Es handelt sich hier in meinem Blog-Artikel – bei diesem globalen „Corona“-Update – um eine Momentaufnahme nach bestem Wissen – während einer sich rasend schnell entwickelnden Pandemie. Jede Einzelne dieser verfügbaren Informationen zu Covid-19 kann sich ständig mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ändern.


Vorhersagen sind sehr schwierig, vor allem wenn es um die Zukunft geht. „Prediction is very difficult, especially if it’s about the future„. – ZITAT: Niels Bohr (1885-1962) war ein dänischer Physiker. Er erhielt 1921 die Hughes-Medaille der Royal Society und den Nobelpreis für Physik im Jahr 1922.

Die Zukunft naht… mit neuen Impfstoffen:

Endlich sterile Immunität durch Nasensprays? Lebend-Impfung hält lebenslang?

  • Lebendimpfstoffe enthalten geringe Mengen vermehrungsfähiger Krankheitserreger, „die jedoch so abgeschwächt wurden, dass sie die Erkrankung selbst nicht auslösen“, erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Dazu gehören etwa die bekannten Vakzine gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.

Prof. Christian Drosten spricht sogar von einem „Meilenstein“: Die ersehnte „sterile Immunität“ rücke damit in Reichweite. Denn: Geimpfte würden somit nicht mehr zu den Ansteckungen beitragen – und auch keine, gegen die Impfung unempfindlichen Varianten mehr ausbrüten.

  • 20.01.2022: So funktioniert die Lebend-Impfung in der Nase: Die schleimhautbasierte Abwehr in der NASE könne bereits schon zuerst die Aufnahme des Virus blockieren, wie Kai Schulze, der am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) die Immunreaktion auf Impfungen erforscht, dem Wissenschaftsmagazin „Spektrum“ sagte.
  • Indem der Impfstoff direkt in der Nase verabreicht wird, werden auch dort sofort Antikörper gebildet, dort also, wo wir sie am dringendsten brauchen: Nämlich in den Atemwegen. Die Entwicklung eines solchen Impfstoffs aber – ist äußerst kompliziert und dauere derzeit noch an.

Influenza-Nasenspray

Gegen die INFLUENZA – also die echte Grippe – gibt es bereits schon seit 2021 ein solches *Spray:

  • Der Grippe-Lebendimpfstoff ist für Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis einschließlich 17 Jahren zugelassen, wie das Paul-Ehrlich-Institut erklärt. „Die mukosale Immunität (also die Immunität der Schleimhaut) ist deutlich komplexer als die systemische“, sagte Dr. Kai Schulze, Wissenschaftler in der Abteilung „Vakzinologie“ von Prof. Carlos Guzmán am HZI. Er erforscht die Verabreichung von Impfstoffen über die Nasenschleimhaut – also per *Nasenspray.
  • Wer geimpft ist, erkranke zwar nicht nicht immer selbst, könne den Erreger aber doch noch auf andere Personen übertragen.
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    ANM.: *Fluenz® Tetra Nasenspray, Suspension (AstraZeneca) ist ein neuer quadrivalenter Impfstoff zur Vorbeugung von Influenza. (Gegen Grippe-Viren: Vi­ru­simpf­stoff, le­bend-at­te­nu­iert). Die Impfung per Nasenspray sei für Kinder besonders schonend. Kinder, die zuvor noch nicht gegen Grippe geimpft wurden, sollten frühestens nach 4 Wochen eine zweite Dosis (Folgedosis) bekommen.
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  • Fluenz Tetra wird unter der Aufsicht eines Arztes, Apothekers oder von medizinischem Fachpersonal verabreicht. Fluenz Tetra darf ausschließlich als Nasenspray angewendet werden. Fluenz Tetra darf nicht gespritzt werden.
  • Wesentliche Grundleiden (Immunschwäche) stellen laut Fachinformation von Fluenz® jedoch eine Kontraindikation dar und vor der Anwendung bei schwerem Asthma wird gewarnt.(www.pei.de/influenza-impfstoffe)

Einen „Lebendimpfstoff“ als Nasenspray gegen Corona gibt es bislang noch nicht. Vielmehr überprüfen doch einige Hersteller im Augenblick die Wirkungsweise ihrer bereits zugelassenen „Corona-Vakzine“ als Spray. Andere testen, wie gut hier Lebend-Impfstoffe allgemein wirken.

  • Darunter sind auch deutsche Forscher:
  • Einen Überblick über die laufenden Verfahren gibt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa):
  • Das Deutsches Zentrum für Infektionsforschung der Medizinischen Hochschule Hannover arbeitet etwa an einem Nasenspray-Impfstoff.
  • Ebenso wie die Universität Würzburg forscht aktuell an einer „lebenden“ Schluckimpfung, auch am Universitätsklinikum Erlangen läuft derzeit ein Forschungsprojekt bei dem die Nasenspray-Impfung bereits erste Erfolge zeigte.
  • 01.12.2021: Aktuell arbeitet ein Forscherteam aus Erlangen an einem Booster-Mundspray statt Impfung.
  • Das wissenschaftliche Projekt ist Teil des bayerischen For-Covid-Programms, wie die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mitteilte.
  • Prof. Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts des Uni-Klinikums und Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko): „Wir konnten nun zeigen, dass dieser Schutz in der Schleimhaut der Atemwege am besten durch eine Kombination von Impfungen zu erreichen ist.“
  • Im Rahmen des Forschungsprojekts wird zuerst der mRNA-Impfstoff zunächst in den Oberarm-Muskel injiziert, der zweite – ein viraler Vektorimpfstoff – wird später direkt auf die Schleimhaut (Nase) gegeben.“ Diesen Ansatz wollen wir nun möglichst rasch in einer ersten klinischen Studie 2022 überprüfen“, stellte Überla in Aussicht.

Gelangen die Erreger z.B. über eine Impfung in den Körper, wird eine Infektion nachgeahmt und das Immunsystem bildet sofort Antikörper dagegen. „Dieser Impfschutz hält meist recht lange an – bei einigen Impfstoffen sogar lebenslang“, erklärt das Bundesministerium für Gesundheit. So gehe man etwa nach einer zweifachen Impfung z.B. gegen Masern von einem lebenslangen Immunschutz aus.

  • Wann die Hersteller in ihren Studien soweit fortgeschritten sind, dass Lebendimpfstoffe durch die Nase tatsächlich Anwendung finden, ist bislang noch unklar.
  • Bis dahin schützen die aktuell zugelassenen i.m. Impfstoffe aber weiterhin sicher vor einem schweren Verlauf.
  • Wer also noch zögert, sich impfen zu lassen, sollte keinesfalls auf einen etwaigen Lebendimpfstoff oder ein Impf-Nasenspray warten.

Die bislang bereits gegen Corona zugelassenen Vakzine sind nicht nur die bekannten Tot- oder mRNA-Impfstoffe – dies sind auch sog. „systemische Impfstoffe“. Das bedeutet, dass sie in den Muskel im Oberarm gespritzt werden und so „systemisch“ wirken. Die aktuellen systemischen Impfstoffe erzeugen keine „sterile Immunität“ gegen Corona.
(Anm.: „Systemisch wirkende“ Arzneien sind Medikamente, die in die Blutbahn gelangen und sich über den Kreislauf im gesamten Organismus verteilen.) Sie sorgen zwar in der Regel dafür, dass Geimpfte nicht mehr schwer erkranken. Infizieren können sich Geimpfte aber weiterhin und somit das Virus auch weitergeben. Die aktuellen systemischen Impfstoffe erzeugen also keine „sterile Immunität“ gegen Corona.

Die ersehnte sterile Immunität rücke damit in Reichweite. Denn: Geimpfte würden somit nicht mehr zu den Ansteckungen beitragen – und auch keine, gegen die Impfung unempfindlichen Varianten mehr ausbrüten.


Braucht es neue Impfstoffe gegen neue Varianten/Mutanten?

OMIKRON – das neue Virus

Dezember 2021: Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC rechnet damit, dass die – seit November 2021 – bei uns neueste Virus- Variante „Omikron“ schon bald die vorherrschende Variante auch in Europa sein wird.

16.12.2021: Auf einer Pressekonferenz des Science Media Center (SMC-Köln) warnten bereits schon früh Prof. Dr. Sandra Ciesek, Prof. Dr. Christoph Neumann-Haefelin und Prof. Dr. Dirk Brockmann vor einem dramatischen Szenario, das durch die neue hoch-ansteckende Immunescape-Variante schon in wenigen Wochen droht.

Bislang ungeschützte Menschen noch schnell rasch zu impfen, dafür reiche nun die Zeit nicht mehr, so die drei Wissenschaftler. Bis diese ihren Immunschutz aufgebaut haben, dauere es viel zu lange. Diese Menschen gingen nun weitgehend ungeschützt in die neue, extrem ansteckende Omikron-Welle die Anfang des Jahres 2022 in Deutschland sich verbreiten werde.

Es bleibt den Menschen aber immer noch – wie mittlerweile bekannt sein sollte – die alte wichtigste Schutz-Regel: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften und Corona-Warn-App nutzen: Die AHA+L+A-Formel gehört zu unserem Alltag in Zeiten von Corona einfach immer unbedingt dazu.


NEUE IMPFSTOFFE sind bereits in Planung:

  • BioNTech und Pfizer haben bereits aktuell mit der Planung begonnen, einen an die OMIKRON- Variante angepassten Impfstoff noch für Anfang des Jahres 2022 herzustellen.… Ende März/April 2022 könnte es soweit sein…

Dezember 2021: Aus Deutschland stammen erste Omikron-Daten von dem Team aus Forschenden rund um Sandra Ciesek vom Universitätsklinikum Frankfurt.

„Wenn Omikron demnächst die Delta-Variante weltweit komplett verdrängt, werden die aktuellen Impfstoffe alle durch neuere Versionen ersetzt werden müssen. Das geht bei mRNA-Impfstoffen vergleichsweise schnell, bei den anderen Impfstoffen kann es aber deutlich länger dauern.“
Anm.: Sandra Ciesek (*1978) ist eine deutsche Medizinerin und Virologin. Sie ist Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt sowie Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität.


Expertenstatement: Prof. Dr. Carsten Watzl

  • Die Ergebnisse zeigen allerdings aktuell ganz klar, dass auch die neutralisierenden Antikörper von Geimpften in der Lage sind, Omikron zu binden und zu neutralisieren. Die Impfungen sind also nicht nutzlos.
  • Die Daten zeigen allerdings auch, dass gelegentlich auch zweifach Geimpfte oft nicht genügend Antikörper haben, um Omikron zu neutralisieren.
  • Erst nach einem Booster oder nach der Kombination aus Infektion plus zweifacher Impfung sind wohl erst genügend Antikörper als Schutz vorhanden.
  • Das bedeutet, dass wir mit Omikron noch mehr Durchbruchsinfektionen sehen werden. Die Inzidenzen könnten daher noch mal deutlich steigen.
  • Anm.: Prof. Dr. Carsten Watzl, Leiter des Forschungsbereichs Immunologie und wissenschaftlicher Direktor, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), Dortmund, und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI)

Gefahr durch Omikron als „Escape-Mutation“?

03.12.2021: Biontech-Chef Uğur Şahin (56) geht angesichts der stark mutierten Omikron-Variante von der Notwendigkeit eines völlig neuen Covid-19-Impfstoffs aus. „Ich glaube grundsätzlich, dass wir wohl ab einem bestimmten Zeitpunkt einen anderen neuen Impfstoff gegen diese neue Variante benötigen werden“, sagte Şahin auf der Konferenz „Reuters Next“ (Virtual Global Conference).

Şahin erwartet, dass sich Omikron als Antikörper-Escape-Variante entwickeln wird. „Das bedeutet, dass diese sog. Flucht-Variante möglicherweise in der Lage ist, auch geimpfte Personen zu infizieren.“ Dies gelte aber vor allem auch für Genesene.

FLUCHT-VARIANTEN: Bei sog. „Escape-Mutationen“ hat sich das ursprüngliche Virus so verändert, dass es der Immunantwort Genesener oder Geimpfter teilweise entgehen kann.


Neuere Impfstoffe der 2. Generation sind derzeit in Entwicklung, die auch noch vor allem besser vor Varianten schützen sollen:

Experten-Meinung: Angepasste Impfstoffe erst ab dem zweiten Quartal 2022

Nach Einschätzung des Corona-Experten könnte erst ab dem zweiten Quartal 2022 womöglich eine neue Generation angepasster Impfstoffe bereits verwendet werden. Hersteller hatten schon früh Arbeiten zur Anpassung an Omikron angekündigt.

Booster-Mundspray: Neue Form der Corona-Impfung in Sicht?

12.12.2021: Forscherteams aus Erlangen arbeiten an Booster-Mundspray statt einer Impfung… Das wissenschaftliche Projekt ist Teil des bayerischen For-Covid-Programms, wie die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mitteilt. Prof. Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts des Uni-Klinikums und Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), stellte kürzlich eine geplante Folgestudie zum Transmissionsschutz durch Sprühimmunisierung vor. Ein Mundspray soll Covid-Virus frühzeitig abfangen – nämlich an der „Eintrittspforte“.
„Für diesen Effekt ist es wichtig, das Virus möglichst an der Eintrittsstelle in den Körper abzufangen. Dazu bedarf es beim Corona-Virus einer Immunantwort direkt in der Schleimhaut der oberen Atemwege“, erklärt Überla, der zudem Inhaber des Lehrstuhls für Klinische und Molekulare Virologie an der FAU ist.
(FAU=Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg)


Corona-Impfstoffe der nächsten Generation:

Ein wichtiges Ziel für die Entwicklung von Impfstoffen der zweiten Generation ist, dass sie für eine starke Immunabwehr direkt in den Atemwegen sorgen, damit die Impfung dafür sorgt, dass niemand mehr (ohne selbst krank zu werden) das Virus „beherbergen“ und andere anstecken kann. So arbeiten derzeit bereits – mit Hochdruck – viele bisher altbekannte Corona-Impfstoff-Hersteller an der zweiten neueren Generation von Impfstoffen – wie z.B.:

BioNTech/Pfizer (Deutschland / USA) – Novavax (USA) – Sanofi / GSK (Frankreich / UK) – Valneva (Oesterreich) – Moderna (USA) – AstraZeneca (UK) OSE Immunotherapeutics (Frankreich) – Curevac (Deutschland(UK)Prime Vector Technologies (Deutschland)  und weltweit viele andere mehr…

(Quelle: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/coronavirus/impfstoffe-gegen-sars-cov-2-varianten)


Erstes Corona-Medikament in Tablettenform zugelassen

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat dem Corona-Medikament Molnupiravir des US-Pharmariesen MSD eine Notfallzulassung erteilt. Ein zweites Medikament für COVID-19-Patienten prüft die EMA derzeit.

Die Tabletten des amerikanischen Pharmakonzerns Merck Sharp & Dohme (MSD) könnten zur Behandlung nicht beatmungspflichtiger COVID-19-Patienten eingesetzt werden, bei denen ein erhöhtes Risiko bestehe, schwer zu erkranken, teilte die EMA in Amsterdam mit. Dazu später mehr Ausführlicheres…

DIE PILLE KOMMT:

Ist man mit dem Coronavirus erst einmal infiziert, hilft auch keine Impfung mehr. Doch eine Tablette des Pharmakonzerns Pfizer scheint dann doch noch vor Krankenhausaufenthalten und Todesfällen zu schützen. In der finalen Pharma-Studie des neuen Medikamentes starb kein einziger Patient.

Der US-Pharmakonzern Pfizer sieht die hohe Wirksamkeit seiner Corona-Pille nach der finalen Auswertung der klinischen Studie bestätigt. Demnach zeigte die Tablette eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten, wie der Pharmakonzern mitteilt. Jüngste Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die – sich derzeit rasend schnell ausbreitende – Omikron-Variante des Coronavirus beibehält.

Pfizer hatte im November 2021 bereits vorläufige Studienergebnisse veröffentlicht, wonach die Pille im Vergleich zu einem Placebo zu 89 Prozent wirksam – bei der Verhinderung von Krankenhausaufenthalten oder Todesfällen – war.

  • Der Pharmakonzern legte auch erste Daten aus einer zweiten klinischen Studie vor, die zeigten, dass die Behandlung die Zahl der Krankenhausaufenthalte bei rund 600 Erwachsenen mit einem normalen Risiko bei einer Infektion um etwa 70 Prozent reduzierte.
  • „Wir sprechen hier von einer unglaublichen Anzahl von geretteten Leben und verhinderten Krankenhausaufenthalten. Und natürlich können wir die Übertragung drastisch reduzieren, wenn wir dieses Mittel schnell nach der Infektion einsetzen„, sagt Pfizer-Forschungschef Mikael Dolsten.
  • (Anm.: Dr. Mikael Dolsten, Chief Scientific Officer und President (Worldwide Research, Development and Medical, Pfizer Inc.) wurde im September 2021 in den Vorstand von Agilent – einem großen amerikanischen Technologieunternehmen mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien – gewählt.)

DIE KOMBI-PILLE: Alle zwölf Stunden für fünf Tage

14.12.2021: Die Pille wird in Kombination mit einem bereits bekannten älteren antiviralen Mittel namens Ritonavir verabreicht. Die Kombinationsbehandlung mit dem Markennamen Paxlovid wird kurz nach Einsetzen der Symptome alle zwölf Stunden für fünf Tage eingenommen. Pfizer-Manager Dolsten erwartet in Kürze eine Notfallzulassung des Mittels durch die US-Arzneimittelbehörde FDA und auch andere Behörden, etwa in der EU und im Vereinigten Königreich.

  • Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind die bereits bekannten Impfstoffe Comirnaty® (Biontech/Pfizer) und Spikevax® (Moderna) in der Europäischen Union ebenfalls zugelassen und von der STIKO empfohlen.

KINDER…KINDER…

  • 13. Januar 2022 – US-Daten:
  • Wenig Impfkomplikationen bei Kindern zwischen 5 und 11 Jahren – schweres Covid-19 eher bei Ungeimpften:
  • The Centers for Disease Control and Prevention (CDC), Atlanta, haben 2 Studien zur Sicherheit von Covid-19-Impfstoffen für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren veröffentlicht.
  • Sie betonen, wie wichtig es sei, Kinder gegen SARS-CoV-2 zu impfen, um schwere Erkrankungen und Krankenhausaufenthalte zu verhindern. Nach Angaben der New York Times wurden in den USA bisher fast 9 Millionen Dosen des Vakzins von BioNTech/Pfizer an 5- bis 11-Jährige verimpft.
  • Eine Sicherheitsüberwachung der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC hat bestätigt, dass die COVID-19-Impfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren sehr sicher ist.
  • Die Impfung bei Kindern erfolgt mit zwei reduzierten Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer in altersgemäß zugelassener reduzierter Formulierung (10 µg).
  • Der Impf-Abstand beträgt drei bis sechs Wochen. Der Beitrag ist im Original auf Medscape.de erschienen.

FÜR KINDER… neuer BioNTech -Impfstoff ist da:

Der Corona-Impfstoff für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren wird als Grundimmunisierung mit zwei Dosen im Abstand von drei Wochen in den Oberarmmuskel verabreicht. Die Dosierung ist niedriger als bei den über 12-Jährigen: statt 30 Mikrogramm enthält eine Dosis zehn Mikrogramm.

  • „Die Dosis für die jüngere Altersgruppe werde nur bei zehn Mikrogramm (statt 30) liegen, einem Drittel der Dosis bei Erwachsenen“…, sagte Türeci (Özlem Türeci ist eine deutsche Ärztin, Wissenschaftlerin und Unternehmerin. Türeci und ihr Ehemann Uğur Şahin waren 2008 die Gründer von BioNTech)
  • In den USA wird bereits der Impfstoff an diese jüngere Kinder-Gruppe verimpft… BioNTech hat nun ebenfalls die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragt.
  • Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat nun grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab fünf Jahren gegeben. Das teilte die EMA am 25. November 2021 in Amsterdam mit.
  • Haftungsregelung gilt auch für diese Impfung nach der auf Grundlage des SGB V erlassenen Impfverordnung:
  • Der Anspruch auf die Impfung nun auch für Kinder ab 5 Jahre ist in der Coronavirus-Impfverordnung geregelt. Der Arzt trägt kein Haftungsrisiko für Impfschäden, wenn er die Impfung ordnungsgemäß durchführt. (Quelle: KBV (Kassenärztliche Vereinignung)

12. 2021: KINDER-IMPFSTOFF bereits ab 5 Jahren:
Auslieferung sollte noch vor Weihnachten erfolgen.

Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßt den Fortschritt auf dem Weg zu einer Corona-Impfung von Kindern unter zwölf Jahren. „Das ist eine gute Nachricht“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Die Zulassung ermöglicht es nun, auch jüngere Kinder besser zu schützen.“

In den USA wurde der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer Ende Oktober 2021 für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. Auch Israel hatte sich bereits am 15. November 2021 für diesen Weg entschieden. In Österreich wurden die ganz jungen Kinder schon „off label“ geimpft, auch ohne EMA-Zulassung. (Quelle: br.24)

Corona-Impfung der Jüngeren ist der absolut beste Schutz, den es gibt, sie kann zudem auch Schulschließungen verhindern…

Die Infektionszahlen in den Schulen steigen derzeit rasant. Würde man sämtliche Kinder impfen, auch Grundschulkinder, wäre die Wahrscheinlichkeit größer, dass weiterhin auch voller Unterricht stattfinden kann. „Schulen und Kitas müssen unbedingt offenbleiben, damit psychische Belastungen, Einsamkeit, Bewegungsmangel und Lernrückstände sich nicht noch weiter vergrößern“, warnte bereits im November 2021 die noch geschäftsführende Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) – und aktuelle neue Verteidigungsministerin… 


ZUKUNFTSVISIONEN – auch Impfstoffe aus dem Ausland, die bei uns (noch) nicht verfügbar sind, werden hier vorgestellt:

  • Pharmaforschungs-Unternehmen arbeiten mit Hochdruck derzeit an drei Strategien der Immunisierung – z.B. einer mutantenwirksamen Auffrisch-Impfung gegen Corona:
  • August 2021: Während viele Menschen in Deutschland noch auf ihre erste Corona-Impfung warten, arbeiten Hersteller schon an der nächsten Impfstoff-Generation. Erste solche Präparate könnten nach Angaben des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa) im Erfolgsfall noch in diesem Jahr 2021 zugelassen werden.

DIE PILLE KOMMT: Forschung an Corona-Impfung zum Schlucken:

Doch nicht nur die Pharma-Hersteller selbst befassen sich mit solchen Forschungen. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen hat eine ganze Reihe an Projekten aufgelistet, die im Moment an Impfstoffen der zweiten Generation arbeiten. Dazu zählt z.B. aktuell auch die Entwicklung einer „Corona-Schluckimpfung„…

AUFFRISCH-IMPFUNGEN – Booster:

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung gegen COVID-19, deren zweite Impfung etwa sechs Monate zurückliegt. Seit September 2021 wurden bestimmten Personengruppen bereits priorisiert Auffrischungsimpfungen angeboten. Grundsätzlich finden die Booster-Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff statt – also von Biontech oder Moderna. Das gilt auch für Personen, die zuvor zweimal z.B. mit Astra Zeneca geimpft worden sind.

Was ist der Unterschied zwischen einer Optimierung der Grundimmunisierung, einer Drittimpfung, einer Auffrischungsimpfung und einer Booster-Impfung?

  • Wenn diese Grundimmunisierung nicht ausreichend war, d.h. zu wenig Antikörper beim Impfling vorhanden sind (z.B. bei immunschwäche), wird eine Drittimpfung – beziehungsweise eine weitere Impfung – zur Optimierung der Grundimmunisierung eingesetzt. Die Drittimpfung ist in diesem Fall schon ab vier Wochen nach der Erstimpfung möglich – also nur, wenn zu wenig Antikörper beim Geimpften nachweislich gebildet wurden. 
  • Eine Auffrischungsimpfung ist dann eine erneute Impfung, um eine nachlassende Immunantwort wieder zu erhöhen. Diese COVID-19-Impfung sollte aber ansonsten in der Regel erst ab sechs Monaten nach der Grundimmunisierung aufgefrischt werden.
  • Die Booster-Impfung ist nur ein „Synonym“ für die 3. Auffrischungsimpfung. Der Begriff „Booster“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Verstärker“. 
  • Eine begründende Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate kann im Einzelfall – oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind – individuell vom Arzt erwogen werden.

In den USA, weiteren Ländern und vereinzelt auch Deutschland (BW) werden für bestimmte Gruppen bereits schon seit dem Spätsommer 2021 „DIE DRITTEN“ als Auffrischungsimpfungen vorgenommen. DAZU SPÄTER NOCH AUSFÜHRLICHERES …

(Quelle: Zusammen gegen Corona: BZgA/RKI © Copyright 2021 Bundesministerium für Gesundheit)


Neue Impfstoffe weltweit:
Zukünftige, neuere Impfstoffe – aktuell hoffnungsvoll noch in der Warteschleife…

  • Forscher entwickeln derzeit völlig neue Verfahren:
  • Neuer Super-Impfstoff könnte jahrelang gegen Corona schützen…
  • Wissenschaftler arbeiten momentan an völlig neuen, innovativen, universellen Corona-Impfungen: Diese neuesten Impfstoffe sollen frühestens nächstes Jahr 2022 einsatzbereit sein. Dazu später mehr…

Einige junge, innovative Biotechnologieunternehmen verfolgen z.B. einen völlig neuartigen Weg. Sie versuchen mit ihren Vakzinen vor allem die T-Zellen zu stimulieren – also den Teil der Immunantwort, der sich darauf konzentriert, bereits infizierte Zellen zu finden und zu eliminieren, nicht aber das Virus selbst. Das heißt nicht, dass die „bisherigen“ Impfstoffe gar keine T-Zellen-Antwort produzieren, das ist aber nicht ihr primäres Ziel.

Die T-Zellen-Vakzine… noch immer ein Forschungs-Objekt

T-ZELLEN-IMPFUNG:
16.12.2021: Bei einem Treffen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch berieten Gesundheitsexperten auch über neue Untersuchungen, die Hoffnung machen. So könnten sogenannte T-Zellen bei geimpften Menschen eine starke Abwehr gegen die Variante auslösen – und so schwere Verläufe, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle verhindern. »Die gute Nachricht ist, dass die T-Zell-Antworten auf Omikron weitgehend aufrechterhalten werden«, sagte Wendy Burgers von der University of Cape Town laut »New York Times« in ihrer Präsentation während des WHO-Treffens. (Medscape)

Die Hoffnung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Die „Immunantwort“, die durch die T-Zellen-Impfung ausgelöst wird, könnte länger anhalten als bei den derzeitigen Impfstoffen. Die Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen könnte evtl. entfallen.

  • USA – 05.2021: Das T-Zell-Vakzin des US-Unternehmens „ImmunityBio“ ist das – schon früh – bisher am weitesten fortgeschrittene derartige Projekt. Erste vorläufige Ergebnisse, die vergangenen Monat veröffentlicht wurden, sind überwiegend ermutigend.
  • Nicht die Antikörper, sondern allein die T-Zellen sollen für Immunschutz sorgen!
  • 11.2021: Impfen ohne Piks: Ein neuer Coronaimpfstoff des britischen Herstellers Emergex soll die T-Zellen im Körper dazu anregen, bereits infizierte Zellen zu eliminieren. In der Schweiz sollen dazu nun die ersten klinischen Tests starten. Das britische Biotech-Unternehmen Emergex hat die Zulassung für klinische Tests an einem T-Zellen-Impfstoff erhalten, der über ein Hautpflaster verabreicht werden soll. 
  • Auch in Deutschland – am Universitätsklinikum Tübingen – forscht man bereits seit dem Frühjahr 2021 noch immer an einem T-Zellen-Impfstoff. Der dort konzipierte Impfstoff CoVAC1 zielt ebenfalls auf die Stimulierung einer T-Zellen-vermittelten Immunantwort gegen das Virus ab
  • . Auch der in Deutschland entwickelte neue T-Zellen-Impfstoff soll also eine Langzeit-Immunität bewirken. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat bereits im Dezember 2020 grünes Licht für die erste Stufe der klinischen Prüfung des Impfstoffs gegeben.
  • Erste Ergebnisse zeigen, dass der Impfstoff CoVac-1 eine starke T-Zellen-Antwort in gesunden Probanden erzeugen kann.

Die T-Zellen-Vakzine „Covac-1“ die neue Hoffnung aus Tübingen?

Ein Covid-19-Peptidimpfstoff
zur Induktion der T-Zell-Immunität

  • 04.12.2021: Neuartiger Impfstoff zur Aktivierung von T-Zell-Antworten …
  • Derzeit laufen schon die klinischen Prüfungen: Zusammenfassend zeige Covac-1 bisher ein günstiges Sicherheitsprofil und induzierte breite, potente und VOC-unabhängige T-Zell-Antworten, was die derzeit laufende Evaluierung in einer Phase-II-Studie für Patienten mit B-Zell-/Antikörpermangel unterstützt.
  • Es gäbe bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen und eine gute Immunantwort. Der sich noch in der Phase-2-Studie befindliche spezielle Coronavirus-Impfstoffs für Patienten mit Krebserkrankungen oder Immunschwäche – sucht derzeit noch Probanden
  • Eine Darstellung des spannenden Forschungsvorhabens der Gruppe um die Wissenschaftlerin Juliane S. Walz findet sich ebenfalls in einem aktuellen Artikel in der Wochenzeitschrift Nature… (Telepolis: Klaus-Dieter Kolenda)
  • Anm.: VOC=Besorgniserregende Virusvarianten (variants of concern, VOC)

  • Der Covid-19-Peptid-Impfstoff ist ein Einmal-Impfstoff:
    • Kürzlich wurde bekannt, dass an der Universität Tübingen in enger Zusammenarbeit der Abteilung für Immunologie mit der KKE Translationale Immunologie1 ein hoffnungsvoller neuer Coronavirus-Impfstoff mit dem Namen Covac-1 entwickelt wurde
    • . Es wurden bisher – in der Entwicklung – keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse (Grad 3) und keine unerwünschten Ereignisse des Grades 4 beobachtet.
    • Es ist ein proteinbasierter Impfstoff, der sich nicht auf eine mRNA-, sondern eine herkömmliche Technologie stützt. Die T-Zell-Immunität ist von zentraler Bedeutung für die Kontrolle von Virusinfektionen. 
    • Zusammenfassend zeigte Covac-1 bisher ein günstiges Sicherheitsprofil. Er ist besonders für Menschen geeignet, deren Immunsystem geschwächt ist. Immungeschwächte sind derzeit besonders gefährdet.
    • Die Corona-Impfstoffe wirken bei ihnen weniger gut. Forschende aus Tübingen wollen das mit ihrem Impfstoffkandidaten CoVac-1 ändern.

    „Da bei uns der Fokus auf den T-Zellen liegt, scheint tatsächlich eine einzige Dosis auszureichen.

    • Außerdem ist das Besondere an unserem Impfstoff, dass er nicht in den Muskel des Oberarms geimpft wird, sondern subkutan in die Bauchhaut.“ sagte Frau Prof. Dr. med. Juliane Walz. Sie leitet die Studie zu CoVac-1.
    • Im Juni 2021 startete bereits die klinische Erprobung des Impfstoffs CoVac-1 am Universitätsklinikum Tübingen in der Klinischen Kooperationseinheit (KKE) Translationale Immunologie der Medizinischen Klinik. 
    • Träger sind die Abteilung vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Universitätsklinikum und der medizinischen Fakultät Tübingen. 
      Anm.: Prof. Dr.med. Juliane S. Walz ist Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie (KKE Translationalen Immunologie am Universitätsklinikum Tübingen )

    Impfstoff Covac-1:| Telepolis – Heise – https://www.heise.de › Telepolis › Wissenschaft


    ANTIKÖRPER, ANTIGENE, T-ZELLEN, B-ZELLEN:

    • Die T-Zellen haben (in der Theorie) mehrere Vorteile gegenüber den *Antikörpern. T-Zellen können deutlich länger im Körper überleben und reagieren auch sofort auf ganz bestimmte Bestandteile des Virus, welche seltener mutieren als diejenigen Bestandteile des Virus, die von den „Antikörpern“ erkannt werden.
    • *Antikörper sind Proteine, die vom Immunsystem unseres Körpers (durch *B-Zellen) als Sofort-Reaktion auf fremde Eindringlinge = Makromoleküle (Antigene) neu gebildet werden.
    • Die spezifische Bindung von Antikörpern an diese Antigene bildet einen wesentlichen Teil der körpereigenen Abwehr gegen eingedrungene Fremdstoffe.
    • *T-Zellen sind also die Abwehrzellen unseres Immunsystems mit unterschiedlichen Aufgaben und Teil unserer (erworbenen) Immunreaktion. Die T („Killer“) Zellen sind z.B. auch verantwortlich für den Langzeitschutz vor Infektionen.
    • Das alles geschieht z.B. in den Lymphknoten unseres Körpers… Greift z.B. das echte Coronavirus an, können unsere körpereigenen T-Killerzellen diese bereits infizierten Körperzellen erkennen und sofort zerstören.
    • Die *B-Zellen gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und machen zusammen mit den T-Zellen den adaptiven Teil des Immunsystems aus, also den Teil, der sich an neue Krankheitserreger genau anpassen kann, um diese zu bekämpfen.. (dzif.de)

    Im Folgenden geht es um künftige
    IMPFSTOFFE: Tot-Impfstoffe, T-Zell-, oder proteinbasiert

    Jeder dieser Corona-Impfstoffe funktioniert etwas anders.. alle haben aber das gleiche Ziel… 

    • Allen Impfstoffen aber gemein ist, dass sie dem Immunsystem eine Art harmlose Vorlage präsentieren, nach der die Antikörper gebildet werden.
    • Bei den neueren Impfstoff-Kandidaten z.B. von Novavax und den von Sanofi handelt es sich um sogenannte Totimpfstoffe, sie enthalten also keine Virus-Bestandteile, die sich vermehren bzw. vermehren lassen können. Stattdessen basieren diese Impfstoff-Kandidaten auf Spike-Proteinen von Sars-Cov-2.

    Der Impfstoff wird derzeit in die Armmuskulatur injiziert. Jede Dosis enthält Spike-Nanopartikel, die dem Immunsystem als sog. „Täuschungs-Vorlage“ dienen.

    • Da eine Impfung dem Immunsystem eine Infektion – wie gesagt – jedoch nur vortäuscht, sind solche Impfstoffe oft zu harmlos, um tatsächlich eine starke, effektive Immunantwort auszulösen. Damit die Impfung also wirksamer ist, enthalten die meisten dieser Impfstoffe deswegen noch bestimmte Zusatzstoffe, sogenannte Adjuvantien.
    • Beim neuen Impfstoffkandidaten von Novavax sind dies z.B. Saponine, die aus dem Seifenrindenbaum gewonnen werden. Diese Verbindungen reizen das Immunsystem und locken so Immunzellen an die Injektionsstelle, wo sie dann auch stärker auf diese spezifischen Nanopartikel reagieren.

    Komme nun die Super-Vakzine?
    „CoVepiT“: Die T-Zell-Impfung
    OSE Immunotherapeutics (Frankreich)

    Forscher entwickeln eine Corona-Vakzine, die gegen jegliche Mutationen und auch neue Virusstämme schützen soll. Führe also zur Stimulation einer T-Zell-Reaktion bei Geimpften, die auch vor Viren mit mutiertem Spike-Protein schützt. Damit wären Auffrischungen überflüssig, und die impfung könnte „mehrere Jahre lang schützen“: Auch in Frankreich verfolgt man diesen Ansatz bei „OSE Immunotherapeutics (Nantes-France)“. Ein „Peptid-Impfstoff“ führe zur Stimulation einer T-Zell-Reaktion bei Geimpften, die auch vor Viren mit mutiertem Spike-Protein schützen sollte…

    • 05.2021: Gerade erst hat dieses Biotech-Unternehmen OSE begonnen, seinen Impfstoff in klinischen Studien zu erproben. „Er könnte mehrere Jahre lang schützen“, sagt Unternehmenschef Alexis Peyroles.
    • Der T-Zellen-Impfstoff von OSE Immunotherapeutics: Solch ein dauerhaft wirksamer Impfstoff würde ein weiteres Problem lösen, dass Experten derzeit sehen:
    • Die ständige Auffrischung wäre nicht mehr nötig. Der Impfstoff von OSE sei eine Möglichkeit, vor allem auch die derzeitigen Impfungen zu verstärken, sagt auch OSE-Firmenchef Peyroles. „Er würde die durch die ersten Impfstoffe hervorgerufene Reaktion ergänzen und verbreitern.“
    • Der Impfstoff von OSE sei eine Möglichkeit, die derzeitigen Impfungen zu verstärken, sagt auch OSE-Firmenchef Peyroles. „Er würde die durch die ersten Impfstoffe hervorgerufene Reaktion ergänzen und verbreitern.“ Führende Wissenschaftler gehen derzeit davon aus, dass die erste „Super-Impfung“ im nächsten Jahr 2022 zugelassen werden könnte.
    • 30.11.2021: OSE Immunotherapeutics berichtet aktuell von der guten Verträglichkeit von CoVepiT, seinem Anti-Covid-19-Impfstoffkandidaten, sowie einem guten Ansprechen. Die im ersten Quartal 2022 erwarteten Ergebnisse werden ein Schlüsselelement der weiteren klinischen Entwicklung sein.

    Virologe Tang kritisiert „Super-Impfstoff“
    als „zweischneidiges Schwert“…

    Die neuen Impfstoffe sollen frühestens nächstes Jahr 2022 einsatzbereit sein. Viele Wissenschaftler betrachten aber die T-Zell-Impfstoffe mit Skepsis. „Die massenhafte Impfung erzeugt selbst einen evolutionären Selektionsdruck des Virus“, sagte der britische Virologe Dr. Julian Tang von der britischen Universität Leicester. „Dieser Druck kann das Virus dazu bringen, sich so zu entwickeln, dass es jedem Impfschutz entgeht.“ Mit anderen Worten: Ein Impfstoff, der an sich universell angelegt ist, birgt – laut Meinung der Forscher – eben auch Risiken.


    T-Zell-Impfung in Zukunft gegen alle Varianten wirksam?

    • Eine andere renommierte französische Firma „Osivax“ mit Sitz in Lyon und Zweit-Niederlassung in“Lüttich“ (Wallonie) arbeitet ebenfalls schon länger an einer T-Zell-Impfung und verspricht einen „universellen“ Impfstoff, der vermutlich gegen jede mögliche Varianten-Art wirksam wäre…

    Die Regierung in Paris unterstützt derzeit diese Forschung mit Millionensummen. Allerdings sei hier Vorsicht angesagt: Das Virus könnte vielleicht doch auch immun gegen solche Impfstoffe werden. Vieles ist in diesen Zeiten einfach noch nicht genau vorhersehbar. (Bericht: 14.05.2021 | mwe, t-online, (Französische Nachrichtenagentur Agence-France-Presse (AFP).


    Ein neuer Super-Impfstoff gegen die Super-Mutante?

    • Kanzleramtspräsident Helge Braun (CDU) wies schon im Mai 2021 auf die Gefahr hin, dass es bald eine „Virus-Super-Mutante“ geben könnte. Solche möglichen „Super-Mutanten“ wollen Biotechnologie-Unternehmen mit dem neuen „Super-Impfstoff“ besiegen.
    • In dem Wissenschaftsmagazin „New England Journal of Medicine“ wurde eine neue Studie aus Singapur veröffentlicht. Diese legt nahe, dass tatsächlich eine Immunität gegen die Delta-Variante und auch künftige Mutanten – wie OMIKRON –möglich sein könnte – und zwar durch eine Art „Super-Impfstoff“, der dann gegen alle Varianten wirksam sei.
    • Bei dieser Studie wurden Antikörper von Genesenen der Sars-CoV-1-Pandemie untersucht, die bereits gegen Corona, also die Krankheit mit dem Erreger Sars-CoV-2, geimpft wurden.

    Nov. 2021: Erprobt werden derzeit neuere spezielle Impfstoffe der zweiten Generation, die noch besser vor Mutanten/Varianten schützen sollen – hier u.a. ein Beispiel: BioNTech (Deutschland) neuerer Impfstoff (BNT162b2SA) ist derzeit in Phase II/III – er soll als Prototyp für weitere Varianten-angepasste Impfstoffe entwickelt werden und enthält an die Variante Beta angepasste mRNA und wird später dann neu als Auffrischimpfung verabreicht.

    Die Forscher haben derzeit eine angepasste Version des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs entwickelt. In diesem verwenden die Unternehmen das vollständige Spike-Protein der Delta-Variante. Die Chargen dieser neuen mRNA-Impfstoffe werden bereits in BioNTechs Produktionsstätte in Mainz hergestellt. 


    Bis zum 30. September 2021 wurden – laut Bloomberg – weltweit mehr als 6,2 Milliarden Impfstoffdosen gegen das Coronavirus (COVID-19) verabreicht. Auf China entfielen mit rund 2,2 Milliarden davon die meisten Impfstoffdosen.
    Anm.: Bloomberg L.P. ist ein von Michael Bloomberg im Jahre 1981 gegründetes Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmen mit Hauptsitz im Bloomberg Tower, New York City. Die *bpb stufte das Unternehmen auf Rang 22 der weltweit größten Medienunternehmen ein. (*bpb= Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn)

    WIE WIRKT ÜBERHAUPT EIN IMPFSCHUTZ?

    • 24.09.101: In den Zulassungsstudien für die Impfstoffe wird vorrangig erfasst, wie gut sie überhaupt vor einer Erkrankung schützten – also vor einer Infektion mit Symptomen wie etwa Husten, Fieber und Schnupfen. Dieser prozentuale Wert bestimmt die angegebene Impfeffektivität. „Bei den mRNA-Vakzinen (BioNTech) lag diese bei zirka 95 Prozent, bei dem Impfstoff von Astrazeneca je nach Impfabstand bei 60 bis 80 Prozent und bei Johnson & Johnson wurden 66 bis 67 Prozent festgestellt”, sagt Carsten Watzl, Immunologe am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der Technischen Universität Dortmund.

    So berichtet Leif Erik Sander, Leiter der Forschungsgruppe Infektionsimmunologie und Impfstoffforschung an der Berliner Charité: „Wie zu erwarten war, stellen wir fest, dass der Schutz gegen Infektion, auch gegen eine symptomatische Infektion, über die Zeit etwas nachlässt, wenn man die Gesamtbevölkerung betrachtet. Manche Untersuchungen legten nahe, dass bei einigen wenigen Impflingen – schon sechs bis acht Wochen – nach einer vollständigen Impfung ein abnehmender Schutzeffekt zu beobachten sei“.

    • Ergänzende Zahlen lieferte jüngst eine Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde CDC: Demnach sank die Wirksamkeit des BiontechPräparats nach vier Monaten auf 77 Prozent, während Moderna mit einer besseren Effektivität von 92 Prozent nahezu stabil blieb.
    • „Der Schutz vor einer schweren Erkrankung aber bleibt intakt – mit Ausnahme von sehr alten und immunsupprimierten Menschen”, betont Sander. „Und deswegen wird diesen Menschen (je nach Laborbefund) jetzt auch bereits schon sehr früh ein Angebot für die dritte Impfung gemacht.” (Quelle: Coliquio)

    Dritte Impfung – als Booster – baue länger anhaltenden Schutz auf

    01.10.2021: COVID-19-BOOSTER-IMPFUNG:

    • Die STIKO empfahl vor wenigen Tagen im Epidemiologischen Bulletin 39|2021, dass „vorerstnur immundefizienten Personen – sehr früh – eine Auffrischimpfung angeboten werden sollte.

    Die EMA prüft nun neben der Pfizer/BioNTech-Vakzine auch den „Moderna-Impfstoff“ gegen COVID-19 für eine Auffrischimpfung: „Moderna“ hatte erst Anfang September 2021 den Zulassungsantrag für eine „Boosterdosis“ bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und auch der FDA (USA) eingereicht. Geimpft werden soll hier ebenfalls die dritte Dosis frühestens sechs Monate nach der zweiten Dosis. Das Unternehmen strebt aber auch aktuell die Zulassung der Auffrischung für ab Zwölfjährige an.

    Geimpft wird hier bei den Jugendlichen jedenfalls nur mit der halben Dosis, 50 µg bei der Auffrischung, statt je 100 µg wie bei den ersten beiden Dosen.


    Vorbeugende BOOSTER-Impfungen… sind sie die Zukunft?
    Alle Jahre wieder?

    01.10.2021: Der Charité-Infektiologe Leif Erik Sander hält Booster-Impfungen für Ältere sowie für Menschen aus bestimmten Risikogruppen medizinisch für sehr wichtig und sinnvoll. Im August 2021 veröffentlichte er schon erste Zwischenergebnisse seiner Forschungsgruppe. Diese bestätigten laut Sander, dass die Immunantwort von älteren Menschen auf die Impfung deutlich stärker nachlasse als bei jüngeren.

    Zudem werde jeder über kurz oder lang mit dem Erreger in Kontakt kommen, was den Impfschutz nochmals auffrische. In welchem Maße die derzeit beobachteten „Durchbruchsinfektionen“ – auch die Immunantwort der Infizierten verbessern, sei indes noch unklar, so Leif Erik Sander: „Ich gehe davon aus, dass es schon bald im Winter eine Booster-Wirkung geben wird. Aber wie gut diese Wirkung evtl. ist, ist derzeit noch Gegenstand der Forschung.”

    Carsten Watzl, Immunologe am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der Technischen Universität Dortmund, sieht die Lage differenziert. „Aus immunologischer Sicht ist das Boostern sehr sinnvoll. Das Immunsystem verbessert bei jedem Kontakt mit einem Erreger immer wieder die Immunreaktion – auf diesen Erreger – ganz deutlich”, sagte er kürzlich. Auch israelische Studien zeigten bei Senioren kürzlich deutlich solch positiven Effekte der Booster-Impfungen. (Quelle: Coliquio)

    IMPFDURCHBRÜCHE:
    DELTA: Jeder zehnte Corona-Patient in deutschen Kliniken war bisher bereits – durch die vorherige Delta-Variante trotz vorhandener Impfung – erkrankt… nun kommt OMIKRON neu dazu.

    „Extrem wichtig ist es deshalb, dass jetzt insbesondere den Patienten, die ein „gedämpftes“ , d.h. nicht mehr perfekt funktionierendes Immunsystem haben, unbedingt eine dritte Impfdosis als Booster angeboten wird“ …

    • 08.11.2021: EIN REGULÄRER ZULASSUNGSANTRAG FÜR DRITTE DOSIS auf EU-Zulassung für den Comirnaty-Booster war erfolgt früh und genehmigt.
    • Bewertet hatte die EMA (Europäische Arzneimittelagentur) die Sicherheit und Wirksamkeit einer dritten Dosis mit der mRNA-Vakzine.
    • Dreimal mehr Antikörper sollte es sogar durch die dritte BioNTech-Impfung wohl geben.
    • Laut BioNTech bewirke die dritte Booster-Dosis also signifikant höhere Antikörpertiter gegen das Wildtypvirus. Aber was ist mit den Mutanten/Varianten? Auch hier sei der Impfstoff wirksam… so die EMA.
    • Bereits Anfang Oktober 2021 kam auch zusätzlich der „EMA“-Humanarzneimittelausschuss (CHMP) zu einer abschließenden Empfehlung. Mittlerweile wird auch in Deutschland schon seit Oktober 2021 „geboostert“

    Einen entsprechenden Antrag auf Zulassung eine Boosterdosis hatte am 20.08.2021 auch das US-Unternehmen „Moderna“ für seinen Covid-19-Impfstoff Spikevax® bei der EMA eingereicht. Die Auffrischung sollte hier – wie oben erwähnt – mit einer halben regulären Dosis (50 µg mRNA) erfolgen.


    Trotz Impfung erkrankt?

    09.10.2021: „Aktuell haben wir in Nordrhein-Westfalen zwölf bis 13 Prozent der erkrankten COVID-Patienten (in den Kliniken) mit vollem Impfschutz“, sagte der Kölner Intensivmediziner Christian Karagiannidis von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Diese Quote dürfte auch aktuell der bundesweiten Quote entsprechen. (Quelle: © afp/aerzteblatt.de)

    Das Virus zirkuliert derzeit heftig auch unter den noch Ungeimpften.

    • 10.9.2021: „Das, was sich im Augenblick gerade entwickelt und aufbaut zu einer vierten Welle, ist vor allen Dingen durch die Tatsache begründet, dass wir noch nicht so viele Menschen geimpft haben, wie tatsächlich aktuell notwendig wären, um diese Welle flach zu halten. Das wird wohl nicht gelingen…
    • Und die Erkrankten werden immer jünger: Dazu gehören leider aktuell nun auch die jüngeren Altersgruppen, also Kinder bis 12 Jahre, die noch gar nicht geimpft werden können, oder aber auch die Jugendlichen, für die jetzt gerade erst die Impfempfehlung von der STIKO herausgegeben worden ist.
    • „Da sollte man doch möglichst schnell nachsteuern“ . Zitat: Epidemiologe Prof. Dr. TIMO ULRICHS (Er ist Professor für Medizin, Mikrobiologie und Katastrophenhilfe an der Akkon-Hochschule in Berlin) .

    DIE ZUKUNFT?

    NEUE PROTEIN-IMPFSTOFFE der dritten Technologie…

    FÜR IMPF-GEGNER INTERESSANT:

    Im Gegensatz zu mRNA-Impfstoffen, die Teile der Erbinformation des Virus enthalten, ist das Impfen mit proteinbasierten Vakzinen bereits lange erprobt – ein Argument, mit dem womöglich auch Impfskeptiker:innen doch noch von einer Impfung gegen CORONA überzeugt werden können. Zudem beurteilen Expert:innen einen solchen Impfstoff als besonders effektiv.

    Proteinbasierte Impfstoffe: Diese Impfstoffe enthalten einzelne, gereinigte virale Proteine, die für eine Immunreaktion besonders bedeutsam sind. Häufig müssen solche Impfstoffe allerdings durch Adjuvanzien verstärkt werden.


    ETWAS ZEIT NEHMEN:
    Hier folgt ein recht ausführlicher Report über den innovativen künftigen proteinbasierten NOVAVAX- Impfstoff,
    den „FÜNFTEN“…

    • Proteinbasierte Impfstoffe (die teilweise als Untergruppe der Totimpfstoffe gezählt werden, beinhalten nur ausgewählte Virusproteine) und sind schon bereits länger altbewährt... Ein bekanntes proteinbasiertes Vakzin ist – zum Beispiel – der Impfstoff gegen die Virus-Grippe (Influenza).

    Ab wann steht das Novavax-Vakzin auch allen zur Verfügung?

    Novavax sollte voraussichtlich im Frühjahr 2022 im Handel verfügbar sein

    Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll bereits ab dem 21. Februar 2022 in Deutschland zur Verfügung stehen, wie Lauterbach mit Verweis auf Firmenangaben sagte.

    Auch in der Europäischen Union soll der Novavax-Impfstoff 2022 nun zur Verfügung stehen; genaue Termine gibt es aber noch nicht. Zumindest einige Rahmenbedingungen wurden bekannt: Die EU hat für 2022 rund 100 Millionen Dosen vertraglich gesichert. Nach Deutschland sollen 16 Millionen Dosen gehen, was etwa 10% aller Bestellungen entspricht.

    AKTUELLES:

    20.12.2021: Neuer Novax-Protein-Impfstoff „Nuvavax-Ovid“ wurde nun in der EU als fünfter Impfstoff zugelassen

    • Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax mit dem Namen „Nuvaxovid“ ist nun offiziell zugelassen. Der US-Biotech-Konzern Novavax hat gleich in mehreren Ländern die Zulassung seines neuen Covid-19-Impfstoffs beantragt. Darunter auch in Europa.
    • Bisher sind die Vakzine der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson von der EU zugelassen.
    • Die EU hat sich bei Novavax bis zu 200 Millionen Dosen gesichert. Er ist also ein sog. Protein-Impfstoff wie erwähnt… . Bei dieser Methode wird das Spike-Protein des Coronavirus injiziert.
    • Der Körper bildet daraufhin die notwendigen Antikörper, um eine Erkrankung abzuwehren. Der Impfstoff wird in zwei Dosen im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt.
    • Die Effektivität des Schutzes vor symptomatischen Infektionen wurde von der EU-Arzneimittelbehörde EMA mit rund 90 Prozent angegeben.

    Die Entwicklung des NOVAVAX-Impfstoffs war von der US-Regierung finanziell stark gefördert worden. Der Großteil des Novavax-Impfstoffs wird vom Serum Institute in Indien produziert. Novavax erforscht seinen Impfstoff derzeit auch an mehr als 2200 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren. Die bisherigen Studiendaten zeigen hier bisher eine höhere Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Delta– und auch die Omikron-Variante als bei Erwachsenen.


    DER Impfstoff für bisher Ungeimpfte?

    Der US-Impfstoffhersteller erwartet im ersten Quartal 2022 weitere Zulassungen weltweit für sein Covid-19-Vakzin. Das Unternehmen setzt auch darauf, dass sein proteinbasierter Impfstoff von bisherigen Impfskeptikern bewusst als Alternative zu den bereits verfügbaren Vakzinen gewählt wird.

    Das Novavax-Präparat könnte nun möglicherweise auch einige noch nicht geimpfte Menschen, die Zweifel am Wirkungsprinzip der übrigen Wirkstoffe haben, doch zur Impfung bewegen. Denn das Präparat ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Vakzinen weder ein mRNA-Impfstoff – wie die Präparate von Biontech und Moderna – noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson. Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen.


    Die meisten proteinbasierten Impfstoffe, die derzeit getestet werden, basieren auf Versionen des Spike-Proteins von Sars-CoV-2, das dem Virus hilft, in die Körperzellen einzudringen. 

    Novavax-Totimpfstoff (NUVAXOVID): Der Corona-Impfstoff für Impfskeptiker?

    Wie funktioniert denn der Novavax-Impfstoff?

    • Nuvaxovid besteht laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI) aus virusähnlichen Partikeln, die das Spike-Protein des Coronavirus enthalten. Die Proteine werden vom Körper als fremd erkannt und das Immunsystem wird hochgefahren – spezifische Antikörper und T-Zellen werden gebildet. Damit ist man vor einer echten Infektion besser gewappnet.

    mRNA-Präparate zum Beispiel funktionieren anders. Die mRNA-Impfstoffe enthalten den Bauplan für einen bestimmten Bestandteil des Virus. Im Fall der Covid-19-Impfung trägt der Bauplan die Anleitung für das Spike-Protein des Coronavirus. Dieses Protein bedeckt die Oberfläche des Virus wie Stacheln und ist daher gut für unser Immunsystem erkennbar. Dieser Bauplan wird im Reagenzglas künstlich hergestellt und besteht aus mRNA. Hier werden Körperzellen angeregt, selbst das Spike-Protein herzustellen, um eine Immunantwort auszulösen. Sowohl bei mRNA-Impfstoffen als auch bei Vektorimpfstoffen wird also nur der Bauplan für das Spike-Protein des Coronavirus in die Zellen eingeschleust.

    • Novavax dagegen ist proteinbasiert und kein Totimpfstoff, auch wenn er so bezeichnet wird – möglicherweise um die Akzeptanz zu erhöhen? Die meisten proteinbasierten Impfstoffe, die derzeit getestet werden, basieren auf Versionen des Spike-Proteins von Sars-CoV-2, das dem Virus hilft, in die Körperzellen einzudringen.
    • Im Gegensatz zu den relativ neuen Techniken auf mRNA- und Vektorbasis kommen Proteinimpfstoffe schon seit Jahrzehnten zum Schutz vor Hepatitis, Gürtelrose und anderen Virusinfektionen zum Einsatz. Sie lösen eine gute, schützende Immunreaktion aus, indem sie den Körperzellen diese fremden Virusproteine zusammen mit immunstimulierenden Hilfsstoffen präsentieren. Der Körper muss also nicht erst einen genetischen Code ablesen, um die Proteine selbst herzustellen.
    • „Doch noch ist nicht sicher, ob die Impfstoff-Zulassung sowie die Auslieferung beider Unternehmen klappen wird. Denn: Laut US-Medienberichten von Oktober 21 verzögert sich die EU-Zulassung des Novavax-Impfstoffs aufgrund von Produktionsproblemen. Valneva hingegen kämpft noch mit der Wirksamkeit der Booster-Impfung. Der französische Hersteller Valneva erklärte die schlechtere Wirksamkeit der dritten Impfung zuletzt mit einem unzureichenden Studiendesign. Diese Probleme könnten Novavax und Valneva für 2022 einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. (FAZ)

    FAZ: Dass sich die Menschheit zu wenig Mühe mit Corona-Impfstoffen gibt, kann man wirklich nicht behaupten. Allein die Weltgesundheitsorganisation (WHO) listet derzeit 326 solcher Projekte in der ganzen Welt auf. Nach Angaben des Pharmaverbandes VFA dürften es sogar inzwischen etwa mindestens 338 sein.

    Auf den Markt kam nun als Nächster also der Impfstoff des US-Unternehmens Novavax, der allerdings nicht- wie andere Impfstoffe -mit inaktivierten Viren arbeitet, sondern – wie gesagt – ein „Spikeprotein“ enthält und – über diese Interaktion – das Immunsystem gezielt ansprechen will. Dazu später noch Ausführlicheres…


    NEUE HOFFNUNG?

    Vidprevtyn ist vielleicht der zukünftige – ebenfalls proteinbasierte – Corona-Impfstoff des französischen Herstellers Sanofi-Pasteur

    • 11.01.2022: Vidprevtyn (VAT00002) vom französischen Hersteller Sanofi ist immer noch weiter im Rolling-Review-Verfahren der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA).
    • Die Booster-Studie sei mit guten Werten recht erfreulich…Auch dieses Vakzin wird unter anderem vom Paul-Ehrlich-Institut als proteinbasierter Impfstoff geführt.
    • Anders als Valneva zählt er damit, wie auch Novavax vom gleichnamigen US-Hersteller, nicht als klassischer Totimpfstoff. Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax ist seit 20. Dezember 2021 offiziell zugelassen. Es ist der fünfte Impfstoff mit EU-Zulassung.
    • „Novavax“ (USA) und „Vidprevtyn (SANOFI-FRANKREICH):
    • Bei diesen beiden neuesten Impfstoffen handelt es sich also um Protein-basierte Vakzinen, d.h. sie enthalten – wie erwähnt – schon bereits das Spikeprotein selbst, das in Zellkulturen hergestellt und mit einem Wirkverstärker kombiniert wird.
    • Der Körper muss also das Protein nicht mehr selbst produzieren, es wird also ein Schritt übersprungen, bzw. eingespart.
    • Ärzte sehen diese neue „Protein-basierte Vakzine“ als Alternative für jene, die sich mit Moderna und Co. keine „mRNA“ spritzen lassen wollen. Mit diesem genetischen Bauplan (Spikeprotein) werden anschließend vom Körper selbst die wichtigen, speziellen Proteine des Virus gebildet.

    Diese Spike-Proteine sind Eiweißmoleküle, die an der Oberfläche des Coronavirus sitzen und dem Virus helfen, sich an Körperzellen zu heften. Sie trainieren das körpereigene Abwehrsystem für den Fall, dass tatsächlich Coronaviren in den Körper eindringen. Später können die fremden Eindringlinge dann erkannt und bekämpft werden. Zu den bisher aus Studien berichteten Nebenwirkungen zählen grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Muskelschmerzen, sowie Müdigkeit. Die Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen einer Grippeimpfung.


    ALL ABOUT NOVAVAX:

    20.12.2021: PROTEIN-IMPFSTOFF NOVAVAX

    • Der Impfstoff von NOVAVAX setzt hier nun also auf eine „dritte“ Technologie und basiert auf „Proteinen“: Das Immunsystem soll bei der Impfung also selbst die Antikörper gegen das Protein bilden und so den Körper auf eine Infektion vorbereiten.
    • Das ist vergleichbar mit der Reaktion auf die Grippeimpfung. Protein-basierte Impfstoffe enthalten einzelne – „nicht vermehrungsfähige“ – virale Proteine, die eine deutliche Immunreaktion hervorrufen, also besonders für die Abwehr relevant sind.
    • 06.07.2021: Protein-Impfstoffe enthalten bereits winzige Nanopartikel des Erregers, gegen den die Impfung speziell auch schützen soll.
    • Beim Corona-Impfstoff von Novavax ist dies das Spike-Protein. Der Körper muss dieses also nicht erst selbst produzieren. Novavax ist also – wie oben erwähnt – ein Proteinimpfstoff, bei dem statt des kompletten Virus nur die Eiweißmoleküle – in diesem Fall also – wie gesagt – das Spike-Protein des Coronavirus als Angriffsfläche für die Immunabwehr – durch die Impfung in den Körper gelangen.

    NOVAVAX: Nur schwache Immun-Antwort?

    • Beim Novavax-Impfstoff fällt die Immunantwort des Geimpften allerdings weniger stark aus als bei den mRNA-Impfstoffen und den adenovirusbasierten Vektor-Impfstoffen – wie z.B. dem von AstraZeneca.
    • Deshalb wird dem Vakzin auch zusätzlich ein sogenanntes Adjuvans zugesetzt, eine Art Katalysator, der nichts mit dem Wirkstoff selbst zu tun hat, dessen Wirkung aber verstärkt. Der Vorteil von NVX-CoV2373 (Nuvaxovid (Novavax) besteht – wie bei allen proteinbasierten Impfstoffen – darin, dass er gut lagerfähig ist und in der Regel nicht tiefgekühlt werden muss.

    ADJUVANTIEN – WIRKSTOFF-VERSTÄRKER: Auch die langjährig bewährten Impfstoffe gegen Tetanus, PolioDiphtherie oder Keuchhusten setzen schon immer „Wirkverstärker“ ein. Andere Impfstoffe – etwa die genetischen Impfstoffe der Hersteller BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson – können vollständig auf Adjuvantien verzichten.

    • Anm.: Adjuvantien sind Hilfsstoffe, welche die Wirkung eines Reagenz oder eines Arzneistoffes verstärken. Chemisch-physikalisch handelt es sich häufig um Lösungsvermittler, Emulsionen oder Mischungen daraus.
    • Sie werden als Hilfsmittel eingesetzt, um im Körper der geimpften Person die Immunantwort auf Antigene zu verstärken.
    • Dadurch werden eine erhöhte Antikörperbildung und eine verstärkte Immunantwort erreicht (sog. Wirkverstärker)
    • Mit Adjuvantien als Wirkverstärker wird pro Dosis Impfstoff weniger Antigen benötigt. 

    Ein Pluspunkt: Studien zeigen, dass gleichzeitig mit dem Novavax-Impfstoff auch später simultan eine Grippeimpfung verabreicht werden kann.

    • Stanley C. Erck (*1950) ist President, Chief Executive Officer & Director bei Novavax, Inc. und in den USA als Head-Global Regulatory Affairs Vaccines bei Baxter International, Inc. tätig – meint hierzu:
    • „Den ganz großen Gewinn, wie er Anfang des Jahres noch im Börsenkurs zu lesen war, dürfte Novavax – ohne lukrativen Absatz – im Westen nun nicht mehr erzielen. So stünden die Chancen jedoch derzeit doch noch ganz gut, gerade noch eben rechtzeitig fertig zu werden, um überhaupt einen echten kommerziellen Erfolg zu erzielen“ .
    • Es wäre der erste Erfolg in der Geschichte des von Stanley Erck im Jahre 1987 gegründeten Unternehmens aus dem US-Staat Maryland. Allein in der gut zehnjährigen Amtszeit von Stanley C. Erck habe die Firma ein beispielloses Auf und Ab erlebt… Auch Länder wie Japan, Australien, Neuseeland oder Kanada setzen aktuell nun auch auf das neue Mittel NOVAVAX.
    • Das Novavax Produkt hat zudem den Vorteil, dass es sich leichter lagern und transportieren lässt. Ein normaler Kühlschrank reicht.

    Hohe Wirksamkeit auch gegen Virus-Varianten

    • Für Europa wäre es – wie erwähnt – das Corona-Mittel Nummer fünf… Nun ist der proteinbasierte Corona-Impfstoff von NOVAVAX – auch wissenschaftlich begutachtet mit Bestnoten: In einer im Vereinigten Königreich durchgeführten früheren klinischen Phase-III-Studie mit rund 15.000 Erwachsenen musste sich kürzlich dieser Impfstoff bereits gegen neue Varianten des Coronavirus bewähren.
    • Dort zeigte der Impfstoff immerhin (noch) eine gute Gesamtwirksamkeit von 89,7 Prozent und sogar eine Wirksamkeit von mehr als 96 Prozent gegen den ursprünglichen Virusstamm.
    • 10.2021: Das Mittel sei – so hieß es vom Hersteller – derzeit also noch zu 90 Prozent wirksam, ebenso wie die begehrten mRNA-Vakzine von BioNTech und Moderna, gegen manche neuen Virusvarianten sogar noch stärker – und das mit deutlich milderen und selteneren Nebenwirkungen.
    • EU: Anfang August 2021 traf die Europäischen Kommission mit Novavax eine Vereinbarung über den Kauf von bis zu 200 Millionen Dosen des Impfstoffs bis zum Jahr 2023.
    • Der wichtigste Türöffner war wohl die persönliche Verbindung zur Bill-Gates-Stiftung und der von ihr angestoßenen Non-Profit-Organisation CEPI, die beide zuvor schon früher – bei anderen Impfstoffprojekten- die NOVAVAX -Group unterstützt hatten. (www. aerzteblatt.de)

    Die Liste immer neuerer Covid-19 – Impfstoffe – die derzeit noch in zeitraubenden klinischen Prüfungen beurteilt werden müssen – wird immer länger… und länger…

    • Das Erscheinen anderer NEUERER proteinbasierter Impfstoffe wie „NOVAVAX“ aus den USA ist nun auch in Europa – voraussichtlich frühestens 2022 – evtl. doch endlich in Sicht…

    Ein lange schon bewährtes Modell:
    Das Prinzip proteinbasierter Impfstoffe, wie z.B. etwa gegen Grippe oder „Hepatitis B“ ist schon lange bekannt…

    Ein Impfstoff auf Protein-Basis: Der Impfstoff enthält einen künstlich hergestellten Erreger. Es handelt sich dabei um ein im Labor gezüchtete Kopie des Spike-Proteins, das eine Immunreaktion im Körper auslöst.  Der Körper wird also mit Kopien des Spike-Proteins geimpft, statt es selbst nachzubilden. NOVAVAX ist also strenggenommen gar kein Totimpfstoff, sondern ein Proteinimpfstoff. Protein-Impfstoffe enthalten bereits winzige Nanopartikel des Erregers, gegen den die Impfung schützen soll.  Das Immunsystem reagiert auf den Protein-Impfstoff allerdings nicht so stark wie bei mRNA- und Vektor-Vakzinen. Protein-Impfstoffen wird daher ein sogenanntes Adjuvans zugesetzt, das die Wirkung verstärkt. Dazu später mehr Informatives… Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dürfte der Corona-Impfstoff von Novavax Anfang 2022 in Deutschland erhältlich sein. 

    • So könnte mit dem Mittel von Novavax doch recht bald schon ein solcher Impfstoff gegen Covid-19 in der EU bevorzugt zugelassen werden. (pei.de)
    • Auch für diesen neuen Impfstoff wurden bisher sehr gute Wirksamkeitsdaten meldet das US-amerikanische Biotechnologie-Unternehmen. – eine gute Nachricht in turbulenten Zeiten rund um die dringend benötigten Corona-Impfstoffe.
    • Bisher ist bekannt, dass – laut Hersteller„Novavaxeinen starken positiven Impf-Effekt von 90,4% hat; BioNTech von 95%; Moderna von 94.1 und AstraZeneca von 70 % hat. Gemeint ist hier immer der Wildtyp (also das Virus der ersten Stunde) und nicht die Varianten! „[sic!]“ 

    Proteinbasierte Impfstoffe haben gerade in der Corona-Pandemie große Vorteile: Im Gegensatz zu den temperaturempfindlichen mRNA-Impfstoffen lassen sie sich bei Kühlschrank-Temperaturen lagern und sind generell weniger empfindlich.

    Die EMA – prüft… und prüft…

    Man hatte eigentlich doch schon deutlich früher mit der Zulassung von Novavax gerechnet: Ein positiver Ausgang des EMA-Verfahrens hatte jedoch nun endlich doch als wahrscheinlich gegolten, nachdem zuletzt in der Phase-III-Studie eine Wirksamkeit des Impfstoffs von 90,4 Prozent gezeigt werden konnte. Dies liegt zwar etwas unter der Effektivität der beiden mRNA-Impfstoffe Comirnaty® von Biontech/Pfizer und der »Covid-19 Vaccine Moderna«, die bei etwa 95 Prozent angesiedelt ist, aber doch deutlich über der des früheren Astra-Zeneca-Impfstoffs, für welches die EMA lediglich nur 59,5 Prozent angab.


    DIE NEUESTE GRIPPE-KOMBI… lange erwartet:

    Beste NOVAVAX – Kombi? GRIPPE + CORONA…

    Die große Hoffnung auf die Kombi-Impfung…

    • Der geplante Kombi-Impfstoff gegen Grippe UND Corona heißt erst einmal: qNIV/CoV2373.
    • Er soll Ende September 2021 sowohl in den USA als auch etwas später in der Europäischen Union zugelassen werden.
    • Hier laufe bei der EMA bereits ein beschleunigtes Prüfverfahren. Bisher gab es jedoch nur Tierversuche der Firma, die klinischen Tests an Menschen stehen noch aus… Der proteinbasierte Impfstoff funktioniere ähnlich wie bei den Grippe-Impfstoffen: Das Immunsystem reagiert auf Proteine im Impfstoff und sei damit vorbereitet, wenn das Virus tatsächlich den Körper attackiert.

    Die amerikanische Firma Novavax ist kein Unbekannter in der Branche: Sie ist schon früh bekannt geworden durch den Ebola-Impfstoff und diverse Grippe-Impfstoffe in den vergangenen Jahren. Allerdings gab es auch vor einigen Jahren ein Scheitern einer Impfstoffentwicklung gegen einen Virus…welche durch schwere Nebenwirkungen auffiel. Dem Werk drohte damals der finanzielle Kollaps… Dieser neue Weg wird kein leichter sein.. (Quelle: B2-Wirtschaft-RP vom 22.7.2021)


    Ausrotten lässt sich das Pandemievirus SARS-CoV-2 wohl nicht mehr. Als wahrscheinlicher gilt, dass es sich zu einem harmloseren saisonalen Erreger entwickelt, der eine Art Erkältung verursacht. Dann könnten auch saisonale Auffrischimpfungen nötig werden. Für diesen Fall arbeitet das US-Unternehmen Novavax vor und entwickelt eine Kombination aus Corona- und Grippeimpfung. Letztere sollte ja in Risikogruppen auch jedes Jahr aufgefrischt werden.

    NOVAVAX hat nun den Doppel-Impfstoff : Grippe + Corona im Zulassungsverfahren…

    Am 20. Dezember 2021 hat die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) die Zulassung des ersten proteinbasierten COVID-19-Impfstoffes Nuvaxovid des US- Pharmaunternehmens Novavax empfohlen. 

    DIE KOMBI wird gemeinsam verabreicht:
    Studie bescheinigt Co-Wirksamkeit von Novavax-Covid-Impfstoff auch mit Grippe-Impfstoffen

    22.11.2021: Der Impfstoffhersteller Novavax hat Ergebnisse einer ersten Studie zur gemeinsamen Impfung von Covid-19- und Grippeimpfstoffen veröffentlicht. Demnach bleiben beide Vakzine wirksam.

    • Der Kombinationsimpfstoff muss ein zweites Mal nach drei Monaten verabreicht werden. Positive Ergebnisse der ersten Studie zur gemeinsamen Verabreichung eines Sars-CoV-2-Impfstoffkandidaten und eines zugelassenen Grippeimpfstoffs wurden in The Lancet Respiratory Medicine veröffentlicht. 
    • Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Verabreichung von COVID-19 und Grippeimpfstoffen eine praktikable Immunisierungsstrategie sein könnte.

    Der Impfstoff schütze – nach Firmenangabe – nicht nur vor dem Corona-Virus (einschließlich der DELTA-Variante (Omikron?) und auch vor der GRIPPE – gerade vor allem vor den – im Winter oft stark präsenten – gängigen Influenza-Viren-Stämmen A und B.

    • In Tierversuchen zeigte die Vakzine eine gute Wirksamkeit, heißt es in einer ersten Veröffentlichung.
      Novavax-Chef für Forschung und Entwicklung Gregory Glenn erklärte, in der Corona-Pandemie seien zwar zuletzt die saisonalen Grippeerkrankungen weltweit stark zurückgegangen: „Influenza“ stelle aber – nach wie vor- ebenfalls für die Zukunft doch eine recht große Gesundheitsgefahr dar:
    • Der Doppelimpfstoff könne deswegen in ZUKUNFT ein »sehr wichtiges künftiges Instrument im langfristigen Kampf« gegen diese beiden potentiell gefährlichen respiratorischen Viren werden.

    INFO: Protein-Impfstoffe – Wissenswertes:

    Die aktuelle Impfstoffkategorie „Rekombinierte Proteine“ = Protein-basierte Impfstoffe, die als Impfantigen aufgereinigte „virale Proteine“ enthalten, gilt übrigens als sehr sicher. Durch den hohen Reinheitsgrad der Proteine ist praktisch ausgeschlossen, dass genetisches Material des Virus in den Impfstoffen enthalten ist.



    DIE IMPFSTOFF-FÄHRE wird beladen…

    NANO-PARTIKEL: Wie funktioniert das eigentlich?

    Weitere Beschreibung des Impfstoffs: Nanopartikel umschließen hier die „Proteine“ (mit oder ohne dem Matrix-M-Adjuvans) – wie eine kl. geschlossene „Fähre“… beladen mit dem Impfstoff…

    • TIPP- Anm.: Siehe ausführlicheren Kurz-Bericht über NANOPARTIKEL bei Impfstoffen – am Ende des Blog-Artikels unter „Corona-Aktuell“ : 4.2 Impfstoffe/Herstellung (siehe oben in der Leiste oder am Ende dieser Seite zum Anklicken…)

    Der IMPFSTOFF enthält also sog. „virusähnliche“ Partikel (= VLP – Virus like Particles), die das Spike-Protein von SARS-CoV-2 präsentieren, plus ein Adjuvans, das die Immunreaktion verstärkt. Er ist also – wie bereits gesagt – kein mRNA, sondern ein proteinbasierten „Totimpfstoff„, der ein gentechnisch hergestelltes „Virusantigen“ enthält, das mittels Nanopartikeln dann zu den Körper-Zellen befördert wird.

    • Um es nochmals zu betonen: Protein-basierte Impfstoffe enthalten einzelne virale Proteine, die für eine Immunreaktion ganz besonders relevant sind. Häufig müssen solche Impfstoffe – zur Wirkstoff-Verstärkung – wie oben erwähnt – mit Adjuvanzien bestückt werden.
    • Drei dieser vielversprechenden „Protein-Basierten“ zukünftigen Kandidaten werden laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit bereits klinisch getestet. So untersucht das US-Unternehmen Novavax gleichzeitig auch noch einen anderen Kandidaten mit rekombinantem Spike-Protein und dem Adjuvans Matrix‑M™.  (Quellen: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/protein-basierte-impfstoffe-und-vlp-118565/)

    Wenn nur nicht die ständig immer neueren Mutanten wären…
    VIRUS-MUTANTEN GEFÄHRDEN EXTREM DEN IMPFERFOLG:

    2020: In Großbritannien habe sich dabei zunächst schon früh eine schwächere Wirksamkeit gegen die britische Virus-Mutation ALPHA B.1.1.7 gezeigt und in einer Phase 2b-Studie auch gegen die neueste südafrikanische Mutante: BETA – B.1.351-Linie. Dieser gefährlichere Südafrika-TYP (Virus-Variante „V2“ alias N501Y.V2oder auch die B.1.351 ist eine durch Mutation entstandene neuere Variante des Coronavirus, die in Europa vereinzelt verzeichnet wurde. Die meisten der älteren Varianten sind mittlerweile „verschwunden“… Die neue Variante „DELTA“ war seit Sommer 2021 überall in Europa und auch weltweit vertreten und ist nun 2022 (durch OMIKRON) so gut wie verschwunden…


    18-08-2021: DIE GEFÄHRLICHE DELTA-VARIANTE war im Sommer/Herbst 2021 zu 98% in Deutschland vertreten... und wurde nun 2022 durch OMIKRON abgelöst, dazu später Ausführlicheres.

    TIPP: Zu diesem sicher recht wissenswerten Thema weiter oben auf der Blog-Artikelseite bitte anklicken: „Corona-Fakten-Aktuell“ und zum Thema: 4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten scrollen…
    ODER einfach ganz unten am Blog-Artikel-Ende „Ausführlicheres“ (zum Anklicken unter 4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten) – über alle bisherigen neuesten Mutationen WISSENSWERTES erfahren…


    Varianten, Mutanten…

    Einige Studien zeigten bereits, dass Antikörper, die – „nach einer Corona-Impfung“ gebildet werden – die neue südafrikanische Virus-Variante OMIKRON etwas schlechter neutralisieren können. Diese wohl recht gefährliche Variante (VoC) scheint dem Impfschutz also besonders gut entkommen zu können. (Quelle:DocCheckhttps://www.doccheck.com)


    • Anm.: VoC =Besorgniserregende Virusvarianten (variants of concern, VOC) sind Virusvarianten, die sich in ihren Erreger-Eigenschaften wie beispielsweise der Übertragbarkeit, der Virulenz, oder der Suszeptibilität gegenüber der Immunantwort von genesenen oder geimpften Personen relevant von den herkömmlichen Virusvarianten unterscheiden.
    • Varianten unter Beobachtung (Variants of Interest – VOI) dagegen stehen im Rahmen der Integrierten Molekularen Surveillance als weitere Virus-Linien derzeit aufgrund verschiedener besorgniserregender Mutationen unter besonderer Beobachtung. (RKI)

    Corona-Impfung:

    Was sind eigentlich TOT-IMPFSTOFFE“ ?

    13.11.2021: In Deutschland wurden bisher keine Totimpfstoffe gegen das Coronavirus verimpft – in anderen Ländern schon. Und für einen – wie Novavax – könnte noch in diesem Jahr hier eine Zulassung beantragt werden.

    • Aber was genau sind Totimpfstoffe und wie funktionieren sie?
    • Tot-Impfstoffe – oder auch inaktivierte Impfstoffe genannt – enthalten, wie ihr Name schon sagt, abgetötete Krankheitserreger oder auch nur einige Bestandteile der Erreger.
    • Sie können sich nicht mehr selbstständig vermehren und auch keine Krankheiten verursachen. Die toten Erreger oder Virus-Bruchstücke erkennt der Körper sofort als Fremdkörper.
    • Im Fall von SARS-CoV-2 ist bei diesen Vakzinen ein Verstärker (ADJUVANZ) notwendig, weil die abgetöteten Erreger allein nicht ausreichen, um eine Immunreaktion auszulösen. Dieser Verstärker kann grippeähnliche Symptome auslösen. Prinzipiell sind Totimpfstoffe aber gut verträglich – und zwar für alle Altersgruppen und auch Risikopatienten. Dazu später mehr….
    • Die erkannten Fremdkörper regen das körpereigene Abwehrsystem dazu an, genügend neue Antikörper zu produzieren, ohne dass die Krankheit tatsächlich ausbricht. 
    • Totimpfstoffe haben an sich seltener Nebenwirkungen, allerdings lässt der Impfschutz im Allgemeinen mit der Zeit schneller nach – im Gegensatz zu Lebendimpfstoffen. 
    • Totimpfstoffe gibt es schon sehr lange, man kennt sie bereits von verschiedenen anderen Impfungen.
    • Ein weiterer Vorteil der Tot-Impfstoffe ist die lange Lagerfähigkeit. Sie können bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad Celsius mehrere Jahre lang aufbewahrt und bis zu 24 Stunden lang bei Raumtemperatur eingesetzt werden. 
    • Indische und Chinesische Unternehmen wie z.B. in China die Firma: Sinovac (mit dem Impfstoff CoronaVac) und auch die Firma Sinopharm haben bereits beide Totimpfstoffe entwickelt. Dazu später mehr Informativeres im weiteren Verlauf dieses Artikels…

    Neues zu
    NOVAVAX

    10.2021: Der US-Pharma-Konzern und Hersteller von Novavax (aus Gaithersburg, einem Vorort von Washington D.C.) gehört zu den Firmen, die in den USA im Rahmen der „Operation Warp Speed“ bei der Impfstoffentwicklung in den USA staatlich unterstützt wurden: AMERICA FIRST…

    • ANM.: „Operation Warp Speed“ war eine öffentlich-private Partnerschaft, die schon früh von der US-Regierung anfangs initiiert wurde, um die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von COVID-19-Impfstoffen, -Therapeutika und -Diagnostika zu erleichtern und zu beschleunigen.
    • So hieß es noch im Sommer 2021: Das neue US-Baxter-Werk in Halle/Westfalen produziere nun bald auch den „NOVAVAX“ Impfstoff in Deutschland: Der Hersteller wollte in seinem Werk in Halle spätestens im März 2021 erst einmal mit der Auftragsfertigung des Corona-Impfstoffs von BioNTech beginnen. Später im Jahr – soll dann auch für das US-Unternehmen Novavax das dann neue Vakzin in OWL hergestellt werden. So sollte eigentlich binnen 18 Monaten doch mindestens eine dreistellige Millionenzahl an Impfdosen dort produziert werden. (Anm.: OWL=Ostwestfalen-Lippe).

    Anm.: Baxter International ist ein (seit 1932) ein bekanntes weltweit operierendes US-amerikanisches Unternehmen in den Bereichen Pharmaindustrie und Medizintechnik. 1975 bezog das Unternehmen seine heutige US-Zentrale in Deerfield (Illinois). Vertreten ist Baxter in rund 100 Ländern mit ca. 50 Produktionsstandorten. Weltweit sind über 50.000 Mitarbeiter bei Baxter beschäftigt, davon 950 Mitarbeiter in Deutschland. Heute ist Baxter Österreich der größte einzelne Baxter-Standort außerhalb der Vereinigten Staaten und der wichtigste Forschungsstandort von Baxter BioScience weltweit. (Wikipedia)



    Hier folgt nun ein längerer, ausführlicher Bericht über Novavax – einem proteinbasierten Tot-Impfstoff, der nun durch die EMA zugelassen wurde…

    WIE OBEN SCHON ERWÄHNT: TOT-IMPFSTOFFE generell sind nicht neu. Sie wurden in den vergangenen Jahren milliardenfach in Impfungen gegen Zecken, Grippe, Tollwut oder Hepatitis verwendet – auch bei Kindern. Und einem Totimpfstoff ist es egal, was vorher geimpft wurde. Er lässt sich also auch sehr gut später immer wieder auch als Auffrischungsimpfung nutzen.


    Die Novavax-Vakzinen
    sorgen derzeit allerdings nicht nur für Jubel...

    Geplant war nun bei uns – wie gesagt – ein Antrag auf Zulassung bei den Behörden in Europa schon im dritten Quartal 2021. Dieses Ziel ist nun erst im Dezember 2021 erreicht worden. Der Proteinimpfstoff NVX-CoV2373 des US-Herstellers Novavax sollte das erste nicht genbasierte Vakzin gegen Covid-19 in der Europäischen Union werden.  (ww.aerzteblatt.de)

    • Die Wirksamkeit sei leider nur zirka knapp 60% „gegen die neuen Mutationen“  wie „OMIKRON“ nachweisbar, so sei der Impfstoff insgesamt als eher mäßig zu beurteilen. Dass die „Schutzwirkung“ des Impfstoffs vor moderaten bis schweren Verläufen bei Probanden in „Südafrika“ – dort noch im Sommer 2021 – nur bei 57 Prozent lag, zeigt in jedem Fall, wie „robust“ diese frühere südafrikanische Mutation BETA (B.1.351) damals schon im Vergleich zu der ursprünglichen Variante von SARS-CoV-2 ist. Dennoch kann der Protein-Impfstoff auch in Südafrika vor allem „vor schweren Verläufen“ schützen und vor allem helfen Todesfälle zu vermeiden. (29.01.2021 – Quelle: www.aerzteblatt.de)

    Bei den anderen mRNA-Impfstoffen hatte sich das bislang noch nicht so eindeutig gezeigt. Zwar haben sowohl „Moderna“ als auch BioNTech neutralisierende Aktivität gegen die – damals im Sommer 2021 zirkulierende – Südafrika-Variante BETA (B.1.351) nachgewiesen, wenn auch nur schwach. Reale Daten aus einer randomisierten Studie gebe es bisher jedoch nur für Novavax.

    Anm.: Acting Chief Medical Officer for Novavax for SARS-CoV2: *Mrs. Dr. Cheryl Keech, MD, Ph.D., Chief Medical Officer, Senior Vice President ILiAD Biotechnologies, LLC und Executive VP für klinische Forschung in Gaithersburg, USA: Dr. Keech hat mehr als 25 Jahre Erfahrung als Kliniker, Forschungswissenschaftler und ist medizinische Direktorin (MD) für Pharma- und Vertragsforschungs-Organisationen mit umfassender Erfahrung in Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten. Sie hatte ebenfalls leitende Positionen als Medical Director bei Eli Lilly und GSK (Biologics) inne. (ILiAD Biotechnologies)


    FAKE NEWS über NOVAVAX entgegen treten:

    Wissen nützt…Wissen schützt…

    • Juli 2021: Es werden weder irgendwelche Gene des Erregers noch dessen genetische Informationen in die menschlichen Zellen eingeschleust – wie Fake News aktuell berichten…. Stattdessen enthält der Novavax-Impfstoff synthetisch hergestellte Spike-Proteine des Virus, die zu Nanopartikeln zusammengesetzt wurden, sowie gängige Adjuvantien (Naturprodukte), die seine Wirksamkeit erhöhen sollen. Der Impfstoff löse unmittelbar nach einer Impfung – die Bildung von Antikörpern aus und bereitet so das Immunsystem auf einen möglichen Kontakt mit dem echten Erreger vor. Unser menschliches Immunsystem ist also bereits „gewappnet“…
      Anm.: Bei den Adjuvantien handelt es sich um Gemische, genauer: Öl-in-Wasser-Emulsionen. Ihre Einzelsubstanzen sind schon seit Jahrzehnten bekannt und haben sich als unbedenklich erwiesen: Es sind Vitamin E und Polysorbat, die in Getreide vorkommen, sowie Squalen, das u. a. in Olivenöl enthalten ist. Adjuvantien bieten nach bisherigen Erfahrungen mit anderen Impfstoffen den weiteren Vorteil, dass sie den Immunschutz „verbreitern“: Der oder die Geimpfte entwickelt dann nicht nur Abwehrkräfte gegen genau das Virus, aus dem der Impfstoff gemacht wurde, sondern auch gegen Varianten davon.(Quelle: vfa.de)

    PROTEIN-IMPFSTOFF von SANOFI:

    • Anm.: Ebenfalls einen neuen Proteinimpfstoff „Vidprevtynentwickelt hat – wie erwähnt – der französische Pharmakonzern Sanofi, in Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK). Der Hersteller SANOFI hofft nun auf eine Marktzulassung seines Präparats mit Namen „Vidprevtyn“ bis 2022.
    • Wissenswertes: Der Impfstoff enthält – wie bereits oben erwähnt – also nur das rekombinant hergestellte Spike-Protein des SARS-​CoV-2-Virus sowie auch ein neuartiges Adjuvans. Dieses intensiviert die Immunreaktion des Körpers. Ob dieser Impfstoff die gleiche Verträglichkeit erzielt, wie die bisherigen genbasierten Impfstoffe, bleibt abzuwarten…

    Achtung: DAS ADJUVANS… ist das denn wirklich nötig?

    • NOVAVAX enthält zur Verbesserung der Immunreaktion eben – wie gesagt – dieses Adjuvans. Es handelt sich um eine Eigenentwicklung vom Hersteller Novavax. Adjuvanzien können erfahrungsgemäß aber auch häufiger zu einem deutlichen Anstieg der Nebenwirkungen führen. (Quelle: © rme/alir/aerzteblatt.de)

    DER FÄHREN-IMPFSTOFF: NOVAVAX ist ein Impfstoffkandidat, der – genauer gesagt – rekombinant hergestelltes, trimeres SARS-CoV-2-Spike-Glyko-Protein enthält und zusammen mit einem Matrix-M1-Adjuvans in Nanopartikeln (Fähre) gestaltet ist. Die Ergebnisse einer Phase III-Studie bescheinigen der Vakzine nun bisher ein gutes Sicherheits- und Immunogenitäts-Profil.

    ADJUVANTIEN SIND NATUR-PRODUKTE

    • Anm.: Bei den Adjuvantien (z.B. Alaun) handelt es sich um Gemische, genauer: Reine Öl-in-Wasser-Emulsionen.
    • Ihre Einzelsubstanzen sind schon seit Jahrzehnten bekannt und haben sich als unbedenklich erwiesen: Es sind z.B. auch Vitamin E und Polysorbat, die auch in unserem Getreide vorkommen, sowie Squalen, das u. a. in Olivenöl enthalten ist.
    • Adjuvantien bieten nach bisherigen Erfahrungen mit anderen Impfstoffen den weiteren Vorteil, dass sie den Immunschutz „verbreitern“:
    • Der oder die Geimpfte entwickelt dann nicht nur Abwehrkräfte gegen genau das Virus, aus dem der Impfstoff gemacht wurde, sondern auch gegen die oft gefährlicheren Varianten davon. (Quelle: VfA – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.)

    Mutanten – Varianten – Wirksamkeit?

    TIPPS – zum Lesen des neuen Blog-Artikels: Mutanten – Varianten – siehe oben in der LEISTE:

    • NAVIGATION: Zu diesem Thema weit OBEN auf der Blog-Artikel-Leiste: Corona-Fakten-Aktuell zum Thema: 4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten scrollen…
    • ODER ABER UNTEN hier auf der Seite am Ende des Blog-Artikel informativ „Ausführlicheres“ beim Artikelverzeichnis: 4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten – einfach Wissenswertes über alle bisherigen neuesten Mutationen erfahren..

    IMPFMÜDIGKEIT?

    RÜCKBLICK: Sept./Okt. 2021: Insgesamt wurden schon im Früh-Herbst auch in EUROPA alle IMPFKAMPAGNEN deutlich verschärft… Frankreich preschte hier bereits im Sommer schon vor und kündiget strengere Regeln an. So löste er innerhalb weniger Tage einen „Impfansturm“ aus, es meldeten sich für die 1. Impfung über 1000 Menschen… Macron kündigte nun auch eine generelle „IMPFPFLICHT“ für Gesundheitspersonal an und drohte bei Verstoß mit Arbeitsverbot… Auch für die Gesamtbevölkerung stelle sich die Frage einer „Pflicht-Impfung“… Insgesamt steht Frankreich heute mit seiner strikten „Corona-Politik“ deutlich besser als wir in Europa da… wenn auch hier die Inzidenzen wieder erneut stark anstiegen: 7-Tages-Inzidenz aktuell: 746,4 (26.12.2021)

    SARS-CoV-2: Auch das Britisches Parlament stimmte schon früh für eine Impfpflicht von Pflegekräften in Heimen:
    London – Von Oktober 2021 an müssen hier z.B. Heim-Mitarbeiter zwei Impfungen gegen das Virus SARS-CoV-2 vorweisen.


    Inaktivierte Impfstoffe (Totimpfstoffe)… sind sie die bessere Wahl?

    Inaktivierte Impfstoffe (Tot-Impfstoffe) gehören zwar zu den älteren Vakzinen. Sie sind deshalb jedoch nicht weniger wirk­sam. Schon lange bekannte Totimpfstoffe sind – wie schon erwähnt – z.B. solche gegen Grippe (Influenza) / Hepatitis A und B/ HiB / HPV…

    DEUTLICHER VORTEIL: Da sie das komplette (tote) Virus enthalten, kommt es zu einem deutlich breiteren Impfschutz, der auch manchmal sogar weitere verwandte Viren umfasst. Zu den theoretischen Vorteilen gegenüber mRNA-Vakzinen und adeno­basierten Impfstoffen gehört auch ebenfalls ein schnellerer Wirkeintritt, da die Proteine nicht erst von den Ribosomen der menschlichen Zellen gebildet werden müssen. (www. aerzteblatt.de)

    Totimpfstoffe = Impfstoffe mit abgetöteten Erregern oder Erregerbestandteilen

    Gegen Covid-19 sind derzeit inaktivierte Ganzvirus-Impfstoffkandidaten oder rekombinante Protein Subunit-Impfstoffkandidaten in weit fortgeschrittener klinischer Entwicklung. Erstere sind bereits seit Jahrzehnten gut bewährt. Um sie herzustellen, werden infektiöse Viren in Zellkulturen produziert, gereinigt und mit Hilfe von physikalischen oder chemischen Prozessen abgetötet. Damit sind sie zwar vorhanden, aber anschließend nicht mehr infektiös.


    Bei Totvirus-Impfstoffen lässt die Wirkung erfahrungsgemäß – wie oben erwähnt – nach einigen Jahren nach, weshalb früher aufgefrischt werden muss. 


    CEPI = Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung:

    NEUERE FORSCHUNG?
    CEPI und VBI Vaccines kooperieren bei der Entwicklung von Impfstoffkandidaten gegen COVID-19-Varianten

    • Die Vereinigung CEPI = Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (engl. bedeutet in etwa: Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung),
    • CEPI ist eine weltweite Allianz in öffentlich-privater Partnerschaft zwischen Regierungen, der WHO, der EU-Kommission, Forschungseinrichtungen, der Impfstoff-Industrie und privater Geldgeber, u. a. der Bill & Melinda Gates Foundation, zum Aufbau eines internationalen Forschungsnetzwerks zur Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe zur besseren und direkteren Reaktion auf eventuell bevorstehende Ausbrüche neuer viraler Infekte.
    • VBI = Variation Biotechnologies Inc. ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Cambridge bei Massachusetts, diversen Forschungseinrichtungen in Ottawa, Ontario, Kanada, und einem Forschungs- und Produktionsstandort in Rehovot, Israel.

    RUBRIK:
    Inaktivierte „Lebendimpfstoffe“ mit Vektor-Viren –

    16. Juli 2021:  Pressemitteilung: Studie mit optimiertem Vektor-Impfstoff MVA-SARS-2-S wiederaufgenommen: Optimierter Vektor-Impfstoff gegen Corona zeigt in Vorversuchen gute Wirksamkeit.

    Das Team um Prof. Dr. Gerd Sutter von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat Optimierungen am sogenannten Spikeprotein des SARS-CoV-2 vorgenommen, um eine stärkere Immunisierung zu erreichen.

    Seither wurde hier nichts Neues mehr publiziert…


    Die excellente FORSCHUNG geht weiter…
    Neuer MVA-SARS-2-ST-Vektor-Impfstoff demnächst als Booster?

    mit Prof. Stephan Becker – DZIF-Koordinator „Emerging Infections“:


    „Deutsches Zentrum“ für Infektionsforschung (DZIF) / CanVirex (Braunschweig / Basel, Schweiz)
    sowie das Start-Up „baseclick-Vaccines“ (Neuried bei München)

    24. Nov. 2021 News: Eine neue Studie zur Auffrischungsimpfung mit Vektor-Impfstoff startet derzeit im UKE: Eine weitere Studie, in welcher der von DZIF-Wissenschaftler:innen entwickelte MVA-SARS-2-ST-Vektor-Impfstoff auf seine Boosterwirkung überprüft wird.

    „Erste Studien haben in den letzten Monaten von 2021 gezeigt, dass heterologe Impfungen, also Kreuzimpfungen mit einem Vektor-Impfstoff und einem mRNA-Impfstoff, zu einer verbesserten Immunantwort führen können als die üblichen homologen Impfschemata. Dieses Prinzip greifen wir auf und untersuchen jetzt, ob sich unser MVA-Vektor-Impfstoff als Booster eignet“, sagt Prof. Dr. Marylyn Addo, Leiterin der Infektiologie des UKE, die als verantwortliche Prüfärztin die klinische Studie leitet. 

    • DZIF-Forschende in München, Marburg, Hamburg und Langen entwickeln schon länger einen Vektorimpfstoff, der die genetische Information für ein Oberflächenprotein des SARS-CoV-2 in einen Vektor einbaut. Zwei Vektoren sind parallel in der Entwicklung: ein modifiziertes und damit harmloses Pockenvirus (MVA) und das Masernvirus.
    • Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) schnüren Wissenschaftler:innen mit Hochdruck ein Forschungspaket, das ehrgeizige Ziele verfolgt. Ein neuer Impfstoff gegen das neue SARSCoronavirus stehen auf der Agenda und werden in FastTrack-Verfahren mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet. Gemeinsam mit den anderen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung werden neue Forschungsprojekte auf den Weg gebracht und klinische Studien koordiniert.
    • 11.01.2022: In einer weiteren Studie wird nun derzeit getestet, ob sich der MVA-Vektor-Impfstoff als Booster eignet. Bislang haben sich heterologe Auffrischungsimpfungen – also das Boostern mit einem anderen als zur Grundimmunisierung verwendeten Impfstoff – zu einer deutlich verbesserten Immunantwort führen können. 

    2022: Das Start-Up baseclick Vaccines (Neuried bei München) – entwickelt derzeit einen neueren mRNA-Impfstoff BCV-193N.

    History- Gründung:

    Im Jahre 2008BASF venture capital und Prof. Thomas Carell von der LMU Munich gründeten die „baseclick GmbH“ – mit Sitz ganz in der Nähe von München.


    16. Juli 2021 Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und das Dessauer Unternehmen IDT Biologika (HERSTELLER) setzen nun die klinische Überprüfung ihres COVID-19-Impfstoff MVA-SARS-2-S wieder fort:
    Die Klinische Überprüfung des nun dritten deutschen Coronaimpfstoffs wird aktuell nun mit veränderter Version fortgeführt. Das Studienprogramm war vorübergehend ausgesetzt worden, nachdem in der Phase I die Immunantworten unter den Erwartungen geblieben waren. Mit einem optimierten Impfstoff wird die Phase-I nun seit Mitte Juli 2021 weitergeführt.

    • Für die neue Impfstoffversion wurde das Spikeprotein des Vektor-Impfstoffs so verändert, dass es für die Erkennung durch das Immunsystem besser verfügbar ist. Das COVID-19-Vakzin von DZIF und IDT Biologika verwendet das vollständige Spikeprotein von SARS-CoV-2 als Impfantigen. Als Vektor für die genetische Information des Spike-Proteins dient ein harmloses, langerprobtes Pockenimpfvirus, das „Modifizierte-Vacciniavirus-Ankara“ (kurz MVA). (www. aerzteblatt.de)
    • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE): Bei dieser Studienphase setzt das UKE die Zusammenarbeit mit dem medizinischen Auftragsinstitut CTC North fort. „Wir freuen uns, dass wir die Studie nun weiterführen können und werden in Kürze mit den ersten Impfungen mit dem optimierten Impfstoff bei den Proband:innen mit drei verschiedenen Dosierungen starten“, sagt Prof. Dr. Marylyn Addo, Leiterin der Infektiologie des UKE, die als verantwortliche Prüfärztin die klinische Studie leitet.
    • „Da wir uns unserer hohen Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung und eine bestmögliche Schutzwirkung des Impfstoffes bewusst sind, arbeiten wir nun an einer erneuten Optimierung des Impfstoffes, um dieses Ziel zu erreichen“, sagte Prof. Marylyn Addo, verantwortliche Prüfärztin der klinischen Studie und Leiterin der Infektiologie des UKE in Hamburg.

    Der Impfstoff wurde an verschiedenen Universitäten unter dem Dach des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) entwickelt. Das DZIF ist ein Zusammenschluss von insgesamt 35 Forschungseinrichtungen an sieben Standorten, die über die ganze Bundesrepublik verteilt sind.

    AKTUELLES: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
    „Studie“ zur Auffrischungsimpfung (Booster) mit Vektor-Impfstoff MVA-SARS-2-ST startet im UKE (Hamburg)

    24.11.2021: Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland sind mittlerweile vollständig gegen das Corona-Virus geimpft. Doch der Immunschutz der Vakzine nimmt mit der Zeit ab. Eine Auffrischungsimpfung soll den Schutz vor einer Erkrankung und einem schweren COVID-19-Verlauf nochmals erhöhen. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) starten jetzt eine weitere Studie, in der der von DZIF-Wissenschaftler:innen entwickelte MVA-SARS-2-ST-Vektor-Impfstoff auf seine Boosterwirkung überprüft wird. 


    IMPFSTOFF-HERSTELLER:
    IDT Biologika ist ein deutsches Unternehmen der Biopharmazie mit Sitz in Dessau-Roßlau.

    Gründung: 1. Juli 1921: Es entwickelt und produziert biotechnologisch hergestellte Impfstoffe und Pharmazeutika. Das Unternehmen gehört zur Klocke-Gruppe.

    In Dessau sollen künftig noch mehr Impfstoffe produziert werden. Der Impfstoffhersteller IDT Biologika vergrößert sich momentan. Bereits Ende 2022 sollen in den neuen Hallen bis zu fünf Millionen Impfdosen wöchentlich hergestellt werden.

    IDT Biologika legt Grundstein für Impfstoffwerk in Dessau…

    • Die Firma in Dessau will künftig eine Vakzine gegen das Coronavirus produzieren – doch der Fabrikneubau braucht Zeit. IDT Biologika will Produktionsausbau Ende 2022 abschließen…

    Coronaimpfstoff von IDT Biologika: Keine EU-Zulassung vor 2023

    Januar 2022: Dessau-Roßlau – Der Impfstoffhersteller IDT Biologika aus Dessau-Roßlau hofft auf eine EU-Zulassung des eigenen Coronaimpfstoffes erst ab 2023. Bereits seit 2020 arbeite IDT zusammen mit einem wissenschaftlichen Konsortium an dem neuen Impfstoff…IDT Biologika entwickelt nicht nur ein eigenes Vakzin, sondern produziert auch Impfstoffe für andere Hersteller, darunter auch VALNEVA deren Totimpfstoff bisher noch nicht zugelassen ist.


    THE HIDDEN CHAMPION auf dem Weg zum Global Player?

    Das neue mittelständische Unternehmen IDT Biologika mit Sitz in Sachsen-Anhalt (Dessau-Roßlau) könnte zum größten Impfstoff-Hersteller Europas werden. IDT produzierte Covid-19-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson. Ein eigener Impfstoff stecke noch in der Entwicklung. Auch der russische Impfstoff „Sputnikkönnte evtl. später in Dessau hergestellt werden.

    IDT Biologika wurde bereits 1921 gegründet: Das Unternehmen blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück und ist auf dem Weg zum Global Player. Anfang der 2000er konnte das Unternehmen neben den Standorten in Dessau und Magdeburg auch in den USA eine eigene Produktionsstätte errichten. (www.businessInsider)

    Das Dessauer Unternehmen IDT BIOLOGIKA hatte schon früh die ersten Impfstoffe für die Tests am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hergestellt. Die erste Studie war bereits im Oktober 2020 gestartet.

    Anm.: Die IDT Biologika ist ein deutsches Unternehmen der Biopharmazie mit Sitz in Dessau-Roßlau. Es entwickelt und produziert biotechnologisch hergestellte Impfstoffe und Pharmazeutika. Das Unternehmen gehört zur Klocke-Gruppe. Wikipedia


    IDT Biologik ist Mitglied eines weltweiten Forschungs-Konsortiums und ein führender Auftragshersteller viraler Impfstoffe mit einzigartigem Know-How in der Entwicklung und Herstellung von Lebendvirusprodukten.

    3. Dezember 2021: IDT Biologika will Produktionsausbau nun doch schon Ende 2022 abschließen: Schon früh während der Coronapandemie hatte IDT-Biologika nach eigener Darstellung erkannt, dass vor allem in der Wirkstoffproduktion und Abfüllung die Kapazitäten ausgeweitet werden müssten.

    Ein weiteres Mal entwickelt das DZIF (Deutsche Zentrum für Infektionsforschung -Braunschweig) und IDT Biologika (Dessau-Roßlau) zusammen mit dem Exzellenzcluster RESIST an der Medizinischen Hochschule Hannover – einen MVA-basierten Vektorviren-Impfstoff zum Inhalieren; eine klinische Phase I-Studie ist dafür in Vorbereitung.


    • IDT Biologika hat sich vor allem auf die Entwicklung und Fertigung von Virusimpfstoffen, Gen- und Immuntherapeutika spezialisiert.
    • Damit unterstützen sie weltweit andere biopharmazeutische und Biotech-Unternehmen – wie auch die US-amerikanische Regierung als Mitglied eines Forschungskonsortiums.
    • IDT Biologika wollen nun gemeinsam mit Impfstoff-Herstellern die Produktion fertiger Impfstoffe in Europa beschleunigen. So hatte das Unter­neh­men nun bekannt gegeben, den neuen Corona-Totimpfstoff der französischen Firma Valneva seit kurzem herzustellen. 
    • „Es zeigt uns, welche wichtige Rolle IDT mit diesem Auftrag im Kampf gegen COVID-19 einnimmt“, sagte der CEO des Unternehmens, Jürgen Betzing. Das sei eine außerordentliche Leistung und mache deutlich, welches Vertrauen Valneva in das Unternehmen setze. IDT Biologika hat rund 1.600 Mitarbeiter. © dpa/aerzteblatt.de
    • Mit Blick auf die Zukunft planen beide Unternehmen, in eine Kapazitätserweiterung am Standort von IDT Biologika in Dessau zu investieren und bis zu fünf 2.000-Liter-Bioreaktoren zu bauen, die monatlich „zig Millionen“ COVID-Schussdosen produzieren können. Die neuen Bioreaktoren werden voraussichtlich aber erst Ende 2023 in Betrieb gehen.

    • Die Bundesrepublik unterstützt das Unternehmen „IDT Biologika“, indem sie mindestens fünf Millionen Dosen abkaufte und einen Vorschuss zahlte. Das gab Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereits am 23.11.2020 bei einem Treffen mit Konzernspitze und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff bekannt. Längst laufen die Tests des Serums auf Hochdruck.  

    16. Juli 2021 – Pressemitteilung: Studie mit optimiertem Vektor-Impfstoff MVA-SARS-2-S wiederaufgenommen

    • Optimierter Vektor-Impfstoff gegen Corona zeigt in Vorversuchen gute Wirksamkeit.
      Die klinische Überprüfung des Vektor-Impfstoffes MVA-SARS-2-S gegen COVID-19 wird nun im Juli 2021 mit einer neuen Version fortgesetzt.
    • Die DZIF-Wissenschaftler:innen hatten das Studienprogramm nach Auswertung der Phase-I-Daten vorübergehend ausgesetzt, da die Immunantworten unter den Erwartungen geblieben sind.
    • Das Spikeprotein des Vektor-Impfstoffes wurde nun so verändert, dass es für die Erkennung durch das Immunsystem besser verfügbar ist. 
    • Das Team um Prof. Dr. Gerd Sutter von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat Optimierungen am sogenannten Spikeprotein des SARS-CoV-2 vorgenommen, um eine stärkere Immunisierung zu erreichen.
    • Das Münchener Forschungsteam mit der DZIF-Wissenschaftlerin Ulrike Protzer hat nun ein Protein entwickelt, das im Zellversuch die Infektion durch das Virus und seine Mutanten/Varianten zuverlässig verhindert. Das wäre der Durchbruch!

    DER NEUE „VEKTOR“ IMPFSTOFF
    (MVA=Modified-Vaccinia-Ankara-Virus)

    2022 DIE NAHE ZUKUNFT?

    • So wird zudem aber auch an weiteren „neuen“ (MVA – basierten) „Vektor“-Impfstoffen derzeit fieberhaft gearbeitet:
    • Das MVA=Modified-Vaccinia-Ankara-Virus ist ein abgeschwächtes Kuhpockenvirus, das zu Impfzwecken verwendet wird.

    Ein aktueller MVA- basierter Vektor-Impfstoff (=Modified-Vaccinia-Ankara-Virus) und Masern-Virus – kommt nun demnächst vielleicht aus Deutschland: Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) (Braunschweig) / Univ. München / Univ. Marburg / UKE Hamburg / IDT Biologika (Dessau-Roßlau) sind hier an vorderster Front involviert.

    Es ist ein MVA-basierter Impfstoff, der bereits seit Oktober 2020 mit Freiwilligen erprobt wird…

    Bei dem Vakzine-Kandidaten handelt sich – wie oben schon erwähnt – um einen vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und der IDT Biologika GmbH gemeinsam entwickelten neueren „Vektorimpfstoff“ gegen SARS-CoV-2, teilte das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) mit.

    WEITERE INFORMATIONEN ÜBER DEN NEUEN IMPFSTOFF IN SEINER ENTWICKLUNGS-STUFE FINDEN SIE UNTER:

    https://www.dzif.de/de/das-dzif-fokussiert-seine-forschung-auf-sars-cov-2

    05.08.2021:. An diesen o.a. deutschen Zentren wird hier wohl z.Zt. mit Hochdruck dieser MVA-basierter Impfstoff entwickelt: Das Modified-Vaccinia-Ankara-Virus (MVA) ist – wie oben im Text schon erwähnt – ein *attenuiertes Pockenvirus, das nun zu Impfzwecken verwendet werden soll.

    • Das Ausgangs-Impfvirus MVA sei nun bereits schon „vor mehr als 30 Jahren“ an der Universität München entwickelt worden und auch der damals zugelassene Pockenimpfstoff „Imvanex“ sei hiervon abgeleitet worden. Er wurde in Bayern als Pockenvirus-Impfstoff lange schon verwendet und ist nun ein „Vektor“ zur Impfung gegen Nicht-Pockenvirus-Erkrankungen. (Die Pocken gelten ja bekanntlicherweise als „ausgerottet“).

    (Anm.:*Attenuiert = Unter Attenuierung oder auch Virulenz- Minderung (Attenuation) versteht man in der Mikrobiologie die gezielte „Verminderung“ der krankmachenden Eigenschaften eines Erregers.

    Stephan Becker
    Prof. Stephan Becker
    DZIF-Koordinator „Emerging Infections“

    05.08.2021: Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) schnüren Wissenschaftler:innen mit Hochdruck ein Forschungspaket, das ehrgeizige Ziele verfolgt. Neue Testmethoden zur Diagnose, antivirale Medikamente und ein Impfstoff gegen das neue SARSCoronavirus stehen auf der Agenda und werden in FastTrack-Verfahren mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet. Gemeinsam mit den anderen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung werden Forschungsprojekte auf den Weg gebracht und klinische Studien koordiniert. (DZIF)

    • DZIF-Forschende in München, Marburg, Hamburg und Langen entwickeln nun einen Vektorimpfstoff, der die genetische Information für ein Oberflächenprotein des SARS-CoV-2 in einen Vektor einbaut. Zwei Vektoren sind parallel in der Entwicklung: ein modifiziertes und damit harmloses Pockenvirus (MVA) und das Masernvirus. 

    „Wir sind zuversichtlich, dass wir im DZIF mit unseren Forschungsarbeiten einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen das Virus leisten können.“ Zitat: Prof. Stephan Becker – DZIF-Koordinator „Emerging Infections“

    • In diesem neuen MVAVektorimpfstoff des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) ist die genetische Information für das Spike-Oberflächenprotein des Corona-Virus nun in die genetische Information des Pocken-Impfvirus „MVA“ („modified vaccinia virus ankara“) eingebaut. Der also mit der genetischen Information von SARS-CoV-2 bestückte virale Vektor „MVA“ kann sich (nach der Impfung) nicht mehr im Körper vermehren.
    • Diese eingeschleuste RNA des SARS-CoV-2-Spikeproteins wird im Körper (an der Impf-Einstichstelle im Muskel) zum Bau des Spikeproteins nur sehr kurz benutzt. Das Immunsystem erkennt das fremde Spikeprotein sofort und löst auch sofort eine Immunantwort aus. Angestrebt wird dabei die zeitige Bildung von Antikörpern, bestimmten Zytokinen und T-Zellen für einen anhaltenden Schutz vor SARS-CoV-2.
    • Dass der MVA-Vektorimpfstoff gegen SARS-CoV-2 die gewünschten Immunantworten und eine Schutzwirkung zeige, sei bereits in präklinischen Modellen der Universitäten Marburg und München demonstriert worden, heißt es in der Mitteilung. (www.aerztezeitung.de)

    DIE ZUKUNFT DER PHARMA-FORSCHUNG:
    Unterstützende Forschung weltweit

    • Bei der Entwicklung der Covid-19-Impfstoffe haben mehrere Unternehmen ausdrücklich Zusammenarbeit angeboten. So hat *GSK seine Adjuvantien (das sind wirkverstärkenden Impfstoffkomponenten) allen Unternehmen angeboten, die sie für ihre Impfstoffe gebrauchen können. Daraus sind eine ganze Reihe von Kooperationen hervorgegangen.
      Anm.: Die *GSK = GlaxoSmithKline plc. ist ein britisches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in London.
    • Es gibt derzeit als Beispiel auch noch einige andere „aktuelle, vielversprechende Forschungs-Projekte“ bei folgenden Unternehmen und Instituten:

    Bayer (Leverkusen), Merck (Darmstadt), Vibalogics (Cuxhafen), CEVEC Pharmaceuticals (Köln), Richter-Helm BioLogics (Hamburg) – Tropeninstitut der Universität Tübingen – im dänisch-niederländisch-deutschen PREVENT-nCoV-Konsortium, das einen Totimpfstoff entwickelt. Und die Universität Gießen – im Open-Corona-Konsortium (Führung: Karolinska-Institut, Schweden), Produktion von DNA-Material für Inovio (USA),

    • Deutschland zählt international zu den Ländern mit besonders vielen Projekten für Impfstoffe gegen Covid-19. Außerdem wirken viele (hier nicht aufgezeigte) Unternehmen und Forschungsinstitute unterstützend bei der Impfstoffentwicklung und -produktion mit: Trotz einiger Pannen ist Deutschland in der Krise derzeit sehr gut aufgestellt. Ob die aktuell geplanten Maßnahmen aber ausreichen und ob hier das erforderliche Budget zu dieser Mammut-Aufgabe passt, muss sich erst noch zeigen.

    TOP ODER FLOP
    Immer wieder neuere IMPFSTOFFE – und mögliche Zukunftspläne – als Nasenspray oder als Pille…?

    das Start-Up Prime Vector Technologies (PVT) (Tübingen) – entwickelt einen neuen Vektorvirus-Impfstoff.

    • Derzeit werden am Universitätsklinikum Tübingen neue Pläne konkret verfolgt, einen Vektorvirus-Impfstoff (mit Sednaviren) gegen Covid-19 zu entwickelt, der als „Nasenspray“ verabreicht werden kann. Die Projektleiter rechnen aber mit mindestens vier Jahren Entwicklungszeit bis zu einer möglichen Zulassung; und das auch nur, wenn für das Projekt eine Finanzierung gefunden werden kann.

    RKI: Wirksame Coronavirus-Impfstoffe FÜR ALLE MENSCHEN (!) werden ausreichend wohl erst Mitte/Ende 2022 verfügbar sein.

    Europas Impfstoff-Potential?

    • 12.07.2021: Sanofi ist einer der weltweit größten Impfstoffhersteller. Das Unternehmen wurde 1973 als Tochtergesellschaft des Ölkonzerns Elf gegründet. Im Jahr 2004 fusionierte Sanofi mit dem deutsch-französischen Konkurrenten Aventis und wurde zum damals drittgrößten Pharmaunternehmen der Welt.
    • Doch im Kampf gegen das Coronavirus hinkt der französische Pharmakonzern bisher hinterher. (Susanne Kathrin Wildhagen)
    • ARD-Studio Paris:
    • Sanofi kündigte an, dass evtl. im Dezember 2021 der gemeinsam mit seinem britischen Partner GSK entwickelte Covid-19-Impfstoff auf den Markt kommen werde – ein Jahr später als das Vakzin von BioNTech/Pfizer.
    • Sanofi ist der umsatzstärkste Pharmakonzern in der Europäischen Union und einer der größten Impfstoffhersteller weltweit. Frankreich setzte große Hoffnungen auf das Unternehmen im Kampf gegen SARS-CoV-2.

    Eigentlich sollte der Impfstoff, der mit einer klassischen proteinbasierten Technologie entwickelt wird, bereits Anfang des Jahres 2021 kommerzialisiert werden. Aufgrund technischer Fehler kommt es jedoch noch immer zu Verzögerungen; Das Präparat zeige sich auch weniger effizient als erwartet und nun droht das Aus?

    • Im Sommer 2021 gab der Konzern SANOFI noch bekannt, massiv in die Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen zu investieren. Insgesamt zwei Milliarden Euro sollen bis 2025 in die Entwicklung von sechs neuen Impfstoff-Kandidaten fließen.

    Für weitere Sanofi – mRNA-Impfstoffe… kam nun doch endgültig das AUS.


    Zu große Konkurrenz: Sanofi stoppt nun seinen mRNA-Impfstoff

    09.2021: Der französische Pharmakonzern Sanofi beendet nun die weitere Entwicklung eines Corona-Impfstoffs auf Basis der mRNA-Technologie. Der Vorsprung sei einfach zu groß, es rentiere sich nicht mehr. (Quelle: Xing-Pharma/Medizintechnik)


    Die Zukunft sind protein-basierte Corona-Impfstoffe… wie oben schon erwähnt… z.B. von „Novavax“ (Baxter) und „Vidprevtyn“ (Sanofi)

    „Vidprevtyn“ – der Neue von Sanofi?

    GUTE AUSSICHTEN FÜR SANOFIS ANDEREN NEUEREN IMPFSTOFF: Der Peptid-Impfstoff Vidprevtyn
    Corona-Impfstoff Sanofi Frankreich wartete eigentlich schon lange auf einen anderen eigenen Impfstoff...und zwar auf ihren adjuvantierten proteinbasierten Impfstoff… Im 2. Quartal 2021 sollte eine Phase-III-Studie beginnen, so dass der Impfstoff im 4. Quartal (Herbst/Winter) evtl. zur Verfügung stehen könnte… Sollte Vidprevtyn tatsächlich Ende des Jahres 2021 die Zulassung der EMA erhalten, wird es trotzdem noch eine gewisse Zeit dauern, bis der Impfstoff tatsächlich für Impfungen bereitsteht.

    Wann kommt der Neue?

    GSK (GlaxoSmithKline

    • Adjuvantierte proteinbasierte Impfstoffe? Es könnte auch ein neuer innovativer SANOFI/GSKImpfstoff 2022 verfügbar sein…

    GSK wird jedenfalls seine bewährte Pandemie-Adjuvans-Technologie in die Zusammenarbeit mit einbringen. Der Einsatz eines Adjuvans kann in einer Pandemiesituation von besonderer Bedeutung sein, da es die Menge des pro Dosis erforderlichen Impfproteins verringern kann. 

    Sanofi/GSK: Schon im September 2020 hatte die EUKommission einen Vertrag mit den Pharmakonzernen aus Frankreich und Großbritannien geschlossenDoch bei der Entwicklung des Impfstoffs gab es zunächst erhebliche „Rückschläge“. Die Hersteller erwarten nun aber doch eine frühestmögliche Verfügbarkeit im Jahre 2022. Sollte das Mittel nun doch zugelassen werden, könnten die EU-Staaten bis zu 300 Millionen Dosen aufkaufen.


    TOT-IMPFSTOFFE… allgemein

    Totimpfstoffe aus China und aus Indien sind bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt. Die Wirksamkeit ist nicht sonderlich hoch gegen leichtes Covid, aber deutlich besser gegen schweres Covid – ca. 50% und 80%. Allerdings fallen die Titer und Wirksamkeit leider auch sehr schnell ab, so dass viele Länder eine 3. Dosis für alle Risikogruppen empfehlen.

    Totimpfstoffe: Der Begriff „Totimpfstoffe“ wird uneinheitlich verwendet. Einige verstehen darunter nur Impfstoffe, die aus abgetöteten Erregern hergestellt werden. Andere fassen den Begriff weiter, etwas das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder das Robert Koch Institut (RKI). Unter die Definition des BMBF für Totimpfstoffe fallen die letzten drei Kategorien, das RKI zählt auch noch mRNA- und Vektorviren-Impfstoffe dazu. (Quelle: vfa.de)


    VALNEVA – ein neuer Tot-Impfstoff-Kandidat „VLA2001“ der nahen Zukunft?

    19.01.2022: VALNEVA – Corona-Totimpfstoff offenbar auch wirksam gegen Omikron

    Der vor einer möglichen Zulassung stehende Corona-Totimpfstoff des französisch-österreichischen Biotechunternehmens Valneva wirkt einer Studie zufolge auch gegen die Omikron-Variante. Für das „Okay“ der EMA sind allerdings noch weitere Daten nötig.


    EMA: Zulassung in EU wohl erst 2022…

    NEWS: 18.10.2021: SARS-CoV-2: Europäischer Impfstoff VALNEVA (VLA2001) aus inaktivierten Viren besteht schon früh den Phase-3-Test:

    Der österreichisch-französische Hersteller Valneva darf nun – aufgrund der positiven Ergebnisse – mit einer baldigen Zulassung (EMA) für nächstes Jahr (2022) rechnen, die in Großbritannien bereits beantragt wurde. VLA2001 (plus Adjuvantien) erzeugt auch eine gute Reaktion der T-Zellen. © rme/aerzteblatt.de

    Der österreichisch-französische Impfstoffhersteller Valneva arbeitet bereits seit April 2020 mit abgetöteten Viren an einem Impfstoff gegen Covid-19. Dabei verwendet man das gesamte Coronavirus als Ausgangsbasis und behandelt es chemisch, damit es sich nicht mehr vermehren kann. Neben der Beigabe von Adjuvantien, mit denen Totimpfstoffe das Immunsystem ansprechen, ist das der größte Unterschied zu den bisher zugelassenen mRNA- und Vektorimpfstoffen.

    • Anders als die Wirkstoffe von Sanofi-GSK und Novavax, enthält der Impfstoff des Herstellers Valneva nicht nur ausgewählte Virusproteine. Der Totimpfstoff nutzt den kompletten abgetöteten Krankheitserreger. Auch das ist ein anerkannt etabliertes Verfahren.
    • Im Kampf gegen Corona wird diese Impftechnologie beispielsweise schon länger in China eingesetzt. In Europa ist der Impfstoff von Valneva bisher der einzige aus dieser Gruppe der Totimpfstoffe mit guten Chancen auf eine Zulassung.
    • Der erste Impfstoff, der mit klassischer Methode entwickelt wurde, ist nun zum Jahresende 2021 fast fertig.
    • Er könnte für jene geeignet sein, denen die mRNA-Technik zu unsicher ist.

    Das österreichisch-französische Unternehmen Valneva hat also einen Covid 19-Impfstoff entwickelt, der – wie gesagt – nicht mit der mRNA-Technik arbeitet, sondern auf der seit vielen Jahrzehnten bei anderen Impfstoffen verwendeten Totimpfstoff-Methode (inaktivierter Ganzvirusimpfstoff). Die von Valneva verwendete Technologie entspreche den klassischen Impfstoffen wie jenen alten, gut bekannten gegen Influenza, FSME oder Hepatitis. Bei Totvirus-Impfstoffen lässt die Wirkung erfahrungsgemäß zwar nach einigen Jahren nach, weshalb öfters aufgefrischt werden muss.

    • Der Impfstoff befindet sich in der Abschluss-Phase 3. Die ersten Testergebnisse dieser entscheidenden Studie wurden für Oktober 2021 erwartet. Eine Zulassung in Großbritannien wurde noch in diesem Jahr angepeilt, auch die EU-Zulassung sollte nun darauffolgen – dies wird nun wohl noch etwas dauern und erst 2022 geschehen…
    • Valneva hat übrigens unter anderem auch einen Impfstoff gegen die „Japanische Enzephalitis“ entwickelt.
    • Lingelbach: „Inaktivierte Impfstoffe gehören zu den verlässlichsten und sichersten Impfstoffklassen überhaupt.“

    Anm.: Thomas Lingelbach, (* 1965) – President & CEO – (Wien/Österreich) – VALNEVA: Historisches: Die Intercell AG war vor einigen Jahren noch ein österreichisches Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Wien, das auf die Entwicklung von prophylaktischen und therapeutischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten spezialisiert war. Dann kooperierte Intercell mit den bekannten Pharmaunternehmen Novartis, MSD oder Sanofi-Aventis. Am 28. Mai 2013 vereinigte sich das Unternehmen mit der französischen „Vivalis SA“ zu einer Firma mit dem Unternehmensnamen Valneva SE mit Sitz in Lyon/Frankreich.


    VALNEVA
    Ein weiterer Hoffnungsträger für die Corona-Impfkampagne

    • VALNEVA: VLA2001 ist – wie gesagt – ein klassischer „Totimpfstoff“, wie er auch gegen Grippe seit Jahrzehnten eingesetzt wird – im Gegensatz zu den bereits in der EU zugelassenen Covid-Vakzinen, die als mRNA- oder Vektorimpfstoffe auf neuartige Techniken setzen.

    In mehreren Ländern wurden bereits zahlreiche Totimpfstoffe gegen Covid-19 aus chinesischer, indischer, russischer, kasachischer oder iranischer Entwicklung schon früh zugelassen. VLA2001 wäre das erste derartige Angebot eines westlichen Unternehmens. (Quelle: XING/manager-magazin)

    • Valneva bleibt aber – trotz einiger bisherigen „Flops“ mit England und der EMA – im Gespräch: Der Optimismus stützt sich darauf, den ersten sog. Totimpfstoff gegen Corona in Europa anzubieten. Es handelt sich hier – wie gesagt – um eine Impfstoffart mit inaktivierten Krankheitserregern und damit im Gegensatz zu der bekannten Technologie mRNA. Die EMA-Zulassung läuft…
      Anm.: VALNEVA – Thomas Lingelbach (*1966) President & CEO (Wien) & Chief Executive Officer.

    HINTERGRÜNDE – ZUKUNFT?

    Thomas Lingelbach, der CEO von Valneva-Austria: „Ich hoffe, dass wir nun mit unserem Impfstoff jene zwei bis drei Prozent der Menschen adressieren können, die, aus welchen Gründen auch immer, Bedenken gegenüber den neuartigen Impfstoffen haben und damit einen Beitrag zur Durchimpfungsrate leisten.“

    • Das österreichisch-französische Unternehmen Valneva hat einen Covid 19- Impfstoff entwickelt, der – wie berichtet – nicht mit der mRNA-Technik arbeitet, sondern auf der seit vielen Jahrzehnten bei anderen Impfstoffen verwendeten Totimpfstoff-Methode (inaktivierter Ganzvirusimpfstoff). Die von Valneva verwendete Technologie entspreche den klassischen Impfstoffen wie jenen gegen Influenza, FSME oder Hepatitis. Bei Totvirus-Impfstoffen lässt die Wirkung erfahrungsgemäß aber nach einigen Jahren nach, weshalb immer wieder mal aufgefrischt werden muss.

    Erste EU-Sondierungs-Gespräche?

    • Valneva (Lyon): Bereits Mitte Januar 2021 schloss die EU-Kommission Sondierungsgespräche mit dem französischen Biotech-Unternehmen ab. Der geplante Vertrag sah damals noch den Kauf von bis zu 60 Millionen Dosen vor. Nach Angaben der EU-Kommission entwickelt Valneva einen „klassischen“ Impfstoff mit inaktivierten Viren. Bei dieser klassischen Impftechnologie werden komplette, aber zuvor inaktivierte Viren verimpft. Das Vakzin sorgt – nach Firmenangabe – danach sowohl für die Produktion von Antikörpern als auch eine solide T-Zell-Reaktion bei den Probanden. Es wird in Kombination mit einem Impfverstärker (Adjuvans) der US-Firma Dynavax verabreicht. 

    • Zur zweiten Kategorie der rekombinanten Impfstoffe gehört – wie oben schon erwähnt – zum Beispiel der Impfstoff von Novavax der in Kürze zugelassen werden soll und von der chinesischen Firma „Clover“ der sich wohl schon im Endstadium der Entwicklung befindet. (Coliquio-INFO: Dr. Ralf Clemens – Infektiologe)


    Totimpfstoff Valneva wohl deutlich wirksamer als Astrazeneca: EMA startet beschleunigte Prüfung der Zulassung

    12.12.2021: Valneva setzt nun also – mit der aktuellen Neu-Zulassung durch die EMA – nun ganz auf seinen neuen Totimpfstoff (VLA2001) gegen das Coronavirus – angepasst an aktuelle Varianten/Mutanten.

    • Während viele Impfgegner eine Impfung gegen das Virus komplett ablehnen, warten andere Impfgegner auf den sogenannten Totimpfstoff.
    • Das Vakzin des französisch-österreichischen Biotechnologie-Unternehmens Valneva steht nun vor einer beschleunigten Prüfung zur Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA.
    • Das hatte die in Amsterdam ansässige EU-Behörde am Donnerstag, 2. Dezember 2021, mitgeteilt. So habe die Prüfung des Vakzins VLA2001 bereits begonnen.
    • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte bei der Verkündung des Vertrags, das Vakzin könne an neue Corona-Varianten angepasst werden. Dies könnte nicht zuletzt angesichts der neuen Coronavirus-Variante Omikron von Bedeutung sein.

    Anm.: Das hier noch relativ unbekannte französisch/oesterreichische Unternehmen Valneva (Lyon) ging im Jahre 2013 aus einer Fusion des französischen Biotech-Hersteller „Vivalis mit dem österreichischen Biotech-Unternehmen Intercell hervor. Nach dem erfolgreichen Nasdaq-Listing verfügt Valneva außerdem über ein gutes *Portfolio. (Anm.: Ein *Produktportfolio beschreibt die komplette Produktpalette, die ein Unternehmen herstellt oder am Markt anbietet) . 

    Traditionelle Totimpfstoffe stoßen bei Menschen auf Interesse, die Vorbehalte gegen eine Immunisierung mit mRNA-Vakzinen oder Vektorimpfstoffen haben. 


    Grünes Licht für den EU-Vertrag mit Impfstoffhersteller Valneva

    10.11.2021: Brüssel – Die Europäische Union (EU) kann nun – bis zu 60 Millionen Dosen eines möglichen Corona-Impfstoffs des französische Unternehmens Valneva – kaufen. Der Vertrag sieht nach Angaben der EU-Kommission auch vor, dass der Impfstoff an neue Varianten des Coronavirus angepasst werden kann.
    Die EU-Kommission billigte aktuell formell einen Vertrag über 27 Millionen Dosen im kommenden Jahr. Valneva rechnet eigenen Angaben nach damit, dass die Auslieferung im April 2022 beginnen kann. Der Impfstoff von Valneva ist laut EU-Kommission ein Impfstoff mit inaktivierten Viren.

    Es handele sich „um eine klassische, seit 60 bis 70 Jahren eingesetzte Impfstofftechnologie mit bewährten Verfahren und sehr hoher Sicherheit“. Diese komme auch bei den meisten Grippeimpfstoffen und vielen Impfstoffen für Kinderkrankheiten zum Einsatz. Es sei der bisher  einzige Impfstoffkandidat gegen COVID-19 auf der Basis inaktivierter Viren, der derzeit in Europa in klinischen Studien getestet werde. Derzeit hat die EU einige Verträge mit den Impfstoffherstellern Astrazeneca, Sanofi-GSK, Johnson & Johnson, Biontech-Pfizer, Curevac, Moderna und evtl. Novavax. (Quelle: © dpa/aerzteblatt.de)

    Zukünftige „europäische“ Impfstoffentwicklung im „maßgeschneiderten“ Design auf der Grundlage von innovativen Vektor-Plattformen:

    Frankreich, 6. November 2020 /PRNewswire/ – Die DREI renommierten Firmen sind: Das Universitätsklinikum Tübingen (UKT), ein Zentrum für Hochleistungsmedizin, Forschung und Lehre, Prime Vector Technologies „PVT“ ein Biotech-Startup, das sich auf die Entwicklung viraler, vektorbasierter Impfstoffe konzentriert. Die ABL Europe (ABL), a global Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO) – ist eine globale Organisation für Auftragsentwicklung und -herstellung (CRO):


    • Die ABL gab bekannt, dass sie nun einen Entwicklungsvertrag unterzeichnet haben: ABL wird den COVID-Impfstoffkandidaten von UKT in Vorbereitung auf klinische Studien entwickeln und auch herstellen.
    • ABL – Europe ist also die europäische Tochtergesellschaft von ABL, Inc. , die wiederum eine Tochtergesellschaft des französischen Bio-Industriekonzerns Institut „Mérieuxist und schon jahrzehntelange bahnbrechende, wissenschaftliche und produktionstechnische Expertise nutzt, um die Entwicklung innovativer Therapien und Impfstoffe voranzutreiben.

    Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen. Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast. Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen“ … Zitat: Konfuzius (*551 v. Chr. – +479 v. Chr.) – im Chinesischen auch Kǒng Zǐ genannt, war ein chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie. 


    Immer neuere innovative Impfstoffentwicklungen – mit neuen viralen Vektoren…

    • Prinzip: Wie oben schon erwähnt – wird der Impfstoff unter Verwendung eines proprietären (herstellergebundenen) Orf-Virus (ORFV) entwickelt: Eine neuartige, vielversprechende Vektor-Plattform für individualisierte Impfstoffe…

    Diese Entwicklungsarbeit wird vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Berlin) finanziert und vom UKT in enger Abstimmung mit dem deutschen PEI = Paul-Ehrlich-Institut (in Langen/Hessen) geleitet. 

    • Verschiedene Trägerviren kommen als replizierende virale Vektoren in Frage, darunter das Impfmasernvirus, das Pferdepockenvirus, ein attenuiertes Influenzavirus, VSV und das Schafpockenvirus (Orf-Virus). (Anm.: VSV=Vesikuläres Stomatitis-Virus)
    • Ein schon länger zugelassener, erfolgreicher Impfstoff auf Basis dieser Plattform ist bereits der bekannte Ebola-Impfstoff VSV-ZEBOV (Ervebo®), in dem das Glykoprotein G des VSV einfach gegen das Ebola-Glykoprotein ausgetauscht wurde.

    • Anm.: Ein prominentes Beispiel hierfür ist aktuell auch der Impfstoff VSV-ZEBOV, ein auf dem Vesikulären Stomatitis-Virus (VSV) beruhenden „Ebolavirus-Impfstoff“, welcher derzeit zur Bekämpfung der Ebolavirus-Epidemie im Kongo – mit Erfolg eingesetzt wird und einen sehr wichtigen Beitrag in dem Land leistet.
    • Neben Ebola sind es vor allem weitere Viren, gegen welche Vektor-basierte Impfstoffe entwickelt werden. Hierzu zählen HIV, weitere Filo-Viren (Marburg), Corona-Viren (SARS/MERS) und Flavi-Viren (z. B. Zika-Virus).
    • Seit 2015 wird in Endemiegebieten mit Erfolg zudem die poly­valente Dengue-Virus-Impfung Denvaxia® eingesetzt, die auf einem genetisch modifizierten, attenuierten Gelbfieber-Virus basiert.

    „Maßgeschneidertes“ Design für „vektorbasierte“ Impfstoffe:

    • Die wiederholte erfolgreiche Erprobung des VSV-ZEBOV-Impfvektors im Ost-Kongo zeigt, dass „Vektor-basierte“ Impfstoffe bereits jetzt bereits imstande sind, einen enorm wichtigen Beitrag zur Eindämmung von gefährlichen Epidemien zu leisten.
    • Das genaue Zusammenspiel zwischen Impfvektor, der Sequenz und Struktur des kodierten Impfantigens, der angeborenen und daraus resultierenden adaptiven Immunantwort und des Immungedächtnisses ist momentan Gegenstand intensiver Forschung.
    • In der Zukunft sollte es deshalb möglich sein, durch „maßgeschneidertes“ Design auch Impfstoffe für „schwierigere“ Pathogene zu entwickeln.
    • (Quelle: Trilium.de > Aus der Klinischen Forschung > Design und Funktionsweise von Vektor-basierten Impfstoffen) Trillium-Immunologie.

    GLOBALE GEFANGENSCHAFT IN GLOBALER PANDEMIE

    Zusammenfassung – Zusammenarbeit:
    Europäische Pharma: UKTPVT-ABL

    • Das Start-up Prime Vector Technologies „PVT“ Unternehmen entwickelt 2020 (mit *ABL Europe und der *UKT) nun einen COVID-19 Impfstoff der „zweiten“ Generation.
    • Das Start-up Prime Vector Technologies „PVT“ aus Tübingen konnte damit auch aktuell unter Beweis stellen, wie wertvoll „wissenschaftliches“ Potential in Deutschland perfekt genutzt werden kann.
    • Mit dieser neuen Generation an Impfstoffen werden die zwischenzeitlich am weitesten verbreiteten „SARS-CoV-2-Varianten“ direkt angegriffen. Zudem werden neben einer möglichst starken und breiten Antikörperbasierten Immunantwort SARS-CoV-2-spezifische T-Zellen vom Körper selbst gebildet. Damit wird auch der Schutz (bei etwaigen Mutationen) des Virus erhöht. (Quelle: BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).
    • Siehe auch – wie oben im Text schon erwähnt – Infos zu einem „ähnlichen“ MVA- basierten Vektor-Impfstoff (=Modified-Vaccinia-Ankara-Virus), der ebenso wie die „Orf-Vaccinein Deutschland derzeit ebenso noch in der Erprobungsphase ist.
      DERZEIT GIBT ES HIERZU AKTUELL NOCH KEINE NEUEN ERFOLGSMELDUNGEN


    PRÄKLINISCHE MODELLE:

    • Ab Mitte Oktober 2021 sollen dann schon erste Probanden am Universitätsklinikum Hamburg (UKE) gegen das Corona-Virus geimpft werden. Der sogenannte Vektor-Impfstoff MVA-SARS-2-S ist eine gemeinsame Entwicklung – wie oben erwähnt – mehrerer Forscherteams – ebenfalls beteiligt sind auch Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg. In der ersten klinischen Phase untersuchen die Mediziner, ob eine spezifische Immunantwort ausgelöst wird und der Impfstoff sicher und verträglich ist.

    Präklinische Modelle hatten bereits eine Schutzwirkung gezeigt. Der zukünftige Impfstoff basiert – wie schon erwähnt – auf einem modifizierten Vaccinia-Virus-Ankara (MVA) -Vektor, der das SARS-CoV-2-Spike-Protein exprimiert. So laufen derzeit (seit 2020) noch weitere klinische Studien (NCT04569383) an Probanden…

    • Der Impfstoff basiere auf dem vor mehr als 30 Jahren an der LMU entwickelten und zuge­lassenen „Pockenimpfstoff“ Imvanex, der bereits erfolgreich für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das MERS-Coronavirus verwendet wurde und nun als Blaupause fun­giere, berichteten Prof. Dr. Gerd Sutter von der LMU und Prof. Dr. Stephan Becker (Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg). Der virale Vektor habe exzellente Stabilitäts- und Wachstumseigenschaften, könne sich aber selbst nicht vermehren.

    Die IDT Biologika GmbH, ein Dessauer Unternehmen, das biotechnologische Impfstoffe und Phar­mazeutika herstellt, habe auch ein Verfahren zur großtechnischen Produktion von hochreinen MVA-Vektorimpfstoffen in einer Zelllinie entwickelt. (© ER/aerzteblatt.de)


    Anm.: *ABL, Inc.Advanced BioScience Laboratories Inc.) ist ein globales Auftragsentwicklungs- und Produktionsunternehmen für Biotherapeutika und Impfstoffe, ABL Inc.-Standorte-Europe: LYON, STRASSBURG.
    Es ist auch in den USA vertreten: Globales US-Hauptquartier: ABL, Inc.: 9800 Medical Center Drive, – Rockville, MD 20850, USA. Vereinigte Staaten. (Rockville ist die viertgrößte Stadt im US-Bundesstaat Maryland = Teil der Metropolregion Baltimore – Washington).


    DIE ZUKUNFT IST UNS UNGEWISS…

    „Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance“ … – Zitat: Victor Hugo (1802-1885): Er war ein bekannter französischer Schriftsteller und Politiker. 

    DIE DNA-TECHNOLOGIE der Zukunft… ist bisher noch in der „Warteschleife“…

    REKOMBINANTE DNA: Die DNA-Technologie…der Zukunft.
    Und immer wieder gibt es forciert neuere Impfstoff-Forschungen… Die belgische Janssen Pharmaceutica N. V. wurde 1953 von Paul Janssen (1926–2003) gegründet und ist Teil des amerikanischen Konzerns Johnson & Johnson
    24.03.2021: Aktuell hat Janssen einen neueren rekombinanten DNA-Impfstoff in der Forschung entwickelt: Er wurde mit einer Technologie entwickelt, die früher schon für einen Ebola-Impfstoff zum Einsatz kam.

    • Janssen arbeitet dafür mit der staatlichen OrganisationBiomedical Advanced Research and Development Authority“ (BARDA) in den USA zusammen. Mit der BARDA kooperiert auch der französische Konzern „Sanofi Pasteur“ mit seinen neuen DNA-Projekten.
    • Auch hier ist das Ziel – mit Hilfe der unternehmenseigenenen Technologieplattform für rekombinante DNA – einen neueren Covid-19-Impfstoff zu entwickeln.
    • Das Projekt knüpft an einem früheren an, das auf einen älteren SARS-Impfstoff abzielte. Zu den Corona-Viren gehört auch das MERS-CoV, das im Jahre 2012 von Kamelen auf den Menschen übersprang und seither immer noch weiter schwerste, oft tödliche Atemwegsinfektionen verursacht (genannt „Middle East Respiratory Syndrome“).
    • Seit einigen Jahren arbeiten mindestens vier Unternehmen und mehrere Forschungsgruppen weltweit an Impfstoffen dagegen (z.T. mit CEPI-Unterstützung). Beteiligt ist u.a. das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) mit dem Unternehmen IDT Biologica.

    DNA-IMPFSTOFF: Spannendes Modell der Pharma-Riesen: „OpenCorona“

    Schon 2020 sorgte eine Förderung durch die Europäische Union dafür, dass Impfstoffkandidaten optimiert und möglichst schnell in klinischen Studien getestet werden können: Das Projekt OPENCORONA (Rapid Therapy Development through Open Coronavirus Vaccine Platform) unter Federführung des Karolinska-Instituts in Stockholm wird durch das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ für zwei Jahre mit voraussichtlich drei Millionen Euro gefördert. Die Justus-Liebig-Universität Gießen ist mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Friedemann Weber am Institut für Virologie des Fachbereichs Veterinärmedizin beteiligt.

    • In ZUKUNFT…. d.h.: in zwei Jahren wird es erst „vielleicht“ einmal soweit sein:
    • An einem DNA-Impfstoff arbeitet- wie berichtet – auch das Konsortium „OpenCorona“ unter der Leitung des schwedischen Karolinska-Instituts. Ebenfalls ist auch die Universität Gießen an diesem Projekt beteiligt.
    • DAS ZIEL: Die OPENCORONA-Konsortien werden in einer klinischen Phase-I-Studie in 24 Monaten einen Impfstoff entwickeln, der vor einer SARS-CoV-2-Infektion und/oder -Erkrankung schützt.
    • Auch der britische Konzern GlaxoSmithKline (GSK) und SANOFI (französischer Pharmakonzern, Paris) gehören zu den vier größten Impfstoffherstellern der Welt mit der neuen rekombinanten DNA-Technologieder Zukunft… (?)
    • Es ist tatsächlich möglich, die DNA (mit Hilfe von Bakterien) in großen Mengen zu produzieren. Sie gilt zwar als sehr stabil, allerdings wird vermutet, dass diese Impfstoffe leider keine starke Immunantwort bei Impfungen hervorrufen.
    • Für eine schnellere Entwicklung hatten sich die beiden (oben genannten) Pharma-Riesen bereits schon vor einem jahr (im April 2020) zusammengetan. Innerhalb des gemeinsamen Projektes steuerte SANOFI das „S-Protein“ (Covid-19-Antigen) – wie oben schon erwähnt – bei, das auf der bekannten rekombinanten DNA-Technologie basiert.
    • Mit dieser Technologie hat man eine ganz genaue genetische Übereinstimmung mit den Proteinen auf der Oberfläche von Sars-CoV-2 erzielt.
    • GSK hingegen wird vor allem die neue „Pandemie-Adjuvans-Technologie“ mit dazu ganz neu einbringen: Durch die Verwendung eines Adjuvans kann die (pro Dosis erforderliche) Menge an Impfstoff-Protein deutlich reduzieren werden. (!)

    Ähnlich funktionieren auch Impfstoffe, die statt der mRNA nur ein Teil-Stück DNA mit einem Viren-Gen enthalten; daran arbeiten unter anderem das Unternehmen Inovio, das Genexine-Konsortium und – wie oben schon erwähnt – das Open-Corona-Konsortium unter Führung des schwedischen Karolinska-Institut und Mitwirkung der Universität Gießen.
    Bislang ist allerdings noch kein Covid-19-Impfstoff auf DNA-Basis über die Test-Phase I hinaus gekommen...
    ANM.: GENEXINE ist eine wachsende globale Biotechnologie aus Korea: Das Bio-Pharma Unternehmen GENEXINE will bis 2030 ein globaler Bio-Leader sein: Genexine widmet sich der Forschung und Entwicklung neuartiger Medikamente auf der Grundlage seiner eigenen proprietären Technologie. (http://www.genexine.com/m11.php)

    • 6.2021: So waren noch im Herbst 2020 bis heute die Fortschritte dieser Kooperationen hier doch deutlich langsamer als die bei der „Konkurrenz“…
    • Ein „Durchbruch“ ist derzeit nicht in Sicht… und es gibt derzeit hier auch nichts Neues zu berichten…

    DNA-Impfstoffe… sind also bisher (außer in Indien) noch nicht als Covid-19 Impfstoffe weltweit zugelassen…

    • Die „Immunogenität“ der DNA-Impfstoffe ist – wie oben erwähnt – leider vergleichsweise äußerst „gering“, so dass nach derzeitigem Stand häufige Wiederholungen der Immunisierung nötig seien und die Langzeitwirkungen auch nicht ausreichend gesichert wären. Immer noch in der Forschung befinden sich – nun doch schon geraume Zeit – diverse DNA-Impfstoffe gegen Influenza, Aids, Hepatitis B und Hepatitis CTollwut, humane T-Zell-Leukämie sowie das Zervixkarzinom.
    • Bisher sind DNA-Impfstoffe allerdings nur in der Tiermedizin zugelassen.

    DNA-Viren schützen das eigene Erbmaterial durch eine Proteinkapsel, das sogenannte „Kapsid“. Die DNA kann dort in unterschiedlicher Form vorliegen: Als Doppelstrang oder als Einzelstrang. Zu den DNA-Viren zählen Forscher über 20 Virusfamilien (Näheres nachzulesen bei Wiki)

    Interessanter link: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/


    DNA-IMPFSTOFF:

    NEWS FIRST:

    05.09.2021: Indien hat den allerersten DNA-Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Das gab das Indische Ministerium für Wissenschaft und Technologie auf seiner Website aktuell bekannt. ZyCoV-D wurde von dem Pharmaunternehmen Cadila Healthcare in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Biotechnologie in Indien entwickelt. Eine sog. „Plug and Play“-Technologie, auf der die Plasmid-DNA-Plattform basiert, könne zudem leicht an Mutationen im Virus angepasst werden. Das Impf-Mittel soll auch an Kinder und Jugendliche verabreicht werden.


    INDIEN: „Zydus Cadila“Plasmid-DNA-Impfstoff: ZyCoV-D

    Indien hat seinen neuen Corona-Impfstoff namens ZyCoV-D nun selbst zugelassen. Eigentlich wäre diese Nachricht nichts Besonderes mehr. Doch ZyCoV-D ist der erste Impfstoff überhaupt, der auf ringförmiger DNA basiert. Klinischen Studien zufolge schützt das neuartige Vakzin zu 67 Prozent vor symptomatischen Krankheitsverläufen.

    Das Vakzin basiert auf Plasmid-DNA und ist somit der erste erhältliche DNA-Impfstoff gegen das Virus überhaupt. ZyCoV-D wurde vom indischen Unternehmen Zydus Cadila entwickelt. Die Zulassung erfolgte am 20. August 2021 für über 12-jährige junge Menschen.
    (Anm.: Plasmide sind kleine, in der Regel ringförmige, autonom replizierende, doppelsträngige DNA-Moleküle, die z.B. in Bakterien vorkommen können, aber nicht zum Bakterien-Chromosom zählen. (Wikipedia)

    • NOTFALL-ZULASSUNG: Indien hat nun aktuell- wie gesagt – die Notfallzulassung für seinen zweiten selbst hergestellten Covid-19-Impfstoff, ZyCoV-D, der von „Zydus Cadila“ entwickelt wurde, sich selbst erteilt.
    • Der nadelfreie Dreifach-Impfstoff ist der erste zugelassene Plasmid-DNA-Impfstoff der Welt. In klinischen Versuchen zeigte der Impfstoff eine Wirksamkeit von nur 66 % gegen symptomatische Sars-CoV-2 Erkrankungen.

    Vom Prinzip her ähnelt das Vakzin den schon erhältlichen Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson. Beim neuen Impfstoff aus Indien hingegen gibt es allerdings keinen Vektor, es liegt die DNA als „Plasmid“ vor und ist also von keinem Vektor umhüllt. Das Plasmid kodiert beim Eintritt sofort das Spike-Protein – Das körpereigene Immunsystem reagiert dann prompt auf das hergestellte Protein mit der Produktion von Antikörpern, die auf zukünftige Infektionen reagieren können. Das Plasmid selbst wird innerhalb von einigen Wochen bis Monaten vom Körper abgebaut, die Immunität bleibt jedoch erhalten. Weiterhin benötigen DNA-Impfstoffe aber in der Regel starke Adjuvantien, damit sie überhaupt eine wirksame Immunantwort auslösen können.

    • Es werde intradermal und nicht in den Muskel verabreicht. Durch die intradermale Verabreichung sei die Wahrscheinlichkeit auf Nebenwirkungen nicht so hoch wie bei der intramuskulären.
    • Der Impfstoff „ZyCoV-D“ verwendet einen Abschnitt des genetischen Materials des Virus, der als DNA oder RNA Anweisungen zur Herstellung des spezifischen Proteins gibt, das vom Immunsystem erkannt wird. Ein Nachteil dieser Vakzine ist jedoch, dass drei Dosen benötigt werden, um die beschriebene Impfstoffwirksamkeit zu erzielen.
    • Das Vakzin von Zydus Cadila ist nach Covaxin der zweite in Indien hergestellte Impfstoff, der eine Notfallzulassung erhält.

    Sicherheit? Ein potentielles Sicherheitsrisiko könnte eine zufällige Integration von plasmidischer DNA in das Genom des Wirts darstellen.


    Die Firma „Zydus Cadila“ mit DNA-Studien-Experiment: ZyCov-D

    • Entwickler: „Zydus Cadila Healthcare Limited“ ist ein indisches multinationales Pharmaunternehmen aus Ahmedabad. (Anm.: Ahmedabad ist mit 5,6 Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt im Nord-Westen Indiens und das wirtschaftliche Zentrum in Gujarat).
    • DNA-basierter Impfstoff: Er verwendet also ausshließlich eine Plasmid-DNA (im Gegensatz zu mRNA) um menschliche Zellen anzuweisen, Sars-CoV-2 Antigene zu erzeugen, welches dann eine Immunantwort auslöst. Der Impfstoff könne gegen die Mutationen so auch leichter variiert werden, als die mRNA- Impfstoffe. Er kann auch bei Kühlschrank-Temperatur gelagert werden.

    Die Phase-III-Studie mit dem Impfstoffkandidaten hatte bereits im Januar 2021 begonnen. Der indische Pharmakonzern Zydus Cadila Healthcare Limited habe das Vakzin bis zum Sommer 2021 nun erfolgreich an 30 000 Probanden untersucht und nun im Oktober 2021 seinen Impfstoff – wie oben erwähnt – selbst zugelassen.

    QUELLEN: https://de.wikipedia.org › wiki › ZyCoV-D

    Die Entwicklung von DNA -Impfstoffen (*Inovio Pharmaceuticals) ist weltweit noch nicht abgeschlossen – auch in der US-Forschung geht diese hier weiter…

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    BEGRIFFLICHKEITEN:
    Anm.: *Plasmide sind – wie oben erwähnt – kleine, in der Regel ringförmige, autonom replizierende, doppelsträngige DNA-Moleküle, die u.a. in Bakterien vorkommen. Das *Plasmid ist ein kreisförmiges Stück DNA, das (von einem Bakterium) zum Speichern und Teilen von Genen verwendet wird. Plasmide können sich unabhängig von der chromosomalen Haupt-DNA selbst replizieren und bieten ein einfaches Werkzeug für den Transfer von Genen zwischen Zellen. Aus diesem Grund sind Plasmide im Bereich der Gentechnik ein bereits gut etabliertes System – aber eben bisher noch nicht generell auf dem Impfstoff-Markt...

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    Wie funktionierts? Sobald sich die DNA oder RNA in der Zelle befindet und dort Antigene produziert, werden diese auf ihrer Oberfläche angezeigt, wo sie sofort vom Immunsystem erkannt werden können und eine Sofort-Reaktion auslösen:
    Diese unsere wichtige Immun-Antwort umfasst vor allem auch sog. Killer-T-Zellen, die neue infizierte Zellen aufspüren und sofort zerstören, sowie Antikörper-produzierende B-Zellen und Helfer-T-Zellen, welche hier die Antikörperproduktion helfend unterstützen.


    • Für die Gentherapie werden nur harmlose Varianten genutzt: Forscher entfernen zuvor sämtliche Krankheitsgene, so dass nur noch leere Transport-Vehikel übrigblieben. Mediziner vermeiden daher das Wort ‚Virus‘, sondern verwenden lieber den verständlicheren technischen Begriff ‚viraler Vektor‘.
    Die Zeit weilt, eilt, teilt und heilt. Deutsches Sprichwort

    ES GIBT IMMER WIEDER NEUERE FORSCHUNGSANSÄTZE...und Flops…

    • Und immer wieder gibt es enorme, enttäuschende Rückschläge…Wie kann man am Besten die Vermehrung des Coronavirus im Menschen verhindern?
    • Auch ein anderes Mittel ist seit langem bekannt: Das Medikament „CAMOSTAT Mesilate“ gibt es schon länger (FOIPAN). Es ist bisher allerdings erst nur in Japan (für Pankreatitis) zugelassen und verhindere wohl das „Eindringen des Virus“ in die Lungen-Zellen: „Camostat“ ist ein synthetisch hergestellter Wirkstoff aus der Gruppe der „Proteaseinhibitoren“.
    • Er verhindere also vor allem die Virus-Vermehrung.
    • Damit sich eine Krankheit wie das neue Covid-19 überhaupt ausbreitet, müssen die Viren ja in die Körperzellen eindringen. Doch was ist, wenn sie einfach nicht in die Zellen hineinkommen?
    • „Wir haben nun SARS-CoV-2 von einem Patienten getestet und festgestellt, dass Camostat Mesilate das Eindringen des Virus in Lungenzellen blockiert“, sagt Markus Hoffmann, der Erstautor der Studie. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Camostat Mesilate auch vor der Krankheit COVID-19 schützen könnte“…
    • Göttinger Infektionsforscher haben also ein zelluläres Enzym (Protease TMPRSS2) nun genauer identifiziert, das für den Eintritt des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Lungenzellen unverzichtbar ist.
    • Es könnte daher eine erfolgversprechende Behandlungsmöglichkeit darstellen. Klinische Studien sollen das nun prüfen. Die Wirksamkeit des Medikaments in Zellkulturen wurde bereits nachgewiesen.
    • Eine therapeutische Wirksamkeit bei COVID-19-Patienten muss noch in klinischen Studien am Primatenzentrum in Göttingen derzeit geprüft werden. (Quelle: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) vom 30.03.2020)

    Infektionsforscher vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen „glauben“ also, vielleicht ein Mittel gefunden zu haben, welche das Corona-Virus sozusagen einfach „aussperrt“. Sog. „Klein-Studien“ laufen bereits auf Hochtouren…(z.B. in der Göttinger Forschergruppe und der Berliner Charité). Infektionsforscher vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen arbeiten ebenfalls mit Hochdruck an der Entwicklung weiter. (www.lungenfachaerzte-im-Netz.de)

    Bisher ohne Erfolg…

    April/Mai 2021: Gemäß einer doppelblind randomisierten kontrollierten Studie war die Behandlung mit Camostat-Mesilat nicht mit erhöhten unerwünschten Ereignissen während des Krankenhausaufenthalts wegen Covid-19 verbunden und hatte aber leider auch keinerlei Einfluss auf die Zeit bis zur klinischen Besserung, das Fortschreiten bis zur Aufnahme auf die Intensivstation oder die Sterblichkeit.

    https://doi.org/10.1016/j.eclinm.2021.100849


    Die Briten „GlaxoSmithKline“ (GSK) und die deutsche „Curevac“ – Forschungs-Allianz:

    Zum einen besiegelte „Curevac“ schon früh im Jahre 2021 eine intensive Forschungsallianz mit dem „britischen“ Pharmakonzern und weltweit führenden Impfstoffhersteller Glaxo-Smithkline (GSK). Es ging dabei nicht speziell darum, ein neues Immunserum gegen das Coronavirus zu finden, sondern generell um die Entwicklung von anderen innovativen – bis zu fünf – ganz neuen, aktuelleren Impfstoffen.

    • GSK kaufte (für 150 Millionen Euro) zehn Prozent der „Anteile“ von „Curevac“ , die mehrheitlich SAP-Gründer Dietmar Hopp gehören und an der sich zuvor auch schon die Bundesregierung mit 300 Millionen Euro beteiligte.

    Anm.: Die GlaxoSmithKline plc ist ein britisches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in London. UND GSK- Deutschland (mit Hauptsitz in München) beschäftigt derzeit über 3400 Mitarbeiter an fünf Standorten in Deutschland.

    10.2021: DAS AUS…
    Das Unternehmen kündigte nun an, seinen auf mRNA basierenden Impfstoffkandidaten „CVnCoV“ aus dem laufenden Zulassungsprozess bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) zurückzuziehen.

    DER CUREVAC ABSTURZ
    Die neueren Varianten haben die Impfstoff-Produktion hier erst einmal ausgebremst.

    • Unvorhergesehen seien auch vor allem die neuen „Mutanten“ derzeit das Haupt-Problem für die Verzögerungen gewesen. Doch nun folgte hier erst einmal nach dem Schock – der STOP. Doch parallel dazu geht es in der Forschung bei Curevac weiter:
    • Nun hies es, der neuere CUREVAC Impfstoff komm doch… (?), aber das kann noch dauern. Voraussichtlich erst im dritten Quartal 2021 werde man erst einmal eine neuere klinische Studie beginnen und plane die Markteinführung – vorbehaltlich der Genehmigung der Behörden – erst im kommenden Jahr 2022. Das Curevac-Vakzin bietet durchaus Vorteile für eine globale Impfkampagne, weil es sich lange im Kühlschrank lagern lässt. 

    CUREVAC: „Next-Generation-Impfstoffkandidat“
    Neuere Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs der nächsten Generation aktuell geplant – voraussichtliche Zulassung erst 2022.

    • Der ältere Corona-Impfstoff-­Kandidat „CVnCov“ ein Misserfolg? Curevac erwartete eigentlich die Zulassung noch im Herbst 2021. Das hat sich nun wegen geringer (48%) Wirksamkeit der Vaccine zerschlagen…Er wird wohl kein Teil der jetzigen IMPFKAMPAGNE mehr… 
    • Noch lässt sich derzeit nur schwer abschätzen, wie wirksam der neuere Impfstoff der 2. Generation von Curevac sein wird. Im Vergleich zu den bereits zugelassenen Corona-Impfstoffen verwendet Curevac eine andere ganz andere Form der m-RNA, die der menschlichen m-RNA im Körper näherkommt. Der Impfstoff sollte eigentlich mit deutlich weniger RNA auskommen – was sich jetzt möglicherweise als nicht ausreichend herausgestellt hat.
    • Es geht um einen von vier wichtigen Bausteinen der RNA – dem *Uridin.
    • Anm.: *Uridin ist ein wichtiger (essentieller) Baustein im Körper und besitzt vielfältige Funktionen im Zellstoffwechsel. Dieser Baustein ist in unserem Körper an der Bildung von Enzymen und der Zellregeneration beteiligt.  Es ist ein organisches Molekül, das aus einer Nukleobase (Baustein der DNS) und Pentosen (kohlenstoffreiche Monosaccharide) besteht.
    • Curevac verwendet also Uridin: Für die menschlichen Zellen sei das der Normalfall. Dieses Uridin könnte eigentlich – so war es geplant – das unspezifische menschliche Abwehrsystem aktivieren und der Impfung so einen zusätzlichen Impuls verleihen. Biontech/Pfizer und Moderna setzten übrigens hier auf Pseudouridin, das gibt es unter anderem in vielen Virenarten.

    Vor allem aber baue Curevac nun aktuell auf einen Impfstoff (CV2CoV) der zweiten Generation. Der habe eine völlig neue veränderte RNA… sagte Curevac-Gründer Ingmar Hoerr.

    24.06.2021: Curevac prüft also derzeit intensiv seinen neuen „Next-Generation-Impfstoffkandidaten“ CV2CoV– wieder erneut mit 12 µg, aber mit „nicht chemisch modifizierter“ mRNA. Erste präklinische Daten stimmen wohl recht zuversichtlich: CV2CoV produziere nun zehnfach mehr neutralisierende Antikörper als der frühere CVnCoV.


    • In den vergangenen Monaten wurden mehrere Impfstoffe bereits zugelassen und millionenfach seither auf der Welt verimpft. Zur gleichen Zeit traten jedoch immer weitere neu mutierte Virusvarianten auf, die das ursprüngliche Virus, auf das z.B. der CureVac-Impfstoff und dessen Studienprotokoll genau ausgelegt waren, zunehmend verdrängten.

    Curevac-Vorstandschef Haas sagte: „Aufgrund der sehr variantenreichen Virus-Umgebung zeigt sich darüber hinaus, dass die Entwicklung von Impfstoffen einer zweiten Generation sehr wichtig ist, da immer wieder neuere Varianten auftreten.“ An einer zweiten Generation eines Corona-Impfstoffkandidaten arbeiten nun aktuell mit Hochdruck die Tübinger Curevac in einer Partnerschaft mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline (GSK)Voraussichtlich im dritten Quartal 2021 werde man – wie oben erwähnt – damit eine klinische Studie beginnen und plane die Markteinführung – vorbehaltlich der Genehmigung der Behörden – im kommenden Jahr 2022.


    Die Impfstoffhersteller CureVac  und GlaxoSmithKline (GSK) kooperieren eng bei diesen neuesten mRNA-Impfstoffen der nächsten Generation:

    • Juni 2021: Erst die Firma „Bayer“ und „Novartis“…jetzt auch GlaxoSmithKline (GSK)… der Tübinger Impfstoffhersteller Curevac hat nun – nach dem Rückschlag – schon wieder Fahrt aufgenommen und die nächste Partnerschaft mit einem anderen britischen Großkonzern vereinbart. Aktuelles Ziel: Ein neuerer Impfstoff gegen Mutationen...

    Tübingen – Für die aktuell angelaufene Impfkampagne kommt der Impfstoffhersteller Curevac mit seinem derzeitigen Impf-Produkt nun leider zu spät, nun nimmt das Tübinger Unternehmen aber neuartige Corona-Mutationen ins Visier. Dazu habe man aktuell eine Kooperation mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) vereinbart, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Ziel sei nun die Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs der nächsten Generation.

    • 25.05.2021: Neuerer BOOSTER-Impfstoff war schon länger geplant: Wie das Unternehmen weiter bekanntgab, sollte der neue Coronaimpfstoff ab Anfang Juli 2021 in einer Studie in Großbritannien auf seine Sicherheit und Wirksamkeit als „Boosterimpfung“ überprüft werden. Erste Ergebnisse der Studie würden dann erst für September 2021 erwartet, hieß es.
    • Zusammen mit GSK entwickelt Curevac derzeit also einen neueren Corona-Impfstoff der zweiten Generation, der besser gegen neue Virusvarianten schützen soll. © dpa/aerzteblatt.de

    • „Corona-Viren mutieren zwar etwas weniger stark als Grippeviren, deshalb könnte es schon sein, dass ein Impfstoff nicht nur saisonal wirksam ist“, sagt *Kremsner. Allerdings deute aber auch vieles darauf hin, dass hier auch mindestens zwei Impfdosen nötig sind, um eine Immunität aufzubauen. Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte ein Impfstoff mindestens eine Wirksamkeit von 50-60 Prozent betragen, bevor er zugelassen wird, erklärt er.
    • „Das ist schon eine Menge.“ Auch die Wirksamkeit der „Grippeimpfung“ liegt lediglich zwischen 60 und 70 Prozent. Der Tübinger Infektiologe Prof. Dr. Peter *Kremsner (*1961) prüft derzeit den Corona-Impfstoff von Curevac: Allerdings zeige sich auch hier eines deutlich: „Die Abwehrreaktion im Körper hänge entscheidend von der Dosis ab.“

    Anm.: Infektiologe Prof. Dr. Peter *Kremsner (*1961 in Wien) arbeitet seit über 20 Jahren am Tübinger Tropeninstitut, das er inzwischen leitet. Der vielfach ausgezeichnete Virusspezialist leitet nun ebenso die erste klinische Studie mit dem Corona-Impfstoffkandidaten der Firma CureVac aus Tübingen.


    Curevac hatte nun Mitte April 2021 bekanntgegeben, bis Herbst 2021 mit einer EU-Zulassung für seinen Corona­-Impfstoff nicht mehr zu rechnen. Momentan läuft eine bereits fortgeschrittene Studie mit rund 40.000 Teilnehmern zur Wirksamkeit des neuesten Impfstoffkandidaten. © dpa/aerzteblatt.de

    CUREVAC`s Erfolgsmodell… muss nun noch warten.

    ERSTER VAKZINE-KANDIDAT gescheitert:
    CureVac vernichtet seine Impfdosen…
    CureVac hat den ersten Impfstoff-Kandidaten aufgegeben. An der Börse kommt die Entscheidung nicht gut an. Derweil zeigt sich ein Vakzin der zweiten Generation aber wohl schon vielversprechend. „Für das pandemische Produkt kommen wir zu spät, das Zeitfenster hat sich geschlossen“, räumt CureVac-Chef Franz-Werner Haas ein. Stattdessen will sich das Tübinger Unternehmen gemeinsam mit dem Impfstoff-Riesen GSK komplett auf mRNA-Impfstoffe der zweiten Generation konzentrieren, die gleichzeitig sowohl verschiedene Covid-19-Varianten wie auch weitere Krankheiten wie etwa die Grippe bekämpfen sollen.


    All about CUREVAC
    *Investor-Typ: „Private Equity-Unternehmen“:

    • Der 81-jährige „SAP“-Gründer „Dietmar Hopp“ (*April 1940) ist heute Mehrheitseigner und der Geldgeber des CUREVAC -Unternehmens: Die Dievini-Hopp-BioTech-Holding GmbH & Co. KG ist heute eine Beteiligungsgesellschaft von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp mit Investitionsschwerpunkt in innovative Biotechnologieunternehmen.
    • Die Mitbegründer der Dievini GmbH im Jahre 2005 waren Christof Hettich und Friedrich Bohlen. Das Unternehmen (Curevac) ist heute an insgesamt zehn Unternehmen – sieben in Deutschland, zwei in der Schweiz, eines in Italien – beteiligt, die – fast alle auf der Basis eigehender molekularer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Technologien – diverse Diagnostika,
    • Therapeutika und Impfstoffe gegen schwerste Erkrankungen wie Krebs, bakterielle und virale Infektionserkrankungen sowie neurodegenerative Erkrankungen entwickeln. (Quellen: Medienarchiv unter http://www.dgap.de)

    Anm.: *Private Equity (PE) bezeichnet privates Beteiligungskapital, das in nicht börsennotierte Unternehmen investiert wird – oft in Form von Eigenkapital…

    Näheres unter: https://www.fuer-gruender.de/kapital/eigenkapital/private-equity/


    WHO IS WHO?

    Dietmar Hopp ist der Chef seiner Biotech-Holding. Es werde an der Entwicklung einer Vaccine von Anfang an mit Hochdruck gearbeitet… Bis zur Fertigstellung des Impfstoffs hofft man vielleicht auf den „frühen“ Herbst 2021. Die Europäische Kommission wollte CureVac ebenfalls bei der Entwicklung eines Mittels gegen das Coronavirus unterstützen.

    Das „Tübinger“ Unternehmen CureVac hat mit klinischen Tests seiner noch namenlosen mRNA-Entwicklung bereits im Spätsommer 2020 begonnen. Es galt fast schon als sicher, dass auch das Paul-Ehrlich-Institut eine Genehmigung erteilt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den ihm gehörenden Tübinger Anlagen die Kapazität, jährlich mehrere hundert Millionen Impfeinheiten herzustellen.

    Anm.: *Die DIEVINI Hopp BioTech Holding GmbH & Co. KG. ist eine Risikokapital-Investmentgesellschaft mit Sitz in Walldorf (Hessen) und ist an insgesamt zehn Unternehmen beteiligt. Sie Investiert – in Gebiete wie Europa – in der Regel in auf Biowissenschaften ausgerichtete Unternehmen – wie z.B. CUREVAC.
    Dievini“ ist seit 2005 an der CureVac AG, Tübingen, beteiligt – an der sie über 80% der Anteile (!) hält.


    Vertragsabkommen

    • 04.03.2021: CureVac und auch Novartis unterzeichneten im Frühjahr 2021 schon initiale Vereinbarung zur Produktion des namenlosen COVID-19-Impfstoffkandidaten „CVnCoV“. Auf Grundlage eines finalen Vertrags beabsichtigte Novartis, die mRNA und den vorformulierten Wirkstoff für bis zu 50 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffkandidaten CVnCoV bis Ende 2021 und bis zu rund 200 Millionen Dosen im Jahr 2022 herzustellen.
    • Das weitere, neuere Procedere – nach dem jetzigen „Ab-Sturz“ im Oktober 2021 ist noch nicht bekannt.

    „Gemeinsam mit unserem neuen Partner „NOVARTIS“ könnten wir unsere Produktionskapazitäten deutlich erhöhen und unser Fertigungsnetzwerk auf eine noch breitere Basis stellen“, sagte noch im März 2021 der Curevac-Vorstand Dr. Florian von der Mülbe (PhD, MBA): Er ist seit Oktober 2018 Chief Production Officer (CPO) bei Curevac und Geschäftsführer der CureVac Real Estate GmbH. Er ist zudem Mitgründer des Impfstoff-Entwicklers Curevac.

    • Im Aufsichtsrat sitzt auch der Krupp-Nachfahre Friedrich von Bohlen (*1970). Er ist Biochemiker und Neurobiologe und außerdem Geschäftsführer und Mitbegründer der „Dievini Hopp BioTech Holding„, welche die Life-Science-Aktivitäten und Beteiligungen des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp und seiner Familie verwaltet.

    LAST BUT NOT LEAST…
    NEWS:

    05.09.2021: NASALE IMPFSTOFFE stehen noch ganz am Anfang der Entwicklung – sie sind aber im Kommen.

    • Dazu forscht unter anderem das US-amerikanische Unternehmen Altimmune. So löste der Impfstoff namens AdCOVID schon nach einer Dosis eine sterilisierende Immunität in den Lungen aus. Auch sei das Vakzin „stabil bei Raumtemperatur für mehrere Monate“ lagerbar, was den Transport und die Verteilung erleichtern könnte.
    • „Diese Eigenschaften könnten die Akzeptanz von Impfstoffen sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene fördern“, glaubt Frances Lund, Professorin für Mikrobiologie an der University of Alabama at Birmingham, die an der Durchführung der Phase-1-Studie beteiligt ist.
    • „Darüber hinaus könnte AdCOVID eine entscheidende Rolle bei Wiederimpfkampagnen spielen, um die zukünftige Ausbreitung des Virus zu kontrollieren und letztlich dazu beizutragen, dieser verheerenden globalen Pandemie ein Ende zu bereiten.“

    Der Wettlauf der „Impf-Giganten“ bleibt spannend…

    • Weitere genbasierte mRNA-Impfstoffe anderer Hersteller werden nun – nach und nach – im Jahre 2021 immer mehr auf den Markt kommen:

    Deutsch-britische Allianzen: „BioNTech“ und „Curevac“ sind derzeit auf dem Weg in die Weltspitze… zusammen in Zukunft vielleicht mit dem weltweit führenden Impfstoffhersteller Glaxo-Smithkline (GSK)

    • Nochmals zurück zu CUREVAC… hier ebenfalls mit britischer Forschungsallianz:
    • Große Unterstützung kommt dabei – für Curevac von eher unerwarteter Seite: Tesla-Chef Elon Musk hat angekündigt, mobile Produktionsanlagen für Curevac bauen zu wollen – „RNA-Minifabriken“, wie er es ausdrückte. Curevac wird ebenfalls auch durch „CEPI“ gefördert. (Anm.: CEPI steht für „Coalition for Epidemic Preparedness Innovations“ und bezeichnet die internationale Impfstoff-Initiative, in der sich auch das DZIF engagiert: DZIF = Deutsches Zentrum für Infektionsförderung.)
    • In den vergangenen Monaten wurden mehrere Impfstoffe bereits zugelassen und millionenfach seither auf der Welt verimpft. Zur gleichen Zeit traten jedoch immer weitere neu mutierte Virusvarianten auf, die das ursprüngliche Virus, auf das z.B. der „CureVac-Impfstoff“ und dessen Studienprotokoll genau ausgelegt waren, zunehmend verdrängten. Eine Tragödie für die CUREVAC-Firma, aber auch ein Neuanfang, wie oben beschrieben…

    NEWS: Neuere Grippe-Impfstoffe für künftige Pandemien – plus mRNA-Impfstoffe gegen Influenza?

    29.09.2021: Der französische Pharmakonzern Sanofi-Pasteur steigt – wie bereits erwähnt – trotz positiver erster Studienergebnisse aus der Entwicklung eines eigenen mRNA-Impfstoffs gegen Covid-19 aus. Dieser würde einfach zu spät auf den Markt kommen. Das Unternehmen will die neue Technik – laut SANOFI (Thomas Triomphe) – aber nutzen, um neuere Vakzine für künftige Pandemien zu entwickeln. Außerdem konzentriere sich Sanofi nun auf die Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs gegen Influenza. Die klinischen Studien dazu sollen im kommenden Jahr 2022 starten.

    INFLUENZA: Auch hier ist Pfizer schon weiter: Der US-Konkurrent hat bereits eine klinische Studie mit einem mRNA-Impfstoff gegen Grippe gestartet. Auch „Moderna“ entwickelt derzeit ebenfalls ein vergleichbares Vakzin. „Wir brauchen keine neuen Covid-Impfstoffe mit mRNA-Technologie mehr“, sagte Thomas Triomphe – Sanofi-Vizechef der Impfsparte (Head of Franchises and Product Strategy bei Sanofi)
    Sanofi wird sich daher auf seinen derzeitigen proteinbasierten Covid-19-Impfstoff weiter konzentrieren. Dieses Vakzin, das Sanofi zusammen mit dem britischen Hersteller GlaxoSmithKline entwickelt, befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase-3-Studie und könnte bis Dezember 2021 verfügbar sein.

    NEUER GRIPPE-IMPFSTOFF:
    Zudem konzentriert sich „Sanofi“ nun auch auf die Entwicklung eines neuen mRNA-Impfstoffs gegen Influenza. Die klinischen Studien dazu sollen aber erst im kommenden Jahr 2022 starten.

    Aber auch hier ist Pfizer schon weiter. Der US-Konkurrent hat bereits eine klinische Studie mit einem mRNA-Impfstoff gegen Grippe gestartet. Und Moderna entwickelt derzeit ebenfalls ein vergleichbares Influenza-Vakzin. Der Wettlauf hat begonnen… (www.aerzteblatt.de)


    DIE GRIPPE und Corona… ein kleiner „Ausflug“ in die Welt der neuesten Kombi-Impfstoffe:

    INFLUENZA…INFLUENZA… ja… die gibt es immer noch…

    ZUKUNFT: NEUERE GRIPPE IMPFSTOFFE…

    • NEU… Kombi-Impfstoff: Gleichzeitige Impfungen gegen „Corona und Grippe“ ab 2022/23 geplant… Hierzu ausführlicher in meinem anderen Blog-Artikel: Informatives in 4.2 Impfstoffe/Herstellung (siehe oben in der Leiste oder am Ende dieser Seite zum nachlesen.
    • Getestet wird derzeit ein neuer Protein-Impfstoff.
    • Dieser kann – wie schon erwähnt – vielleicht bald in Kombination mit einem Grippeimpfstoff auf den Markt kommen. Das US-Unternehmen Novavax gilt als Vorreiter in der Erforschung eines Kombi-Impfstoffes gegen das Grippe– und das Coronavirus. Die mitunter notwendig werdenden Auffrischungsimpfungen gegen SARS-CoV-2 könnten so gleichzeitig mit dem Grippeimpfstoff verabreicht werden. Ihnen wird zusätzlich ein Adjuvans, ein Wirkverstärker, hinzugegeben.

    Das Corona-Vakzin von „Novavax“ ist hier also weder ein mRNA – noch ein Vektorimpfstoff – wie die bislang in Deutschland zugelassenen Corona-Impfstoffe von Biontech und Moderna sowie Astrazeneca und Johnson & Johnson. Der US-Hersteller NOVAVAX setzt nun bei den Grippe-Impfstoffen auf einen Protein-Impfstoff.

    • Diese Art der Protein-Impfstoff kommt bereits auch schon bei Grippeimpfungen zum Einsatz. Das auf dieser Basis von Novavax produzierte Corona-Vakzin zeige auch ebenfalls eine hohe Wirksamkeit.
    • Juni 2021 – NOVAVAX: Im Rahmen der neuen randomisierten Phase-III-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit des neuen Novavax-Corona-Impfstoffs NVX-CoV2373 wurde eine neue Substudie zur gleichzeitigen Applikation von Grippeimpfstoffen durchgeführt. So erhielten die Teilnehmer der Substudie einen altersgerechten, zugelassenen Grippeimpfstoff zusammen mit NOVAVAX (NVX-CoV2373).

    Eine „echte“ Virusgrippe (Influenza) ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung – die auch tödlich enden kann…

    • Neben Influenza nennt das RKI hier auch andere Viren – wie z.B. Respiratorische Synzytial-Virus (RSV).
    • „Erschwerend ist im Herbst 2021 ein paralleler Anstieg von SARS-CoV-2, Influenza, und RSV aufgrund der reduzierten Grundimmunität (ausgebliebene Booster-Infektionen für Influenza und RSV) der letzten beiden Saisons zu erwarten; das gemeinsame Auftreten dieser Infektionskrankheiten kann zu einer deutlichen Gesundheitsbelastung durch die Erkrankungen selbst und zusätzlich durch sekundäre Pneumonien führen“, schreibt das RKI.

    Die wirksamste Methode sich davor zu schützen ist die Grippeimpfung. Speziell für Kinder und Jugendliche steht ein nasal zu verabreichender Grippe-Impfstoff zur Verfügung. Der Lebend­impfstoff Fluenz® Tetra (von AstraZeneca BA) 2020/2021 kann ab einem Lebensalter von zwei Jahren bis einschließlich 17 Jahren verwendet werden. Alle anderen Impfstoffe sind Totimpfstoffe und intramuskulär oder subkutan anzuwenden.

    Zum ersten Mal ist diese Saison aber mit Vaxigrip® Tetra 2020/2021 ein Vakzin ausdrücklich auch für Schwangere zugelassen. Lassen sich Frauen während der Schwangerschaft impfen, schützen sie damit auch ihr Kind. Die gebildeten Anti­körper gehen über die Plazenta auf das Ungeborene über und bieten ihm von der Geburt bis zu einem Alter von sechs Monaten einen passiven Schutz.

    Auch für Menschen mit schwerer Hühnereiweißallergie gibt es einen Impfstoff: Die Virenstämme für Flucelvax® Tetra 2020/2021 wurden in Zellkulturen angezüchtet und nicht in Hühnereiern.

    Altersspezifischer Impfstoff-Versuch:

    Eingesetzt wurde der adjuvantierte „trivalente“ Grippe-Impfstoff „Fluad“ von „Seqirus“ für die Teilnehmer ab 65 Jahren und dazu noch die zellbasierte „quadrivalente“ Vakzine „Flucelvax“, ebenfalls auch von Seqirus, für Probanden unter 65 Jahren.

    25-06-2021: RESULTAT: Leider ergab sich bisher keinen Einfluss auf die Immunogenität: Die gleichzeitige Verabreichung von dem „Corona-Impfstoff“ NOVAVAX (NVX-CoV2373) mit einem Grippeimpfstoff führte hier also zu keiner Veränderung der Immunantwort des Influenza-Impfstoffs. Die Forschung aber geht weiter… (Quelle: Gelbe Liste (Pharm-Index) – Dr. Maucher)


    ADJUVANTIERTE GRIPPE-SCHUTZ-IMPFUNG ZUKÜNFTIG FÜR ÄLTERE MENSCHEN… von SEQIRUS – dem Weltmarktführer bei Grippe-Impfstoffen:

    • Seqirus ist ein globales Grippeimpfstoff-Unternehmen, das innovative Lösungen entwickelt, um die weltweite Epidemie- und Pandemie-Vorsorge zu gewährleisten.
    • Fluad Tetra® – erhält zunächst nur die Zulassung in Europa – er wird erst 2022/23 in Deutschland zur Verfügung stehen.
    • Fluad® Tetra ist kein völlig Unbekannter bei den Grippeimpfstoffen. Sein Vorgänger – Fluad® – ist bereits seit 20 Jahren zugelassen, schützte damals nur vor den drei Grippevirus-Subtypen (Influenza A(H1N1), Influenza A(H3N2) und einem Influenza-B-Stamm).
    • Fluad® Tetra ist also heute ein ganz „besonderer“ Grippeimpfstoff, denn als einziger Grippe-Impfstoff enthält Fluad® Tetra (wie auch schon zuvor der trivalente Fluad®), – wie oben schon erwähnt – ein *Adjuvans.
    • Der neue Grippeimpfstoff schützt also nun aktuell vor vier – der derzeit bekanntesten – Grippevirus-Subtypen – Influenza A(H1N1), Influenza A(H3N2) und zwei B-Stämmen.

    Anm.: *Adjuvantien sind Hilfsstoffe: Adjuvantien sind sog. Wirkverstärker in Impfstoffen. Bei den Adjuvantien handelt es sich um Gemische, genauer: Öl-in-Wasser-Emulsionen. Ihre Einzelsubstanzen sind schon seit Jahrzehnten bekannt und haben sich als unbedenklich erwiesen: Es sind Vitamin E und Polysorbat, die in Getreide vorkommen, sowie Squalen, das u. a. in Olivenöl enthalten ist. Adjuvantien bieten – nach bisherigen Erfahrungen mit anderen Impfstoffen den weiteren Vorteil – dass sie den Immunschutz „verbreitern“: Der oder die Geimpfte entwickelt dann nicht nur Abwehrkräfte gegen genau das Virus, aus dem der Impfstoff gemacht wurde, sondern auch gegen diverse Varianten davon.


    Andere bekannte Imfpstoffe wie unter anderem z.B. „Influsplit Tetra“ (GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG , München), „Influvac“ (Mylan Healthcare GmbH ) stehen für die Herbst/Winter-Saison 2021/22 ausreichend zur Verfügung.


    Vierfacher Schutz:
    Der demnächst neue „Grippeimpfstoff“ schütze also nun aktuell vor vier – der derzeit bekanntesten – Grippevirus-Subtypen – Influenza A(H1N1), Influenza A(H3N2) und zwei B-Stämmen.


    Auch die Firma SEQIRUS wird nun ihren neuen Influenza-Impfstoff „Fluad Tetra®“ ebenfalls erst ab der Grippesaison 2022/23 vermarkten können.

    • Die Seqirus GmbH – in Deutschland: Wiesbaden = ist globaler „Weltmarktführer“ bei Grippeimpfstoffen. Das ursprünglich seit anno 1916 bestehende australische Unternehmen „Sequirus“ (Muttergesellschaft: CSL Behring) ist weltweit führender Anbieter von Influenza-Impfstoffen…
    • Seqirus verfügt über Produktions- sowie Forschungs- und Entwicklungszentren auf drei Kontinenten (Nord-Südamerika/Europa/Australien).
    • „Seqirus“ ist aber nicht der einzige Hersteller, der den Grippeschutz älterer Menschen besonders bedenkt. Fluad® Tetra wird noch in Hühnereiern hergestellt – von der Bestellung der Serum-Eier bis zur Auslieferung der Grippeimpfstoffe dauert es 18 Monate.
    • Der Hersteller Seqirus brachte bisher schon länger den „trivalenten“ Impfstoff „Fluad“ auf den Markt. Der frühere Namen des alten Seqirus–Grippe-Impfmittels FLUAD ist also nun nicht zu verwechseln mit dem derzeitig gebräuchlichen Grippe-Impfstoff: „Flucelvax Tetra“ (Seqirus) – der ( wie oben schon erwähnt) neu – nicht mehr auf Hühner-Ei-Basis – sondern – innovativ – schon in Zellkulturen hergestellt wird. Er ist zudem auch für Menschen mit schwerer Hühnereiweißallergie gedacht, die so früher nicht geimpft werden konnten…


    Deutschland hatte lange schon vorher – all die Jahre – den einstigen Vorsprung (Paul Ehrlich) in der Impfstoffentwicklung verspielt.

    • Zwei junge Unternehmen bringen den Standort Deutschland nun endlich (hoffentlich) zurück auf die Weltkarte: BioNTech (Mainz) und evtl. später Curevac (Tübingen).

    • THE VERY BEST:
      Diese deutschen Biotechs mischen im Rennen um einen Impfstoff ganz vorne weltweit mit. Wie Konkurrent „CureVac“ aus Tübingen setzte auch „Biontech/Pfizer“ tatsächlich schon recht früh auf eine möglicherweise tatsächlich revolutionäre Technologie: mRNA-basierte Impfstoffe – die damals schon als erster Impfstoff ab Ende Dezember 2020 in England und ab Januar 2021 auch in Europa mit gutem Erfolg bis heute – sowie auch weltweit – geimpft werden… Warten wir`s ab… es bleibt spannend… wie es 2022 weitergeht…

    DIE ZUKUNFT: LATEST-NEWS… Die Coronazahlen explodierten derzeit wieder… so hoch wie noch nie…

    „Im Frühjahr/Sommer 2022 wird vielleicht Schluss sein mit Corona“, sagt Kassenärzte-Chef Andreas Gassen noch Anfang September 2021. Im Moment sieht es im November 2021 nicht so danach aus…

    • Dr. Andreas Gassen(*1962) – Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung –  rechnet mit einem Ende der Corona-Pandemie in einem halben bis Dreivierteljahr. „Ich gehe davon aus, dass im Frühjahr 2022 Schluss sein wird mit Corona“, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) der Zeitung Rheinische Post. „Bis dahin wird die Impfquote noch einmal etwas höher liegen, vor allem nimmt aber auch die Zahl der Genesenen mit Antikörpern zu. Einschränkungen werden dann wohl gänzlich unnötig werden.“
    • Der Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Kinderarzt PD Dr. Florian Hoffmann (*1978) rechnet ab 2022 dann auch mit Impfstoffen (reduzierte Dosis) auch für alle Kinder. „Wir gehen fest davon aus, dass es ab dem kommenden Jahr Impfstoffe für alle Altersklassen geben wird, “ sagte der Florian Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Das Ende der Corona-Pandemie wird weltweit herbeigesehnt… dabei scheint wohl mit der 5. Welle ein neuer „Gipfel“ im Winter 2022 in Sicht.

    • SARS-CoV-2 wird bleiben.
    • Professor Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie der Berliner Charité, schätzte die Lage im „Deutschlandfunk“ folgendermaßen ein: „Wir werden natürlich infektionsmedizinisch, epidemiologisch Nachwirkungen der Pandemie noch jahrelang haben.“
    • Weltweit sind derzeit tatsächlich Wissenschaftler davon überzeugt, dass SARS-CoV-2 langfristig bleiben und „endemisch“ werden wird. Zukünftig wird also das Coronavirus – wie auch die Influenza-Viren – in der Bevölkerung zirkulieren und saisonale Ausbrüche verursachen.(Anm.: „endemisch“ = von Infektionskrankheiten: Nur örtlich begrenzt auftretend) .
    • Da die meisten Menschen dann aber bereits eine Grundimmunität gegen das Virus aufgebaut haben – sei es durch eine vorherige Infektion oder die volle Coronaschutzimpfung – ist wohl hoffentlich dann in der Regel nicht mehr mit allzu schweren Krankheitsverläufen zu rechnen.

    Es wird zunehmend klarer, dass im neuen „OMIKRON-Zeitalter“:

    • eine Herdenimmunität nur allein durch Impfen wohl illusorisch ist.
    • ABER dass mRNA-Impfstoffe die Häufigkeit von Intensivaufnahmen und Todesfällen bei Geimpften erheblich mindern.
    • so dass Impfen weiterhin deutlich Sinn macht, aber teilweise aus anderen Gründen als denen, die man noch vor einem halben Jahr annahm.

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    Oder direkt ein anderes Kapitel lesen (einfach auf den folgenden Link klicken):

    1. Einleitung

    2. Unterschiedlicher Erkrankungsverlauf

    3. Fake News

    4. Impfstoffe

    4.1 Impfstoffe/Wissen

    4.2 Impfstoffe/Herstellung

    4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten

    4.4 Impfstoffe/Zukunft (diese Seite)

    5. Gegenmittelsuche

    6. News-Updates

    7. Aussichten