Es handelt sich hier in meinem Blog-Artikel – bei diesem globalen „Corona“-Update – um eine Momentaufnahme nach bestem Wissen – während einer sich rasend schnell entwickelnden Pandemie. Jede Einzelne dieser verfügbaren Informationen zu Covid-19 kann sich ständig mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen ändern.

HIER FOLGT NUN TEIL 2:


  • Für viele Menschen ähneln die Corona-Symptome einer leichten Erkältung: Die Öffentlichkeit und auch manche Politiker neigten noch im Sommer 2020 dazu, sie weniger ernst zu nehmen. – und zwei Jahre später nun – ist die Gefahr noch immer nicht gebannt.

Medizin

COVID-19: Impfung von Jugendlichen vermeidet schwere Erkrankungen und Todesfälle

Donnerstag, 13. Januar 202 – COVID-19: Eine Impfung von Jugendlichen vermeidet schwere Erkrankungen, Todesfälle, Long-Covid etc..

Die STIKO spricht sich für Auffrischimpfung bei 12- bis 17-Jährigen gegen Corona aus.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt nun allen 12- bis 17-jährigen Kindern und Jugend­lichen eine – mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (Biontech/Pfizer) in der altersentsprechenden reduzierten Dosierung (30 µg) – aktuell eine Auffrischimpfung gegen SARS-CoV-2. 

MILDE COVID-VERLÄUFE? Alles halb so schlimm?

05.01.2022: Hamburg City Health Study (HCHS)
Hamburger Studie: Eine direkte Schädigung von Herz, Lunge und Nieren ist selbst nach mildem COVID-19-Verlauf oft möglich: Auch milde bis moderate Krankheitsverläufe mit COVID-19 können trotzdem die Funktionen von Herz, Lunge und Nieren mittelfristig deutlich beeinträchtigen und mit gehäuften Krankheits-Zeichen z.B. einer Beinvenenthrombose einhergehen. Das geht aus Studie von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hervor, die aktuell als Fast-Track-Publikation im European Heart Journal veröffentlicht wurde. Dies habe – laut der Studienautoren – höchste Bedeutsamkeit gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Omikron-Variante, die mehrheitlich mit milderen Symptomen einherzugehen scheint. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig zur frühzeitigen Erfassung und gezielten Behandlung dieser möglicherweise unbemerkt beeinträchtigten Organfunktionen.

Anm: In der großen Hamburg City Health Study (HCHS) wurden – seit Mitte 2020 in Hamburg-Eppendorf (UKE) – über 400 Personen nach einer SARS-CoV-2 Infektion mit nur leichteren Symptomen umfassend untersucht. Ihre Daten wurden mit denen von nicht an COVID-19 erkrankten Teilnehmenden der HCH-Studie verglichen. Die umfassenden Datensätze inklusive der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) des Herzens und des Gehirns sowohl bei SARS-CoV-2-Betroffenen wie auch in der gesunden, gleichaltrigen Kontrollgruppe erlaubte eine organübergreifende Analyse. (Quelle: UNIVADIS von medscape)


Wesentliche Ergebnisse nach Obduktion – noch nach über 6 Monaten nachweisbar: Die meisten SARS-CoV-2-bedingten Entzündungen wurden in respiratorischen Geweben (Lunge) gefunden.

07.01.2022: Eine umfassende Autopsie-Studie mit COVID-19-Patienten, die im ersten Jahr der Pandemie infiziert wurden, stellt fest, dass die SARS-CoV-2-RNA für bis zu 230 Tage nach Einsetzen der Symptome weit verbreitet an mehreren Stellen des Körpers, einschließlich des Gehirns, immer noch nachzuweisen ist.

SARS-CoV-2-RNA wurde in den folgenden Körperstellen am häufigsten nachgewiesen:

Respiratorisches Gewebe (97,7 % der 44 Fälle)

Hirngewebe (90,9 % von 11 Fällen)

Lymphatisches Gewebe (86,4 % der 44 Fälle)

Kardiovaskuläres Gewebe (79,5 % der 44 Fälle)

Gastrointestinales Gewebe (72,7 % der 44 Fälle)

Warum das wichtig ist? Diese postmortalen Ergebnisse stellen die sensitivste und umfassendste Karte der Persistenz von SARS-CoV-2 im gesamten Körper und Gehirn dar. Von den Ergebnissen wird erwartet, dass sie dabei helfen, Long-COVID zu verstehen und zu behandeln. (Quelle: Univadis from Medscape: Das Wissensportal für Mediziner und Ärzte)

OMIKRON?
Robuste T-Zell-Antwort schützt Geimpfte vor SARS-CoV-2-Re-Infektion

06.01.2022: Zwei Jahre Pandemie haben uns mittlerweile fünf besorgniserregende Varianten, die sogenannten Variants of Concern (VOC), beschert. Wobei Omikron es in kürzester Zeit geschafft hat, sich neben Alpha, Beta, Gamma und Delta in die WHO-Liste einzureihen.
Alpha, Beta, Gamma und Delta haben etwa 7 bis 12 Mutationen im Spike-Protein, wohingegen Omikron nun schon 32 verzeichnet. Omikron unterscheidet sich nicht nur hier erheblich von den „Vorgängern“.

  • Impfstoffe müssten aktuell angepasst werden: Ausschlaggebend ist die Antigendrift, also die zufällige Veränderung der Antigene im immer wieder neueren Coronavirus-Genom.
  • (Anm.: Ein Genom ist die Gesamtheit der Gene eines Organismus = die Gesamtheit aller Erbinformationen einer Zelle. Die Erbinformation – auch Erbgut genannt – kann dabei entweder in einem Chromosom, einem ganzen Chromosomensatz oder direkt in Form von DNA oder RNA gespeichert werden.)

Unabhängig vom Impfstoff (mRNA-1273, BNT162b2, Ad26.COV2.S, NVX-CoV2373) oder der VOC konnten nun auch amerikanische Forscher in einer weiteren Studie eine deutlich stabile T-Zellantwort erfassen.
(Anm. – Immunologie: Während die durch B-Zellen produzierten Antikörper sich an Viruspartikel binden müssen und diese für u. a. Fresszellen sofort als fremd markieren, können unsere T-Zellen infizierte Zellen direkt aufspüren und beseitigen.)

  • „Unsere Daten deuten darauf hin, dass die aktuellen Impfstoffe einen noch guten Schutz gegen „schwere“ Erkrankung durch die SARS-CoV-2 Omikron-Variante bieten können, trotz reduzierter neutralisierender Antikörper-Antworten und vermehrter Durchbruchinfektionen“, erklärten die Autoren.
  • Bei Geimpften, die gerade einen Booster erhalten haben, ist der Schutz gegen Hospitalisierungen sogar nahe 90 %. Nach der zweiten Impfung liege der Schutz bei 72 %.
  • Für Ungeimpfte aber – sei Omikron ähnlich gefährlich wie die Delta-Variante, was auf das deutlich höhere Infektionsrisiko der Omikron-Variante zurückzuführen sei. (Quelle: doccheck.com)

Wie oben bereits ausführlich erwähnt:
„Die Erkenntnis, dass selbst ein „milder“ Krankheitsverlauf mittelfristig zur Schädigung diverser Organe führen kann, hat höchste Bedeutsamkeit gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Omikron-Variante, die mehrheitlich mit milderen Symptomen einherzugehen scheint, aber auch deutlich schwerer verlaufen kann“, so Prof. Raphael Twerenbold, Wissenschaftlicher Studienzentrumsleiter und Kardiologe im Universitären Herz- und Gefäßzentrum des UKE, und Erstautorin Elina Petersen, Epidemiologin im Epidemiologischen Studienzentrum des UKE.


IMPFDURCHBRÜCHE

Als Impfdurchbruch wird eine „symptomatische“ Infektion bei einem Geimpften bezeichnet, trotz Impfungen kann man sich auch bei „Corona-Kontakten“ infizieren…

Unter Impfdurchbrüchen wird aber nicht immer dasselbe verstanden: Häufig meint man also damit frische Corona-Infektionen bei vollständig Geimpften oder bei Menschen mit einer Boosterimpfung – auch wenn es keine Symptome gibt. Diese fallen dann z.B. bei entsprechenden „Test-Verfahren“ (Test: positiv) auf.
>>>>: Das RKI hingegen definiert hingegen in seinen Wochenberichten einen Impfdurchbruch als durch einen PCR -Test „nachgewiesenen“ Covid-19-Fall mit „klinischer Symptomatik“, also nur jene „echten Erkrankungen“ mit offensichtlichen COVID-Symptomen. Das können sowohl schwere als auch leichte Symptome sein.

Klare Daten aus dem #Wochenbericht des @rki_de

  • 29.11.2021: Auch wenn viele über sog. neue Durchbruchsinfektionen reden: Aktuell stecken sich doch auf jeden Fall noch immer die Ungeimpften viel häufiger an und haben auch deutlich mehr schwerere Verläufe – welche die Intensiv-Stationen überlasten.
  • Durchbruchs-Infektionen? Die in Deutschland zugelassenen COVID-19-Impfstoffe weisen eine hohe Wirksamkeit auf. Diese Impfstoffe schützten in der Regel bisher gut vor der durch das neue SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) verursachten COVID-19-Erkrankung.
  • Bei einem kleinen Teil der Geimpften aber – kann es im weiteren Verlauf trotzdem zu einer SARS-CoV-2-Infektion kommen (sog. Durchbruchsinfektion). Die Ursachen hierfür können durch den Erreger selbst (Veränderungen des Virus, sog. Virusvarianten – z.B. Omikron) oder individuelle Faktoren (z.B. bestimmte Kontakte oder aber auch Grunderkrankungen, medikamentöse Hemmung des Immunsystems oder genetische Veranlagung, Immunschwäche etc.) begründet sein.
  • Am besten gelingt es, die Ursachen für solche Durchbruchsinfektionen zu verstehen, indem man (z.B. im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie) den Infektionsverlauf bei geimpften Personen und auch den von nicht geimpften Personen vergleicht.
  • Damit könnten individuelle Risikofaktoren für einen unzureichenden Impfschutz und für möglicherweise schwere Infektionsverläufe gefunden werden.

It’s not over yet

„We have experienced the biggest global health crisis of the 21st Century – and it’s not over yet“…
In der größten globalen Gesundheitskrise seit einem Jahrhundert haben wir uns für einen gemeinsamen Weg entschieden, damit jeder Teil Europas den gleichen Zugang zu einem lebensrettenden Impfstoff erhält… (ZITAT: Rede zur Lage der Nation 2021 von Präsidentin von der Leyen – Sept. 2021)

(Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/ov/SPEECH_21_4701)

Die Erkrankungs-Zahlenangaben

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den bundesweiten Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche noch Ende Oktober 2021 mit einer Inzidenz von 85,6 an. Vier Wochen später schon, am 25.11.2021 lag dieser Wert bei bereits über 400…
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz war im Vergleich zum Vortag (11.12.21) erneut wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen (12.12.21) mit 390,9 an.
  • Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen oft gar nicht erkannt bzw. gemeldet werden. 13.12.2021: Anfang Dezember folgte dann ein langsamer Rückgang der Erkrankungszahlen oder war dies nur einfach eine Überlastung der Ämter?

Amtsärzte-Verbandschefin Teichert drückt es vorsichtiger aus: Es sei nach wie vor schwierig zu beurteilen, ob es einen echten Rückgang bei den Neuinfektionen gebe oder ob die Werte weiterhin stark von einer Untererfassung der nachgewiesenen Infektionen geprägt seien. „Vermutlich ist beides der Fall.“ (Anm.: Bundesvorsitzende der Amtsärzte ist Frau Dr. med. Ute Teichert (*1962) MPH, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Magistra Public Health und seit 2014 Leiterin der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf.) 
Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach – wegen Überlastung – mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Die Inzidenzen gingen und gehen immer noch in Deutschland – je nach Region – allerdings auch extrem weit auseinander…


13.12.2021: Anfang Dezember folgte zunächst ein langsamer Rückgang der Erkrankungszahlen – ein Trugschluss?

  • Von sinkenden Inzidenzen sollte man sich – nach Ansicht von Fachleuten – derzeit nicht täuschen lassen: So hat sich nun bereits im neuen Jahr 2022 alles schnell mit der neuen OMIKRON-Variante wieder geändert…
  • Die besonders ansteckende Omikron-Variante hatte nun Anfang Januar 2022 die Entwicklung – wie vorhergesagt – komplett umgekehrt.
  • Es gibt aktuell auch neue Erkenntnisse zu den derzeit doch vielen Corona-Toten:
  • Die Mehrzahl der MIT Corona Verstorbenen sind tatsächlich AN Corona verstorben.

„Zum Tod führte – die – durch das Delta-Virus – in den allermeisten Fällen stark angegriffene Lunge bei Covid-19-Patienten“… Das Virus befiel also hauptsächlich die Lunge – und verursacht in dem Organ teils tödliche Schäden, erklären Pathologinnen und Pathologen. Das Coronavirus befällt aber auch andere Organe: Covid-19 ist allgemein eine Systemerkrankung, die keineswegs nur auf die Lunge beschränkt istDie Niere, das Herz, das Gehirn: Alle Organe können also durch eine Infektion schwer beschädigt werden (Quellen: Deutsches Ärzteblatt)

Dies alles ist bei der neuen OMIKRON-Variante etwas unterschiedlich… dazu später mehr.

Intensivtherapie bei COVID-19: Aber auch in der Klinik sind die Überlebenschancen bei vielen Corona-Intensivpflichtigen gering: Jeder dritte Patient bekommt unter ECMO zerebrale Blutungen: Zerebrale Blutungen im Kontext einer ECMO sind also auch hier häufig gefürchtete Komplikationen, da die therapeutischen Möglichkeiten – auch die chirurgischen – wegen der intensiveren Gerinnungsprophylaxe stark eingeschränkt sind.
(Anm.:  ECMO = die extrakorporale Lungenunterstützung sind in der Intensivmedizin eingesetzte Unterstützungssysteme, bei denen eine Maschine teilweise oder oft vollständig die  Atemfunktionsleistungen für den Patienten außerhalb seines Körpers komplett übernimmt.)


Sinkende Inzidenzwerte an Weihnachten und Neujahr spiegeln nicht unbedingt das tatsächliche Infektionsgeschehen wider.

So wird auch in Laboren und Gesundheitsämtern teils nur eingeschränkt gearbeitet. Die Folge: Die Zahl der gemeldeten Fälle geht zurück, die Dunkelziffer steigt, der Blick auf die Corona-Lage wird vorübergehend komplett unscharf.

Impfen und 2G könnten dafür auch Gründe sein

Der Epidemiologe Gérard Krause vom Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig geht von einer tatsächlichen Entspannung der Lage aus. „Das liege hauptsächlich an Fortschritten beim Impfen und an 2G.“ 2G-Regeln seien einerseits ein Anreiz für Ungeimpfte, sich doch zeitnah immunisieren zu lassen.

Die erfreuliche Entwicklung vor Weihnachten könnte ohnehin von kurzer Dauer sein. Die neue Corona-Variante Omikron habe zwar bislang – noch im Dezember 2021 – nicht nennenswert in Deutschland Fuß gefasst, sagte Krause. Er geht aber mit Blick auf andere Ländern davon aus, dass sich das bald ändern wird. „Ich befürchte, dass Omikron in spätestens zwei bis drei Wochen – im neuen Jahr 2022 – wieder zu einem starken Anstieg bei den Infektionszahlen führt, vermutlich auch bei den Klinikeinweisungen.“ (www. tagesschau.de)

02.01.2022:
Das neue Jahr beginnt unter unguten Vorzeichen: Die Corona-Fallzahlen ziehen in Deutschland den dritten Tag in Folge an.

Wir werden geduldig abwarten müssen, was nun auf uns zukommt…


Übersterblichkeit

Seit Beginn der Pandemie gibt es in Deutschland mehr als 100.000 Corona-Tote, weltweit mehr als 5,5 Millionen. Die Übersterblichkeit (“excess mortality“) ist ein Indikator für die Schwere eines Infektionsgeschehens. Sie bezeichnet die Anzahl an Todesfällen, die über einem historischen Mittel liegen. Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der Todesfälle in vielen Ländern gleichzeitig angestiegen, das zeigen etwa Zahlen der europäischen Datenbank Euromomo, des Statistischen Bundesamts und der Human Mortality Database. 

UNENDLICHKEIT?

Kurzer Rückblick bis heute:

Corona-Inzidenz stieg bei uns im Herbst 2021 wieder weiter immer höher – langsam, aber stetig:

10.01.2021: IMPFUNGEN – In Deutschland sind nun mittlerweile über 71,89 Millionen Menschen von über 83 Millionen der Gesamtbevölkerung vollständig gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor.

Neu-Infektionen steigen

Am 02.01.2022:
gab es 222,7 Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenzsowie 71,08 Impfquote (vollständig) und 111,55 Todesfälle (gesamt).
Am 10.01.2022:
gab es 375,7 Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz) sowie 71,89 Impfquote (vollständig) und 114.029 Todesfälle (gesamt)

RKI-Berlin – Zum Vergleich: In den sommerlichen Vormonaten hatte der Wert (an Neu-Infektionen) bei etwas über 100, davor 80,4 gelegen, davor die Woche bei 67,4).

https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/deutschland/


Schon historisch?
WIE ALLES BEGANN:

Die SARS-Pandemie 2002/2003: SARS, verursachte DAMALS durch das als „SARS-CoV-1“ bekannte Virus, eine schwere grippeartige Erkrankung. Diese trat erstmals 2002 auf und verbreitete sich rasch in 30 Ländern. Aber es infizierte „nur“ 8.422 Menschen und tötete „nur“ 916, bevor es acht Monate später von der Weltgesundheitsorganisation als „eingedämmt“ eingestuft wurde.
Wie wir heute wissen, war dies damals ein fataler Trugschluss.
Das Virus hinter Covid-19 (SARS-CoV-2) hat bisher (Stand: 27.12.2021) mehr als 276 Millionen Menschen weltweit infiziert und bisher mehr als 5,40 Millionen Menschen getötet. Und es geht immer weiter…..Wir haben noch einen langen und traurigen Weg vor uns. So sollten wir besser alle mit mehr Bedacht für uns und andere reagieren. Wir alle müssen uns vor dem Virus verstecken und nicht in Menschenmassen ohne Masken gegen das Virus und die Maßnahmen der Politik protestieren.


DIE VIRUS-ÜBERTRAGUNG:

Im Allgemeinen sind humane Coronaviren nicht besonders stabil auf trockenen Oberflächen. Aus früheren Forschungen ist bekannt, dass das Überleben von Coronaviren auf Oberflächen bei einer hohen (80%) und einer niedrigen (20%) Luftfeuchtigkeit deutlich höher ist als bei einer mittleren Luftfeuchtigkeit (50%) und UV-Licht der Sonne ebenfalls abtötende Wirkung auf diese Viren hat.

In der Regel erfolgt die Inaktivierung der Viren in ausgetrocknetem Zustand innerhalb von Stunden. Grundsätzlich könnten Coronaviren aber durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Besteck oder Geschirr gelangen und auf diesen festen Oberflächen kurze Zeit überleben. Bisher ist aber bisher noch kein Fall bekannt, bei dem die Ansteckung über eine Oberfläche stattgefunden hat.

Als behüllte Viren, deren Erbgut von einer Fettschicht (Lipidschicht) umhüllt ist, reagieren Coronaviren auch besonders empfindlich auf fettlösende Substanzen wie Alkohole oder Tenside, die als Fettlöser in Seifen und Geschirrspülmitteln enthalten sind. Wenngleich für SARS-CoV-2 hierfür noch keine spezifischen Daten vorliegen, ist es hoch wahrscheinlich, dass durch diese Substanzen die Virusoberfläche beschädigt und das Virus so schnell inaktiviert wird.

Um sich vor Virusübertragungen über kontaminierte Oberflächen zu schützen, ist es – wie wir inzwischen alle wissen – wichtig, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht zu beachten.

Historisches: Bereits im Oktober 2020
gewann die zweite Welle dynamisch an Dramatik …

Europas zweite Welle von Coronavirus-Infektionen hatte lange – vor Beginn der Grippesaison – schon begonnen. Die Intensivstationen füllten sich wieder und nicht nur die Bars wurden geschlossen. Der Lockdown war beschlossene Sache. Laut Behörden gab und gibt es auch heute wieder eine gewisse Haltung von „COVID-Müdigkeit“ in der Bevölkerung, welche alles noch schlimmer macht. Dies ist auch heute erneut wieder – Monate später nach der dritten Welle – im Juni 2021 – zu verspüren…

Rekordverdächtige tägliche Infektionen in mehreren europäischen Ländern und starke Rückschläge im stark betroffenen Westen haben deutlich gemacht, dass Europa die COVID-19-Kurve nach den Lockdowns nie wirklich – wie erhofft – zerschlagen hat. Auf der Hut sein…ist also immer noch die ureigene Devise.

RISIKO:
US-amerikanische Wissenschaftler um Professor Dr. Andrew T. Levin vom Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, haben im Rahmen einer Metaanalyse systematisch das altersabhängige Risiko bestimmt, an der Infektion mit SARS-CoV-2 zu versterben. Letztendlich flossen altersabhängige *IFR von 31 verschiedenen weltweiten Lokalisationen in die Analyse ein. /Anm.: *IFR=Fall-Verstorbenen-Anteil (engl. infection fatality rate,)

  • Schon ab dem 55. Lebensjahr bestehe ein deutlich erhöhtes Risiko an Covid-19 schwerer zu erkranken: Dabei bestätigte sich, dass das Alter ganz entscheidend für die Gefährlichkeit der Erkrankung ist.
  • Bei ansonsten gesunden Kindern und jungen Erwachsenen ist das Risiko, an Covid-19 zu versterben, reduziert – im mittleren Alter von 55 Jahren aber – liegt es schon bei 0,4 %, mit 65 Jahren bei 1,3 %, mit 75 Jahren bei 4,5 % und mit 85 Jahren bei 15 %.

  • Schwerkranke Kinder mit COVID-19 gibt es nur ganz selten. Kinder können die Krankheit aber leicht übertragen, auch wenn sie selbst gar nicht krank sind. Mittlerweile gibt es genügend Daten zu dieser Personen-Gruppe.
  • Diese Daten zeigen auch, dass die zugelassenen Impfstoffe auch für Kinder und Jugendliche sehr sicher sind. Seit dem 19. August 2021 können auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren mit den Impfstoffen Comirnaty® oder Spikevax® zwei Mal geimpft werden.
  • Vor der Impfung muss es eine ärztliche Beratung und das Einverständnis der Eltern geben. (Quelle: RKI)
  • Der aktuelle Wissens-Stand sagt: Die Vorteile der Impfung sind auf jeden Fall größer als das Risiko von seltenen – oft tödlichen Neben-Wirkungen. 

Damals wie heute:
Kernbotschaft: Impfen…Impfen…was das Zeug hält…

Eine zehnprozentige Steigerung der Impfquoten bei den über 35-Jährigen sowie den über 60-Jährigen führt zu einer erheblich verringerten Intensivbettenbelegung. Das geht aus einer aktuellen Simulation der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervor.
Auch im Herbst/Winter 2021 drohe wegen derzeit kaum noch steigender Impfquoten (gegen SARS-CoV-2) noch einmal eine erneute Infektionswelle mit einhergehender möglicher starker Belastung der Intensivmedizin.


Wie unterscheide ich, was ich habe?

Es folgt hier nochmals die einfache Unterscheidung der Symptomatik von Covid-19 (Corona) und Influenza (Grippe):

Respiratorische Erkrankung durch das neuartige SARS-CoV-2 (=Virus) und die COVID-19 (=Erkrankung) variieren häufig sehr variabel zwischen völliger Symptomfreiheit, leichten Erkältungssymptomen oder aber einem sehr schweren, grippeähnlichen Krankheitsbild.


WEGWEISER…es gilt derzeit als sicher: Der Geruchs-und Geschmacks-Sinnverlust ist prägend… auch:

  • dass nasale Symptome wie Fließschnupfen eher für eine Erkältung sprechen.
  • dass Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns ein wichtiges Anzeichen für eine COVID-19-Erkrankung sind.
  • dass die Influenza (Grippe) plötzlich auftritt!
  • dass Covid-19 sich hier Zeit lässt…
  • dass Covid-19 bei „Impfdurchbrüchen“ oft mit heftigen „Nies-Attacken“ beginnt…

Husten, Fieber, Klinik – die Tage 5 bis 7 sind kritisch!

  • PD Dr. med. habil. Kai-Michael Beeh (*1971), Internist und Pneumologe (Experte des Kompetenz-Kollegs) – Wiesbaden : Als kritische Phase einer COVID-19 Erkrankung nennt Dr. Beeh den Zeitraum von 5 bis 7 Tagen nach Symptombeginn:
    In diesem Zeitraum zeigt sich laut aktueller Studienlage, ob mit einem schweren Verlauf mit Pneumonien, Hospitalisierung bis hin zum akuten Atemversagen zu rechnen ist oder nicht.

Daher ist in dieser Zeitspanne besondere Vorsicht geboten, wenn Patienten Alarmzeichen wie z. B. hohes Fieber, Atemnot, Brustschmerzen oder blutigen Auswurf aufweisen. Hier sollten Patienten schnell ärztliche Hilfe aufsuchen.

Wichtig ist laut Dr. Beeh in dieser Saison eine hohe Impfquote bei der Grippeschutzimpfung – nicht nur bei der Risikogruppe. Auch die Pneumokokken-Impfung ist für Risikogruppen dringend indiziert. Seiner Meinung nach ist „das letzte, was wir diese Saison brauchen, eine Grippewelle zusammen mit COVID-19.“

  • (Quelle: Priv.-Doz. Dr. med. habil. Kai-Michael Beeh, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie. Ärztlicher Leiter und Gesellschafter, insaf Institut für Atemwegsforschung GmbH, Wiesbaden). Das Kompetenz-Kolleg United Airways ist ein interdisziplinäres Expertengremium aus Wissenschaft, Praxis und Offizin.

TEST…TEST…TEST

Ansteckend? Ab wann?

In „The Lancet Microbe“ ist ein systematisches Review mit einer wichtigen „Metaanalyse“ erschienen: Die meisten Sars-CoV2 Infizierten waren kurz vor Einsetzen der Symptome schon infektiös– in dieser Zeitspanne ist die Virusmenge nachweislich am höchsten. Die Analyse dieser SARS-CoV-2-Studien zeiget, dass Menschen zwar bis zu 83 Tage nach einer Infektion noch Virusmaterial ausscheiden können. Doch in keiner Studie waren vermehrungsfähige Viren noch 9 Tage nach Einsetzen erster Symptome aus Proben von Patienten im Labor mehr „anzüchtbar“. Dies stimme laut der Autoren mit den derzeitig geltenden Isolationsempfehlungen von sicherheitshalber 14 Tagen überein.


  • Es gibt seit März 2020 bei Krankheiten überall in den Medien derzeit keine anderen Themen mehr als Corona. Verständlich, weil es uns alle jeden Tag betrifft, unser normales Leben völlig auf den Kopf stellt und man sich Sorgen um die Zukunft und um seine Angehörigen macht.

Aber Angst ist selten ein guter Ratgeber. Ängste werden durch die sozialen Medien maximal befeuert. Angst zu haben bedeutet eigentlich für uns Menschen : „Achtung, hier kann es gefährlich werden.“ So verhält es sich ja auch mit dieser für die ganze Menschheit neuen Corona-Krankheit, über die ich hier in meinem Blog ausführlich berichten möchte.

  • Die medizinischen „Begrifflichkeiten“ sind manchen oft fremd. Wenn man aber weiß, was dies alles bedeutet, mit welchem „Gegner“ man es überhaupt zu tun hat, kann man sich auch entsprechend besser schützen:
  • Den Ernst der Lage zu erkennen, ist für uns alle wichtig. Hier in diesem Blog-Artikel wird diesbezüglich vor allem über die „wissenschaftliche“ neueste Datenlage (häufig aktualisiert) ausführlich berichtet.
  • Im nächsten Kapitel (3) wird auch – ausführlich (!) den unsäglichen Fake-News der sog. Verschwörungstheoretiker und Coronaleugner auf den Grund gegangen. Anm.: siehe unter Corona-Fakten-Aktuell: 3. Fake News:

SCHAUT DOCH MAL HIER:

Einfache Blog-Übersichts-Hauptseite-Navigations-Tipps:
Hier sind (siehe Leiste rechts oben) die Themenseiten einzeln klar gegliedert aufgelistet: Home – About me – Blog – Corona-Fakten Aktuell (= mit Themen zum Anklicken) – Lullabuy Design – Artwork – Kontakt…

„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.“ – ZITAT: Albert Einstein (1879-1955) war ein berühmter deutscher Physiker. Er gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit.


Seltene Nebenwirkungen einer Corona-Infektion:

Myokarditis

Virus-Infekt kann Spuren im Herzen hinterlassen

Viele virale Erreger können aufs Herz übergehen – so auch Sars-CoV-2. Frühzeitig erkannt, ist die Prognose meist gut. Das Risiko, durch eine mRNA-Impfung zu erkranken, ist aber für die meisten Menschen äußerst gering. Für eine Myokarditis ist eine Besonderheit, dass anders als bei anderen Herzerkrankungen vor allem jüngere (männliche) Patienten betroffen sind. (Quelle: XING)

Studie: Myokarditis-Risiko
bei COVID-19 höher als nach einer Impfung

Oxford – Das Risiko, nach einer SARS-CoV-2-Infektion wegen einer Myokarditis im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, ist für die meisten Menschen deutlich höher, als eine entsprechende Komplikation nach einer Impfung zu erleiden. Zu bedenken ist, dass ein Anstieg der Perikarditiden und Herzrhythmusstörungen nach den Impfungen nicht nachweisbar war, während das Risiko bei einer SARS-CoV-2-Infektion signifikant anstieg.


Post-COVID- oder Long-COVID-Erkrankung:
Ein Problem für Jung und Alt

  • Eine Analyse deutscher Krankenversicherungsdaten zeigt die gesundheitlichen Auswirkungen einer COVID-19-Infektion: Nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche sind demnach von Post-COVID betroffen.
  • Insgesamt waren aber Kinder und Jugendliche doch seltener betroffen als Erwachsene. (doccheck.com – zitiert: Pressemitteilung der Technischen Universität Dresden) .
  • Bei Kindern und Jugendlichen zählen zu den am stärksten mit COVID-19 assoziierten dokumentierten Symptomen und Erkrankungen unter anderem Unwohlsein und rasche Erschöpfung.
  • Auch Husten, Schmerzen im Hals- und Brustbereich sowie Angststörungen und Depression werden sehr häufig diagnostiziert.
  • Erwachsene verzeichneten langfristig insbesondere vermehrt ärztliche Diagnosen von Geschmacksstörungen, Fieber, Husten und Atembeschwerden…. sagte Prof. Dr. Jochen Schmitt vom Universitätsklinikum Dresden.

Unter Post-COVID werden längerfristige, mindestens drei Monate NACH einer SARS-CoV-2-Infektion immer noch fortbestehende oder neu hinzukommende Krankheitssymptome und gesundheitliche Einschränkungen zusammengefasst.

CORONA-INFIZIERT:
Wann spricht man überhaupt vom Post-COVID-Syndrom?

(Expertenbeirat pandemische Atemwegsinfektionen – RKI)

COVID-19 wird von den RKI-Leitlinien-Experten derzeit in folgende Phasen aufgeteilt:

1.) Wenn Symptome für bis zu 4 Wochen bestehen, spricht man von akuter COVID-19.
2.) Bestehen die Symptome für 4 bis 12 Wochen nach der SARS-CoV-2-Infektion, spricht man von fortwährend symptomatischer COVID-19.
3.) Bestehen Symptome länger als 12 Wochen (nicht erklärbar durch andere Diagnose), wird dies als Post-COVID-19-Syndrom bezeichnet.

Der Überbegriff Long-COVID wird verwendet, wenn neue Symptome hinzukommen oder länger als 4 Wochen bestehen.

Die Häufigkeit des Post-COVID-Syndroms über alle Patienten hinweg liegt bei bis zu 15 % und ist nach schweren Verläufen deutlich häufiger, kann aber auch nach milderen Verläufen auftreten. Die Pathogenese ist bisher ungeklärt, es wird allerdings davon ausgegangen, dass sie multifaktoriell ist. Mögliche Auslöser könnten langandauernde Gewebeschäden, die Persistenz von Viren oder Virusbestandteilen und eine chronische (Hyper-)Inflammation und/oder Autoimmunphänomene sein.

  • Vor allem Husten zählt zu den häufigen post-akuten Symptomen einer COVID-19 -Erkrankung. Zur diagnostischen Abklärung sollte bei persistierendem Husten die Lungenfunktion mittels Bronchospasmolyse überprüft werden.
  • Neben der Dyspnoe (Atemnot) zählen auch Riechstörungen zu den häufigsten Symptomen.
  • Die Fatigue wird unabhängig von der Schwere der COVID-19-Infektion sehr häufig von Patienten und Patientinnen berichtet. (Anm.: Beim chronischen FatigueSyndrom (kurz CFS), auch Myalgische Enzephalomyelitis genannt, kommt es zu einer schweren, lang anhaltenden Erschöpfung, die sich durch körperliche und geistige Anstrengung noch verschlimmern kann) .

  • Für die Betroffenen ist das Leben nach Corona nicht mit dem Leben vor Corona vergleichbar:
  • „Bei Patienten, die nach einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation zu uns kommen, besteht in der Regel ein vollständiger Verlust oder zumindest eine deutliche Einschränkung der Selbstständigkeit“… sagte Frank Elsholz (Leitung: Pneumologische Frührehabilitation, Oberarzt und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin an der LungenClinic Grosshansdorf (Schleswig-Holstein) deutlich.
  • 18.08.2021: Referenzen: Die neue S1-Leitlinie „Post-COVID/Long-COVID“ – Mitteilung, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Chronische Erschöpfung:

Unabhängig von der Schwere des Covid-19-Verlaufs leiden manche Betroffene später häufig – wie oben erwähnt – noch sehr lange unter einem Zustand der völligen Erschöpfung, der sie lahmlegen kann, dem Chronischen Fatigue-Syndrom, auch ME/CFS oder CFS genannt. Forscher gehen heute davon aus, dass aufgrund der Infektion die Feinsteuerung des Nervensystems nicht mehr richtig funktioniert, das sogenannte autonome Nervensystem. Eine wichtige Rolle bei Post-Covid und CFS spielt die Rehabilitation. Dabei geht es um einen vorsichtigen Wiederaufbau der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, ohne die eigenen Belastungsgrenzen zu überschreiten.

Long-Covid: Ein gravierender Einschnitt ins Leben der Betroffenen…

  • POST-COVID: COVID GENESEN ABER TROTZDEM NOCH KRANK?
  • Das Ausmaß der Zerstörung im Körper nach einer Sars-Cov-2-Infektion zeigen Computertomographieaufnahmen und Obduktionsergebnisse. Bei 88 Prozent zeigte das Computertomogramm Lungenschäden.
  • Kein Wunder also, dass sich viele als genesen geltende Patienten noch lange Zeit danach noch richtig krank fühlen. Inzwischen gibt es auch sogenannte Post-Covid-Ambulanzen, die die Patienten weiter betreuen.

Eine Studie aus Innsbruck legt nahe, dass nicht alle Schäden für immer bleiben, sondern dass sich unser Organismus offenbar nach einiger Zeit wieder erholen kann. Atemnot und Abgeschlagenheit bleiben aber oft noch sehr lange bestehen.

  • Anfangs dachte man, dass Sars-Cov-2 ausschließlich die Lunge befällt. Inzwischen wissen wir: Es vermehrt sich zunächst in Nase und Rachen (!)
  • Darum ist es auch wesentlich ansteckender als sein Verwandter SARS-CoV-1, weil es sich aus Nase und Rachen leichter verbreiten kann. Dies sieht man heute bei der neuen Delta-Variante – mit der sich auch 2x Geimpfte leichter infizieren können (über Nase und Rachen (!).
  • Sogenannte Impfdurchbrüche werden immer häufiger beobachtet, auch wenn sich die Quote prozentual im minimalen Bereich bewegt.

Laut einer englischen Studie sind das die jeweils häufigsten Symptome von Sars-CoV-2:

  • Ungeimpft: Kopfschmerzen, Halsschmerzen, laufende Nase, Fieber, anhaltender Husten
  • Einfach geimpft: Kopfschmerzen, laufende Nase, Halsschmerzen, Niesen, anhaltender Husten
  • Doppelt geimpft: Kopfschmerzen, laufende Nase, Niesen, Halsschmerzen, Geruchsverlust

In der Regel bildet der Körper schon etwa eine Woche nach der Infektion Antikörper gegen das Virus – und zwar mit hoher Zuverlässigkeit bei immunkompetenten – wie Forscher herausgefunden haben. Ob dies regelhaft so ist und wie lange dieser Immunstatus anhält, ist aber noch unklar.

Hilft eine Corona-Impfung auch bei Post-Covid oder Long-Covid?

  • Es gibt erste Beobachtungen, dass die Corona-Impfung auch denjenigen Menschen helfen könnte, die gerade mit schlimmen Spätfolgen kämpfen. Dann würde die Impfung nicht zum Schutz vor Corona eingesetzt, sondern zur Therapie der Langzeitfolgen nach Corona.
  • „Es gibt Hinweise darauf, dass das Virus im Gewebe des Zentralnervensystems nicht nur Eintritt finden kann, sondern sich dort (im ZNS) auch über längere Zeit – als woanders im Körper hält. Dass es da im GEHIRN schlummernde, langsam replizierende Virusrestbestände gibt… Dass man die vielleicht loswerden könnte, wenn man dem Immunsystem noch mal einen richtigen „Push“ durch eine Impfung gibt.
  • Noch mal eben schnell einen Impf-Kick, damit die T-Zellen noch mal richtig aktiv werden und die Antikörper, die B-Zellen, dass die auch noch einmal richtig kräftig produzieren“, erklärt der Virologe Christian Drosten im Coronavirus-Update (NDR, Folge 78, 2.3.2021).

Genesen? …und mindestens einmal geimpft…

  • Das bedeutet, dass alle, deren SARS-CoV-2-Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, mindestens einmal geimpft sein müssen, um als genesen zu gelten. Hintergrund: Nach einer Infektion mit dem Corona-Virus ist man nur eine bestimmte kurze Zeit gegen eine Neuinfektion immun.

„Gemäß § 2 Nr. 3 b) COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung gelten genesene Personen, denen eine Impfstoffdosis verabreicht wurde, als vollständig geimpft.“

ERKLÄRUNG: „Aufgrund der Immunität nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion sollten immungesunde Personen, die eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion (aktuell nachgewiesen mit PCR-Test) durchgemacht haben, unabhängig vom Alter – also nur eine einzige Impfstoffdosis erhalten. Durch diese einmalige Impfung lassen sich bereits recht hohe Antikörperkonzentrationen erzielen, die durch eine zweite Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert werden. Dies gilt auch, wenn der Infektionszeitpunkt länger zurückliegt.“ (Quelle: Ministeriumssprecher, bayerisches Gesundheitsministerium)

Hoffnung für frisch erkrankte Corona-Patienten:

PFIZER-MITTEILUNG – 05.11.2021: Nach Angaben des US-Unternehmens Pfizer hat sich sein neuester antiviraler Wirkstoff Paxlovid gegen COVID-19 in einer placebo-kontrollierten Studie als sehr wirksam erwiesen: Das Risiko für einen COVID-19 bedingten Krankenhausaufenthalt oder Tod (primärer Endpunkt) sei dieser Studie zufolge um 89 Prozent reduziert worden, wenn das Medikament innerhalb von drei Tagen nach Beginn der Symptome verabreicht worden sei, so Pfizer in einer aktuellen Mitteilung. (Quelle: UNIVADIS)


„Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage“,
heißt es im Volksmund. Aber bei COVID sind wir da nicht mehr hundert
Prozent sicher… ob da nicht vielleicht doch Corona dahinter steckt?….

Covid-19-Impfstoffe

ES GIBT KEINEN 100% SCHUTZ vor Covid-19 durch Medikamente:
So können auch die eingesetzten Covid-19-Impfstoffe –wie z.B. Vaxzevria® von Astra-Zeneca oder Comirnaty® von Biontech/Pfizer und Spikevax® von Moderna – zwar einen hohen, aber noch lange keinen 100-prozentigen Schutz vor Covid-19 bieten. Dies sei auch bekannterweise schon immer auch bei der Grippeimpfung nicht der Fall gewesen. Gleichwohl verhinderten diese Impfungen aber jedes Jahr trotzdem sehr viele Erkrankungen, vor allem auch Hospitalisierungen und Todesfälle.


Excellente Wissenschaft in Deutschland:
VIEL VERTRAUEN UND HOFFNUNG WIRD ABER DOCH IN DIE ZUKÜNFTIGE FORSCHUNG UND IMPFSTOFF-ENTWICKLUNG GESETZT:

  • „Wir haben bereits jetzt schon die „Werkzeuge“ in der Hand, um diese – für uns alle – unerträgliche Situation in Zukunft zu beenden.“ Zitat: Genforscher – Prof. Dr. Hans Lehrach (* 25. November 1946 in Wien). Er ist ein bekannter österreichischer Genetiker und emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin.

Der Mensch reagiert nicht immer „rational“… insbesonders reagiert er manchmal völlig unterschiedlich auf Gewohntes und auf Ungewohntes: Die normale Grippe ist seit URZEITEN uns allen bekannt und auch sehr hohe Todesraten führten in der Regel bisher zu keiner Panik.

Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Unser soziales Leben ist auf den Kopf gestellt, Einsamkeit und Isolation ist oft das Gebot der Stunde… und Ängste, die uns heimsuchen….

  • Es ist schon richtig und wichtig in diesen für unser aller Leben riskanten Infektions-Zeiten „wachsam“ zu sein:
    Menschenansammlungen erst einmal bewusst zu meiden, die persönliche Hygiene besonders wichtig zu nehmen…
  • So kann man sich selbst und andere derzeit doch ein wenig schützen…nicht nur vor Corona, sondern auch vor allen anderen Virus- oder bakteriellen Erkrankungen – die zusätzlich noch – vor allem in den Wintermonaten – kursieren…
  • Bei dem im letzten Jahr – ab Juni 2020 durchgeführten „Lockerungen“ hat sich dies ja schon ab August 2020 – wie wir heute alle wissen – wieder dramatisch geändert und wurde für uns in den Wintermonaten 2021/22 alle erneut (lebens)-gefährlich.

IMPFVERSAGER – NON-RESPONDER –
IMPFDURCHBRÜCHE:

Kann es denn wirklich sein, dass so viele Menschen, wie die veröffentlichten Zahlen nahelegen, trotz Impfung doch noch so schwer an Covid-19 erkranken, dass sie klinisch behandelt werden müssen?

  • Nein, keinesfalls“ ... sagt Jeffrey Morris, Professor für Biostatistik an der renommierten „Perelman School of Medicine“ der University of Pennsylvania (USA), auf Twitter.
  • Er hatte sich die Daten genauer angesehen und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Auf Basis seiner Analyse liefern die Daten deutliche Hinweise darauf, dass die Impfstoffe extrem effizient vor schweren Krankheitsverläufen schützen.
  • So reduziert eine Impfung tatsächlich das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, um gut zwei Drittel… (!)

Jeff Morris weist daher in seinem Tweet und zudem in einem Post auf seiner Seite »Covid-19 Data Science« nochmal auf die bekannte Tatsache hin, dass das Risiko für Ältere, schwer an Covid-19 zu erkranken, deutlich größer ist, als das von jüngeren Menschen. Zudem ist bekannt, dass vor allem Vorerkrankungen das Risiko für einen schweren Verlauf noch einmal deutlich erhöhen.

Geimpft“ heißt also generell nicht auch voll zu 100 % geschützt. Denn nahezu keine pharmazeutische Medikation – wie z.B. ein Antibiotikum – zeigt ein 100-prozentiges Ansprechen. Bei Impfungen gilt das umso mehr für Patienten mit steigendem Alter und mit Vorerkrankungen, besonders dann, wenn diese Erkrankungen z.B. mit Immunsuppressiva behandelt werden.

DIE IMPFUNG IST KEIN FREIBRIEF

Vielleicht fühlen sich auch viele Geimpfte einfach zu sicher – und laden das Virus durch enge Kontakte und fehlende Masken geradezu ein, sich hier schnell und effektiv auszubreiten?

Bin ich eigentlich noch geschützt? Oder?

  • Antikörper-Tests auf SARS-CoV-2 (Neutralisationstest) sind wichtig, wenn man unsicher ist, ob die Sars-CoV-2- Impfung noch wirkt… Wie hoch sind meine Antikörper? Reichen diese aus um mich zu schützen?
  • Neutralisierende Antikörper (LABOR) geben wichtige Hinweise auf eine bestehende Immunität gegen SARS-CoV-2 :
  • Die Möglichkeit von „Antikörper-Tests“ im Labor (falls die Impfung schon länger her ist) sind sehr sicher und hier zu empfehlen. Die Antikörper-Werte sollten über 250 U/L liegen, dann ist der Schutz perfekt…. (Anm.: *Test: kostenpflichtig)
  • Der Test ist nicht zum Nachweis einer „akuten“ Infektion mit dem Coronavirus geeignet. Für den Nachweis einer frischen Infektion (in der ersten Woche der Erkrankung) ist unverändert NUR ein PCR-Abstrich die erste Wahl der Labordiagnostik.
  • SCHNELLER LABORTEST SOLL ZEIGEN, WIE GUT MAN GEGEN CORONA GESCHÜTZT IST: Nach einer Impfung oder Infektion mit Sars-CoV-2 bildet das Immunsystem unter anderem neutralisierende Antikörper, die Schutz vor einer erneuten Ansteckung bieten sollen, indem sie sich an bestimmte Teile der Viren heften und so ihre Funktion blockieren.

TIPP: *Der Antikörper-Test (49,95 €) kann (evtl. in manchen Praxen) als Individuelle Gesundheitsleistung (iGeL) für SARS-CoV-2- Antikörper vom Arzt über die Krankenkasse abgerechnet werden. Nachfragen hilft… (Quellen: PZ-Pharmazeutische Zeitung)


DAS VIRUS:

„Manche Viren sind über 3,5 Milliarden Jahre alt“ sagte Forschungsgruppenleiterin Karin Mölling (*1943) am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin. Sie war unter anderem Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich und Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin.

„Die Viren sind keine Lebewesen, sondern nur winzige „Bruchstücke“ von „Intelligenz, Lebenspartikelchen, Teilstückchen“…

Viren verfügen nur über die Fähigkeit, sich in Zellen selbst zu replizieren. Eine Infektion kann deshalb schon mit einer sehr, sehr „kleinen“ Zahl von Viruspartikeln starten.

Insofern ist die „Paracelsische Logik“, wonach „die Dosis das Gift macht“, allerdings bei Viren nur sehr eingeschränkt anwendbar. Die „genaue“ Zahl der für die Infektion erforderlichen „Virus-Partikel“ ist für Covid-19 – wie so Vieles – einfach uns noch „völlig unbekannt“.

„Mit den Erfolgen der modernen Medizin kann der Mensch nur Schlachten gewinnen – der Krieg aber geht weiter“ . Zitat: Joshua Lederberg (1925-2008) war ein bekannter amerikanischer Molekularbiologe und Genetiker.


Langzeit-Folgen sind nach Covid-19 seit langem bekannt

Dass ein Teil der COVID-19-Patienten auch nach der Akutphase der Infektionskrankheit und Klinik-Entlassung noch erhebliche Beschwerden hat, ist bereits schon vor Monaten berichtet worden. So wies im Juni 2020 zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin darauf hin, dass auch nach Abklingen der Infektion die Lungenfunktion und die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sein können; einige „genesene“ Patienten benötigten daher nach der Akutphase der Erkrankung eine fachkundige Nachsorge und Rehabilitation durch erfahrene Pneumologen. Die Fachgesellschaft veröffentlichte daher bereits recht früh ihre  „Empfehlungen zur pneumologischen Rehabilitation bei COVID-19″. (link)


„Die Wut des Virus zeigt die Torheit eines Krieges. Deshalb fordere ich heute einen sofortigen globalen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt. Es ist Zeit, Konflikte zu beenden und uns gemeinsam auf den Kampf um unser Leben zu konzentrieren“. „Zitat“ von António Guterres (Generalsekretär der Vereinten Nationen).


Kurzer Rückblick:

Februar 2020 – Die „NEUE INFEKTION“ mit dem zunächst sogenannten „Wuhan-Corona-VIRUS“ :

DAS BETA-CORONA-VIRUS:

1.) „SARS-CoV-2“ (Sars-Corona-Virus-2 ). Es wurde zunächst der bisher hierfür benutzte umständliche Name: „Neuartiges Coronavirus“ (oder auch vorher „2019-nCoV“) offiziell von „WHO-Präsident“: Tedros Adhanom Ghebreyesus „umbenannt“: Mit dieser neuen Bezeichnung war das „Virus“ gemeint, das Symptome verursachen „kann“, aber nicht muss.

Das Wort „Corona“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „Kranz“ oder „Krone“. Dass nun die Sars-Variationen diesen Namen tragen, ist kein Zufall. „Unterm Elektronenmikroskop lässt sich rund um die Coronaviren tatsächlich ein feiner, bunter Kranz erkennen. Ein Kranz mit großer, enormer Wirkung“, erklärte Stefan Pöhlmann, Leiter der Abteilung Infektionsbiologie am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen.

Das neuartige Coronavirus „Sars-CoV-2“ – welches genetisch mit dem Sars-Virus verwandt ist – ist deutlich ansteckender als z.B. das Influenzavirus.

DIE KRANKHEIT:

2.) „COVID -19“ (Corona-Virus-Disease 2019). Dies ist der Name für die manifestierte schwere „Lungen- bzw. auch Gefäß-Erkrankung“ mit diesem gefährlichen Virus, die Ende des Jahres 2019 begann.

Erkrankte Covid-19-Patienten sind dementsprechend die Menschen, die das „Sars-CoV-2“ in sich tragen und vor allem „Symptome“ zeigen: Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es (nach bisherigen Auswertungen bei Covid -19) doch wesentlich häufiger hier als bei der Influenza (Grippe)!


ANSTECKUNGS-UNTERSCHIEDE
BEI KINDERN ZUR “ INFLUENZA“:

  • Während Kinder oft leicht die echte Grippe (Influenza) bekommen und meist daran auch sehr schwer erkranken können, zeigen sie bei der Virus-Erkrankung „Covid-19“ bei Kindern nur selten deutliche Symptome.
  • Laut einer ersten Analyse stecken sich Kinder zwar genauso häufig mit dem Virus an wie Erwachsene (welche die Kinder natürlich ebenso genauso anstecken könnten), Kinder bleiben aber meistens gesund und sind aber trotzdem „Überträger“: Dies ist das Tückische an dieser Virus-Übertragung…
  • Das sogenannte PIMS oder „Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome“ trat bei Covid-19 seit Beginn der PIMS-Erfassung in Deutschland im Frühjahr 2020 (laut einem aktuellen Survey der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI)) bei 416 Kindern auf, die alle nach Hause entlassen werden konnten. Das PIMS-Syndrom ist eine zeitverzögerte Reaktion auf eine oft symptomfreie Covid-Infektion. Es kommt nur sehr selten vor.
  • Keines dieser Kinder ist gestorben, bei Entlassung hatten weniger als zehn Prozent noch länger Folgesymptome, die vor allem das Herz-Kreislaufsystem betrafen. (© mls/aerzteblatt.de)

Dazu später mehr…


SARS-CoV-2 ist deutlich stabiler als das Grippevirus und kann auf feuchten Oberflächen bei Temperaturen von 21-23°C bis zu 72 Stunden überleben.

Was ist eigentlich ein Virus? Ein Virus ist ein infektiöser, intrazellulärer Parasit.

  • Es ist ein – wie eingangs schon erwähnt – etwa 60-160 Nanometer großes bruchstückartiges ETWAS mit einer Virushülle: Viren bestehen aus einem oder mehreren Molekülen: Diese Moleküle enthalten das Erbgut – also die DNA oder RNA – mit den Informationen zu ihrer Vermehrung.
  • Ein Virus besitzt eine Virushülle in die mehrere verschiedenartige Membranproteine eingelagert sind, aus Nukleinsäuren etc. bestehend. (Wikipedia)..
  • Zu beachten: Viren sind nur winzige „Bruchstücke“ und „keine“ richtigen Lebewesen, denn sie besitzen „keinen“ eigenen Stoffwechsel, also keinen eigenen Vermehrungsapparat (Replikationsapparat) , sie können sich also nicht selbstständig vermehren. Für ihre Vermehrung sind Viren bei uns Menschen immer auf eine „Wirtszelle“ angewiesen, deren Enzymausstattung sie benutzen.
  • Sie werden von einigen Wissenschaftlern als „dem Leben nahe“ bezeichnen.
  • Ein Virus ist eigentlich nur eine sehr komplexe „chemische Verbindung“…die Virusforschung ist noch nicht sehr alt…das erste „Riesen-Virus“ ist erst 1975 beschrieben worden…Seine DNA-Sequenz ist etwas größer als die kleiner Bakterien.
    Viren spielten (und spielen) eine entscheidende Rolle in der Evolution des Lebens…sie waren von Anfang an da…ein spannendes Thema.

Wie sieht ein Virus aus?

  • Das wissen wir nicht, weil wir das Virus nicht sehen können: Das Coronavirus ist unsichtbar; man kann es mit bloßem Auge also nicht sehen – und das ist ein großes Problem.
  • Da hilft nur ein extrem hochauflösendes Elektronenmikroskop… Zu diesem Zweck installieren Wissenschaftler in einem virologischen Hochsicherheitslabor ein besonders leistungsfähiges Mikroskop.
  • Das Bildgebungsverfahren namens iScat ermöglicht es z.B. den Wissenschaftlern, die Interaktion von lebenden Viren und Zellen über einen längeren Zeitraum mit hoher Zeit- und Ortsauflösung zu beobachten.
  • Die Kooperation im Rahmen des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin könnte so auch helfen, Therapien gegen die Covid-19-Erkrankung zu entwickeln.
  • Das Coronaskop: Am Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin wird eine Infektion durch Sars-CoV-2 live beobachtet. (Quelle: https://www.mpg.de/14660538/corona-virus-wirt-interaktion-iscat)

Virus-Größe: Es ist rund 2.000 – mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes und somit für uns Menschen völlig unsichtbar ( . )

DER KATASTROPHEN-FALL:

Bereits am 20.03.2020 hatte damals wegen der ersten Coronavirus-Krise (250.00 Erkrankungen/ 10.000 Tote) auch z.B. Portugal als ERSTER den Ausnahmezustand verhängt. Durch den Ausnahmezustand kann die Regierung die Rechte von Bürgern, der Presse, von Unternehmen und von Organisationen deutlich einschränken. „Staatsoberhaupt“ de Sousa verabschiedete damals das entsprechende Dekret. „De Sousa“ sprach damals schon – im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie – von einer „Herkulesaufgabe“ und einem – Zitat – „echten Krieg“.


DIE EINTRITTSPFORTE:

Das Virus trete vor allem auch oft – wie bereits erwähnt – zuerst über die weitverzweigten „Nasenhöhlen“ in den Körper und sei dort schon hoch infektiös entwickelt, bevor es sich weiter in den „Zellen“ unseres Körpers (z.B. vor allem im Rachen) vermehrt und später in die Lunge wandert, die es zerstört.
ERSTE US-amerikanische Studien und Studien in Aachen bewiesen dies (Uni-Forscherteam in Aachen um HNO Prof. Martin Westhofen und Experten.)

Die Forscher wollen zudem beweisen, dass ein Cortisonpräparat (Ciclesonid = z.B. Handelsname: MOMETHASON oder ALVESCO derzeit als inhalative Asthma-Sprays erhältlich) die Virus–Vervielfältigung als „Nasenspray“ hemmt, eine japanische Studie habe hier erste Hinweise gefunden….Weltweit sind Forscher auf der fieberhaften Suche nach neuen, wirksamen Therapiekonzepten…

Die „Nase“ wirke immer also sozusagen als „Ventilator“ für sämtliche Keime in alle Richtungen…wichtig zu wissen für die Mund-NASE-Schutz-Maske (die man richtig (!) tragen muss!). Wer MNS nur über den Mund zieht, lässt einen fatalen“ Zugangsweg für Viren offen – nämlich die Nase – .


Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Unser soziales Leben ist auf den Kopf gestellt,
Einsamkeit und Isolation das Gebot der Stunde. Und Ängste, die uns heimsuchen. Und das alles
wegen eines unsichtbaren Feindes… einen Feind, den man nicht sieht, kann man auch nicht
bekämpfen, d.h. wir müssen uns vor ihm verstecken.

Wie wird das Virus übertragen?

  • Die Übertragung des „SARS-CORONA-VIRUS“ (SARS-CoV-2) erfolgt (bei uns) – wie gesagt – meist vor allem von Mensch-zu-Mensch und zwar über Nase, den Rachen und die Lunge:
  • Das Erbgut des Virus wird in den „Lungenrezeptor“ eingeschleust und die „Lungenzelle“ wird vom Virus komplett in Windeseile total „umprogrammiert“.

Das Coronavirus, so schien es bislang, ist viel leichter übertragbar als das „Grippevirus“: Die Ansteckungsrate von Covid-19 ist nach der bisherigen Datenlage jedenfalls wohl wesentlich höher als bei der Influenza.

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass die Mischung aus Tröpfchen und Aerosolen, die beim Sprechen und Husten entsteht, bis zu 8 Meter weit fliegen kann….dazu später mehr…

Die Erreger-Viren werden wohl sowohl per Kontakt- oder auch Tröpfchen-Infektion oder aber auch über Luft-Aerosole weitergegeben.


  • Wie oben schon erwähnt:
  • Da „andere“ Coronaviren sich auch durch feuchte „Schmierinfektion“ verbreiten, kann auch dieser Übertragungsweg z.B. über feuchte „Gegenstände“ (Metall-Glas-Plastik) nicht ganz ausgeschlossen werden.

So können die Viren aber auch bereits während der Inkubationszeit, d.h. „vor“ Ausbruch der Symptome, sehr leicht vom bereits infizierten Empfänger – (im „fliegenden“ Wechsel) – an andere Menschen weitergegeben werden. (Quelle: doc-check-flexikon).

„Because the incubation period of „covid-19“ is generally longer than the latent period, it has been far more devastating than SARS.” (THE ECONOMIST)


Infektiosität?

Basierend auf realen Daten wurde geschätzt, dass – wie schon erwähnt – eine relevante Infektiosität bereits schon mindestens zwei Tage „VOR“ Symptombeginn vorhanden ist und die höchste Infektiosität dann direkt am Tag VOR dem Symptombeginn liegt. (RKI)

Man ist hier also dann – ohne es zu wissen – zunächst erst einmal – vor dem „Ausbruch“ ein paar Tage nur „stummer Virus-Träger“ für die COVID-19.


TRÖPFCHEN-AEROSOLE?

Die Aerosol-Übertragung werde immer noch unterschätzt, so die Forscher. Das Virus scheint in Aerosolwolken auch weite Strecken zurücklegen zu können. So gibt es Berichte aus Quarantäne-Hotels, in denen sich Personen in benachbarten Zimmern angesteckt haben, die aber nie in direktem Kontakt zueinanderstanden.

  • Das Thema Aerosole rückt nun wieder mehr in den Fokus seit deutsche *Aerosolforscher Kritik an der aktuellen Maßnahmen-Strategie im Kampf gegen Corona geäußert haben.
  • „Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass vor allem auch DRINNEN die Gefahr lauert“, heißt es in ihrem offenen Brief.
  • Anm.: *GAeF = Gesellschaft für Aerosolforschung e.V. (Dr. Birgt Wehner vom TROPOS, Generalsekretärin der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF)  und der European Aerosol Assembly (EAA) . LINK: https://www.info.gaef.de/positionspapier
  • GEFAHR:
  • Die „Lüftungsanlagen“ in Gebäuden als Aerosol-Wolken-Tunnel: Nachgewiesen wurden vor allem in Hotels aerogene Coronavirus-Infektionen via Lüftungsanlagen.
  • Ein Team aus Medizinern und Wissenschaftlern hat jetzt aktuell zahlreiche Studien durchforstet und beschrieben, warum Aerosole der Übertragungsweg Nummer eins sind. Ihr Text ist in „The Lancet“ erschienen.
  • Anm.: „The Lancet“ ist eine der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt, die ein Peer-Review einsetzen.

Aerosolbildung und dieser direkte Übertragungsweg ist ja schon lange bekannt und der zentrale Übertragungsweg aller Atemwegsinfektionen mit Viren… z.B. bei Windpocken:

  • COVID-19-Übertragung allein durch „Tröpfchen“ wird bisher nur vermutet. Man weiß aber heute bereits:
  • Einige Infektionskrankheiten – wie beispielsweise bekannt bei Masern oder auch die „Wind“pocken – können sich sehr leicht vor allem auch über „Aerosole“ (sog. Tröpfchen-Wolken) übertragen. Experten sprechen hier auch vom sogenannten aerogenen Ansteckungsweg – also über „die Luft“ weitergetragen.

Das Infektionsrisiko über Aerosolpartikel war anfangs abschließend noch nicht ganz geklärt… So hieß es im Frühjahr 2020 noch: Die Viren lieben es kalt und trocken. Da die Viren aber in Tröpfchen bevorzugt umherreisen, trocknet die Virenhülle leichter aus bei trockener Luft und das Virus stirbt schneller ab. Das Virus braucht also vor allem Feuchtigkeit um zu überleben… Die starke Virus-Vermehrung im „heißen“ – tropisch- feuchten – Brasilien ist kein Paradoxon… Wie bereits gesagt, das Virus braucht Feuchtigkeit, es ist also im trockenen Milieu vermutlich nicht lange überlebensfähig.

  • Von der „PNAS“ = Wissenschaftliche US-Fachzeitschrift untersucht wurde die Menge und „Standzeit“ von durch normales „Reden“ emittierten sog. „small speech droplets“ OHNE MASKE: Im Ergebnis könnten solchermaßen erzeugte und in die Raumluft abgegebene Mikrotropfen in geschlossenen Räumen in der Luft schweben.
  • Die Menge dieser „droplets“ könnte (!) ausreichen, um bei bspw. einem (noch) asymptomatischen Patienten eine Infektiosität auf diesem Weg zu erzeugen... durch einfaches Einatmen des Menschen dieser„small speech droplets“ OHNE MASKE.

So würden für eine Ansteckung aber auch eine bestimmte Anzahl/Menge an Viren benötigt. Die von den Autoren beobachteten „small speech droplets“ bewegen sich in einem Größenbereich zwischen 12 und 21 µm („vor“ der Dehydratisierung), (µm=Mikrometer=Maßeinheit für Längen)
Beispiel: Als „Feinstaub“ werden z.B. kleinste Staubteilchen bezeichnet, die höchstens 10 µm groß sind…

  • Um in die Nanometerwelt abzutauchen, müsste man sich so klein schrumpfen, dass selbst ein kleines Sandkorn so groß wie ganz Deutschland wäre… ein Stecknadelkopf hat etwa einen Durchmesser von einer Million Nanometern. Ein Mikrometer ist so groß wie tausend Nanometer

Dazu folgen später im Anschluss hier noch mehr wichtige Infos über die Problematik und Übertragungswege bei Aerosolen.

WISSENSCHAFT IM RÄDERWERK DER MEDZINISCHEN FORSCHUNG

  • „Allerdings gibt es Zweifel an der Übertragbarkeit dieses o.a. „Experiments“:
  • Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es mit der Realität wenig übereinstimme:
  • „Müsse ein Erkrankter husten oder niesen, fallen die „Tröpfchen“ dann – im Vergleich zu einem Aerosol in der Luft – oft zu Boden…da sie ja „schwerer“ seien als die feinen Aerosol-Schwebeteilchen aus einem Sprühnebel“ sagte Paul Hunter von der britischen Universität von East Anglia. Außerdem trockne das Coronavirus – wie gesagt – an der Luft sehr rasch aus.“

Man gehe nun aber doch überwiegend davon aus, dass sich das Virus „nicht nur“ durch Niesen, Husten und feuchtes Sprechen – als Tröpfcheninfektion – verbreiten kann, sondern auch eben zusätzlich in Form des besagten „Aerosols“. Dabei handele es sich um diesen besonders feinen (evtl. virushaltigen) Nebel, der vor allem bei lautem Sprechen (und erst recht beim Singen) entstehe und länger in der Luft stehen bleibe.

  • Heftiges „Niesen“ sei also nicht allein als Übertragung relevant, sondern – wie gesagt – vor allen Dingen
  • „Singen, lautes Sprechen, starkes Räuspern“ etc.
  • Beim Singen wurde übrigens der Partikelausstoß sogar 50 mal höher gemessen als beim Sprechen.
  • Diese „Aerosole“ stehen nun unverändert im Verdacht für die massiven Infektionsgeschehen z.B. bei Chorproben – wie bekannt – verantwortlich zu sein.
SINGEN…SPRECHEN…NIESEN… hier sind sie… die TRÖPFCHEN-INFEKTIONEN

„Christian Drosten, Chef-Virologe an der Berliner Charité, erklärte in einem NDR-Podcast, dass solch ein Tropfen doch sehr, sehr klein sei „dass er ganz schnell durchtrocknet, so dass das Virus dann nicht mehr in einer Flüssigkeit ist und so zerstört wird“. Er hält es aber generell für möglich, dass wirbelnde „Luftbewegungen“ im Raum diese Aerosol „Wolken“ immer wandernd weitertransportieren, die schließlich von der einen oder anderen Person dann auch eingeatmet werden könnten.“

  • Ob sich das Corona-Virus also wirklich nur über winzige Tröpfchen oder auch über „Aerosole“ überträgt, ist jedoch nach wie vor noch immer nicht gesichert, da sich die bestehenden Daten immer noch gelegentlich widersprechen (siehe hierzu Näheres im Folgenden weiter unten im Text).
  • Die Aerosol-Kontroverse: Experten bleiben sich hierzu bis heute uneins: Die Kontroverse um die aerogene Übertragung von SARS-CoV-2 wurde kürzlich durch zwei Publikationen wieder angefacht, die sich gegenseitig widersprechen Während einige Harvard-Ärzte sich „gegen“ eine tragende Rolle von Aerosolen aussprechen, fordern derzeit über 300 Forscher die Gesundheitsbehörden dringend dazu auf, diesen Aerosol- Übertragungsweg offiziell anzuerkennen…(Quelle: Coliquio)

So geht es hier zunächst weiter mit den bisher durch Delta und deren Vorgängern verursachten „typischen“ Krankheits-Symptomen bei Ausbruch:

COVID – SYMPTOME (siehe auch Tabelle oben)

Die Symptome der neuen *Lungenkrankheit sind anfangs eher „unspezifisch“. Fieber, trockener Husten und Atemprobleme könnten auch bei einer Grippe auftreten…Manche Menschen haben aber auch nur eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen oder aber auch Magen-Darm-Probleme..
*Anm.: So ist seit einiger Zeit auch – zuzüglich zur Lunge – das „Gefäß-System“ unseres Körpers als weiterer Angriffspunkt des Virus durch Sinusvenen-Thrombosen (Gehirn) bekannt geworden…doch dazu später mehr…


Die weitere „Entwicklung“ des extrem ansteckenden SARS-Corona-Virus im Krankheitsfall bringt es aber an den Tag:

  • Typisch für eine „Coronavirus-Infektion“ waren schon früh meist – laut WHO – die ersten folgenden Hauptsymptome:
  • HOHES FIEBER (28 %), TROCKENER HUSTEN (40%), KURZATMIGKEIT UND ATEMBESCHWERDEN, HALSSCHMERZEN, Schnupfen (27%), KOPF-UND GLIEDERSCHMERZEN, ERSCHÖPFUNG zuerst auftreten.
  • Häufig feststellbare Symptome waren aber auch trockene Augen (21 %), verschwommenes Sehen (13 %) sowie ein Fremdkörpergefühl im Auge (12 %) oder auch der Verlust des Geruchs-oder Geschmackssinns (27%), der aber nicht obligatorisch sei…
  • Viele der Erkrankten bildeten eine Lungenentzündung aus.

Als weitere mögliche Symptome nennt das RKI: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie und auch seltener Bewusstseinsstörungen.
Häufiges Symptom ist also auch eine heftige Atemnot, verbunden manchmal mit einem schweren Krankheitsbild wie Pneumonie oder ARDS (=Akutes Atemnotsyndrom) vor allem bei Erwachsenen, zu Lungenentzündungen und auch zum Tod führen kann. Ein solcher Verlauf trete vor allem bei älteren Personen oder Personen mit bestehender Vorerkrankung auf. Auch „sog. „stumme“ Virusträger sind nicht selten.

Eine Coronavirusinfektion verursacht „keinen“ laufenden Schnupfen mit nasser Nase oder Husten mit Erkältung, sondern einen trockenen, hackenden Husten, der so sehr einfach auch gelegentlich zu unterscheiden ist.

SARS-CoV-2: Eine Viruslast* von der Nase zum Rachen findet sich gleich – also sofort – zu Beginn der Erkrankung. (Anm.: Als Viruslast* bezeichnet man in der medizinischen Umgangssprache die Anzahl von Viruspartikelchen im Blut eines infizierten Patienten oder in kontaminiertem Material. Sie kann quantitativ Im Laborbestimmt werden und ist ein Maß für die „Krankheitsaktivität und die (!) Infektiosität„.)


  • Das Virus installiert sich (auch über die Nase) – wie erwähnt – „zuerst“ stabil im Rachen (Kehle), verursacht dann „zuerst“ oft auch recht „hohes“ FIEBER (über 38/39 Grad),oft eine heftige Hals-Entzündung und Trockenheitsgefühl – dieses Symptom kann zwischen 3 und 4 Tagen anhalten.
  • Laut Robert Koch-Institut (RKI) leiden einige Personen auch an Durchfall und Übelkeit.

Corona-Nachweis: Gurgeltest, Spucktest oder Lollitest… Der PCR-Test ist noch der Goldstandard (!)

SUPERSPREADER

  • WICHTIG:
  • Manche Menschen, die mit „SARS-CoV-2“ infiziert sind, streuen auch schon „kurze Zeit nach der Erstinfektion“ große Mengen dieses Virustyps an die Umgebung aus – das sind die sog. „Super-Spreader“ – auch schon bei „milden“ Symptomen.
  • Doch offenbar sind diese Patienten auch nur wenige Tage infektiös. Das ist das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten deutschen Studie (RKI).

In einem Podcast sprach Virologe Christian Drosten im Sommer über sogenannte „Superspreader“: „Das heißt, es gibt in der Corona-Pandemie einige wenige Infizierte, die sehr viele weitere Personen anstecken, während die meisten anderen Virusträger nur einen oder gar keinen anderen Menschen infizieren. „

  • Bei der damaligen „Sars-Pandemie“ 2002/2003 hätten bereits Superspreader eine entscheidende Rolle gespielt, weil der Erreger „direkt“ in die „Lunge“ eingeatmet und nicht erst die oberen Atemwege befallen habe.
  • Das habe aber bedeutet, dass sich Menschen schon früh nach einer Infektion sehr schlecht gefühlt hätten und sofort ins Krankenhaus gegangen seien, erklärt Drosten.
  • „Diese Personen hätten damals kaum jemanden angesteckt“
  • DIES IST HEUTE ANDERS: Es dauert wesentlich länger – wie erwähnt – bis die ersten Symptome sich zeigen…

Die Netto-Reproduktionszahl (Rt) gibt eine durchschnittliche Anzahl der Folgeinfektionen durch eine infizierte Person an. Tatsächlich aber übertragen manche Menschen sehr viele Infektionen (z.B. bei sog. „Superspreader-Events“) während andere Infizierte nur wenige oder sogar niemanden infizieren…wie oben erwähnt. Das alles ist somit derzeit noch weitgehend ungeklärt…

  • „Understanding how the novel coronavirus is different – is essential for identifying how society can best confront it.” (THE ECONOMIST).
  • In einem Artikel in The Economist vom 10. August 2020 erklärte der international renommierte Mediziner, Yale Epidemiologe und NOMIS-Forscher Nicholas Christakis: … „dass das Verständnis der „Unterschiede“ zwischen dem neuartigen Coronavirus und SARS-CoV-1 unerlässlich ist, um herauszufinden, wie die Gesellschaft ihm am besten begegnen kann“ . Er hat gerade ein Buch mit dem Titel «Apollo’s Arrow» veröffentlicht… 

Nicholas Christakis: „Pandemien sind Teil der Menschheitsgeschichte, sie sind nicht neu. Seuchen sind in der Bibel, bei Homer, Shakespeare und Cervantes zu finden. Doch wenn eine Seuche zuschlägt, sind wir verblüfft und überwältigt. Covid-19 ist hochgefährlich, auch wenn das Virus nur ein Prozent der Infizierten tötet. Viren können blitzschnell mutieren und unsere Verteidigungslinien durchbrechen. Wir können diesen Feind nicht total bezwingen. Das nächste Virus könnte vielleicht ein Viertel der Bevölkerung auslöschen. Pathogene haben ihre eigene Agenda, es kümmert sie nicht, was wir davon halten“ .

«Auf Corona könnten „die goldenen Zwanziger-Jahre“ dieses Jahrhunderts folgen – aber wohl erst 2024»: Der Epidemiologe Nicholas Christakis ist überzeugt, dass die Pandemie einige Geduld von uns verlangt…

Es könnte sogar so ausgehen, wie die Roaring Twenties, die Goldenen Zwanziger des vergangenen Jahrhunderts nach der überstandenen schweren Spanischen Grippe. Alles blühte auf, das Leben kehrte mit großen Freuden zurück…
Eine tröstlichere Antwort lautet: Eine Bevölkerung kann gegen das Pathogen – das Corona-Virus – immun sein, auch wenn nicht jeder Einzelne immun ist.

Nehmen wir einmal die Masern. Wenn 96 Prozent der Bevölkerung dagegen geimpft sind, wird es – trotz einzelnen Ansteckungen – keine größeren Ausbrüche mehr geben. Bei Sars-CoV-2 liegt diese «Schwelle der Herdenimmunität» bei etwa 50 bis 60 Prozent. Sofern es keine neueren aggressiveren Varianten mehr in Zukunft gebe…. Haben wir die Herdenimmunität erreicht, verfällt wohl die Macht des Virus, auch weil dazu etwa 20 Prozent Personen kommen, die schon Antikörper haben. Das heißt aber nicht, dass niemand mehr erkrankt oder stirbt, sondern nur, dass die pandemische Gewalt des Virus gebrochen worden ist… so Nicholas A. Christakis Diese frohe Botschaft setzt aber auch voraus, dass nicht neuere Varianten des Virus uns abermals ins Unglück stürzen. Das wäre dann sehr bitter.

«Mikroben sind älter als die Menschheit. Wir müssen mit ihnen leben» meinte Nicholas Christakis.

Anm.: Nicholas A. Christakis (*1962) ist Arzt und Soziologe. Er leitet das Human Nature Lab an der Yale University, wo er die Sterling-Professur für Sozial- und Naturwissenschaften innehat und Co-Direktor des Yale Institute for Network Science ist.


„Wir müssen unsere Strategie ändern“ …Das „Cluster-Risiko“…

„Auch einem „Superspreader“ sehe man nicht an, dass er eine „Virenschleuder“ ist.
Deshalb müsse man bei einem positiven Test sofort dessen ganze Umgebung anschauen. Man müsse hinsichtlich der „Kontakte“ der erkrankten Person überprüfen, ob sie Teil eines Superspreading-Ereignisses sein könnten. Falls ja, dürfe man keine weiteren Tests abwarten, sondern müsse alle beteiligten Personen sofort als infiziert betrachten und isolieren“ so Drosten. „Wir müssen unsere Strategie ändern und wir müssen das vor allem auch in der Situation berücksichtigen, die jetzt auf uns zukommt, und zwar zwangsläufig auf uns zukommt, in der wir bei „einem“ entdeckten Fall immer ein „Cluster*-Risiko“ haben: „Nämlich das Risiko in Schulen und Kitas.“ …und allen anderen Gemeinschaftseinrichtungen…
(Anm.: Cluster* = räumliche Menge, Masse, Bündelung, Zusammenschluss)


Die 20-Tage-Spreader (Infizierte)

Die „meisten“ SARS-CoV-2-Infizierte scheiden das Virus viel länger“ aus als bisher gedacht. So lautet ein Ergebnis einer koreanischen Studie (08.2020)

Nimmt man an, dass sich die Personen vor der Isolation angesteckt haben, deutet das daraufhin, dass die Inkubationszeit länger andauert als bislang angenommen. Das RKI geht – wie oben schon erwähnt – von einer Inkubationszeit von 5 bis 6 Tagen aus (Spannweite aber zwischen 1–14 Tagen).

Die Ergebnisse zeigten bisher außerdem, dass sich die Virusmenge von asymptomatischen Infizierten und symptomatischen Personen nicht wesentlich unterschied: Die Infektion und Virusmenge wiesen hier die Forscher mithilfe von RT-PCR der Abstrichproben nach (=Direktnachweis). (Quelle: Doc Check Team – AnkeHhoerster)

Ursprung des Lebens: „Am Anfang war das Virus“

  • Das Virus gehört zu den so genannten Retroviren, die Kopien ihres eigenen genetischen Materials in die menschliche DNA einfügen können. Im menschlichen Genom finden sich zahlreiche Erbgutschnipsel von uralten Viren.
  • Die Hälfte in unserem Erbgut besteht also – nach Ansicht der u.a. Wissenschaftler – aus mehr oder weniger verstümmelten Virengenen, die man heute tatsächlich noch nachweisen könne.
  • Vor vielen Millionen Jahren infizierten diese Viren möglicherweise Eizellen und Spermien unserer Vorfahren und fügten damit zahlreiche Kopien ihres genetischen Materials in unser menschliches Genom ein. 
  • Einige Viren sind hunderte Millionen Jahre alt. Sollten vielleicht alle Gene einst aus Viren entstanden sein? „Schlau“ genug sind sie jedenfalls, das heißt genügend genetische Information steht durch Viren zur Verfügung. 
  • Die Relikte dieser Kopien in der menschlichen DNA werden humane endogene Retroviren, kurz HERVs, genannt. Heute machen HERVs etwa acht Prozent unseres Erbmaterials aus. Doch in diesen Viruskopien haben sich inzwischen Mutationen angehäuft, wodurch diese Kopien mittlerweile weitgehend inaktiv geworden sind:

NACHWEIS: Einige dieser uralten Viren lassen sich aus dem Erbgut wiederherstellen. Der französische Virologe Thierry Heidmann (vom Gustav Roussy Institute in Villejuif bei Paris)  führte 2006 einen solchen Versuch durch. Er rekonstruierte 2006 aus Virusresten im menschlichen Erbgut . die etwa 50 Millionen Jahre alt waren – ein intaktes Virusgenom und erzeugte damit vermehrungsfähige Viren, die er „Phoenix“ nannte. Eigentlich war das ein recht abenteuerliches Experiment. Keiner wusste, was diese Viren auslösen könnten. Nichts ist passiert. Überhaupt gar nichts… Heidmanns Versuch zeigte, dass die verstümmelten Viren in unserem Erbgut einst wirkliche Viren waren – nun sind sie inaktiv.
(https://books.google.de › books – SAM KEAN – Science) – https://www.sciencemag.org › author·


DAS VIRUS IST MITTEN UNTER UNS

Die Geißeln der Menschheit:
DIE VIREN BLEIBEN DER MENSCHHEIT WOHL FÜR IMMER ERHALTEN:
SIE „MUTIEREN“ STÄNDIG UND SIND IMMER UND ÜBERALL – IRGENDWO UNTER UNS.


STERBE-RISIK0-TODESRATE:

Die amtliche Todesursachen-Statistik des Statistischen Bundesamtes erfasst als Corona-Tote nur Personen, die „an“ Covid-19 gestorben sind, bei denen Covid-19 also ursprünglich verantwortlich für den Tod ist.

  • Eine Studie des Dartmouth College in New Hampshire zeigte schon Ende 2020, dass die Infektionssterblichkeit für Covid-19 in den USA bei 0,8 Prozent liege und damit – schon damals – 16-mal höher war, als für die Influenza in den USA, erklärt der Virologe Christian Drosten:
  • „Jetzt ist aber die amerikanische Bevölkerung deutlich jünger als die deutsche. Das heißt, wir müssten in Deutschland mit einer Infektionssterblichkeit rechnen, die nach dieser Auswertung so an die ein Prozent heranreicht oder gar sogar knapp über ein Prozent geht.“

Aufgrund der anderen Altersstruktur ist für Deutschland bei Covid-19 eine Infektionssterblichkeit von 1,0 Prozent oder etwas mehr anzunehmen. Dagegen wird in Deutschland bei der Influenza „nur“ eine Sterberate von 0,1 bis 0,2 Prozent geschätzt. Die amerikanische Studie zeigt aber noch etwas: Die Infektionssterblichkeit ist extrem altersabhängig und geht mit zunehmendem Alter rapide nach oben.

Verglichen mit der Influenza ist das 30mal mehr. Während bei unter 35-Jährigen das Risiko nach einer Covid-19 Ansteckung zu sterben bei 0,004 Prozent liegt – das hieße einer von 25.000, der sich ansteckt, stirbt…. ist es bei den 65- bis 74-Jährigen bereits bei 2,5 Prozent, das heißt jeder Vierzigste, der sich infiziert, auch daran meist stirbt.


2022: Die Booster-Impfung verspricht einen hohen Schutz vor einer schweren Erkrankung an Covid-19.

Doch klar ist, dass die Wirkung der erworbenen Antikörper im Körper mit der Zeit nachlässt- Daher hat Israel schon die vierte Impfung begonnen – also mit dem zweiten Booster.

Wie lange hält die dritte Impfung? Man wisse inzwischen, dass „etwa drei Monate nach der Booster-Impfung der Antikörperschutz wieder abnimmt“… „Aber Geboosterte sind weiterhin sehr gut vor einem schweren Verlauf geschützt“, sagte der Virologe Streeck.

Wenn es bald einen speziell angepassten Impfstoff gegen die Omikron-Variante gibt, dürfte dieser deutlich effektiver als eine Auffrischung mit dem bisherigen Impfstoff sein. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte angekündigt, dass im Laufe des Jahres 2022 sehr wahrscheinlich eine vierte Impfung mit einem speziell auf die Omikron-Variante abgestimmten Impfstoff notwendig sei.


Vorbeugende BOOSTER-Impfungen… sind sie die Zukunft?

RÜCKBLICK AUF DEN SOMMER 2021:
DELTA-Variante: 19.08.2021: Jeder zehnte Corona-Patient in deutschen Kliniken ist derzeit – trotz vorhandener Impfung mit der Delta-Variante erkrankt:

„Extrem wichtig ist es deshalb, dass jetzt insbesondere den Patienten, die ein gedämpftes Immunsystem haben, eine dritte Impfdosis als Booster angeboten wird“ …

„Aktuell haben wir in Nordrhein-Westfalen nur zwölf bis 13 Prozent der vielen schwer erkrankten COVID-Patienten in den Kliniken mit Impfschutz“, sagte der Kölner Intensivmediziner Christian Karagiannidis von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Diese Quote dürfte auch der bundesweiten Quote entsprechen. (Quelle: © afp/aerzteblatt.de)

  • Das, was sich im Sommer 2021 entwickelte und durch DELTA aufbaute zu einer vierten Welle, ist vor allen Dingen durch die Tatsache begründet, dass wir noch nicht genügend Menschen geimpft haben, wie notwendig wäre, um diese Welle flacher zu halten.
  • Das Virus kann munter zirkulieren unter den vielen immer noch Ungeimpften. Dazu gehörten leider auch die jüngeren Altersgruppen, also Kinder bis 12 Jahre, die bisher noch gar nicht geimpft werden konnten, oder die Jugendlichen, für die jetzt erst die Impfempfehlung von der STIKO herausgegeben worden ist.
  • Da hat man gerade erst schnell nachgesteuert. Auch sollen ab Jahresende 2021 – im neuen Jahr für die Jüngsten und für alle größeren Kinder nach wie vor – genügend Impfangebote da sein.
  • (Quelle: Epidemiologe Prof. Dr. TIMO ULRICHS ist Professor für Medizin, Mikrobiologie und Katastrophenhilfe an der Akkon-Hochschule in Berlin) .

Wie lange noch? Prognose?

  • Der Freiburger Virologie-Professor Dr. Hartmut Hengel meinte zum Jahresanfang 2021 noch in einem Interview der Rheinischen Post:
  • „Ich glaube, dass die aktuelle Pandemie insgesamt noch etwa drei Jahre andauern wird… bis wir sie mit allen Nachwirkungen überwunden haben“ . Also bis Ende 2024…vermutlich?
  • Auf die Frage, ob die Impfung denn stärker sei, als die natürliche Immunität nach einem überstandenen schweren Covid-19 Verlauf – sagte er: „Eine Impfung erziele deutlich höhere Antikörper-Konzentrationen und diese seien durch die Impfung auch nachhaltiger und stabiler“.
  • Das Virus mutiert ständig und immer neuere Mutanten treten weltweit auf… Was bedeutet das für die Impfung?
  • Das mit den neuen Mutanten auf dem „Spike-Protein“ stimme, aber es gibt auch noch andere problematische Veränderungen...mittelfristig brauchen wir aber auf jeden Fall eine „Aktualisierung“ des derzeitigen mRNA-Impfstoffes, wahrscheinlich ein „Mutanten“-Cocktail… welcher wohl im neuen Jahr 2022 zur Verfügung stehen wird“ .
  • Alles ist im FlussAnm.: Die Formel *panta rhei (πάντα ῥεῖ ‚alles fließt‘ = altgriechisch) ist ein auf HERAKLIT – den griechischen Philosophen – zurückgeführter Aphorismus.
  • Fazit: Da wir mit der Situation aktuell leben müssen, brauchen wir Geduld… Abwarten…
  • Contenance“ sagen die Franzosen… bedeutet „Haltung“, „Fassung“ oder „Gemütsruhe“ sowie die Gelassenheit und Besonnenheit… (Wikipedia)

Unterschiede: GRIPPE/COVID-19

Medizinisch betrachtet sind „weder Grippe noch Covid-19“ harmlos. Beide Krankheiten können tödlich enden, beide Krankheit können teils schwere Langzeitfolgen haben. Um vollständig zu beschreiben, wie gefährlich das Corona-Virus tatsächlich ist, fehlen noch Daten. Aber schon jetzt zeigt sich: Selbst, wenn Betroffene nicht an Covid-19 versterben, zwingen die „Spätfolgen“ sie oftmals zu einem Leben mit teilweise schweren – physischen (und auch psychischen) Einschränkungen und das auch in wohlhabenden Ländern.

Das Coronavirus ist aber nun einmal wesentlich ansteckender als das Grippevirus, erklärt der Neuroimmunologe Prof. Dr. Martin Korte vom Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung – Abteilung für Zelluläre Neurobiologie – (Braunschweig): „Bei einer Grippe geht man davon aus, dass ein Infizierter etwa 1,3 andere Personen infiziert, während beim Sars-CoV-2-Virus ist der Faktor etwa 2,2, was sich eben gerade bei einem exponentiellen Verlauf sehr negativ auswirkt.“  (Quelle – Br.de: #Faktenfuchs-Team)

Nochmals ein Tipp zur Differenzierung:

HAUPT-DIFFERENZIERUNG – zur „normalen“ Grippe: Es gibt einen langsamen (schleichenden) Beginn der COVID-19-Erkrankung im Gegensatz zur total PLÖTZLICH beginnenden Grippe d.h. einer „echten“ INFLUENZA.


Wie schon erwähnt:

So hieß es zu Anfang: Diese Viren lieben die Kälte: Dies wurde bereits revidiert:
Wissenschaftler machen in „The Lancet“ jetzt erneut darauf aufmerksam, dass Klima- und Wetterbedingungen bei der Verbreitung des Coronavirus zwar wohl ein Rolle aber eher doch nur eine untergeordnete Rolle spielen. Doch VIREN brauchen vor allem Feuchtigkeit! Denn SARS-CoV-2 fühlt sich offenbar in feucht-heißen, aber auch in allen anderen klimatischen Zonen sehr wohl und nicht nur in gemäßigten Breiten. Das zeigten zuerst die Ausbrüche in feucht-heiß-tropischen Gebieten in Asien und im „Corona-Hotspot“ Brasilien, wo sich das Virus rasant ausbreitete. In diesen besonders stark betroffenen Städten wie z.B. Manaus und Rio de Janeiro herrscht ebenfalls tropisch-heißes Klima.…und feuchte Luft…das ist dem Virus sehr wichtig – überlebenswichtig…

Richtig soll es also heißen: Diese Viren lieben die „Feuchtigkeit“ – da sie diese zum Überleben brauchen…sonst vertrocknet die Viren-Hülle sehr schnell, dann sterben die Viren sofort ab (in einem Aerosol – welches Viren gut weiter wabernd transportieren kann, dauert es etwas länger)… dazu folgt später auch in den anderen Blog-Artikeln Ausführlicheres…).

Die direkte Infektion bezeichnet eine Übertragung durch Aerosolpartikel, die z. B. beim Atmen, Sprechen, Husten, Niesen entstehen und in großer Anzahl über kurze Distanz (geringer als 1,5 m) direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden: Die direkte Infektion ist aufgrund der hohen Virenlast bereits möglich, wenn Menschen wenige Minuten miteinander über geringe Abstände interagieren (Unterhaltung) oder beisammen sind (benachbarte Arbeitsplätze
in Büros oder Schulen und in öffentlichen Verkehrsmitteln usw.).

  • Die indirekte Infektion: Da die Aerosolpartikel mit der Luftbewegung (in unsichtbaren „Aerosolwolken“) große Strecken zurücklegen und die infektiösen Partikel über mehrere Stunden tatsächlich noch in der Luft nachweisbar sind, können Menschen sich auch infizieren, wenn die „infektiöse“ Person nicht mehr im Raum ist.
  • Innerhalb geschlossener Räume kann es sowohl zu direkten als auch zu indirekten Infektionen kommen. Daher sind in Innenräumen umfassende Schutzvorkehrungen erforderlich, um die Menschen vor Infektionen zu schützen:
  • Die indirekte Infektionsgefahr kann in Innenräumen minimiert werden, indem sich Personen dort nur kurz aufhalten, die Konzentration infektiöser Aerosole durch starken Luftwechsel möglichst gering gehalten wird oder durch das Tragen partikelfilternder Masken (FFP2).

DIGITALER IMPFPASS – wie es funktioniert:

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-impfpass-impfausweis-eu-100.html

In welchen Ländern gilt der Impfpass? Seit dem 1. Juli 2021 müssen innerhalb der EU die Impfzertifikate überall anerkannt werden – entweder digital oder in Papierform mitsamt QR-Code…


ZU GUTER LETZT…

Es gibt keine absolut sichere Corona-Therapie… sie ist momentan nur rein „symptomatisch“ , bei schwereren Erkrankungen in den Krankenhäusern derzeit nur auf Isolierstationen möglich – wenn man nicht zu spät kommt.


ALLES im Leben geht vorüber und das gilt auch für diese schwierigen Zeiten. „Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter“. Zitat: Ludwig Thoma, dt. Schriftsteller, (1867–1921)


Nachtrag:

Was bedeutet eigentlich „Herden-Immunität“?

Von Herdenimmunität, auch Herdenschutz oder Gemeinschaftsschutz, spricht man, wenn eine Gruppe von Lebewesen davor geschützt ist, dass aus der Infektion von wenigen die Ansteckung von vielen weiteren resultiert. Sie wird erzielt, wenn so viele in der Gruppe durch Impfung (oder frühere Erkrankung) immun gegen die Krankheit geworden sind, dass jede Infektionskette schnell wieder abbricht. So kann sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten und auch Nicht-Geimpfte sind geschützt. (Quelle: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/impfen/herdenimmunitaet)

Wichtig hier: Alle Aussagen sind immer prozentual…
Eine 100% Immunität wird nie erreicht werden… weil es immer sog. Ausreißer gibt…

  • Der Begriff Herdenimmunität bedeutet auch Gemeinschaftsschutz für ALLE.
  • Bei einem Infektionsgeschehen wird also zwischen „individuellem Schutz“ und „Gemeinschaftsschutz“ unterschieden letzteres wird auch „Herdenimmunität“ genannt. Bei „individuellem Schutz“ vor einer Infektion schützt man sich selbst, indem man sich selbst nicht mehr ansteckt oder nur sehr mild erkrankt.
  • Die Herdenimmunität schützt auch die Menschen im näheren Umfeld, so erklärt das zum Beispiel der „Verband Forschender Arzneimittelhersteller“ (VfA) auf seiner Homepage: „Sie wird erzielt, wenn so viele in der Gruppe durch Impfung (oder frühere Erkrankung) immun gegen die Krankheit geworden sind, dass jede Infektionskette schnell wieder abbricht. So kann sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten und auch Nicht-Geimpfte sind somit weitgehend geschützt.“

Immune Personen können sich also – in der Regel – nicht mehr selbst anstecken und so das Virus auch nicht weitergeben.  (Quelle: BR: #Faktenfuchs: Herdenimmunität ist kaum zu erreichen | BR24)



Es gibt Impfstoffe für alle

Der Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Kinderarzt PD Dr. Florian Hoffmann (*1978) rechnet ab Ende 2021/Anfang 2022 fest auch mit Impfstoffen für Kleinkinder.

„Wir gehen fest davon aus, dass es ab dem kommenden Jahr 2022 Impfstoffe für alle Altersklassen geben wird, sogar zugelassen bis hin zu Neugeborenen“, sagte der Florian Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Aktuell liefen verschiedene Studien von Biontech und Moderna, zum Teil sogar mit Säuglingen. Einen Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren erwarte er also schon bereits Ende dieses Jahres 2021, so Hoffmann. Diese Kinder-Gruppe werde voraussichtlich eine deutlich reduzierte Impfstoffdosis bekommen.


ZUM SCHLUSS NOCH DAS LETZTE:

WAS PASSIERT IM KÖRPER NACH EINER INFEKTION?
COVID-19:

Virus erreicht schon nach wenigen Tagen Herz und Gehirn

30.12.2021: Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann bekanntlich unterschiedliche Folgen haben. Viele jüngere Menschen erkranken so milde, dass sie die Infektion gar nicht bemerken. Andere sterben innerhalb weniger Tage und Wochen an einem Multiorganversagen.
Eine weitere Gruppe klagt Wochen oder Monate nach der Infektion über anhaltende Symptome, die als PASC („post-acute sequelae of COVID-19“) oder auch Long COVID bezeichnet werden und diagnostisch nur schwer zu fassen sind.

Eine anhaltende Replikation des Virus wurde bisher nur vermutet…
Das hat sich nun durch Befunde von Pathologen geklärt bzw. bestätigt:

Ein Team um Daniel Chertow (MD/MPH) vom Clinical Center der US-National Institutes of Health in Bethesda/Maryland konnte bei 44 Patienten, die an oder mit COVID-19 gestorben waren, Autopsien zu einem Zeitpunkt durchführen, an dem die Virus-RNA sich noch nicht zersetzt hatte. Bei allen 44 Verstorbenen wurden Gene von SARS-CoV-2 nachgewiesen, und zwar nicht nur in den Lungen, sondern an 79 bis 85 verschiedenen Orten des Körpers.

  • Die Zahl der Genkopien pro Nanogramm war zwar in den Atmungsorganen (9.210) am höchsten, aber auch Herz-Kreislauf-Organe (38,75), Lymphknoten (30,01), Magen-Darm-Trakt (24,68), Nieren und Hormondrüsen (12,76), Fortpflanzungsorgane (0,36), Muskel-, Fett- und Hautgewebe einschließlich peripherer Nerven (27,50), Augen (57,40) und nicht zuletzt das Gehirn (32,93) waren- infiziert.
  • Bei einigen Patienten wurden sogar mehrere Varianten von SARS-CoV-2 gefunden, die sich durch einzelne Mutationen unterschieden, was ein indirekter Hinweis darauf ist, dass sich die Viren (mit Fehlern) im menschlichen Körper selbst repliziert hatten.

Bei Patienten wurden entzündliche Infiltrate in den Herzmuskelzellen gefunden, bei einem von ihnen lag – laut Chertow – eine signifikante Myokarditis vor. Im Gehirn wurden die Virusgene in Nervenzellen, Gliagewebe und in den Ependymzellen der Ventrikel gefunden. Die genetischen Virusnachweise stehen im Gegensatz zu den histologischen Befunden. Diese waren – auch bei den Patienten, die an COVID-19 gestorben waren – weitgehend auf die Lungen beschränkt.

Die Viruskonzentration ging im Verlauf der Infektion zurück. Die Gene wurden jedoch auch bei asymptomatischen Patienten gefunden sowie noch bei Personen, deren Infektion bis zu 6 Monaten zurücklag.
(Quelle: © rme/aerzteblatt.de – 30.12.2021)


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1. Einleitung

2. Unterschiedlicher Erkrankungsverlauf (diese Seite)

3. Fake News

4. Impfstoffe

4.1 Impfstoffe/Wissen

4.2 Impfstoffe/Herstellung

4.3 Impfstoffe/Mutanten-Varianten

4.4 Impfstoffe/Zukunft

5. Gegenmittelsuche

6. News-Updates

7. Aussichten