CORONA sollte eigentlich endlich in wenigen Monaten vorbei sein, so die Hoffnung vieler Deutscher. Wissenschaftler bezweifeln jedoch, dass die Pandemie im Frühjahr 2022 überstanden ist. Immer neuere, gefährliche Virus-Varianten – wie derzeit „OMIKRON“- und auch schon „Nachfolger“ – tauchen auf.


HIER FOLGT NUN TEIL 7:

,,Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels”…

17.01.2022: ,, Wegen der hohen Inzidenzen durchlaufen wir zurzeit noch eine kritische Phase”, sagt Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) in Bremen. ,,Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels”, betont Zeeb.
,,Der derzeitige Anstieg wird in eine andere Phase der Pandemie münden.” Davon geht auch der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit von der Universität Hamburg aus.
,,In Großbritannien bricht die Omikron-Welle gerade in sich zusammen. Das kann man mit etwas Verzögerung auch hierzulande erwarten. Es gibt bisher keine Daten, die gegen dieses Szenario in Deutschland sprechen würden.”

Wann wird dieser Scheitelpunkt voraussichtlich erreicht sein?

  • Die Experten rechnen noch mit hohen Inzidenzen noch für Januar und Februar. ,,Basierend auf de Daten aus anderen Ländern und unseren Maßnahmen in Deutschland könnte diese Welle in ein oder zwei Monaten überstanden sein”, sagt Schmidt-Chanasit.
  • ,,Hinzu kommt dann ab dem Frühjahr die starke Saisonalität des Virus. Die hat einen sehr starken Einfluss auf das Infektionsgeschehen – unabhängig von der Virusvariante.” © gie/aerzteblatt.de

Januar 2022: Corona-Impfung, PCR-Tests, fallende Inzidenzen und im Sommer 2022 wird vielleicht endlich alles gut: Unser Leben ist zur Warteschleife geworden: Ein noch fernes Ziel mit Datum würde uns alle besänftigen…

Die Bundesregierung nannte schon früh das Ende des Monats März 2022 als wichtige Marke auf dem Weg zur Herdenimmunität: Achtzig Prozent sollte die Impfquote dann doch mindestens betragen.

Nun wird dieses Ziel wohl nicht erreicht – also weiter warten, als hätte man nicht schon längst zu oft und viel zu lange gewartet: Zum Beispiel auf neue Ministerpräsidentenbeschlüsse, dass die Inzidenzwerte und Reisebeschränkungen endlich fallen, auf die erste Impfung, die zweite und schließlich die dritte Impfung, auf die unbeschwerten Treffen mit Freunden, die Wieder-Öffnung all unserer alten liebgewordenen Einrichtungen…

ZUNÄCHST EIN KURZES RESÜMÉE:
Wie alles begann:

  • Bis zum Jahre 2020 kannte man beim Menschen bereits sechs verschiedene Coronaviren, dieses neue Coronavirus ist jetzt das siebte. Sie alle lösten bisher – in unterschiedlichen Schweregraden – immer schwere Erkrankungen der Atemwege aus. Das SARS-Virus wurde im Jahr 2002 das erste Mal beobachtet und es ist seit 2003 (bis 2020) nicht mehr aufgetreten.
  • Auch in Deutschland stiegen 2020 zunächst die Fallzahlen initial sehr schnell an. Während der Sommermonate 2020 war dann das Virus in den meisten europäischen Ländern mehr oder weniger unter Kontrolle und breitete sich nur noch auf niedrigem Niveau aus.
  • Die Infektionszahlen in Nord- und Südamerika, in Afrika und auf dem indischen Subkontinent aber – nahmen damals schon rasant zu. Ab dem Spätsommer 2020 beschleunigte sich dann auch in Deutschland der Anstieg der Übertragungen.
  • SARS-CoV-2: Seit Jahresbeginn 2021 kommt es weltweit nun vermehrt zu Ansteckungen mit verschiedenen neueren Varianten des ursprünglichen Virus.

Diese neueren Mutationen scheinen deutlich schneller übertragbar zu sein. Nach einem Anstieg der Neuinfektionszahlen in Deutschland im Frühjahr 2021 gingen die Fallzahlen von Ende April bis Juli zunächst deutlich zurück. Dann stiegen die Zahlen wieder an, bis sie im Frühherbst 2021 kurz stagnierten – um dann in einem bisher beispiellosen Tempo in die Höhe schnellten. Von Anfang Dezember 2021 bis zum Jahresende ging die Inzidenz leicht zurück. Ein Auf und Ab der Inzidenzen war die Folge. Zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 waren die aufgrund des neuartigen Coronavirus gemeldeten Erkrankungs- und Todesfälle zunächst ebenfalls schnell angestiegen. Die Meldungen kamen weltweit aus unterschiedlichen Regionen.

  • Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 wurde dann benannt nach seiner Fähigkeit, das schwere akute respiratorische Syndrom auslösen zu können (Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2).
  • Die Krankheit wird durch Inhalation oder Kontakt mit infizierten Tröpfchen übertragen und weist nach derzeitigem Kenntnisstand eine Inkubationszeit von 2 bis 14 Tagen auf.
  • Das neue SARS-CoV-2 verbreitet sich nun auch deutlich schneller als seine beiden Vorfahren, das SARS-CoV-1 und das bekannte „Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus“ (MERS-CoV).
  • Mittlerweile haben sich weltweit zudem zahlreiche Corona-Varianten (Mutanten) verbreitet.

Wir stehen vor einem Virus, das derzeit nicht behandelbar ist. Es gibt zwar bereits Überlegungen und Anstrengungen zu möglichen Impfstrategien. Das wird aber nur denjenigen helfen, die noch nicht infiziert sind. Das heißt, die Behandlung beschränkt sich darauf, die Symptome zu lindern, also starke fieberhafte Reaktionen mit fiebersenkenden Medikamenten zu dämpfen, den Kreislauf unterstützen und wenn das Atmen schwerfällt, gibt man Sauerstoff.
Sonst kann man nur Hoffen


13.01.2021:
Das RKI zählte am Beginn der Coronapandemie schon über 7,74 Millionen nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 und insgsamt über 115.000 Todesfälle in Deutschland.

Anm.: RKI zählt unterschiedliche Todesfälle als Corona-Tote: Das RKI zählt – laut Angaben einer Sprecherin – als Corona-Todesfälle alle Menschen, die mit einer COVID-19-Erkrankung in Verbindung stehen. Dazu gehören erstens Menschen, die (direkt an der Erkrankung) gestorben sind („gestorben an“). Und zweitens die Patienten mit anderen Grundkrankheiten, die mit COVID-19 infiziert waren und bei denen sich nicht klar nachweisen lässt, was letzten Endes die Todesursache war („gestorben mit“).


21.01.2022: Heute sind es – ein Jahr später:

Quelle: Our World in Data:
Todes-Fälle insgesamt: 342 Mio.Todesfälle: 5,57 Mio.

„WIR SCHAFFEN DAS…?“

Es geht uns derzeit hauptsächlich um einen effektiven, leistungsfähigen „Öffentlichen Gesundheitsdienst“. Das RKI leistet an zentraler Stelle schon entscheidende Arbeit, aber die derzeit völlig erschöpften Gesundheitsämter brauchen vor Ort zeitnah unbedingt noch mehr deutliche Unterstützung und stärkere Allianzen im Bund und den Ländern.

Deutschland geht 2022 in ein herausforderndes drittes Corona-Jahr- nun unter neuer politischer Führung von drei Parteien – die unterschiedlicher nicht sein könnten.


  • Der Virologe Prof. Dr. med. Hendrik Streeck (*1977) – seit 2019 tätig am Institut für Virologie am Universitätsklinikum Bonn – zeigte sich zum Jahresanfang 2022 mit Blick auf die drohende fünfte Welle vorsichtig optimistisch: „Deutschland hat Glück, dass die anderen Länder uns voraus sind. Wir können sehen, was dort passiert und uns darauf einstellen“… erklärte der 44-Jährige.
  • Streeck gehört nun aktuell dem Corona-Expertenrat* an, der die Ampel-Regierung in ihrer Corona-Politik beraten soll. Für 2022 prognostiziert Streek vor allem im Sommer 2022 Besserung. Allein schon durch die dann wieder steigende, sommerlich warmen Temperaturen würde die Anzahl der Neuinfektionen wohl sicher wieder (wie letztes Jahr) deutlich zurückgehen.
  • Es wird nach zwei Jahren nun dringend Zeit, die Coronakrise stärker in ihren globalen und überdauernden Dimensionen zu begreifen und die Maßnahmen und Strukturen nicht nur für eine aktuelle Welle, sondern absolut nachhaltig zu gestalten.
  • (Anm.: Dem neuen *Corona-Expertenrat der Bundesregierung gehören z.B. die Virologen Christian Drosten, Hajo Zeeb und Hendrik Streeck, sowie 17 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an.)

Hajo Zeeb, Experte für Evaluation und Prävention am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, hat in dieser Hinsicht ein ganzes Paket an Vorschlägen:
Er attestierte eine nicht mehr länger „tragbare“ Dauerbelastung der Krankenhäuser – und fordert neue, schnell aktivierbare Einrichtungen. Adressat ist hier nun die neue Ampel-Koalition in Berlin.
(Anm.: Prof. Dr. med. Hajo Zeeb (*1963) – (MSc) – Leibniz – Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) in Bremen –  leitet seit Januar 2010 die Abteilung Prävention und Evaluation.)


Experte Zeeb fordert neues Maßnahmen-Paket der Ampel.

Insofern müssten zunächst schnell Wege gefunden werden, die Krise aus den Krankenhäusern herauszuhalten, indem die wichtigsten Funktionen der primären gesundheitlichen Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung entschieden gestärkt werden. Eine hohe Kapazität zum Testen und Kontakt-Nachverfolgung ebenso wie für das schnelle und massenhafte Impfen muss vorhanden und jederzeit abrufbar sein. Ärztliche Impfpraxen, Impfzentren und weitere Impfanbieter, dabei insbesondere multiprofessionelle mobile Impfteams (mit Kenntnis der lokalen Bedingungen), werden im Jahr 2022 und weit darüber hinaus dringend gebraucht.

Ein hoher Immunitätsgrad in der Bevölkerungbesser durch Impfung als in Folge einer Erkrankung – ist der Schlüssel zum Übergang in die Endemie, in der wir ohne Lockdown, sondern – wenn nötig – mit lokalen gezielten Maßnahmen auskommen. LEIDER SIND WIR DERZEIT NOCH NICHT SOWEIT!


Rückblick auf das Jahr 2021 und Vorschau auf das Jahr 2022

  • Die Bekämpfung der Corona-Pandemie war das beherrschende Thema und wird auch das beherrschende Thema in naher Zukunft bleiben.

Pandemie: Die weltweite Ausbreitung: Breitet sich eine Krankheit nicht nur regional, sondern über Länder und Kontinente hinweg aus, sprechen Experten von einer Pandemie. Eine typische Krankheit, die immer wieder pandemische Ausmaße annimmt, ist die Grippe. An der Spanischen Grippe von 1918 starben mit 25 bis 50 Millionen Toten mehr Menschen als im 1. Weltkrieg. Auch die Schweinegrippe löste im Jahr 2009 eine Pandemie aus.

Endemie =die ständige Bedrohung: Eine Krankheit, die in bestimmten Regionen regelmäßig auftritt, wird als endemisch bezeichnet. Bei einer Endemie bleibt die Zahl der Erkrankungen über die Zeit relativ konstant. Sie ist höher als in anderen Gegenden, nimmt im Laufe der Zeit aber nicht weiter zu. In einem gewissen Zeitraum erkranken ungefähr immer gleich viele Menschen neu. Ein typisches Beispiel ist die Malaria, an der jedes Jahr über 300 Millionen Menschen weltweit – meist in den Tropen – immer wieder erkranken.

Bereits im Mai 2020 ging die Weltgesundheitsorganisation (WHO), davon aus, dass das Coronavirus zu einem endemischen Virus werden könnte. Die Delta- und Omikron-Varianten haben seitdem gezeigt, wie anpassungsfähig das Virus ist: Ganz ähnlich der Grippe.
Das bedeutet, dieses VIRUS ist in der Welt, wir müssen in bestimmten Erdregionen lernen, damit für immer zu leben. Verschwinden wird es ziemlich sicher nicht mehr.


Omikron: Die besonders ansteckende Mutation, aber ist sie auch gefährlicher?

  • Sorge bereitet jedenfalls aktuell die neue Variante OMIKRON („Omicron“ im Englischen) – die im neuen Jahr 2022 nun auch in Deutschland sich rasant verbreitet.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Risiko an dieser neuen Corona-Variante zu erkranken als „sehr hoch“ ein.
  • Omikron gilt als wesentlich ansteckender, als alle bisher bekannten Varianten und ist laut Virologin Sandra Ciesek in der Lage, auch das Immunsystem Geimpfter und Genesener komplett „auszutricksen“… 
  • (Anm.: Prof. Dr. Sandra Ciesek (*1978) ist eine deutsche Medizinerin und Virologin. Sie ist Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt sowie Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität.)

Mildere Verläufe – und trotzdem kein harmloses Erkältungsvirus? Virologen hoffen und können dennoch nicht entwarnen:

Erst ein gutes halbes Dutzend neuer Studien mit klinischen Daten sind im Laufe der vergangenen Tage öffentlich geworden, die alle in eine Richtung deuten:
Omikron kann zwar genauso krank machen wie Delta, das allerdings seltener. Zudem erkranken weniger Infizierte nach einer Ansteckung mit Omikron an Covid-19, wenn, dann aber nicht so schwer, dass sie klinisch behandelt werden müssten.

Damit gibt es für die Wissenschaftler gute Gründe anzunehmen, dass das Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf – jedenfalls gilt das für Geimpfte – geringer ist, als etwa bei der aktuell in Deutschland noch dominierenden Delta-Variante. Trotzdem gibt es von fast keinem Experten Entwarnung. (Quelle: 23.12.2021: – FAZ: https://www.faz.net/aktuell/wissen/omikron…)

Die OMIKRON-Variante wird wohl die Pandemie deutlich erneut verlängern…

30.12.2021: OMIKRON: In einer Reihe von Ländern wie den USA, Großbritannien, Israel, Frankreich und Italien sei aktuell ein „sehr schneller An­stieg der Inzidenz“ zu beobachten, erklärte die WHO weiter. Das Risiko einer erneuten Infektion mit Omikron sei – im Vergleich mit Delta – wohl um das Fünffache erhöht. Dieser rasante Anstieg sei „wahrscheinlich“ auf eine Kombination aus dem über die Zeit abnehmenden Schutz durch Impfung oder Genesung sowie der deutlich gestiegenen Übertragbarkeit der Omikron-Variante zurückzuführen. Bei den beobachteten Fällen handele es sich derzeit wohl tatsächlich vor allem „um junge Leute mit guter Gesundheit in Ländern mit einer hohen Impfquote“, sagte Catherine Smallwood von der WHO-Europadirektion. (© afp/aerzteblatt.de)

ISRAEL-NEWS: Die Omikron-Variante führt aktuell im Januar 2022 in Israel zu rasant ansteigenden Infektionszahlen. Ein führender Gesundheitsberater der Regierung hat bereits errechnet, dass sich innerhalb der kommenden drei Wochen jeder dritte Israeli mit dem Coronavirus infizieren könnte. Im Gesundheitsministerium scheint man nun darauf zu hoffen, dass auf diesem Weg die Herdenimmunität erreicht werden könnte. Um die negativen Folgen abzufedern, ist zu Wochenbeginn die vierte Impfung für alle über Sechzigjährigen nun bereits freigegeben worden. Die vierte Dosis sollen nun die Älteren frühestens vier Monate nach der dritten bekommen können.
Die Warnungen von Premierminister Naftali Bennett waren in den vergangenen Tagen immer eindringlicher geworden. Von einem „Sturm“ sprach er, oder einem „Tsunami“, der sich im Januar 2022 vor Israel aufbaue. (Quelle:  https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-omikron-impfung-herdenimmunitaet-1.5500367)


Kurzes Resümee…
Zwei Jahre Corona:

  • Es fehlt noch immer eine Wunderpille gegen dieses Virus. Ja, es gibt zwar Medikamente, aber ihre Wirksamkeit ist deutlich begrenzt. Dabei hat die Forschung schon Anfang 2020 – als alles begann – sofort den Turbo-Gang angeworfen… weltweit und auch in Deutschland. Das sofortige Managen der Symptome ist auch heute noch immer entscheidend für das Überleben der Covid-19-Patienten auf der Intensivstation.

05.12.2021: Weltweit wichtige Beiträge kamen bisher aus deutscher Forschung:

Der PCR-Test und der BioNTech-Impfstoff kamen aus Deutschland:

  • Der erste zugelassene PCR-Test kam aus dem Labor von Christian Drosten an der Berliner Charité.
  • Clemens Wendtner aus München hat beim *Webasto-Ausbruch Infektionen durch Menschen ohne Symptome genau dokumentiert, ein ganz wichtiges Argument für die späteren AHA-Abstandsregeln.
  • Andreas Greinacher konnte an der Universität Greifswald die Ursache der sehr seltenen Hirnvenenthrombosen bei der AstraZeneca-Impfung aufklären. (Anm.: Prof. Dr. med. Andreas Greinacher (*1959) ist Leiter der Abteilung für Transfusionsmedizin an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.)

Anm.: Die Firma *Webasto, ein Autozulieferer aus der Nähe von München: Am Dienstagmorgen (19. Januar 2020) reiste – aus China – eine chinesische Mitarbeiterin (die wohl das Virus in sich trug – ohne es zu bemerken) mit dem Flieger aus China – für einen Workshop zum Firmensitz ins bayerische Stockdorf. Alle Mitarbeiter im Stockdorfer Unternehmen fühlten sich zunächst gut, mehrere Tage lang. 4 Tage später am Wochenende flog die Mitarbeiterin dann zurück nach China. Dort wurde sie positiv getestet. Diese informierte sofort die deutsche Firma: Mehr als 200 bereits schon angesteckte Kontaktpersonen in der deutschen Firma mussten daraufhin sofort in Quarantäne.

Diese waren wohl damals eine der ersten Corona-Infizierten in Deutschland…

EXCELLENTE FORSCHUNG AUS DEUTSCHLAND:

„Deutsche Forscher waren – von Anfang an – auch an vielen internationalen Projekten beteiligt.

  • Die meisten Corona Projekte in Deutschland waren also international angelegt, und wenn man sich die Publikationen etwa in Nature oder dem New England Journal of Medicine ansehe, dann zählten deutsche Forscherinnen und Forscher im europäischen Vergleich immer noch absolut zur Spitzengruppe…“ meint Vehreschild.

  • „Einfach auch dadurch, dass hier sehr viel Grundlagenforschung vorher schon gelaufen ist und dass wir uns in hervorragender Weise auch an klinischen Studien beteiligt haben: Beispiele: Monoklonale Antikörper wie: Tocilizumab oder das alt bekannte Remdesivir und auch andere neue Medikamente, die ja auch alle in Deutschland mit erforscht worden sind.“

  • Prof. Dr. Maria J.G.T. Vehreschild (*1979) – Infektiologin – ist eine deutsche Ärztin und Hochschullehrerin an der Universität Köln und Frankfurt. Sie ist Teil des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI)

  • Prof. Dr. Jörg Janne Vehreschild ist ebenfalls Infektionsforscher. der auch an den Universitätskliniken Köln und Frankfurt arbeitet. Er meinte: „Aus der deutschen Wissenschaft, d.h. aus Deutschland kommt auch z.B. der BioNTech-Impfstoff, der zuerst einer der ganz wichtigen Beiträge weltweit gewesen ist. Insofern glaube ich, dass insgesamt der Beitrag der deutschen Forschung und Wissenschaft – von Anfang an – ausgesprochen hervorragend gewesen ist.“ (Quelle: XING)


Weltärztebund zur aktuellen Corona-Pandemie

„Wir sind in einer Dauer-Welle“

„Wir werden uns darauf einrichten müssen, dass wir auf noch sehr lange Zeit mit diesem Virus leben müssen“, sagte Frank Ulrich Montgomery vom Weltärztebund im Dlf. Durch die Einhaltung der Maßnahmen könne man dafür sorgen, dass die Gesundheitssysteme dauerhaft mit dem Infektions-Geschehen klar kämen.( Dlf=Deutschlandfunk) 

01.10.2021: Der Virologe Christian Drosten hält die derzeitige Beruhigung der bundesweiten Corona-Infektionszahlen im Herbst 2021 nur für ein vorübergehendes Phänomen. Es sei bereits jetzt schon zu sehen, dass in ostdeutschen Bundesländern die Inzidenz offenbar nun wieder Fahrt aufnehme. „Ich denke, da deutet sich jetzt schon die Herbst- und Winterwelle an, die wir im November/Dezember 2021 und neuen Jahr 2022 leider wohl wieder sehen werden“, so Drosten. Und – wie immer – er hatte recht behalten.


FAKE NEWS

Frank Ulrich Montgomery im Gespräch mit Tobias Armbrüster, Moderator im Dlf (Deutschlandfunk):

Tobias Armbrüster: Was sagen Sie denn zu diesen Massen-Demonstrationen, die wir da auf den Straßen derzeit immer wieder von Coronaleugnern /Impfverweigerern erleben, die ja auch offenbar noch immer weiter anwachsen und immer mehr Zulauf finden? Was sagen Sie zu diesen Anti-Corona-Maßnahmen-Demonstranten?

Montgomery: Da stockt mir manchmal der Atem ob der geringen Intellektualität – ich will es wirklich vorsichtig ausdrücken –, der Argumente, die dort gebracht werden: Das ist ja ein krudes Sammelsurium von Verschwörungstheorien, von Realitätsverweigerern. Ich würde es auf gut Hamburgisch sagen, von verrückten Idioten. Sie haben ja das Recht zu demonstrieren, dagegen will ich gar nichts sagen, sie sollen auch ihre Meinung laut sagen können, nur man darf ihnen nicht zuhören und vor allem nicht folgen… (Seit 2011 ist Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery (*1952) Präsident des Ärzteverbandes und auch des Weltärzteverbandes).


Prognose des Weltärzte-Präsidenten:

Montgomery vermutet, dass das Coronavirus noch Jahrzehnte bleibt: Trotz sinkender Infektionszahlen…
Der Präsident des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery sagte, er rechne nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Virus-Pandemie. Wahrscheinlich wird es genauso sein – wie bei der Grippe (INFLUENZA). Alle Jahre wieder…

CORONA BLEIBT: DIE DAUERHAFTE INFEKTIONSWELLE?

Deutschlands Virologen, seit Monaten im Fokus der Öffentlichkeit, debattierten noch im Frühjahr 2021 über die Begrifflichkeit. Der Bonner Virologe Hendrik Streeck, Verfasser der Heinsberg-Studie, vermeidet zum Beispiel die Bezeichnung „zweite oder dritte oder vierte Welle“. Er sprach im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von einer „Dauerwelle, die immer wieder hoch- und runtergeht“. Diese Einschätzung teilt – wie gesagt – auch der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery. (25.05.2021)



Schon historisch?
Bisherige CORONA-LOCKDOWNS in Deutschland:

  • 1. Welle: März/April /Mai 2020 – mit Höhepunkt im April 2020. Der erste Lockdown wurde am 16. März 2020 beschlossen und trat am 22. März 2020 in Kraft. Es gab keine Ausgangssperre, sondern unter anderem vor allem Kontaktverbote. Am 15. April 2020 gab Angela Merkel bekannt, das Kontaktverbot bis Anfang Mai 2020 zu verlängern. Der erste Corona-Lockdown in Deutschland endet mit den ersten Lockerungen nach sieben Wochen am 4. Mai 2020.
  • 2. Welle: Aufgrund der im Herbst 2020 immer schneller steigenden Infektionszahlen wurde dann am 02. November 2020 der sogenannte „Lockdown Light“ in Deutschland ausgerufen. Die Gastronomie war u.a. bereits mit dem „Lockdown Light“ am 2. November 2020 geschlossen worden. Weihnachten/Silvester im Lockdown…
  • 3. Welle: Januar/Februar/März/April 2021 Am 06. Januar 2021 gab die Bundesregierung dann den dritten „harten“ Corona-Lockdown für Deutschland bekannt… mit Höhepunkt der Erkrankungsfälle im Februar/März 2021 – Die bisherige Maßnahmen des zweiten Corona-Lockdown in Deutschland blieben 4 Monate lang bis zum 18. April 2021 bestehen. 
  • 4. Welle: Ende August 2021 Die vierte Corona-Welle hat – laut Robert Koch-Institut – begonnen – anders als 2020 können sich nun aber nun 2021 alle Menschen – zunächst ab 12 Jahren , demnächst auch jüngere Kinder – mit Impfungen schützen.
  • 27. Oktober 2021: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen nimmt weiter extrem zu, die Inzidenz kletterte – wie wir alle wissen – zunächst im Herbst auf über 100November/Dezember 2021 lag sie schon unfassbar bei fast 450… danach sanken die Inzidenz-Zahlen wieder langsam.. um im neuen Jahr 2022 wieder anzusteigen?

  • Deutschland befindet sich laut RKI zum Jahresende noch in der vierten Welle. Und sie trifft vor allem Jüngere und Ungeimpfte. Gleichzeitig nehme die Verbreitung auch unter den mittleren Altersklassen zu, hieß es im RKI-Wochenbericht. Ins Krankenhaus kämen dann in der Regel vor allem die noch Ungeimpften.
  • Ein Grund für die hohe Zahl der Ansteckungen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen könnte aber auch die mangelnde Impfbereitschaft sein. 
  • Die Älteren mit dem höchsten Risiko für schwere Covid-19-Verläufe sind größtenteils schon geimpft und zunächst geschützt: Diese könnten sich aber erneut – nicht nur aus Unachtsamkeit – leicht wieder anstecken (Impfdurchbrüche).
  • Impfdurchbrüche: Unter dem Begriff versteht man Fälle, bei denen Menschen sich trotz vollständiger Impfung mit dem Coronavirus infizieren und daran erkranken, also Krankheitssymptome der Infektion zeigen.
  • Wenn die Immunität – wie bekannt – einige Monaten nach der Impfung sinke und dann nicht „geboostert“ werde…entsteht so ein dauerhafter Circulus Vitiosus – eine Abwärtsspirale auch Teufelskreis genan:t.
  • Anm.: „Circulus vitiosus“: In der Medizin versteht man darunter einen Zustand, bei dem sich krankhafte Zustände beziehungsweise Erkrankungen einer Person gegenseitig negativ beeinflussen. Dadurch verschlechtert sich ihr Allgemeinzustand zunehmend. Man spricht auch von einem Teufelskreis, wenn sich durch eine Behandlung – der einen Krankheit – die andere dabei immer weiter sich verschlimmert.
  • Omikron gilt als ansteckender als alle bisher bekannten Varianten und ist laut Virologin Sandra Ciesek in der Lage, auch das Immunsystem Geimpfter und Genesener auszutricksen.

GRIPPE? WARNUNG VOR „TWINDEMIC“: Covid-19 plus „Influenza“ oder auch Covid-19 plus RSA (das Respiratorische Synzytial-Virus). Viruswelle im Doppel- oder Dreierpack?

  • FAZ – 01.10.2021: Ein bedrohliches Phantom einer vierten Corona-Welle zeige schon deutliche Spuren: Die Koinfektion oder Doppelinfektion. Covid-19 plus Influenza oder auch Covid-19 plus *RSA, das Respiratorische Synzytial-Virus, das vor allem für kranke Kleinkinder und Säuglinge durchaus gefährlich werden kann. Aber auch Erwachsen liegen derzeit damit – schwer erkrankt – in der Klinik.
  • Alle gemeinsam haben diese Erreger den Ansteckungsmodus: Sie kommen über die Atemwege in den Körper. (AHA!!)
  • Und besonders gefährdet sind ungeschützte Risikopersonen mit geschwächtem Immunsystem.
  • Im „Control Covid“-Papier greift das RKI das Szenario auf, das sich mit dem Beginn des Herbstes derzeit in einigen Teilen der USA abzuzeichnen scheint: „Twindemic“ wird es dort genannt – eine Infektion mit gleichzeitig zwei unterschiedlichen Erregern.
  • THE WORST CASE.? Ende Dezember 2021 ist hiervon jedenfalls noch nichts zu bemerken... jedenfalls scheint zumindest die GRIPPE-Welle – wie letztes Jahr – bisher weitgehend ausgeblieben zu sein.

Anm.: *RSA (das Respiratorische Synzytial-Virus) = Das Respiratorische SynzytialVirus (kurz RS-Virus oder RSV) ist ein weltweit verbreiteter Erreger von teilweise schweren Erkrankungen der oberen und unteren Luftwege vor allem bei Kindern. Aufgrund der derzeit nicht absehbaren epidemiologischen Entwicklung der RSV-Saison (Im Winter) könne eine län­ger als fünf Monate dauernde Prophylaxe mit Palivizumab erforderlich sein, heißt es in einer gemeinsa­men Erklärung der Fachgesellschaften. (Anm.: Palivizumab ist ein „monoklonaler Antikörper“, der zur Krankheitsprävention von Respiratory-Syncytial-Virus-Infektionen auch bei Kindern eingesetzt wird.)

Fällt die Grippe 2021/22 erneut wieder aus?

Winterzeit ist Erkältungszeit. Es ist aber auch die Zeit der Influenza, auch bekannt als „die Grippe“, die zwischen der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai) seit Jahren in unseren Breitegraden seit Jahrzehnten wütet. Eigentlich… Durch die strengen Corona-Hygienekonzepte war diese in der vergangenen Saison 2020/21 so gut wie gar nicht im Umlauf. So sieht es in diesem Winter fast genauso aus – wie im letzten Jahr 2020 – fällt die Grippe-Welle erneut wieder aus?


DER CIRCULUS VITIOSUS:
EIN AUF-UND-AB?

ACH JA…DIE ÜBLICHE ERKÄLTUNG…die gibt es auch noch…nicht vergessen…

  • Sie ist jährlich in den Wintermonaten also auch noch da, doch VORSICHT: „GRIPPALER INFEKT“: Erkrankte mit „Infektionen der oberen Atemwege“ waren bisher zwar immer noch meistens eher von „Erkältungsviren“ wie Parainfluenza–, Rhino-, Adeno- oder andere Viren betroffen…

DAS WIRD NUN IN ZUKUNFT ABER IMMER DIE BANGE FRAGE SEIN:

Kann sich nun auch hinter einer „normalen“ Erkältung nicht auch – mit zunehmender Wahrscheinlichkeit – eine Erkrankung durch SARS-CoV-2 mit grippeähnlichen Symptomen dahinter „verbergen“ ?

TEST…TEST…TEST…

  • Daher müssen ALLE betroffenen Mitbürger bei grippalen Symptomen – unbedingt und mehr als auch sonst – sich im „vermuteten“ Krankheitsfalle (d.h. bei Symptomen) z.B. bei ihrem Arzt testen lassen, ihr Verhalten anpassen, um nicht enge Kontaktpersonen evtl. anzustecken. Man muss nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Menschen schützen…
  • „…und im Herbst/Winter erwarten uns Corona-Anstiege, die bei weitem über dem jetzigen Niveau liegen“  – Zitat: Die sagte damals noch im September 2020 Prof. Dr. med. Hendrik Streeck (*1977) – Damals aber gab es noch keine Corona-Impfungen…

Und er hatte damals recht…wie wir heute wissen… wie es wohl nun aktuell im Herbst/Winter 2021/22 – wo bisher erst etwas über 70% der Gesamt­Bevölkerung in Deutschland komplett (2x) geimpft bzw. geboostert worden sind – aussehen wird – und Durchbruch-Infektionen drohen?

Geimpft, Genesen oder Getestet


30.12.2021: NRW: Corona-Schutzverordnung –

In NRW gelten derzeit auch für Geimpfte strenge Kontaktbeschränkungen. Welche Corona-Regeln muss man wo beachten? Wann gilt 2G, 2G+ und 3G? Ein Überblick.

In NRW gelten seit Donnerstag (30.12.2021) neue Corona-Regeln. Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung müssen sich auch Genesene und Geimpfte an Kontaktbeschränkungen halten. Private Treffen sind nur noch mit maximal zehn Menschen erlaubt. Für Sport in Innenräumen und Schwimmbäder gilt die 2G-plus-Regel, auch für Menschen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben. Allgemein gilt nun: Ein Schnelltest-Nachweis darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test 48 Stunden. 

2G, 2G+ und 3G – was steckt hinter diesen Regeln?

  • 2G: Zutritt oder Teilnahme nur für Genesene und Geimpfte
  • 2G+: Zutritt oder Teilnahme nur für Genesene und Geimpfte mit Test (maximal 24 Stunden alter Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test)
  • 3G: Zutritt oder Teilnahme für Genesene, Geimpfte und Getestete (maximal 24 Stunden alter Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test)

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/corona-lockdown-regeln-nrw-100.html

WEITERES IST HIER IM LINK NACHZULESEN.

Die neue „Glücksformel“ ist jedoch hier wohl noch nicht gefunden…


Nach wie vor unbedingt WICHTIG und sinnvoll: Impfen, Maske tragen und Abstand halten

  • Intensivmediziner/innen in Deutschland rechnen für Herbst und Winter wieder verstärkt mit Menschen mit diversen Atemwegserkrankungen.
  • „Durch das Tragen von Masken und die anderen Regeln war die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Grippe und anderen viralen Krankheitserregern während der Corona-Zeit verschwindend gering“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, der Deutschen Presse-Agentur.
  • Marx rief erneut zum Wahrnehmen der Impfangebote gegen Covid-19 auf: „Ich weiß nicht, woher dieses Wir-haben-es-geschafft-Gefühl mancher Menschen kommt, wo wir doch so viele noch nicht geimpft haben.
  • Zu glauben, dass man die Impfung nicht brauche, weil schon so viele geimpft seien, ist ein absoluter Trugschluss“, sagte Marx, der Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen ist.
  • Von der Impfbereitschaft und vernünftigem Verhalten mit Vorsicht, Abständen und Maske hänge die Zahl der Neuinfektionen ab… und ein neuer Lockdown.

Pandemie gemeinsam eindämmen?

„Mediziner rechneten bereits damit, dass die Zahl der Menschen, die das Coronavirus haben und es gar nicht merken, – bis zehnmal höher liege als die offizielle Zahl“… sagte Armin Laschet (Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen) noch im Herbst 2020 in einer Bürger-Fragestunde des Radiosenders WDR 2.

RKI-Präsident Lothar Wieler: „Es könnte wohl bis über „drei Jahre“ dauern, bis die Pandemie weltweit vielleicht wirklich eingedämmt werden könne. In den nächsten Wochen sei jedoch bereits zu sehen, ob das Wachstum der Zahlen bereits deutlich verlangsamt werden konnte – oder nicht“ … das war ja nun im Mai/Juni 2020 der Fall…bis auf einige „Hot-Spots“. die noch immer mal wieder aufflammten aus Sorglosigkeit oder Ignoranz der Querdenker etc.…oder in „Fleischfabriken“ oder Ähnlichem wie bekannt …

… aber schlimmer geht immer, die damaligen Corona-Erkrankungsdaten stiegen nach den schönen Sommermonaten – nun im Winter 2020/21 wieder auf ungeahnte Höhen…

Infektionstreiber waren schon damals zusätzlich sicher – noch in den späten Herbst-/Wintermonaten 2020/21 – die „Fake-News“ verbreitenden Corona-Leugner, die zu tausenden – dicht an dicht – in den Städten Deutschlands – ohne Schutz-Masken – johlend durch die Städte zogen…
dazu mehr unter: 3. Fake-News (am Ende dieses Artikels zum Anklicken)

Alles, was momentan generell empfohlen wird, hilft die Ausbreitung zu reduzieren und die Pandemie zu verzögern („Flattening the curve“), damit unser Gesundheitssystem damit fertig wird.


Mittlerweile glaubt kaum noch ein Politiker mehr an das Märchen vom mündigen Bürger, der ohne restriktive Verbote (mit Strafandrohung) die Öffentlichkeit selbstbestimmt meidet und damit auch den bisher gewohnten gesellschaftlichen Kontakt freiwillig aufgibt. Das haben wir nun alle akzeptieren müssen…

Corona wird aktiv und passiv auf Dauer unser Leben verändern. wenns hart auf hart kommt, dann folgt eben wieder… Home-Office, Home-Schooling…Wir bleiben trotz allem in „Gedanken“ zusammen, mit unseren Liebsten, unseren Familien, Freunden…das Miteinander ist das, was zählt. Uns gegenseitig schützen… Du und ich… wir sind alle ein WIR…


Prof. Dr. Kekulé (Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg):

Das Glockenprinzip – wie es war und wohl wieder in Zukunft sein wird… ein Auf und Ab.


Die von Gauß gefundene glockenförmige Kurve der Normalverteilung ist die wichtigste Wahrscheinlichkeitsverteilung. Die Normal- oder Gauß-Verteilung (nach Carl Friedrich Gauß) ist in der „Wahrscheinlichkeitsrechnung“ (Stochastik) ein wichtiger Typ stets gleicher  Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Basierend auf der Gauß-Verteilung hatten Forscher im Frühjahr 2020 die zeitliche Entwicklung der Infektionszahlen und Sterberaten im Zuge der COVID-19-Pandemie prognostiziert und so geschah es auch:

Das Corona-Infektionsgeschehen scheint wirklich einer Gauß`schen-Verteilung zu folgen:
In ihrem Modell gingen die Forscher davon aus, dass sich der zeitliche Verlauf der Corona-Neuinfektionen und Sterberaten durch die glockenförmige Gauß-Verteilung beschreiben lässt. Die Annahme beruht auf Daten zur zeitlichen Entwicklung, die auch bei früheren Epidemien mit anderen Erregern beobachtet wurden
.

(Anm.: Das wissenschaftliche Genie „Johann Carl Friedrich Gauß“ (1777-1855) war ein deutscher Mathematiker, Statistiker, Astronom und Physiker aus Braunschweig)

Die weitere Entwicklung der Corona-Epidemie in Deutschland sah Professor Alexander Kekulé damals (16.4.2020) noch vorsichtig optimistischer. „Wir hatten zunächst keine andere Wahl als den mehr oder weniger vollständigen Lockdown“, erklärte damals der Virologe. Niemand ahnte damals, was die nahe Zukunft noch bringen würde.


  • Jeder Schritt in Richtung „Lockerung“ ist im Grunde genommen derzeit immer noch gefährlich und immer ein Schritt ins Unbekannte. Experten betonen immer wieder, dass man schon wieder erneut am Anfang der Pandemie stehe – und dass es immer noch eine beträchtliche Dunkelziffer bei den Infizierten gebe.
  • Und es gibt unverändert eine gefährliche Ignoranz sehr vieler Menschen, die diese Gefahr negieren…aus Unwissenheit oder Dummheit, das ist hier die Frage…wie hier in Düsseldorf zu beobachten ist: Viele – nicht nur junge Menschen – tragen keine Masken, tummeln sich ohne Abstand in Gruppen am Rheinufer oder in der Altstadt.. die Ordnungsbehörden sind völlig überfordert…
  • Die Zahlen stiegen schon wieder bereits im Herbst/Winter 2020/21 auf ungeahnte Höhen…die Konsequenz war – wie wir heute wissen – ein erneuter harter Lockdown… danach kamen wir langsam im Lockdown wieder runter – unter die Inzidenzmarke… und es dauert nur wenige Wochen, dann steigt diese wieder an… ist das die Zukunft? Ein ständiges Auf und Ab?

Wie war es noch im Mai 2021?
Dritter Corona Lockdown Deutschland

Neuere Corona-Regeln in Deutschland?

Im Kern sah damals unsere Regierung folgende Regelung vor: „Es wird eine bundesweit verbindliche Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 eingeführt.“ Weiter wird in der Vorlage ausgeführt: „Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen den Schwellenwert von 100, so gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche verhältnismäßige Maßnahmen.“ Die Maßnahmen treten SOFORT außer Kraft, wenn diese Inzidenz-Schwelle drei Tage lang unterschritten wird.


•  Nur die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs dürfte das Coronavirus evtl. nachhaltig eindämmen. Das hoffen wir zumindest…wenn da nicht die neuen Mutanten wären…

DER 3. LOCKDOWN wurde also nun wieder bei uns im Frühjahr 2021 erneut durchgeführt. So geschah es auch bereits – am anderen Ende der Erde – schon im März 2021 in Australien (Melbourne) – in der dortigen „Winterzeit“ – wo die „VIERTE“ Welle besonders heftig zu beobachten war.


„Am Ende wird alles wieder gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende“. Zitat: Oscar Wilde (1854-1900)  war ein berühmter irischer Lyriker, Romanautor und Dramatiker.

„Auf dem Weg zum Wissen begegnen uns viele Zweifel.“ – Sprichwort –

„Das Coronavirus wird vielleicht irgendwann erneut mutieren – aber wohl weniger als das bekannte Influenza-Virus…“ erklärt der Experte Wieler.
Entsprechend sei z.B. bei influenza-Viren zu erwarten, dass diese Viren sich nach ihrer „Wanderung“ von der Südhalbkugel zurück zur Nordhalbkugel – dann (wenn wieder hier in Deutschland „Herbst“ ist) evtl. in genetisch „veränderter“ Form bei uns erneut auftreten. Optimisten meinen, es schwäche sich nun vielleicht doch einmal ab? Wie dies aussehen wird, weiß noch niemand.


Die Dauerwelle?

JÄHRLICH EINE NEUE WELLE: Dies würde dann immer wieder eine neuere Impfung (wegen der genetisch veränderten Viren-Form) unter Umständen nötig machen. Genauso wie bei der jährlichen Grippe-Impfung könnte es dann sein. jeds Jahr eine neue Grippe-Schutz-Impfung…
Auf der anderen Seite sei allerdings auch bekannt, so die gute Nachricht, dass Coronaviren nach ihrer Anpassung an den Wirt üblicherweise weniger gefährlich sind, also zu weniger schweren Krankheitsverläufen führendies ist voraussichtlich nun bei der neuesten (im Dezember 2021 aufgetretenen) OMIKRON-VARIANTE wohl der Fall? (Quelle: coliquio – Ärztemagazin)

 „Nichts-sehen-nichts hören-nichts fühlen“ : Die drei Affen haben in Japan eigentlich die Bedeutung „über Schlechtes „weise“ hinweg zu sehen“…So kehrt Ruhe in die Seele ein. Sich Zurückziehen ist hier eine Möglichkeit.


Deutschland hat eines der besten Gesundheitssystem in unserer Welt: Am Allerwichtigsten war es zunächst daher die Geschwindigkeit der Virus-Verbreitung mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln – wie zum Beispiel durch „Kontaktvermeidung“ zu reduzieren. Das hat sich bisher im Sommer an den aktuellen Zahlen (bis auf einige „Hotspots“) auch als vernünftig gezeigt….nur sind die „Unvernünftigen“ mitten unter uns…

„Muße ist das Kunststück, sich selbst ein angenehmer Gesellschafter zu sein…“
Zitat: Karl Heinrich Waggerl (1897-1973) war ein bekannter österreichischer Schriftsteller.


„Einstein lag falsch, als er sagte ,Gott würfelt nicht‘. … Er hat die Würfel manchmal nur dorthin geworfen, wo wir sie nicht sehen.“ Zitat: Stephen Hawking (1942-2018) war ein britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker. Von 1979 bis 2009 war er Inhaber des renommierten „Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik“ an der Universität Cambridge – „Zitat“ aus seinem Buch: „In meinem Kopf bin ich frei“ .

„Kümmere dich um deinen Körper, er ist der einzige Ort, den du zum Leben hast“ – Zitat: Jim Rohn (930-2009) war ein bekannter und erfolgreicher US-amerikanischer Unternehmer, Autor und Motivationstrainer.

„Das Coronavirus wird nicht durch Panik, sondern durch Intelligenz gestoppt“ .

Stress vermeiden… sich Zeit nehmen…

Entspannte Ruhepausen sind wichtig in unserem Leben: „Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da.“ – Zitat: Thích Nhất Hạnh (*1926) ist ein vietnamesischer buddhistischer Mönch, Schriftsteller und Lyriker. Thích ist ein Titel vietnamesischer Mönche.

Maßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2

  • Epidemiologen aus Singapur haben aktuell untersucht, wie wirkungsvoll die verschiedenen Maßnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 sind. Ihre Studie ist in „The Lancet“ bereits im März 2020 erschienen.
  • Je strenger die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sind, desto effektiver kann die Epidemie aufgehalten werden – das klingt logisch.
  • Mediziner raten deshalb unverändert dazu, die folgenden drei kombinierten Interventionen rational wirklich auch streng umzusetzen, um sehr hohe Infektionszahlen deutlicher reduzieren zu können:
  • Sofort „Isolation“ von Infizierten plus „Quarantäne“ der Familienangehörigen, “Schulschließungen“ plus Quarantäne, „Distanzierung“ vom Arbeitsplatz plus Quarantäne. Also haben wir bisher alles richtig gemacht? Die Folgen des Lockdown aber waren ebenfalls – wie bekannt – nicht nur für die Wirtschaft – absolut verheerend…

VORBEUGEN -VORSICHTSMASSNAHMEN bestehen weiterhin unverändert:

Wir alle befinden uns immer noch in einer nicht ungefährlichen Lage, die Gefahr ist noch längst nicht vorüber: WIR HABEN SIE SELBST SOZUSAGEN IN UNSEREN „HÄNDEN“:


  • Es ist wohl mittlerweile generell bekannt – man muss es sich nur immer wieder vor Augen führen: HÄNDE WEG von Augen-Mund und Nase…
  • Uns Menschen stehen einzig und allein nur – außer Kontaktvermeidung – die bisher üblichen sorgfältigen „Hygiene-Vorsorge-Maßnahmen“ zu Verfügung: Auf Handschlag-Umarmung etc. haben wir schon längst verzichtet… die Hände von Augen, Mund und Nase bewusst fernhalten – vergessen manche.
  • Auch das eigene Smartphone, welches man meist an das Gesicht hält, bitte öfters einmal desinfizieren…oder den Laptop…die Maus…etc.pp.

Die „HUSTEN-UND NIES-ETIKETTE“ – steht uns „natürlich“ zur Verfügung: Wenn man selbst Niesen oder Husten muss, dann stets in die Armbeuge oder ein Papier-Taschentuch vor den Mund halten. Dieses schnellstmöglich in geschlossenen Mülleimern entsorgen. Vor allem sollte man sich nicht ins Gesicht fassen und NIE mit ungewaschenen Händen die Augen, Nase oder den Mund berühren. So kann man hier vor allem mit häufigem, gründlichen Händewaschen (mindestens 30 bis 40 Sekunden) mit „Seife“ o.ä. viel erreichen….diese beste Vorbeugung ist doch so einfach!


WICHTIGER Tipp: Sinnvoll ist auch – wie gesagt – eine gute „Mundhygiene“, da die Viren sich auch im „Rachen“ vermehren, z.B. Gurgellösungen, Zahnhygiene, weiche Nasen-Salbe (schützt die Nasenschleimhaut besser)


SPÜLI?

Es gibt da auch ein simples Mittel, welches das Virus zuverlässig zerstört und das sicher jeder im Haus hat: „Einfaches Spüli“…zum Beispiel für Hände-/Oberflächen… zum Reinigen etc.
Denn das lässt die Fettmembran, aus der die Hülle des Corona „Virus“ besteht, platzen. Natürlich sind auch Desinfektionsmittel wichtig, um den Haushalt generell sauber zu halten – und damit möglichst viele Risiken auszuschließen. Aber viele „Desinfektionsmittel“ helfen meist eben nur gegen „Bakterien“. Und Corona ist ja ein „Virus“…da muss man schon genau prüfen, was auf der Verpackung steht.

„BUMP THE HANDSHAKE“ FÜR DIE HÄNDEHYGIENE.


DAS CORONAVIRUS IST ÜBRIGENS LÄNGST NICHT SO ROBUST WIE DAS „NOROVIRUS“:
Gründliches HÄNDEWASCHEN (auch nur mit Seife o.ä.) tötet es ab!


Nun begrüßt man sich mit einer Faust oder einem kurzen „Ellenbogen-Kick“… von „Elle zu Elle“…klick-kick…wirkt ungewohnt, ist aber zumindest gesünder. So ecken heutzutage auch alle Politiker wieder aneinander an… 😉

COVID-19 Antikörpertests gibt es schon länger für zuhause zu kaufen oder aber in der Arztpraxis auch als „Kassenleistung“ (bereits seit 08.Mai 2020)…


12.2021: Trauer um über 112.000 Coronatote in Deutschland: Bei der zentralen Gedenkfeier in Berlin rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gesellschaft zum Zusammenhalt auf.

Wie das Robert-Koch-Ins­titut (RKI) Anfang November 2021 meldete, starben in Deutschland bisher über 100.000 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2. Bei rund 83,2 Millionen Einwohnern in Deutschland ist das rechnerisch mehr als einer von über 1.000 Bundesbürgern.

GEDANKEN-GEDENKEN:

28.12.2021: Hinter jedem Tod steckt ein Leben – weltweit sind es nun 2021 schon über 5,5 Millionen CORONA-TOTE …und es gibt weltweit über 280 Millionen an Corona-Erkrankten.

Es ist ein nüchterner, statistischer Begriff hinter all den trauernden Familien. Täglich werden unzählige Zahlen von „Toten“ veröffentlicht, in Statistiken eingefügt, abgehakt…die dann als „Pixel“ Bestandteil irgendeiner Exel-Datei sind. Auch sind an vielen Orten Trauerfeiern und übliche Beerdigungen für die engsten Angehörigen oft nicht mehr möglich. Es sterben MENSCHEN, die nicht nur trauernde Familien und viel Leid hinterlassen…Ich wünsche mir, es sollte einen Gedenktag geben: Ein Gedenken an all die MENSCHEN, die durch Covid-19 ihr Leben lassen mussten.


„Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.“ – ZITAT: Isaac Newton (1643-1727) war ein bekannter englischer Naturwissenschaftler und Forscher.

 „Ich glaube nicht, dass es einen vorhersehbaren Weg gibt. Der Weg kommt, indem wir ihn gehen“.
© Kurt Marti (1921 – 2017), Schweizer Pfarrer, Schriftsteller und Lyriker.


WER KENNT ES NICHT…dieses Lied:
„Nehmt Abschied Brüder“…Die Zukunft liegt in Finsternis und macht das Herz uns schwer…

Wikipedia: Auld Lang Syne (Scots, englisch wörtlich: old long since… (sinngemäß „längst vergangene Zeit“):
Es ist eines der bekanntesten Lieder im englischsprachigen Raum. Fast jeder kennt dieses alte Lied… So wird das aus Schottland stammende Lied traditionsgemäß zum Jahreswechsel gesungen, um der Verstorbenen des zu Ende gegangenen Jahres zu gedenken. Der deutsche Titel lautet: „Nehmt Abschied, Brüder“. In der Pfadfinderbewegung gilt es weltweit als berühmtes Abschiedslied… niemand weiß, was die Zukunft uns noch bringt…die Hoffnung aber bleibt… Die Impfung ist derzeit unsere EINZIGE…

ERSTER LIED-VERS:
Nehmt Abschied, Brüder, ungewiss // ist alle Wiederkehr, // die Zukunft liegt in Finsternis // und macht das Herz uns schwer. // Der Himmel wölbt sich übers Land //Ade, auf Wiedersehn! // Wir ruhen all in Gottes Hand. // Lebt wohl auf Wiedersehn...

Auf einer schottischen Volksweise basiert hier das von dem Dichter Robert Burns (1758-1796) getextete Lied “Auld lang syne“ (englisch: Old Long Time). So griff Burns eine Melodie auf, die seit anno 1687 auch in England bekannt war. Es ist ein Freundschaftslied, das zuerst in Schottland (später fast weltweit) zum Jahreswechsel und zum Gedenken an Verstorbene gern gesungen wird.
Der Dichter und Schriftsteller Claus Ludwig Laue (1917 – 1971) hat den Text von „Nehmt Abschied Brüder“ im Jahre 1946 nach diesem bekannten schottischen Lied verfasst. Es betont sehr anrührend den Schmerz des Abschieds und der völligen Ungewissheit, die auf ihn folgt.


„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“.

(Originaltext: God, grant me the serenity to accept the things I cannot change, Courage to change the things I can, And wisdom to know the difference). – Zitat: Reinhold Niebuhr (1892-1971) war ein amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler


ZUM ABSCHUSS NOCH DAS ALLERLETZTE:

DISKUSSION ZUR MASKENPFLICHT…kontrovers diskutiert

Informationen: Warum die Maskenpflicht wirklich Sinn macht und eine gute Ergänzung zu weiteren Maßnahmen ist:


Die Viren können nur über die Schleimhäute des Mund-und Nasen-Bereichs in den Körper aufgenommen werden. Es gibt derzeit keine ausreichenden Hinweise für eine Infektion über die Augenschleimhaut im Alltag. Eine Virusinfektion über die intakte Haut ist nicht möglich.

Es gibt drei Infektionswege – hier in absteigender Relevanz:

1.Tröpfcheninfektion: Verbreitung der Viren durch Sprechen, Singen und insbesondere durch Niesen und Husten, wodurch es zu einer starken Beschleunigung virenhaltiger Tröpfchen kommt.

2. Schmierinfektion: An Gegenständen haftende Viren gelangen an die Hände und über diese bei Berührungen an Mund und Nase oder auch beim Essen in den Körper.

3. Aerosolbildung: VIREN KÖNNEN NICHT FLIEGEN: Wie oben schon erwähnt sind an Aerosolpartikeln anhaftende Viren, die einige Zeit in der Luft schweben, im Alltag recht selten, können aber vor allem in geschlossenen Räumen, bei „Klima-Anlagen“ /Lüftungs-Systemen in Restaurants/Hotels – (Aufzügen/Lift) etc. doch tatsächlich relevant werden. Quelle: Coliquio (Dr. Torsten Heweit, Lungenfacharzt)

Das Robert-Koch-Institut (RKI) änderte daher schon vor einiger Zeit seine Einschätzung und empfahl nun doch dringend im Frühjahr 2021 das Tragen von FFP2-Schutzmasken, um das Infektionsrisiko verringern zu können: Manche Infizierte erkrankten gar nicht, könnten aber (unbewusst und unerkannt) den Erreger trotzdem weitergeben. Hygienevorschriften und Abstandsregeln sollten zudem unbedingt dazu streng eingehalten werden.


„Paracelsus“ war ein bedeutender Arzt und Naturforscher, der von 1493-1541 lebte. Seine altbekannte Weisheit wird verkürzt wiedergegeben als: „Die Dosis macht das Gift“ (Sola dosis facit venenum):


Von Pollenallergikern wissen wir: In einem Kubikmeter Luft könnten sich zum Beispiel 1600 Pollen befinden, was wieder alle Allergiker im Frühjahr zu spüren bekommen. „Wie hoch aber die Konzentration an Viren-Partikel um einen Corona-Patienten herum ist, ist bislang noch nicht ganz klar“… Fest steht bisher nur, dass das Sars-CoV-2 (unvorstellbar klein!) zirka 160 Nanometer groß ist – in vielen kleineren Partikeln in der Luft fänden sich also vielleicht mehr als 100 Viren. „Wie viele von diesen Viren-Partikel aber notwendig sind, um sich zu infizieren, ist immer noch nicht genau bekannt und auch ganz entscheidend vom Empfänger und seiner Empfänglichkeit (Immunsystem!) abhängig “ . (RKI)

SARS-CoV-2 Virus-Größe: Es ist rund 2.000 – mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes und somit für uns Menschen völlig unsichtbar ( . )

DER ODER DAS VIRUS? Da Substantive auf -us meist männlich sind, wurde das Virus allmählich zu der Virus“Heute existieren in der Alltagssprache beide Formen nebeneinander und beide gelten als korrekt. In der medizinischen Fachsprache dagegen blieb es bei der ursprünglichen sächlichen Form: das Virus.

Das Tragen von Masken ist keine Frage der Überzeugung, sondern entspricht dem klaren Menschenverstand: Auch die simpelsten Community-Masken halte ich für ein adäquates Instrument. Die Maske schützt den Maskenträger selbst wenig, aber den Gegenüber. Wenn der Gegenüber auch eine Maske trägt, dann schützt er eben auch mich.


Also schützen wir uns gegenseitig und alles ist gut. Einerseits haben wir eine physische Barriere, was den Hand-Gesichtskontakt minimiert, andererseits haben wir eine „gewisse“ Schutzwirkung beim Husten, Niesen und Sprechen, also der Aerosole, die so natürlich die Raumluft „besiedeln“. Außerdem ist die psychologische Wirkung „Achtung Ansteckungsgefahr“ hierdurch allgemein präsenter. Man geht eher instinktiv leichter auf „Abstand“.

Die Maskenpflicht bewirkt zumindest eine gewisse Wahrnehmung, dass wir keine normalen Zeiten habenseit wieder mehr erlaubt ist – wurden die Menschen nachlässiger – überall stehen Gruppen (vor allem Jugendliche) ohne Abstand wieder zusammen etc. Deshalb sollte man unbedingt aufklären, die Masken vor allem dann zu tragen, wenn es nicht möglich ist, den gebührenden Abstand einzuhalten.

Fazit: Eine Maske „ergänzt“ sinnvoll andere Maßnahmen wie Abstand halten und konsequente Händehygiene, kann diese aber nicht ersetzen. Bei korrekter Anwendung kann sie in Kombination mit den anderen Maßnahmen das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduzieren.


Die Maskengegner

Das Virus der Dummheit ist zwar noch nicht entdeckt worden, es spricht aber viel dafür, dass es derzeit sehr virulent und weit verbreitet ist und daher schon seit ewigen Zeiten existiert. Siehe auch den ausführlichen Blog-Artikel: „Fake News“ (KLICK: Oben auf der Blog-Leiste (Fake News) oder hier unten am Ende des Artikels)

JAPAN

Hat sich denn eigentlich irgendjemand mal gefragt, weshalb in den bisher häufig maskentragenden Ländern (Japan, Thailand, Vietnam u.a.) bisher relativ wenig SARS-CoV-2 Infektionen bisher auftraten?
Leider sind aber aktuell diese Länder derzeit erneut gefährdet durch leichter und schneller ansteckende Virus-Varianten. So lag der Anteil der hochansteckenden Delta-Mutante bei allen Fällen in Tokio anfangs bei etwa 70 Prozent – den wissenschaftlichen Prognosen entsprechend. Die Corona-Fallzahlen in Japan waren seit Juli/August 2021 recht hoch, Grund dafür könnte Sorglosigkeit durch die Olympischen Spiele gewesen sein. Erfreulich ist die Tendenz nun im Oktober 2021 stark fallend.

Dabei hatte Japan für alle Olympia-Beteiligten aus dem Ausland strenge Regeln festgelegt: Bei der Abreise musste ein aktueller negativer PCR-Test vorgelegt werden, direkt nach der Ankunft folgt der nächste, danach galt eine zweiwöchige Quarantäne. Regelmäßige Coronatests blieben während des gesamten Aufenthalts Pflicht.

08.01.2022: Mit der Zahl der Corona-Infektionen von 1,7 Mio. und 18-Tsd.Todesfällen liegt Japan heute immer noch deutlich niedriger als in vielen anderen Ländern. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank bereits im November 2021 sehr stark und lag damals nach Angaben der Nachrichtenagentur AP landesweit bei nur 1,1 (!) pro 100.000 Einwohner. Die Corona-Impfungen sind in Japan (mit knapp 127 Mio. Einwohnern) generell nun gut angelaufen. 78,9% sind derzeit vollständig geimpft – Leider ist nun – dank der neuen OMIKRON-Variante die Inzidenz in Japan wieder leicht angestiegen:…Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz): 18,6 – aktuell.


P.S.: Soziologen nennen das ein „Präventionsparadoxon“: Man sieht die Schäden nicht, die ausgeblieben sind! … („For many, the symptoms resemble a mild cold: there is a tendency for the public and politicians to take it less seriously” (THE ECONOMIST)


HOME SWEET HOME…


Es handelt sich hier in meinem Blog-Artikel – bei diesem globalen „Corona“-Update – um eine Momentaufnahme nach bestem Wissen – während einer sich rasend schnell entwickelnden Pandemie. Jede Einzelne dieser verfügbaren Informationen zu Covid-19 kann sich ständig mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ändern.


Geimpft, Genesen oder Getestet…


„Je früher 2G eingeführt wird desto kleiner wird die Welle werden. Die kontrollierte Einführung von 2G wirkt viel früher und stärker als die Booster Impfung“…. Zitat: Karl Lauterbach


Das Ende der Corona-Pandemie wird weltweit herbeigesehnt. Spätestens im Frühjahr 2022 soll nun aber wirklich Schluss sein – Wissenschaftler rechnen aber eher nicht damit.

  • SARS-CoV-2 wird bleiben… vielleicht wie die Grippe – wird jährlich eine Impfung notwendig sein?
  • Professor Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie der Berliner Charité, schätzte die Lage im „Deutschlandfunk“ folgendermaßen ein: „Wir werden natürlich infektionsmedizinisch, epidemiologisch Nachwirkungen dieser Pandemie noch jahrelang haben.“
  • Weltweit sind Wissenschaftler davon überzeugt, dass SARS-CoV-2 langfristig bleiben und endemisch werden wird. Zukünftig wird also das Coronavirus – wie Influenza-Viren – in der Bevölkerung zirkulieren und saisonale Ausbrüche verursachen.
  • Da die meisten Menschen dann aber eine Grundimmunität gegen das Virus aufgebaut haben – sei es durch eine vorherige Infektion oder Coronaschutzimpfung – ist in der Regel nicht mehr mit allzu schweren Krankheitsverläufen zu rechnen.

„Wir wissen immer noch nicht ein tausendstel eines Prozents von dem, was die Natur für uns bereit hält“ . („We still do not know one thousandth of one percent of what nature has revealed to us.“) –

Zitat: Albert Einstein (1879-1955) war ein berühmter deutscher Physiker mit Schweizer – und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Er gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit.


Da fällt mir noch ein Zitat ein: „All we have is now“…
Wir haben nur das „Jetzt“… die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft hat noch nicht begonnen. Das „Jetzt“ aber ist eine Aneinanderreihung von zahlreichen Momenten, die gerade stattfinden…und die wir bewusster erleben können.

So würde ich gerne heute mit einem Liedzitat , das ich sehr passend finde – diesen Corona-Blog-Artikel beenden 😉 – „When you can‘t do what you do, you do what you can.“ – by Bon Jovi 😉 

  • ( „Wenn Sie nicht tun können, was Sie tun … tun Sie, was Sie können.“ Jon Bon Jovi und Sugarland Sänger hatten 2006 einen tollen Country-Hit: „Who Says You Can’t Go Home“)

„Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht zu den vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen“ ! – Zitat: Immanuel Kant (1724-1804) deutscher Philosoph


In diesem Sinne…passen Sie gut auf sich auf!
<< BLEIBEN SIE ALLE GESUND >>>


Blog-Quellen: Meine medizinischen Lehrbücher, Fachliteratur, ärztliche Zeitschriften (und teilweise „Wikipedia und Medien“)


Blog-Artikel „CORONA-VIRUS…versus Grippe: FAKTEN“

veröffentlicht zuerst am 12.03.2020…und seither immer wieder von Autorin aktualisiert…

BLOG-ARTIKEL-ENDE


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1. Einleitung

2. Unterschiedlicher Erkrankungsverlauf

3. Fake News

4. Impfstoffe

4.1 Impfstoffe/Wissen

4.2 Impfstoffe/Herstellung

4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten

4.4 Impfstoffe/Zukunft

5. Gegenmittelsuche

6. News-Updates

7. Aussichten (diese Seite)