Oktober 2020
DIE ZWEITE WELLE GEWINNT DYNAMISCH AN DRAMATIK

Europas zweite Welle von Coronavirus-Infektionen hat lange – vor Beginn der Grippesaison – schon begonnen. Die Intensivstationen füllen sich wieder und die Bars werden geschlossen. Laut Behörden ist es ein weit verbreiteter Fall von „COVID-Müdigkeit“ in der Bevölkerung, die die Sache noch schlimmer macht.

Rekordverdächtige tägliche Infektionen in mehreren europäischen Ländern und starke Rückschläge im stark betroffenen Westen haben deutlich gemacht, dass Europa die COVID-19-Kurve nach den Frühlingsblockaden nie wirklich wie erhofft zerschlagen hat. Auf der Hut sein…ist die ureigene Devise.

RISIKO:
US-amerikanische Wissenschaftler um Professor Dr. Andrew T. Levin vom Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, haben im Rahmen einer Metaanalyse systematisch das altersabhängige Risiko bestimmt, an der Infektion mit SARS-CoV-2 zu versterben. Letztendlich flossen altersabhängige *IFR von 31 verschiedenen weltweiten Lokalisationen in die Analyse ein.
*(Fall-Verstorbenen-Anteil (engl. infection fatality rate, *IFR)

Schon ab dem 55. Lebensjahr bestehe ein deutlich erhöhtes Risiko: Dabei bestätigte sich, dass das Alter ganz entscheidend für die Gefährlichkeit der Erkrankung ist. Bei Kindern und jungen Erwachsenen ist das Risiko, an Covid-19 zu versterben, so gut wie Null, im mittleren Alter von 55 Jahren liegt es schon bei 0,4 %, mit 65 bei 1,3 %, mit 75 bei 4,5 % und mit 85 bei 15 %.


Wie unterscheide ich, was ich habe?

Es folgt hier nochmals die einfache Unterscheidung der Symptomatik von Covid-19 (Corona) und Influenza (Grippe):

Respiratorische Erkrankung durch das neuartige SARS-CoV-2 (=Virus) und die COVID-19 (=Erkrankung) variieren häufig sehr variabel zwischen völliger Symptomfreiheit, leichten Erkältungssymptomen oder aber einem sehr schweren, grippeähnlichen Krankheitsbild.


WEGWEISER…es gilt derzeit als sicher:

  • dass nasale Symptome wie Fließschnupfen eher für eine Erkältung sprechen.
  • dass Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns ein Anzeichen für eine COVID-19-Erkrankung sind.
  • Influenza (Grippe) tritt plötzlich auf!
  • Covid-19 lässt sich Zeit…

Husten, Fieber, Klinik – die Tage 5 bis 7 sind kritisch!

Als kritische Phase einer COVID-19 Erkrankung nennt Dr. Beeh den Zeitraum von 5-7 Tagen nach Symptombeginn:
In diesem Zeitraum zeigt sich laut aktueller Studienlage, ob mit einem schweren Verlauf mit Pneumonien, Hospitalisierung bis hin zum akuten Atemversagen zu rechnen ist oder nicht.

Daher ist in dieser Zeitspanne besondere Vorsicht geboten, wenn Patienten Alarmzeichen wie z. B. hohes Fieber, Atemnot, Brustschmerzen oder blutigen Auswurf aufweisen. Hier sollten Patienten schnell ärztliche Hilfe aufsuchen.

Wichtig ist laut Dr. Beeh in dieser Saison eine hohe Impfquote bei der Grippeschutzimpfung – nicht nur bei der Risikogruppe. Auch die Pneumokokken-Impfung ist für Risikogruppen indiziert.

Seiner Meinung nach ist „das letzte, was wir diese Saison brauchen, eine Grippewelle zusammen mit COVID-19.“

(Oktober 2020 – Quelle: Priv.-Doz. Dr. med. habil. Kai-Michael Beeh, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie. Ärztlicher Leiter und Gesellschafter, insaf Institut für Atemwegsforschung GmbH, Wiesbaden)


Es gibt seit März 2020 überall in den Medien derzeit keine anderen Themen mehr als Corona. Verständlich, weil es uns alle jeden Tag betrifft, unser normales Leben völlig auf den Kopf stellt und man sich Sorgen um die Zukunft und um seine Angehörigen macht.

Aber Angst ist selten ein guter Ratgeber. Ängste werden durch die sozialen Medien maximal befeuert. Angst zu haben bedeutet eigentlich für uns Menschen : „Achtung, hier kann es gefährlich werden.“ So verhält es sich ja auch mit dieser neuen Krankheit, über die ich hier in meinem Blog ausführlich berichten möchte.

Die medizinischen „Begrifflichkeiten“ sind manchen oft fremd. Wenn man aber weiß, was dies alles bedeutet, mit welchem „Gegner“ man es überhaupt zu tun hat, kann man sich auch entsprechend besser schützen: Den Ernst der Lage zu erkennen, ist für uns alle wichtig. Hier in diesem Blog-Artikel wird diesbezüglich vor allem über die „wissenschaftliche“ neueste Datenlage (häufig aktualisiert) ausführlich berichtet.
Im nächsten Kapitel (3) wird auch den unsäglichen Fake-News der sog. Verschwörungstheoretiker auf den Grund gegangen.

„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.“ – ZITAT: Albert Einstein (1879-1955) war ein berühmter deutscher Physiker. Er gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit.


NEUES TEST-VERFAHREN

26.08.2020 – NEWS:
Covid-19: Pharmact entwickelt derzeit einen einfachen Mundspültest für zu Hause:
Geplante Markteinführung sei im November 2020:
Durch die unkomplizierte Handhabung kann jeder diesen kostengünstigen Gurgeltest selbst durchführen: „Diese einfach anzuwendende Mundspülung zeigt potenziell Infizierten innerhalb weniger Minuten an, ob sie sich mit SARS-COV-2 angesteckt haben oder nicht“, erklärt Dr. med. Gunther Burgard, medizinischer Direktor der Pharmact, und betont: „Damit sind wir in der Lage, Infektionsketten noch schneller, zuverlässiger und einfacher zu unterbrechen und die Dynamik des Virus effektiv einzudämmen.“ Weitere Vorteile: Durch die unkomplizierte Handhabung kann jeder den kostengünstigen Gurgeltest selbst durchführen. Aufwendige Labortechnik, geschultes Personal oder strenge Schutzmaßnahmen entfallen.https://pharmact.de/

Das Einzelset werde für unter zehn Euro erhältlich sein sowohl im Pharmact-Shop (zur Zeit: Professional Use only) als auch im freien Handel – (wahrscheinlich erfolgt hier erst im November 20 die Zulassung für die „Heimbenutzung“). Ein „Heimtest – Antrag“ an die Bundesregierung sei gestellt.
Das renommierte Berliner Unternehmen PharmACT AG hat sich auf medizinische Schnelltests spezialisiert. Im Jahr 2014 wurde in Berlin das Entwicklungsunternehmen Pharmact AG gegründet, welches bisher weltweit fungiert.

HINWEIS: Negative Ergebnisse schließen übrigens eine Infektion mit SARS-CoV-2 nicht aus, insbesondere bei Personen, die erst kürzlich mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Folgeuntersuchungen mit einer anerkannten Referenzmethode (z.B. RT PCR) sollten in Betracht gezogen werden, um eine Infektion bei diesen Personen auszuschließen. Positive Ergebnisse können auf eine frühere oder gegenwärtige Infektion mit Nicht-SARS-CoV-2-Coronavirusstämmen, wie z.B. Coronavirus HKU1, NL63, OC43 oder 229E, zurückzuführen sein. Ergebnisse von Antikörpertests sollten nicht als alleinige Grundlage für die Diagnose oder den Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion oder zur Information über den Infektionsstatus verwendet werden. https://pharmact.de/


Ob das auch alles so funktioniert? Abwarten…
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser…

Man soll sich nur auf das verlassen, was man nachgeprüft hat. 


VIEL VERTRAUEN UND HOFFNUNG WIRD NUN IN DIE ZUKÜNFTIGE FORSCHUNG UND IMPFSTOFF-ENTWICKLUNG GESETZT

„Wir haben bereits jetzt schon die Werkzeuge in der Hand, um diese unerträgliche Situation zu beenden.“ Zitat vom Mai 2020: Genforscher – Prof. Dr. Hans Lehrach (* 25. November 1946 in Wien). Er ist ein österreichischer Genetiker und emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin.

Der Mensch reagiert nicht immer „rational“ und insbesonders reagiert er manchmal völlig unterschiedlich auf Gewohntes und auf Ungewohntes: Die normale Grippe ist seit URZEITEN uns allen bekannt und auch sehr hohe Todesraten führten in der Regel bisher zu keiner Panik.

Es ist schon richtig und wichtig in diesen für unser aller Leben riskanten Infektions-Zeiten „wachsam“ zu sein:
Menschenansammlungen erst einmal bewusst zu meiden, die persönliche Hygiene besonders wichtig zu nehmen…so kann man sich selbst und andere derzeit doch ein wenig schützen…nicht nur vor Corona, sondern auch vor allen anderen Virus- oder bakteriellen Erkrankungen…Bei den nun ab Juni 2020 durchgeführten „Lockerungen“ hat sich dies ja schon im August – wir wir alle wissen – wieder geändert und wird vielleicht für uns alle erneut gefährlich werden.

DAS VIRUS:

„Manche Viren sind über 3,5 Milliarden Jahre alt“ sagt die Virologin Karin Mölling (*1943). Sie war unter anderem Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich und Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin.

„Die Viren sind winzige „Bruchstücke“ von „Intelligenz, Lebenspartikelchen,Teilstücke“…

Viren verfügen über die Fähigkeit, sich in Zellen selbst zu replizieren. Eine Infektion kann deshalb schon mit einer sehr, sehr „kleinen“ Zahl von Viruspartikeln starten.

Insofern ist die „Paracelsische Logik“, wonach „die Dosis das Gift macht“, allerdings bei Viren nur sehr eingeschränkt anwendbar. Die „genaue“ Zahl der für die Infektion erforderlichen „Virus-Partikel“ ist für Covid-19 – wie so Vieles – einfach uns noch „völlig unbekannt“.

„Mit den Erfolgen der modernen Medizin kann der Mensch nur Schlachten gewinnen – der Krieg aber geht weiter“ . Zitat: Joshua Lederberg (1925-2008) war ein bekannter amerikanischer Molekularbiologe und Genetiker.


„Die Wut des Virus zeigt die Torheit des Krieges. Deshalb fordere ich heute einen sofortigen globalen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt. Es ist Zeit, Konflikte zu beenden und uns gemeinsam auf den Kampf um unser Leben zu konzentrieren“. „Zitat“ von António Guterres (Generalsekretär der Vereinten Nationen).


Kurzer Rückblick: Wie alles begann…

Februar 2020 – Die „NEUE INFEKTION“ mit dem zunächst sogenannten „Wuhan-Corona-VIRUS“ :

DAS BETA-CORONA-VIRUS:

1.) „SARS-CoV-2“ (Sars-Corona-Virus-2 ). Es wurde zunächst der bisher hierfür benutzte umständliche Name: „Neuartiges Coronavirus“ (oder auch vorher „2019-nCoV“) offiziell von „WHO-Präsident“: Tedros Adhanom Ghebreyesus „umbenannt“: Mit dieser neuen Bezeichnung ist das „Virus“ gemeint, das Symptome verursachen „kann“, aber nicht muss.

Das Wort „Corona“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „Kranz“ oder „Krone“. Dass nun die Sars-Variationen diesen Namen tragen, ist kein Zufall. „Unterm Elektronenmikroskop lässt sich rund um die Coronaviren tatsächlich ein feiner, bunter Kranz erkennen. Ein Kranz mit großer Wirkung“, erklärte Stefan Pöhlmann, Leiter der Abteilung Infektionsbiologie am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen.

Das neuartige Coronavirus „Sars-CoV-2“ – welches genetisch mit dem Sars-Virus verwandt ist – ist deutlich ansteckender und tödlicher als z.B. das Influenzavirus.

DIE KRANKHEIT:

2.) „COVID -19“ (Corona-Virus-Disease 2019). Dies ist der Name für die manifestierte schwere „Lungen – Erkrankung“ mit diesem gefährlichen Virus, die Ende des Jahres 2019 begann. Erkrankte Covid-19-Patienten sind dementsprechend die Menschen, die das „Sars-CoV-2“ in sich tragen und vor allem „Symptome“ zeigen: Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es nach bisherigen Auswertungen bei Covid -19 wesentlich häufiger als bei der Influenza (Grippe)!


ANSTECKUNGS-UNTERSCHIEDE BEI KINDERN ZUR “ INFLUENZA“:

Während Kinder oft leicht die echte Grippe (Influenza) bekommen und meist daran auch schwer erkranken, zeigen sie bei der Virus-Erkrankung „Covid-19“ nur selten deutliche Symptome. Laut einer ersten Analyse stecken sich Kinder zwar genauso häufig mit dem Virus an wie Erwachsene (welche die Kinder natürlich ebenso genauso anstecken könnten), Kinder bleiben aber meistens gesund und sind aber trotzdem „Überträger“: Dies ist das Tückische an dieser Virus-Übertragung. Dazu später mehr…


SARS-CoV-2 ist deutlich stabiler und kann auf feuchten Oberflächen bei Temperaturen von 21-23°C bis zu 72 Stunden überleben.

Was ist das eigentlich für ein Virus?

Es ist ein etwa 60-160 nanometer großes ETWAS mit einer Virushülle: Viren bestehen aus einem oder mehreren Molekülen: Die Moleküle enthalten das Erbgut – also die DNA oder RNA – mit den Informationen zu ihrer Vermehrung. Ein Virus besitzt eine Virushülle in die mehrere verschiedenartige Membranproteine eingelagert sind, aus Nukleinsäuren etc. bestehend. Ein Virus ist ein infektiöser, intrazellulärer Parasit. (Wikipedia).
Für ihre Vermehrung sind Viren allerdings immer auf eine Wirtszelle angewiesen, deren Enzymausstattung sie benutzen.

Zu beachten: Viren sind „Bruchstücke“ und „keine“ richtigen Lebewesen, denn sie besitzen „keinen“ eigenen Stoffwechsel, sie können sich nicht selbstständig vermehren. Sie werden von einigen Wissenschaftlern als „dem Leben nahe“ bezeichnen.
Ein Virus ist eigentlich eine sehr komplexe „chemische Verbindung“…die Virusforschung ist noch nicht sehr alt…das erste „Riesen-Virus“ ist erst 1975 beschrieben worden…Seine DNA-Sequenz ist größer als die kleiner Bakterien.
Viren spielten (und spielen) eine entscheidende Rolle in der Evolution des Lebens…ein spannendes Thema.

Virus-Größe: Es ist rund 2.000 – mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes und somit für uns Menschen völlig unsichtbar ( . )

DER KATASTROPHEN-FALL:

Bereits am 20.03.2020 hatte wegen der Coronavirus-Krise (250.00 Erkrankungen/ 10.000 Tote) auch z.B. Portugal als ERSTER den Ausnahmezustand verhängt. Durch den Ausnahmezustand kann die Regierung die Rechte von Bürgern, der Presse, von Unternehmen und von Organisationen deutlich einschränken. „Staatsoberhaupt“ de Sousa verabschiedete damals das entsprechende Dekret. „De Sousa“ sprach im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von einer „Herkulesaufgabe“ und einem – Zitat – „echten Krieg“.


DIE EINTRITTSPFORTE:

Das Virus trete vor allem auch oft – wie bereits erwähnt – zuerst über die weitverzweigten „Nasenhöhlen“ in den Körper und sei dort schon hoch infektiös entwickelt, bevor es sich weiter in den „Zellen“ unseres Körpers, z.B. im Rachen. vermehrt und später in die Lunge wandert, die es zerstört.
US-amerikanische Studien und neuere Studien in Aachen bewiesen dies (Uni-Forscherteam in Aachen um HNO Prof. Martin Westhofen und Experten.)

Sie wollen zudem beweisen, dass ein Cortisonpräparat (Ciclesonid = z.B. Handelsname: MOMETHASON oder ALVESCO derzeit als inhalative Asthma-Sprays erhältlich) die Virus–Vervielfältigung als „Nasenspray“ hemmt, eine japanische Studie habe hier erste Hinweise gefunden….Weltweit sind Forscher auf der fieberhaften Suche nach neuen, wirksamen Therapiekonzepten…

Die „Nase“ wirke immer also sozusagen als „Ventilator“ für sämtliche Keime in alle Richtungen…wichtig zu wissen für die Mund-NASE-Schutz-Maske (die man richtig (!) tragen muss!). Wer MNS nur über den Mund zieht, lässt einen fatalen“ Zugangsweg für Viren offen…die Nase…


Wie wird das Virus übertragen?

Die Übertragung des „SARS-CORONA-VIRUS“ (SARS-CoV-2) erfolgt (bei uns) – wie gesagt – meist vor allem von Mensch-zu-Mensch und zwar über Nase, den Rachen und die Lunge: Das Erbgut des Virus wird in den „Lungenrezeptor“ eingeschleust und die „Lungenzelle“ wird vom Virus komplett in Windeseile total „umprogrammiert“.

Das Coronavirus, so schien es bislang, ist viel leichter übertragbar als das „Grippevirus“: Die Ansteckungsrate von Covid-19 ist nach der bisherigen Datenlage jedenfalls wesentlich höher als bei der Influenza.

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass die Mischung aus Tröpfchen und Aerosolen, die beim Sprechen und Husten entsteht, bis zu 8 Meter weit fliegen kann….dazu später mehr…

Die Erreger werden wohl sowohl per Kontakt- oder auch Tröpfchen-Infektion oder aber auch über Luft-Aerosole weitergegeben.


Da „andere“ Coronaviren sich auch durch feuchte „Schmierinfektion“ verbreiten, kann auch dieser Übertragungsweg z.B. über feuchte „Gegenstände“ (Metall-Glas-Plastik) nicht ausgeschlossen werden, ist aber noch derzeit nicht gesichert.

So könnten die Viren aber auch bereits während der Inkubationszeit, d.h. „vor“ Ausbruch der Symptome, sehr leicht vom bereits infizierten Empfänger an andere Menschen weitergegeben werden. (Quelle: doc-check-flexikon).

„Because the incubation period of „covid-19“ is generally longer than the latent period, it has been far more devastating than SARS.” (THE ECONOMIST)


Dauer der Infektiosität

Basierend auf realen Daten wurde geschätzt, dass eine relevante Infektiosität bereits schon „mindestens“ zwei Tage vor Symptombeginn vorhanden ist und die höchste Infektiosität am Tag VOR dem Symptombeginn liegt. (RKI)

Man ist hier also dann – ohne es zu wissen – zunächst erst einmal – vor dem „Ausbruch“ ein paar Tage nur „stummer Virus-Träger“ für die COVID-19.


TRÖPFCHEN-AEROSOLE?

COVID-19-Übertragung nur durch „Tröpfchen“ wird vermutet. Man weiß bereits: Einige Infektionskrankheiten – wie beispielsweise bekannt bei Masern oder auch die „Wind“pocken – können sich sehr leicht vor allem auch über „Aerosole“ (sog. Tröpfchen-Wolken) übertragen. Experten sprechen hier auch vom sogenannten aerogenen Ansteckungsweg – also über „die Luft“ weitergetragen. Zum Thema „Aerosole“ gibt es am Blog-Artikel-Ende noch ein REVIEW…

Wie bereits gesagt, das Virus braucht Feuchtigkeit, es ist also im trockenen Milieu vermutlich nicht lange überlebensfähig.

Mai 2020: Von der „PNAS“ = Wissenschaftliche US-Fachzeitschrift untersucht wurde die Menge und „Standzeit“ von durch normales „Reden“ emittierten sog. „small speech droplets“ OHNE MASKE: Im Ergebnis könnten solchermaßen erzeugte und in die Raumluft abgegebene Mikrotropfen in geschlossenen Räumen in der Luft schweben. Die Menge dieser „droplets“ könnte (!) ausreichen, um bei bspw. einem (noch) asymptomatischen Patienten eine Infektiosität auf diesem Weg anzunehmen.

Nach Experte Prof. Drosten sei ein Überleben des Virus in einem Aerosol nicht lange möglich, es vertrockne sehr schnell (es wird von 10 Min gesprochen) und sei damit nicht mehr infektiös.)

Außerdem würden für eine Ansteckung eine bestimmte Anzahl/Menge an Viren benötigt. Die von den Autoren beobachteten „small speech droplets“ bewegen sich in einem Größenbereich zwischen 12 und 21 µm („vor“ der Dehydratisierung), (µm=Mikrometer=Maßeinheit für Längen)
Als „Feinstaub“ werden kleinste Staubteilchen bezeichnet, die höchstens 10 µm groß sind…

Um in die Nanometerwelt abzutauchen, müsste man sich so klein schrumpfen, dass selbst ein kleines Sandkorn so groß wie ganz Deutschland wäre…ein Stecknadelkopf hat etwa einen Durchmesser von einer Million Nanometern.
1 Mikrometer ist so groß wie tausend Nanometer.



Dazu folgen später im Anschluss hier noch mehr wichtige Infos über die Problematik bei Aerosolen.

WISSENSCHAFT IM RÄDERWERK DER MEDZINISCHEN FORSCHUNG

„Allerdings gibt es Zweifel an der Übertragbarkeit dieses „Experiments“. Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es mit der Realität wenig übereinstimme: „Müsse ein Erkrankter husten oder niesen, fallen die Tröpfchen dann – im Vergleich zu einem Aerosol – oft zu Boden…da sie ja „schwerer“ seien als die feinen Aerosol-Schwebeteilchen aus einem Sprühnebel“ sagte Paul Hunter von der britischen Universität von East Anglia. Außerdem trockne das Coronavirus – wie gesagt – an der Luft rasch aus.“

Man gehe nun aber doch überwiegend davon aus, dass sich das Virus „nicht nur“ durch Niesen, Husten und feuchtes Sprechen – als Tröpfcheninfektion – verbreiten kann, sondern auch eben zusätzlich in Form des besagten „Aerosols“. Dabei handele es sich um diesen besonders feinen (evtl. virushaltigen) Nebel, der vor allem bei lautem Sprechen (und erst recht beim Singen) entstehe und länger in der Luft stehen bleibe.

Heftiges „Niesen“ sei also nicht allein als Übertragung relevant, sondern – wie gesagt – vor allen Dingen „Singen, lautes Sprechen, starkes Räuspern“ etc. Beim Singen wurde übrigens der Partikelausstoß sogar 50 mal höher gemessen als beim Sprechen. Diese „Aerosole“ stehen nun unverändert im Verdacht für die massiven Infektionsgeschehen z.B. bei Chorproben – wie bekannt – verantwortlich zu sein.

„Christian Drosten, Chef-Virologe an der Berliner Charité, erklärte im NDR-Podcast, dass solch ein Tropfen doch so klein sei „dass er ganz schnell durchtrocknet, so dass das Virus dann nicht mehr in einer Flüssigkeit ist und so zerstört wird“. Er hält es aber generell für möglich, dass „Luftbewegungen“ im Raum diese Aerosol „Wolken“ immer wandernd weitertransportieren, die schließlich von der einen oder anderen Person dann auch eingeatmet werden könnten.“

Ob sich das Corona-Virus also wirklich nur über winzige Tröpfchen oder auch über „Aerosole“ überträgt, ist jedoch nach wie vor noch immer nicht gesichert, da sich die bestehenden Daten immer noch oft widersprechen (siehe hierzu Näheres im Folgenden weiter unten im Text).

17. Juli 2020: Die Aerosol-Kontroverse: Experten bleiben sich hierzu bis heute uneins: Die Kontroverse um die aerogene Übertragung von SARS-CoV-2 wurde kürzlich durch zwei Publikationen wieder angefacht, die sich gegenseitig widersprechen…Während Harvard-Ärzte sich „gegen“ eine tragende Rolle von Aerosolen aussprechen, fordern derzeit über 300 Forscher die Gesundheitsbehörden dazu auf, diesen Aerosol- Übertragungsweg offiziell anzuerkennen…(Quelle: Coliquio)

Auch zum Thema Aerosole folgen später noch ausführlichere Informationen…

Daher geht es hier zunächst weiter mit den „typischen“ Krankheits-Symptomen bei Ausbruch:

SYMPTOME (siehe auch Tabelle oben)

Die Symptome der neuen Lungenkrankheit sind anfangs eher unspezifisch. Fieber, trockener Husten und Atemprobleme könnten auch bei einer Grippe auftreten…Manche Menschen haben aber auch nur eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen.

Die weitere „Entwicklung“ des extrem ansteckenden SARS-Corona-Virus im Krankheitsfall bringt es aber dann an den Tag:

Typisch für eine „Coronavirus-Infektion“ sind auch – laut der WHO – die folgenden Hauptsymptome: HOHES FIEBER, TROCKENER HUSTEN, KURZATMIGKEIT UND ATEMBESCHWERDEN, HALSSCHMERZEN, KOPF-UND GLIEDERSCHMERZEN, ERSCHÖPFUNG. Häufig feststellbare Symptome waren aber auch trockene Augen (21 %), verschwommenes Sehen (13 %) sowie ein Fremdkörpergefühl im Auge (12 %) oder auch der kurzzeitige Verlust des Geruchs-oder Geschmackssinns.

Häufiges Symptom ist meist auch heftige Atemnot, verbunden manchmal mit einem schweren Krankheitsbild wie Pneumonie oder ARDS (=Akutes Atemnotsyndrom).

Eine Coronavirusinfektion verursacht „keinen“ laufenden Schnupfen mit nasser Nase oder Husten mit Erkältung, sondern einen trockenen, hackenden Husten, der so sehr einfach zu unterscheiden ist.

SARS-CoV-2: Eine Viruslast* von der Nase zum Rachen findet sich gleich – also sofort – zu Beginn der Erkrankung.
(Anm.: Als Viruslast* bezeichnet man in der medizinischen Umgangssprache die Anzahl von Viruspartikelchen im Blut eines infizierten Patienten oder in kontaminiertem Material. Sie kann quantitativ Im Laborbestimmt werden und ist ein Maß für die „Krankheitsaktivität und die !Infektiosität„.)

Das Virus installiert sich (über die Nase) – wie erwähnt – „zuerst“ stabil im Rachen (Kehle), verursacht dann zuerst meist auch recht“ hohes“ FIEBER (über 38/39 Grad), eine heftige Hals-Entzündung und Trockenheitsgefühl – dieses Symptom kann zwischen 3 und 4 Tagen anhalten. Laut Robert Koch-Institut (RKI) leiden einige Personen auch an Durchfall und Übelkeit.

Allerdings kann COVID-19 – wie oben erwähnt – bei manchen Patienten sehr schnell auch einen wesentlich schwereren Verlauf nehmen, der – wie oben erwähnt – zu schweren Atemproblemen (ARDS=Akutes Atemnotsyndrom) bei Erwachsenen, zu Lungenentzündungen und auch zum Tod führen kann. Ein solcher Verlauf trete vor allem bei älteren Personen oder Personen mit bestehender Vorerkrankung auf. Auch „sog. „stumme“ Virusträger sind nicht selten.

SUPERSPREADER

WICHTIG: Manche Menschen, die mit „SARS-CoV-2“ infiziert sind, streuen auch schon „kurze Zeit nach der Erstinfektion“ große Mengen dieses Virustyps an die Umgebung aus – das sind die „Super-Spreader“ – auch schon bei „milden“ Symptomen. Doch offenbar sind diese Patienten auch nur wenige Tage infektiös. Das ist das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten deutschen Studie (RKI).

In einem Podcast (29.5.2020) sprach Virologe Christian Drosten über sogenannte „Superspreader“: „Das heißt, es gibt in der Corona-Pandemie einige wenige Infizierte, die sehr viele weitere Personen anstecken, während die meisten anderen Virusträger nur einen oder gar keinen anderen Menschen infizieren. „

Bei der damaligen „Sars-Pandemie“ 2002/2003 hätten bereits Superspreader eine entscheidende Rolle gespielt, weil der Erreger „direkt“ in die „Lunge“ eingeatmet und nicht erst die oberen Atemwege befallen habe. Das habe aber bedeutet, dass sich Menschen schon früh nach einer Infektion sehr schlecht gefühlt hätten und sofort ins Krankenhaus gegangen seien, erklärt Drosten. „Diese Personen hätten damals kaum jemanden angesteckt“
DIES IST HEUTE ANDERS. Es dauert wesentlich länger – wie erwähnt – bis die ersten Symptome sich zeigen…

Die Netto-Reproduktionszahl (Rt) gibt eine durchschnittliche Anzahl der Folgeinfektionen durch eine infizierte Person an. Tatsächlich aber übertragen manche Menschen sehr viele Infektionen (z.B. bei sog. „Superspreader-Events“) während andere Infizierte nur wenige oder sogar niemanden infizieren…wie oben erwähnt. Das alles ist somit derzeit noch weitgehend ungeklärt…

„Understanding how the novel coronavirus is different – is essential for identifying how society can best confront it.” (THE ECONOMIST)


„Wir müssen unsere Strategie ändern“ … Das „Cluster-Risiko“…

„Auch einem „Superspreader“ sehe man nicht an, dass er eine „Virenschleuder“ ist.
Deshalb müsse man bei einem positiven Test sofort dessen Umgebung anschauen. Man müsse hinsichtlich der „Kontakte“ dieser Person überprüfen, ob sie Teil eines Superspreading-Ereignisses sein könnten. Falls ja, dürfe man keine weiteren Tests abwarten, sondern müsse alle beteiligten Personen sofort als infiziert betrachten und isolieren“ so Drosten. „Wir müssen unsere Strategie ändern und wir müssen das vor allem auch in der Situation berücksichtigen, die jetzt auf uns zukommt, und zwar zwangsläufig auf uns zukommt, in der wir bei „einem“ entdeckten Fall immer ein „Cluster*-Risiko“ haben: „Nämlich das in Schulen und Kitas.“ …und allen anderen Gemeinschaftseinrichtungen…
(Anm.: Cluster* = räumliche Menge, Masse, Bündelung)


Die 20-Tage-Spreader (Infizierte)

Die „meisten“ SARS-CoV-2-Infizierte scheiden das Virus viel länger“ aus als bisher gedacht. So lautet ein Ergebnis einer koreanischen Studie (08.2020)

Nimmt man an, dass sich die Personen vor der Isolation angesteckt haben, deutet das daraufhin, dass die Inkubationszeit länger andauert als bislang angenommen. Das RKI geht – wie oben schon erwähnt – von einer Inkubationszeit von 5 bis 6 Tagen aus (Spannweite 1–14 Tage).

Die Ergebnisse zeigten bisher außerdem, dass sich die Virusmenge von asymptomatischen Infizierten und symptomatischen Personen nicht wesentlich unterschied: Die Infektion und Virusmenge wiesen hier die Forscher mithilfe von RT-PCR der Abstrichproben nach (=Direktnachweis). (Quelle: Doc Check Team – AnkeHhoerster)

Die Geißeln der Menschheit:
DIE VIREN BLEIBEN DER MENSCHHEIT ERHALTEN:
SIE „MUTIEREN“ STÄNDIG UND SIND IMMER UND ÜBERALL IRGENDWO UNTER UNS.


Nochmals zur Differenzierung:

HAUPT-DIFFERENZIERUNG zur „normalen“ Grippe: Es gibt einen langsamen (schleichenden) Beginn der COVID-19-Erkrankung im Gegensatz zur total PLÖTZLICH beginnenden Grippe d.h. einer „echten“ INFLUENZA.


So hieß es zu Anfang die ganze Zeit: Diese Viren lieben die Kälte: Dies wurde weitgehend widerlegt:
Wissenschaftler machen in „The Lance“ jetzt erneut darauf aufmerksam, dass Klima- und Wetterbedingungen bei der Verbreitung des Coronavirus wohl doch eher nur eine untergeordnete Rolle spielen. Denn SARS-CoV-2 fühlt sich offenbar in allen klimatischen Zonen sehr wohl und nicht nur in gemäßigten Breiten. Das zeigten zuerst die Ausbrüche in feucht-heiß-tropischen Gebieten in Asien und jetzt im „Corona-Hotspot“ Brasilien, wo sich das Virus derzeit rasant ausbreitet. In diesen besonders stark betroffenen Städten Manaus und Rio de Janeiro herrscht ebenfalls tropisch-heißes Klima.…und feuchte Luft…

Richtig soll es heißen: Diese Viren lieben „Feuchtigkeit“ – da sie diese zum Überleben brauchen…


Es gibt keine Therapie… sie ist momentan nur rein „symptomatisch“ , bei schwereren Erkrankungen in den Krankenhäusern derzeit nur auf Isolierstationen möglich.

ALLES im Leben geht vorüber und das gilt auch für diese schwierigen Zeiten. „Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter“. Zitat: Ludwig Thoma, dt. Schriftsteller, (1867–1921)

Hier geht’s zur nächsten Themen-Seite: Bitte weiterlesen >>


Oder direkt ein anderes Kapitel lesen (einfach auf den folgenden Link klicken):

1. Einleitung

2. Unterschiedlicher Erkrankungsverlauf (diese Seite)

3. Fake News

4. Impfstoffe

5. Gegenmittelsuche

6. News-Updates

7. Aussichten