• Impfstoffe funktionieren, indem Sie unserem Immunsystem beibringen, bestimmte Viren zu erkennen. Nach einer Impfung ist Ihr Körper bestens darauf vorbereitet, gegen das Virus anzukämpfen.
  • Impfstoffe helfen, eine Erkrankung zu verhindern bzw. deren Verlauf weniger schwer zu machen, wenn man dem Virus, das die Krankheit verursacht, ausgesetzt ist.
  • Anstatt das gesamte Virus zu verwenden, nutzen die relativ neuen sog. „Teileinheit-Impfstoffe“ nur kleine Teile eines Virus. Diese Teile können die Krankheit bei Ihnen nicht hervorrufen. 
  • Den ersten Teileinheitsimpfstoff entwickelten Forschende bereits schon in den 1980ern, um zur Vorbeugung z.B. von Hepatitis B beizutragen.
    Diese Art Impfstoff lehrt unseren Körper ganz genau, das tatsächliche Virus zu erkennen und bei Bedarf anzugreifen.Die gleiche Technologie kommt auch bei vielen anderen Impfstoffen zum Einsatz wie Gürtelrose und HPV.
  • Auch Novavax verwendet dieselbe gut etablierte Technologie für die Impfstoffentwicklung.

NEU: Zudem wird hier im Blog-Artikel später noch im Anschluss an die Beschreibung der Protein-Impfstoffe aktuell berichtet – auch z.B. über neueste Impf-Stoffe: DIE PILLE…
Die Corona-Pille ist da… Zwei unterschiedliche Anti-COVID-19 Arzneimittel – wie die beiden neuen Corona-Pillen: Lagevrio (Molnupiravir) und Paxlovid.


Der neue Corona-Impfstoff von Novavax ist in Deutschland 2022 auch in den Apotheken verfügbar.

Bislang wurde der Coronavirus-Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax ausschließlich in „Impfzentren“ und durch mobile Impfteams (z.B. Altenheime u.a.) verimpft. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) informierte früh darüber, dass der Impfstoff – ab Kalenderwoche 12 (Ende März 2022) nun auch über die Apotheken verteilt wird.

Nuvaxovid besteht laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI) aus virusähnlichen Partikeln, die das Spike-Protein des Coronavirus enthalten. Die Proteine werden vom Körper als fremd erkannt und das Immunsystem wird hochgefahren – spezifische Antikörper und T-Zellen werden sofort dagegen gebildet.


Die Zukunft sind wohl protein-basierte Corona-Impfstoffe… wie erwähnt… nun Nuvax-Ovid® von „Novavax“ (Baxter) und „Vidprevtyn“ (Sanofi) – der bisher noch nicht zugelassen ist.

Nuvaxovid® von Novavax – gilt als guter Kombipartner und Booster: Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Covid-19-Vakzine Nuvaxovid® von Novavax zur Grundimmunisierung bereits ab 18 Jahren. Nuvaxovid kann gleichzeitig mit einem Influenza-Totimpfstoff verabreicht werden. Zur Verabreichung anderer Tot- und Lebendimpfstoffe wird ein Abstand von 14 Tagen empfohlen.

Der Proteinimpfstoff Nuvaxovid® kann aber auch in heterologen Impfschemata und als Booster eingesetzt werden, heißt es in einem aktuell veröffentlichten Stiko-Beschluss. Für die Auffrischimpfungen soll aber in der Regel ein mRNA-Impfstoff verwendet werden… so die STIKO.

Viele Hoffnungen ruhten bereits auf ihm, dem Neuen...nur wird er derzeit nicht so begeistert angenommen, wie erhofft...Ab Februar 2022 werde nun in Deutschland der Corona-Impfstoff von Novavax bereits verimpft.


  • Die Methode von Novavax ist übrigens gar nicht so neu ist, wie der Firmenname („nova“ für neu und „vax“ für Impfstoff) eigentlich suggeriert.
  • Es ist einer der Protein-Impfstoffe, bei dem statt des kompletten Virus nur Eiweißmoleküle – in diesem Fall das Spike-Protein des Coronavirus als Angriffsfläche für die Immunabwehr – in den Körper durch ein Injektion verabreicht werden.
  • Novavax verwendet einige innovative Ansätze, etwa die Hülle aus winzigen Nanolipiden, die rasche Züchtung von Impfkulturen oder einen Wirkstoffverstärker (Adjuvans) aus der Rinde eines chilenischen Seifenbaums.
  • Proteinimpfstoffe an sich aber – sind schon so lange im Einsatz, wie es das Unternehmen Novavax überhaupt gibt, beispielsweise gegen Hepatitis B, Gürtelrose oder Keuchhusten.

  • Für Menschen ab 60 Jahren, Menschen in Pflegeeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen soll es aus Sicht der Stiko zudem eine zweite Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff nach abgeschlossener Grundimmunisierung und der ersten Auffrischimpfung geben und zwar frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung.

Im Gegensatz zu mRNA-Impfstoffen, die Teile der Erbinformation des Virus enthalten, ist das Impfen mit proteinbasierten Vakzinen bereits lange erprobt – ein Argument, mit dem womöglich auch Impfskeptiker:innen doch noch von einer Impfung gegen CORONA überzeugt werden können. Zudem beurteilen Expert:innen einen solchen Impfstoff als besonders effektiv.

  • Proteinbasierte Impfstoffe: Diese Impfstoffe enthalten einzelne, gereinigte virale Proteine, die für eine Immunreaktion besonders bedeutsam sind. Häufig müssen solche Impfstoffe allerdings durch Adjuvanzien verstärkt werden. 

mRNA:
Neuer Booster mit BioNTech oder Moderna
schützt vor Omikrontr

26.04.2022: Die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna werden derzeit angepasst, um ihre Wirksamkeit gegen die OMIKRON-Variante zu erhöhen. Der Hersteller Biontech rechnet mit einer Zulassung nicht vor Mai 2022. Der Hersteller Moderna, der das bisherige Vakzin mit einem an Omikron angepassten Booster kombinieren will, geht davon aus, dass sein Impfstoff erst im August 2022 erhältlich ist.
Erste Studienergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Omikron-spezifischen mRNA-Impfstoffe lediglich bei Erstimpfungen einen Vorteil bringen. Allerdings verringert sich dieser Impfschutz einer neuen Studie von Biontech/Pfizer zufolge nach drei Monaten deutlich. Als Booster eingesetzt wirken sie demnach nicht besser als die bereits zugelassenen Corona-Vakzine. 


Stärker noch als mRNA-Impfstoffe?

Sanofi und GSK stellen neueste Ergebnisse zu Impfstoffkandidaten vor: „CoV2 preS dTM“ tr

Februar 2022: Ein proteinbasierter Impfstoffkandidat von Sanofi und GlaxoSmithKline (GSK) hat in einer Phase-3-Studie offenbar eine hohe Schutzwirkung bei seronegativen Personen erzielt.

„CoV2 preS dTM“ gehört (wie Nuvaxovid von Novavax) ebenfalls zu den proteinbasierten Impfstoffen.

  • Er besteht aus rekombinant hergestellten Spikeproteinen von SARS-CoV-2.
  • Die Immunantwort wird durch das von GSK entwickelte Adjuvans AS03 verstärkt, das unter anderem auch in den „Grippeimpfstoffen“ der Firma eingesetzt wird.
  • Die beiden Hersteller aus Frankreich und England wollen (auf der Basis der noch nicht publizierten Ergebnisse) nun die Zulassung beantragen.
  • Beide Unternehmen befinden sich nach eigener Auskunft bereits in Gesprächen mit den Zulassungsbehörden in den USA (FDA) und Europa (EMA). © rme/dpa/aerzteblatt.de

Proteinbasierte Impfstoffe

Hier folgt nun ein recht ausführlicher Report über den neueren innovativen „proteinbasierten NOVAVAX-Impfstoff“.


„Die Nummer Fünf“…

Proteinbasierte Impfstoffe (die teilweise als Untergruppe der Totimpfstoffe gezählt werden, beinhalten nur ausgewählte Virusproteine) und sind schon bereits länger altbewährt... Ein bekanntes proteinbasiertes Vakzin ist – zum Beispiel – der langjährige Impfstoff gegen die Virus-Grippe (Influenza). 

08.02.2022: Der Corona-Impfstoff NUVAX-OVID von Novavax ist (seit 20.12.2021) in der EU zugelassen und auch seit Ende Februar 2022 in Deutschland verfügbar. Wer sich impfen oder boostern lassen will, hat bald jedenfalls mehr Auswahl: Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen steht bereits (seit dem 21. Februar 2022) in Deutschland zur Verfügung, wie Lauterbach mit Verweis auf Firmenangaben sagte.


IMFGEGNER

Es liege nicht am Impfstoff oder der Impfkampagne… Auch ein neuer Impfstoff mit anderer Wirkungsweise als die bisherigen Präparate wird nichts zur Meinungsänderung von Impfgegnern & Co. bringen. Und diejenigen, die sich bisher gegen eine Impfung entschieden haben, verlassen sich weiter darauf, dass die Impfquote in der Gesamtbevölkerung (durch die aus ihrer Sicht dummen Menschen) schon dafür sorgen wird, dass sie selbst bei ihrem Kurs bleiben können.


  • Nun ändert diese zutiefst egoistische Sicht nichts an der Tatsache, dass eine Impfung der einzig sichere und wichtigste Weg heraus aus der Pandemie (für uns alle) ist.
  • *Herdenimmunität bei anderen Krankheiten schon erreicht? Ein Beispiel ist „POLIO“:
  • Damit die Herdenimmunität bei der Kinderlähmung erreicht wurde, mussten etwa 80% geimpft werden. Nur in kl. Teilen Asiens oder Afrika kommt die Krankheit heute noch vor. 
  • Wenn nur genügend Menschen gegen COVID-19 geimpft oder genesen sind, dann ist die Pandemie beendet.
  • Das ist allerdings eher nur die Wunschvorstellung seit Beginn der Corona-Pandemie

Anm.: Eine *Herdenimmunität heißt nicht unbedingt, dass eine Krankheit komplett ausgerottet ist. „Das bedeutet also nicht, dass sich dann keiner mehr anstecken kann. Aber das bedeutet vor allem, dass die Infektion deutlich zurückgegangen ist und wir uns auf einem sehr moderaten Niveau der Ansteckungen bewegen„, erklärte Thorsten Lehr, Professor für Klinische Pharmazie an der Universität des Saarlandes im DW-Interview.


Kriege… Flucht und Vertreibung und nun auch noch die Pandemie…?

  • Angesichts der jüngsten weltpolitischen Entwicklungen (Russland/Ukraine) ist es doch aus noch mehr Gründen extrem wichtig, diese Pandemie endlich… endlich… hinter sich zu lassen. (Zitat: FAZ)
  • Wer jetzt von den verantwortlichen Politikern noch unbedingt eine höhere Impfquote sehen will, muss einfach eine Impfpflicht für alle z.B. die Älteren beschließen – oder wir alle leben weiter – auf der Spitze des Eisbergs – mit den oft leidvollen Konsequenzen ihres Fehlens.
  • Einige Politiker wollen bzw. fordern dies sogar so, andere nicht.
  • Letztere sind jedenfalls hier doch in der breiten Mehrheit.

Im Dezember 2021 hat der Protein-Impfstoff Novavax von der EU die Zulassung erhalten. Die erste Novavax-Lieferung ist Ende Februar 2022 in Deutschland eingetroffen. In Deutschland wird bereits damit geimpft.

Auch in der gesamten Europäischen Union soll der neue Nuvax-Ovid-Impfstoff (der Firma Novavax) 2022 nun zur Verfügung stehen;

Zumindest einige Rahmenbedingungen wurden bekannt: Die EU hat für 2022 rund 200 Millionen Dosen vertraglich gesichert. Nach Deutschland gingen 16 Millionen Dosen, was etwa nur 10% aller Bestellungen entspricht. Vielleicht gibt es im Herbst nochmals eine Chance…


Was bringt dieser neue Novavax-Protein-Impfstoff
„Nuvax-Ovid“ als fünfter Impfstoff:

Novavax ist kein Corona-Totimpfstoff im engeren Sinne, da keine echten Virusteile im Impfstoff enthalten sind. Zutreffender sind daher eher die Bezeichnungen Proteinimpfstoff oder auch rekombinanter Proteinimpfstoff.
Das Vakzin Novavax enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten „künstlichen“ Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen.  

  • Zunächst einmal die Vorgeschichte des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Novavax mit dem Namen „Nuvaxovid“:
  • Der US-Biotech-Konzern Novavax hatte bereits schon 2021 gleich in mehreren Ländern die Zulassung seines neuen Covid-19-Impfstoffs beantragt. Darunter damals auch in Europa.

Bisher wurden – wie wir wissen – die Vakzine der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson von der EU schon recht früh zugelassen. Die beiden letzteren spielen derzeit (wegen Nebenwirkungen) kaum mehr noch eine Rolle.

Schon vergessen?
Die Impfungen in den Impfzentren und mit den mobilen Impfteams der Bundesländer begannen bereits schon am 27. Dezember 2020. 


Die EU hatte sich – wie oben erwähnt – bei Novavax schon früh bis zu 200 Millionen Dosen gesichert. Der neue Impfstoff ist – wie erwähnt – ein sog. Protein-Impfstoff Bei dieser Methode wird ein künstlich hergestelltes Spike-Protein-Teilchen des Coronavirus injiziert. Der Körper bildet daraufhin sofort die notwendigen Antikörper, um eine Erkrankung abzuwehren. Der Impfstoff wird in zwei Dosen im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt.

  • Die Effektivität des Schutzes vor symptomatischen Infektionen wurde von der EU-Arzneimittelbehörde EMA mit rund 90 Prozent angegeben.
  • Die Entwicklung des NOVAVAX-Protein-Impfstoffs war damals schon früh von der US-Regierung finanziell stark gefördert worden. Der Großteil des Novavax-Impfstoffs wird vom Serum Institute in Indien produziert.
    Anm.: Das Serum Institute of India Pvt. Ltd. ist derzeit der weltweit größte Impfstoffhersteller.
  • Novavax erforschte seinen Impfstoff schon früh auch an mehr als 2200 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren.
  • Die bisherigen Studiendaten zeigten hier bisher eine höhere Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die bisherige Delta- und auch die neueren Omikron-Varianten bei Erwachsenen.

Der Novavax-Impfstoff hat laut Zulassungsstudien eine Wirksamkeit von 90 Prozent bei Corona-Erkrankungen.


Derzeit empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI) den Novavax-Impfstoff nur zur Grundimmunisierung. Zwei Dosen im Mindestabstand von drei Wochen würden für einen Impfschutz ausreichen, schreibt das Institut. Der Impfstoff sei derzeit noch nicht für eine Booster-Impfung vorgesehen.


DER Impfstoff für bisher Ungeimpfte?

  • Der US-Impfstoffhersteller erwartet im ersten Quartal 2022 weitere Zulassungen weltweit für sein Covid-19-Vakzin. Das Unternehmen setzte auch darauf, dass sein proteinbasierter Impfstoff von bisherigen Impfskeptikern evtl. bewusst als Alternative zu den bereits verfügbaren Vakzinen gewählt wird.
  • Das Novavax-Präparat könnte nun möglicherweise also einige noch nicht geimpfte Menschen, die Zweifel am Wirkungsprinzip der übrigen Wirkstoffe haben, doch zur Impfung bewegen.
  • Denn das Präparat ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Vakzinen weder ein mRNA-Impfstoff – wie die Präparate von Biontech und Moderna noch ein Vektor-Impfstoff – wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson.

Die meisten proteinbasierten Impfstoffe, die derzeit getestet werden, basieren also auf verschiedenen Versionen des Spike-Proteins von Sars-CoV-2, das dem Virus hilft, sofort in die Körperzellen einzudringen.



Der Novavax-Totimpfstoff (NUVAXOVID) ist also der Corona-Impfstoff für Impfskeptiker?

  • Wohl eher unwahrscheinlich... Wie funktioniert eigentlich der Novavax-Impfstoff?
  • Nuvaxovid besteht laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI) aus virusähnlichen Partikeln, die das Spike-Protein des Coronavirus enthalten.
  • Diese Proteine werden vom Körper als fremd erkannt und das Immunsystem wird hochgefahren – spezifische Antikörper und die wichtigen T-Zellen werden sofort gebildet.

Damit ist man vor einer echten Infektion besser gewappnet.

  • mRNA-Präparate zum Beispiel funktionieren völlig anders. Die mRNA-Impfstoffe enthalten den Bauplan für einen bestimmten Bestandteil des Virus.
  • Im Fall der Covid-19-Impfung trägt der Bauplan die Anleitung für das Spike-Protein des Coronavirus.
  • Dieses Protein bedeckt die Oberfläche des Virus wie Stacheln und ist daher gut für unser Immunsystem erkennbar. Dieser Bauplan wird im Reagenzglas künstlich hergestellt und besteht aus mRNA.

Hier werden also unsere Körperzellen angeregt, selbst das Spike-Protein herzustellen, um eine Immunantwort auszulösen. Sowohl bei mRNA-Impfstoffen als auch bei Vektorimpfstoffen wird also nur der Bauplan für das Spike-Protein des Coronavirus in die Zellen eingeschleust.

Novavax dagegen ist proteinbasiert und kein Totimpfstoff, auch wenn er so bezeichnet wird – möglicherweise um die Akzeptanz zu erhöhen?

Die meisten proteinbasierten Impfstoffe, die derzeit getestet werden, basieren auf Versionen des Spike-Proteins von Sars-CoV-2, das dem Virus hilft, in die Körperzellen einzudringen.

  • Im Gegensatz zu den relativ neuen Techniken auf mRNA- und Vektorbasis kommen Protein-Impfstoffe schon seit Jahrzehnten zum Schutz vor Hepatitis, Gürtelrose und anderen Virusinfektionen zum Einsatz. Sie lösen eine gute, schützende Immunreaktion aus, indem sie den Körperzellen diese fremden Virusproteine zusammen mit immunstimulierenden Hilfsstoffen präsentieren.
  • Der Körper muss also nicht erst einen genetischen Code ablesen, um die Proteine selbst herzustellen.

VALNEVA

Ein anderer neuer Impfstoff: „Valneva“ hingegen kämpfte lange mit der Wirksamkeit der Booster-Impfung. (Valneva hat einen Totimpfstoff mit T-Zellantwort hergestellt.) Der französische Hersteller Valneva erklärte seine schlechtere Wirksamkeit bei der dritten Impfung zuletzt mit einem unzureichenden Studiendesign. (FAZ)
Die Zulassung verzögert sich derzeit.

Schwerer Rückschlag:
EU will Valnevas Impfstoff-Vertrag nun kündigen:
16.05.2022: Die EU-Kommission will nach Angaben des französisch-österreichischen Biotech-Unternehmens Valneva den Vorab-Kaufvertrag für den Totimpfstoff des Unternehmens kündigen. Laut Vertrag habe die Kommission das Recht dazu, wenn Valneva bis zum 30. April keine Marktzulassung von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) erhalten habe, teilte das Unternehmen heute mit. Das Vakzin befindet sich immer noch in der Entwicklung,


  • Dass sich Wissenschaftler zu wenig Mühe mit Corona-Impfstoffen geben, kann man wirklich nicht behaupten. Allein die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aktuell „326 Projekte“ in der ganzen Welt aufgelistet, an denen derzeit fieberhaft gearbeitet wird. (FAZ.net)

Auf den Markt kam – lange erwartet – also der Impfstoff des US-Unternehmens Novavax, der allerdings nicht – wie andere Impfstoffe – mit „inaktivierten“ Viren arbeitet, sondern – wie gesagt – ein künstliches „Spikeprotein“ enthält und – über diese Interaktion – das Immunsystem gezielt ansprechen will. Dazu später noch Ausführlicheres…


NEUERE HOFFNUNG?

ALL ABOUT NOVAVAX:
DER PROTEIN-IMPFSTOFF 


Der Impfstoff von NOVAVAX setzt hier nun also auf eine „dritte“ Technologie und basiert auf „Proteinen“: Das Immunsystem soll – bei der Impfung – also selbst mitwirken und die Antikörper gegen das Protein selbst bilden und so den Körper auf eine Infektion vorbereiten.

Das ist vergleichbar mit der Reaktion auf die Grippeimpfung. Protein-basierte Impfstoffe enthalten einzelne – „nicht vermehrungsfähige“ virale Proteine, die eine deutliche Immunreaktion hervorrufen, also besonders für die Viren-Abwehr relevant sind.

Alle bisherigen Protein-Impfstoffe enthalten bereits winzige Nanopartikel des „Erregers“, gegen den die Impfung speziell auch schützen soll.

Beim Corona-Impfstoff von Novavax ist dies – wie gesagt – das Spike-Protein. Der Körper muss dieses also nicht erst selbst produzieren.

Novavax ist also – wie oben erwähnt – ein Proteinimpfstoff, bei dem statt des kompletten Virus nur dessen Eiweißmoleküle – (in diesem Fall also – wie gesagt – ein kl. Teil des Corona-Spike-Proteins als Angriffsfläche für die Immunabwehr) – durch die Impfung in den Körper gelangen.

NOVAVAX: Nur schwache Immun-Antwort?

Beim Novavax-Impfstoff fällt die Immunantwort des Geimpften – wie oben erwähnt – weniger stark aus als bei den mRNA-Impfstoffen und den adenovirusbasierten Vektor-Impfstoffen – wie z.B. dem früheren Impfstoff von AstraZeneca.

Deshalb wird dem Vakzin auch zusätzlich ein sogenanntes Adjuvans zugesetzt, eine Art Katalysator, der nichts mit dem Wirkstoff selbst zu tun hat, dessen Wirkung aber doch deutlich verstärkt.

Der Vorteil von NVX-CoV2373 – Nuvaxovid (Novavax) besteht – wie bei allen proteinbasierten Impfstoffen – darin, dass er sehr gut lagerfähig ist und in der Regel nicht tiefgekühlt werden muss.



ADJUVANTIEN – WIRKSTOFF-VERSTÄRKER:

  • Auch die langjährig schon bewährten Impfstoffe gegen Tetanus, Polio, Diphtherie oder Keuchhusten setzten schon immer „Wirkverstärker“ (Adjuvantien) ein.
  • Im Gegensatz zu anderen Impfstoffen – etwa die mRNA-Impfstoffe der Hersteller BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson – diese können vollständig auf Adjuvantien verzichten.
  • Anm.: Adjuvantien sind harmlose Hilfsstoffe, welche die Wirkung eines Reagenz oder eines Arzneistoffes verstärken. Chemisch-physikalisch handelt es sich häufig um Lösungsvermittler, Emulsionen oder Mischungen daraus.
  • Sie werden also lediglich als Hilfsmittel eingesetzt, um im Körper der geimpften Person die Immunantwort auf Antigene zu verstärken.
  • Dadurch werden eine erhöhte Antikörperbildung und eine verstärkte, also bessere Immunantwort erreicht (sog. Wirkverstärker)

Mit Adjuvantien als Wirkverstärker wird pro Dosis Impfstoff dadurch auch deutlich weniger Antigen benötigt. Noch ein Pluspunkt: Studien zeigten, dass gleichzeitig mit dem Novavax-Impfstoff auch später simultan eine Grippeimpfung verabreicht werden kann.

ANM.: Stanley C. Erck (*1950) ist President, Chief Executive Officer & Director bei Novavax, Inc. und in den USA als Head-Global Regulatory Affairs Vaccines bei Baxter International, Inc. tätig – meint hierzu:


Lukrativer Absatz?

  • „Den ganz großen Gewinn, wie er Anfang des Jahres noch im Börsenkurs zu lesen war, dürfte Novavax – ohne lukrativen Absatz – im Westen nun nicht mehr erzielen. So stünden die Chancen jedoch derzeit doch noch ganz gut, gerade noch eben rechtzeitig fertig zu werden, um überhaupt einen echten kommerziellen Erfolg zu erzielen“.

Es wäre der erste Erfolg in der Geschichte des von Stanley Erck im Jahre 1987 gegründeten Unternehmens aus dem US-Staat Maryland. Allein in der gut zehnjährigen Amtszeit von Stanley C. Erck habe die Firma ein beispielloses Auf und Ab erlebt… Auch Länder wie Japan, Australien, Neuseeland oder Kanada setzen aktuell nun auch auf das neue Mittel NOVAVAX.

.

Das Novavax Produkt hat zudem den Vorteil, dass es sich – wie erwähnt – leichter lagern und transportieren lässt. Ein normaler Kühlschrank reicht.

Hohe Wirksamkeit auch gegen neuere Virus-Varianten.


Für Europa ist es – wie erwähnt – das Corona-Mittel Nummer fünf...Nun ist der proteinbasierte Corona-Impfstoff von NOVAVAX – auch wissenschaftlich begutachtet worden – mit Bestnoten: In einer im Vereinigten Königreich durchgeführten früheren klinischen Phase-III-Studie mit rund 15.000 Erwachsenen hatte sich erst kürzlich dieser Impfstoff in England bereits gegen neuere Varianten des Coronavirus bewährt.

Dort zeigte der Impfstoff immerhin (noch) eine gute Gesamtwirksamkeit von 89,7 Prozent und sogar eine Wirksamkeit von mehr als 96 Prozent gegen den ursprünglichen (älteren) Virusstamm. Das Mittel sei – so hieß es vom Hersteller – derzeit also zu 90 Prozent wirksam, ebenso wie die begehrten mRNA-Vakzine von BioNTech und Moderna, gegen manche neuen Virusvarianten sogar noch stärker – und das mit deutlich milderen und selteneren Nebenwirkungen.


Der wichtigste Türöffner war wohl die persönliche Verbindung zur Bill-Gates-Stiftung und der von ihr angestoßenen Non-Profit-Organisation CEPI, die beide zuvor schon früher – bei anderen Impfstoffprojekten- die NOVAVAX -Group unterstützt hatten. (www. aerzteblatt.de)

 

Die Liste immer neuerer Covid-19 – Impfstoffe – die derzeit noch in zeitraubenden klinischen Prüfungen beurteilt werden müssen – wird immer länger… und länger… 

NOVAVAX:

  • Das Prinzip proteinbasierter Impfstoffe, wie z.B. etwa gegen Grippe oder „Hepatitis B“ ist schon sehr lange bekannt…Also ein schon lange bekanntes und bewährtes Modell….

WIE GENAU WIRKT EIGENTLICH DER IMPFSTOFF?

Ein Impfstoff auf Protein-Basis: Der Impfstoff enthält – wie oben beschrieben – ein kl. Bruchstück eines künstlich hergestellten Erreger. Es handelt sich dabei um ein im Labor gezüchtete Kopie des Spike-Proteins, das eine Immunreaktion im Körper auslöst.

  • Der menschliche Körper wird also mit Kopien des Spike-Proteins geimpft, anstatt es selbst nachzubilden. NOVAVAX ist also strenggenommen gar kein Totimpfstoff, sondern ein Proteinimpfstoff.
  • Das Immunsystem reagiert auf diesen Protein-Impfstoff allerdings nicht so stark wie bei mRNA- und Vektor-Vakzinen. Protein-Impfstoffen wird daher – wie erwähnt – ein sogenanntes Adjuvans zugesetzt, das die Wirkung verstärkt.

Bisher wurde bekannt, dass – laut Hersteller – „Novavax“ nun doch einen starken positiven Impf-Effekt von 90,4% habe. BioNTech von 95%; Moderna von 94.1 und AstraZeneca von 70 % hat. Gemeint ist hier immer der Corona-Wildtyp (also das Virus der ersten Stunde) und nicht die späteren Varianten! „[sic!]“…

Proteinbasierte Impfstoffe haben gerade in der Corona-Pandemie große Vorteile: Im Gegensatz zu den temperaturempfindlichen mRNA-Impfstoffen lassen sie sich – was bedeutend wichtig ist – bei Kühlschrank-Temperaturen lagern und sind generell deutlich weniger empfindlich.

DIE NEUESTE GRIPPE-KOMBI… lange erwartet:
Beste NOVAVAX – Kombi? GRIPPE + CORONA…


Die große Hoffnung auf die Kombi-Impfung…

Der Kombi-Impfstoff gegen Grippe UND Corona: Dieser ist bereits Ende September 2021 sowohl in den USA als auch etwas später in der Europäischen Union zugelassen worden.

Der proteinbasierte Impfstoff funktioniere ähnlich wie bei den anderen Grippe-Impfstoffen: Das Immunsystem reagiert auf Proteine im Impfstoff und sei damit vorbereitet, wenn das Virus tatsächlich den Körper attackiert.

Die amerikanische Firma Novavax ist beileibe kein Unbekannter in der Branche: Sie ist sogar schon recht früh bekannt geworden durch den Ebola-Impfstoff und diverse Grippe-Impfstoffe in den vergangenen Jahren.

Allerdings gab es auch vor einigen Jahren ein Scheitern einer Impfstoffentwicklung gegen einen seltenen Virus…welche durch schwere Nebenwirkungen auffiel. Dem Werk drohte damals der finanzielle Kollaps… (Quelle: B2-Wirtschaft-RP vom 22.7.2021)

Dieser neue Weg wird kein leichter sein…


Ausrotten lässt sich das Pandemievirus SARS-CoV-2
wohl nicht mehr.

Es wird uns leider wohl erhalten bleiben: Als wahrscheinlicher gilt, dass es sich zu einem harmloseren saisonalen Erreger entwickelt, der eine Art Erkältung verursacht.


Dann könnten auch saisonale Auffrischimpfungen nötig werden. Für diesen Fall arbeitet das US-Unternehmen Novavax nun vor und entwickelt eine Kombination aus Corona- und Grippeimpfung. Letztere sollte ja in Risikogruppen auch jedes Jahr aufgefrischt werden.  

NOVAVAX hat nun den Doppel-Impfstoff :
Grippe + Corona aktuell im Zulassungsverfahren…


  • Am 20. Dezember 2021 hatte die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) die Zulassung des ersten proteinbasierten COVID-19-Impfstoffes Nuvaxovid des US- Pharmaunternehmens Novavax empfohlen. 
  • DIE KOMBI wird gemeinsam verabreicht: Studie bescheinigt eine gute Co-Wirksamkeit von Novavax-Covid-Impfstoff auch mit Grippe-Impfstoffen.
  • 22.11.2021: Der Impfstoffhersteller Novavax hat Ergebnisse einer ersten Studie zur gemeinsamen Impfung von Covid-19- und Grippeimpfstoffen veröffentlicht. Demnach bleiben beide Vakzine gleich wirksam.
  • Der Kombinationsimpfstoff muss ein zweites Mal nach drei Monaten erneut – zur Auffrischung – verabreicht werden.

Positive Ergebnisse der ersten Studie zur gemeinsamen Verabreichung eines Sars-CoV-2-Impfstoffkandidaten und eines zugelassenen Grippeimpfstoffs wurden in The Lancet Respiratory Medicine veröffentlicht. 
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19 und Grippeimpfstoffen eine praktikable „Immunisierungsstrategie“ sein würde.

  • Der Impfstoff schütze – nach Firmenangabe – nicht nur vor dem Corona-Virus und auch vor der GRIPPE – gerade vor allem vor den – im Winter oft stark präsenten – gängigen Influenza-Viren-Stämmen A und B.
  • In Tierversuchen zeigte die Vakzine bereits eine gute Wirksamkeit, hieß es noch im Sommer 2021 in einer ersten Veröffentlichung.
  • Novavax-Chef für Forschung und Entwicklung Gregory Glenn erklärte, in der Corona-Pandemie seien zwar zuletzt die saisonalen Grippeerkrankungen weltweit stark zurückgegangen:
  • „Influenza“ stelle aber – nach wie vor – ebenfalls für die Zukunft doch immer noch eine recht große Gesundheitsgefahr dar:
  • Der Doppelimpfstoff könne deswegen in ZUKUNFT ein »sehr wichtiges künftiges Instrument – gerade „bei saisonalen Atemwegs-Erkrankungen“ im langfristigen Kampf« gegen diese beiden potentiell gefährlichen respiratorischen Viren werden.

Hintergründe – Hersteller: BAXTER (USA)


Der Impfstoff Nuvaxovid (Novavax) wird auch in Deutschland (Halle/Westfalen) produziert.

  • Die EU-Kommission hatte den Impfstoff Nuvaxovid bereits am 20. Dezember 2021 in der europäischen Union für Erwachsene ab 18 Jahren zugelassen.
  • Der US-Pharma-Konzern Baxter (und Hersteller von Novavax) aus Gaithersburg, einem Vorort von Washington D.C. –  gehört zu den Firmen, die in den USA im Rahmen der „Operation Warp Speed“ bei der Impfstoffentwicklung in den USA staatlich unterstützt wurden: AMERICA FIRST…
  • ANM.: „Operation Warp Speed“ war eine öffentlich-private Partnerschaft, die schon früh von der US-Regierung anfangs initiiert wurde, um die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von COVID-19-Impfstoffen, -Therapeutika und -Diagnostika zu erleichtern und zu beschleunigen.

Das neue US-Baxter-Werk in Halle/Westfalen produziert nun seit 2022 auch den „NOVAVAX“ Impfstoff in Deutschland:
Der Hersteller hatte bereits in seinem Werk in Halle im März 2022 erst einmal mit der Auftragsfertigung des Corona-Impfstoffs von BioNTech begonnen.

  • Später im Jahr 2022 – soll dann – auch für das US-Unternehmen BAXTER der Impfstoff Novavax – das dann neue Vakzin in OWL hergestellt werden. So sollte eigentlich binnen 18 Monaten doch mindestens eine dreistellige Millionenzahl an Impfdosen dort produziert werden. (Anm.: OWL=Ostwestfalen-Lippe).

Anm.: Baxter International ist ein (seit 1932) ein bekanntes weltweit operierendes US-amerikanisches Unternehmen in den Bereichen Pharmaindustrie und Medizintechnik. 1975 bezog das Unternehmen seine heutige US-Zentrale in Deerfield (Illinois). Vertreten ist Baxter in rund 100 Ländern mit ca. 50 Produktionsstandorten. Weltweit sind über 50.000 Mitarbeiter bei Baxter beschäftigt, davon 950 Mitarbeiter in Deutschland. Heute ist Baxter Österreich der größte einzelne Baxter-Standort außerhalb der Vereinigten Staaten und der wichtigste Forschungsstandort von „Baxter-BioScience“ weltweit. (Wikipedia)


WIE OBEN SCHON ERWÄHNT:
TOT-IMPFSTOFFE generell – sind nicht neu.

Tot-Impfstoffe wurden in den vergangenen Jahren milliardenfach in Impfungen gegen Zecken, Grippe, Tollwut oder Hepatitis verwendet – auch bei Kindern.
Er lässt sich also auch sehr gut später immer wieder auch als Auffrischungsimpfung nutzen.

„NUVAXOVID“ von Novavax:
Gut zu wissen: Proteinbasierte Impfstoffe wie Nuvaxovid® von Novavax enthalten keine Erreger oder Erreger-Bestandteile, die sich selber vermehren oder eine Erkrankung auslösen können… dies sollten Impfgegner wissen – die diese These immer wieder behaupten.


  • Auch viele „Grippeimpfstoffe“ funktionieren z.B. nach diesem Prinzip:
    Hier rufen winzige Eiweißpartikel von Influenzaviren die ausreichende Immunreaktion hervor.
  • Zum Hintergrund: Auch mRNA- und Vektor-Impfstoffe enthalten keine vermehrungsfähigen Virenund können -so gesehen – ebenfalls mit Totimpfstoffen gleichgesetzt werden.
  • In der Zulassungsstudie mit rund 30.000 Teilnehmenden zeigte sich, dass Nuvaxovid® von Novavax die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, um rund 90 Prozent verringern kann.

Achtung: DAS ADJUVANS… ist das denn wirklich alles nötig?


NOVAVAX enthält zur Verbesserung der Immunreaktion – wie gesagt – dieses Adjuvans. Es handelt sich um eine Eigenentwicklung vom Hersteller Novavax. Adjuvanzien können erfahrungsgemäß aber auch häufiger zu einem deutlichen Anstieg der Nebenwirkungen führen. (Quelle: © rme/alir/aerzteblatt.de)tr

DER FÄHREN-IMPFSTOFF:


NOVAVAX ist ein Impfstoffkandidat, der – genauer gesagt – rekombinant hergestelltes, trimeres SARS-CoV-2-Spike-Glyko-Protein enthält und zusammen mit einem Matrix-M1-Adjuvans in Nanopartikeln (Fähre) gestaltet ist.

Die Novavax-Vakzinen – sorgen derzeit allerdings nicht nur für Jubel… Geplant war nun bei uns – wie gesagt – ein Antrag auf Zulassung bei den Behörden in Europa schon im dritten Quartal 2021. Dieses Ziel ist aber doch erst viel später – wie berichtet – im Dezember 2021 erreicht worden. Der Proteinimpfstoff NVX-CoV2373 des US-Herstellers Novavax wurde damit das erste nicht genbasierte Vakzin gegen Covid-19 in der Europäischen Union.  (ww.aerzteblatt.de)

Die Wirksamkeit sei leider nur zirka knapp 60% „gegen die neuen Mutationen“ wie „OMIKRON BA.2“ nachweisbar, so sei der Impfstoff insgesamt als eher mäßig zu beurteilen.


Bei den anderen mRNA-Impfstoffen hatte sich das bislang noch nicht so eindeutig gezeigt. Zwar haben sowohl „Moderna“ als auch BioNTech neutralisierende Aktivität gegen die – damals im Sommer 2021 zirkulierende – Südafrika-Variante BETA (B.1.351) nachgewiesen, wenn auch nur schwach.


Reale Daten aus einer randomisierten Studie gebe es bisher jedoch nur für Novavax.


Anm.: Acting Chief Medical Officer for Novavax for SARS-CoV2:
*Mrs. Dr. Cheryl Keech, MD, Ph.D., Chief Medical Officer, Senior Vice President – ILiAD Biotechnologies, LLC und Executive VP für klinische Forschung in Gaithersburg, USA: 
*Keech hat mehr als 25 Jahre Erfahrung als Kliniker, Forschungswissenschaftler und ist medizinische Direktorin (MD) für Pharma- und Vertragsforschungs-Organisationen mit umfassender Erfahrung in Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten. Sie hatte ebenfalls leitende Positionen als Medical Director bei Eli Lilly und GSK (Biologics) inne.

FAKE NEWS über NOVAVAX entgegentreten:
Wissen nützt…Wissen schützt…


Es werden weder irgendwelche Gene des Erregers noch dessen genetische Informationen in die menschlichen Zellen eingeschleust – wie Fake News aktuell berichten….

  • Stattdessen enthält der Novavax-Impfstoff synthetisch hergestellte Spike-Proteine des Virus, die zu Nanopartikeln zusammengesetzt wurden, sowie gängige Adjuvantien (Naturprodukte), die seine Wirksamkeit erhöhen sollen.

Der Impfstoff löst unmittelbar nach einer Impfung – die Bildung von den so wichtigen Antikörpern aus und bereitet so das Immunsystem auf einen möglichen Kontakt mit dem echten Erreger vor.


Unser menschliches Immunsystem ist also bereits „gewappnet“…

  • Anm.: Bei den Adjuvantien handelt es sich um Gemische, genauer gesagt – einfache Öl-in-Wasser-Emulsionen. Ihre Einzelsubstanzen sind schon seit Jahrzehnten bekannt und haben sich immer als unbedenklich erwiesen:
  • Es sind Vitamin E und Polysorbat, die in Getreide vorkommen, sowie Squalen, das u. a. in Olivenöl enthalten ist.
  • Adjuvantien bieten (nach bisherigen Erfahrungen mit anderen Impfstoffen) den weiteren Vorteil, dass sie den Immunschutz deutlich „verbreitern“:

Der oder die Geimpfte entwickelt dann nicht nur Abwehrkräfte gegen genau das Virus, aus dem der Impfstoff hergestellt wurde, sondern auch gegen dessen Varianten. (Quelle: vfa.de)

Monoklonaler Antikörper (MAB): NEU – „EvusHeld“


Die EMA empfahl am 25.03.2022 die Zulassung des COVID-19-Arzneimittels „EvusHeld“ – Monoklonaler Antikörper (MAB)
EvusHeld ist eine Kombination aus zwei humanen monoklonalen Antikörpern, Tixagevimab und Cilgavimab, die gegen das Oberflächen-Spike-Protein von SARS-CoV-2 gerichtet sind, das zur Prävention von COVID-19 verwendet wird. 

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat nun also die Zulassung des Antikörperpräparates EvusHeld (Tixagevimab und Cilgavimab) zur Prävention von COVID-19 empfohlen.

Klinische Daten zeigen, dass EvusHeld das Risiko sich mit COVID-19 zu infizieren um 77% verringert.
Das Präparat soll vor allem Risikopatienten, die nicht geimpft werden können, vor einer Infektion schützen.


ZUKUNFT? Monoklonale Antikörpertherapie…derzeit viel zu schwach wirksam…

Bei fast allen bisher zugelassenen viralen monoklonalen Antikörpertherapien wurde ein teilweiser oder vollständiger Verlust der Wirksamkeit gegen Omikron beobachtet.

MAb-Therapien sind in erster Linie gegen das Spike-Protein auf der Oberfläche von SARS-CoV-2 gerichtet. Das Protein vermittelt die Anheftung des Virus an die Wirtszelle und stellt ein wichtiges Ziel der adaptiven Immunantwort des Wirts dar.


NEU: Zapnometinib – Ein neuerer Kinasehemmer dagegen ist gegen alle Corona-Varianten zukünftig wirksam?

  • 01.04.2022: Der *Kinasehemmer „Zapnometinib“ aus Tübingen wirkt in Zellkulturmodellen bisher gegen alle besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten, einschließlich Omikron.
  • Eine klinische Phase-II-Studie läuft derzeit noch…
  • Der Wirkstoff zeigte bisher deutlich Vorteile gegenüber den älteren MAb-Therapien.
  • Anm.: *Kinasehemmer? Dies sind besondere Wirkstoffe, die auch in der Tumortherapie bekannt sind.
  • Kinaseinhibitoren hemmen Prozesse, indem sie Proteinkinasen (bestimmte Enzyme) blockieren und so in die Energieverteilung innerhalb der Zelle eingreifen. 

DIE NEUE PILLE:


MONOCLONAL ANTIBODY
MAb-Therapien sind in erster Linie gegen das Spike-Protein auf der Oberfläche von SARS-CoV-2 gerichtet.

Das Protein vermittelt die Anheftung des Virus an die Wirtszelle und stellt ein wichtiges Ziel der adaptiven Immunantwort des Wirts dar.

  • Im Gegensatz dazu greift Zapnometinib das Virus selbst nicht an. Vielmehr blockiert es einen zellulären Faktor, den das Virus für seine Replikation benötigt.
  • Deshalb ist Zapnometinib nicht anfällig für antivirale Resistenzen, welche die Wirksamkeit monoklonaler Antikörper beeinträchtigen, erklärt Rainer Lichtenberger, Chief Executive Officer von Atriva.
  • (Anm.:  Atriva Therapeutics forscht schwerpunktmäßig an Wirkstoffen, um komplizierte, durch RNA-Viren ausgelöste Atemwegserkrankungen zu behandeln) – GELBE LISTE – PHARMINDEX .
  • (Quelle – 01.04.2022 – Dr. Christian Kretschmer (Arzt) ATRIVA=Deutsches biopharmazeutisches Unternehmen (Atriva Therapeutics aus Tübingen) 

DIE ANTI-CORONA-PILLEN SIND DA
Molnupiravir als Alternative zu Paxlovid?

Bei vielen Arzneimitteln wird zur Sicherheit empfohlen, anstelle von „Paxlovid“ das ebenfalls zugelassene orale COVID-19-Medikament Lagevrio (Molnupiravir) zu nutzen. Seit dem 3. Januar 2022 steht also das antivirale Arzneimittel Lagevrio, das in der EU jedoch noch nicht endgültig zugelassen ist, in Deutschland zur Behandlung von COVID-19-Patienten doch schon zur Verfügung.

Großbritannien setzt „Molnupiravir“ unter dem Handelsnamen Lagevrio® bereits seit Ende 2021 zur frühen Behandlung von Covid-19-Patienten ein.

 „Das ist ein Medikament zur sofortigen Früh-Behandlung für diejenigen, die krank werden.“ sagte Pfizer-Firmenchef Albert Bourla – Es senkt das Risiko eines schweren Covid-19-Krankheitsverlaufs.
„Für Patienten auf der Intensivstation wird dieses Medikament nicht mehr einsetzbar sein.“

  • Die beiden Medikamente (PILLEN) haben den Vorteil, dass Patienten sie einfach bei sich zu Hause einnehmen können. Andere Mittel wie das antivirale Medikament Remdesivir müssen dagegen intravenös verabreicht werden.

Die beiden neuen (unterschiedlichen) Pillen –
zu zweit gegen das Virus: 
„Lagevrio“ (Molnupiravir) und Paxlovid (Pfizer).


Die neue Anti-Corona-Tablette

Lagevrio® (Molnupiravir):
Nur eine Pille – Zwei Wirkstoffe in Einem:

  • Lagevrio® (Molnupiravir) erhielt auch kurz darauf die US-Notfallzulassung (FDA).
  • Zugelassen wurde Lagevrio® (= Handelsname) auch in Großbritannien
  • Derzeit befindet sich jedoch Molnupiravir (=Arzneimittel) noch in der Begutachtung durch die Arzneimittelbehörde EMA und ist daher in der Europäischen Union bisher noch nicht offiziell zugelassen – kann aber schon ärztlich verordnet werden.

Die Merck-Pille LAGEVRIO (Molnupiravir) gehört zur Klasse der Protease-Hemmer. Der antivirale Wirkstoff in dem Medikament verhindert, dass sich das Virus im Körper vermehren kann, indem er ein Enzym blockiert, das SARS-CoV-2 zur Vermehrung benötigt. 


Informationen zu Lagevrio® (Molnupiravir)

  • Lagevrio ist ein antivirales Arzneimittel zur Behandlung von milder bis moderater COVID-19 (verursacht durch SARS-CoV-2) bei Erwachsenen, bei denen das Risiko besteht, einen schweren Krankheitsverlauf zu entwickeln.

Paxlovid® und Lagevrio (Molnupavir) kann nun schon seit dem 3. Januar 2022 bei einer „Corona“-Erkrankung ärztlich – in der allerersten Frühphase – verordnet werden.

  • Bislang gibt es zwar noch keinen direkten Wirkungs-Vergleich zwischen den beiden (gemeinsam einzunehmenden) oralen Covid-19-Mitteln Lagevrio (Molnupavir) und Paxlovid (Pfizer), indirekt schneide aber doch Letzteres wohl eindeutig besser ab… berichten Experten.
  • Die Arzneimittelbehörde FDA:  FDA-Vertreterin Patrizia Cavazzoni erklärte, Molnupiravir sei eine „zusätzliche Behandlungsoption“, etwa wenn andere Medikamente nicht verfügbar oder aus medizinischen Gründen nicht angebracht seien.

INFORMATIONEN ZU
PAXLOVID (Nirmatrelvir + Ritonavir):

  • Die EU Kommission hatte also am 28. Januar 2022 nur eine bedingte Zulassung für orale, antivirale Arzneimittel zur Behandlung von frühem COVID-19 erteilt: „Das Sicherheitsprofil von Paxlovid war hier günstig und Nebenwirkungen im allgemeinen milde“, stellten die EMA-Experten fest.
  • „Auf der Grundlage von Laborstudien wird erwartet, dass es auch gegen Omikron und andere Varianten wirkt.“ 

Paxlovid, das im Januar 2022 in der EU zugelassene COVID-19-Kombinationspräparat von Pfizer, besteht aus zwei Tabletten:

  1. Tablette Nr.1: Ritonavir wirkt sich in der in Paxlovid enthaltenen ersten (weiß/cremefarbenen) Tablette (mit einer geringen Dosis von 100 mg) nicht auf das Coronavirus aus. Interaktionen sind mit anderen Medikamenten möglich (siehe unten). Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker… Ritonavir wird vielmehr hier nur als „Booster“ zugesetzt.
  2. Tablette Nr.2: Der eigentliche Wirkstoff Nirmatrelvir“ (in der anderen pinkfarbenen Tablette) wird dagegen nicht so schnell im Körper abgebaut. Dieser hemmt gezielt die Protease.

Paxlovid bekam schon Anfang 2022 früh zuerst die Zulassung für Deutschland.

Die EU – Kommission hatte am 28. Januar 2022 eine bedingte Zulassung für das orale antivirale Arzneimittel Paxlovid® (Nirmatrelvir + Ritonavir) ausgesprochen…

Der Pharmakonzern Pfizer hatte dann auch schon bereits früh – am 23. Februar 2022 – mit der Auslieferung des Covid-19-Medikaments Paxlovid in Deutschland begonnen.

Das US-Pharmaunternehmen Pfizer
berichtete von einer hohen Wirksamkeit seiner Anti-Corona-Tablette Paxlovid …

Den derzeitigen Ergebnissen zufolge ist „Paxlovid“ wirksamer als das andere Kombi-Medikament Lagevrio (Molnupiravir) von Konkurrent Merck Sharp & Dohme.


PAXLOVID = Zwei Pillen

2022: Neueinführung: Paxlovid™ (150 mg plus 100 mg Filmtabletten, Pfizer) kann seit dem 25. Februar 2022 ärztlich verordnet werden.
Paxlovid® = (Nirmatrelvir (PF-07321332) + Ritonavir

  • Paxlovid® enthält als Hauptwirkstoff: Nr.1Nirmatrelvir (pinke Tabletten)
    und als Booster Nr.2 Ritonavir (weiße/cremefarbene Tabletten) in fixer Kombination.
  • Paxlovid® wird angewendet zur Behandlung von Covid-19 bei Erwachsenen, die keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigen und ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung haben.
  • Einer der enthaltenen Wirkstoffe, nämlich das Nirmatrelvir (Nr.1), ist ein maßgeschneiderter Arzneistoff, der gezielt Die Merck-Pille LAGEVRIO (Molnupiravirgehört zur Klasse der Protease-Hemmer. Der antivirale Wirkstoff in dem Medikament verhindert, dass sich das Virus im Körper vermehren kann, indem er ein Enzym blockiert, das SARS-CoV-2 zur Vermehrung benötigt. hemmt.
  • Ritonavir (Nr.2) dagegen ist sehr wichtig: Der Wirkstoff hemmt nämlich hier als „Booster“ den Abbau von Nirmatrelvir (Nr.1) über CYP3A4 und sorgt so für einen immer ausreichend hohen Plasmaspiegel im Körper.

PAXLOVID: Die Behandlung soll innerhalb von spätestens fünf Tagen nach der Diagnose von Covid-19 so schnell wie möglich begonnen werden. Die bereits infizierten Patienten nehmen über fünf Tage lang – alle zwölf Stunden – je zwei pinke 150-mg-Tabletten Nirmatrelvir (Nr.1) zusammen mit jeweils einer weißen 100-mg-Tablette Ritonavir (Nr.2) unabhängig von den Mahlzeiten ein. Quelle: BfArMhttps://www.bfarm.de › covid-19-arzneimittel. (QUELLEN: BfArMhttps://www.bfarm.de › covid19-Arzneimittel).


Die Kombination aus Nirmatrelvir und Ritonavir (Paxlovid®) gilt als das derzeit effektivste Frühmedikament für Risikopatienten mit COVID-Infektion.

09.05.2022: PAXLOVID verhinderte in klinischen Studien rund neun von zehn schweren Verläufen. Das antivirale Paxlovid gilt als hocheffektiv zur Vermeidung schwerer COVID-19-Verläufe und als Rettungsanker speziell für Hochrisikopatienten.

Corona-Rückfall nach Paxlovid-Gabe – was tun?


Nur einer von 50 Patienten betroffen? 

Tatsächlich hat der Hersteller Pfizer in seiner bei der FDA zur Zulassung eingereichten Dokumentation das Thema Rebound angesprochen. 

  • Ob das jetzt allerdings Fälle sind, bei denen es ein spezifisches Paxlovid®-Problem gibt, also etwa eine Resistenzentwicklung, das ist noch derzeit die große Frage.
  • Tatsache sei, dass das Wiederauftreten von COVID-Symptomen nach „scheinbarer Heilung“ bei der COVID-Erkrankung immer mal wieder vorkommt. So spreche im Moment nichts dagegen, bei entsprechender Risikokonstellation erneut mit dem Medikament zu behandeln.
  • Zumindest hat in den USA die FDA darauf hingewiesen, dass bei einem Neubeginn von Symptomen nach scheinbarer Heilung das 5-Tage-Fenster für den Beginn einer Paxlovid®-Therapie wieder auf null gesetzt werde.
  • Berichtet wurde über das Problem schon länger – bevor es irgendwelche Medikamente für die Frühtherapie gab. (Quelle: Doc-Check.com)

Doch jetzt gibt es erste offizielle Berichte über Rückfälle nach Absetzen.


*Wechselwirkungen müssen bei Paxlovid beachtet werden:

NEBENWIRKUNG: Wie bereits aus der HIV-Therapie bekannt, bietet der eine Bestandteil von Paxlovid das „Ritonavir“ (Booster) aufgrund seiner Eigenschaften als Induktor und Inhibitor unterschiedlicher Enzyme ein hohes – oft nicht ungefährliches Interaktionspotenzial mit anderen Arzneimitteln. Daher müssen – je nach Patient und individuellem Risiko – unterschiedliche Wechselwirkungen hier vom Arzt unbedingt beachtet werden.

PAXLOVID: Nur für ungeimpfte Erkrankte!

  • 02.03.2022: Covid-Medikament Paxlovid gilt bisher nur als ein sog. „Notnagel“ für über 65-Jährige: Nur für Ungeimpfte!
  • Fachleute betonen aber, dass man sich nicht – anstelle der Impfung – auf ein vermeintliches Wundermittel zum Schutz vor Intensivstation oder Tod verlassen sollte.

Eine Wirksamkeit gegen die Omikron-Variante und auch gegen andere Sars-CoV-2-Varianten wird aber von den Wissenschaftlern angenommen. „Das gilt auch für den zuletzt neueren Omikron-Subtyp BA.2, der sich gegenwärtig im Frühjahr 2022 ausgebreitet hat“, sagte der Experte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Stefan Kluge.

  • Das Medikament komme überdies- wie gesagt – um es nochmals zu betonen, nur für eine kleine Gruppe von Menschen in Betracht: „also nur für die „Ungeimpften“ über 65-Jährigen, die erkrankt und noch nicht genesen sind“.
  • Zum Einsatz bei Geimpften generell gebe es bisher dazu noch keine verlässlichen Daten.
  • Der Einsatz erfordere zudem vom Arzt äußerste Vorsicht und eine persönliche, gute Patienten-Aufklärung und – Überwachung durch den behandelnden Arzt – so heißt es im Beipackzettel.
  • Paxlovid ist nicht das erste Mittel, das ambulante Patienten in der allerersten „Frühphase“ der Sars-CoV-2-Infektion vor schweren Verläufen schützen soll.

Bereits länger gegeben werden – wie berichtet – zum Beispiel – bestimmte sog. monoklonale Antikörper – hier aber in der Regel als Infusion.

  • Dabei werden in der jüngst aktualisierten Therapie-Leitlinie auch die Wirkstoffe Remdesivir und Molnupiravir (Lagevrio) genannt. Auch diese kommen jedoch nicht für alle Patientengruppen infrage.
  • Und hier gilt ebenfalls – wie erwähnt – nur die frühe Gabe (zirka innerhalb der ersten 5 Tage) als entscheidend für den Behandlungserfolg.

Hier geht’s zur nächsten Themen-Seite: Bitte weiterlesen >


Oder direkt ein anderes Kapitel lesen (einfach auf den folgenden Link klicken):