GEDANKEN ÜBER DIE ZEIT…

Die Zeit? – Ach du liebe Zeit! Ja, wenn man irgendwann einmal Zeit hätte, sich einmal mit der Zeit gründlicher zu befassen... Ich nehme sie mir heute einfach mal und mache mir so meine Gedanken über unsere ZEIT – Uns gehören 24 Stunden Zeit. Jeden Tag. Das ganze Jahr. Unser ganzes Leben lang… „ALL WE HAVE IS NOW (Songtext: The flaming lips: As written by Wayne Coyne and Steven Drozd)
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Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick„. (Zen Weisheit)
Interpretation: Der Dalai Lama formulierte es so: Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen.

ES IST ZEIT
Genieße deine Zeit, denn
du lebst nur Heute.
Morgen kannst du Gestern nicht Nachholen und…
Später kommt Früher als du denkst.

Albert Einstein

Umfragen in vielen Medien belegen: Die Menschen heute wünschen sich immer „mehr freie Zeit“ und träumen von dem erfolgreichen und erfüllten Leben. Aber die herkömmlichen Tipps wie „Am Puls der Zeit“ sein, genaue Ziele definieren, unbedingt „Milesstones“ festlegen und „disziplinierter abarbeiten“ bringen bei uns – wie ich finde – gar nichts. Im Gegenteil.
„Ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben.“ (Kurt Tucholsky)


Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt“.
Dante Alighieri
(1265-1321)
Autor der „Göttlichen Komödie“, italienischer Dichter und Philosoph.
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Es ist die Arbeitsintensität in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegen und das „Burn-out-Syndrom“ bekannter geworden. Wie oft haben wir das unangenehme Gefühl, überhaupt keine Zeit mehr zu haben und viel zu viel zu arbeiten zu haben, niemandem mehr gerecht zu werden und nicht annähernd auch das auch nur zu schaffen, was wir eigentlich wirklich schaffen wollten. Und wir sind mal wieder todunglücklich in unserem Hamster-Rad, weil wir wieder nur 50% unserer to-dos abhaken konnten. Ich schließe mich da nicht aus…das war früher lange Zeit auch so bei mir: Während meines Medizin-Studiums mit zwei kleinen Kindern – trotz bester „Kinderfrau“ – und später auch in den vielen anstrengenden Berufsjahren hatte ich oft immer ein schlechtes Gewissen.

„Tempura mutantur, nos et mutamur in illis“
(das alte lateinische Sprichwort besagt: „Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen“). Dies ist ein altbekannter Hexameter*, der schon seit dem 16. Jahrhundert als Sprichwort belegt ist.

*Hexameter=klassische Versmaß der epischen Dichtung in der lateinischen und griechischen Sprache (Wikipedia)

Auf der anderen Seite merkte ich, dass es da auch Menschen gibt, die wirken, als hätte ihr Tag mehr als 40 Stunden. Sie schmeißen ihren Haushalt mit links, arbeiten all ihre „To-Dos“ in Windeseile ab. Sie übernehmen freiwillig auch noch Zusatzaufgaben im Job, stehen mehrmals die Woche zudem stets noch immer ehrenamtlich bereit. Wie machen die das?

Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel
Konfuzius
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Mein Mantra: Löse dich von dem, wie „man“ es macht – Du hast ein Ziel: finde DEINEN individuellen Weg, stehe selbstbewusst ein, für deinen neuen, eigenen Stil und verabschiede dich ab sofort vom belehrenden „So-macht-man-das!“, wie es in den Medien uns oft vorgegaukelt wird. Es wird einfach nicht wirklich funktionieren!

„Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser“. (Zitat: Sokrates, griechischer Philosoph – (469 v. Chr. – 399 v. Chr. )

Vermeide Leute, die dir gute Ratschläge geben und dir dann dabei auch noch schlechte Gefühle vermitteln, das ist reinste ZEITVERSCHWENDUNG! Das sind die sogenannten Energievampire…sie rauben dir deine ganze Kraft (siehe ausführlichere Infos darüber auch in meinem anderen Blog „AUSZEIT“).

„Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: Die Zeit“. ZITAT: Napoleon Bonaparte (1769-1821) aus korsischer Familie stammend, war er Kaiser Napoleon I., ein französischer General und revolutionärer Diktator.

Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.
Buddha
ALL YOU HAVE IS NOW
(Siddhartha Gautama (500 v. Chr.) lehrte als Buddha den „Dharma“ (sehr vereinfacht gesagt: „Das „höchste Glück“- das NIRWANA – die Stufen der Erleuchtung – mit Religion-Ethik-Moral) und wurde als solcher der Begründer des Buddhismus).
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„I did it my way…“so klingt noch ein altes, schönes Lied von Frank Sinatra aus den „Sechzigern“ nach. Habe niemals Angst etwas Neues auszuprobieren. Du bist DU…denke daran: die Arche wurde von blutigen Laien gebaut, die Titanic von „Professionellen“ 😉

„Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im „Heute“ von Neuem beginnen“.
Zitat: „Buddha“ (Name: Siddhartha Gautama)

„Eiliges“ und „Dringendes“ von wirklich Wichtigem zu unterscheiden,
ist eine große Bereicherung und nimmt dem Leben viel an Hektik.

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Meine Blogs, Social Media und alle meine anderen wichtigen to-dos pflegen…welche Dos und Don‘ts es auch immer hierbei zu beachten gilt: Wichtig ist immer nur die volle Konzentration auf eine einzige Sache und sich dabei einen absolut festen „Zeitrahmen“ setzen.

Mein eisernes Motto war schon früher (wie auch heute noch!) immer möglichst: „SOFORT“ d.h. das Wichtigste sofort erledigen, nichts verschieben. Alles andere, was unwichtig war, rückte dann nach hinten, um rechtzeitig auch dann wieder (auf der Memo-Liste) nach vorne zu wandern. Nicht wirklich Wichtiges auf jeden Fall erst einmal von sich fernhalten und auch einmal etwas ablehnen…so schwer das oft fällt…
DIE ZEIT LÄUFT UNS DAVON…
Ach herrjeh…wie oft passiert dies uns: Am Ende des Arbeitstages sind doch noch immer Aufgaben unerledigt. Die Konsequenz ist, dass du schon wieder länger arbeiten musst oder alternativ deine To-dos mit in den nächsten Tag nimmst. Hast du heute wieder nicht das geschafft, was du eigentlich wolltest?
Aber auch kleinste Störungen können uns oft ablenken: „Könntest du nicht noch eben dies …?“ oder „Sorry, es macht dir doch nix aus, schnell mal das …?“ Man denkt, dies ist nur eine vermeintlich kurze Arbeitsunterbrechung. Wenn wir aber alle diese winzigen „Kleinigkeiten“ summieren, dann läuft die Zeit für unsere eigenen Aufgaben aus dem Ruder.

Übrigens ist „Multitasking“ für mich ein absolutes Märchen. Niemand kann mit gleicher Intensität und Qualität immer auf mehrere Dinge gleichzeitig adäquat reagieren. Es ist wichtig für dich selbst einmal innezuhalten, um die aktuelle Stress-Situation mit Abstand souverän erneut zu überdenken. Was Zuviel ist, muss man auch manchmal abgeben, delegieren ist wichtig. Sonst ist das „Hamsterrad“ wieder da.

Überlege einmal: Was wir gerne tun, da hängen wir uns richtig rein, und vergessen oft völlig die Zeit…aber auch das kostet Zeit.
Auch hier einmal „Nein sagen“ kann und muss man lernen.

,,SOFORT“ war also schon immer mein Zauberwort, mein „Mantra“. Und vor allem auch der Satz: „ICH WILL DAS JETZT“ war also für mich auch so eine Art „Selbstsuggestion“, auch wenn ich keine Lust hatte…ES KLAPPT…probiere es aus, DU musst es nur wirklich selbst wollen.

Und eines Tages sagt die Stimme deines Herzens klar und deutlich »Jetzt!«, und nichts und niemand kann dich aufhalten.

ALL WE HAVE IS NOW!

Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man
zum Nachdenken keine Zeit mehr hat“.

(
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
Er war Mathematiker und Naturforscher im Zeitalter der Aufklärung. (Lichtenberg gilt als Begründer des deutschsprachigen Aphorismus. )
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„Meine Pünktlichkeit drückt aus, dass mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene“. Zitat: Helga Schäferling  (*1957) Aphoristikerin.

Organisiert Euch „mit eurer Zeit“. Ganz souverän: Was mache ich eigentlich heute zuallererst? Z.B. entscheide ich zunächst, was ist wirklich DRINGEND und WICHTIG, so muss ich einfach nur priorisieren…Auf dringende Dinge müssen wir sofort reagieren, dann erst kommen die Wichtigen… Aber auch nicht dringende Sachen darf ich keinesfalls vor mir herschieben, da diese sonst vielleicht irgendwann ganz akut werden und mir vielleicht „dann die Zeit dazu fehlt“.
Zeitmanagement“: Ich finde den Begriff doch ziemlich irreführend, denn es ist ja überhaupt nicht die Zeit, die wir managen müssen, sondern „wir uns selbst“. Im Folgenden hierzu ein kleiner „Zeitplan“:

Wie eine Flamme im Nu verbrennt
so geht es der Zeit, die so schnell verrennt.
– Es kommt die Zeit, es geht die Zeit –
„Erst Augenblick, dann Ewigkeit“.
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Dringend oder wichtig – oder vielleicht doch keines von beidem? „Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben“: Wir kennen fast alle unsere „STAPELBERGE“… dies und jenes könnte längst erledigt sein, der Schreibtisch wird zunehmend unübersichtlicher…Wie oben schon erwähnt: Die Tätigkeiten in kleinere, konkrete Schritte gliedern und diese Teilaufgaben von wichtig bis unwichtig priorisieren. Pro Teilaufgabe nicht zu viel vornehmen und unwichtige Aufgaben vielleicht delegieren.

Was auch immer dich stört: Es kostet dich unterm Strich weniger Zeit, dir einmal systematisch Gedanken über deine persönlichen Zeitfresserchen zu machen, als du durch konstantes “Weiter-Sooo“ verlierst.

„Der Aufschub ist ein Dieb der Zeit“.
(Zitat: Edward Young, englischer Dichter (1683-1765)

TIPP: jeden Tag einen ganz bestimmten Zeitpunkt, Zeitraum und Ort für diese Tätigkeiten bestimmen. Dafür eignet sich eine Zeit, in der man besonders leistungsfähig ist – zum Beispiel gleich morgens und sich vornehmen, dass die Abarbeitung dieser Aufgaben zur täglichen Routine wird. Achtung: immer nur an einer Aufgabe arbeiten. Während dieser Zeit muss ich völlig ungestört arbeiten können und „Zeitdiebe“, wie das Smartphone, unbedingt dann auch einmal abschalten.

Immer schneller – immer höher – immer weiter…
„Man verliert die meiste Zeit damit,
dass man Zeit gewinnen will“.

 
„John Steinbeck“ (1902-1968)
 Er war einer der erfolgreichsten und populärsten
amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts
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Überprüfen sollte man dann, was man alles so geschafft hat und was Probleme machte. „Das Wichtigste ist, sich für jeden Erfolg auch selbst belohnen“. Ganz entspannt relaxen durch eine gemütliche, kurze Ruhepause mit z.B. frisch gebrühtem „Käffchen“…

Der Begriff „Zeitmanagement“ ist für mich aber heute im Ruhestand kein Thema mehr. „OCH-LOSS-DOCH“: Dieser lässige Spruch meiner guten alten Klassenkameradin UTA aus meiner Jugendzeit klingt mir noch so bekannt im Ohr…wenn ich mich damals über etwas ärgerte…“och loss doch“…dieses „Mantra“ hilft mir heute immer noch 😉 Ich manage mich ja selbst, gebe mir jedenfalls Mühe…

„As logic stands you couldn’t meet a man, who’s from the future…“
ALL WE HAVE IS NOW!
Source: „LyricFind“
(SONGTEXT: „The flaming lips“ as written by Wayne Coyne and Steven Drozd)

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Ach, herrjeh…Auch meine Zeit zerrinnt noch täglich zwischen den Fingern…heute lasse ich aber auch einmal etwas liegen, was nicht so wichtig ist. Ich lebe heute – nach einem etwas „hektischen“ Berufsleben – nun im Ruhestand – in ausgeglichener Ruhe…Fast beinahe – so in den Tag hinein – einfach so, dass ich mit mir und den Meinen und die mit mir 😉 zufrieden und glücklich bin, um alles auf die Reihe zu bringen, was wirklich zählt bzw. wichtig ist. All we have it now…jetzt und nicht später…war schon immer mein Motto.

„Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen“! Zitat: Peter Ustinov (1921-2004) „Sir Peter Alexander Baron von Ustinov“: britischer Schauspieler, Synchronsprecher, Schriftsteller und Regisseur.

Jeder muss für sich seinen ganz eigenen Weg persönlich finden. Was kannst du denn aktiv tun, um auch mit Spaß und Freude einfach für dich „Mehr-Zeit“ zu haben? Willst du anders mit deinen täglichen Aufgaben umgehen? Oder frage dich doch mal, was geht dir denn ganz leicht von der Hand oder wo ist denn der Berg, der sich vor deinem inneren Auge auftürmt, wie kannst du für dich „Frei-Raum“ schaffen, Platz machen für all das, was für dich wirklich wichtig ist?
Statt „Kopf-Kino“ lieber einmal eine richtige Liste oder mobil „Memos“ schreiben. Ja… ich weiß auch, was ich alles noch so tun könnte, die „Aufschieberitis“ (siehe TIPPS) kennen wir ja alle zur Genüge ;-)…aber ich mache mir heute „keine Berge“ mehr…OCH LOSS DOCH…

Coolness kannst du dir nicht kaufen.
Cool bist du dann, wenn du ganz du selbst bist.
Aber versuch ja nicht, cool zu sein – das ist extrem uncool“.

(Will Smith *1968)

Willard Carroll („Will“ Smith Jr.) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Rapper.
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COOL: Das „SOFORT“ hilft mir heute absolut immer noch, wenn es um wirklich Wichtiges geht. „All we have is now“…dieser Satz könnte auch dein „MANTRA“ werden… 😉 ALL WE HAVE IS NOW…nicht früher, nicht später!

Ach…ein Tipp: Sei achtsam – be careful – nimm dir die Zeit, sei auch für Andere da...Man kann einmal für ein paar Augenblicke sein Hamsterrad verlassen, sich einfach Zeit nehmen und den Anderen einmal „einfach nur Zeit schenken“. Diese wird uns vielleicht auf einem anderen Weg wieder mit Freude wieder zurückgegeben.

WIE? Zeit schenken…uns und den Anderen? ES IST ALLES EIGENTLICH NUR EINE SACHE DER PLANUNG und der Prioritätensetzung. In unserer Familie gehen wir mehr und mehr dazu über, nicht nur an Geburtstagen oder anderen Festtagen anstatt bunter Päckchen-Geschenke, alternativ (z.B. mit hübsch verpackten Motto-Gutscheinen) uns gegenseitig einmal einfach nur „Zeit zu schenken“, z. B. für ein gemeinsam verbrachtes Wochenende irgendwo, einen schönen Abend, Grillen auf dem Balkon oder am Rhein, Brunchen oder auch Tickets für Theater-Konzerte-Events, es gibt so viele Möglichkeiten, die uns gemeinsam wohltuende Nähe bringen.
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Die Zeit ist ein Konstante

Heraklit: – in universum est mutatio solum constantum est –
„Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung“
frei übersetztes Zitat des griechischen Philosophen Heraklit von Ephesus (540 – 480 v. Chr.)
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Alles in uns und um uns verändert sich ständig: In jeder Sekunde verändert sich jede kleinste Zelle und fast alle Strukturen in unserem Körper. Alle sieben Jahre (sagt der Volksmund) ist unser Körper „rundum“ erneuert. Es dauert allerdings nicht so lang, Hier trifft sich Esoterik (Rudolf Steiner) mit moderner Wissenschaft. Nur unser Herz schlägt ein Leben lang fast unverändert… Das alles weiter auszuführen wäre aber ein ganz anderes Thema.
Und in unserer Umwelt passiert überall das Gleiche: Das einzig Beständige im Leben ist also die Veränderung! Man darf im Leben (sinnbildlich) nicht irgendwo stehen bleiben, dann würde vielleicht eine riesengroße, hohe Welle kommen und einen für immer fortspülen, ganz weit weg….
You can`t stop the waves, but you can learn to surf!
Zitat: Jon Kabat-Zinn (*1944 in New York – Molekularbiologe und emeritierter Professor: lehrte „Achtsamkeits-Meditation“)


Die Freiheit ist wie das Meer:
 Die einzelnen Wogen vermögen nicht viel,
aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich“.


Václav Havel 
(1936-2011)
war ein tschechischer Dramatiker, Essayist, Menschenrechtler, Politiker und Mit-Initiator der Charta 77: Er war einer der Wegbereiter der deutsch-tschechischen Aussöhnung.
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Es wäre doch viel interessanter das „Wellenreiten“ einfach mal auszuprobieren. Hinauf, hinunter, stets weiter nach vorne? Macht doch Spaß oder? Wesentlich leichter ist es natürlich, einfach freiwillig immer ein Stückchen weiter vorwärts zu gehen. Für uns Ältere ist es wirklich ganz wichtig, in unserem Dasein sich mit der jetzigen jungen Generation selbst auch „gemeinsam weiter zu entwickeln“ und von ihr auch einiges Neues zu erfahren bzw. zu lernen. Und bitte „nicht auf alten, überlieferten Positionen stehen bleiben“ oder darauf zu beharren, sondern stets zu überprüfen, ob dies tatsächlich auch wirklich noch unsere aktuelle Sichtweise ist. Ich erinnere mich düster noch an den alten Spruch:…das haben wir doch schon immer so gemacht... Und das hat mich bereits früher schon immer sozusagen auf die Palme gebracht… grrr…

Also am besten immer neugierig und offen sein für Neues…ich habe dies mein ganzes Leben lang gerne geübt, das „Neugierig-Sein“. Dinge aufzunehmen, auszuprobieren oder auch wenigstens einmal einen Versuch zu starten (auch wenn ein Scheitern möglich ist) sollte immer die Maxime sein. Manche sagten mir, das schaffst Du nie… na ja, wenn man aufgibt, dann…
GIB ALSO NIEMALS AUF!ALL WE HAVE IS NOW„!

ZEIT“ SPAREN? WIE? WANN? WO?
„Einszweidrei, im Sauseschritt. Läuft die Zeit; wir laufen mit“. –Zitat: Wilhelm Busch

ZEIT = GELD

„Manuelle“ Prozesse stehlen nicht nur „Betrieben“ wertvolle „Zeit“:
Heute verlieren Unternehmen in Deutschland weithin „kostbare Zeit“ und sehr viel Geld aufgrund zeitraubender, ineffizienter, unproduktiver und administrativer Tätigkeit vor allem manueller Abläufe im Betrieb. Diese entstehen dadurch, dass zu viele Kapazitäten für Verwaltungsaufgaben gebunden sind, die damit nicht für die eigentliche Wertschöpfung des Betriebs genutzt werden können. Hier hatte ich beruflich – im „Gesundheitswesen“ tätig – so meine einschlägigen Erfahrungen auch mit der Bürokratie. Die neuen Voraussetzungen wie „Automatisieren durch Digitalisierung“ (um „Zeit“ zu bekommen für andere Dinge) wären ja schon längst da. (Quelle: Meinungs-Forschungs-Institut YouGov.) Weitere Ergebnisse findet man in einer Infografik „Ineffiziente Verwaltungsabläufe…“ bei „Kroker’s Look @ IT“. Wirklich hochinteressante Details: ..wen es interessiert 😉 (siehe auch wirklich Wissenswertes zu diesem Thema in meinem anderen Blog „Europas Klima“).


Das Leben zerrinnt zwischen den Zeilen, läuft wie Sand, durch die Uhr…
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ALLES BRAUCHT SEINE ZEIT“ (Bibelspruch: SALOMO (Prediger 3,1-4.). Das klingt zunächst beruhigend. Dieser Bibeltext macht uns aber gar keine Vorschläge, wie wir mit dieser Tatsache, „dass alles seine Zeit hat“, überhaupt umgehen sollen. Es ist lediglich eine simple Feststellung, dass einfach zu wenig, was Menschen so tun „per se“ einfach auch so Bestand hat. Die „Konsequenzen“aus diesem Bibelspruch-Spruch kann man darum durchaus selber ziehen.

Es ist ja doch so, dass zwar „alles seine Zeit“ hat. Die Frage für uns ist aber, ob wir allem auch diese Zeit überhaupt geben wollen oder können, die es braucht. Wer also auf die Zeit, die da irgendwann kommen soll, gelernt hat, geduldig zu warten, kann sich ja dann schließlich umso mehr freuen. 😉
Geduld ist der Ursprung aller menschlichen Kultur. 

A watched pot never boils“ (entspricht zirka unserer Redensart: „Ungeduld führt nicht zum Ziel“ oder „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“) bedeutet: Habe also unbedingt etwas Geduld…. Veränderung braucht eben auch seine „Zeit“ und bedeutet manchmal, „Altes“ vielleicht auch Liebgewonnenes loslassen zu müssen. Ja, aber es bedeutet eben auch, vielleicht etwas ganz Neues, Schönes, Wichtiges und Wundervolles zu erfahren…ALL WE HAVE IS NOW,,,Wer weiß…? ___________________________________________________________________________________________________________

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben,
sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen“.

SENECA
Römischer Philosoph
(geboren etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in Rom)


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DIE „ZEITEN“ ÄNDERN SICH – und wir uns in Ihnen -:

Aber wie heißt es so schön: „Wissen ist Macht!“ (dies geht zurück auf den englischen Philosophen Francis Bacon (1561–1626) und wurde irgendwann „in den Siebzigern“ neu von „Unbekannt“ interpretiert:

„Nichts wissen macht auch nichts“ 😉

Dieser damalige Anhang wurde viel später in den 60er/70er Jahren „an den Satz von Francis Bacon“ einfach von irgendjemandem“ angefügt. NOBODY KNOWS…Er könnte eines Tages durch Zufall jemandem aufgefallen sein als anonyme Aufschrift, gekritzelt auf irgendeinen Kneipen-Bierdeckel? Also sozusagen in einer, zu jener Zeit szenespezifische Ausdrucksweise, wie wir sie bei modernen subkulturellen Bewegungen beispielsweise auch in Form der Graffiti kennen.
Was ist denn schon besonders aufregend IN DER HEUTIGEN ZEIT an unserem alltäglichen Leben, viele drehen sich um sich selbst in der täglichen Routine ohne wesentlichen Höhen und Tiefen…Würde man nicht mal gerne doch auch einmal etwas wirklich ganz Neues anfangen wollen und vielleicht Interessanteres, viel Aktuelleres neu erleben oder lernen? Zum Beispiel das aktuelle „Zeit-Thema“: Neues Wissen in unserer neuen Zeit um neue Technologien! Dies ist für mich z.B. wirklich so spannend, man könnte einfach einmal versuchen zu verstehen, was das einem bringt. Mir kommt dankbarerweise zugute, dass meine Kinder mich hier gerne perfekt in neueste, für mich unbekannte Medien „einweisen“, lernfähig sind wir Älteren doch auf jeden Fall immer noch alle, oder?

Wen das mit den neuen Medien absolut nicht so interessiert, der findet vielleicht in vielen ganz anderen Dingen seine Erfüllung: Also bitte das hier alles nicht so ernst nehmen 😉

Jeder Mensch „tickt“ anders, wir sind alle UNIKATE. Hauptsache, Du bist zufrieden und glücklich, so oder so…

Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken. 
Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken“ 🙂
Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
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Es wird oft als „Idealzustand“ beschrieben: „Mit Gott und der Welt zufrieden sein„:

„EINS SEIN“ mit der Zeit und vor allem mit sich selbst. ZUFRIEDEN SEIN als Idealstandard? Wer oder was ist schon ideal?

Zufrieden sein ist große Kunst,
Zufrieden scheinen – bloßer Dunst;
Zufrieden werden – großes Glück,
Zufrieden bleiben – „Meisterstück“.


Möge uns dies Meisterstück gelingen!

©Alois Payer, geboren 1944, studierte früher Theologie und lehrte an verschiedenen Universitäten und Hochschulen Indologie, Buddhologie und Religionswissenschaften, heute ist er bekannt als „militanter Atheist“… 😉

„Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird“. Zitat: Ernest Hemingway (1899-1961) war einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. (Wikipedia)  

ALLES BRAUCHT ALSO SEINE ZEIT:
Ohne Veränderung im Leben gibt es keine Entwicklung, es gäbe z.B. gar keine Evolution. Und in „UNSERER ZEIT“ , die wir auf Erden haben, kann neues Erleben immer auch eine große Chance sein und immer wieder völlig neue Interessen und spannende Blickrichtungen für uns beinhalten.
Wer von uns ist denn nicht neugierig?

Bewegung ist Leben, Stillstand ist das absolute Ende von allem.
Das ist das Prinzip unseres Universums.
Panta rhei – Alles fließt.
Das Leben ist ein Fluss und er sollte immer fließen, denn
wenn er versiegt, ist kein Leben mehr.

DAS MERKWÜRDIGE AN DER ZUKUNFT IST WOHL DIE VORSTELLUNG
dass man „unsere Zeit“ einmal „die gute alte Zeit“ nennen wird.


ZITAT: Ernest Hemingway
(1899-1961)
Er war einer der erfolgreichsten und
bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

( Das Foto hier wurde 2018 von uns aufgenommen in England an der Südküste).
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Vor ein paar hundert Jahren schrieb
©Andreas Gryphius (1616-1664)
Die Betrachtung der Zeit:
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen, 
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen. 
Der Augenblick ist mein, und nehm‘ ich den in Acht, 
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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Blog-Thema „ZEIT“ veröffentlichst am 6.7.2019