„Virus“ ist ein lateinisches Wort für „Gift“ welches Ärzte verwenden, wenn sie sagen wollen: ‚Ich weiß es auch nicht‘.“ Zitat“ : Bob Hope (1903-2003) war ein bekannter britischer Schauspieler, Sänger, Tänzer, Athlet und Autor.

Das Virus ist ein kleinster, einem Lebewesen ähnlicher Krankheitserreger. Das Wort stammt aus dem griechischen Wort für (v)ios „Saft, Gift“. Doch nicht nur für den menschlichen Körper kann ein Virus Gift sein, auch Rechenmaschinen sind anfällig dafür. Bei einem Computervirus passiert im Grunde dasselbe wie beim Menschen: ein Programm wird in das System (den Organismus) eingeschleust und richtet dort von innen her erheblichen Schaden an.

NEWS:

21.06.2021: LOCKDOWN – Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt erstmals wieder unter 10…
Also länger als 8 Monate ist es nun her, dass die bundesweite Corona-Inzidenz so niedrig lag. Dass nur knapp 2700 neue Fälle dazu kamen, könnte allerdings auch noch immer an Pfingsten liegen….


Ein Kluger sieht das Unglück kommen und verbirgt sich; aber die Unverständigen laufen weiter und leiden nicht nur selbst Schaden.

Der Spruch stammt schon aus der Bibel: Griechisch: tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. (Quelle: Altes Testament. Die Sprüche Salomos (Spr 27,12)

Siehe hierzu auch den Blog-Artikel-Abschnitt: 3. Fake News oben in der Blog-Leiste („Corona-Fakten aktuell) oder unten – hier am Seiten-Ende.


21.Juni 2021 – WHO: Die Pandemie-Todesrate ist laut WHO aktuell wohl zwei- bis dreimal höher als die offiziellen Zahlen. Die Corona-Pandemie hat nach einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens zwei- bis dreimal so viele Menschenleben gekostet wie offiziell gemeldet.

Bisher wurden weltweit rund 3,9 Millionen Todesfälle an die WHO übermittelt. Zusätzlich gebe es aber viele nicht registrierte Tote sowie Menschen, die an indirekten Folgen der Pandemie gestorben seien, sagten Experten der UN-Behörde in Genf. Angesichts der noch ausstehenden Zahlen aus stark betroffenen Ländern wie nun z.B. Indien könne man jedoch erwarten, dass es mindestens zwei bis drei Mal so viele Pandemieopfer gebe, wie bisher gemeldet wurden.


Die Pandemie

ist seit über einem Jahr weltweit bekannt… und sie entwickelt sich immer weiter… ein ENDE ist noch nicht in Sicht….ein UP and DOWN… ein ewiger wellenförmiger Verlauf?

Es sind seine kleinen Stacheln,
die das Coronavirus SARS-CoV-2 so gefährlich machen

Ihnen verdankt es seinen Namen, denn ihre Form erinnert an den Kranz der Sonne, die Korona. Und mit ihnen dockt es an seine Wirtszellen. Enzyme dieser Wirtszellen öffnen ein – an den Stacheln sitzendes – Protein, das Spikeprotein, und lassen das Virus so in ihr Inneres, wo sie es vervielfältigen.

Im Laufe der Pandemie haben sich dabei viele Virus-Mutationen ergeben, von denen einige dem Virus noch leichter Zugang zu fremden Zellen gewähren, es also infektiöser machen. Sog. Escape-Mutationen können das Spikeprotein zudem weniger anfällig oder immun gegen bestimmte Antikörper machen. Der „Angreifer“ wird „unsichtbar“ und wird von unserem Immunsystem nicht als solcher erkannt.

Solche „Escape-Mutationen“ können auf Grundlage des Viruswildtyps entwickelte Impfstoffe völlig nutzlos machen. Mutationen des Spikeproteins frühzeitig zu entdecken und zu beobachten, in welchen Ländern, Regionen oder auch Städten sie zirkulieren, ist daher ganz entscheidend für die Entwicklung der Pandemie.

Möglich macht das die neue Plattform „Covradar“, die gemeinsam vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) für Digital Engineering und dem Robert Koch-Institut (RKI) entwickelt wurde.

Hier sind auf einer interaktiven Deutschlandkarte „Labore“ verzeichnet, die Gesamt-Genom-Sequenzierungen positiver SARS-CoV-2-Proben durchführen. „Die Idee, ein Tool zur gezielten Überwachung von Mutationen im Spikeprotein zu entwickeln, entstand bereits zu Beginn der Pandemie am RKI und wurde dann sehr schnell in Kooperation mit dem HPI verfeinert und mit der Umsetzung begonnen“, sagt Dr. rer. nat. Stephan Fuchs, kommissarischer Leiter des Bereichs Bioinformatik am RKI und verantwortlicher Ansprechpartner für Covradar. Gefördert wird das Projekt vom Bundesforschungsministerium. (Quelle: www.aerzteblatt.de)


AKTUELLES:
Und so gibt es immer wieder neuere „Mutationen“ des Corona -Virus:
Derzeit ist auch die „indische“ Variante in aller Munde…
Aktuelles ist hierzu nachzulesen bei 4.3 Mutanten-Varianten (siehe Leiste oben oder am Seiten-Ende hier)


28.05.2021: Die neuere indische Corona-Virus-Mutation B.1.617 – die auch als „Doppelmutante“ bezeichnet wird – ist bisher in mehreren Ländern aufgetreten und tritt nun NEU in Europa – auch in Deutschland – verstärkt auf… häufiger als zunächst angenommen. Dazu mehr Ausführlicheres – wie oben erwähnt.


Wie im Blog-Abschnitt „Impfstoff-Herstellung“ schon erwähnt, sind seit Dezember 2020 bereits viele tausende von Mutationen entstanden: Eine der bedeutendsten neueren „Corona“ Mutationen ist die N501Y-Mutation im Spike-Protein, mit der das Virus bisher an den menschlichen ACE2-Rezeptor andockt.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist „klüger“ geworden… es nutzt anders als sein Vorgänger SARS-CoV-1 neben ACE2 nun noch einen weiteren Rezeptor zum Eintritt in die Zellen. Bisher gingen die Forscher davon aus, dass Coronaviren mit ihren Spike-Proteinen am ACE2-Rezeptor binden und dann nach einer „Aktivierung“ durch einer Protease in die Zellen eindringen.


In Großbritannien wurden nun Details über die neuere Variante DELTA (B.1.617) von SARS-CoV-2 veröffentlicht, die sich schneller ausbreiten soll als die bisherigen Varianten (siehe oben). Auch die frühere – noch recht aktive Variante ist immer noch mitten unter uns: VOC-202012/01 trägt mehrere andere Mutationen, darunter – wie gesagt – die gefährlichere „N501Y-Mutation“ im Rezeptorbindungsbereich des Spike-Proteins.

Die Variante VOC-202012/01 (Variant of Concern-202012/01, früher VUI-202012/01, auch ALPHA (B.1.1.7) genannt) enthält „Mutationen“ in der viralen Genomregion, die für das Spike-Protein kodiert. In Deutschland tauchte diese Variante bereits im November 2020 auf, was erst am 29. Dezember 2020 hier bekannt wurde.
Eine nachlassende Wirkung der Corona-Impfung und eine geringere Bildung von Antikörpern durch die noch aktive N501Y-Mutation wird nicht ausgeschlossen. (Wikipedia)


Das Sanger-Institut
ist eines der größten Genomforschungsinstitute und Sequenzierungszentren der Welt sowie Europas größtes „biologisches“ Rechenzentrum mit Sitz in England.

Eine neuere Viruslinie = Variante ist die N501Y-Mutation , es teilen alle drei Linien dieses Merkmal: Sie wurde vom bekannten britischen Forschungsinstitut: „COVID-19 Genomics UK (COG-UK)-Konsortium“ entdeckt, das zufällige genetische Sequenzierungen positiver COVID-19-Proben in ganz Großbritannien durchführt. Das Konsortium wurde gegründet, um lokalen NHS-Zentren (Staatl. Gesundheitsdienst) und der britischen Regierung eine groß angelegte und schnelle Sequenzierung von Gesamtgenomviren zu ermöglichen.
Das Konsortium (COG-UK) ist eine Partnerschaft – im ständigen Austausch – der vier britischen Gesundheitsbehörden sowie des Wellcome „Sanger“ Institutes und 12 wichtigen akademischen Einrichtungen. Das Sanger-Institut verfügt über eines der größten Sequenzierungszentren der Welt sowie über Europas größtes biologisches Rechenzentrum.  Es ist ein international bekanntes britisches Genomforschungsinstitut in der Nähe von Cambridge. Es spielte eine wesentliche Rolle im Humangenomprojekt. Das Institut wurde nach dem zweifachen Nobelpreisträger Frederick Sanger benannt.

Wie das Konsortium funktioniert? Stich-Proben von Patienten mit COVID-19-Infektion werden von nationalen Coronavirus-Testzentren im Rahmen ihrer routinemäßigen diagnostischen Arbeit gesammelt und genauestens ausgewertet. (https://www.sanger.ac.uk/collaboration/covid-19-genomics-uk-cog-uk-consortium/)

Diese wichtigen Daten werden es dann Forschern auch ermöglichen, neu auftretende genetische Veränderungen schneller zu identifizieren und zu bewerten und zu verstehen, wie sie die Fähigkeit des Virus von Person zu Person beeinflussen und übertragen und schwerere Formen der Krankheit evtl. zu verursachen.


Die dritte Welle rollt unaufhaltsam… und wird nach dem erneuten Lockdown (bis Juni 2021) auch bald danach wieder abflachen…wie schon gehabt…


EU erwartet Hochfahren des Tourismus bis Mitte Juli 2021

EU-Kommissions-Vize Margaritis Schinas erwartet ein Wiederhochfahren des Tourismus und der Reisetätigkeit bis Mitte Juli. Sie verweist auf den geplanten digitalen Impfausweis, der dabei helfen dürfte. Schinas bestätigt das Ziel, dass bis zum 14. Juli 2021 zirka 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der EU geimpft sein sollen. (Reuters)

Rapide gesunken sind die 7-Tages-Inzidenzen:

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bundesweit aktuell bei 8,6 (Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, Stand: 21. Juni 2021). Regional aber kann es bei der 7-Tage-Inzidenz zu erheblichen Schwankungen kommen.

15.06.2021: Nordrhein-Westfalen hat nun bei weiter fallenden Corona-Fallzahlen zahlreiche Öffnungsschritte beschlossen. Bei Inzidenzen zwischen 50 und 35 wurde die Außengastronomie auch für Gäste ohne Corona-Tests öffnen, unter 35 werde das auch für Innenräume von Kneipen und Restaurants der Fall sein, kündigt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann an. Auch für den Einzelhandel solle es Lockerungen geben. Die dritte Corona-Welle sei gebrochen. „Wir sind an einem schönen Punkt der Corona-Schutzverordnungen angekommen“, sagt er: „Die Inzidenzen lassen mehr Freiheit zu.“ (Reuters)

17.06.2021: Insgesamt gehen die Infektionszahlen derzeit in den Sommermonaten rapide zurück – und zwar bei allen Varianten. „Die Gesamtzahl der neuen Delta-Infektionen ist stabil bzw. eher rückläufig. Daher ist das hier noch kein eindeutiger Hinweis auf erhöhte Infektionszahlen durch Delta“, wie etwa Immunologe Carsten Watzl betont. Experten halten es für wahrscheinlich, dass die Delta-Variante die derzeit noch dominierende Alpha-Variante früher oder später auf Dauer auch ablösen wird.


Urlaub in Europa im Sommer 2021?
Zum Beispiel in Frankreich? Inzidenz, Risikogebiet, Einreise…

Noch am 26. Mai 2021- lag als Beispiel – Frankreich mit der 7-Tage-Inzidenz bei 111,4… immer noch…
Frankreich wurde somit immer noch als Risikoregion vom Auswärtigen Amt eingestuft. Lockerungen der Corona-Regeln kommen aber trotzdem… Präsident Emmanuel Macron will dennoch ab Ende Mai 2021 Lockerungen der Corona-Regeln umsetzen…

21.06.2021: Das hat sich nun positiv geändert: Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz) in Frankreich liegt nun bei 8,6 (!)

Laut Auswärtigem Amt ist die Einreise nach Frankreich z.B. aus Deutschland und aus allen EU-Staaten möglich, wenngleich Frankreich auch sicher seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2021 weiter kontrolliert. Einreisende aus diesen Ländern mussten bisher noch einen höchstens 72 Stunden vor Reisebeginn vorgenommenen negativen PCR-Test an den Grenzen vorweisen.


Die Zukunft ist uns ungewiss…

Seit Ende Februar 2021 steigt – wie wir alle wissen – die Zahl an SARS-CoV-2-Infektionen kontinuierlich an – mittlerweile waren wir weit über dem bisherigen Maximalwert. Auch Erkrankte mit anfänglich mildem Verlauf sind nicht immer „überm Berg“, sondern können im Krankheitsverlauf nach ca. einer Woche plötzlich eine deutliche Verschlechterung erleiden.

Noch im April 2021 hatten wir wieder den Höchststand bei Corona-Neuinfektionen seit 6 Monaten: Das zugrunde liegende Coronavirus hat sich mittlerweile in mehr als 200 Ländern extrem ausgebreitet. Derzeit werden – WELTWEIT – dieser Reihe nach im „Worldometers folgende Länder angegeben: – DIE NUMMER 1 ist unverändert die  USA, (1) Indien (2), Brasilien (3) Frankreich (4) Russland (5) die höchsten Fallzahlen gemeldet. Aktualisierungen bitte im „worldometers“ nachlesen.

Ranking:

24.05.2021: EUROPA und die Welt verzeichnet derzeit dem Ranking absteigend, am stärksten betroffen bis
USA-INDIEN-BRASILIEN-FRANKREICH-RUSSLAND-ENGLAND-TRUTHAHN-ITALIEN-DEUTSCHLAND-SPANIEN usw. die meisten COVID-19-Fälle...Deutschland steht nun an 12. Stelle…
Alle aktuellen Daten sind hier nachzulesen im WORLDOMETERS hier unter:

https://www.worldometers.info/coronavirus/


TEST…TEST…TEST: welcher Test ist der Richtige?

Bei einem positiven PCR-Test können niedergelassene Ärzte aktuell eine Untersuchung auf eine Virusvariante veranlassen: Eine wesentliche Neuerung der Coronavirus-Testverordnung. Die Coronavirus-Testverordnung (TestV) wurde vom Bundes-Ge­sundheits-Minis­terium (BMG) erneut angepasst.

4.1 Impfstoffe/Wissen in diesem Abschnitt (siehe unten am Ende dieses Artikels bitte anklicken) werden alle bisherigen Corona-Testverfahren ausführlich beschrieben…


Die PCR ist der Goldstandard in der Diagnose von SARS-CoV-2.

PCR-Tests

Während der Pandemie haben sich Realtime-PCR-Tests zum Standard entwickelt. Die Sensitivität, also der Prozentsatz richtig erkannter Infizierter, liegt bei PCR-Tests, den Herstellern zufolge, bei nahezu 100 Prozent.

Der PCR-Test gilt also als »Goldstandard« für den Nachweis des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt…
Man weiß inzwischen: Ein positiver PCR-Test ist nicht gleichbedeutend mit Infektiosität: Der PCR-Test ist bei der empfohlenen Abstrich-Technik stets, in einigen Fällen sogar mehrere Wochen, länger positiv als vermehrungsfähige Viren überhaupt nachweisbar sind.

BEDEUTET POSITIV GETESTET AUCH GLEICHZEITIG ANSTECKEND? Je niedriger der Wert, desto ansteckender ist man…

PCR-Corona-Test:
Was der Ct-Wert und der „Interleukinwert“ (IL-6) bedeutet: Der Ct-Wert (engl. cycle-threshold-Wert) gilt als ein Maß für die Infektiosität.

Der Ct-Wert gibt an, ob ein Coronavirus-Infizierter tatsächlich auch ansteckend ist. Zumindest theoretisch. Praktisch ist der Ct-Wert nur ein Richtwert für die Ansteckungsgefahr, weil PCR-Tests nicht standardisiert und die Ergebnisse abhängig von der Probenentnahme sind.

Ein – unter anderem – in diesem Fall hoher Ct-Wert (> 30) deutet auf eine geringe Viruslast und somit geringe Ansteckungsfähigkeit hin, die ein Argument für die Entlassung aus einer Quarantäne sein kann. Deshalb sollte man den behandelnden Arzt immer hierzu befragen.

Ein niedriger“ (!) Ct-Wert sagt aus, dass eine Person eine recht „hohe“ Viruslast hat und auch „hoch“ ansteckend ist.
Was die Aussagekraft des Ct-Werts immer einschränkt: Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass der Ct-Wert nur einen semiquantitativen Messwert darstellt und von Labor zu Labor nicht unmittelbar verglichen werden kann… (!)


Ein erhöhter IL-6 – Wert – als Biomarker – sagt den Verdacht auf „Lungenversagen“ voraus:

Der „INTERLEUKIN-WERT“ (= Parameter für stationäre Aufnahme): Bei Patienten mit schweren Covid-19-Verläufen ist auch die Konzentration von Interleukin-6 im Blut erhöht. Der erhöhte Zytokinspiegel lässt mit großer Wahrscheinlichkeit auch recht frühzeitig die Notwendigkeit eines Intensivaufenthaltes im Krankenhaus erkennen. 


PCR-Tests werden von verschiedenen Herstellern produziert.

LABOR: „PCR-Tests sind ausdrücklich für die Infektionsdiagnostik zugelassen. Der Hersteller legt fest, für welche Erreger der Test einsetzbar ist.“ sagte Gabriele Köhne, Sprecherin des Verbandes der Diagnostica-Industrie.
PCR-Tests kommen nur leider nicht zwangsläufig alle zu den gleichen Testergebnissen. Eine Normierung des PCR-Tests wäre auf Dauer aber sehr wichtig, um belastbarere Aussagen darüber zu treffen, ob ein auf SARS-CoV-2 positiv Getesteter wirklich ansteckend ist oder nicht. Es ist zum Beispiel ein Unterschied, ob nur ein Rachen-Abstrich oder ein Nasen-Rachen-Abstrich gemacht wird.

Der mit Rachenabstrichen vorgenommene PCR-Test ist im Übrigen auch nur in der „ersten“ Woche (bei Verdacht auf Infektion) zuverlässig. Anschließend kann das Virus im Rachen verschwinden, während es sich in der Lunge weiter vermehrt. Am Tag des „Symptombeginns“ testen rund 40 % der Patienten. Am achten Tag nach vermuteter Exposition (Ansteckung) zeigte sich bisher die beste Sensitivität mit rund 80 %. Neben dem an der Charité entwickelten Test haben weitere Institutionen mittlerweile eigene Tests entwickelt. (Quellen: RKI)

Bleibt als Fazit: An PCR-Tests wird auf Dauer kein Weg vorbeiführen.
Zwei wesentliche Nachteile der PCR-Tests: Solche Untersuchungen sind methodisch anspruchsvoll und kosten Zeit. Sie eignen sich weder für kleine Arztpraxen noch für Laien. Das soll sich nach dem Wunsch von US-Forschern jedoch bald ändern
.


ANTIKÖRPER-TESTS:

Wie der Name schon sagt, basieren Antikörpertests auf dem Vorhandensein von Antikörpern. Diese werden vom menschlichen Immunsystem als Antwort auf eine Infektion mit einem Krankheitserreger selbst hergestellt. Eine zurückliegende Infektion mit SARS-CoV-2 lässt sich durch die Aufspüren von Antikörpern auf das Virus nachweisen. Antikörpertests können im Labor vorgenommen werden, es gibt aber auch bereits Schnelltests.


Eine schnelle und einfache Methode, um Personen zu testen, die keinerlei Symptome von COVID-19 haben – aber vielleicht das Virus trotzdem verbreiten:

Einfach funktionieren hier die sog. „Lateral-Flow-Tests“, wie man sie von Schwangerschaftstests kennt.  Gibt es auch im Test-Center und in Apotheken. Grundlage ist die Chromatographie. Der große Vorteil: Ergebnisse liegen in 15 Minuten vor. Roche und Abbott beispielsweise geben als Sensitivität 96,52 Prozent an: Von Abbott gibt es so einen Antigen-Schnelltest bereits schon länger.

Das Testen von Lateral Flow Devices (LFD) ist eine schnelle und einfache Methode, um Personen zu testen, die keine Symptome von COVID-19 haben, aber möglicherweise das Virus noch verbreiten. Etwa jeder Dritte mit COVID-19 hat keine Symptome. Ein Test, der diese ansonsten verborgenen Fälle schnell erkennt, ist daher ein sehr nützliches zusätzliches Instrument zur Bekämpfung des Virus.
Der Test benötigt virales Antigen in ausreichender Menge. Deshalb wird hier mit Nasenabstrichen gearbeitet: eine Technik, die sich für Laien nicht unbedingt eignet: Das hat aber auch noch einen anderen Grund: Kits zum Nachweis meldepflichtiger Erkrankungen gehören laut Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV) nur in die Hand von Health Professionals...Die klinische Bewertung durch Public Health England (PHE) und die Universität Oxford zeigt, dass die Tests am besten funktionieren, wenn die Viruskonzentration am höchsten ist. Mit diesen Tests wurden bereits Tausende positive COVID-19-Fälle – die keine Symptome zeigten – festgestellt.

Antigen-Schnelltests gibt es schon länger, aber auch noch andere neue Methoden werden derzeit mit Hochdruck geprüft…und das braucht alles seine Zeit…


Studie: „Antigentests“ schlagen nur bei höherer Konzentration von SARS-CoV-2 an! Antigentests sind beim Nachweis von SARS-CoV-2 weniger genau als der Gennachweis mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Die Sensitivität steigt jedoch mit der Konzentration der Viren im Abstrich an, so dass hoch-ansteckende Personen vermutlich erkannt werden. 

Die einfachste Form von Antigentests sind sogenannte Diffusionstests, die – wie oben erwähnt – auch wie ein Schwangerschaftstest funktionieren und aussehen. Als Probe wird Speichel verwendet. In den Produkten befindet sich ein Medium mit einem Antikörper, der das virale Antigen aus der Probe bindet und eine Farbreaktion auslöst. Schnelltests ist nicht gleich Schnelltest. Die Antigenschnelltests zu SARS-CoV-2 weisen erhebliche Qualitätsunterschiede auf. (www.aerzteblatt.de)

„Antigen-Tests“ seien also bei nur kurzfristig erforderlichem Ergebnis eine denkbare Ergänzung: Ihre Resultate müssten aber durch PCR-Tests bestätigt werden Zur „Akutdiagnostik“ eignen sich Antikörpertests nicht. Und wie lange die Antikörper im Blut überhaupt persistieren, ist immer noch unklar.

Der Markt ist groß, und viele Firmen sind derzeit im Rennen. Es gibt also immer wieder neue Teststrategien, aber sicher ist sicher…möglichst in ärztlicher Hand… (Quelle: DOC-CHECK – Dipl.-Chem. Michael van den Heuvel -Medizinjournalist-)


TÄGLICH „AKTUELLE“ DATEN findet man – wie oben erwähnt – im worldometers… so hat das Virus nun:

…praktisch jedes Land der Erde erreicht, wie die Johns Hopkins University Daten zeigen. Und selbst in die Länder, aus denen keine Fälle gemeldet wurden, dürfte SARS-CoV-2 längst vorgedrungen sein

Insgesamt wurden (25.05.2021) weltweit rund 168 Millionen Infektionen und fast 3,5 Millionen Todesfälle registriert. 3,7 Mio. Erkrankte und 88 tausend Todesfälle allein in Deutschland. Die meisten Covid-19-Fälle und -Toten verzeichnen die USA. Außerdem haben noch 20 weitere Länder die „Eine-Million-Fälle-Marke“ überschritten, darunter auch Deutschland…
Die Liste der Länder und Gebiete und ihre kontinentale regionale Klassifizierung basiert auf dem Geoschema der Vereinten Nationen. Das „Live–Update“ im WORLDOMETERS erfolgt dort stündlich… sagt man… Nun nach den – im Frühjahr 2021 – zunehmenden Impfungen gegen Corona…und dem Lockdown – werden die Infektionszahlen wohl derzeit im Mai 2021 wieder niedriger…


Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbesserte sich – wie wir heute wissen – auch im Sommer 2020 nur kurz die Lage in Europa, aber nun in Europa und „global“ sehe man wieder seit Ende 2020 bzw. Anfang des Jahres 2021 eine deutliche Verschlechterung – bzw. ein erneutes „Aufflammen“ in der Coronavirus-Pandemie, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus. Ein ständiges AUF und AB… als Zukunftsvision?
Auch in Osteuropa, Zentralasien und Lateinamerika gebe es immer noch deutlich rasant mehr neue Erkrankungs-Fälle. Brasilien ist immer noch ein Epizentrum des Virus. Und in den USA ist die Zahl der Infektionen immer doch noch wesentlich höher als hier. (Quelle: www.faz.net)

HIER NOCHMALS EIN WICHTIGER TIPP mit einer schnellen Übersicht durch leicht verständliche „Statistiken“ mit immer aktuellem „Live–Update“: Dies bietet derzeit das Portal:

https://www.worldometers.info/coronavirus/


Aus meiner Sicht ist dies „eine der übersichtlichsten Seiten“, um sich ganz schnell einen genauen Überblick über die weltweit aktuellsten Zahlen zu verschaffen: „WELTWEITE“ CORONA – ERKRANKUNGEN – ZAHLEN“


Auch das „European Centre for Disease Prevention and Control (CDC)“ ist vor allem für Ärzte und Wissenschaftler eine hervorragende Informations „Quelle“…

Ebenso zu empfehlen ist die interaktive Karte der bekannten „John Hopkins“ University:

https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6


„BEI UNS“ in den westlichen Ländern werden nur Menschen getestet, die Symptome haben oder zu haben scheinen…In ISLAND war dies gleich zu Anfang ganz anders, dort ging man einen Weg, die gesamte Bevölkerung lückenlos zu testen, um so eine reelle Aussage zu bekommen, wieviele Menschen unauffällig doch den Virus in sich tragen und diesen unbewusst zu verbreiten… Clever! Na, ja…ist ja auch ein sehr kleines Land… das heute aber 2021 erneut sehr stark von Covid-19 betroffen ist… sich in Sicherheit wiegen…kann gefährlich sein…


Brasilien

Brasilien steht – nach Indien – immer noch an 3. Stelle mit – Covid-19 – weltweit: Präsident „Jair Bolsonaro“ und seine vermeidbare Mega-Krise – Was Brasiliens rechter Präsident Jair Bolsonaro immer wieder als „kleine Grippe“ verharmloste (und 2020 selbst auch „Corona – positiv“ getestet wurde), hat sich dort – nun mehr und mehr für alle Menschen – zu einem katastrophalen Desaster entwickelt. In Brasilien ist auch die First Lady Michelle Bolsonaro schon früh positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Bolsonaro: „Menschen sterben. So ist das Leben“…

Der brasilianische Präsident fordert seine Landsleute auf, „sich dem Virus zu stellen“. Es gebe nichts zu befürchten. Der Staatschef aber verharmlost unverändert die Pandemie weiterhin…Pandemie-Missmanagement hin, Korruptionsvorwürfe her: Die Beliebtheitswerte des brasilianischen Präsidenten sind unverändert hoch.
Die aktuellen Zahlen der Johns-Hopkins-University* sprechen allerdings Bände: Brasilien ist unverändert der neue, alte Corona-Hotspot, eine Katastrophe folgt dort nach der anderen

>>> HOT-SPOTS: Brasilien (3) steht schon immer oben an 3. Stelle hinter Indien (2) – wie erwähnt – im „Ranking“ des worldometers…


USA: 60.000 Neu-Infektionen in fünf Tagen – nur in „einem“ US-Bundesstaat!

DIE USA

HOT-SPOTS: In den USA-Bundesstaaten steigt nun gar wieder erneut die Zahl von Infektionen (über 34 Mio) und Klinik-Aufenthalten und über 605 tausend Toten. primär dort, wo auf Trumps Druck mit einem „Re-Opening“ zu früh begonnen wurde. „Die Heilung darf nicht schlimmer werden als das Problem“, lautete damals Trumps Mantra.

Na…das Thema Trump ist ja nun nach Bidens Wahlsieg hoffentlich – zumindest für die nächsten vier Jahre – erledigt..

In Texas, Florida, Georgia konnte man nun die verheerenden Konsequenzen der missglückten Trump-Aera besichtigen. Der republikanische Gouverneur von Texas sprach im Sommer 2020 damals von einem „massiven Corona-Ausbruch in den gesamten USA“ und flehte seine Bürger an, daheim zu bleiben. Und Trump? Der appellierte offenherzig, man möge weniger testen, dann gebe es weniger Covid-Fälle. (Quelle vom 26.8.20: „msn-Nachrichten“ von Microsoft News.)

2020 – USA-RETTUNGSPAKETE…damals: Rund 269 Milliarden Dollar wurden 2020 anfangs ausgeschüttet: Um Menschen in der Coronakrise direkt zu helfen, versendete die Regierung von US-Präsident Donald Trump Schecks in Höhe von mindestens 1200 Dollar an Betroffene. Diese wurden irrtümlich aber auch an mehr als eine Million Tote verschickt, wie der US-Rechnungshof in einem Bericht schreibt. Demnach gingen bis Ende April fast 1,1 Millionen Zahlungen mit einem Gesamtwert von knapp 1,4 Milliarden Dollar an Verstorbene, die nun auch noch zurückgezahlt werden sollen… unglaublich. (Quelle: „msn“ von Microsoft News)
Das gesamte Rettungspaket, das auch Hilfen für krisengeplagte Konzerne sowie kleine und mittlere Unternehmen vorsah, hatte letztes Jahr einen Umfang von rund zwei Billionen Dollar.

RUSSLAND

Russland war damals im Herbst 2020 (direkt nach Brasilien) bereits schon das Land mit den „viertmeisten“ Corona-Infektionen der Welt – (Quelle: Das weltweite „Ranking“ ist oben im „worldometer“ nachzulesen).
Deutschland steht weiter unten im Ranking in der Tabelle an 9. Stelle…unser Nachbar Frankreich liegt leider noch – wieder deutlich zurückgestuft – immer noch auf Platz 4 – der am stärksten betroffenen Länder.


DIE GEFAHR: Es gibt derzeit leider noch nur „begrenzt“ wirklich aussagefähige „epidemiologische“ Modellrechnungen:

Für das Virus „SARS-CoV-2“ sind zwar schon einige epidemiologische „Schätzungen“ bekannt, deren Aussagen aber mit größter Vorsicht betrachtet werden müssen, weil vor allem „erhebliche“ Unsicherheiten im Hinblick auf „genaue“ epidemiologische Kennzahlen und die Anzahl der „asymptomatischen“ Verläufe bestehen: Möglicherweise werden etwa nur fünf Prozent aller Infektionen überhaupt identifiziert! Die „Dunkelziffer“ scheint doch sehr hoch zu sein. Dazu kommt noch, dass derzeit nur getestet wird, wenn Symptome vorliegen, so liegt wohl die Dunkelziffer der asymptomatisch Infizierten wesentlich höher… und die Gefahr bei einem Re-Opening steigt…


AM RANDE ERWÄHNT: Diejenigen Fälle von „früheren“ Virus-Epidemien wie z.B. „SARS“ (ab 2002: 8000 Fälle/800 Tote) und MERS (ab 2012: 2494 Fälle/858 Tote) sind nun derzeit jedenfalls schon bei weitem millionenfach „übertroffen“ … EIN TRAURIGER REKORD…

MEINER ANSICHT NACH IST DER ENGLISCHE BEGRIFF „SOCIAL DISTANCING“ absolut Unsinn: Eigentlich müsste es „PHYSICAL“ Distancing heißen, da es nicht darum geht, dass wir die „soziale“ Nähe einschränken, sondern nur die „physische“ Nähe zwischen Personen durch entsprechenden Schutz sorgsam einschränken! Die Begrifflichkeiten sind nicht conform.


Die „Corona-Tsunami-Welle“ hatte Ende 2020 noch lange nicht den Strand erreicht…die Welle war wohl nur kurz im Rückzug…um nun mit Macht 2021 zurückzukehren…

Wir folgen weiter dem roten Faden…und das ist der Geduldsfaden…


Die „Reproduktionszahl“ Ro

Eine wichtige prognostische Größe – die auch von VIROLOGEN immer wieder genannt wird – ist die „Reproduktionszahl“, auch „RO“ (R-NULL) genannt: Sie gibt an, wie viele Menschen „EIN“ INFIZIERTER ansteckt. Ziel ist es, diese Zahl UNTER 1 zu senken: Je kleiner diese Reproduktionszahl ist, desto flacher die Erkrankungskurve. „R0“ ist vor allem wichtig, weil anhand dessen berechnet werden kann, ob die derzeit zur Verfügung stehenden Intensivbetten ausreichen werden.

Diese Zahl war Anfang Mai 2020 unter 1…nach der „Öffnung“ ist sie derzeit wieder im Anstieg begriffen…Das alles sind allerdings nur „Schätzwerte“ und keine Messwerte!

Die (R0) Basisreproduktionszahl (Zahl der Ansteckungen bei einer infizierten Person) lag also im März 2020 bei Covid-19 zwischen 2 und 2,5 was damals dann auch zum kurzzeitigen Shutdown führte.

Auch die Mortalität von Covid-19 ist bislang weltweit mit über 165 Millionen Todesfällen wesentlich höher als bei normalen saisonalen „Grippewellen“. Für die Influenza liegt die Rate durchschnittlich jährlich unter 0,1%.

Auch die Frage, wie viele Personen „von einer Person“ im Mittel angesteckt werden (R0), ist noch nicht wirklich völlig geklärt:


Januar 2021: „Die Fallzahlen könnten nicht nur exponentiell wachsen, sondern mittels Eindämmungsmaßnahmen auch exponentiell sinken“ , bekräftigte damals Drosten. Selbst minimal erscheinende Veränderungen der Reproduktionszahl hätten große Auswirkungen: Liege der R-Wert bei 0,9 – dauere es nach einer Faustformel etwa einen Monat, bis sich die Zahl der Infizierten halbiere – bei einem R-Wert von 0,7 nur eine Woche. Der R-Wert beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Mittel ansteckt. So lag er laut RKI-Angaben noch zu Jahresanfang (19.01.2021) bei 0,87.

„Ro“: BASIS-REPRODUKTIONS-ZAHL:

RO=Begriff aus der „Infektionsepidemiologie“ – (R0 = ausgesprochen „R-naught“ oder „R-zero“) :

Mit Hilfe der Basisreproduktionszahl „R0“ kann man also nur „abschätzen“, wie die Ausbreitung zum Beginn einer Epidemie verläuft und welcher Anteil der Bevölkerung immun bzw. durch Impfung immunisiert sein muss, um eine Epidemie zu verhindern.

Über 83 Millionen Menschen leben derzeit in Deutschland:
Seit Wochen geistert eine Zahl durch die vom Coronavirus gebannte Republik: Mindestens 60 bis 70 Prozent der Deutschen werden sich wohl mit Sars-CoV-2 infiziert haben.…Einer derjenigen, der diese Zahl in die Welt gebracht hat, ist der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité. Im täglichen NDR-Podcast erklärte er bereits Anfang März 2020, wie diese Zahl zu verstehen ist. „Diese 60 bis 70 Prozent sind eigentlich nur eine Zahl, die sagt, wann die Pandemie vorbei ist“, erklärte der Experte, der auch die Bundesregierung berät.

„Herden-Immunität“ nenne man das, es muss eine sehr weite „Durchseuchung“ geben. Dazu später mehr
Wenn ein Virus sehr schnell übertragen wird, hat man eine hohe R0..zum Beispiel haben die gefährlichen „Masern“ eine hohe RO. Gott sei Dank gibt es hierzu schon lange eine Impfung. Hierzu ist nun eine Reglementierung (bei Kindern) vom Staat geplant: Es dürfen derzeit (ab März 2020) nur nachweislich „Masern geimpfte“ Kinder/Jugendliche/Erzieher/Lehrer den Hort bzw. die Schule besuchen.


RÜCKBLICK

September/Oktober 2020 – die Reproduktionszahl (Ro ) stieg wieder in Deutschland nach den Lockerungsmaßnahmen (bzw. den Sommer-Urlaub nicht nur an Europas fernen Stränden) an – Ohne MNS oder Abstand.

NACH RKI-ANGABEN:

Nach RKI-Schätzungen lag damals bereits der Sieben-Tage-R-Wert mit Datenstand vom 11.9.2020, schon bei 1,04. Dieser R-Wert zeigt das zurückliegende Infektions-Geschehen von vor 8 bis 16 Tagen an.

23.09.2020: Nach einer vorübergehenden Stabilisierung der Fallzahlen auf einem erhöhten Niveau ist damals also schon recht früh ein erneuter erweiterter Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten gewesen.

17.10.2020: In Deutschland wurde der R-Wert dann schon ansteigend auf 1,56 geschätzt, allein im Saarland lag er damals bereits bei 2,0 – das heißt ein Infizierter steckt im Schnitt zwei weitere Menschen an. 


April 2021: Geteilte Meinungen zum aktuellen Corona-Sonderweg SAARLAND

Unter Auflagen lockert das Saarland schon sehr früh die Corona-Maßnahmen. Passanten und Passantinnen in Saarbrücken äußern sich zu dieser Entscheidung doch sehr gespalten.
Der vom Saarland geplante Modellversuch mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen erfährt weitere Kritik. Auch die Ärztegemeinschaft Marburger Bund prangerte an, dass ein ganzes Bundesland mitten in der dritten Welle einen solchen Modellversuch durchführe.
https://www.sr.de/sr/home/na…

„Das ist jetzt der Moment unser aller „Selbstverantwortung“. Wir müssen verstehen, dass wir uns wirklich auch alle an diese bisherigen Maßnahmen halten müssen. Wir dürfen nicht glauben, schlau zu sein. Wir müssen unsere Gesundheit und die unserer Liebsten schützen.“ – Zitat von „Giuseppe Conte“ (als Ministerpräsident von Italien)

Wie wir alle wissen, gab es für Deutschland schon einmal vor knapp einem Jahr sehr strenge Kontaktverbote statt Ausgangssperre (ab 23.03.2020 bis Anfang Mai 2020)


SYMPTOMLOS und trotzdem krank?

SARS-CoV-2: Warum manche Menschen bei Covid-19 keine Symptome entwickeln

Newcastle/EnglandDie Reaktion unseres Immunsystems entscheidet mit darüber, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 asymptomatisch verläuft oder zum tödlichen COVID-19 fortschreitet. Dies zeigt eine *Multi­Omics-Analyse, deren Ergebnisse jetzt in Nature Medicine (2021; DOI: 10.1038/s41591-021-01329-2) veröffentlicht wurden.

Das Eintreffen der Viren in den Alveolen der Lungen ruft zunächst die Makrophagen auf den Plan, die zur angeborenen Immunantwort gezählt werden. Dendritische Zellen begeben sich danach in die angrenzenden Lymphknoten, um dort die spezifische Immunantwort zu alarmieren, die B- und T-Zellen auf den Plan ruft. Gleichzeitig werden Signale ins Knochenmark gesandt, um Nachschub für die verbrauchten Makro­phagen anzufordern. Diese Zellen der ersten Abwehrlinie werden durch Monozyten aus dem Blut ersetzt.

Im Knochenmark werden außerdem Megakaryozyten mobilisiert, welche die Produktion von Thrombozyten steigern. Wenn alles gut geht, werden die Viren von den Makrophagen solange in Schach gehalten, bis die B-Zellen mit der Produktion der spezifischen Antikörper begonnen haben. Dann werden die Aktionen der Immunantwort vom Infizierten unter Umständen gar nicht bemerkt.

Gelingt aber die Abwehr der Viren nicht, kann es zu einer sehr schweren Erkrankung mit Hyperinflammation und Zytokininsturm kommen, der die Erregerabwehr deutlich behindert. Bei COVID-19 kommt eine erhöhte Thrombose­Neigung hinzu, die für viele tödliche Verläufe verantwortlich gemacht wird.

Warum Infektionen mit SARS-CoV-2 so unterschiedlich verlaufen können, versucht ein Team um Muzlifah Haniffa von der Universität Birmingham in einer sogenannten Multi Omics Analyse zu ergründen. Die Untersuchungen fanden im Rahmen der *Human Cell Atlas-Initiative statt, die seit 2016 einen Katalog aller im menschlichen Körper vorkommenden Zellen erstellt… (Bericht-Auszug: www.aerzteblatt.de vom 21.04.2021):


https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123199/SARS-CoV-2-Warum-manche-Menschen-keine-Symptome-entwickeln?rt=f4e73df759403646ccdba5c396fcf5eb


(Anm.: *Multi Omics Analyse (MOFA) ist eine übergreifende Datenanalyse: Sie ist dazu geeignet, in der biomedizinischen Forschung durch vergleichende Studien wichtige Zusammenhänge aufzudecken. Der *Human Cell Atlas ist ein Projekt zur Beschreibung aller Zelltypen im menschlichen Körper. Diese Initiative wurde von einem Konsortium nach seiner Eröffnungssitzung in London im Oktober 2016 angekündigt. Wikipedia)

ALTERSVERTEILUNG DER „CORONA-INFEKTIONEN“ : Laut einer Auswertung der deutschen Fallzahlen sind 56 % der Infizierten männlich, der Altersmedian liegt bei „47 Jahren“ (!).


CORONA-VIRUS-ERKRANKUNGEN IN DEUTSCHLAND

DIE DRITTE WELLE ist nun – wie alle wissen – seit März/April 2021 da…

Die unten angegeben „links“ sind dafür da, hier aktuelle Zahlen/Daten sich selbst auf den entsprechenden websites anzusehen…


Quelle:
https://interaktiv.ikz-online.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/


Interessante WEBLINKS:


HILFREICHE LINKS:

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 – QUELLE: RKI dashboard


Unterschiedliche tägliche Fallzahlen: Wie eine gemeinsame Recherche des Medienmagazins ZAPP und der Datenjournalisten von NDR Data zeigt, stammen die Zahlen für Deutschland oft von drei verschiedenen deutschen Onlinemedien: der „Berliner Morgenpost“, „Zeit Online“ und dem „Tagesspiegel“.

https://www.bing.com/covid/local/germany


Die vergangene Datenlage…. wie alles im Frühjahr 2020 begann…

Die Anzahl der neu“ übermittelten Todesfälle erschien im „April 2020“ schon relativ hoch, die Sterberate lag nach der Statistik erfasster Fälle bei 3,8 Prozent. In die Statistik fließen immer hauptsächlich Fälle ein, bei denen eine Corona-Infektion bereits vor dem Tod bekannt war. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), hatte schon Anfang des Monats April 2020 gesagt, er halte die Todesfallzahlen in Deutschland für völlig unterschätzt. Nicht jeder Gestorbene sei zuvor auch getestet worden, sagte er. „Ich gehe davon aus, dass wir wesentlich mehr Corona-Tote haben, als offiziell gezählt werden.“ (Quelle: coliquio). Daran hat sich bis heute wenig geändert…

„Pi mal Daumen“ – eine merkwürdige Formel…

Viele Medien warten für ihre eigenen Auswertungen nicht erst auf die offiziellen Zahlen des Robert Koch-Instituts, sondern rufen in einem teilweise automatisierten Prozess direkt die Zahlen der Gesundheitsämter, Ministerien und Staatskanzleien ab.


Deshalb sind diese Zahlen – denen der „Gesundheitsministerien“ oder des bundeseigenen Robert-Koch-Instituts (RKI) – oft recht wenig voraus und ungenau, die Methodik der Datenerhebung ist leider nicht so transparent wie bei den offiziellen Zahlen des RKI.

WICHTIGER HINWEIS: Auch die weltweite „Datenlage“ ist immer noch heute hochdynamisch. So kann es bei den „aktuellen“ Fallzahlen auch hier bei uns in Deutschland zu „Abweichungen“ anderer Darstellungen kommen. Die offiziellen Zahlen fallen insbesondere zwischen dem Robert-Koch-Institut und den Meldungen der Bundesländer und Gesundheitsämtern – wie erwähnt – leider etwas „unterschiedlicher“ aus. Das liegt eben an den zeitlich abweichenden Ständen und den Meldeketten. Zudem kommt es auch bei der Zahl der „wieder gesundeten“ Menschen oft ebenfalls zu zeitlichen Verzögerungen.

Nicht sehr schön…dass wir gerade die Worte lernen wie „Herden-Immunität“…“Durchseuchung“…

„Herden-Immunität“?? Dies ist (wie schon in meinem anderen Blog-Artikel: „IMPFUNGEN..ja oder nein…“ genau beschrieben) also der „Anteil“ einer Population (der „Herde“), welcher gegenüber „bestimmten“ übertragbaren „Infektionskrankheiten“ immun geworden ist:

Experten beobachteten (Mitte April 2020) eine tendentiell langsame Abschwächung der Krankheits-Zahlen, die Hoffnung gab. So bemerkten wir aber in den letzten Herbstmonaten schon wieder einen neuen explosionsartigen Anstieg der Erkrankungszahlen… Seit Oktober 2020 gab es täglich wieder sehr hohe Neu-Erkrankungszahlen.


„Wir werden noch viele schwere Krankheitsverläufe sehen“, sagte RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Spahn und Merkel.“ „Natürlich werden bei uns auch noch deutlich mehr Menschen sterben.“ Es handele sich eben um ein „pandemisches Virus“, mit dem sich insgesamt voraussichtlich mehr als „60 bis 70“ Prozent der „Bevölkerung“ in Deutschland infizieren werden.

Die “ Herdenimmunität“ bedeutet bei über 83 Millionen Einwohnern in Deutschland, (wenn 75% eine Infektion durchmachen müssen), enorm viele Todesfälle. Auch wenn es viele „stille“ Infektionen geben mag und daher statt jetzt ca. 2,5 % Todesfälle der Erkrankten es nur 0,5 % der Infizierten wären, würde das immer noch >310 Tausend Tote bedeuten (ohne die dauerhaft Geschädigten) bis eine endgültige „Herdenimmunität“ erreicht wäre.

Vermeidbar ist diese hohe Zahl einzig und allein nur durch Kontaktvermeidung, alle anderen Schutzmaßnahmen und die baldige Entwicklung eines „Impfstoffes“ und wirksamer Therapie. Die etwas rückläufigen Zahlen im Frühsommer 2020 zeigten doch schon einmal die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen. Nun werden Schutzmaßnahmen teilweise im Frühjahr 2021 von ganzen Bevölkerungsgruppen als „Fake News“ in unserem Land negiert… Doch wir hören alle täglich in Funk und Fernsehen, was uns das bringt.

Siehe hierzu Wissenswertes auch oben in der Leiste oder unten am Ende dieser Seite den interessanten, ausführlichen Bericht über: 3. Fake News


Wenn der Alltag zurückgekehrt und alles wieder sich öffnet, ist die Vorsicht schnell vergessen –

dann erfolgt – wie wir schon letztes Jahr im September 2020 beobachteten – ein erneuter Anstieg…so ist das eben… Dabei schienen ja Abstand, MNS und Vermeidung von Menschenaufläufen bei der Kontrolle der Infektionsrate doch gut zu helfen.

ABSTAND…ABSTAND ist sehr wichtig… aber der Mensch hat auch ein gewisses Bedürfnis nach Wärme… was auch zu berücksichtigen ist:

EINE PARABEL*:

Das erinnert mich positiv an die wunderbaren Stachelschweine (von ARTHUR SCHOPENHAUER, Philosoph (1788-1816), die im strengen Winter vorsichtig zusammen rückten, bis sie den idealen Abstand zum Nächsten gefunden hatten:
Es war einmal: An einem kalten Tag entwickelte eine Gruppe Stachelschweine ein allen gemeinsames Wärmebedürfnis. Um es zu befriedigen, suchen sie die gegenseitige Nähe. Doch je näher sie aneinanderrücken, desto stärker schmerzen die Stacheln der Nachbarn. Da aber das Auseinanderrücken wieder mit Frieren verbunden ist, verändern sie ihren Abstand, bis sie die erträglichste Entfernung zwischen „Wärme und Stachel-Stich-Verletzung“ gefunden hatten…
(PARABEL*: Dies ist eine lehrhafte, auf einem Vergleich beruhende Dichtung)

WENN DIESE VIRUS-ZEIT VORBEI IST…SOLL UNS DIE SCHOPENHAUER`SCHE Überlegung immer vor Augen stehen… Und natürlich sehr wichtig ist der „Abwägung“, die hohe Kunst der Improvisation…die wir jetzt in diesen Zeiten lernen.


Sehr viele Menschen würden sterben beim Versuch der unkontrollierten „Herdenimmunisierung“ (z. B. wie in Skandinavien), d.h wenn alles sich wieder öffnet.. Kann sich jeder ausrechnen…um es einfach zu rechnen: 5 % Tote von 80 Mio. ergeben immer noch 4 Mio.Tote…

Oktober 2020: Seriöse epidemiologische Studien? Wenn man die damals überall veröffentlichten Zahlen der nachgewiesen infizierten Patienten zu der Zahl der Gesamtbevölkerung in Beziehung setzt, kommt man weltweit fast überall auf ca. 0,3 +/- %! – Nimmt man eine 10-fach erhöhte Dunkelziffer dazu, dann wären aktuell 3% „durchseucht“ – von einer weltweit erwünschten Herdenimmunität (60 %) ist man da doch noch meilenweit entfernt….

ES FUNKTIONIERT WOHL NUR MIT EINER IMPFUNG:

Man kommt nicht umhin, endlich zu verstehen, dass man diese Herdenimmunität eben nicht so schnell wie möglich erreichen sollte, bei aller Ungeduld. Das ginge nur mit immens vielen Opfern und wäre auch wirtschaftlich sicher für alle das viel grössere Disaster.
Wenn die einfachsten Regeln von uns Menschen einfach befolgt werden würden, wie: Verdeckt Husten, lüften. Nicht ins Gesicht fassen und Händewaschen… mind. 2 m Abstand, MNS…dann wäre schon wenigstens etwas erreicht.


STAY AT HOME … BE SAFE… AVOID THE BLUES…

Wie alles begann…

Die Angst vor der neuen deutschen Welle war berechtigt…

Wir werden das neue Virus wohl so schnell nicht wieder los…Mit der Öffnung von Schulen und Geschäften wollte Deutschland im Sommer 2020 nun doch erstmals wieder zur Normalität zurückkehren. Doch Wissenschaftler befürchteten damals schon früh, dass eine Lockerung der Distanzierungsmaßnahmen zu einer erneuten Infektionswelle führt. In dem Fall mussten die strikten Distanzierungsmaßnahmen wieder von vorn beginnen…das war dann im Oktober 2020 in einigen Städten schon Tatsache…auf dem „platten“ Land eher weniger.

Als Reaktion auf den erneuten Anstieg von Covid-19 hatten schon damals auch einige asiatischen Länder ihre Distanzierungsmaßnahmen wieder verschärft. In Singapur sprach man sogar schon von einer fünften Infektionswelle – hier lassen Neuinfektion unter Gastarbeitern die Infektionszahlen erneut explodieren. In Singapur wird derzeit auch künstliche Intelligenz (KI) in Form von „Robotern“ in Krankenhäusern zu Desinfektion oder in Parks eingesetzt, die die Menschen auf genügend Abstand aufmerksam machen u.a. Gute Idee…


Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht einen weltweiten Konjunktureinbruch infolge des Coronavirus. „Es steht uns wohl die schlimmste Weltwirtschaftskrise seit der Finanzkrise 2008/2009 bevor“.

FOLGEN FÜR DIE WIRTSCHAFT – EINE RASANTE ZEITENWENDE –


IMMUNITÄT

WIE WERDE ICH EIGENTLICH IMMUN? FRAGEN ÜBER FRAGEN… Ab wann gilt man wieder als gesund?

Wie war das doch noch erst kürzlich? Das Problem der vielen derzeit laufenden Immunitäts-Test-Studien ist schlicht und einfach noch fehlendes Wissen über die genaue Immunologie von dem neuen SARS-CoV-2.

Laut Definition des Robert-Koch-Instituts [rki.de] muss man „nach drei Kategorien“ unterscheiden: Die Schwerst-Erkrankten im Krankenhaus, die Leicht-Erkrankten in häuslicher Isolation und die positiv Getesteten ohne jegliche Symptome.

Antikörper gelten – medizinisch gesehen – als hervorragende Marker dafür, dass der Mensch immun gegen ein Virus ist, Aber…nur weil unsere Körperabwehr hier anspringt, heißt das noch lange nicht, dass dies auch auf Dauer so ist, d.h. dass wir nun auch dauerhaft vor diesem Erreger geschützt sind….das wäre zu schön! Z. Zt. laufen weltweit viele sog. „Antikörperstudien“, die versuchen, mit Tests nicht nur die „Dunkelziffer“ der Infizierten zu bestimmen, sondern auch eine der wichtigsten Frage zu klären:

„Ist man NACH einer Corona-Infektion tatsächlich IMMUN gegen Sars-CoV-2? Und wenn ja, für wie lange? Wochen, Monate, Jahre?“ Ein Vergleich mit der Grippe-Erkrankung lässt uns einiges ahnen…

WENN MAN DAS SCHON WÜSSTEDurch die Antikörper-„Tests“ von infizierten Patienten lässt sich nur bisher der „Verlauf“ einer „Immun-Antwort“ genauestens beobachten. An der „Havard-Medical-School“ in Boston haben Tests mit bestimmten Rhesus-Affen – die mit dem Virus infiziert waren – ergeben, dass diese, auch wenn sie nur leicht infiziert waren, eine deutliche IMMUNANTWORT zeigten: Sie produzierten nämlich bestimmte Zelltypen, Antikörper und die wichtigen T-Zellen. T-Zellen sind übrigens schwieriger im Labor nachzuweisen, als Antikörper, daher sind sog. „Schnelltests“ dafür nicht geeignet.


Nun möchte ich hier nicht in die weitere tiefe Wissenschaft einsteigen, sondern ganz einfach das folgende Ergebnis als vielleicht gute, aktuelle Nachricht aufzeigen:

Es scheint also tatsächlich so, dass vorhandene Antikörper und T-Zellen im Blut ein Beweis dafür sind, dass man „zunächst“ erst einmal vor einer weiteren Infektion mit dem Virus sicher ist. Doch leider sind da die Wissenschaftler doch noch recht skeptisch: Nur weil eine Immunantwort anspringt, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie auch gut und vor allem langfristig anhält…Viele Frage sind also -mangels Wissen – noch völlig offen.


So stehen also die Wissenschaftler hier alle noch am Anfang mit ihrem Wissen…da das Virus noch nicht lange genug in unserer Welt ist und uns „befällt“. Bei den früheren SARS-Ausbrüchen (2002/2003) hat man Überlebende jahrelang untersucht, bei den meisten „sank“ die Antikörperkonzentration bereits nach 2 Jahren deutlich wiederSars-CoV-1 und Sars-CoV-2 sind eng miteinander verwandt!! SIC!

IMMUNGEDÄCHTNIS?

Unser Immunsystem „vergisst“ oft einfach irgendwann den Erreger wieder. Das gleiche Schema gibt es übrigens auch bei den „Schnupfen-Viren“ oder Grippe. Allerdings vermuten Wissenschaftler wohl eine „Kreuz-Immunität“ unter den sieben unterschiedlichen bekannten Coronaviren…wie oben in meinem Bericht schon ausführlicher erwähnt, gibt es davon sechs verschiedene alte Bekannte und nun eben noch DEN gänzlich “Neuen“ dazu… (Siehe hierzu Informatives auch in meinem anderen Blog-Artikel: „Impfungen“ ja oder nein…)

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid“ (wirksam gegen behüllte Viren) geeignet. Robert-Koch-Institut: Hinweise zu Reinigung und Desinfektion von Oberflächen außerhalb von Gesundheitseinrichtungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie (Stand: 04.04.2020)

„Kreuzimmunität“ …Kinder…Kinder…

Noch ist das Neue Corona-Virus – auch für Wissenschaftler – nicht gänzlich erforscht…wer also schon Schnupfen“ wegen anderer harmloser Corona-Viren hatte, könnte also gegen das NEUE Virus evtl. gewappnet sein.aber wer weiß das schon…
„Kreuzimmunität“ ist vielleicht (??) auch eine Erklärung dafür, dass KINDER – die zwar genauso wie Erwachsenen das Virus übertragen können – jedenfalls seltener und weniger heftig an Covid-19 erkranken, als z.B. Senioren. Kinder haben ja in den Wintermonaten oft ständig Schnupfen…vielleicht sind da ja auch ein paar harmlose Coronaviren dabei gewesen…??

Bei anderen Viren allerdings, wie z.B. den MASERN, weiß man schon recht lange, dass Antikörper und T-Zellen nach einer „Impfung“ hier tatsächlich eine LEBENSLANGE Immunität bringen! Eine Ausnahme?


DESWEGEN ist eine Impfung gerade im Kindesalter so immens wichtig! Noch komplizierter wird es bei bestimmten Tropen-Erkrankungen (z.B. Gelbfieber), da weiß man sicher z.B., dass nur eine ganz bestimmte T-Zellen-Antwort vor einer erneuten Infektion schützt…aber unser Immunsystem ist extrem kompliziert und etwas für „echte“ Impf-Experten, die einen sicher auch hierzu gerne beraten!


Gibt es eine vierte Welle? Was sagt uns der Experte?

„Im Herbst 2021 kann es dann sein, dass wir wieder einen Anstieg bekommen, je nachdem, wie gut die Impfquote ist“, so Virologe Prof. Hendrik Streeck kürzlich im RTL-Interview. „Aber ich denke, es ist gut, wenn wir uns darauf vorbereiten, damit wir nicht wieder mit einem Lockdown reagieren müssen.“ 

Wir sind nun erst einmal vorsichtig optimistisch: Wenn wir nun im Jahre 2021 endlich alle einen wirksamen Impfstoff bekommen haben, könnte Covid-19 vielleicht einmal zu einer Erkrankung werden, gegen die sich Risikogruppen dann einmal im Jahr impfen lassen müssten – und das war`s…und wir alle wären glücklich und zufrieden…


Bereist im Monat Juli 2020 sah es nun ja erst einmal so aus, als sei Deutschland in der Corona-Krise noch einmal einigermaßen glimpflich davon gekommen … das war wohl recht trügerisch …

Das Virus wird uns wohl unser Leben lang immer weiter begleiten…

Wir wissen derzeit noch nicht wirklich, wie oben erwähnt, ob es überhaupt eine konstante „Immunität“ nach SARS-CoV-2-Erkrankung ist, oder ob es einen “Shift” wie beispielsweise beim „Influenza-Virus“ geben kann. „Als Antigen-Shift bezeichnet man die ständige „Änderung“ der Antigene eines Virus, die durch einen veränderten Gen-Austausch zwischen verschiedenen Viruslinien zustande kommt.“ (DocCheck)


Die Situation ist extrem dynamisch; täglich erreichen uns neue Erkenntnisse.
Mein „Kurz-Bericht“ 😉 hier kann nur versuchen, die derzeitige Situation „aktuell“ bestmöglichst abzubilden; weitere Updates werden zeitnah hier folgen…


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Oder direkt ein anderes Kapitel lesen (einfach auf den folgenden Link klicken):

1. Einleitung

2. Unterschiedlicher Erkrankungsverlauf

3. Fake News

4. Impfstoffe

4.1 Impfstoffe/Wissen

4.2 Impfstoffe/Herstellung

4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten

4.4 Impfstoffe/Zukunft

5. Gegenmittelsuche

6. News-Updates (diese Seite)

7. Aussichten