RÜCKBLICKE AUF DAS JAHR 2020 – in dem alles begann:

Impfstoffe…die fieberhafte Suche nach Hoffnungs-Trägern…TOP oder FLOP?
Wie alles begann – erste Versuche mit Gegenmitteln scheiterten:

CHOROQUIN-SKANDAL? – Zweifel an korrekten Daten und Wirksamkeit:

„The Lancet“ zieht ihre Studie zu „Chloroquin“ und Co. zurück…das Ende eines „Hypes“…

Bei CHLOROQUIN wurde zunächst aktuell die klinische Prüfung abgebrochen, angeblich wegen „Verfahrensfehlern“? Die eingesetzten DATEN seien nicht „valide“ gewesen…so die WHO. Nun hat Donald Trump der WHO alle Gelder entzogen, angeblich wegen zu enger Chinakontakte der WHO…Was hier wirklich stimmt…weiß wohl niemand…

Am 17.6.20 teilte jedenfalls offiziell die Weltgesundheitsorganisation mit, dass der Hydroxychloroquin-Zweig der SOLIDARITY-Studie nun zum zweiten Mal gestoppt wurde. Das alte Anti-Malariamittel habe die Sterblichkeit von schwer erkrankten Patienten nicht reduziert, begründete die WHO den Schritt unter Berufung auf Testergebnisse. „Trumps“ Chloroquin Favorit ist also nun „aus dem Rennen“…

Diese Mittel wurden schon länger weltweit gegen Malaria eingesetzt und wurden nun gegen die Lungenerkrankung Covid-19 seit einigen Monaten auch erprobt. Nach der jetzt erst zurückgezogenen Studie sollten die beiden Wirkstoffe sich wohl nicht zur Behandlung von Covid-19 eignen. Chloroquin ist nun aus dem Rennen, da es eher die Sterblichkeit erhöhe…außer Donald Trump und auch der 65-jährige JAIR BOLSONARO (Brasiliens Präsident) nahm das wohl niemand mehr auf der Welt…Hierbei bestehen zudem noch viel zu viele Unklarheiten in der äußerst unsicheren Datenlage.


„Mit heißen Nadeln gestrickt“ … funktioniert nicht nur in der „Forschung“ schlecht….
Persönlich baue ich selbst – trotz allem – auf die excellente Wissenschaft und bin gegen jede Panik. Die Pandemie sollte nicht zur „Panikdemie“ werden…

Laboratory, Oak Grove Drive, Pasadena, Kalifornien, USA


AUF DER WELTWEITEN SUCHE NACH DEM ULTIMATIVEN IMPFSTOFF

Außenseiter?

Vielleicht aber gibt es neue Hoffnung durch “Bakteriophagen“ : Das Phagen-Spray

HILFT DIES AUCH GEGEN VIREN? …
“Bakteriophagen“ bekämpfen schon lange viele, meist schwere „INFEKTIONEN“, die durch multiresistente Bakterien oder durch nosokomiale Infektionen erregt wurden und sind zugleich als gute Alternative für Antibiotika bisher immer sehr wirksam gewesen.

KANADA: Die Ontario university:

“Bakteriophagen“ ; The „University of Waterloo School of Pharmacy „Prof. Roderick Slavcev“ said the vaccine would work by using „bacteriophage, a process allowing the vaccine to replicate within bacteria already in the body. It is being designed to target tissues in the nasal cavity and lower respiratory tract, he said“.

SLAVCEV-Wissenschaftler entwickeln zurzeit eine neue “Bakteriophagen“Vakzine (Impfstoff) gegen SARS-CoV-2. Die Universität ist eine kanadische öffentliche Forschungsuniversität in der Stadt Waterloo, ca. 100 km westlich von Toronto. Die Phagentherapie: Bakteriophagen können Bakterien töten. Bakteriophagen könnten auch multiresistente Keime wie MRSA töten. (phage.help)


Dieser neue “Bakteriophagen“ Impfstoff ist DNA-basiert und wird „nicht-invasiv“ verabreicht. Er habe sowohl eine präventive als auch eine therapeutische Wirkung. Nach dem Eindringen des DNA-basierten Impfstoffs in die Zellen der Zielgewebe soll dort ein virusähnliches Partikel (virus like particle, VLP) produziert werden, das eine Immunantwort stimuliert: Um dieses komplexe Projekt zu konzipieren, arbeiten Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zusammen. Das Team von Slavcev hat den Entwurf des Bakteriophagen-Transportsystems bereits abgeschlossen und modifiziert es derzeit (4.2020) für die Anwendung bei COVID-19 (Quelle: doccheck)…

Ein Hoffnungsschimmer oder eher ein Flop? …
seither wurde nichts Neues dazu mehr publiziert…(08.2020)


Man sieht hier: Die Unternehmen und Forschungsinstitute arbeiten weltweit mit enormem Hochdruck auf unterschiedliche Impfstoffe hin. Erste Unternehmen haben bereits angekündigt, ihre Produktionskapazitäten für einen Covid-19-Impfstoff deutlich auszuweiten.

Wichtige finanzielle Unterstützung für Projekte und den Aufbau von Produktionsanlagen kommt aber auch von der EU-Kommission und den Regierungen mehrerer Länder wie beispielsweise den USA, Australien und Kanada.

Quellen: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov


SIND VIELLEICHT die altbekannten BCG-IMPFSTOFFE GEGEN CORONA WIRKSAM?

Eine BCG-Impfung konnte bei Älteren das Risiko von Infektionen (insbesondere von Atemwegsinfektion) senken. Zudem konnten die Forscher zeigen, dass die Impfung zu einer gesteigerten Immunantwort führt.

Ob die BCG Impfung vor einer COVID-Infektion schützen könnte, ist derzeit noch völlig unklar. Diesbezüglich müssen die Ergebnisse weiterer Studien abgewartet werden.

Auch in Deutschland wird ein „Tuberkulose-Impfstoff“ gegen das Coronavirus getestet. Ein noch rätselhaftes Zweitgedächtnis des Immunsystems macht den Effekt evtl. möglich. Auch hier ist die Forschung weiter intensiv zugange… seit Sommer 2020 wurde hierzu nichts neues mehr publiziert…

„Corona ist die kleinste Bombe mit der größten Auswirkung“. Zitat: Kühn-Görg, Monika (*1942, Autorin, Lyrikerin und Aphoristikerin)


HISTORISCHES:

WIE ALLES BEGANN…IM RASANTEN TEMPO:

September 2020: Welche Teams sind bereits am weitesten?

Die vielversprechendsten Covid-19-Impfstoffe:

FORSCHUNG bereits in Phase III:
Phase-III-Studien umfassen Tausende bis mehrere Zehntausend Versuchspersonen. So große Teilnehmerzahlen sind wichtig, damit auch seltene Nebenwirkungen sichtbar werden.

University of Oxford und AstraZeneca (Großbritannien) Vektor-Impfstoff mit einem altbewährten Adenovirus als Transportmittel
Sinovac (China) Tot-Impfstoff
Sinopharm (China) Tot-Impfstoff
Moderna und NIAID (USA) RNA-basierter Impfstoff
BioNTech, Fosun Pharma und Pfizer (Deutschland, China, et al.) RNA-basierter Impfstoff.

*Janssen – Cilag (Belgien) Vektor-Impfstoff mit einem altbewährten Adenovirus als Transportmittel
Gamaleya-Institut (Russland) Vektor-Impfstoff 
CanSino Biologics (China) Vektor-Impfstoff 

10.09.2020: Bei *Janssen-Cilag – der Pharmasparte des US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson – wird bereits die dritte Phase im September 2020 anvisiert. Bereits Anfang 2021 soll – nach Janssen-Forschungschef Paul Stoffels – ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung stehen? Janssen-Cilag wurde 1953 von Dr. Paul Janssen in Belgien gegründet und ist seit 1959 auch mit über 1000 Mitarbeitern in Deutschland (Neuss) ansässig..

„Zeit ist kostbar. Es ist fünf vor zwölf und der Patient wartet.“ Zitat: Unternehmensgründer Dr. Paul Janssen.


Zulassung & Phase IV:
Sämtliche Daten, die in der Präklinik und den Phasen I bis III zusammengetragen wurden, gehen anschließend an eine unabhängige Zulassungsbehörde, die alles kritisch prüft, bevor der Impfstoff zugelassen wird. Für Europa ist die „European Medicines Agency“ (EMA) mit Sitz in Amsterdam zuständig. Erteilt sie die Zulassung, darf der Impfstoff auf den Markt.

Anm.: Auch „Pfizer“ wurde übrigens einst in Deutschland gegründet und ist – nach Roche – das zweitgrößte Pharmaunternehmen der Welt, gefolgt von Novartis….


NUN WIRD ENDE DEZEMBER 2020 FÜR EINIGE UND MITTE BIS ENDE 2021 EINE ERSTE IMPFUNG FÜR ALLE ZUR VERFÜGUNG STEHEN…

Wenn die Ergebnisse der Phase-3-Studien eine Effektivität zeigen, wird es zu einer weltweiten Zulassung bis Ende dieses Jahres oder zu Beginn des kommenden Jahres kommen. Ich möchte jedoch betonen, dass dies noch nicht der Beginn einer Massenvakzinierung sein wird“ … sagte Prof. Dr. Klaus Cichutek

09.2020: Prof. Dr. Klaus Cichutek (Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Langen): Die an einer Impfstoffentwicklung beteiligten Unternehmen haben bekannt gegeben, Daten und Ergebnisse frühzeitig an die regulatorischen Behörden, wie die EMA oder die FDA, weiterzuleiten. Diese Daten werden in einem sogenannten „rolling review“ überprüft, was eine Weile dauern kann.

Wir sind in der guten Situation, dass die Phase-3-Studien zur Effektivität und Sicherheit mit großen Probandenzahlen, bis zu 40.000 Personen, durchgeführt werden. Wir werden sehen, ob hier aussagekräftige Daten erhoben werden können“… so Cichutek.


Einheit – Zusammenarbeit

09.09.2020: Das hat es noch nicht gegeben: Neun konkurrierende Pharmaunternehmen haben sich zusammengeschlossen und gaben eine gemeinsame Erklärung ab. Sie wollen keine Zulassung oder Notfall-Genehmigung für einen Impfstoff beantragen, bis er nicht absolut gründlich auf Sicherheit und Wirksamkeit geprüft worden sei.
(Anm.: Eigentlich eine Selbstverständlichkeit…)

Bei diesen weltweit bekannten Unternehmen handelt es sich um AstraZeneca, GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson, Merck & Co, Moderna, Novavax, Sanofi, Biontech und Pfizer.
Der Grund für den ungewöhnlichen Schritt seien mögliche Sicherheitsbedenken in der Bevölkerung gegenüber einer zu schnellen Impfstoff-Entwicklung.

DIE FIEBERHAFTE SUCHE NACH EINEM GEGENMITTEL


Siehe hierzu zum generellen Thema „Impfungen“, Wirkungsweise etc. „Informativeres“ in meinem anderen recht ausführlichen Blog-Artikel: IMPFUNGEN – Ja oder Nein…

„Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit Fragezeichen.“ – Zitat: Hermann Hesse (1877-1962) Pseudonym: Emil Sinclair, war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler.


Und immer wieder gab es Misserfolge…

HANNOVER

„Rekonvaleszenten-Plasma“ (RKP)…HOFFNUNG – NEUER THERAPIE-ANSATZ ist wohl gescheitert.

Über ein mögliches „Benefit“ von „Rekonvaleszenten-Plasma“ (RKP) wurde nachgedacht… *So hätten wir doch wegen der bereits existierenden Rekonvalseszenten eine Therapieoption mit Plasma von Genesenden: Wurde das in der Geschichte der Medizin nicht schon einmal so gemacht? Beispiel: Spanische Grippe?

„Paul Ehrlich“ (1854-1915) deutscher Mediziner und Forscher) ist also doch nicht ganz vergessen:

Juni 2020: Nachdem die Blutspendedienste des DRK sich zu einer koordinierten Aktion zwecks Sammelns von Covid – „Rekonvaleszentenplasma“ durchringen konnten, hat die „Medizinische Hochschule Hannover“ nun groß in den Nachrichten verkünden lassen, daß sie „auf die Suche“ nach „Covid-Rekonvaleszenten“, also Genesenden, zwecks Plasma-Gewinnung gehen wolle.

09.2020 – AKTUELL: PD Dr. Christoph D. Spinner, Infektiologie, Klinikum rechts der Isar der TU München: Trotz weltweiter Untersuchungen zu diesem Therapieansatz fehlten bislang eindeutige Beweise, dass das Rekonvaleszenzplasma das klinische Bild der Covid-19-Krankheit verbessert. Eine JAMA-Studie kam zu folgendem Ergebnis: Bei Patienten mit schwerer oder lebensbedrohlicher Covid-19, verbesserte die Rekonvaleszenz-Plasmatherapie, die zusätzlich zur Standardbehandlung verabreicht wurde, die Zeit bis zur klinischen Besserung innerhalb von 28 Tagen nicht signifikant.

Allerdings wurde jetzt die Studie nun vorzeitig beendet. Sie war möglicherweise nicht in der Lage, einen klinisch wichtigen Unterschied zu erkennen


Ein bedeutsamer Griff in die immunologische Trickkiste? Bis zur Entwicklung tauglicher Medikamente dauert es immer sehr lange… Vielleicht wird es evtl. dann auch bei uns Hyperimmunglobulin-Präparate gegen COVID-19 geben, vielleicht früher noch als Impfstoffe. Das wäre evtl. ein möglicher Weg…Es wird schon in dieser Richtung gedacht – das klingt doch immerhin vielversprechend…


Plasmatherapie nütze allerdings doch bei „Immunschwäche“:

Man hatte große Hoffnung in die Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten mit dem Blutplasma bereits Genesener gesetzt. Mittlerweile weiß man aber doch, dass diese Therapie vor allem jenen hilft, die eine Immunschwäche haben. Man gehe davon aus, dass die Gabe von Blutplasma vor allem nur „zu Beginneiner Corona-Erkrankung helfen kann. Es wird auf eine klinische Studie verwiesen, die an der US-amerikanischen Majo Klinik durchgeführt wurde. Darüber hinaus ist die Studienlage noch recht uneindeutig. (Quelle: https://science.orf.at/stories/3203285/ – vom 2. Dezember 2020)


“Wenn wir nicht wissen, welchen Hafen wir ansteuern sollen, ist kein Wind günstig“ . Zitat: Seneca (* etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in Rom) war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit.

Wie alles begann:
9.März 2020: Schwarzer Montag, Crash an der Öl-Börse und schnelle Ausbreitung des Coronavirus.


TEST…TEST…TEST..

Sept. 2020: CORONA-SCHNELL-TESTS?

Ein Corona-Ergebnis in 15 Minuten? – damit wirbt z.B. derzeit – neben anderen Pharma-Firmen – auch das Schweizer Pharmaunternehmen Roche für seinen neuen Schnelltest. Auch die britische Regierung hat angekündigt, wie sie die Kapazitäten für Coronavirus-Schnelltests ausbauen will. Parallel will – wie schon erwähnt – ein Unternehmen sogar einen Fünf-Minuten-Test auf den Markt bringen.

Experten haben nun bereits deutlich Kritik geäußert. „Wenn die medizinische Aussagekraft eines solchen Verfahrens noch so unsicher ist, können diese Tests noch nicht guten Gewissens in der Fläche eingesetzt werden“, zitiert die „Welt“ den Vorsitzenden des Verbands Deutscher Laborärzte, Andreas Bobrowski. Ihm zufolge werden PCR-Tests immer DER Goldstandard bleiben.

Noch keines der Schnelltestverfahren, die aktuell entwickelt werden, ist bisher so zuverlässig, dass es flächendeckend, etwa an Flughäfen oder bei Großveranstaltungen, eingesetzt werden kann. Und „ein halb zuverlässiger Test reicht eben nicht aus“, sagt Bobrowski.


Hier geht es weiter mit der Frage:

IMMUNITÄT?

Coronavirus-Studien (14.08.2020): Wie lange sind wir immun…wie schnell nimmt die Immunität ab?
Im Kampf gegen das Coronvirus hoffen viele auf Immunität – nach überstandener Infektion – oder durch einen späteren Impfstoff. Doch immer mehr Studien zeigen, dass gerade bei Menschen, die nur wenige oder gar keine Symptome hatten, schon bald nach einer Infektion gar keine Antikörper im Blut mehr nachweisbar sind. Nur 16,7 Prozent haben nach drei Monaten viele Antikörper. Quelle: Dominik Lauck – tagesschau.de.

„Daraus lässt sich nicht automatisch ableiten, dass hier keine Immunität vorliegt, aber es ist wahrscheinlich, dass ein möglicher Schutz weniger stabil und von kürzerer Dauer ist“, erklärt Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik Köln im Gespräch mit tagesschau.de.

Keine Immunität? ALLES NUR BISHER VERMUTUNGEN..?


Das Immunsystem reagiert nicht bei jedem gleich

(Quelle: quarks.de/Gesundheit/Medizin/)

Antikörper sind oft schon nach kurzer Zeit verschwunden: So zeigen Studien, dass die Konzentration der Antikörper gegen SARS-CoV-2 mit der Zeit abnahm. Das ist ein üblicher Vorgang, allerdings haben die Forscher bei einigen Patienten mit milden Verläufen schon nach drei bis sieben Wochen keinerlei Antikörper mehr im Blut gefunden. Zur Überraschung der Forscher nahm die Antikörper-Konzentration auch bei symptomatischen Patienten schon früh nach der Entlassung wieder ab.


Ein kurzer Exkurs: Auch, wenn man immer nur von Antikörpern spricht, machen diese bloß einen kleinen Teil der Immunantwort aus. In Wirklichkeit passiert im Körper noch wesentlich mehr, wenn ein Virus eindringt: Grundsätzlich gibt es im Blut die weißen Blutkörperchen, darunter die sogenannten B-Zellen und T-Zellen. Die B-Zellen produzieren dann später nach der Infektion auch die Antikörper, welche dann die Viren (wie das Coronavirus) gezielt erkennen und versuchen zu eliminieren. Das wichtigste davon ist unser Immunglobulin G (IgG), dies ist im Blut der häufigste Antikörper und richtet sich sehr speziell gegen einzelne Erreger. Man kann auch eine Immunreaktion über die T-Zellen nachweisen. Die sogenannte T-Helferzellen unterstützen uns bei der Immunabwehr…aber das führt hier zu weit hinein in die Infektiologie – eine eigene spannende Wissenschaft.


Solange nicht eindeutig belegt ist, welche Rolle unsere T-Zellen und bestimmte Antikörper wie das Immunglobulin G bei einer möglichen Immunität genau spielen, steht auch die Schutzwirkung einer Impfung noch infrage. Erste Impfstudien zeigen jedoch: Das Immunsystem reagiert!

Erste Studienergebnisse zu einer Vektor-Impfung von der Universität Oxford deuten daraufhin, dass „über das Spike-Protein“ sowohl Antikörper- als auch T-Zell-Antworten ausgelöst werden können. Derzeit lässt sich allerdings noch nicht abschätzen, ob die Impfung auch tatsächlich vor einer Coronainfektion langfristig schützt…Hierfür ist es noch viel zu früh…

ALLES NUR EINE TRÜGERISCHE ILLUSION?

Im Alltag endlich wieder zur „Vor-Corona-Normalität“ zurückkehren – das erwarten viele von der baldigen Verfügbarkeit eines Impfstoffes. Diese Hoffnung ist aber möglicherweise trügerisch, wie Prof. Dr. Malik Peiris und Prof. Dr. Gabriel M. Leung von der University of Hong Kong in der Fachzeitschrift „The Lancet“ darstellen.

Viele immunologische Fragen sind noch ungeklärt. Unklar ist bei natürlicher und passiver Immunisierung z.B. die Rolle schon vorher bestehender neutralisierender Antikörper, die Bedeutung der mukosalen Immunität sowie der Antikörper abhängigen zellvermittelten Zytotoxizität und der T-Zell-Immunität.
So haben auch Tierexperimente an Primaten gezeigt, dass die Impfung zwar die Symptome und die Viruslast in den unteren Atemwegen reduziert – in den oberen Atemwegen waren aber immer noch lebensfähige Viren nachweisbar. Wie das beim Menschen nach der Impfung aussieht, bleibt abzuwarten.

Vielleicht beruht eine Rückkehr zur Normalität nach Einführung der Impfung möglicherweise auf illusorischen Annahmen?

Es ist also immens wichtig allen Menschen klar zu machen, dass die Impfungen der 1. Generation nur EINES der Werkzeuge im Kampf gegen Covid-19 sein werden und Maßnahmen wie Abstand, Mund-Nasenschutz und Händehygiene wahrscheinlich noch längere Zeit notwendig bleiben werden.

Nicht zu vergessen ist auch die „Mundhygiene“ : Medizinische Empfehlungen mit antiseptischen Gurgellösungen – da das Virus sich von „Rachen zu Rachen“ verbreitet – sind ebenfalls unverändert wichtig.

Also weiterhin selbst vorbeugen ist immer noch angesagt:
Wie schon erwähnt, aber nochmals gesagt: Die Übertragung des „Corona-Virus“ ist völlig anders als bei dem „SARS“-Virus: Das frühere SARS-Virus musste erst in die Lunge eingeatmet werden, da sich sein Rezeptor in den tiefen Atemwegen befindet, um Erkrankungen hervorzurufen. Beim neuen „Coronavirus“ ist dies hingegen nicht notwendig: Nämlich (ähnlich wie bei der Influenza) ist hier – wie berichtet – „wahrscheinlich“ eine einfache Infektion von „Rachen zu Rachen“ möglich.


Noch sind bisher alle geplanten Impfungstoff-Entwicklungen „Neuland“ und reine Spekulationen…SICHER weiß auch die Wissenschaft bis heute noch nicht – ob auch alles so funktioniert – wie geplant.

CORONA-WARN-APPS:

Immerhin gibt es nun aktuell (seit dem 16. Juni 2020) die Corona-Tracing-App…am 25. Juli 2020 heißt es schon…sie funktioniere wohl noch nicht richtig…

04.09.2020: Corona-Warn-App bekommt endlich ein Update – Fehler im Datenaustausch wird behoben…Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht die neue Versionen der deutschen Corona-Warn-App. Sie steht nun steht bei Google und Apple zum Download bereit.

So funktioniert die deutsche Corona-Warn-App: Mit ihr können unwissentliche Kontakte zu Infizierten nachverfolgt werden. Na…wir warten einmal erst ab, ob sich dieses bewährt: Einem Nutzer, der positiv auf COVID-19 getest wird, bleibt es selbst überlassen, ob er das Testergebnis über die App teilt. Tut er das, sendet die App eine Liste mit den eigenen gesendeten Kontakt-IDs inklusive der Zeitangabe, in der diese gültig waren, sowie ein Bestätigungs-Code an den zentralen Server.

Identifiziert die App eines anderen Nutzers beim regelmäßigen Abgleich der gespeicherten Fremd-IDs mit dem zentralen Server, dass eine dieser IDs einen Positiv-Test meldet, schlägt sie Alarm. Die Erfahrungen hiermit werden sich erst in einigen Monaten zeigen…

Die Tracing-App –

Für eine neue Strategie ist diese gut funktionierende „Tracing-App,“ sehr wichtig, findet der Virologe Drosten. Sie könne einen enormen Nutzer im Falle eines Kontakts bei einem möglichen Superspreading-Event sofort warnen: „Sie gehören zu einem Cluster. Sie müssen sich jetzt als positiv betrachten.“ Sie wird mit Erfolg schon länger z.B. in Singapur angewandt…meines Erachtens kommt sie bei uns viel zu spät…

Eine Studie aus Oxford besagt, dass der volle Effekt erst dann erreicht wird, wenn sich 60 Prozent der Bevölkerung oder mehr beteiligen. Das wird aber heute vermutlich nicht mehr zu erreichen sein. Selbst eine populäre App wie WhatsApp hat Jahre gebraucht, um eine so hohe Installationsquote zu erreichen…Bisher scheint die Beteiligung bei uns eher verhalten zu sein…es heißt auch, sie funktioniere nicht immer zuverlässig in Bussen und Bahnen…


Und immer schneller gibt es wieder etwas Neues:

05.03.2021: Die neueste „Luca App“ – verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung – (luca-app.de) ist da…

Die Luca App ermöglicht verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung für Gastgeber und ihre Gäste, sowie verantwortungsvolle Nachverfolgung.

Kontaktverfolgung in Coronapandemie: Der Hype um die Luca-App…

Rapper Smudo hat mit ProgrammiererInnen die Warn-App Luca entwickelt. Sie soll die Nachverfolgung von Infektionsketten erleichtern.

„Um die neue Luca-App ist ein regelrechter Hype entstanden. Experten geben jetzt ihre Bewertung ab – ihre Meinungen gehen stark auseinander“… sagt Dr. Ute Teichert. Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sieht in der App eine ideale Ergänzung zur Corona-Warn-App, um Superspreader schnell zu erkennen.

„Die Luca-App ist ein extrem einfach zu erstellendes digitales Kontakttagebuch, das auch auf älteren Smartphones funktioniert und sogar analoge Schlüsselanhänger für Menschen ohne Smartphone unterstützen soll. Damit wäre die gesamte Bevölkerung erreichbar“, so Teichert.

Mit einem solchen System blieben allerdings auch Menschen auf der Strecke, wie Dr. Dennis-Kenji Kipker warnt: „Nicht alle Personen verfügen über ein kompatibles Smartphone… Er ist Wissenschaftlicher Geschäftsführer vom Institut für Informationsrecht (IGMR) an der Universität Bremen.

DIE NUMMER EINS IN DER WELT:
Die USA stehen – im Hinblick auf die Zahl der Corona-Infektionen – weltweit an der Spitze.

 „Die Menschen dieses Landes können sicher sein, dass wir mit allen Kräften für die Gesundheit der Menschen und eine effektive Eindämmung des Coronavirus in den Vereinigten Staaten von Amerika kämpfen“. (And the people of this country can be confident that we will continue to bring the full resources of the federal government, to see to the health and wellbeing and to the effective response to the coronavirus here in the United States of America).
„Zitat“: Mike Pence (als Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika) sagte dies noch im Februar 2020…


SCHON WIEDER NEUE ERKENNTNISSE?
Wie ansteckend ist diese neue COVID-19 (= CORONA-VIRUS-DISEASE-2019) denn nun wirklich? GIBT ES NUN DOCH NEUERE GESICHERTE ÜBERTRAGUNGSWEGE?

Aerosolforscher: “Wir müssen ein ganz anderes Lüftungsverhalten entwickeln” Siehe – LINK: Redaktionsnetzwerk vom 2.8.2020

NACHTRAG:

AEROSOLE?
Wie funktioniert genau die Ansteckung? Was tun?

Wer spricht, schleudert kleinste Speichel-Tröpfchen in die Luft. Wissenschaftler sprechen auch von Aerosolen, also kleinste Wolken aus (für das bloße Auge) unsichtbaren Partikeln. Man bezeichnet die winzigen Aerosolpartikel auch als Wolkenkondensationskeime. In der Luft schweben viele kleine dieser sogenannten Kondensationskeime. Das sind eben diese winzig kleinen Teilchen, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können und die zu „Wolken“ werden können. Je kleiner und leichter diese Partikel sind, desto länger bleiben sie gemeinsam alle in einer Kondensationswolke in der Luft, größere Tropfen sind schwerer und sinken schneller zu Boden…

Schon seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts wissen Forscher, dass AEROSOLE z.B. auch „KONDENSATIONSKERNE“ FÜR WOLKENTRÖPFCHEN sind.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) beschreibt die Aerosole als Tröpfchenkerne, die kleiner als fünf Mikrometer seien. Also für das menschliche Auge unsichtbar. Die Experten verweisen auf eine „Studie mit experimentell erzeugten und mit SARS-CoV-2 angereicherten Aerosolen“, derzufolge „vermehrungsfähige Viren bis zu drei Stunden in der Luft nachweisbar“ seien. Diese „künstliche mechanische Aerosolproduktion“ unterscheide sich jedoch grundlegend vom menschlichen Ausstoß. (Quelle: merkur.de).

Ein Superspreader-Fall in den USA hat die Wissenschaft (bereits Anfang 2020) bei der Erforschung von SARS-CoV-2* in eine neue Richtung gelenkt und damals schon eine folgenschwere Erkenntnis offenbart: Demnach übertrage sich wahrscheinlich das neuartige Virus nicht nur durch Tröpfchen, sondern doch tatsächlich sicher „auch über Aerosole“. (Merkur.de)

Diesen Aerosolen ist weitaus schwieriger beizukommen. Denn sie halten sich – wie schon erwähnt – deutlich länger in der Luft, womit Distanz wahren eben „kein“ ausreichender Schutz vor einer Ansteckung* mehr wäre. Dass eine Übertragung über Aerosole möglich sein könnte, ist dabei nicht ganz neu. Bereits einige Jahre zuvor gab es schon Studien, die in diese Richtung wiesen.

25.6.2020: Das Robert-Koch-Institut schreibt etwa auf seiner Homepage zu Aerosolen abschließend: „Auch wenn eine abschließende Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt schwierig ist, weisen die bisherigen Untersuchungen insgesamt darauf hin, dass SARS-CoV-2 über“ Aerosolwolken“ – die in der Luft hängen – auch im gesellschaftlichen Umgang übertragen werden können.“

„Vermutet“ wird, dass sich das Virus wahrscheinlich zunächst leicht und schnell durch „Tröpfcheninfektion“ – etwa beim Husten, Niesen und Singen, Sprechen und sogar auch einfaches „Ausatmen“ (!) – in der Umgebungs-Luft, dann aber auch zusätzlich als „AEROSOL“ Wolke (oft auch hier durch Klimaanlagen) weiter verbreitet wird (Restaurants-Kaufhäuser-Supermärkte).
Coronavirus-Übertragung durch Aerosole: RKI sieht Abhängigkeit von der Lautstärke beim Sprechen…Unter freiem Himmel sei diese Gefahr wahrscheinlich eher gebannt…

HATSCHI…Nies-Tropfen fliegen mindestens zwölf Meter weit…Das heißt für den Alltag: In den Ellenbogen oder ein Taschentuch zu niesen ist noch wichtiger als gedacht. So sollte auch die Luftzirkulation in Flugzeugen überdacht werden. Die neuen Luftreiniger mit „Hepa-Filtern“ seine wohl vielversprechend. Ein HEPAFilter arbeitet im Gegensatz zu anderen Geräten mit einem Schwebstofffilter. Ein solcher ist in der Lage, auch kleinste Partikel effektiv aus der Luft zu filtern.
Anhand der neuen Erkenntnisse über das Flug- und Verbreitungsverhalten der Virus-Erreger in Aerosolen könnten dadurch Ansteckungen deutlich verringert werden.

Die Basisreproduktionszahl: Ro-Wert … oder doch besser den k-Wert?

Bei R=1,0 infiziert jeder Patient eine weitere Person. Das Ziel, R unter 1,0 zu drücken, lässt das Infektionsgeschehen abebben. Doch der Wert allein hat seine Schwächen. Denn nicht alle Infizierten stecken gesunde Menschen an.
Verdopplungszahl, Reproduktionszahl, 7-Tage-Inzidenz: Je nach Phase der Corona-Pandemie werden immer wieder andere Richtwerte wichtig.

  • R>1 : Ein Wert über 1 bedeutet, dass die Infektionen von Tag zu Tag mehr werden.
  • R=1 : Ein Wert gleich 1 (R=1) bedeutet, dass die Zahl der Neuinfektionen ungefähr gleichbleibt.
  • R<1 : Ein Wert unter 1 (R<1) bedeutet, dass es von Tag zu Tag weniger Neuinfektionen gibt.

Die sogenannte Basisreproduktionszahl R0 („R Null“ gesprochen) gibt an, welche Ansteckungsrate zu Beginn einer Epidemie ohne Gegenmaßnahmen aufgrund der Wesensart des Virus besteht. Für das neuartige Coronavirus liegt R0 nach Angaben des RKI derzeit bei 2,4 bis 3,3.

Januar 2021: Die Fallzahlen könnten nicht nur exponentiell wachsen, sondern mittels Eindämmungsmaßnahmen auch exponentiell sinken, bekräftigte kürzlich Drosten. Selbst minimal erscheinende Veränderungen der Reproduktionszahl hätten große Auswirkungen: Liege der R-Wert bei 0,9, dauere es nach einer Faustformel etwa einen Monat, bis sich „die Zahl der Infizierten halbiere“ – bei einem R-Wert von 0,7 nur eine Woche. Der R-Wert beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Mittel ansteckt. Derzeit liegt er laut RKI-Angaben vom Dienstag (19.01.2021) bei 0,87.


Mit dem k-Wert Pandemien ließe sich alles besser beschreiben – so heißt es …

Hier kommt also eine weitere Größe ins Spiel: Der Dispersionsfaktor k (Streufaktor). Er gibt „Häufungen“ einer Krankheit an und wird auch als Streuparameter bezeichnet. Er beschreibt, wie häufig eine Krankheit auftritt und inwiefern sie zur Clusterbildung (bzw. Superspreader) neigt.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner k ist, desto mehr Infektionen lassen sich auf eine oder wenige Personen zurückführen. Das bedeutet: Die Rolle von Superspreading-Events ist umso größer.

„Influenza“ folgt diesem Schema nicht. Hier liegt der k-Wert bei ca. 1. Das bedeutet, Superspreader-Ereignisse spielen bei der Grippe keine große Rolle.

Um es nochmals zu betonen: Dieses Corona-Virus ist also doch wesentlich ansteckender, als noch Anfang 2020 angenommen und das vor allem im noch „unbekannten“ Stadium des bereits Infizierten. Der Erreger bricht aber auch nicht bei jedem Infizierten in gleicher Schwere aus, Kinder sind – wie bekannt – weniger schlimm betroffen. Besonders gefährdet durch COVID-19 (=CORONA-VIRUS-DISEASE-2019) sind – wie berichtet – vor allem ältere Menschen (oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Vorerkrankungen).

 „Der Unwissende hat Mut, der Wissende hat Angst.“ – ZITAT: Alberto Moravia (1907-1990) war ein bekannter italienischer Schriftsteller und Politiker.


Rezession – Börsencrash: Coronavirus als Brandbeschleuniger… Die Sorgen um die Folgen der Coronavirus-Epidemie werden immer größer. Hinzu kommt der Absturz beim Ölpreis. Die Börsen weltweit reagieren mit großen Verlusten...usw… (dw.com)

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1. Einleitung

2. Unterschiedlicher Erkrankungsverlauf

3. Fake News

4.1 Impfstoffe/Wissen

4.2 Impfstoffe/Herstellung

5. Gegenmittelsuche (diese Seite)

6. News-Updates

7. Aussichten