – gleich weltweite – Auftreten des vom SARS-assoziierten „Coronavirus“ hervorgerufenen „Schweren Akuten Atemwegs-Syndroms“ (=SARS), das im November 2002 begann. Ebenfalls auch von Südchina ausgehend, verbreitete es sich binnen weniger Wochen über nahezu alle Kontinente mit über 8000 Erkrankungen und forderte innerhalb eines halben Jahres damals schon 774 Menschenleben. (Wikipedia). Sein naher Verwandter SARS-COV-2 ist nun heute wesentlich schneller, gefährlicher und tödlicher unterwegs...dazu im Folgenden Ausführliches:

„Erkältungsviren“ kennt unser Körper ja bereits unendlich viele, aber auf das „Neue Virus“ war er einfach nicht vorbereitet, so dass das neue Virus sich nun im Gegensatz zu SARS 1 – welches zudem auch nicht sehr leicht übertragbar ist – wesentlich schneller überträgt und sich effektiver „weltweit“ – von MENSCH zu MENSCH –schnell ausbreiten kann.


Noch stehen wir diesem völlig neuen Corona-Virus nun ganz „jungfräulich“ und völlig ohne jeglichen Schutz gegenüber: Es versteckt sich beim Einatmen in der Nase (da gibt es viele „Nebenhöhlen“-Systeme), vermehrt sich dann zuerst im Rachenraum und wandert schnell in die Lunge, die das Virus dann zu zerstören versucht. Erst durch eine Erkrankung können wir – sofern wir diese überstehen – vielleicht immun werden, für wie lange? Das weiß man alles noch nicht. Durch eine generelle Impfung vermutlich würde dies erst in 1-2 Jahren vielleicht erst möglich werden.


DAS NEUE „CORONA“ VIRUS geht nun seit Monaten auf Weltreise…luxuriös mit den Menschen in Flugzeugen, Kreuzfahrtschiffen…


WIR WISSEN HEUTE ALLE, WIE UNGLAUBLICH EXPLOSIONSARTIG SICH DAS NEUE „CORONA-VIRUS“ NICHT NUR BEI UNS IN DEUTSCHLAND (SEIT ENDE FEBRUAR) ALSO WELTWEIT IN DEN LETZTEN MONATEN ENTWICKELT HAT – aber es zieht sich auch derzeit – in unseren Breitengraden – im Augenblick (nach dem Lockdown) wieder zurück… war dies nur unsere Achtsamkeit? Mit MNS und Kontaktverboten? Niemand kann in die Zukunft schauen, wie es weiter geht…

Aktueller STAND (08. 07. 2020) : Allein in „Deutschland“ gab es (von NULL auf HUNDERT, d.h. in gut nur 4 Monaten) fast „200.000“ Corona-Erkrankungen und mehr als „9.000“ Todesfälle bisher.

Dieses Corona-Virus ist deutlich letaler als die normale Grippe, das ist keine Frage.

TIPP: Die aktuellen (Weltweit-Deutschland-NRW etc.) „Corona“ – Erkrankungs-/Todes-/Gesundungszahlen findet man kurz vor dem Blog-Ende, sie werden fast täglich von mir aktualisiert.

 „Viren sind die einzigen Rivalen um die Herrschaft über unseren Planeten. Wir müssen auf Draht sein, um mit ihnen Schritt zu halten“ . Zitat: Joshua Lederberg (1925-2008) war ein US-amerikanischer Molekular – Biologe und Genetiker.

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde bereits am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt.

URSACHEN-SUCHE:
Wer suchet, der findet…heißt es schon in der Bibel.

Eine unsichtbare Bedrohung durch einen neuen Virus breitete sich -wie wir alle wissen – zu Jahresbeginn rasend schnell über unsere Erde aus und stellt nun immer noch für fast alle Menschen eine tödliche Gefahr dar. Wie kam es dazu?

Der weltweite Handel mit Wildtieren – die als äußerst begehrte „Delikatessen“ gelten – blüht:

„Zoonosen“: Es ist eine Sammelbezeichnung für Infektionskrankheiten, die gleichermaßen bei Tieren u. Menschen vorkommen und sowohl vom Tier auf den Menschen als auch umgekehrt übertragen werden können:

Seit 2008 vermehrt publiziert sind Virus-Übertragungen auf den Menschen von „Wild“-Tieren, den sog. Zwischen-Wirten (wie z.B. Zibet-Katzen oder Pangolini (=Schuppentiere z.B. aus China) und „Fledertiere“ (z.B. hier sind Fledermäuse beliebte Brutstellen für Viren).

In diesen Tieren ist das neue „Corona-Virus“ bisher zuhause gewesen und hat sich jetzt erneut „den Menschen“ als „Wirt“ ausgesucht.

Der Markt, auf dem das Coronavirus auf den Menschen sprang, wurde am 1. Januar 2020 (nach Angaben der chinesischen Behörden) sofort geschlossen: Auf dem Markt in Wuhan, der als Epizentrum der Krise gilt, gab es alles: Von Fledermäusen und Schuppentieren über Schlangen, Igeln, Ottern, Schildkröten bis hin zu Wolfswelpen und Pfauen. Es war ein sog. „wet-market“, ein sog. feuchter oder nasser traditioneller Markt, wo die Tiere frisch geschlachtet wurden.

Der „Boden“ dort ist immer „nass“. Die Schlacht-Tiere werden ständig abgespritzt, damit alles „frisch“ aussieht…Eis zum Kühlen tropft auch ständig auf den Boden…wenn die Luft sehr warm ist, dampft alles…wir haben dies selbst auf einer China-Rundreise vor einigen Jahren beobachten können. Natürlich erhöhen solche schlechten Hygiene-Zustände die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten.

Die Ursache solcher Ansteckungen liegt fast immer in der großen Nähe des Menschen zum Tier, ganz gleich in welcher Region der Erde. Bei der Schweinegrippe 2009 sprang das Virus vom Schwein auf den Menschen über, ebenso bei der spanischen Grippe (1918).

Die chinesischen Behörden hielten zunächst Dachs und Ratte zu den Verdächtigen. Auch bei SARS und MERS hatten Tiere das Virus übertragen: SARS ging 2002 von Zirbelkatzen auf den Menschen über, ebenfalls in China. Bei MERS waren es zehn Jahre später die Kamele als Ausgangstiere, das Ursprungsland war Saudi-Arabien.

Covid-19 – die Lungenkrankheit – die durch das Virus Sars-Cov-2 ausgelöst wird, ist – wie oben schon erwähnt – ursprünglich eine „ZOONOSE“ . Dies sind von „Tier zu Mensch“ und von Mensch zu Tier übertragbare Krankheiten. Dies bedeutet ursprünglich, dass das Virus in Tieren „schlummerte“ und dann irgendwann durch Mutation des Virus auf den Menschen übertragen wurde. Theoretisch könnten infektiöse Hunde den Virus auf den Menschen übertragen… dies sei aber erst einmal rein hypothetisch: Das „Friedrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit“ weist daher auf grundlegende Hygiene hin, auch im Kontakt mit Tieren. (RP-online)

In den USA hält sich auch hartnäckig die These, dass SARS-CoV-2 aus einem Forschungslabor in Wuhan stammen könnte…das wird natürlich dort heftig bestritten…


ES GIBT VIEL URSACHEN UND ERKRANKUNGS-UNTERSCHIEDE BEI DEM NEUEN VIRUS:

ANDERE „GENE“ SEIEN NOCH WESENTLICH RELEVANTER ALS DIE BLUTGRUPPEN…heißt es aus der wissenschftlichen Forschung:
Außer“ den Blutgruppen spielen wohl auch „genetische“ Risikofaktoren (auf bestimmten Chromosomen aktuell nachweisbar!) eine deutliche Rolle…die Forschung steckt hier jedoch noch ganz am Anfang…und das Wissen hierüber basiert in diesem Falle auf der Publikation von Ellinghaus et al. (2020), die im New England Journal of Medicine (EJM) erschienen ist. Sie ist hier Im link nachzulesen.

DIE BLUTGRUPPEN

08.07.2020: AKTUELL stellt sich die Frage: „Wie beeinflussen überhaupt Blutgruppen ein Krankeitsgeschehen“? Es gibt eine „Vermutung“: Die COVID-19-Empfänglichkeit scheint mit der Blutgruppe assoziiert zu sein: Unter der Blutgruppe versteht man die spezifische Beschaffenheit des Blutes bei Menschen und Tieren. Beim Menschen werden vier verschiedene Blut-Hauptgruppen unterschieden: A, AB, B und 0 (positiver oder negativer Rhesus-Faktor).

Schon länger gibt es „Vermutungen“, dass bei der Immunabwehr gegen Corona „genetische Faktoren“ eine sehr wichtige Rolle spielen könnten: Es ist eines der großen Mysterien des neuen Coronavirus: Warum endet manche Infektion trotz medizinischer Hilfe tödlich, während andere Erkrankte nicht einmal Symptome zeigen?
Es ist auch die womöglich ewige Frage nach der Höhe der Dunkelziffer.
Viele Unsicherheiten prägen folglich immer noch diese Corona-Pandemie. Wir stehen noch am Anfang…
08.07.2020: Wie vorher schon in China durch Forschungslabore in Wuhan et. al. berichtet, haben auch nun Forscherteams um Dr. Tom Karlsen vom Osloer Universitätsklinikum und Forscher aus Deutschland aktuell Blutgruppen auf das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs untersucht – und sehr große Unterschiede festgestellt:

Die eigene Blutgruppe beeinflusse wohl die „individuelle“ Anfälligkeit für einen schweren Covid-19-Verlauf sehr stark.

Bereits seit Wochen wird ein gewisser Zusammenhang zwischen dem AB0-Blutgruppensystem und dem Krankheitsverlauf von COVID-19 vermutet:
Das Ergebnis der Untersuchung: Menschen mit der „Blutgruppe A“ seien wesentlich empfänglicher für das Coronavirus. Sie wiesen wohl ein bis zu 50% höheres, also signifikant höheres Risiko für einen besonders schweren Krankheitsverlauf für ausgeprägte Atemwegssymptome.
Menschen mit dem „Typ-0-Blut“ wären hingegen besser vor dem Virus geschützt.
Die B-Blutgruppen (AB und B) liegen vemutlich dabei in der Mitte. 
Diese Ergebnisse der Studie wurden zunächst erst in einem „Preprint“ veröffentlicht… d.h. die Studienergebnisse sind noch „nicht“ wissenschaftlich genauestens gesichert.

Professor Andre Franke vom Institut für klinische Molekularbiologie der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und Professor Tom Hemming Karlsen vom Universitätsklinikum in Oslo: Die Studienautoren weisen in ihrer Vor-Veröffentlichung der Studie darauf hin, dass es noch keine sogenannte Peer Review  d.h. noch bisher keine fachliche Prüfung von Experten – gegeben habe.

Die Studie befindet sich demnach noch – wie gesagt – im Preprint-Stadium und zeige zum aktuellen Zeitpunkt vermutlich lediglich einen wahrscheinlichen Trend. (Quelle: DAZ).
Der biologische Hintergrund einer Blutgruppen-Assoziation bei COVID-19 ist bisher noch nicht vollständig entschlüsselt. 


Respiratorische Erkrankung durch das neuartige SARS-CoV-2 (=Virus) und die COVID-19 (=Erkrankung) variieren häufig sehr variabel zwischen völliger Symptomfreiheit, leichten Erkältungssymptomen oder aber einem sehr schweren, grippeähnlichen Krankheitsbild.

Es gibt seit März 2020 überall in den Medien derzeit keine anderen Themen mehr als Corona. Verständlich, weil es uns alle jeden Tag betrifft, unser normales Leben völlig auf den Kopf stellt und man sich Sorgen um die Zukunft und um seine Angehörigen macht.

Aber Angst ist selten ein guter Ratgeber. Ängste werden durch die sozialen Medien maximal befeuert. Angst zu haben bedeutet eigentlich für uns Menschen : „Achtung, hier kann es gefährlich werden.“ So verhält es sich ja auch mit dieser neuen Krankheit, über die ich hier in meinem Blog ausführlich berichten möchte.

Die medizinischen „Begrifflichkeiten“ sind manchen oft fremd. Wenn man aber weiß, was dies alles bedeutet, mit welchem „Gegner“ man es überhaupt zu tun hat, kann man sich auch entsprechend besser schützen: Den Ernst der Lage zu erkennen, ist für uns alle wichtig. Hier in diesem Blog-Artikel wird diesbezüglich vor allem über die „wissenschaftliche“ neueste Datenlage ausführlich berichtet.

„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.“ – ZITAT: Albert Einstein (1879-1955) war ein berühmter deutscher Physiker. Er gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit.
VIEL VERTRAUEN WIRD IN DIE ZUKÜNFTIGE IMPFSTOFF-ENTWICKLUNG GESETZT

Der Mensch reagiert nicht immer „rational“ und insbesonders reagiert er manchmal völlig unterschiedlich auf Gewohntes und auf Ungewohntes: Die normale Grippe ist seit URZEITEN uns allen bekannt und auch sehr hohe Todesraten führten in der Regel bisher zu keiner Panik.


Völlig anders war es nun im Frühjahr 2020 bei der neuen, uns Menschen drohenden Corona-Infektion: Diese ist etwas gänzlich „UNBEKANNTES“ , und so bricht schon bei vergleichsweise geringen Infektions- und Todesraten sofort bei vielen Menschen „Panik“ aus. Leere Regale in allen Geschäften:  Hamsterkäufe…ausverkaufte Desinfektionsmittel etc. ….sind nur ein Beispiel bei uns gewesen.

Es ist schon richtig und wichtig in diesen für unser aller Leben riskanten Infektions-Zeiten „wachsam“ zu sein:
Menschenansammlungen erst einmal bewußt zu meiden, die persönliche Hygiene besonders wichtig zu nehmen…so kann man sich selbst und andere derzeit doch ein wenig schützen…nicht nur vor Corona, sondern auch vor allen anderen Virus- oder bakteriellen Erkrankungen…Bei den nun ab Juni 2020 durchgeführten „Lockerungen“ könnte sich dies wieder sehr leicht ändern und für uns alle wieder gefährlich werden.


DAS VIRUS:

„Manche Viren sind 3,5 Milliarden Jahre alt“ sagt die Virologin Karin Mölling (*1943).Sie war unter anderem Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich und Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin.
Die Viren sind „Bruchstücke“ von „Intelligenz, Lebenspartikelchen,Teilstücke“...
Viren verfügen über die Fähigkeit, sich in Zellen selbst zu replizieren. Eine Infektion kann deshalb schon mit einer „kleinen“ Zahl von Viruspartikeln starten. Insofern ist die „Paracelsische Logik“, wonach „die Dosis das Gift macht“, allerdings bei Viren nur sehr eingeschränkt anwendbar. Die „genaue“ Zahl der für die Infektion erforderlichen „Virus-Partikel“ ist für Covid-19 – wie so Vieles – einfach uns noch völlig unbekannt.

„Mit den Erfolgen der modernen Medizin kann der Mensch nur Schlachten gewinnen – der Krieg aber geht weiter“ . Zitat: Joshua Lederberg (1925-2008) war ein bekannter amerikanischer Molekularbiologe und Genetiker.

„Die Wut des Virus zeigt die Torheit des Krieges. Deshalb fordere ich heute einen sofortigen globalen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt. Es ist Zeit, Konflikte zu beenden und uns gemeinsam auf den Kampf um unser Leben zu konzentrieren“. „Zitat“ von António Guterres (Generalsekretär der Vereinten Nationen) – März 2020

„The fury of the virus illustrates the folly of war. That is why today, I am calling for an immediate global ceasefire in all corners of the world. It is time to put armed conflict on lockdown and focus together on the true fight of our lives“.


Wie alles erst vor kurzem begann:
Februar 2020 – Die „NEUE INFEKTION“ mit dem zunächst so genannten „Wuhan-Corona-VIRUS“ :

Erstens
DAS BETA-CORONA-VIRUS:

1.) „SARS-CoV-2“ (Sars-Corona-Virus-2 ). Es wurde zunächst der bisher hierfür benutzte umständliche Name: „Neuartiges Coronavirus“ (oder auch vorher „2019-nCoV“) offiziell von „WHO-Präsident“: Tedros Adhanom Ghebreyesus „umbenannt“: Mit dieser neuen Bezeichnung ist das „Virus“ gemeint, das Symptome verursachen „kann“, aber nicht muss.

Das Wort „Corona“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „Kranz“ oder „Krone“. Dass nun die Sars-Variationen diesen Namen tragen, ist kein Zufall. „Unterm Elektronenmikroskop lässt sich rund um die Coronaviren tatsächlich ein feiner, bunter Kranz erkennen. Ein Kranz mit großer Wirkung“, erklärte Stefan Pöhlmann, Leiter der Abteilung Infektionsbiologie am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen.

Das neuartige Coronavirus „Sars-CoV-2“ – welches genetisch mit dem Sars-Virus verwandt ist – ist deutlich ansteckender und tödlicher als das Influenzavirus.


Sowie zweitens
DIE KRANKHEIT:

2.) „COVID -19“ (Corona-Virus-Disease 2019). Dies ist der Name für die manifestierte schwere „Lungen – Erkrankung“ mit diesem gefährlichen Virus. Erkrankte Covid-19-Patienten sind dementsprechend die Menschen, die das „Sars-CoV-2“ in sich tragen und vor allem „Symptome“ zeigen. Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es nach bisherigen Auswertungen bei Covid -19 wesentlich häufiger als bei der Influenza (Grippe)!

ANSTECKUNGS-UNTERSCHIEDE BEI KINDERN ZUR “ INFLUENZA“:

Während Kinder oft leicht die echte Grippe (Influenza) bekommen und daran auch schwer erkranken, zeigen sie bei der Virus-Erkrankung „Covid-19“ nur selten deutliche Symptome. Laut einer ersten Analyse stecken sich Kinder zwar genauso häufig mit dem Virus an wie Erwachsene, (die sie natürlich ebenso genauso anstecken könnten), sie bleiben aber meist gesund und sind also trotzdem „Überträger“: Dies ist das Tückische an dieser Virus-Übertragung. Dazu später mehr…


Was ist das eigentlich für ein Virus?

Es ist ein etwa 60-160 nanometer großes ETWAS (Viruspartikel = VIRION*):
Es besitzt eine Virushülle in die mehrere verschiedenartige Membranproteine eingelagert sind, aus Nukleinsäuren etc. bestehend (Nachzulesen bei Wikipedia). Es ist damit rund 2.000 – mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes und somit für uns Menschen völlig unsichtbar (.) Unsere Wissenschaftler sind hier extrem gefordert: Es braucht hier systemrelevante Wissenschaft und Forschung… auch Zeit, Geduld, Sorgfalt und Respekt.

Als Virion*, selten auch Viron, wird ein einzelnes Viruspartikel bezeichnet, das sich außerhalb einer Zelle befindet. Virionen zählen ebenso wie die sich dann mittels fremder Zellen vermehrenden Viren nicht zu den Lebewesen, da sie keinen eigenen Stoffwechsel haben. (Wikipedia)


DER KATASTROPHEN-FALL:
Bereits am 20.03.2020 hatte wegen der Coronavirus-Krise (250.00 Erkrankungen/ 10.000 Tote) auch z.B. Portugal den Ausnahmezustand verhängt. Durch den Ausnahmezustand kann die Regierung die Rechte von Bürgern, der Presse, von Unternehmen und von Organisationen deutlich einschränken. „Staatsoberhaupt“ de Sousa verabschiedete das entsprechende Dekret. „De Sousa“ sprach im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von einer „Herkulesaufgabe“ und einem – Zitat – „echten Krieg“.

EINTRITTSPFORTE:
Das Virus trete vor allem auch oft zuerst über die weitverzweigten „Nasenhöhlen“ in den Körper und sei dort schon hoch infektiös entwickelt, bevor es im Rachen sich weiter vermehrt und später in die Lunge wandert. US-amerikanische Studien und neuere Studien in Aachen beweisen dies (Uni-Forscherteam in Aachen um HNO Prof. Martin Westhofen und Experten.) Sie wollen beweisen, dass ein Cortisonpräparat (Ciclesonid) die Virus-Vervielfältigung als „Nasenspray“ hemmt, eine japanische Studie habe hier erste Hinweise gefunden….Weltweit sind Forscher auf der fieberhaften Suche nach Therapiekonzepten…
Die „Nase“ wirke als „Ventilator“ für Keime in alle Richtungen…wichtig zu wissen für die Mund-NASE-Schutz-Maske (die man richtig (!) tragen muss!). Wer ihn nur über den Mund zieht, lässt einen fatalen Zugangsweg für Viren offen…

Wie wird das Virus übertragen?

Die Übertragung des „SARS-CORONA-VIRUS“ (SARS-CoV-2) erfolgt (bei uns) meist vor allem von Mensch-zu-Mensch und zwar über Nase, den Rachen und die LungeDas Erbgut des Virus wird in den „Lungenrezeptor“ eingeschleust und die Lungenzelle wird vom Virus „umprogrammiert“.

Das Coronavirus, so scheint es bislang, ist leichter übertragbar als das „Grippevirus“: Die Ansteckungsrate von Covid-19 ist nach der bisherigen Datenlage jedenfalls wesentlich höher als bei der Influenza.
Die Erreger werden wahrscheinlich per Kontakt- oder Tröpfchen-Infektion (oder auch über Luft-Aerosole) weitergegeben. Da andere Coronaviren sich auch durch Schmierinfektion verbreiten, kann auch dieser Übertragungsweg z.B. über „Gegenstände“ (Metall-Glas-Plastik) nicht ausgeschlossen werden, ist aber noch derzeit nicht gesichert. So könnten die Viren aber auch bereits während der Inkubationszeit, d.h. „vor“ Ausbruch der Symptome, vom Empfänger an andere Menschen weitergegeben werden. (Quelle: doc-check-flexikon).

Man ist hier dann – ohne es zu wissen – zunächst erst einmal – vor dem „Ausbruch“ ein paar Tage nur „stummer Virus-Träger“ für die neue COVID-19.

TRÖPFCHEN-AEROSOLE?

COVID-19-Übertragung nur durch „Tröpfchen“ ist fraglich? Man weiß aber: Einige Infektionskrankheiten – wie beispielsweise bekannt bei Masern oder „Wind“pocken – können sich sehr leicht vor allem auch über „Aerosole“ (sog. Tröpfchen-Wolken) übertragen. Experten sprechen hier auch vom sogenannten aerogenen Ansteckungsweg – also über die Luft weitergetragen.

Mai 2020: Von der „PNAS“ = Wissenschaftliche US-Fachzeitschrift
untersucht wurde die Menge und „Standzeit“ von durch normales „Reden“ emittierten sog. „small speech droplets“ OHNE MASKE: Im Ergebnis bleiben solchermaßen erzeugte und in die Raumluft abgegebene Mikrotropfen im Schnitt 10 Minuten in geschlossenen Räumen in der Luft schweben. Die Menge dieser „droplets“ könnte (!) ausreichen, um bei bspw. einem (noch) asymptomatischen Patienten eine Infektiosität auf diesem Weg anzunehmenNach Experte Prof. Drosten sei ein Überleben des Virus in einem Aerosol nicht lange möglich, es vertrockne sehr schnell (es wird von 10 Min gesprochen) und sei damit nicht mehr infektiös. Außerdem würden für eine Ansteckung eine bestimmte Anzahl/Menge an Viren benötigt. Die von den Autoren beobachteten „small speech droplets“ bewegen sich in einem Größenbereich zwischen 12 und 21 µm (vor Dehydratisierung), also offenbar ziemlich große Brocken. Dazu folgen im Anschluss hier noch mehr wichtige Infos.


WISSENSCHAFT IM RÄDERWERK DER MEDZINISCHEN FORSCHUNG

„Allerdings gibt es Zweifel an der Übertragbarkeit des Experiments. Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es mit der Realität wenig übereinstimme: Müsse ein Erkrankter husten oder niesen, „fallen die Tröpfchen dann – im Vergleich zu einem Aerosol – oft zu Boden“, weil sie ja schwerer seien als die Schwebeteilchen aus einem Sprühnebel, sagte Paul Hunter von der britischen Universität von East Anglia. Außerdem trockne das Coronavirus an der Luft rasch aus.“

Man gehe aber doch überwiegend davon aus, dass sich das Virus nicht nur durch Niesen, Husten und feuchtes Sprechen – als Tröpfcheninfektion – verbreiten kann, sondern auch eben zusätzlich in Form eines Aerosols. Dabei handele es sich um einen besonders feinen (evtl. virushaltigen) Nebel, der vor allem bei lautem Sprechen (und erst recht beim Singen) entstehe und länger in der Luft stehen bleibe.

Heftiges „Niesen“ sei also nicht allein als Übertragung relevant, sondern – wie gesagt – vor allen Dingen „Singen, lautes Sprechen, starkes Räuspern“ etc. Beim Singen wurde übrigens der Partikelausstoß sogar 50 mal höher gemessen als beim Sprechen. Diese „Aerosole“ stehen nun neuerdings im Verdacht für die massiven Infektionsgeschehen z.B. bei Chorproben verantwortlich zu sein.

„Christian Drosten, Chef-Virologe an der Berliner Charité, erklärt im NDR-Podcast, dass solch ein Tropfen so klein sei „dass er ganz schnell durchtrocknet, das das Virus dann nicht mehr in einer Flüssigkeit ist und so zerstört wird“. Er hält es aber generell für möglich, dass „Luftbewegungen“ im Raum diese Aerosol „Wolken“ weitertransportieren, die schließlich von einer Person dann auch eingeatmet werden könnten.“

Ob sich das Corona-Virus wirklich nur über winzige Tröpfchen oder auch über „Aerosole“ überträgt, ist jedoch „anzunehmen“, aber nach wie vor noch immer nicht gesichert, da sich die bestehenden Daten immer noch oft widersprechen (siehe im Folgenden Näheres weiter unten im Text).
Übertragung durch Schmierinfektionen sind wohl auch ursächlich. Bevor sich an den betroffenen Sicherheitsmaßnahmen jedoch etwas ändert, muss wesentlich mehr Forschung betrieben werden, wir stehen hier noch ganz am Anfang…. (Bericht: „dpa“ und Coliquio 21.4.2020)


AEROSOLE:

SIEHE HIERZU SPÄTER MEHR
Daher zunächst weiter mit den typischen Krankheits-Symptomen bei Ausbruch:


SYMPTOME

Die Symptome der neuen Lungenkrankheit sind anfangs eher unspezifisch. Fieber, trockener Husten und Atemprobleme könnten auch bei einer Grippe auftreten…Manche Menschen haben aber auch nur eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen.

Die weitere „Entwicklung“ des extrem ansteckenden SARS-Corona-Virus im Krankheitsfall bringt es an den Tag:
Typisch für eine „Coronavirus-Infektion“ sind auch – laut der WHO – die folgenden Hauptsymptome: FIEBER, TROCKENER HUSTEN, KURZATMIGKEIT UND ATEMBESCHWERDEN, HALSSCHMERZEN, KOPF-UND GLIEDERSCHMERZEN, ERSCHÖPFUNG. Häufig feststellbare Symptome waren aber auch trockene Augen (21 %), verschwommenes Sehen (13 %) sowie ein Fremdkörpergefühl im Auge (12 %) oder auch der kurzzeitige Verlust des Geruchs-oder Geschmackssinns. Häufiges Symptom ist auch heftige Atemnot, verbunden manchmal mit einem schweren Krankheitsbild wie Pneumonie oder ARDS (=Akutes Atemnotsyndrom).


Eine Coronavirusinfektion verursacht „keinen“ Schnupfen mit nasser Nase oder Husten mit Erkältung, sondern einen trockenen, hackenden Husten, der so sehr einfach zu unterscheiden ist.

SARS-CoV-2: Viruslast von der Nase zum Rachen gleich zu Beginn der Erkrankung …

Das Virus installiert sich (auch über die Nase) „zuerst“ im Rachen (Kehle), verursacht dann zuerst meist hohes FIEBER (über 38/39 Grad), eine heftige Hals-Entzündung und Trockenheitsgefühl – dieses Symptom kann zwischen 3 und 4 Tagen anhalten. Laut Robert Koch-Institut (RKI) leiden einige Personen auch an Durchfall und Übelkeit.

Allerdings kann COVID-19 bei manchen Patienten sehr schnell auch einen wesentlich schwereren Verlauf nehmen, der – wie oben erwähnt – zu schweren Atemproblemen (ARDS=Akutes Atemnotsyndrom) bei Erwachsenen, zu Lungenentzündungen und auch zum Tod führen kann. Ein solcher Verlauf trete vor allem bei älteren Personen oder Personen mit bestehender Vorerkrankung auf. Auch „sog. „stumme“ Virsuträger sind nicht selten.


SUPERSPREADER

WICHTIG: Manche Menschen, die mit „SARS-CoV-2“ infiziert sind, streuen auch schon „kurze Zeit nach der Erstinfektion“ große Mengen dieses Virustyps an die Umgebung aus – das sind die „Super-Spreader“ – auch schon bei „milden“ Symptomen. Doch offenbar sind diese Patienten auch nur wenige Tage infektiös. Das ist das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten deutschen Studie (RKI). Die Inkubationszeit liegt im Mittel (Median) bei 5–6 Tagen (Spannweite also 1 bis 14 Tage).

DIFFERENZIERUNG zur GrippeEs gibt einen langsamen (schleichenden) Beginn der COVID-19-Erkrankung im Gegensatz zur total PLÖTZLICH beginnenden Grippe d.h. einer INFLUENZA-Erkrankung.


In einem Podcast (29.5.2020) spricht Virologe Christian Drosten über sogenannte „Superspreader“. Das heißt, es gibt in der Corona-Pandemie einige wenige Infizierte, die viele weitere Personen anstecken, während die meisten anderen Virusträger nur einen oder gar keinen anderen Menschen infizieren. Bei der Sars-Pandemie 2002/2003 hätten bereits Superspreader eine entscheidende Rolle gespielt, weil der Erreger „direkt“ in die „Lunge“ eingeatmet und nicht erst die oberen Atemwege befallen habeDas habe bedeutet, dass sich Menschen schon früh nach einer Infektion sehr schlecht gefühlt hätten und sofort ins Krankenhaus gegangen seien, erklärt Drosten. „Diese Personen hätten damals (März 2020) kaum jemanden angesteckt“...

„Wir müssen unsere Strategie ändern“

Auch einem Superspreader sehe man nicht an, dass er eine „Virenschleuder“ ist. Deshalb müsse man bei einem positiven Test sofort dessen Umgebung anschauen. Man müsse hinsichtlich der „Kontakte“ dieser Person überprüfen, ob sie Teil eines Superspreading-Ereignisses sein könnten. Falls ja, dürfe man keine weiteren Tests abwarten, sondern müsse alle beteiligten Personen sofort als infiziert betrachten und isolieren“ so Drosten. „Wir müssen unsere Strategie ändern und wir müssen das vor allem auch in der Situation berücksichtigen, die jetzt auf uns zukommt, und zwar zwangsläufig auf uns zukommt, in der wir bei einem entdeckten Fall immer ein Cluster-Risiko haben: Nämlich das in Schulen und Kitas.“

Die Geißeln der Menschheit: DIE VIREN BLEIBEN DER MENSCHHEIT ERHALTEN: SIE „MUTIEREN“ STÄNDIG UND SIND IMMER und überall IRGENDWO UNTER UNS.

So hieß es zu Anfang die ganze Zeit: Diese Viren lieben die Kälte: Dies wurde weitgehend widerlegt:

Wissenschaftler machen in The Lancet jetzt erneut darauf aufmerksam, dass Klima- und Wetterbedingungen bei der Verbreitung des Coronavirus wohl nur eine untergeordnete Rolle spielen. Denn SARS-CoV-2 fühlt sich offenbar in allen klimatischen Zonen sehr wohl und nicht nur in gemäßigten Breiten. Das zeigten zuerst die Ausbrüche in heiß-tropischen Gebieten in Asien und jetzt im „Corona-Hotspot“ Brasilien, wo sich das Virus derzeit rasant ausbreitet. In diesen besonders stark betroffenen Städten Manaus und Rio de Janeiro herrscht ebenfalls tropisch-heißes Klima.


Die Therapie?

Es gibt keine… sie ist momentan nur rein „symptomatisch“ , bei schwereren Erkrankungen in den Krankenhäusern derzeit nur auf Isolierstationen möglich.


 ALLES im Leben geht vorüber und das gilt auch für diese schwierigen Zeiten.
„Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter“. Zitat: Ludwig Thoma, dt. Schriftsteller, (1867–1921)


Längst hat die WHO gewarnt vor der sog. „INFODERMIE“: Einer Flut von Fehlinformationen, die die Pandemie begleitet und die schon in einigen anderen Ländern zu Todesfällen geführt hat. Laut iranischen Medienberichten sind z.B.über 300 Menschen durch die Einnahme von gefährlichem Methanol (dem tödlichen Bruder des Äthanols) ums Leben gekommen, nachdem das Gerücht verbreitet wurde, dass hochprozentiger Alkohol gegen das Virus helfe… oder die Aufforderungen im „Netz“ Bleichmittel“ gegen Corona zu verwenden oder Abstands-und Hygienemaßnahmen in Frage zu stellen, „Knoblauchwasser“ zu trinken, das sind noch die Harmlosesten u.v.m.

FAKE NEWS – ACHTUNG – FAKE NEWS…sie verbreiten sich schneller als das Virus selbst…

  • Die Coronakrise hat Verschwörungsmythen wieder groß gemacht
  • Viele suchen in ihnen einen Ausweg aus der Ohnmacht
  • Wir müssen jetzt vor allem die Medienkompetenz der Gesellschaft stärken

In sozialen Medien verbreiten sich z.B. Falschmeldungen zu SARS-CoV-2 wie ein Lauffeuer, vermeintliche Experten widersprechen der gängigen wissenschaftlichen Meinung und einige unbenannte dubiose Quellen behaupten – in Verschwörungstheorien – die wahren Hintergründe dieser neuen Pandemie zu kennen.

Gezielte Falschmeldungen, Verschwörungstheorien und Desinformationskampagnen haben in der Coronakrise leider derzeit Hochkonjunktur. Auch gebildete Menschen sind längst nicht immun gegen Mythen und Meinungsmache. Wenn eine Wahrheit so komplex ist, dass man sie nicht mehr begreift und sich ohnmächtig fühlt, bieten Verschwörungsmythen eine vermeintlich einfache Erklärung und verleihen ein Gefühl der Stärke:

Verschwörungstheorien: Von Aluhut bis Zwangsimpfung…Was sind das für Leute, die sog. Aluhut-Träger?

 „DER ALU-HUT-TRÄGER“ : Der Begriff soll jemanden bezeichnen, der seltsamen Überzeugungen anhängt und sie selbst dann noch verteidigt, wenn sie widerlegt wurden. Man könnte solche Menschen für dumm halten, aber das sind sie oft nicht. In vielen Fällen handelt es sich sogar um sehr intelligente Menschen, die einfach irgendwann Opfer ihrer Ängste wurden. Das kann harmlos beginnen und hat seine Wurzeln häufig in einem tiefgehenden Misstrauen. So lustig das klingen mag, es gibt tatsächlich Leute, die sich selbst einen Aluhut basteln und ihn tragen, weil sie so ihr Gehirn vor allen möglichen Strahlungen und Beeinflussungen durch Telepathie schützen wollen. Dabei geht es um CORONA, WLAN-Strahlung, Handy-Strahlung, Mobilfunkmasten (5G)… aber vor allem um jede Strahlung der „Regierung“ oder „Außerirdischen“, mit denen unsere Gedanken und unser Verhalten gesteuert werden soll.

Diese Leute sind vernünftigen Argumenten gegenüber völlig verschlossen. Sie halten alles für „Fake-News“, das ihren eigenen Überzeugungen widerspricht. In dieser Situation wird der Aluhut im Netz als Synonym für Spinner genutzt. Wenn mal wieder jemand in einem Forum vehement eine völlig absurde Situation vertritt und als Realität betrachtet, dann wird ihm früher oder später unterstellt, einen Aluhut zu tragen.
In der deutschen Sprache gibt es das Wort Verfolgungswahn, mit dem sich die Probleme der Aluhut-Träger ganz gut zusammenfassen lassen. Der wiederum beruht auf Ängsten und Misstrauen jedem gegenüber. (Quelle: giga.de)

Denn nun gehört man plötzlich zu einer „erleuchteten“ Minderheit, die endlich die Wahrheit erkannt hat, im Gegensatz zu der vermeintlich törichten Mehrheit des gleichgeschalteten Volkes.

STOP! FAKE NEWS…

TRY TO STOP THE SPREAD OF FALSE INFORMATION:

FAKE NEWS: „Da spielt es keine Rolle mehr, ob es wirklich wahrscheinlich ist, dass sich hunderte Regierungen rund um die Welt einschließlich so unterschiedlicher Charaktere wie Donald Trump, Xi Jinping und Angela Merkel heimlich abgesprochen haben, um wahlweise eine Diktatur zu errichten, die Pharmaindustrie zu bedienen oder still und leise das Land mit 5G-Funkmasten zu überziehen.Wissenschaftler sind angeblich sowieso alle gekauft oder manipuliert, und selbst die Todesopfer überzeugen nicht, weil die ja sowieso gestorben wären“ . Haarsträubend….(XING`NEWS)

Gesteuerten Desinformationskampagnen:
Konfliktforscher Andreas Zick (*1962) ist ein deutscher Sozialpsychologe. Er ist Professor für Sozialisation und Konfliktforschung: „Rechtsextreme benutzen die allgemeine Verunsicherung der Bevölkerung für Ihre Ziele“ …
Das Coronavirus bietet Verschwörungstheoretikern und Rechtsextremen ein optimales Betätigungsfeld, sagte der Konfliktforscher. Er sieht bei lange anhaltenden Einschränkungen in der Corona-Krise die Gefahr eines Stimmungswechsels in der Gesellschaft.

Vor Falschmeldungen und Verschwörungstheorien von russischen, kremlnahen Zeitungen und Rundfunksendern wie „RT“ oder „Sputniknews“ warnen auch das „Bundesamt für Verfassungsschutz“ und der Auswärtige Dienst der EU.

SOGAR DIE KATHOLISCHE KIRCHE IST BETROFFEN:
Erzbischof Viganò: Vom ehemaligen US-Nuntius zum Verschwörungstheoretiker (Näheres hierzu steht in meinem anderen Blog: „Christentum“ aktuell: Probleme und Chancen.


ANGST ESSEN SEELE AUF
(Film-Titel (1974) von Rainer Werner Fassbinder)


Wir nehmen mal an: Unser Gehirn ist nicht, wie von der Wissenschaft angenommen nur unser Gedanken- und Wissensspeicher, sondern die Informations- und Schaltzentrale für die Zeit, in der sich die Seele im Körper befindet. Das heißt durch Aufnahme von neuen Informationen, Impulsen entstehen neue Gedanken, daraus wiederum entsteht eine veränderte emotionale Befindlichkeit. In unserem Kopf und damit auch in unserem Körper laufen aufgrund von sorgenvollen Gedanken andauernd „Stressreaktione“ ab. Nicht die Arbeit bringt einen Menschen um: Es sind oft die drückenden Sorgen…und Menschen, die viele Sorgen haben, haben – gerade heute – auch Ängste und Verwirrung, die zusätzlich noch durch bewusst provozierende Falschnachrichten geschürt werden.. (QUELLE: Gedankenschatz.de)

In just three months, the coronavirus has turned the world upside down: Coronavirus Will Change the World Permanently. Here’s How. A crisis on this scale can reorder society in dramatic ways, for better or worse.

Angst ist NICHT Wissen!

Über den Begriff des Wahns schrieb Karl Jaspers* mal so schön:
„Der Wahn ist ein Urphänomen. Dieses stets vor Augen haben ist zunächst die „Aufgabe“. Das Erleben, innerhalb dessen der Wahn stattfindet, ist die Erfahrung und das Denken einer Wirklichkeit.“
In diesem Sinne würde ich das Aufflammen von Verschwörungstheorien als Gefahr für uns alle sehen.
(*Karl Jaspers (1883-1963) war ein deutscher Psychiater und Philosoph von internationaler Bedeutung). Abgesehen davon waren „Verschwörungstheoretiker“ schon lange vor der Pandemie im Kommen. Die Pandemie ist nur ein willkommener weiterer Anlass, der eine schon lange existierende Denkstörung (Apophänie) ans Tageslicht bringt.

https://uebermedien.de/
In seinem Blog „Übermedien.de“ hat Stefan Niggemeier
 (*1969) – deutscher Medienjournalist) einen wunderbaren Artikel über Jakob Augstein (*1967) – deutscher Journalist, Publizist, Kolumnist und Verleger) und Jan Fleischhauer (*1962) – deutscher Journalist und Autor) geschrieben, den ich hier gern verlinke.
„Ich raune, also bin ich“ umschreibt er treffend diese neue Form der Verführung. Fragen stellen, ohne diese zu beantworten, sich in eine unschuldig aussehende Ecke stellen, all das bereitet den Boden dafür, dass sich die „Apophänie“ als Zeitgeist breit macht, dass Verunsicherung um sich greift und dass Menschen das Lager der realen Wahrnehmung verlassen und zu den Verschwörungstheoretikern überlaufen, den sie alles bedingungslos und ungeprüft glauben. (Quelle: Peter Teuschel @doccheck)


Als „Apophänie“ bezeichnet man das „wahrnehmungspsychologische“ Phänomen, dass Menschen die Realität plötzlich als doppelbödig empfinden, wobei banale und zufällige Alltagserlebnisse, ein Gespräch mit dem Nachbarn, die Bemerkung eines Radiomoderators, ein vorbeifahrendes Auto eine tiefere, oft bedrohliche Bedeutung erhalten. Besonders im Bereich der Verschwörungstheoretiker begegnet man häufig der „Apophänie“ , denn Ereignisse, die unabhängig voneinander und zufällig geschehen, werden miteinander verknüpft und mit einer für andere nicht nachvollziehbaren Logik erklärt, die oft als Ursache eine „höhergestellte“ Macht behauptet wird, sei es eine Regierung, die Illuminati, Reptiloiden oder gar Außerirdische. Für die Betroffenen – man findet das Phänomen oft im Zusammenhang mit Wahnerkrankungen – hängt alles mit allem zusammen, alles ist verknüpft, möglicherweise Teil einer Verschwörung oder eines Komplotts. Psychologisch betrachtet hat sich die angeborene Fähigkeit zur Mustererkennung im Alltag selbstständig gemacht hat und der vom Wahn Betroffene sieht deutliche Muster und Regelmäßigkeiten dort, wo keine sind. (Stangl, 2020). Der Begriff wurde 1958 von dem Psychiater Klaus Conrad geprägt, der Apophänie als „grundloses Sehen von Verbindungen, begleitet von der besonderen Empfindung einer abnormen Bedeutsamkeit“ definierte.

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2020). Stichwort: ‚Apophänie‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/14160/apophaenie/ (2020-05-15)


„Die Eindämmung des Virus fängt mit dir an. Unser größter Feind ist nicht nur der Coronavirus selbst, sondern Angst, Gerüchte und Vorurteile. Unsere stärksten Mittel dagegen sind Fakten, Verstand und Zusammenhalt. “ (Quelle: Medizintechnikportal)

STOPP den „Verschwörungstheoretikern“:
Facebook arbeitet verstärkt mit Faktencheck-Teams zusammen, unter anderem mit Journalisten der Deutschen Presseagentur und hat eine Meldefunktion für Falschmeldungen installiert, Eine dieser Faktencheckerinnen ist die Berliner Journalistin Karolin Schwarz. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit Falschmeldungen im Netz.

Der WhatsApp-Mutterkonzern Facebook ging seit Anfang April schon einen drastischen Schritt: weiter Er schränkte in seinem Messenger das massenhafte Weiterleiten von Nachrichten ein und warnte seine Nutzer davor UNGEPRÜFT selbst Nachrichten zu Corona weiterzuleiten und verlinkt diese seither mit überprüften „FAKTENCHECKS“… Auch TikTok versucht, per „verdeckter Moderation“ bestimmte „Fake-Videos“ herauszufiltern, die nun für andere Nutzer einfach unsichtbar werden…Es sei ein Fortschritt, dass auch Twitter nun rigoroser gegen Falschmeldungen und Verschwörungstheorien vorgehe…(Quellen: Axel Schröder – 16.04.2020 – Deutschlandfunk)


GEFÄHRLICHES HALBWISSEN IST ANSTECKEND: Schneller als das Virus selbst, verbreiten sich dieser Tage viele Gerüchte.
ACHTUNG: FAKE-NEWS sind eine „destruktive“ unwahre Mund-zu-Mund-Propaganda. Immer seltener nehmen wir uns die Zeit nach „Quellen“ zu fragen, bevor wir „Halbwissen“ einfach an Freunde, Kollegen etc. weitergeben.

Es liegt an uns…wie wir kommunizieren.


„Together, we are powerful. Containment starts with you. Our greatest enemy right now is not the Coronavirus itself. It’s fear…“ sagte „Tedros Ghebreyesus“ (Director-General of the World Health Organization – WHO -) im Februar 2020

Wie wichtig die Überprüfung von Informationen gerade in Krisenzeiten ist, in Zeiten, in denen es darum geht, Mitmenschen zu schützen, betonte der Chef der Weltgesundheitsorganisation:
„Es gibt eine Menge Fehlinformationen und Verschwörungstheorien. Und wir müssen da sehr, sehr vorsichtig sein. Wir sollten nichts glauben, bevor es nicht durch Beweise belegt ist.“
Eingefleischte „Verschwörungstheoretiker“ wird dieser Appell mit Sicherheit nicht erreichen: Denn auch der Chef der WHO ist „in ihrem Weltbild“ nur eine Marionette der „Bill und Melinda Gates“-Stiftung...

INFO: „DR.TEDROS“ – wie ihn viele nennen – (Tedros Adhanom Ghebreyesus) ist ein äthiopischer Biologe, Immunologe und Politiker. Er studierte in Groß-Britannien. Seit 2017 ist er Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation und hatte zuvor in Äthiopien (heute Eritrea) verschiedene Ministerämter inne….zuletzt war er dort „Gesundheitsminister“. Der heute 55-Jährige Tedros hat eine lange Karriere als Gesundheitsexperte vorzuweisen.

WHO-AKTUELLES:

29.05.2020: Trump wirft der WHO vorunter Chinas Kontrolle zu stehen, was völlig absurd zu sein scheint…
Washington: In einer nur wenigen Minuten dauernden Pressekonferenz hat US-Präsident Donald Trump den Tonfall im Konflikt der Vereinigten Staaten mit China deutlich verschärft. Trump kündigte an: „Wir werden heute unsere Beziehung mit der Weltgesundheitsorganisation beenden“. Bereits vor einigen Wochen hatte er angekündigt, die Beitragszahlungen an die WHO-Organisation zu stoppen, bis die Rolle dieser UNO-Unterorganisation in der Corona-Pandemie geklärt sei. Trump wirft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor, China bei der Vertuschung der Seuche geholfen zu haben, was absolut völlig irreal erscheint…(Quelle: Handelsblatt). Nun hat er Anfang Juni 2020 seine Drohung wahr gemacht und die Zusammenarbeit mit der WHO aufgekündigt…Brasiliens Bolsonaro ziehe jetzt nach…


Die Zeiten sind wirklich sehr „speziell“. So etwas wie die jetzige Situation hat noch niemand von uns erlebt.

ACHTSAM ZU EINER NEUEN NORMALITÄT:
Zu unserer neuen „Normalität“ gehört auch die sachliche Aufklärung über gesundheitsgefährdende FALSCHINFORMATIONEN. – wie Fake News…


Persönlich versuche ich hier im Blog – als Ärztin – alle Erkrankungsdaten und Zahlen im komplexen Zusammenhang zu ordnen, verständlich wiederzugeben und mir aus seriösen Quellen möglichst solides Wissen über das NEUE Thema anzueignen, um den „Fake News“ etwas entgegenzusetzen und zwar ausschließlich wissenschaftliche Fakten, als wirkliche, nachweisbarere, wahre oder anerkannte Sachverhalte.


Deutschland hat die erste Pandemiephase im Vergleich zu Nachbarstaaten halbwegs glimpflich überstanden…Was die nächsten Monate bringen werden, weiß niemand. Absoluten Vorrang hat derzeit die Forschung nach einem Impfstoff:

Es ist wie ein Krieg gegen einen unsichtbaren Feind, nur dass wir zur Zeit keine Waffen haben….daher müssen wir uns vor ihm – so gut es geht – verstecken…

Wie weit ist aktuell die Forschung für einen Impfstoff gegen Covid-19?

„Abgesehen von sauberem Trinkwasser hat in der Geschichte der Menschheit bisher nichts die „Sterblichkeit“ der Menschen so stark reduziert wie die Immunisierung durch Impfungen“, sagt der Infektionsforscher „Paul Heath“ von der Londoner St.-Georges-Universität überzeugt.


Normalerweise dauert es viele „JAHRE“, bis ein passender Impfstoff gefunden wird…Die Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 wächst weiter rasant an.
06. Mai 2020: Weltweit gibt es nach Angaben des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa115 Impf­stoffprojekte zum Schutz gegen das Coronavirus SARS-CoV-2.
„Obwohl der Erreger vor Jahresbeginn noch praktisch unbekannt war, hatten bis 1. Febru­ar bereits sechs Unternehmen Impfstoffprojekte gemeldet. Am 9. März waren es schon 16 und jetzt sind es 115“, teilte vfa-Sprecher Rolf Hömke gestern mit. „Sieben davon werden maßgeblich in Deutschland vorangetrieben, fünf werden aus Deutschland heraus unter­stützt.“

Man habe in der Forschung derzeit auch den Eindruck, schon sehr schnell zu sein.
Allerdings
: „„Wir sind jetzt in der Phase, dass wir fi­nan­ziell und logistisch alles zusammenhaben, um die klinische Phase I zu starten“, sagte Stephan Becker, der Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Marburg. Becker und sein Team sind an der Entwicklung eines Impfstoffes beteiligt und arbeiten dafür am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung mit anderen Wissenschaftlern zu­sammen.
„Wir haben uns ja schon länger auf das Thema Pandemie oder Ausbrüche von neuen Vi­ren vorbereitet“, sagte Becker.
„Wir haben in den letzten Jahren unsere Zusammenarbeit schon sehr darauf ausgerichtet, dass wir wirklich extrem schnell sein können bei der Herstellung ei­nes Impf­stoffes. In der öffentlichen Wahrneh­mung ist das alles aber nicht schnell genug. Aber das geht nicht anders, Impfstoffe brauchen ganz einfach ihre Zeit – und ich bin auch nicht bereit, Sicherheitsmaßnahmen zu drücken.“ © dpa/aerzteblatt.de

Arten von Impfstoffen – Forschung und Entwicklung –

Auf Hochtouren arbeiten aktuell die Unternehmen und Forschungsinstitute weltweit auf sehr unterschiedliche Impfstoffe hin. Mehrere Impfstoffprojekte werden von CEPI, der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations, „finanziell“ unterstützt z.B. CUREVAC (Tübingen).
CEPI ist eine Product Development Partnership, die unter anderem von Norwegen, Deutschland (Bundesforschungsministerium), Japan, Kanada, Australien sowie von der Bill & Melinda Gates Foundation und dem Wellcome Trust finanziert wird. CEPI wurde 2017 eigens dafür gegründet, um Impfstoffprojekte gegen größere Epidemien oder Pandemien zu koordinieren, voranzutreiben und finanziell zu unterstützen. (Wikipedia)


Der „NonReplicating Viral Vector“ = neue Impfstoff-Erprobung (= Adenovirus Type 5 Vector: …an dem auch China derzeit arbeitet):
NEWS (13.06.2020)

„Vier EU-Länder“ sichern sich AKTUELL 300 Millionen dieser Corona-Impfstoffdosen: Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande haben „den Impfstoff“ bei dem Pharmakonzern „AstraZeneca“ bestellt. In dem nun von Minister Jens Spahn geschlossenen Vertrag gehe es um bis zu 400 Millionen Dosen des Impfstoffs, den „AstraZeneca“ gemeinsam mit der Universität Oxford derzeit entwickelt.
Die vier EU-Staaten hätten sich deshalb zu einer Impfallianz zusammengeschlossen, erklärten das Bundesgesundheitsministerium und der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza. Sie seien auch mit mehreren anderen Unternehmen im Gespräch, die an aussichtsreichen Impfstoffen forschten, hieß es im Bundesgesundheitsministerium. Die Entwicklung „könnte“ Ende 2020 abgeschlossen sein. Genaueres wurde noch nicht bekannt gegeben…
„Das Abkommen stelle sicher, dass Hunderte Millionen von Europäern Zugang zu dem Impfstoff der Universität Oxford haben, „wenn er zugelassen wird“, erklärte AstraZeneca-Chef Pascal Soriot. Man werde rasch eine Produktion in Europa aufbauen. „AstraZeneca“ weist explizit darauf hin, dass der Erfolg der Impfstoff-Entwicklung noch nicht gesichert sei…(Quelle: XING`)

Außerdem wirken viele Unternehmen und Forschungsinstitute hilfreich „unterstützend“ bei der Impfstoff-Entwicklung und -Produktion mit:


Trotz einiger Pannen ist Deutschland in der Krise derzeit gut aufgestellt. Ob die geplanten Maßnahmen aber ausreichen, um eine zweite Welle zu verhindern und ob hier das erforderliche Budget zu dieser Mammut-Aufgabe passt, muss sich erst noch zeigen. Mehrere renomierte Firmen sind (auch in Deutschland) an der Forschung und Entwicklung bisher beteiligt:

  • das Unternehmen CureVac (Tübingen) : Hier hat sich aktuell „die Bundesregierung“ Impfstoff gesichert…siehe unten.
  • die Unternehmen BioNTech / Pfizer (Mainz)
  • das Unternehmen Leukocare (in Planegg) mit ReiThera (Italien) und Univercell (Belgien)
  • das Start-Up Prime Vector Technologies (PVT) (Tübingen)
  • das Unternehmen ARTES Biotechnology (Langenfeld [Rheinland])
  • das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (Braunschweig) / Univ. München / Univ. Marburg / UKE Hamburg / IDT Biologika (Dessau) – MVA-basierter Impfstoff: Das Modified-Vaccinia-Ankara-Virus (MVA) ist ein attenuiertes Pockenvirus, das zu Impfzwecken verwendet wird – RUBRIK: Lebendimpfstoffe mit Vektorviren – wie unten erwähnt.
  • das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung / CanVirex (Braunschweig / Basel, Schweiz)– Masern-Impfvirus-basierter Impfstoff
  • das Start-Up baseclick (Neuried bei München)

23.04.2020: RKI: Ein wirksamer Coronavirus-Impfstoff wird wohl erst 2021 realistisch.


Kaum war das neue Coronavirus entschlüsselt, begann schon die intensive Suche nach einem Impfstoff dagegen. Die WHO listete (Mitte Mai 2020) insgesamt 118 Forschungsprojekte auf, der Verband der forschenden Pharmaunternehmen (vfa) spricht von derzeit 131 Impfstoff-Projekten.

Beispiele:

Lebendimpfstoffe mit Vektorviren:

Bei mehreren weltweiten Projekten – wie oben erwähnt – (z.B.: unter Anderem: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) / Univ. München / Univ. Marburg / UKE sowie Janssen – Johnson & Johnson- und die Oxford University (UK) / Pall Life Science / Cobra Biologics) dienen diese gut bekannten, harmlosen Viren als Ausgangspunkt ODER Totimpfstoffe mit Virusproteinen: Es gibt mehrere Projekte, die auf „Impfstoffe mit Virusproteinen“ abzielen.

Auf der Gentechnologie basiert auch ein weiteres Prinzip der Impfstoffforschung – Impfstoffe mit „Vektorviren„:
Bei dieser Methode werden harmlose Viren mit Sars-CoV-2-Proteinen bestückt und quasi als Träger (lateinisch: vector) genutzt. Die Impfung gaukelt dem Körper eine Coronavirus-Infektion vor, der daraufhin einen Immunschutz aufbaut. Bei mehreren Projekten dienen gut bekannte Viren als Ausgangspunkt, beispielsweise das Virus aus dem Masernimpfstoff. Auch eine Ebola-Impfung basiert z.B. genau auf dieser Technologie.


ODER
Genbasierte Impfstoffe“:

Diese „neuen“ Impfstoffe (in Erprobung) enthalten „ausgewählte“ Gene des Virus in Form von „mRNA bzw. DNA„.
„Diese Metho­de ist neu, und es gibt bisher noch keinen zugelassen Impfstoff dieser Art gegen irgend­eine Krankheit“, sagte Hömke (vfa).
Große Hoffnungen setzt man derzeit in diese RNA-Impfstoffe. Wie das Science Media Center schreibtkönnten sich RNA-Impfstoffe womöglich besonders als Pandemieimpfstoffe eignen. Sie ließen sich im Vergleich zu konventionellen Impfstoffen sehr viel schneller und in erheblich größeren Mengen herstellen.

RNA-Impfstoffe bieten viele Vorteile

Die RNA-Methode ist wohl der bisher schnellste Weg zum Impfstoff: Diese neuartigen Impfstoffe gehen anders vor: Die Wissenschaftler wollen lediglich den Bauplan verabreichen. Die Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 enthält sogenannte virale messenger RNA (mRNA), im Grunde genommen das Virus-Erbgut, das die Informationen für Bestandteile des tatsächlichen Virus trägt. Allein sind sie aber harmlos… (Focus-online)
Die Impfstoffe werden im Labor künstlich hergestellt und enthalten eine präzise Bauanleitung für erregerspezifische Antigene. Das sind die für den jeweiligen Erreger typischen Eiweißstoffe, die eine Immunreaktion im Körper provozieren und gegen das Virus immun machen.

USA: Erster (vorläufiger) Sieger im Impfstoff-Rennen: mRNA-1273

Am schnellsten mit Erfolgsmeldungen ist bisher das amerikanische Biotech-Unternehmen „Moderna“. Mitte März 2020 begann bereits die erste klinische Studie mit dem Impfstoff mRNA-1273 an 45 gesunden Freiwilligen. Zwei Monate später (Mai 2020) meldet das kleine Unternehmen „vielversprechende Ergebnisse“. Das Biotech-Unternehmen, das mit dem National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) zusammenarbeitet, will im Juli 2020 mit der „Phase 3“ der Studie beginnen. Dann soll mit mindestens 10.000 Teilnehmern die Wirksamkeit nachgewiesen werden.
mRNA-1273 ist derzeit einer der erfolgversprechenden „genbasierten“ Impfstoffe, die den synthetisch hergestellten Bauplan eines kleinen Teils von Sars-CoV-2 verabreicht. Die Körperzellen selbst bilden dann Proteine, die der Hülle des Virus ähneln. Auf sie reagiert dann wiederum das Immunsystem und produziert entsprechend Antikörper.


22.5.2020 – Erster Erfolg mit Corona-Impfstoff-Versuch in China (AD5-nCoV)

Chinesische Forscher haben weltweit erstmals mit einem möglichen Corona-Impfstoff eine Reaktion des Immunsystems bei Menschen hervorgerufen. Der in China getestete Impfstoff „Ad5-nCoV“ habe sich in einer ersten „Versuchsphase“ (Phase 1) als sicher und gut verträglich herausgestellt, schreiben die Forscher im Journal „The Lancet“ (22.5.2020). Vor allem aber habe er eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien aber notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere…


Die „Entwicklung“ eines neuen Impfstoffes gegen diese neue Sars-ähnliche „Lungenkrankheit“ läuft derzeit weltweit auf Hochtouren…Der Corona-Erreger habe 70 Prozent Ähnlichkeit zur DNA-Sequenz des „SARS-Erregers“, heißt es in einem Fachartikel im «International Journal of Infectious Diseases». Aber leider nur 70 Prozent…

»Es ist dieselbe Virusart, nur eben in einer anderen ebenso gefährlichen Variante«, erklärte Professor Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin….
»So wird es bis zu ersten „klinischen Versuchen“ sehr viele Monate dauern, bevor ein Impfstoff zur Anwendung verfügbar ist».
„Bis zur Anwendung des Impfstoffs brauche es unbedingt diese Zeit…“ erklärte aktuell auch der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Prof. Dr. Klaus Cichutek. Erste klinische Tests am Menschen erwartet der Fachmann im Laufe dieses Jahres: „Für einen weiteren Ausbruch sind wir dann erst vielleicht nächstes Jahr erst gewappnet“. . .

Bleibt als Fazit: Genbasierte Vakzine, Lebendimpfstoffe mit Vektorviren oder Totimpfstoffe gelten zur Zeit als heiße Kandidaten gegen SARS-CoV-2.


Da wäre da noch ein altbekanntes VIROSTATIKUM – Remdesivir –
Es ist ein Stoff, der die „Vermehrung“ von Viren „hemmt“. Virostatika werden vielfach als Arzneistoffe in der Behandlung von durch Viren verursachten Infektionskrankheiten (durch Virusinfektionen) verwendet.

Das schon lange bekannte Virostatikum „Remdesivir“ könnte evtl. die Zeit mit Covid-19 verkürzen…Im Durchschnitt wohl 11 statt 15 Tage…Ein HYPE?

Das Medikament Remdesivir des US-Biotechkonzerns „Gilead“ schlägt bei vielen Covid-19-Patienten offenbar doch an. „Zusätzlich“ wird jedoch auch eine Cortisongabe (Dexamethason) diskutiert...ein früher Therapiebeginn sei sinnvoll…ein später erhöhe eher die Sterblichkeitsrate…
In den USA hat der US-Biotechkonzern Gilead bereits eine Zulassung für das Medikament in Notfällen erhalten. In einer Anhörung vor dem EU-Parlament wurde bescheinigt, dass Experten die bisher vorliegenden Studiendaten als „robust genug“ einstufen. Auch Japan setzt den RNA-Polymerase-Inhibitor „REMDESIVIR“ bereits ein.

Inhalatives Remdesivir: FDA genehmigt Phase 1 (an gesunden Freiwilligen)

Amsterdam (24.06.2020 (XING`): Das US-Pharmaunternehmen Gilead hat offiziell die „begrenzte“ Zulassung von Remdesivir als Mittel gegen Covid-19 auf dem europäischen Markt genehmigt bekommen. Das teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) aktuell in Amsterdam mit.

Die Diskussion um Remdesivir war vergangene Woche von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) angestoßen worden. EMA-Chef Guido Rasi hatte bei einer Anhörung im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit des Europäischen Parlamentes von einer „bedingten“ Marktzulassung für Remdesivir in Europa gesprochen.

Bei stationären Patienten, die nicht beatmet werden, darf das Medikament auch in Europa bereits jetzt schon eingesetzt werden.

25.6.2020: Remdesivir wird stark beforscht, die einzelnen Studien liefern jedoch keine einheitlichen Ergebnisse. Remdesivir zeige zwar Wirkung, aber nur bei einem Teil der Patienten. Fünf Tage Remdesivir scheinen demnach meist ausreichend und ein früher Therapiebeginn sinnvoll, während eine zu späte Gabe von Remdesivir vielleicht auch die Sterblichkeit erhöhen könnte.

Die vor wenigen Tagen publizierten Detailergebnisse der Studie zeigten indessen, dass der Wirkstoff letztlich eben leider nur einem Teil der Patienten hilft, nämlich jenen, die zwar stationär behandelt werden müssen, aber noch nicht invasiv beatmet werden. Bei besonders schwer erkrankten Patienten dagegen zeigte der Wirkstoff praktisch überhaupt keine Vorteile. (Quelle: Handelsblatt.com/DigitalHealth).

5-tägige Behandlung mit Remdesivir soll angeblich 2.340 Dollar kosten (30.6.2020 – „Zeit-online“ et al.)


Die Forschung in der Coronakrise ähnelt dem Wettlauf um die erste Mondlandung.

Na ja..der kritische Eindruck entsteht, das wird jetzt alles .mit „heißen Nadeln“ gestrickt….das hat meiner Meinung nach noch nie etwas gebracht, da bin ich eher skeptisch mit diesem weltweiten Wettlauf…Impfgegner hin, Impfgegner her. Natürlich gibt es viele Leute, die sämtlichen Impfungen leider zu Unrecht kritisch gegenüber stehen (siehe Masern). Aber ein Impfstoff der anstatt 5 -10 Jahre Forschung – am Ende – wenn überhaupt – höchsten ein Jahr (oder weniger) getestet wurde und zu dem jegliche Langzeitstudien fehlen werden? Da muss man doch skeptisch sein…

Wie ist denn nun der aktuelle Stand der Impfstoff-Entwicklung weltweit?

Gegen SARS-CoV-2 sind nun binnen kurzer Frist mindestens 148 Impfstoffprojekte angelaufen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt derzeit 133 (Aufstellung vom 02.06.2020). Dazu kommen noch mindestens 15 weitere Projekte, die sie noch nicht verzeichnet hat.


Wettlauf mit der Zeit

Stand der Impfstoffentwicklung (Juni 2020):

Jedes Projekt für einen Covid-19-Impfstoff umfasst „sieben“ Stufen, von denen einige parallel ablaufen: 1. Analyse des Virus 2. Impfstoffdesign 3. Tier-Erprobung 4. Erprobung mit Freiwilligen in drei Phasen 5. Zulassungsverfahren 6. Impfkampagnen 7. Großproduktion.

Bis vor wenigen Jahren hätte man von der Virusanalyse bis zur Zulassung des Impfstoffs 15 bis 20 Jahre angesetzt. Neue Technologien und Vorerfahrung mit Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren machen heutzutage jedoch eine enorme Beschleunigung möglich.


Genbasierte Impfstoffe: Die neuen Hoffnungsträger…

Wie oben schon erwähnt, sollen die neuen sog. mRNA-Impfstoffe viele Vorteile bieten:

Etliche sind schon in die Erprobung mit Freiwilligen eingetreten oder planen, das in den kommenden Monaten zu tun. Z.B.: MODERNA (USA) oder mehrere chinesische Firmen wie z.B. Sinovac Biotech)

Der TYP ABX464 (RNA) vom „französischen Hersteller“ Abivax soll zugleich antientzündlich und antiviral wirken: Doch das ist noch reine Theorie. Erst gilt es, auf die Ergebnisse der gerade erst gestarteten klinischen Studie zu warten, die unter anderem in Frankreich und Deutschland durchgeführt wird.
In Deutschland setzen zur Zeit „zwei“ Biotech-Unternehmen große Hoffnung auf eine möglicherweise ganz andere revolutionäre Impfung:

TÜBINGEN

EIN START-UP-UNTERNEHMEN: Prime Vector Technologies GmbH (PVT): PVT wurde im Oktober 2019 in Tübingen gegründet. Das Unternehmen entwickelt in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Immunologie des Universitätsklinikums „Tübingen“ Impfstoffe gegen Infektionserkrankungen und Krebserkrankungen. Was das Konzept von dem der zahlreichen Mitbewerber im Rennen um einen COVID-19-Impfstoff unterscheidet, ist das zugrundeliegende Baukastensystem. Damit können Vakzine auf der Basis eines speziellen viralen Vektors, dem Parapox-Virus Ovis, auch Orf-Virus (ORFV) genannt, individuell kombiniert werden. Sie stehen noch ganz am Anfang…


CUREVAC:
In Tübingen forscht übrigens ebenfalls derzeit (bereits seit Januar 2020) erfolgreich die Bio-Tech-Firma „CureVac“ (Impfstoff-Hersteller) mit Hochdruck an einem „genbasierten Impfstoff“ (mRNA) berichtete der Unternehmer Friedrich von Bohlen (CUREVAC) kürzlich in einem RP-Zeitungs-Interview (19.3.2020). Aktuell (16.6.2020) steigt „der Bund“ (mit 300 Mio über die Förderbank KfW) bei der Tübinger Firma ein, damit die Entwicklung des Corona-Impfstoffes beschleunigt werden soll..das Mittel soll nun „Mitte 2021“ zur Verfügung stehen.

Der 79-jährige SAP-Gründer Dietmar Hopp ist Mehrheitseigner und der Geldgeber des Unternehmens sowie der Investor Dievini: Er ist der Chef seiner Biotech-Holding). Es werde an der Entwicklung einer Vaccine mit Hochdruck gearbeitet… Bis zur Fertigstellung des Impfstoffs hofft man vielleicht auf den „späten“ Herbst 2020. Die Europäische Kommission will CureVac mit bis zu 80 Millionen Euro bei der Entwicklung eines Mittels gegen das Coronavirus unterstützen.
Die impfstoff-Erprobung mit Freiwilligen sei bereits für Juni/Juli 2020 geplantDas „Tübinger“ Unternehmen CureVac hat nun im Juni 2020 mit klinischen Tests seiner noch namenlosen mRNA-Entwicklung bereits schon begonnen. Es gilt als sicher, dass auch das Paul-Ehrlich-Institut eine Genehmigung erteilt hat. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den ihm gehörenden Tübinger Anlagen die Kapazität, jährlich mehrere hundert Millionen Impfeinheiten herzustellen.


Auch andere deutsche Biotechs mischen im Rennen um einen Impfstoff vorne mit. Wie Konkurrent „CureVac“ aus Tübingen setzt auch „Biontech“ auf eine möglicherweise tatsächlich revolutionäre Technologie: mRNA-basierte Impfstoffe:

MAINZ

Eine neue Impfstoff-Hoffnung von BIONTECH (PFIZER) aus Deutschland (Mainz):

Die erste klinische Studie in Deutschland führt bereits Biontech an gesunden Patienten durch, ab Ende Juni 2020 könnten genaue Daten vorliegen.

Als erstes deutsches Unternehmen bekam „BionTech“ aus „Mainz“ im April 2020 schon die Genehmigung für klinische Tests mit seinem Impfstoffkandidaten BNT162.

Das Mainzer BioNTech-Unternehmen: „Biontech“ bekam vor wenigen Tagen vom Paul-Ehrlich-Institut grünes Licht für eine Studie zu seinem „Impfstoff“ BNT162. Gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer soll es nun bald an 200 gesunden Freiwilligen getestet werden. Somit hat dieses Unternehmen derzeit die Nase vorn…

BionTech“ Chef Ugur Sahin, der als Krebsmediziner mit Schwerpunkt Immuntherapie bekannt wurde, ist überzeugt davon, dass im Falle einer Zulassung und einer intensiven Kooperation mit Pfizer der Impfstoff bis „zum Jahresende“ in millionenfacher Ausfertigung zur Verfügung gestellt werden kann.


Wissenswertes: Doppelsträngige Desoxyribonukleinsäure (= DNA – die sogenannte Doppelhelix)
Die mRNA, Boten-RNA (engl. messenger RNA) kopiert die in einem Gen auf der DNA liegende Information. Vom Aufbau her ist die RIBONUKLEINSÄURE: = RNA der DNA sehr ähnlich. RNA-Moleküle sind aber – im Gegensatz zur doppelsträngigen DNA (die sogenannte Doppelhelix) – in der Regel einzelsträngig

NEUERE FORSCHUNG:

GÖTTINGEN

Auch ein anderes Mittel „CAMOSTAD Mesitate“ verhindere das „Eindringen des Virus“ in die Lungen-Zellen: Verhindere also die Virus-Vermehrung. Damit sich eine Krankheit wie das neue Covid-19 ausbreitet, müssen die Viren also in die Körperzellen eindringen. Doch was ist, wenn sie einfach nicht in die Zellen reinkommen? Infektionsforscher vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen glauben, ein Mittel gefunden zu haben, das das Corona-Virus sozusagen „aussperrt“.
Sog. „Klein-Studien“ laufen bereits…(Göttinger Forschergruppe und Berliner Charité). Infektionsforscher vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung weiter.Das Beste daran ist: Das Medikament gibt es schon. Es ist allerdings erst nur in Japan zugelassen.


ERSTE HOFFNUNGEN GEDÄMPFT:

So hat der „Hoffmann-La-Roche“ Chef „Severin Schwan“ gerade (22.4.20) Hoffnungen auf eine „baldige“ Verfügbarkeit eines Coronavirus-Impfstoffs „gedämpft“. Er persönlich halte den Zeithorizont von zwölf bis 18 Monaten angesichts der zu bewältigenden Herausforderungen als für viel zu ehrgeizig. Üblicherweise dauere die Entwicklung eines Impfstoffs einige Jahre. Das wahrscheinlichste Szenario sei leider, dass „vor Ende 2021 kein Impfstoff“ verfügbar sei, erklärte Schwan. (QUELLE: XING).
Von Chloroquin bis Ritonavin – viele Behandlungsansätze gegen COVID-19 werden derzeit vielfach mit Hochdruck getestet, leider bisher „ohne“ durchdringenden Erfolg.

IMMUNITÄT?

Hier weiß man noch vel zu wenig.. Es gibt aber ein zusätzliches Problem: Wir wissen noch nicht, wie zuverlässig und langanhaltend bzw. ob überhaupt eine Immunität nach einer COVID-Infektion besteht: In einer in „Nature“ erschienenen Studie (18.06.2020) wurden Personen untersucht, die asymptomatisch mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Ihre virusspezifischen IgG-Spiegel waren deutlich „niedriger“ als bei einer symptomatisch erkrankten Vergleichsgruppe: Das heißt aber noch nicht, dass keine Immunität vorliegt, denn bei fast allen Personen wurden spezifische Gedächtniszellen gefunden. Das alles wird nun die Forschung erst in ferner Zukunft genauer erfahren. Vielleicht ist es so wie bei der Virus-Grippe? Danach wird man ja auch nicht immun und muss sich jedes jahr immer von neuem impfen lassen…

5. JUNI 2020:
CHOROQUIN-SKANDAL? – Zweifel an korrekten Daten und Wirksamkeit:
„The Lancet“ zieht ihre Studie zu „Chloroquin“ und Co. zurück…

Bei CHLOROQUIN wurde zunächst aktuell die klinische Prüfung abgebrochen, angeblich wegen „Verfahrensfehlern“? Die eingesetzten DATEN seien nicht „valide“ gewesenso die WHO. Nun hat Donald Trump der WHO alle Gelder entzogen, angeblich wegen zu enger Chinakontakte der WHO…Was hier wirklich stimmt…weiß wohl niemand…

Am 17.6.20 teilte jedenfalls offiziell die Weltgesundheitsorganisation mit, dass der Hydroxychloroquin-Zweig der SOLIDARITY-Studie nun zum zweiten Mal gestoppt wurde. Das Malariamittel habe die Sterblichkeit von schwer erkrankten Patienten nicht reduziert, begründete die WHO den Schritt unter Berufung auf Testergebnisse. „Trumps“ Chloroquin Favorit ist also nun „aus dem Rennen“…

Die Mittel werden schon länger weltweit gegen Malaria eingesetzt und wurden gegen die Lungenerkrankung Covid-19 seit einigen Monaten erprobt. Nach der jetzt erst zurückgezogenen Studie sollten die beiden Wirkstoffe sich wohl nicht zur Behandlung von Covid-19 eignen. Chloroquin ist nun aus dem Rennen, da es eher die Sterblichkeit erhöhe…außer Donald Trump und nun aktuell auch der 65-jährige JAIR BOLSONARO (Brasiliens Präsident) nimmt das wohl niemand mehr auf der Welt…Hierbei bestehen zudem noch viel zu viele Unklarheiten in der äußerst unsicheren Datenlage.
TRUMP selbst habe das Mittel nun auch wieder abgesetzt…(Quelle: dpa) „Mit heißen Nadeln gestrickt“ ist in der „Forschung“ wohl nie gut….


Persönlich baue ich selbst trotz allem auf die Wissenschaft und bin gegen jede Panik. Die Pandemie sollte nicht zur „Panikdemie“ werden…

Laboratory, Oak Grove Drive, Pasadena, Kalifornien, USA

Vielleicht aber gibt es neue „Hoffnung“: Das Phagen-Spray

VIELLEICHT HILFT DIES AUCH GEGEN VIREN? …“Bakteriophagen“ bekämpfen schon lange viele, meist schwere „INFEKTIONEN“, die durch multiresistente Bakterien oder durch nosokomiale Infektionen erregt wurden und sind zugleich als gute Alternative für Antibiotika bisher immer sehr wirksam gewesen.

KANADA

Die Ontario university:
SLAVCEV-Wissenschaftler entwickeln zurzeit eine neue Vakzine (Impfstoff) gegen SARS-CoV-2. Die Universität ist eine kanadische öffentliche Forschungsuniversität in der Stadt Waterloo, ca. 100 km westlich von Toronto.

„University of Waterloo School of Pharmacy Prof. Roderick Slavcev said the vaccine would work by using „bacteriophage„, a process allowing the vaccine to replicate within bacteria already in the body. It is being designed to target tissues in the nasal cavity and lower respiratory tract, he said“.

Dieser neue Impfstoff ist DNA-basiert und wird nicht-invasiv verabreicht. Er hat sowohl eine präventive als auch eine therapeutische Wirkung. Nach dem Eindringen des DNA-basierten Impfstoffs in die Zellen der Zielgewebe soll dort ein virusähnliches Partikel (virus like particle, VLP) produziert werden, das eine Immunantwort stimuliert: Um dieses komplexe Projekt zu konzipieren arbeiten Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zusammen.

Das Team von Slavcev hat den Entwurf des Bakteriophagen-Transportsystems bereits abgeschlossen und modifiziert es derzeit (4.2020) für die Anwendung bei COVID-19…ein Hoffnungsschimmer? (Quelle: doccheck)


Man sieht hier: Die Unternehmen und Forschungsinstitute arbeiten weltweit mit Hochdruck auf unterschiedliche Impfstoffe hin. Erste Unternehmen haben bereits angekündigt, ihre Produktionskapazitäten für einen Covid-19-Impfstoff deutlich auszuweiten.
Wichtige finanzielle Unterstützung für Projekte und den Aufbau von Produktionsanlagen kommt aber auch von der EU-Kommission und den Regierungen mehrerer Länder wie beispielsweise den USA, Australien und Kanada.

Quellen: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov


SIND VIELLEICHT BCG-IMPFSTOFFE GEGEN CORONA WIRKSAM?

Auch in Deutschland wird ein „Tuberkulose-Impfstoff“ gegen das Coronavirus getestet. Ein noch rätselhaftes Zweitgedächtnis des Immunsystems macht den Effekt evtl. möglich. Auch hier ist die Forschung weiter intensiv zugange…


„Corona ist die kleinste Bombe mit der größten Auswirkung“. Zitat: Kühn-Görg, Monika (*1942, Autorin, Lyrikerin und Aphoristikerin)

 DIE SUCHE NACH EINEM GEGENMITTEL


Es gehe darum, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, „welcher der ganzen Welt hilft“.
Man erhielte dann durch eine künftige Corona-Impfung z.B. eine breite Immunantwort: Vielleicht durch einen Lebend-Impfstoff sogar eine lebenslange Immunität.

Siehe hierzu zum Thema Impfungen, Wirkungsweise etc. „Informativeres“ in meinem anderen Blog: IMPFUNGEN – Ja oder Nein…


„Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit Fragezeichen.“ – Zitat: Hermann Hesse (1877-1962) Pseudonym: Emil Sinclair, war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler.

HANNOVER

„Rekonvaleszenten-Plasma“ (RKP)
HOFFNUNG – NEUER THERAPIE-ANSATZ?

Über ein mögliches „Benefit“ von „Rekonvaleszenten-Plasma“ (RKP) wird nachgedacht…

*So hätten wir doch wegen der bereits existierenden Rekonvalseszenten eine Therapieoption mit Plasma von Genesenden: Wurde das in der Geschichte der Medizin nicht schon einmal so gemacht? Beispiel: Spanische Grippe?

„Paul Ehrlich“ (1854-1915) deutscher Mediziner und Forscher) ist also doch nicht ganz vergessen:
Nachdem vor einigen Tagen die Blutspendedienste des DRK sich zu einer koordinierten Aktion zwecks Sammelns von Covid – „Rekonvaleszentenplasma“ durchringen konnten, hat die „Medizinische Hochschule Hannover“ nun groß in den Nachrichten verkünden lassen, daß sie ab Montag, 30.3. 2020 „auf die Suche“ nach „Covid-Rekonvaleszenten“, also Genesenden, zwecks Plasma-Gewinnung gehen wolle.

Ein bedeutsamer Griff in die immunologische Trickkiste?

Bis zur Entwicklung tauglicher Medikamente dauert es leider immer sehr lange… Vielleicht wird es evtl. dann auch bei uns Hyperimmunglobulin-Präparate gegen COVID-19 geben, sicherlich früher noch als Impfstoffe.

Das wäre vielleicht ein möglicher Weg…Es wird schon in dieser Richtung gedacht – das klingt doch immerhin vielversprechend…


“Wenn wir nicht wissen, welchen Hafen wir ansteuern sollen, ist kein Wind günstig“ . Zitat: Seneca (* etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in Rom) war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit.

9.März 2020: Schwarzer Montag, Crash an der Öl-Börse und schnelle Ausbreitung des Coronavirus.


So schnell wird es noch keinen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus geben, mit dem sich weltweit schon über 10 Millionen Menschen angesteckt haben und das bislang über 500.000 Todesopfer gefordert hat. (29.06.2020)


Immerhin gibt es nun aktuell (seit dem 16. Juni 2020) die Corona-Tracing-App:

So funktioniert die deutsche Corona-Warn-App: Mit ihr können unwissentliche Kontakte zu Infizierten nachverfolgt werden. Na…wir warten einmal erst ab, ob sich dieses bewährt: Einem Nutzer, der positiv auf COVID-19 getest wird, bleibt es selbst überlassen, ob er das Testergebnis über die App teilt. Tut er das, sendet die App eine Liste mit den eigenen gesendeten Kontakt-IDs inklusive der Zeitangabe, in der diese gültig waren, sowie ein Bestätigungs-Code an den zentralen Server.
Identifiziert die App eines anderen Nutzers beim regelmäßigen Abgleich der gespeicherten Fremd-IDs mit dem zentralen Server, dass eine dieser IDs einen Positiv-Test meldet, schlägt sie Alarm. Die Erfahrungen hiermit werden sich erst in einigen Monaten zeigen…

Die Tracing-App – sie ist nun endlich da…macht alle mit!

Für eine neue Strategie ist diese gut funktionierende „Tracing-App,“ sehr wichtig, findet der Virologe Drosten. Sie könne einen enormen Nutzer im Falle eines Kontakts bei einem möglichen Superspreading-Event sofort warnen: „Sie gehören zu einem Cluster. Sie müssen sich jetzt als positiv betrachten.“ Sie wird mit Erfolg schon länger z.B. in Singapur angewandt…meines Erachtens kommt sie bei uns viel zu spät…

Eine Studie aus Oxford besagt, dass der volle Effekt erst dann erreicht wird, wenn sich 60 Prozent der Bevölkerung oder mehr beteiligen. Das wird aber heute vermutlich nicht mehr zu erreichen sein. Selbst eine populäre App wie WhatsApp hat Jahre gebraucht, um eine so hohe Installationsquote zu erreichen…


Mit dem Sommer komme vielleicht erst einmal eine „Corona-Entspannungsphase“, in der man Maßnahmen justieren und einüben könne, beispielsweise das Öffnen von Schulen. Sei zum Beispiel ein Lehrer infiziert, müssten alle Schüler, die er in den vergangenen Tagen unterrichtet hat, für eine oder zwei Wochen zu Hause bleiben. „Aber man muss wahrscheinlich deshalb nicht die ganze Schule deswegen schließen. Einiges müsse man aber jedoch noch bedenken, beispielsweise könne man sich auf nur 1,50 Meter Abstand in „Innenräumen“ nicht mehr verlassen“ sagt Drosten. Quelle: ntv.de


 „Die Menschen dieses Landes können sicher sein, dass wir mit allen Kräften für die Gesundheit der Menschen und eine effektive Eindämmung des Coronavirus in den Vereinigten Staaten von Amerika kämpfen“.
(And the people of this country can be confident that we will continue to bring the full resources of the federal government, to see to the health and wellbeing and to the effective response to the coronavirus here in the United States of America). „Zitat“ von Mike Pence (als Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika) – Februar 2020

GIBT ES NUN DOCH NEUERE ÜBERTRAGUNGSWEGE?

AEROSOLE?

Wer spricht, schleudert kleinste Speichel-Tröpfchen in die Luft. Wissenschaftler sprechen auch von Aerosolen, also kleinste Wolken aus (für das bloße Auge) unsichtbaren Partikeln. Man bezeichnet die winzigen Aerosolpartikel auch als Wolkenkondensationskeime. In der Luft schweben viele kleine dieser sogenannten Kondensationskeime. Das sind eben diese winzig kleinen Teilchen, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können und die zu „Wolken“ werden können. Je kleiner und leichter diese Partikel sind, desto länger bleiben sie gemeinsam alle in einer Kondensationswolke in der Luft, größere Tropfen sind schwerer und sinken schneller zu Boden…

Wie funktioniert genau die Ansteckung? Was tun?

Wie ansteckend ist diese neue COVID-19 (= CORONA-VIRUS-DISEASE-2019) denn nun wirklich?

Schon seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts wissen Forscher, dass AEROSOLE z.B. auch KONDENSATIONSKERNE FÜR WOLKENTRÖPFCHEN sind. Aerosole sind also winzige Teilchen (können z.B. auch Sand sein!) oder Tröpfchen, die in der Luft schweben. Wissenschaftlich ausgedrückt lautet die Definition: „Stabile Suspensionen von festen oder flüssigen Partikeln in Luft.“ Ein mittelgroßes Aerosolpartikel misst etwa 100 Nanometer und ist damit – wie oben schon als „Virus-Größe“ erwähnt – rund 2.000-mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) beschreibt die Aerosole als Tröpfchenkerne, die kleiner als fünf Mikrometer seien. Also für das menschliche Auge unsichtbar. Die Experten verweisen auf eine „Studie mit experimentell erzeugten und mit SARS-CoV-2 angereicherten Aerosolen“, derzufolge „vermehrungsfähige Viren bis zu drei Stunden in der Luft nachweisbar“ seien. Diese „künstliche mechanische Aerosolproduktion“ unterscheide sich jedoch grundlegend vom menschlichen Ausstoß. (Quelle: merkur.de).

Ein Superspreader-Fall in den USA hat die Wissenschaft nun bei der Erforschung von SARS-CoV-2* in eine neue Richtung gelenkt und eine folgenschwere Erkenntnis offenbart: Demnach übertrage sich das neuartige Virus nicht nur durch Tröpfchen, sondern wohl auch über Aerosole.

Denen ist weitaus schwieriger beizukommen. Diese halten sich – wie schon erwähnt – deutlich länger in der Luft, womit Distanz wahren eben „kein“ ausreichender Schutz vor einer Ansteckung* mehr wäre.
Dass eine Übertragung über Aerosole möglich sein könnte, ist dabei nicht ganz neu. Bereits einige Jahre zuvor gab es schon Studien, die in diese Richtung wiesen.

25.5.2020: Das Robert-Koch-Institut schreibt etwa auf seiner Homepage zu Aerosolen abschließend: „Auch wenn eine abschließende Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt schwierig ist, weisen die bisherigen Untersuchungen insgesamt darauf hin, dass SARS-CoV-2 über“ Aerosolwolken“ – die in der Luft hängen – auch im gesellschaftlichen Umgang übertragen werden können.“ 

Vermutet“ wird, dass sich das Virus wahrscheinlich zunächst leicht und schnell durch „Tröpfcheninfektion“ – etwa beim Husten, Niesen und Singen, Sprechen und sogar auch einfaches „Ausatmen“ (!) – in der Umgebungs-Luft, dann aber auch zusätzlich als „AEROSOL“ Wolke (oft auch hier durch Klimaanlagen) weiter verbreitet wird (Restaurants-Kaufhäuser-Supermärkte).

Coronavirus-Übertragung durch Aerosole: RKI sieht Abhängigkeit von der Lautstärke beim Sprechen…Unter freiem Himmel sei diese Gefahr gebannt…

Der Virologe Christian Drosten* (Virologe an der Berliner Charité) betont in der SZ (25.5.2020) jedoch: „Ich denke, man muss davon ausgehen, dass auch eine Aerosol-Übertragung stattfindet.“ Der Coronavirus-Experte verweist dabei auf Ergebnisse aus Hongkong: Dort sind die Hälfte der von Menschen ausgeschiedenen Viren in Aerosolen zu finden.

HATSCHI…Nies-Tropfen fliegen mindestens zwölf Meter weit…Das heißt für den Alltag: In den Ellenbogen oder ein Taschentuch zu niesen ist noch wichtiger als gedacht. So sollte auch die Luftzirkulation in Flugzeugen überdacht werden. Anhand der neuen Erkenntnisse über das Flug- und Verbreitungsverhalten der Erreger könnten dadurch Ansteckungen verringert werden.

„Vielleicht“ erfolgt die Ansteckung aber auch durch „Hygienemängel“ (Schmierinfektionen).

„Corona“ ist so insgesamt wahrscheinlich „wesentlich ansteckender“ als Grippe und geht in „Enklaven“ (z.B. „Heinsberg“) um, wie eine „Grippe“. Es vermehrt sich auch im Mund (Rachen) von Symptomlosen (!) und bleibt dazu wahrscheinlich noch auf Türklinken /Einkaufswagen etc. (Metall-Glas-Plastik) haften. Das berichtete im März 2020 eine erste Untersuchung im Fachmagazin „Science“, es ist aber nocht nicht abschließend genau erforscht..

So ist zusätzlich zum Mund/Nase-Schutz nur häufiges und „gründliches“ Händewaschen mit Seife zur Zeit nach wie vor weiter anzuraten.

Mundhygiene“ : Medizinische Empfehlungen mit antiseptischen Gurgellösungen – da das Virus sich von „Rachen zu Rachen“ verbreitet – bestehen ebenfalls.

Die Übertragung des „Corona-Virus“ ist völlig anders als bei dem „SARS“-Virus: Das SARS-Virus muss erst in die Lunge eingeatmet werden, da sich sein Rezeptor in den tiefen Atemwegen befindet, um Erkrankungen hervorzurufen. Beim neuen „Coronavirus“ ist dies hingegen nicht notwendig: Nämlich (ähnlich wie bei der Influenza) ist hier – wie berichtet – „wahrscheinlich“ eine einfache Infektion von „Rachen zu Rachen“ möglich.

Wie lange dauert es, bis diese neue Erkrankung nach Ansteckung ausbricht? Man weiß immer noch viel zu wenig…

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung zirka 2 Tage bis zu 14 Tagen dauern kann, bis Krankheitszeichen erstmals auftreten. Wie oben schon erwähnt, zum Beispiel: Husten, Fieber, starker Leistungsabfall, Atemnot.

Um es nochmals zu betonen: Dieses Corona-Virus ist also doch wesentlich ansteckender, als bisher angenommen und das vor allem im noch „unbekannten“ Stadium des bereits Infizierten. Der Erreger bricht aber auch nicht bei jedem Infizierten in gleicher Schwere aus, Kinder sind kaum betroffen. Besonders gefährdet durch COVID-19 (=CORONA-VIRUS-DISEASE-2019) sind – wie berichtet – vor allem ältere Menschen (oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Vorerkrankungen).

 „Der Unwissende hat Mut, der Wissende hat Angst.“ – ZITAT: Alberto Moravia (1907-1990) war ein bekannter italienischer Schriftsteller und Politiker.

NEWS- Corona-Testung via Drive-In-Station:

In Deutschland gibt es nun immer mehr „Drive-In“ -Test-Stationen für das Coronavirus. Dorthin dürfen sich Menschen begeben, die von ihren Ärztinnen und Ärzten dorthin geschickt wurden. Test durchs Autofenster: In Nürtingen nehmen z.B. Krankenhausmitarbeiter „Mund-Proben“ wegen des Coronavirus mit „Wattestäbchen“ .


MELDE-ZENTREN in NRW mit Telefonnummern findet man am Blog-Ende.

Börsencrash: Coronavirus als Brandbeschleuniger… Die Sorgen um die Folgen der Coronavirus-Epidemie werden immer größer. Hinzu kommt der Absturz beim Ölpreis. Die Börsen weltweit reagieren mit großen Verlusten. (dw.com)


NEWS – UPDATE:

AKTUELL – ES GIBT BEREITS NEUE MUTATIONEN bei dem Virus SARS-CoV-2, die unterschiedlicher nicht sein können:

COVID – 19 – NEWS vom 5.3.2020: Zuerst berichtete die französische Zeitung „Nouvel Observateur“ darüber. Das SARS-CoV-2: Das Virus ist offenbar erst kürzlich mutiert: Xiaolu Tang von der Peking University und seine Kollegen veröffentlichten ihren Forschungsstand in der „National Science Review“, einer Zeitschrift der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.

So hat man nun aktuell „zwei“ genetische Varianten des neuartigen Coronavirus identifiziert. Laut Veröffentlichung hat diese neue „Gen-Sequenzierung“ gezeigt, dass die beiden stabilen Varianten von SARS-CoV-2 „unterschiedlich“ verbreitet sind.

>>>> Die erste, der sog. „L-Typ“ : Er ist weiterverbreitet, „aggressiv“ und infektiöser: 70 Prozent der Viren-Genome, die man bisher getestet hat, enthalten dieses spezielle Genmuster. Dieser L-Typ war vor allem in Wuhan verbreitet, wo die Epidemie ihren Anfang genommen hat. (ntv).

>>>> Die andere Variante ist der sog. „S-Typ“ : Dieser ist „weniger“ ansteckend. Er verbreite sich zwar „weniger schnell“, aber womöglich etwas anders oder etwas früher und oft auch unbemerkt – in fast „symptomlosen“ Patienten, die dann aber auch wiederum ansteckend sind. (Quelle: Doc Check).
Diese Menschen sind SOGENANNTE SCHLÄFER: Es gibt vermutlich eben auch bei Erwachsenen diese sog. asymptomatischen „SPREADER“: Diese seien wohl vermutlich derzeit die eine Gefahr…für uns Menschen.

Der italienische Immunologe Sergio Romagnani äußert sich zum Anteil der asymptomatischen COVID-19-Patienten kürzlich hierzu sehr pessimistisch. (Quelle: swprs.org)

Coronavirus:  Europa wird „Epizentrum der Covid-19-Pandemie“ – Länder schließen Grenzen (13.3.2020). Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt fest im Griff…


CHINESISCHE VERHÄLTNISSE – wie alles begann:

Wuhan, Hauptstadt von Hubei und Ausgangspunkt der Epidemie, wurde zuerst am 23. Januar 2020 unter Quarantäne gestellt, „anderthalb Monate nach dem ersten Patienten“ mit einer damals noch „mysteriösen“ Lungenerkrankung. Weitere Regionen folgten. Zeitweise waren „56 Millionen“ Menschen hermetisch von der Außenwelt abgeschnitten. Allein in der Provinz Hubei waren in wenigen Wochen „offiziell“ 82.000 Menschen daran erkrankt und nach Angaben der Behörden rund 3.330 Menschen an „Covid-19“ gestorben…

Nun nach gut Monaten schien dort endlich „Ruhe“ einzukehren…es habe 1 Woche keine Neuerkrankungen mehr gegeben…dass wurde nun (24.3.2020) kräftig von der Regierung gefeiert und die Grenzen wieder geöffnet…

Update vom 22. März, 08.15 Uhr: Die Gesundheitsbehörden in China haben aktuell wieder einen erneuten Anstieg sogenannter Coronavirus-Importe registriert. Nun gibt es dort erneut Corona-Erkrankungen durch sog. „Rückkehrer“: Nach 41 neuen Fällen am Samstag, den 21.3.2020, wurden (laut „worldometer“) am Dienstag, den 24.3.2020 wieder 474 insgesamt neue Fälle bekannt, bei denen es sich ausschließlich um Reisende handelt, die jüngst aus dem Ausland zurückgekehrt sind. Zur Zeit gäbe es auch immer noch 4.735 noch aktive, ältere Erkrankungen in China. In diesem Zusammenhang standen sechs neue Todesfälle, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. Dazu kam nach offizieller Darstellung noch eine ganz neue Infektion mit dem Coronavirus, die im Inland übertragen wurde. RE-INFEKTION? Von dieser Möglichkeit wurde kürzlich aus Südkorea berichtet…oder kommt dort die nächste Welle?

„DAS MÄRCHEN VON DER NULL-INFEKTION“ titelte die Tageszeitung „Rheinische Post“ (26.3.2020) ihren ausführlichen Artikel über China…

Aktuell – 17.4.2020: Die chinesische Stadt Wuhan hat die Zahl der Corona-Toten überraschend um rund 50 Prozent nach oben korrigiert. Wie die Behörden berichten, sind doch noch weitere 1290 Menschen in Folge der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben…

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 „Virus“ ist ein lateinisches Wort für „Gift“, welches Ärzte verwenden, wenn sie sagen wollen: ‚Ich weiß es auch nicht‘.“ Zitat“ : Bob Hope (1903-2003) war ein bekannter britischer Schauspieler, Sänger, Tänzer, Athlet und Autor. 


CORONA-LIVE-UPDATES (27.06.2020)

WHO: Corona-Pandemie verschlimmert sich aktuell weltweit:

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbessert sich zwar die Lage in Europa, „global“ sehe man allerdings eine deutliche Verschlechterung in der Coronavirus-Pandemie, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus: Am 27.06.2020 habe es mit 136.000 die höchste Zahl an Neuinfektionen an nur einem Tag gegeben. Auch in Osteuropa, Zentralasien und Lateinamerika gebe es mehr Fälle. Brasilien ist ein neues Epizentrum des Virus. Nur in den USA sei die Zahl der Infektionen höher als hier. (Quelle: www.faz.net)


HIER EIN WICHTIGER TIPP mit einer schnellen Übersicht durch leicht verständliche „Statistiken“ mit immer aktuellem „LiveUpdate“: Dies bietet derzeit das Portal „Worldometer“ : https://www.worldometers.info/coronavirus/

TIPP: Mit „Doppelklick“ auf Germany in der „Worldometer-Ansicht“ findet man alle „NEWS“. Aus meiner Sicht ist dies „eine der besten Seiten“, um sich ganz schnell einen Überblick über die aktuellen Zahlen zu verschaffen.

Auch das European Centre for Disease Prevention and Control (CDC) ist vor allem für Ärzte und Wissenschaftler eine hervorragende „Quelle“…

Ebenso zu empfehlen ist die interakive Karte der bekannten „John Hopkins“ University:
https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6


Coronavirus Update: Über 4 Millionen Infizierte bisher weltweit:

„WELTWEITE“ CORONA – ERKRANKUNGEN – ZAHLEN:

„BEI UNS“ in den westlichen Ländern werden nur Menschen getestet, die Symptome haben oder zu haben scheinen…In ISLAND war dies gleich zu Anfang anders, dort ging man einen Weg, die gesamte Bevölkerung lückenlos zu testen, um so eine reelle Aussage zu bekommen, wieviele Menschen unauffällig doch den Virus in sich tragen und diesen unbewußt zu verbreiten… Clever! Na, ja…ist j auch ein sehr kleines Land…


HOT-SPOTS: USA ist immer noch (am 04.07.20) die traurige Nummer 1 mit über 3,4 Mio Erkrankten und über 136.000 Toten. Brasilien steht bereits an 2. Stelle mit – Covid-19 – weltweit: Präsident „Jair Bolsonaro“ und seine vermeidbare Mega-Krise: Brasilia – Was Brasiliens rechter Präsident Jair Bolsonaro immer wieder als „kleine Grippe“ verharmloste (und nun selbst „Corona“ positiv getestet wurde), entwickelt sich dort nun mehr und mehr für alle Menschen dort zu einem katastrophalen Desaster. Die aktuellen Zahlen der Johns-Hopkins-University* sprechen Bände: Brasilien ist der neue Corona-Hotspot, eine Katastrophe folgt dort nach der anderen…Jetzt drohte auch noch Bolsonaro mit dem Austritt aus der WHO, nachdem die USA durch TRUMP mittlerweile diesen Austritt schon vollzogen hat. (faz.net)

Brasilien hat derzeit (09.07.2020) mehr als 1,8 Millionen erfasste Corona-Infektionen (mit über 71.000 Toten) und ist damit nach den USA weltweit am schwersten von der Pandemie getroffen.

DIE USA

7.07.2020: In der Hälfte der Bundesstaaten steigt nun gar wieder erneut die Zahl von Infektionen (über 3 Mio) und Klinik-Aufenthalten – primär dort, wo auf Trumps Druck mit einem Re-Opening früh begonnen wurde. „Die Heilung darf nicht schlimmer werden als das Problem“, lautet Trumps Mantra.
In Texas, Florida, Georgia kann man die Konsequenzen nun besichtigen. Der republikanische Gouverneur von Texas spricht von einem „massiven Ausbruch“ und fleht seine Bürger an, daheim zu bleiben. Und Trump? Der appelliert offenherzig, man möge weniger testen, dann gebe es weniger Covid-Fälle. (Quelle vom 26.6.20: „msn-Nachrichten“ von Microsoft News.)

USA-RETTUNGSPAKETE: Zirka 269 Milliarden Dollar wurden ausgeschüttet: Um Menschen in der Coronakrise direkt zu helfen, versendete die Regierung von US-Präsident Donald Trump Schecks in Höhe von mindestens 1200 Dollar an Betroffene. Diese wurden irrtümlich aber auch an mehr als eine Million Tote verschickt, wie der US-Rechnungshof in einem Bericht schreibt. Demnach gingen bis Ende April fast 1,1 Millionen Zahlungen mit einem Gesamtwert von knapp 1,4 Milliarden Dollar an Verstorbene..die nun auch zurückgezahlt werden sollen…unglaublich. (Quelle: „msn“ von Microsoft News) Das gesamte Rettungspaket, das auch Hilfen für krisengeplagte Konzerne sowie kleine und mittlere Unternehmen vorsah, hatte einen Umfang von rund zwei Billionen Dollar.


18.6.2020: Russland ist aktuell (direkt nach Brasilien) das Land mit den „drittmeisten“ Corona-Infektionen der Welt – (Quelle: siehe oben im „worldometer“ nachzulesen). „Indien“ ist an 4. Stelle – gefolgt von Spanien ist immer an 5. Stelle der höchsten Erkrankungen…Deutschland steht nun wieder etwas weiter unten in der Tabelle an 16. Stelle…unser Nachbar Frankreich liegt viel besser nun schon auf Platz 18…hier haben sich die strengen Auflagen dort wohl rentiert…


JUNI 2020: AKTUELLE ZAHLEN: Fast 10 Millionen weltweite Corona-Erkrankungen:

Alle Fall-Zahlen seit dem 3. März 2020: So hat seit Febr./März 2020 die Anzahl der „CORONA“ Fälle „weltweit“ rasend schnell zugenommen.

Weltweiter“ Stand am 13 07. 2020:
>>> über 13,1 Millionen diagnostizierte Erkrankungen und 573 tausend Todesfälle, über 7,6 Mio Menschen seien wieder gesund.


DIE GEFAHR: Es gibt derzeit leider noch nur „begrenzt“ wirklich aussagefähige „epidemiologische“ Modellrechnungen:

Für den Virus „SARS-CoV-2“ sind zwar schon einige epidemiologische „Schätzungen“ bekannt, deren Aussagen aber mit größter Vorsicht betrachtet werden müssen, weil vor allem „erhebliche“ Unsicherheiten im Hinblick auf „genaue“ epidemiologische Kennzahlen und die Anzahl der „asymptomatischen“ Verläufe bestehen: Möglicherweise werden etwa nur fünf Prozent aller Infektionen überhaupt identifiziert! Die „Dunkelziffer“ scheint doch sehr hoch zu sein. Dazu kommt noch, dass derzeit nur getestet wird, wenn Symptome vorliegen, so liegt wohl die Dunkelziffer der asymptomatisch Infizierten wesentlich höher…

AM RANDE ERWÄHNT: Diejenigen Fälle von „früheren“ Virus-Epidemien wie z.B. „SARS“ (ab 2002: 8000 Fälle/800 Tote) und MERS (ab 2012: 2494 Fälle/858 Tote) sind nun derzeit jedenfalls schon bei weitem millionenfach „übertroffen“ …

EIGENTLICH IST DER BEGRIFF „SOCIAL DISTANCING“ absolut QUATSCH:
Eigentlich müsste es „PHYSICAL“ Distancing heißen, da es nicht darum geht, dass wir die „soziale“ Nähe einschränken, sondern nur die „physische“ Nähe zwischen Personen durch entsprechenden Schutz sorgsam einschränken!

Die „Corona-Tsunami-Welle“ hat vielleicht noch lange nicht den Strand erreicht…derzeit ist die Welle wohl eher im Rückzug…

Wir folgen weiter dem roten Faden…und das ist der Geduldsfaden…

Die „Reproduktionszahl“

Eine wichtige prognostische Größe – die auch von VIROLOGEN immer wieder genannt wird – ist die „Reproduktionszahl“, auch „RO“ genannt: Sie gibt an, wie viele Menschen „EIN“ INFIZIERTER ansteckt. Ziel ist es, diese Zahl UNTER 1 zu senken: Je kleiner diese Reproduktionszahl ist, desto flacher die Erkrankungskurve. „R0“ ist vor allem wichtig, weil anhand dessen berechnet werden kann, ob die derzeit zur Verfügung stehenden Intensivbetten ausreichen werden.

Aktuell war diese Zahl Anfang Mai 2020 unter 1...nach der „Öffnung“ ist sie derzeit wieder im Anstieg begriffen…Das alles sind allerdings nur „Schätzwerte“ und keine Messwerte!

Die (R0) Basisreproduktionszahl (Zahl der Ansteckungen bei einer infizierten Person) lag also noch im März 2020 bei Covid-19 zwischen 2 und 2,5 was damals dann auch zum kurzzeitigen Shutdown führte.


Auch die Mortalität von Covid-19 ist bislang weltweit mit 1/2 Mio Todesfällen wesentlich höher als bei der normalen saisonalen „Grippewelle“. Noch liegen für die neue Erkrankung aber keine endgültigen Zahlen vor. Die WHO nannt im März eine Rate von 3-4%, geht aber von einer Senkung im Laufe der Zeit aus, wenn mehr Patienten genesen. Für die Influenza liegt die Rate durchschnittlich jährlich unter 0,1%.

Die Hoffnung lautet aber, dass die Reproduktionszahl „unter eins“ sinkt und dabei VOR ALLEM AUCH BLEIBT. Wenn sie das tut, würde die Ausbreitung des Virus nicht nur verlangsamt, sondern wäre „eingedämmt“. Irgendwann gäbe es dann keine Infizierten mehr in Deutschland – allerdings nur so lange, wie das Virus nicht abermals erneut von außen eingeschleppt würde. Insofern ist Deutschland nun im Mai/Juni 2020 vielleicht auf einem guten Weg.

Auch die Frage, wie viele Personen von einer Person im Mittel angesteckt werden (R0), ist noch nicht wirklich völlig geklärt.

„RO“: BASIS-REPRODUKTIONS-ZAHL:

RO=Begriff aus der Infektionsepidemiologie: Mit Hilfe der Basisreproduktionszahl „R0“ kann man also nur abschätzen, wie die Ausbreitung zum Beginn einer Epidemie verläuft und welcher Anteil der Bevölkerung immun bzw. durch Impfung immunisiert sein muss, um eine Epidemie zu verhindern.

Über 80 Millionen Menschen: Seit Wochen geistert eine Zahl durch die vom Coronavirus gebannte Republik: Mindestens 60 bis 70 Prozent der Deutschen werden sich wohl mit Sars-CoV-2 infiziert haben.…Einer derjenigen, der diese Zahl in die Welt gebracht hat, ist der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité. Im täglichen NDR-Podcast erklärte er bereits Anfang März, wie diese Zahl zu verstehen ist. „Diese 60 bis 70 Prozent sind eigentlich nur eine Zahl, die sagt, wann die Pandemie vorbei ist“, erklärte der Experte, der auch die Bundesregierung berät.

„Herden-Immunität“ nenne man das, es muss eine sehr weite „Durchseuchung“ geben. Dazu später mehr…Wenn ein Virus sehr schnell übertragen wird, hat man eine hohe R0..zum Beispiel haben die gefährlichen „Masern“ eine hohe RO. Gott sei Dank gibt es hierzu schon lange eine Impfung. Hierzu ist nun eine Reglementierung bei Kindern vom Staat geplant: Es dürfen derzeit (ab März 2020) nur nachweislich „Masern geimpfte“ Kinder/Jugendliche/Erzieher/Lehrer den Hort bzw. die Schule besuchen.


AKTUELL-UPDATE: JUNI 2020 – die Reproduktionszahl steigt gerade wieder in Deutschland nach den Lockerungsmaßnahmen an:

Am 21. Juni 2020 hat das RKI eine aktualisierte Reproduktionszahl veröffentlicht: Bis vor kurzem lag sie noch unter 1 …Die Experten schätzen sie derzeit wieder ansteigend auf 1,79... Der 7-Tage-R-Wert, der das Infektionsgeschehen vor etwa einer bis etwas mehr als zwei Wochen abbildet, liegt laut RKI bei 1,55 (Stand 20. Juni)…


Das ist jetzt der Moment unser aller „Selbstverantwortung“. Wir müssen verstehen, dass wir uns wirklich auch alle an diese bisherigen Maßnahmen halten müssen. Wir dürfen nicht glauben, schlau zu sein. Wir müssen unsere Gesundheit und die unserer Liebsten schützen. – Zitat von „Giuseppe Conte“ (als Ministerpräsident von Italien) – schon im März 2020  – !!


Wie wir alle wissen, gab es für deutschland strenge Kontaktverbote statt Ausgangssperre (ab 23.03.2020 bis Anfang Mai 2020)

Deutschland versuchte, das Coronavirus mit einer bundesweiten Kontaktsperre aufzuhalten. Das Kontaktverbot ist nicht gleichbedeutend mit einer „Ausgangssperre“ : Aber „Kontaktverbot“ mit „Null-Toleranz“. Bei Verstößen fielen hohe Bußgelder an…und die weiteren verhängten Maßnahmen galten „mindestens“ für 2 Wochen, die sind heute (10.4.2020) schon vorbei…und es ist bisher doch auch schon zu einer Verlangsamung der Neu-infektionen gekommen.


ALTERSVERTEILUNG DER „CORONA-INFEKTIONEN“ : Laut einer Auswertung der deutschen Fallzahlen sind 56 % der Infizierten männlich, der Altersmedian liegt bei „47 Jahren“ (!). Seit Anfang März stiegen die Fallzahlen und die Anzahl der Todesfälle außerhalb Chinas rapide an, auch in Deutschland, und es gab schnell in Europa bereits mehr Fälle als in China. Von den Verstorbenen hingegen war mehr als die Hälfte über 80 Jahre alt, 2/3 wiesen mindestens 3 chronische Vorerkrankungen auf.


CORONA-VIRUS-ERKRANKUNGEN TÄGLICH IN DEUTSCHLAND:

Es ist kurz nach 12:00 Uhr…

TÄGLICH AKTUELLE“ DATEN:
DEUTSCHLAND – NRW – DÜSSELDORF

DEUTSCHLAND: Alle Fall-Zahlen seit dem 3. März 2020:
13. 07. 2020: Zahl der „bestätigten“ insg. Corona-Fälle in „DEUTSCHLAND“:
Aktuell gibt es rund „200.200“ Erkrankungen und “ 9.137″ Todesfälle, rund „184,100″ Menschen seien wieder gesund.

Es gibt 194 Länder – oder besser: „Staaten“ – auf der Welt. Deutschland steht derzeit mit weit über 190.000 Erkrankungen an „16. Stelle“ aller Corona-Erkrankungen weltweit. Ein Rückgang ist zu beobachten. (Diese aktuellen Zahlen stammen vom Portal: „worldometer“ (siehe oben).


Das Coronavirus hat auch „Nordrhein-Westfalen“ noch im Griff – wenn auch langsam rückläufig. Aktuell werden täglich immer noch neue Fälle gemeldet: Den aktuellen Stand über neue, bestätigte Infektionen vermeldet das NRW-Gesundheitsministerium, hier laufen die Berichte aller Gesundheitsämter vor Ort zusammen.
Da meine Familie und Ich in Düsseldorf wohnen, habe ich die aktuelle Datenlage – auf unsere Heimat NRW abgestimmt – übernommen:

NORDRHEIN-WESTFALEN: Alle Fall-Zahlen seit dem 3. März 2020:
13. 07. 2020: Zahl der „bestätigten“ insg. Corona-Fälle in „NRW“ :
Aktuell: „44.974″ Erkrankungen – bei knapp 18 Millionen Einwohnern – und „1.705“ Todesfälle – über 41.100 Menschen seien wieder gesund.

Quelle: https://interaktiv.ikz-online.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

DÜSSELDORF: Alle Fall-Zahlen seit dem 3. März 2020:
13. 07. 2020: Zahl der „bestätigten“ insg. Corona-Fälle in „DÜSSELDORF“ : Datenbankfehler…keine Daten…derzeit…
Aktuell: „1.976“ Erkrankungen (+3) – bei knapp 620.000 Einwohner – und „42“ Todesfälle (+0) – über 1.742 (+10) Menschen seien wieder gesund.


Düsseldorf: https://corona.duesseldorf.de/news/die-coronazahlen-vom-24-mai

Täglich aktuelle Fallzahlen der Stadt Düsseldorf werden immer erst spätnachmittags/abends bekanntgegeben.


HILFREICHE LINKS:

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

QUELLE: RKI dashboard

Unterschiedliche tägliche Fallzahlen: Wie eine gemeinsame Recherche des Medienmagazins ZAPP und der Datenjournalisten von NDR Data zeigt, stammen die Zahlen für Deutschland oft von drei verschiedenen deutschen Onlinemedien: der „Berliner Morgenpost“, „Zeit Online“ und dem „Tagesspiegel“.

https://www.coliquio.de/wissen/covid-19-praxis-100/antikoerper-test-kasse-100


https://www.bing.com/covid/local/germany

TIPP: „COVID-19-Tracker“ (sehr gute Übersicht!)


Die Anzahl der neu übermittelten Todesfälle war im April 2020 weiter noch sehr hoch, die Sterberate lag nach der Statistik erfasster Fälle bei 3,8 Prozent. In die Statistik fließen immer hauptsächlich Fälle ein, bei denen eine Corona-Infektion bereits vor dem Tod bekannt war. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), hatte schon Anfang des Monats April gesagt, er halte die Todesfallzahlen in Deutschland für unterschätzt. Nicht jeder Gestorbene sei zuvor getestet worden, sagte er. „Ich gehe davon aus, dass wir wesentlich mehr Corona-Tote haben, als offiziell gezählt werden.“ (Quelle: coliquio). Daran hat sich bis heute wenig geändert…


„Pi mal Daumen“ – eine merkwürdige Formel…

Die Medien warten für ihre eigenen Auswertungen nicht erst auf die offiziellen Zahlen des Robert Koch-Instituts, sondern rufen in einem teilweise automatisierten Prozess direkt die Zahlen der Gesundheitsämter, Ministerien und Staatskanzleien ab.

Deshalb sind diese Zahlen denen der „Gesundheitsministerien“ oder des bundeseigenen Robert-Koch-Instituts (RKI) oft ein wenig voraus, die Methodik der Datenerhebung ist aber leider nicht so transparent wie bei den offiziellen Zahlen des RKI.

WICHTIGER HINWEIS: Auch die weltweite „Datenlage“ ist hochdynamisch. So kann es bei den „aktuellen“ Fallzahlen auch hier bei uns in Deutschland zu „Abweichungen“ anderer Darstellungen kommen. Die offiziellen Zahlen fallen insbesondere zwischen dem Robert-Koch-Institut und den Meldungen der Bundesländer und Gesundheitsämtern leider absolut „unterschiedlich“ aus. Das liegt eben an – wie schon erwähnt – zeitlich abweichenden Ständen und den Meldeketten. Zudem kommt es auch bei der Zahl der „wieder gesundeten“ Menschen oft ebenfalls zu zeitlichen Verzögerungen.


Nicht sehr schön…dass wir gerade die Worte lernen wie „Herden-Immunität“…“Durchseuchung“…

„Herden-Immunität“?? Dies ist (wie schon in meinem anderen Blog-Artikel: IMPFUNGEN..ja oder nein… genau beschrieben) also der „Anteil“ einer Population (der „Herde“), welcher gegenüber „bestimmten“ übertragbaren „Infektionskrankheiten“ immun geworden ist:

Experten beobachten nun derzeit (Mitte April.2020) eine tendentiell langsame Abschwächung der Krankheits-Zahlen, die Hoffnung gab, aber noch lange ist „die weitere Ausbreitung“ des Coronavirus (nicht nur in Deutschland) besiegt. „Wir werden noch viele schwere Krankheitsverläufe sehen“, sagte RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Spahn und Merkel.“ „Natürlich werden bei uns auch noch mehr Menschen sterben.“ Es handele sich um ein „pandemisches Virus“, mit dem sich insgesamt voraussichtlich mehr als „60 bis 70“ Prozent der „Bevölkerung“ in Deutschland infizieren werden.

Die “ Herdenimmunität“ bedeutet bei über 83 Millionen Einwohnern in Deutschland, (wenn 75% eine Infektion durchmachen müssen), enorm viele Todesfälle. Auch wenn es viele „stille“ Infektionen geben mag und daher statt jetzt ca. 2,5 % Todesfälle der Erkrankten es nur 0,5 % der Infizierten wären, würde das immer noch >310 Tausend Tote bedeuten (ohne die dauerhaft Geschädigten) bis eine endgültige „Herdenimmunität“ erreicht wäre.

Vermeidbar ist diese hohe Zahl einzig und allein nur durch Kontaktvermeidung, alle anderen Schutzmaßnahmen und die baldige Entwicklung eines „Impfstoffes“ und wirksamer Therapie. Die etwas rückläufigen Zahlen in den letzten Wochen zeigten doch schon die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen.
Wenn der Alltag zurückgekehrt und alles wieder sich öffnet, ist die Vorsicht vergessen – dann erfolgt -wie wir jetzt im Juli 2020 beobachten – ein erneuter Anstieg…
Abstand, MNS und Vermeidung von Menschenaufläufen schienen bei der Kontrolle der Infektionsrate ja doch gut zu helfen. Jetzt werden gleich mehrere Parameter auf einmal geändert bzw. gelockert. 

ABSTAND…ABSTAND:
Das erinnert mich positiv an die wunderbaren Stachelschweine (von ARTHUR SCHOPENHAUER, Philosoph (1788-1816),
die im strengen Winter vorsichtig zusammen rückten, bis sie den idealen Abstand zum Nächsten gefunden hatten:
„Es war einmal: An einem kalten Tag entwickelte eine Gruppe Stachelschweine ein allen gemeinsames Wärmebedürfnis. Um es zu befriedigen, suchen sie die gegenseitige Nähe. Doch je näher sie aneinanderrücken, desto stärker schmerzen die Stacheln der Nachbarn. Da aber das Auseinanderrücken wieder mit Frieren verbunden ist, verändern sie ihren Abstand, bis sie die erträglichste Entfernung zwischen „Wärme und Stachel-Stich-Verletzung“ gefunden hatten… WENN DIESE VIRUS-ZEIT VORBEI IST…SOLL UNS DIE SCHOPENHAUER`SCHE HÖFLICHKEIT unbedingt erhalten bleiben…Und natürlich sehr wichtig: Die hohe Kunst der Improvisation…
die wir jetzt in diesen Zeiten lernen..

Sehr viele Menschen würden sterben beim Versuch der unkontrollierten „Herdenimmunisierung“ (z. B. Skandinavien), d.h wenn alles sich wieder öffnet.. Kann sich jeder ausrechnen…um es einfach zu rechnen: 5 % von 80 Mio ergeben immer noch 4 Mio Tote…

Seriöse epidemiologische Studien? Sind mir nicht bekannt: Wenn man die überall veröffentlichten Zahlen der nachgewiesen infizierten Patienten zu der Zahl der Gesamtbevölkerung in Beziehung setzt, kommt man weltweit fast überall auf ca. 0,3 +/- %! Nimmt man eine 10-fach erhöhte Dunkelziffer, dann wären aktuell 3% „durchseucht“ – von einer weltweit erwünschten Herdenimmunität (60 %) ist man noch meilenweit entfernt….

ES FUNKTIONIERT WOHL NUR MIT EINER IMPFUNG:

Man kommt nicht umhin, endlich zu verstehen, dass man diese Herdenimmunität eben nicht so schnell wie möglich erreichen sollte, bei aller Ungeduld. Das ginge nur mit immens vielen Opfern und wäre auch wirtschaftlich sicher für alle das viel grössere Disaster.

Wenn die einfachsten Regeln von uns Menschen einfach befolgt werden würden, wie: Verdeckt Husten, lüften. Nicht ins Gesicht fassen und Händewaschen… mind. 2 m Abstand, MNS…dann wäre schon etwas erreicht.

Angst vor der neuen deutschen Welle im Herbst

Wir werden das neue Virus wohl so schnell nicht wieder los…Mit der Öffnung von Schulen und Geschäften will Deutschland nun doch erstmals wieder zur Normalität zurückkehren. Doch Wissenschaftler befürchten, dass eine Lockerung der Distanzierungsmaßnahmen zu einer erneuten Infektionswelle führt. In dem Fall müssten die strikten Distanzierungsmaßnahmen wieder von vorn beginnen…das ist jetzt (Juli 2020) in einigen Städten zu befürchten…auf dem „platten“ Land eher weniger.

Als Reaktion auf den erneuten Anstieg von Covid-19 haben einige asiatischen Länder derzeit ihre Distanzierungsmaßnahmen wieder neuerdings verschärft. In Singapur spricht man aktuell sogar schon von einer dritten Infektionswelle – hier lassen Neuinfektion unter Gastarbeitern die Infektionszahlen erneut explodieren. In Singapur wird derzeit auch künstliche Intelligenz (KI) in Form von „Robotern“ in Krankenhäusern zu Desinfektion oder in Parks eingesetzt, die die Menschen auf genügend Abstand aufmerksam machen u.a. Gute Idee…


Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht einen weltweiten Konjunktureinbruch infolge des Coronavirus. „Es steht uns wohl die schlimmste Wirtschaftskrise seit der Finanzkrise 2008/2009 bevor“.

 FOLGEN FÜR DIE WIRTSCHAFT – EINE RASANTE ZEITENWENDE


WIE WERDE ICH EIGENTLICH IMMUN?


FRAGEN ÜBER FRAGEN… Ab wann gilt man wieder als gesund?

05.06.2020: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ebbt derzeit langsam ab. Das Problem der vielen derzeit laufenden Test- Studien ist nicht nur die niedrige Fallzahl von genesenden Infizierten, sondern schlicht und einfach noch fehlendes Wissen über die Immunologie von dem neuen SARS-CoV-2.
Laut Definition des Robert-Koch-Instituts [rki.de] muss man nach drei Kategorien unterscheiden: Die Schwersterkrankten im Krankenhaus, die Leichterkrankten in häuslicher Isolation und die positiv Getesteten ohne jegliche Symptome.

Antikörper gelten – medizinisch gesehen – als hervorragende Marker dafür, dass der Mensch immun gegen ein Virus ist, Aber…nur weil unsere Körperabwehr hier anspringt, heißt das noch lange nicht, dass dies auch auf Dauer so ist, d.h. dass wir nun auch dauerhaft vor diesem Erreger geschützt sind….das wäre schön!

Z. Zt. laufen weltweit viele sog. „Antikörperstudien“, die versuchen, mit Tests nicht nur die „Dunkelziffer“ der Infizierten zu bestimmen, sondern auch eine der wichtigsten Frage zu klären: 

Ist man NACH einer Corona-Infektion IMMUN gegen Sars-CoV-2? Und wenn ja, für wie lange? Wochen, Monate, Jahre?

WENN MAN DAS WÜSSTE…Durch die Antikörper-„Tests“ von infizierten Patienten lässt sich nur der Verlauf einer „Immun-Antwort“ genauestens beobachten. An der „Havard-Medical-School“ in Boston haben Tests mit bestimmten Rhesus-Affen – die mit dem Virus infiziert waren – ergeben, dass diese, auch wenn sie nur leicht infiziert waren, eine deutliche IMMUNANTWORT zeigten: Sie produzierten bestimmte Zelltypen, Antikörper und die wichtigen T-Zellen. T-Zellen sind übrigens schwieriger im Labor nachzuweisen, als Antikörper, daher sind sog. „Schnelltests“ dafür nicht geeignet.

Nun möchte ich hier nicht in die weitere tiefe Wissenschaft einsteigen, sondern ganz einfach das folgende Ergebnis als vielleicht gute, aktuelle Nachricht aufzeigen:

Es scheint also tatsächlich so, dass Antikörper und T-Zellen im Blut ein Beweis dafür sind, dass man zunächst vor einer weiteren Infektion mit dem Virus sicher ist. Doch leider sind da die Wissenschaftler noch recht skeptisch: Nur weil die Immunantwort anspringt, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie auch gut und vor allem langfristig anhält…Viele Frage sind also noch völlig offen.
Auch die Wissenschaftler stehen hier alle noch am Anfang mit ihrem Wissen…da das Virus noch nicht lange genug in unserer Welt ist und uns „befällt“. Bei den früheren SARS-Ausbrüchen (2002/2003) hat man Überlebende jahrelang untersucht, bei den meisten „sank“ die Antikörperkonzentration bereits nach 2 Jahren deutlich wieder… Sars-CoV-1 und Sars-CoV-2 sind eng miteinander verwandt!! SIC!

Unser Immunsystem „vergisst“ oft einfach den Erreger wieder. Das gleiche Schema gibt es übrigens auch bei den „Schnupfen-Viren“. Allerdings vermuten Wissenschaftler wohl eine „Kreuz-Immunität“ unter den sieben unterschiedlichen Coronaviren…wie oben in meinem Bericht schon ausführlich erwähnt, gibt es davon sechs verschiedene alte Bekannte und nun eben noch einen “Neuen“ dazu…(siehe hierzu auch meinen ausführlichen Blog-Artikel: „Impfungen“ ja oder nein…)

„Kreuzimmunität“ …Kinder…

Noch ist das Neue Corona-Virus – auch für Wissenschaftler – nicht gänzlich erforscht…wer also schon Schnupfen wegen anderer harmloser Corona-Viren hatte, könnte also gegen das NEUE Virus evtl. gewappnet sein. „Kreuzimmunität“ ist vielleicht auch eine Erklärung dafür, dass KINDER – die zwar genauso wie Erwachsenen das Virus übertragen können – jedenfalls seltener und weniger heftig an Covid-19 erkranken, als z.B. Senioren. Kinder haben ja in den Wintermonaten oft ständig Schnupfen…vielleicht sind da ja auch ein paar harmlose Coronaviren dabei gewesen…

Bei anderen Viren allerdings, wie z.B. den MASERN, weiß man schon lange, dass Antikörper und T-Zellen nach einer „Impfung“ hier LEBENSLANGE Immunität bringen!
DESWEGEN ist eine Impfung gerade im Kindesalter so immens wichtig! Noch komplizierter wird es bei bestimmten Tropen-Erkrankungen (z.B. Gelbfieber), da weiß man z.B., dass nur eine ganz bestimmte T-Zellen-Antwort vor einer erneuten Infektion schützt…aber unser Immunsystem ist hier extrem kompliziert und etwas für echte Impf-Experten.

Wir sind nun erst einmal vorsichtig optimistisch: Wenn wir dann endlich einen Impfstoff finden, könnte Covid-19 zu einer Erkrankung werden, gegen die sich Risikogruppen dann einmal im Jahr impfen lassen müssten – und das war`s…


Zur Zeit im beginnenden Monat Juni 2020 sieht es nun ja erst einmal so aus, als sei Deutschland in der Corona-Krise noch einmal einigermaßen glimpflich davon gekommen.

In den letzten Monaten hatten unsere Krankenhäuser zu Beginn der Pandemie – wo immer möglich – nicht ganz nötige Eingriffe verschoben, um Platz für schwer an CoVid-19 erkrankte Patienten zu schaffen. Auch die Praxen hatten den Regelbetrieb heruntergefahren… jetzt stehen viele Betten leer und es gibt einen großen Rückgang von Patienten in den Praxen, da diese aus Angst vor Ansteckung immer noch oft fernbleiben.

So ist es nun an der Zeit zur Regelversorgung in unserer Bevölkerung langsam wieder zurückzukehren – ohne aber dabei die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie z.B. die strikte Trennung von Verdachtsfällen, Erkrankten und Gesunden zu vernachlässigen. Das Virus wird uns wohl unser Leben lang immer weiter begleiten…Nobody knows…

  • Wir wissen derzeit noch nicht wirklich, wie oben erwähnt, ob es überhaupt eine konstante „Immunität“ nach SARS-CoV-2-Erkrankung ist, oder ob es einen “Shift” wie beispielsweise beim „Influenza-Virus“ geben kann. („Als Antigen-Shift bezeichnet man die ständige „Änderung“ der Antigene eines Virus, die durch einen veränderten Gen-Austausch zwischen verschiedenen Viruslinien zustande kommt.“ (DocCheck)
  • Die Situation ist extrem dynamisch; täglich erreichen uns neue Erkenntnisse. Mein Kurz-Bericht hier kann nur versuchen, die derzeitige Situation „aktuell“ bestmöglichst abzubilden; weitere Updates werden folgen...


DIE ÜBLICHE ERKÄLTUNG…die gibt es auch noch…nicht vergessen…

Sie ist jährlich in den Wintermonaten also auch noch da, doch VORSICHT: „GRIPPALER INFEKT“: Erkrankte mit „Infektionen der oberen Atemwege“ waren bisher zwar immer noch meistens eher von „Erkältungsviren“ wie Parainfluenza–, Rhino-, Adeno- oder andere Viren betroffen.

DAS WIRD IN ZUKUNFT IMMER DIE FRAGE SEIN:
Kann sich nun auch hinter einer Erkältung nicht auch – mit zunehmender Wahrscheinlichkeit – eine Erkrankung durch SARS-CoV-2 mit grippeähnlichen Symptomen dahinter „verbergen“.

Daher müssen ALLE betroffenen Mitbürger bei grippalen Symptomen – unbedingt und mehr als auch sonst – sich im „vermuteten“ Krankheitsfalle beim ihrem Arzt testen lassen, ihr Verhalten anpassen, um nicht enge Kontaktpersonen evtl. anzustecken. Man muss nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Menschen schützen…

Eigentlich müsste es „physical“ Distancing heißen und nicht „social distancing“… da es nicht darum geht, dass wir die „soziale“ Nähe einschränken, sondern nur die „physische“ Nähe zwischen Personen durch entsprechenden Schutz sorgsam einschränken!


20.3.2020 Pandemie gemeinsam eindämmen?

„Mediziner rechneten bereits damit, dass die Zahl der Menschen, die das Coronavirus haben und es gar nicht merken, – bis zehnmal höher liege als die offizielle Zahl“… sagte Armin Laschet (Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen) am Freitag (20.3.2020) in einer Bürger-Fragestunde des Radiosenders WDR 2.


RKI-Präsident Lothar Wieler: „Es könnte es bis über „zwei Jahre“ dauern, bis die Pandemie weltweit vielleicht wirklich gestoppt werden könne. In den nächsten Wochen sei jedoch bereits zu sehen, ob das Wachstum der Zahlen bereits deutlich verlangsamt werden konnte – oder nicht“ … das ist ja nun im Juni 2020 der Fall…bis auf einige „Hot-Spots“. die derzeit noch immer mal wieder aufflammen aus Sorglosigkeit oder Ignoranz…oder in „Fleischfabriken“ wie bekannt…


„Wenn wir es nicht schaffen, die „Kontakte“ der Menschen untereinander über die nächsten Wochen deutlich zu reduzieren, können wir schon bald 10 Millionen Infizierte in Deutschland haben“, verdeutlichte schon damals der RKI-Präsident (3.2020)


 Alles, was momentan generell empfohlen wird, hilft die Ausbreitung zu reduzieren und die Pandemie zu verzögern („Flattening the curve“), damit unser Gesundheitssystem damit fertig wird.


WIR HATTEN IHN JA SCHON BEREITS…DIESEN SHUTDOWN (Beginn 19.03.2020):

Mittlerweile glaubt kein Politiker mehr an das Märchen vom mündigen Bürger, der ohne restriktive Verbote (mit Strafandrohung) die Öffentlichkeit selbstbestimmt meidet und damit auch den bisher gewohnten gesellschaftlichen Kontakt freiwillig aufgibt. Das haben wir nun alle akzeptieren müssen…
Corona wird aktiv und passiv unser Leben verändern. wenns hart auf hart kommt, dann folgt eben wieder… Home-Office, Home-Schooling…Wir bleiben trotz allem in „Gedanken“ zusammen, mit unseren Liebsten, unseren Familien, Freunden…das Miteinander ist das, was zählt.

Und die Lockerung der strengen Anordnungen ist ja nun (auch im nahen Ausland) nun peu à peu – erweitert – ab 1. Juli 2020 – je nach weiterem Verlauf…man sah schon seit Mitte April eine wesentlich langsamere Verdoppelung der Erkrankungsfälle in Deutschland.


Prof. Dr. Kekulé (Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg):

Das Glockenprinzip

Basierend auf der Gauß-Verteilung hatten Forscher (Anfang Mai 2020) die zeitliche Entwicklung der Infektionszahlen und Sterberaten im Zuge der COVID-19-Pandemie prognostiziert und so geschah es auch:

Das Corona-Infektionsgeschehen scheint wirklich einer Gauß`schen-Verteilung zu folgen:

In ihrem Modell gingen die Forscher davon aus, dass sich der zeitliche Verlauf der Corona-Neuinfektionen und Sterberaten durch die glockenförmige Gauß-Verteilung beschreiben lässt. Die Annahme beruht auf Daten zur zeitlichen Entwicklung, die bei früheren Epidemien mit anderen Erregern beobachtet wurden.

Bochumer Ingenieure haben mit den vorliegenden Daten zu Covid-19-Infektionen in Deutschland hochgerechnet. Ihre Simulationen machten Hoffnung auf eine Entspannung im Mai. Und heute (23.6.2020) sieht es doch schon ganz anders aus: Siehe die aktuellen Erkrankungsdaten weiter oben…das bringt Hoffnung…auf bleibende Entspannung.


Die weitere Entwicklung der Corona-Epidemie in Deutschland sah Professor Alexander Kekulé (16.4.2020) damals auch vorsichtig optimistisch. „Wir hatten zunächst keine andere Wahl als den mehr oder weniger vollständigen Lockdown“, erklärt der Virologe. 

•          DOCH: Jeder Schritt in Richtung Lockerung ist im Grunde genommen gefährlich und immer ein Schritt ins Unbekannte. Experten betonen immer wieder, dass man erst am Anfang der Pandemie stehe – und dass es immer noch eine beträchtliche Dunkelziffer bei den Infizierten gebe. Und es gibt unverändert eine gefährliche Ignoranz sehr vieler Menschen, die diese Gefahr negieren…aus Unwissenheit oder Dummheit, das ist hier die Frage...wie hier seit Ende Mai/Anfang Juni in Düsseldorf zu beobachten ist: Viele – nicht nur junge Menschen – tragen keine Masken mehr, tummeln sich ohne Abstand in Gruppen am Rheinufer oder in der Altstadt.. die Ordnungsbehörden sind völlig überfordert…

•  Nur die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs dürfte das Coronavirus evtl. nachhaltig eindämmen.


DER LOCKDOWN DROHT UNVERÄNDERT (22.06.2020):
Sprunghafter Anstieg von Infektionen – Mehrere Hotspots – Komplette Region in NRW vor Lockdown?

 STAY AT HOME:

„Am Ende wird alles wieder gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende“. Zitat: Oscar Wilde (1854-1900)  war ein berühmter irischer Lyriker, Romanautor und Dramatiker. 


„Auf dem Weg zum Wissen begegnen uns viele Zweifel.“ – Sprichwort –


Das Coronavirus wird irgendwann mutieren – aber wohl weniger als das bekannte Influenza-Virus… erklärt der Experte Wieler. Entsprechend sei zu erwarten, dass diese Viren sich nach ihrer „Wanderung“ von der Südhalbkugel zurück zur Nordhalbkugel – dann (wenn wieder hier in Deutschland Herbst ist) evtl. in genetisch „veränderter“ Form bei uns erneut auftreten.

JÄHRLICH EINE NEUE WELLE: Dies würde dann immer wieder eine neuere Impfung (wegen der genetisch veränderten Form) unter Umständen nötig machen. Auf der anderen Seite sei allerdings auch bekannt, so die gute Nachricht, dass Coronaviren nach ihrer Anpassung an den Wirt üblicherweise weniger gefährlich sind, also zu weniger schweren Krankheitsverläufen führen. (Quelle: coliquio – Ärztemagazin)


 „Nichts sehen-nichts hören-nichts fühlen“ : Die drei Affen haben in Japan eigentlich die Bedeutung „über Schlechtes „weise“ hinweg zu sehen“…So kehrt Ruhe in die Seele ein. Sich Zurückziehen ist hier eine Möglichkeit.


Deutschland hat eines der besten Gesundheitssystem in unserer Welt: Am Allerwichtigsten war es zunächst daher die Geschwindigkeit der Virus-Verbreitung mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln – wie zum Beispiel durch „Kontaktvermeidung“ zu reduzieren. Das hat sich bisher (Juni 2020) an den aktuellen Zahlen (bis auf einige „Hotspots“) auch als vernünftig gezeigt.

Muße ist das Kunststück, sich selbst ein angenehmer Gesellschafter zu sein (Karl Heinrich Waggerl)

Einstein lag falsch, als er sagte ,Gott würfelt nicht‘. … Er hat die Würfel manchmal nur dorthin geworfen, wo wir sie nicht sehen.“ Zitat: Stephen Hawking (1942-2018) war ein britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker. Von 1979 bis 2009 war er Inhaber des renommierten „Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik“ an der Universität Cambridge – „Zitat“ aus seinem Buch: „In meinem Kopf bin ich frei“ . 

„Kümmere dich um deinen Körper, er ist der einzige Ort, den du zum Leben hast“ – Zitat: Jim Rohn (930-2009) war ein bekannter und erfolgreicher US-amerikanischer Unternehmer, Autor und Motivationstrainer.


„Das Coronavirus wird nicht durch Panik, sondern durch Intelligenz gestoppt“ .


Entspannte Ruhepausen: „Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da“.

Zitat: Thích Nhất Hạnh (*1926) ist ein vietnamesischer buddhistischer Mönch, Schriftsteller und Lyriker. Thích ist ein Titel vietnamesischer Mönche.


Published: March 23, 2020:
Epidemiologen aus Singapur haben aktuell untersucht, wie wirkungsvoll die verschiedenen Maßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 sind. Ihre Studie ist jetzt in „The Lancet“ erschienen. Je strenger die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sind, desto effektiver kann die Epidemie aufgehalten werden – das klingt logisch.

Die Autoren raten deshalb dazu, die folgenden drei kombinierten Interventionen rational wirklich auch streng umzusetzen, um sehr hohe Infektionszahlen deutlicher reduzieren zu können:

Sofort „Isolation“ von Infizierten plus „Quarantäne“ der Familienangehörigen,“Schulschließungen“ plus Quarantäne, „Distanzierung“ vom Arbeitsplatz plus Quarantäne.

Also haben wir bisher alles richtig gemacht….?


VORBEUGEN -VORSICHTSMASSNAHMEN bestehen weiterhin unverändert:
Wir alle befinden uns immer noch in einernicht ungefährlichen Lage, die Gefahr ist noch nicht vorrüber:

WIR HABEN SIE SELBST SOZUSAGEN IN UNSEREN „HÄNDEN“:

Uns Menschen stehen einzig und allein nur – außer Kontaktvermeidung – die bisher üblichen sorgfältigen „Hygiene-Vorsorge-Maßnahmen“ zu Verfügung: Auf Handschlag-Umarmung etc. verzichten. die Hände von Augen, Mund und Nase bewußt fernhalten. Auch das eigene Smartphone, welches man meist an das Gesicht hält, bitte öfters einmal desinfizieren.

Die „HUSTEN-UND NIES-ETIKETTE“ – steht uns zur Verfügung: Wenn man selbst Niesen oder Husten muss, dann stets in die Armbeuge oder ein Papier-Taschentuch vor den Mund halten. Dieses schnellstmöglich in geschlossenen Mülleimern entsorgen. Vor allem sollte man sich nicht ins Gesicht fassen und NIE mit ungewaschenen Händen die Augen, Nase oder den Mund berühren.

So kann man hier vor allem mit häufigem, gründlichen Händewaschen (mindestens 30 bis 40 Sekunden) mit „Seife“ o.ä. viel erreichen….diese beste Vorbeugung ist doch so einfach!

WICHTIGER Tipp: Sinnvoll ist auch – wie gesagt – eine gute „Mundhygiene“, da die Viren sich im „Rachen“ vermehren, z.B. Gurgellösungen, Zahnhygiene, weiche Nasen-Salbe (schützt die Nasenschleimhaut besser)


Es gibt da ein Mittel, welches das Virus zuverlässig zerstört und das sicher jeder im Haus hat:

„Einfaches Spüli“…für Hände-Oberflächen zum Reinigen etc.

Denn das lässt die Fettmembran, aus der die Hülle des Corona „Virus“ besteht, platzen. Natürlich sind auch Desinfektionsmittel wichtig, um den Haushalt generell sauber zu halten – und damit möglichst viele Risiken auszuschließen. Aber viele „Desinfektionsmittel“ helfen meist eben nur gegen „Bakterien“. Und Corona ist ja ein „Virus“…da muss man schon genau prüfen, was auf der Verpackung steht.

DAS CORONAVIRUS IST NICHT SO ROBUST WIE DAS „NOROVIRUS“:

Gründliches HÄNDEWASCHEN (auch nur mit Seife o.ä.) tötet es ab!

„Hände schütteln also absolut strikt vermeiden: Das ist keine Unhöflichkeit, sondern wichtiger Infektionsschutz für sich und andere“. Viren werden häufig über die Hände übertragen (zum Beispiel beim Händeschütteln). Ein Lächeln und eine höfliche Verbeugung  dem Gegenüber genügt.
Neuerdings begrüße man sich sogar mit einem kurzen „Ellenbogen-Kick“..von „Elle zu Elle“… dies hatte ich neulich einmal beobachtet…klick-kick…wirkt ungewohnt, ist aber zumindest gesünder. 


Kontaktmöglichkeiten ist telefonisch auch „Die Hausärzte-Vereinigung“ unter der Ruf-Nummer 116 -117 (ohne Vorwahl). 


COVID-19 Antikörpertest gibt es schon für zuhause zu kaufen oder aber in der Arztpraxis auch neuerdings als „Kassenleistung“ seitdem 08.Mai 2020…

ZUM NACHLESEN FÜR IHRE INFORMATION:
Im folgenden Robert-Koch-Link (RKI) sind „bundesweit“ alle „Landkreise“ und Städte (mit aktuellen Corona-Fallen-Zahlen, die immer etwas niedriger ausfallen – wie oben erwähnt) angegeben:

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/


GEDANKEN-GEDENKEN:

Hinter jedem Tod steckt ein Leben – weltweit Millionen CORONA-TOTE…(z.B. allein In den USA fast eine halbe Million Todesfälle durch Corona)

Es ist ein nüchterner, statistischer Begriff hinter all den trauernden Familien. Täglich werden unzählige Zahlen von „Toten“ veröffentlicht, in Statistiken eingefügt, abgehakt…die dann als „Pixel“ Bestandteil irgendeiner Exel-Datei sind. Auch sind an vielen Orten Trauerfeiern und übliche Beerdigungen für die engsten Angehörigen oft nicht mehr möglich. Es sterben MENSCHEN, die nicht nur trauernde Familien und viel Leid hinterlassen…Ich wünsche mir, es sollte einen Gedenktag geben: Ein Gedenken an all die MENSCHEN, die völlig sinnlos durch Covid-19 ihr Leben lassen mussten.


„Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.“ – ZITAT: Isaac Newton (1643-1727) war ein bekannter englischer Naturwissenschaftler und Forscher.

 „Ich glaube nicht, daß es einen vorhersehbaren Weg gibt. Der Weg kommt, indem wir gehen“. © Kurt Marti (1921 – 2017), Schweizer Pfarrer, Schriftsteller und Lyriker.

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“.

(Originaltext: God, grant me the serenity to accept the things I cannot change, Courage to change the things I can, And wisdom to know the difference).

Zitat: Reinhold Niebuhr (1892-1971) war ein amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler


ZUM ABSCHUSS NOCH DAS ALLERLETZTE:
DISKUSSION ZUR MASKENPFLICHT…kontrovers diskutiert.

DER CORONA-VIRUS (SARS-CoV-2):
EINES IST ZIEMLICH SICHER: Es ist meist eine „Aerosol-Infektion“ :
„Singen“ und Sprechen Infizierter ist hoch „INFEKTIÖS“

Stand: 22.05.20201
Informationen: Warum die Maskenpflicht Sinn macht und eine gute Ergänzung zu weiteren Maßnahmen ist:
Die Viren können nur über die Schleimhäute des Mund-und Nasen-Bereichs in den Körper aufgenommen werden. Es gibt derzeit keine ausreichenden Hinweise für eine Infektion über die Augenschleimhaut im Alltag. Eine Virusinfektion über die intakte Haut ist nicht möglich.
Es gibt drei Infektionswege – hier in absteigender Relevanz:
1.Tröpfcheninfektion: Verbreitung der Viren durch Sprechen, Singen und insbesondere durch Niesen und Husten, wodurch es zu einer starken Beschleunigung virenhaltiger Tröpfchen kommt.
2. Schmierinfektion: An Gegenständen haftende Viren gelangen an die Hände und über diese bei Berührungen an Mund und Nase oder auch beim Essen in den Körper.
3. Aerosolbildung: VIREN KÖNNEN NICHT FLIEGEN: Wie oben schon erwähnt sind an Aerosolpartikeln anhaftende Viren, die längere Zeit in der Luft schweben, im Alltag selten, können aber bei „Klima-Anlagen“ in Restaurants/Hotels etc. oder bei medizinischen Eingriffen (OP) doch relevant werden. Quelle: Coliquio (Dr. Torsten Heweit, Lungenfacharzt)


Das Robert-Koch-Institut änderte schon vor einiger Zeit (3.4.20) seine Einschätzung und empfiehlt nun doch dringend das Tragen von Schutzmasken, um das Infektionsrisiko verringern zu können. Manche Infizierte erkrankten gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem weitergeben. Hygienevorschriften und Abstandsregeln sollten zudem unbedingt dazu eingehalten werden.

„Paracelsus“ war ein bedeutender Arzt und Naturforscher, der von 1493-1541 lebte. Seine altbekannte Weisheit wird verkürzt wiedergegeben als: „Die Dosis macht das Gift“ (Sola dosis facit venenum):

Von Pollenallergikern wissen wir: In einem Kubikmeter Luft könnten sich zum Beispiel 1600 Pollen befinden, was dieser Tage wieder alle Allergiker zu spüren bekommen. „Wie hoch die Konzentration an Viren-Partikel um einen Corona-Patienten herum ist, ist bislang unklar“… Fest steht, dass das Sars-CoV-2 zirka 160 Nanometer groß ist – in kleineren Partikeln in der Luft fänden sich also vielleicht 100 Viren. „Wie viele von diesen Viren-Partikeln notwendig sind, um sich zu infizieren, ist unklar und auch ganz entscheidend vom Empfänger und seiner Empfänglichkeit (Immunsystem!) abhängig “ . (RKI)

Das Tragen von Masken ist keine Frage der Überzeugung, sondern entspricht dem klaren Menschenverstand. Auch die simpelsten Community-Masken halte ich für ein adäquates Instrument. Die Maske schützt den Maskenträger selbst wenig, aber den Gegenüber. Wenn der Gegenüber auch eine Maske trägt, dann schützt er mich.

Also schützen wir uns gegenseitig und alles ist gut. Einerseits haben wir eine physische Barriere, was den Hand-Gesichtskontakt minimiert, andererseits haben wir eine „gewisse“ Schutzwirkung beim Husten, Niesen und Sprechen, also der Aerosole, die so natürlich die Raumluft „besiedeln“. Außerdem ist die psychologische Wirkung „Achtung Ansteckungsgefahr“ hierdurch allgemein präsenter. Man geht leichter auf „Abstand“.

Die Maskenpflicht bewirkt zumindest eine gewisse Wahrnehmung, dass wir keine normalen Zeiten haben – seit wieder mehr erlaubt ist werden die Menschen nachlässiger – überall stehen Gruppen (vor allem Jugendliche) ohne Abstand wieder zusammen etc. Deshalb sollte man unbedingt aufklären, die Masken vor allem dann zu tragen, wenn es nicht möglich ist. den gebührenden Abstand einzuhalten.

Fazit: Eine Maske ergänzt sinnvoll andere Maßnahmen wie Abstand halten und konsequente Händehygiene, kann diese aber nicht ersetzen.Bei korrekter Anwendung kann sie in Kombination mit den anderen Maßnahmen das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduzieren.

Hat sich denn eigentlich irgendjemand mal gefragt, weshalb in den maskentragenden Ländern (Japan, Thailand, Vietnam u.a.) relativ wenig SARS-CoV-2 Infektionen auftraten?

P.S.: Soziologen nennen das ein „Präventionsparadoxon“: Man sieht die Schäden nicht, die ausgeblieben sind!


NACHTRAG – latest news:


AKTUELLES (XING`NEWS):
Interessantes
FOCUS-INTERVIEW (Samstag, 20.06.2020)

Der Forscher „George Church“ will einen Weg gefunden haben Corona ganz ohne Impfung auszurotten.

FOCUS-INTERVIEW:
Der bekannte US-amerikanische Forscher „George Church“ will einen Weg gefunden haben, Corona ohne Impfung auszurotten – allein durch „Massen-Testungen“ und strenge Quarantäne bei „Positiven“: Sein „Church Lab“ an der Harvard-Universität in Boston, USA, gilt weltweit als eines der kreativsten Labore in der Szene der Molekularbiologie und der Genetik.

Church: Wir haben ein anderes Werkzeug in der Hand, das Instrumentarium der Massentests. Die Technik existiert, um Millionen, ja Milliarden Speichelproben in kurzer Zeit zu überprüfen, jene von infizierten Personen zu identifizieren und jede einzelne via Barcode der jeweiligen Person zuzuordnen. Der Sammelbegriff dafür lautet „Next Generation Sequencing“.
Diese Geräte sind unscheinbar, haben aber enorme Kapazitäten. Stellt man die positiv getesteten Personen vorübergehend unter Quarantäne und nimmt eine sorgfältige Kontaktverfolgung vor, lässt sich das Virus innerhalb einiger Wochen eliminieren.

FOCUS: Wie geht das?
Church: Das Virus benötigt Neuinfektionen zum Überleben. Wenn sich die infizierten Menschen innerhalb jener Zeitspanne, in der sie andere anstecken können, der Öffentlichkeit fernhalten, verschwindet das Virus bald. Möglicherweise gelingt die Eliminierung nach drei Testdurchgängen auf regionaler, nationaler und schließlich auch auf globaler Ebene. Man müsste „Milliarden Speichelproben in kurzer Zeit überprüfen“…in einem Ruck in der ganzen Welt.

FOCUS: Wie hoch sind die Chancen, dass noch in diesem Jahr ein Impfstoff gegen das Sars-Corona-2 auf den Markt kommen wird?
Church: Zunächst muss ein Impfstoff funktionieren. Aber dazu möchte ich nichts versprechen. Es gibt viele Hürden in der Virologie und der Immunologie. Wer sagt denn, dass es nach einer Impfung nicht zum Phänomen der infektionsverstärkenden Antikörper kommt, sich also Proteine bilden, die die Aufnahme des Virus in eine Zelle evtl. sogar begünstigen? Ein Impfstoff lässt sich hier nicht einfach zusammenbauen wie ein neues iPhone. Dieses Coronavirus ist kein leichter Gegner…

FOCUS: In welchen Abständen und zu welchen Kosten müsste mit dem Instrumentarium der Massentests („Next Generation Sequencing„) getestet werden?
Church: Vielleicht wäre ein vierzehntägiger Rhythmus am realistischsten. Jeder Test könnte am Ende nur einen Dollar kosten.

FOCUS: Müssten Sie nicht mit Widerstand unter den Bürgern rechnen?
Church: Den größten Widerstand zeigt der Bürger zurzeit dagegen, Corona-bedingt seinen Arbeitsplatz zu verlieren…!!


„Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht zu den vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen“ ! Zitat: Immanuel Kant (1724-1804) deutscher Philosoph

In diesem Sinne << BLEIBEN SIE ALLE GESUND >>>


Blog-Quellen: Meine medizinischen Lehrbücher, Fachliteratur, ärztliche Zeitschriften (und teilweise „Wikipedia und Medien“)

Blog-Artikel „CORONA-VIRUS…versus Grippe: FAKTEN“ veröffentlicht am 12.3.2020…seither fast täglich immer wieder aktualisiert…