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Das Mystische, Geheimnisvolle zieht uns in den Bann…

„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“
Zitat: Albert Einstein (1879-1955) Physiker, gilt weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit.
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Es gibt durchaus „sachliche und rationale“ Zugänge zur Magie, denn immerhin ist die Magie wie die Physik „in gewisser Weise“ d.h. im weitesten Sinne „die Mutter aller Naturwissenschaften“.
Warum ist dieses oder jenes so? Die Beobachtung der Natur und die daraus folgende Ableitung von Naturgesetzen war immer schon das Anliegen der alten Magier, und das Streben vieler war es, den Willen und das Wesen des Schöpfers durch unsere Natur zu erkennen.


“Those who don’t believe in magic will never find it.” – Diejenigen, die nicht an Magie glauben, werden sie auch nie finden.

William Shakespeare lässt seinen „Hamlet“ zu „Horatio“ sagen: “There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.” Übersetzt heißt es dann in etwa: “Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als sich in unserer Philosophie (im Sinne von Weltanschauung) träumen lässt”.
Die Menschheit hatte schon immer diesen großen Traum:
Einfach „zaubern“ zu können ist, die Wirklichkeit nach unseren Sehnsüchten zu verändern. Unsere „Wünsche“ aber auch so deutlich werden zu lassen, dass sie tatsächlich wahr werden, erscheint wohl unmöglich, oder?


„MUSIK IST EIN VEHIKEL FÜR TRAURIGKEIT – ABER AUCH FREUDE“
Und wenn es gelingt, beide Extreme zusammenzubringen, entsteht „MAGIE“
.
ZITAT: © Paul McCartney (*1942) britischer Musiker, Sänger, Bassist der Beatles.

Was es – zum Beispiel – mit dem Zauber der Magie oder den Synonymen der Magie und deren diversen Begrifflichkeiten so auf sich hat, davon will ich hier berichten. Zauberkunst bedeutet “Zauberei und Magie“: Es gibt schwarze und weiße Magie.
Synonyme“ von Magie sind: „Hexerei · Teufelskunst · Zauberei“. Dann gibt es noch den Voodoo-Zauber und unzählige andere Zauberkünste mehr. Ist denn das alles nur „fauler Zauber“ oder doch tatsächlich „wahre Magie“ ?

<<< Zauberei – Satanskult – Orakel – Rituale – Chaosmagie…Hütchenspieler…Karten-Trickser…Hokuspokus >>>?


DIE GANZE WELT IST EINE BÜHNE„…
(Zitat: William Shakespeare (1564-1616) englischer Dichter und Dramatiker)
Das Leben als Bühne zu beschreiben, ist eine beliebte Metapher.

DIE ZAUBERKUNST:
Die Geschichte der „Zauberkunst“ ist erst seit dem frühen 18. Jahrhundert wirklich „deutbar“ belegt. Aber schon hunderte Jahre früher wurden Zauberkunststücke zum Nachahmen überliefert, woraus sich die Zauberkunst als eine Form der „darstellenden Kunst“ entwickelte. „Die Kunst der „Taschen“-Spieler auf den Marktplätzen, benannt nach der „Gauklertasche“ zur Aufbewahrung der Requisiten, wurde bereits in der Antike – im alten Griechenland – schon beschrieben.

Lasst euch überraschen: Würfelzauberei: eins…zwei…drei!

„Zauberei“ ist also der Oberbegriff für viele im Laufe der Jahrhunderte entstandene Bereiche der „Magie“ und der „Illusion“ . Anleitungen z.B. für Taschenspielertricks gab es bereits schon vor dem Spätmittelalter (also vor anno 1500).
Das erste bekannte Buch, in dem konkrete Zauberkunststücke professioneller Gaukler beschrieben wurden, war ( im Jahre 1584) „The Discoverie of Witchcraft“ von Reginald Scot (Ein Exposé der „Hexerei“ der „Frühen Neuzeit“ = Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit.). Es diente vor allem später noch der „Volksaufklärung“ (=Reformbewegung des 18. und 19. Jahrhunderts), da in allem, was man nicht verstand, immer böses Teufelswerk vermutet wurde.  
Überliefert (seit dem Jahre 1634) ist unter dem Titel „Hocus Pocus Junior“ vor allem die Anleitung: „The Anatomie of Legerdemain“ in London. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet das letztere Wort „Hand- bzw. Fingerfertigkeit“, (französisch: legère du main). Daher kommt wahrscheinlich auch das Wort: „HOKUSPOKUS“…
Das Wort bezieht sich vor allem auf die feinmotorischen Fähigkeiten, die damals von den darstellenden Künstlern in verschiedensten Zauberkunstformen zur Unterhaltung (oder auch zur Manipulation!) eingesetzt wurden.

Diese Fähigkeiten sind eng z.B. mit der Kartenmagie und allen Arten von Taschenspielertricks etc. verbunden. Hieraus entwickelte sich die Zauberkunst als eine Form der „darstellenden Kunst“. Gaukler und Taschenspieler gab es also „schon immer“. Schon bei den alten Griechen gab es – wie gesagt – Artisten, die von Ort zu Ort reisten und die Zuschauer auf den Marktplätzen z.B. in Athen mit ihrem unglaublichen Können verblüfften.

„Magie ist die Kunst, Aberglauben in Geld zu verwandeln“. Zitat: Ambrose Gwinnett Bierce (1842 – 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker.

Umgeben sind wir rings von Zauberei’n 
doch sind wir selbst die Zauberer.
Und in der Welt der offenbaren Wunder
sind wir das größte aller Wunder selbst“
.
Quelle: Franz Grillparzer (1791- 1872)
österreichischer Nationaldichter
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Der Begriff „Zaubern“ leitet sich von dem mittelhochdeutschen „zouber“, dem althochdeutschen „zaubar“ und wohl auch dem mittelniederländischen „tover“ für „Zauberei“ ab. (Wikipedia)
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AUCH IN FAST ALLEN GLAUBENS-GEMEINSCHAFTEN GIBT ES FORMEN DER „MAGIE“: Der Begriff Magie ( = Zauber, früher auch Zauberkunst) ist über lateinisch „magia“, abgeleitet von dem altgriechischen Wort „magos“ (mάγος) „magisch“.
Nun folgt zunächst erst ein kurzer Ausflug in die Magie der „Dunklen Künste“:
SATANS-KULT-MAGIE:
Hier geht es um das unfassbar „Übernatürliche“.
Satanismus ist z.B. eine Bewegung, deren Existenz als literarische Strömung seit dem 17. und als religiöse Bewegung seit dem frühen 18. Jahrhundert belegt ist. „Beelzebub“ ist in der Mythologie ein finsterer Dämon. Im übertragenen Sinne wird Beelzebub auch als andere Bezeichnung für den Teufel gebraucht.
Hier hat in Martin Luthers Übersetzung der Evangelien „der Satan“ den zweiten Namen: „der Teufel“ bekommen. Das Wort ist griechischen Ursprungs: „Diabolos“. Dieser ist ein Dämon, der den menschlichen Geist verwirrt und zwar in unserem Geist „die Wahrheit völlig verdreht“ und verschleiert: „Der Teufel ist hier ein Lügner und der Vater aller Lügen“.
Gibt es denn irgendwo belegbar den „leib-haftigen“ Satan? Den Teufel ganz persönlich? Für „Salomon Almekias-Siegl“, den Landesrabbiner von Sachsen, ist „Satan“ gar keine Person an sich, sondern eher eine *Metapher“: Es sei ein bildhafter Ausdruck bzw. das „Sprachbild“, welches hier für das Böse steht, das heute überall auf unserer Welt auch in verschiedensten häufig magischen Formen erscheint. (Quelle: www.judentum-projekt.de).
*(Bedeutung Metapher: Prinzipiell geht es bei einer Metapher darum, dass es zu einer sprachlichen „Bedeutungs-Übertragung“ kommt).

Der Teufel ist der gewaltige Fürst der Finsternis“. Zitat: Jules Amédée Barbey d’Aurevilly (1808 – 1889). Er schrieb Romane und Essays.

TEUFEL-SATAN-DAS BÖSE:
Die alles beherrschende, grundlegende Angst des „Mittelalters“ war die unheimliche Angst vor dem Teufel: Ging irgendetwas schief, passierte etwas Unerklärliches, gab es schwere Unwetter oder schlimme Krankheiten…überall sah man ihn am Werk. Das Leben war damals ständig bedroht – wie allgemein angenommen – durch die Angriffe des allmächtigen, magischen Teufels. Es gab „Teufelsaustreiber“, sog. „Exorzisten“, die ihr grausames Handwerk ausübten und dies teilweise heute immer noch im Verborgenen tun. Das erst durch „die Aufklärung“ (17./18. Jh.) veränderte Denken verbannte später dieses mittelalterliche „Teufel-Fabelwesen“ zunächst weitgehend in die „mythologische Abstellkammer“.

ABER …wie der „Phönix aus der Asche“ ist der magische „Satanskult“ nun weltweit heutzutage wieder auferstanden. Sog. „Subkulturen“ mit Unterkategorien wie z.B. Teufels-Sekten, Gothic-Kultur, schwarze Szene und unendlich viele andere dieser Art, sind heute in allen Ländern dieser Welt präsent. Es werden unglaublich viele „Götzen“ verehrt, teilweise als „Abgott“, also die Darstellung einer sog. „Gottheit“ mit magischer Kraft in einem kultisch verehrten Bildwerk. Siehe hier zum Thema weiter wesentlich Ausführlicheres bei „Wikipedia“.

Das „Magische-Irreale-Unnormale-Visionäre“… zog die Menschheit schon immer in ihren Bann.
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Hier sind nicht nur junge Menschen gefährdet.
Auch andere stark besitzergreifende Gruppen wie zum Beispiel: „Church of Satan“, „The Satanic Temple“ gibt es (nicht nur in den USA) zuhauf und sind derzeit weltweit wieder recht populär.

„Der Teufel ist der Vater der Lügen. Oft verbirgt er seine Fallen hinter dem Anschein der „Kultiviertheit“, hinter der Verlockung, „modern“ und „wie alle anderen“ zu sein. Er lenkt uns ab mit dem Köder kurzlebiger Vergnügen, oberflächlichen Zeitvertreibs. Und so vergeuden wir unsere gottgegebenen Geschenke, indem wir uns mit Schnickschnack beschäftigen; wir verschwenden unser Geld für Spiel und Getränke und drehen uns um uns selbst. Wir vergessen, auf die wichtigen Dinge im Leben ausgerichtet zu bleiben“,… Zitat: Papst Franziskus (*1936) ist das derzeitige Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Souverän des Vatikanstaats.


MEPHISTO
“ Ich bin ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was Ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element“.
 
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808.
Studierzimmer: „Mephistopheles zu Faust“

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Auf diese (weiter oben) im Text angegebenen und andere „transzendente“ Rand-Gruppen (andere Religionsgemeinschaften), die diversen „Propheten“ folgen, wie: Scientology, Zeugen Jehovas, Mormonen sowie die unsägliche Esoterik (Begriff abgeleitet von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós= ‚innerlich‘) etc. werde ich in diesem Blog nicht näher eingehen, da es „den Rahmen“ sprengen würde….

Was ist denn „Transzendenz“ (lat. „transcendere“= hinübersteigen) nun eigentlich genau? Wikipedia definiert Transzendenz einfach wie folgt: das „Überschreiten“ des Diesseits, der Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein. Als „transzendent“ gilt allgemein, was außerhalb oder jenseits eines Erfahrungs-Bereiches (insbesondere des Bereiches unserer normalen Sinneswahrnehmung) liegt und davon unabhängig ist.


Synonyme für „transzendent“ sind im Allgemeinen: Okkult-spiritual-esoterisch-magisch-immateriell-metaphysisch-überirdisch-übernatürlich-jenseitig-geistig abstrakt–übersinnlich-mystisch-übermenschlich-parapsychologisch-sybillinisch-spiritistisch“… mehr fallen mir im Moment nicht ein, es gibt sicher noch viele andere mehr…

Im übertragenen Sinne steht der Begriff wohl für alles „Übernatürliche“, was absolut „unerklärbar“ erscheint und den Bereich der begrenzten menschlichen Erkenntnis überschreitet.
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Heutzutage wird den Wahrsagern weit mehr Glauben geschenkt, als den Wahrheits-Sagern.
© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

MAGIE“: Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglichst selbst machen“. (Zitat: Antoine de Saint-Exupéry)

Doch nun, nach diesem kleinen Ausflug in die Magie der „Dunklen Künste“ geht es nun weiter… Also zurück zum Haupt-Thema: „Zauberer und Magier“:
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DIE ZAUBER-KUNST beschreibt nun heute eine Form der „darstellenden“ Kunst, die es versteht – durch künstlerische Kommunikations-Tricks (meist non-verbal) und unter Verwendung verschiedenster Techniken – eine virtuelle Illusionen in den Köpfen der Betrachter auszulösen und somit dann auch oft ungläubiges Staunen und insgesamt recht widersprüchliche Gefühle. Je bereitwilliger danach ein Zuschauer ist, sich verzaubern zu lassen, desto eindringlicher wird die Illusion in seiner Vorstellung wirken und umso faszinierter wird er auch als Betrachter sein. „Skeptiker“ haben es hier deutlich schwerer…!

„Jeglicher Zauber geht verloren, wenn du versuchst, ihn einzufangen“. Zitat: © Helga Schäferling (*1957), deutsche Sozialpädagogin

Alle Harry Potter Freunde kennen ihn: Seit über vierzig Jahren unterrichtet Professor Filius Flitwick in „Hogwarts“ der hohen Schule der Zauberkunst: Diese ist eine Art der „Unterhaltung“, durch die dem Zuschauer präsentiert wird, wie mit Hilfe verschiedenster Fähigkeiten, Ablenkungen oder trickreichen Finessen die „Zauberei“ eigentlich erst möglich wird.
Den heutigen sog. „Zauberkünstlern“ gelingt es dagegen aber seit vielen Generationen eisern, all ihre Geheimnisse für sich zu bewahren.
So ist auch „Uri Geller“ ein „außerirdisch magischer Spiritist“, der bekannt wurde durch das Verbiegen von Löffeln. Er ist wohl der einzige Magier, der von sich behauptet, tatsächlich und wahrhaftig magische Fähigkeiten zu besitzen.

Eine Ausnahme ist „David Copperfield“, der vielleicht größte Magier unserer Zeit: Er hat tatsächlich in Las Vegas ein Museum eingerichtet, in dem man genauestens erfahren kann, wie das alles so funktioniert mit dem „Verzaubern“! Dies gefällt den meisten seiner „Kollegen“ gar nicht…
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MAGIC IMPOSSIBLE“ ?
Seitdem im Allgemeinen die „Zauberkunst“, die Magie – eher „semi-wissenschaftlich“ verstanden und beschrieben wird (wie es z. B. in den Harry-Potter-Büchern der Fall ist), bestehen dort Zaubersprüche meist nur noch aus einfachen Befehlen an die Umwelt, deren Erfüllung sich automatisch einstellen soll, ohne dass irgendwelche Götter, Geister oder Dämonen daran beteiligt sind.

(Kurz-Info zur gleichnamigen Fernsehserie „Magic impossible“ von 2011: Angefangen hatte alles mit ein paar Clips im Internet, doch heute ist der Illusionist `Dynamo‘ Steve Frayne aus dem nordenglischen Bradford weltberühmt. Die Fernseh-Serie zeigte damals die unglaublichsten Tricks des Straßenmagiers: Der Mann kann übers Wasser gehen! Als Steve Frayne, alias „Dynamo“, 2011 (29-jährig) in London auf der Themse herumspazierte, ging sein spektakulärer Auftritt um die Welt. Und die Reaktionen waren überall gleich: Das gibt’s doch gar nicht! Wie macht der das nur?! Quelle:: Fernsehserien.de).

„MAGIE“
geht von der Vorstellung aus, dass alles im Kosmos von einer „transzendenten Kraft“ durchdrungen ist und „durch Magie“ auf diese „Kraft“ Einfluss genommen werden kann. (Zitat: Wikipedia)
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Die „Magie“ wurde von der Bibel und daraus folgend von der christlichen Kirche als „Aberglaube“ verurteilt, auch der Islam lehnt Magie ab.

Trotzdem gibt es auch in der katholischen „Theologie“ eine Form von “Magie“: Die eucharistische Wandlung erfolgt durch die göttliche Gnade, der Priester handelt „in persona“ Christi. Der Begriff „Transsubstantiation“ (lat. für „Wesensverwandlung“) bezeichnet in der katholischen Kirche die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi in der heiligen Messe – dies gehört also vor allem zum Glaubensgut der römisch-katholischen Kirche. Martin Luther lehnte die Lehre von der „Transsubstantiation“ entschieden ab.
(Quelle: Begriff „Transsubstantiation“ ist sehr ausführlich nachzulesen bei „Wikipedia“, da ich hier kein Experte bin!!)


„Magie ist gleich Wille mal Vorstellung minus Zweifel“. © Andreas Tenzer (*1954) , deutscher Philosoph und Pädagoge

Der Zauberspruch: Die All-Macht liegt dabei immer im WORT; es wurde also „dem Wort an sich“ schon immer eine besondere, manchmal sogar göttliche Wirkung zugesprochen, weg: man denke nur an den Beginn des Johannes-Evangeliums: »Am Anfang war das Wort«. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde NICHTS, was geworden ist.  (Quelle: Einheitsübersetzung, Johannes 1, 1-4). Im griechischen Urtext ist hier von „logos“ die Rede…

So sprachen z.B. Philosophen aller Zeiten „dem Wort“ absolut magische oder sogar göttliche Kräfte zu, wie z.B. schon der Neuplatoniker Jamblichos (* um 240 in Chalkis; † um 320). Er war ein antiker griechischer Philosoph der neuplatonischen Schule. Erhalten sind seine Kommentare zu Schriften Platons und des Aristoteles, eine Abhandlung „Über die Seele“ und eine „Über die Götter“ .

Der Theologe und Philosoph „Pierre Poiret“ (* 1646; † 1719) vermutete sogar, dass der Mensch ursprünglich alle Kreaturen allein nur durch seine Stimme beherrschen konnte. Wohl demjenigen der eine kräftige Stimme besaß.
„Es ist einfach im Wesentlichen eine Erneuerung der ursprünglich reinen Natur des Menschen, wenn nach der „Überlieferung“, die Heiligen der alten Zeiten so großartige Dinge taten: Z.B. als „Noah“ die Tiere in die Arche zu sich rief, „Josua“ der Sonne und „Moses“ lautstark durch sein Wort dem roten Meer Einhalt gebot.“ (Das „erste Buch Mose“) Der Mensch habe die Sprache von Gott bekommen, um den Mitmenschen seine Gedanken zu übermitteln und auch um sich die „Natur“ dadurch untertänig zu machen.

Das „Wort“ bzw. die Sprache also in seiner ersten Funktion als „magisches Instrument“.
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Als Zauberer oder Magier werden Menschen bezeichnet, deren „obskure“ Fähigkeiten (aus der Perspektive des Beobachters) man nicht durchschaut bzw. versteht und die sich nicht religiös oder sonst irgendwie deuten lassen. (Wikipedia)

„Es gibt einen Zauber, der ist jenseits von Erfolg und Reichtum. Er lebt in der Melancholie der Sehnsucht, einem Flötenspiel bei sanftem Regen gleich, das das Herz mit trauriger Süße zu erfüllen vermag.“ © Thomas S. Lutter (*1962), Lyriker und Musiker.

WAHRE MAGIE: Ist dann also der Glaube an die Existenz und Beeinflussbarkeit übernatürlicher Kräfte sowie der Gebrauch derselben wirklich „echte Zauberkunst“ ? Also eher eine spannende, unterhaltsame, vor allem auf Sinnestäuschung beruhende Vorführung oder „Verführung“? Wer ist denn hier wohl der faszinierendste unter all den Zockern?

UND WAS IST DANN ÜBERHAUPT DER UNTERSCHIED ZWISCHEN ZAUBERER UND MAGIER?

Ein „ZAUBERER“ arbeitet – nach allgemeinem Wissen – immer mit Tricks bei all seinen Kunststücken.
Während ein „MAGIERzusätzlich übernatürliche Kräfte und unerklärbare Fähigkeiten „zu haben scheint“ oder zumindest zu haben behauptet. Es ist eine faszinierende Mischung aus Können, geschickten Fingern und reiner Psychologie.
Der „Zauberer“ lenkt dabei die Aufmerksamkeit des Publikums ganz bewusst dorthin, wo er sie haben will, so dass die Allgemeinheit vom eigentlichen Geschehen völlig abgelenkt wird, nämlich genau dann, wenn der Zauberer dies für seine Trick-Technik benötigt.

DIE MAGIE DER ZEIT…magische Zeit: Es ist an der Zeit, die Magie wieder in uns selbst zum Leben zu erwecken. (Zitat: magierschule.de)

Ein MAGIER hingegen (auch er benutzt natürlich auch bestimmte Kniffe und Tricks) „verzaubert“ (dank seiner angeblich übernatürlichen „magischen“ Kräfte) durch die „Mental-Magie“ nur auf der Ebene des „Unterbewusstseins“ den Menschen: Also nur indirekt. Auch er schafft es genial auf diese Art und Weise, sein Publikum gekonnt so direkt zu lenken bzw. zu beeinflussen, ohne dass es dies überhaupt bemerkt!

Vorsicht: Eigentlich versteht man unter der „Mental-Magie“ von Magiern „die Imitation angeblich parapsychologischer Phänomene“ durch geheime Tricks, wie etwa „scheinbares Gedankenlesen“ oder die scheinbare Vorhersage von Ereignissen oder Spukeffekte zu Unterhaltungszwecken. Diese spezielle „Mental-Magie“ wurde über die Jahrhunderte weitergegeben als das Erbe „falscher Spiritisten und trickreicher Scharlatane“.
Da sogenannte „Mentalisten“ – aus verständlichen Gründen – oft in Abrede stellen, dass sie „Zauberkünstler“ sind und sehr raffinierte Tricks anwenden, können die Zuschauer dann auch nicht ohne Weiteres beurteilen, ob das Gesehene bzw. Erlebte tatsächlich ernst zu nehmen ist oder nicht.

Ein bekannter Vertreter ist hier wie schon oben erwähnt „Uri Geller“ (Israelischer Mentalist (*1946). Er lebt heute in England. Geller erregte in den 1970er-Jahren erstmals Aufsehen mit seinen Fernsehauftritten, auch in Deutschland, in denen er angeblich durch telepathische Kräfte versteckt gemalte Zeichnungen nachmalte, stehengebliebene Uhren zum Ticken brachte und Bestecke verbog. (Wikipedia)
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Das ist also der große, kleine Unterschied zwischen einem „Magier“ und einem „Zauberer“.
Hierbei interagieren also beide völlig unterschiedlich. Aber beide (der Magier und der Zauberer) arbeiten natürlich ebenso hochkonzentriert mit dem Publikum und beziehen es auch durch diese intensive Konzentration immer mit allen Sinnen in ihre Show mit ein.

„Das Feuer-Werk ist die perfekteste Form der Magie, da sich das lichterlohe Bild im Moment seiner höchsten Vollendung dem Betrachter wieder entzieht und nur die Glut und Asche zurücklässt.“
Zitat: Unbekannt

Das dargebotene Können von Magiern und Zauberern ist und bleibt „eine absolut brillante Illusion“, die aber trotzdem die meisten Zuschauer sehr begeistert…
„Magisches Entertainment“ gibt es heute überall auf der Welt für alle, die sich gerne verzaubern lassen. „Magische Zaubershows“ sind nicht nur für Kinder ein wahrer Publikumsmagnet…man reagiert mit unglaublichem Staunen: WIE MACHT DER DAS DENN EIGENTLICH“?
Diese Fragen können wir alle leider nicht beantworten, keiner dieser Zunft verrät seine Tricks:
DAS IST UND BLEIBT ALLES EIN GROSSES GEHEIMNIS.
Beide sind dabei im Grunde keine Schwindler, die ihre Zuschauer hinters Licht führen wollen. Sie sind Akteure, die es auf äußerst raffiniert-intelligente Weise verstehen, die absolute Aufmerksamkeit aller Zuschauer „direkt zu sich selbst“ hin zu lenken.
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Den Begriff der „Parapsychologie“ (=Wissenschaft von den okkulten, außerhalb der normalen Wahrnehmungsfähigkeit liegenden, übersinnlichen Erscheinungen wie Telepathie, Materialisation, Spuk etc., die auch ein mögliches Leben nach dem Tod untersucht) habe ich hier im Blog bewusst ausgeklammert, da es hier den Rahmen sprengt. Es ist ein ebenso faszinierendes Thema: Bei Wikipedia kann man hier sicher Näheres erfahren.

Die bekannten Zauber-Techniken (bzw. Tricks zur Anwendung) sind in dieser Zunft weitgehend entstanden durch manche „Kenntnisse“ von: Psychologie, Ausnutzung von Wahrnehmungslücken, Kunstgriffen, optischen Täuschungen, trickreichen Apparaturen, Ausnutzung (gemeinhin bei den Zuschauern meist unbekannter!) physikalischer Zusammenhänge und mathematischer Gesetze, die man sich als „Magier“ irgendwie angeeignet hatte.

HUI-BUUH: „Ein Zauberkünstler ist ein Mann, der Dinge von da wegnimmt, wo sie nicht sind und sie dorthin legt, wo man sie nicht finden kann, weil sie gar nicht dort sind“. Zitat: Unbekannt

Kann man „zaubern“ denn lernen? „Jawohl und unter der richtigen Anleitung macht das sogar jede Menge Spaß!“…sagt die wohl älteste und renommierteste „Zauber-Akademie“ in Pullach (bei München). Die Zauberschule Hogwarts ist hier wohl doch die bekannteste, leider kann man diese nicht „besuchen“, aber allein in „good old germany“ existieren Dutzende sog. „Zauberschulen“…sagt der „Magische Zirkel“ Deutschland (www.mzvd.de) bei Google.

>> HOKUSPOKUS FIDIBUS DREI MAL SCHWARZER KATER <<

In Deutschland finden übrigens alle drei Jahre (veranstaltet durch den Magischen Zirkel von Deutschland) die Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst statt, z.B. werden sie dieses Jahr vom 21. bis 24. Mai 2020 in Fürstenfeldbruck in OBB. stattfinden. Termin bitte merken, falls Interesse... 😉 WER KOMMT MIT? 😉
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Die Ursprünge der meisten magischen „Zauberformeln“ liegen „etymologisch“ auch heute noch weitgehend im Dunkeln. Hier folgen ein paar gut bekannte magische Zauberformel-Beispiele: Abrakadabra…HokuspokusSimsalabim, und es gibt viele mehr…


NICHTE GENAUES WEISS MAN NICHT“: Dies ist eine beliebte Floskel dafür, dass an irgendeiner Sache schon was dran ist – aber was, weiß man eben nicht.

In der Magie des Augenblicks, ist unsere kleine Welt für diesem flüchtigen Moment der Mittelpunkt des Universums.“

In der Geschichte von „Kalif Storch“, einem Märchen Wilhelm Hauffs, lautet das „Zauberwort“ zur Verwandlung „mutabor“ (lateinisch für „ich werde verwandelt werden“). Und in der Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern lautet das „Zauberwort“: „Sesam-Öffne-Dich“. Hier rätseln die Sprachwissenschaftler heute noch immer und haben sich gefragt, ob hinter dem für einen Zauberspruch allzu prosaischen Pflanzennamen „SESAM“ nicht ursprünglich doch etwas ganz Anderes gesteckt hat. (Siehe hierzu Wissenswertes in meinem „Märchen“ – Blog: „Sagenhaft“) 😉


Auch Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling legt ihren Zauberer-Protagonisten viele lateinisch klingende Zaubersprüche in den Mund: expecto patronum „ich warte auf den Schutzherrn“ u.a..

Geisterspiegel: Schreckgestalten-Fantomas-Teufel auf Reisen

Die Versuche, Herkunft und Bedeutung dieser Zauberworte zu erklären sind zahlreich, aber die meisten wenig überzeugend. Meist kommt man über geistreiches Rätsel-Raten nicht hinaus. (Quelle: Zaubersprüche-Etymologie von Michael Neuhold)
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GEDANKEN-ZAUBER ist ein unsichtbares Zauber – Ritual:
Es gibt hier viele Erfolge im weltweiten „Genre der Groß-Illusion“.

„Aus demselben unwirklichen, magischen Stoff waren nachts unsere Träume gewoben: ein „Nichts“, das alle Bilder der Welt in sich enthielt, ein Wesen, in dessen Kristall „die Formen aller Menschen, Tiere, Engel und Dämonen“ als allzeit wache, unendliche Möglichkeiten wohnten“. Zitat: © Hermann Hesse

Der „Gedanken“-Zauber ist im Gegensatz zum „Wort“-Zauber weniger konkret feststellbar, er zeigt sich aber bei abergläubischen Praktiken mancher archaischer Völker: Beispielsweise vermeiden es einige sibirische Stämme „böse Gedanken gegen andere zu hegen“, um der betreffenden Person nicht aus Versehen Schaden zuzufügen.

Der Begriff „Wort“-Zauber umfasst aber auch alle Praktiken, die eine magische Wirkkraft von gedachten und gesprochenen Worten annehmen. Konkrete Formen könnten „der Namenszauber“ oder bestimmte Aspekte des christlichen Segens oder des bösen Fluches sein; implizite Formen lassen sich im Gedankenzauber finden, wie dem Mantra und auch in der alten Sitte schöne Eigennamen (mit glückverheißender Bedeutung) zu vergeben.
Auch das „Besprechen“ (z.B. von Warzen ist bekannt) sei hier genannt, durch das eine bestimmte gute Wirkung (z.B. eine Heilung auf übernatürlichem Wege) erreicht werden soll.

„Traumfänger“: Der Traumfänger (englisch dreamcatcher) ist ein indianisches Kultobjekt. Es besteht im Wesentlichen aus einem Netz in einem Weidenreifen,
der noch mit persönlichen bzw. heiligen Gegenständen dekoriert wird. Der Traumfänger soll – dem Glauben nach – den Traum-Schlaf verbessern.


Seit den frühesten Zeiten hat der Aberglaube bei den meisten Völkern tausende von Anhängern gefunden: Das Beschreien im „abergläubigen Sinne“ heißt: „Zu viel im Voraus“ über etwas reden, sodass es (nach abergläubischer Vorstellung) misslingt oder nicht in Erfüllung geht. Folgendes Beispiel fällt mir dazu ein: „Dein Sohn wird bestimmt ein Genie! „Beschrei es lieber nicht“… (so heißt es im Aberglauben: Will meinen, „sonst wird nie etwas daraus“).
Auch dieser Aberglaube ist uralt und schon Griechen und Römer besaßen Zauber-Formeln, um die gefürchtete Wirkung „übermäßigen Lobes“ zu entkräften. Siehe hierzu Wissenswertes auch in meinem anderen Blog „Positives Feedback“ über „Lob“. 😉
Bei uns verwenden heute „Abergläubige“, z. B. die allgemein bekannten Worte »Gott behüt‘ es«, um eine „gefürchtete Wirkung“ zu verhindern. (Wiktionary). Vielleicht hat es ja oft schon geholfen?

Aberglaube ist derzeit absolut in“ ! In einer aktuellen Umfrage hat das „Institut für Demoskopie in Allensbach“ herausgefunden, dass der irrationale Glaube an gute oder schlimme Vorzeichen in der Bevölkerung immer noch sehr lebendig ist und heute noch wesentlich weiter verbreitet ist, als noch vor einem Vierteljahrhundert.



ABERGLAUBEN: Viele Menschen halten die Begegnung von einer
„von links“ über den Weg laufenden Katze für ein böses Omen.
Aberglaube / Ammenmärchen / Alltagsmythen z.B.:
„Der Ruf eines Käuzchens soll Unheil ankünden“.
Oder: Wenn ein Spiegel zerbricht
, bringt das sieben Jahre Unglück, Freitag der 13. (!) und vieles mehr


In einem Buch zum Thema hatte ich kürzlich ungefähr das Folgende gelesen: Es geht dabei um den „Gedanken-Zauber“: Hier wird das Ziel, das man unbedingt erreichen will, in einem möglichst „kurzen“ Satz zusammengefasst, den man dann „wie ein Mantra“ in Gedanken ständig wiederholt.
Z.B.: „ICH WILL DAS JETZT“. Siehe hierzu auch in meinem anderen Blog „Positives Feedback“: Hier ist Näheres beschrieben über den Weg der Mantra-Wirkung und deren Entstehung in unserem Gehirn (ZNS).

GEDANKENZAUBER: Spielkarten üben einen großen Reiz aus, da mit ihnen fast alle Effekte der Zauberkunst möglich sind: Karten können erscheinen, verschwinden, sich verwandeln, gedacht und erraten werden und sogar schweben.

Dabei soll es beim „Gedankenzauber“ dann aber für später auch ein wirksames „Gegenmittel“ (sozusagen einen Gegenzauber) geben, um den Zauber-Spruch in unseren Gedanken wieder dauerhaft zu löschen: Sollte sich der Gedankenspruch ständig noch immer weiter in unserem Kopf drehen und man möchte ihn los werden, dann kann man mehrmals laut den folgenden „Umkehrzauber“ mehrmals vor sich hersagen:

„GEIWSCH-REBUAZ-GEIWSCH!
Das soll ein lautmalerischer Umkehrzauber sein, der da heißt: „SCHWEIG-ZAUBER-SCHWEIG“

Damit soll man dann die „Gedankenmühle“ sofort anhalten können. Alles ist gelöscht. Quelle: Weiße Magie – Praxisbuch: Ansata Basics – bei Google Books-Ergebnisseite.

? Leider gibt es dafür – von meiner Seite her – aber keinerlei Garantie… 😉

Der Zauberer: „Ach, wäre ich doch ein Zauberer, müsst‘ ich nur Handflächen bewegen und könnt‘ alle Probleme, deine Sorgen, sekundenschnell von dieser Erde fegen. Tausend Wünsche, nur zum Träumen, tausend Träume wären mein, doch der größte meiner Träume, wäre der, ein Zauberer zu sein. Zitat: © Christopher Tafeit

Aber auch all unsere „positiven“ Gedanken und guten Wünsche am Krankenbett für eine schwerkranke Person können manchmal tatsächlich eine Krankheitsbesserung oder sogar eine Genesung bewirken. Es sind viele Geschichten bekannt, in denen geschildert wird, wie mehrere hundert Menschen für jemanden gebetet haben und der Mensch tatsächlich wieder gesund wurde. Das wird dann oft als ein „Wunder“ bezeichnet. Wunder gibt es also immer wieder…


Vielleicht gibt es „Magie“ auch im Weltall? Die schwarzen Löcher, diese mysterischen Monster im All, ziehen alles an…Sie wirken bedrohlich und faszinierend: Um Schwarze Löcher ranken sich die wildesten Mythen. Kein Wunder, sogar Licht und Zeit müssen sich ihnen beugen.

Wissenschaftler vermuten, dass sie in etwa zeitgleich mit der Milchstraße entstanden, also vor etwa 13 Milliarden Jahren.
Nein, im Ernst: Wir wissen eigentlich immer noch so wenig darüber, wie unsere „aufgeklärte“ Welt eigentlich wirklich funktioniert… Denn es ist noch nicht einmal klar, was zuerst da war: Der Gedanke oder die Materie. Die eingefleischten Materialisten meinen natürlich, die Materie musste zuerst da gewesen sein…
HEY—EIN KLEINER AUSFLUG IN DIE GALAXIS GEFÄLLIG? 😉
Was ist es denn, was die Welt im Innersten zusammenhält?“ (ZITAT: J.W. Goethe) Und was stimmt hier? Wer weiß es? Heute sucht die Physik noch immer nach einer mathematischen Erfassung des Universums, nach der „Weltformel„. Was steckt hinter den Begriffen Raum, Zeit und Materie? Was ist die Natur der Wirklichkeit? Woraus besteht das Universum? Das sind Grundfragen der Menschheit und Grundfragen der Quantenphysik.
FRAGEN ÜBER FRAGEN und immer noch keine Antworten…Wie soll man auch etwas verstehen, von dem selbst „Albert Einstein“ dachte: „… in meinen Augen bleibt das Ganze ein Rätsel“? Lohnt sich da überhaupt der Versuch des Begreifens? In der Tat stellt die Quantenphysik den gesunden Menschenverstand vor nicht gerade kleine Probleme, weil sie ihm ja ständig widerspricht. Hier müssen wir wohl alle passen…


„Ich war schon oft draußen im Weltraum“, klagte der Kosmonaut, „aber ich habe weder Gott noch die Engel gesehen“ – „Und ich habe schon viele kluge Gehirne operiert“, antwortete der Gehirnforscher, „aber ich habe nirgendwo auch nur einen einzigen Gedanken entdeckt“. © Jostein Gaard (geb. 1952) norwegischer Schriftsteller

Ist da außer uns da oben vielleicht doch noch jemand?
„In unserer Milchstraße gibt es rund 100 Milliarden Sonnen, in dem für uns sichtbaren Universum rund 500 Milliarden Galaxien. Und da sollen wir Menschen alleine sein“? Zitat: © Werner Braun (1951 – 2006), deutscher Aphoristiker.
Vielleicht findet ihr ja einmal ein altes „Zauberbuch“, in dem über das große Geheimnis etwas geschrieben steht? Lasst es mich unbedingt wissen, wenn ihr dies gefunden haben solltet! 😉

ZU DEN BEGRIFFEN „HEXER“ und „HEXEN“:
Die vielen Wörter für ‚männliche Hexer‘ rühren daher, dass ein Hexenmeister (siehe „Goethes Zauberlehrling“) einen Zauberer als „Meister seiner Kunst“ darstellt.

Die „männliche Hexe“ wird bisweilen auch als eine Person beschrieben, die ihre Fähigkeiten bei einem großen Zauberer erlernt hat und so zum „Hexenmeister“ geworden ist, wo hingegen ein „normaler“ Hexer oder eine „normale“ Hexe Personen sind, die „per se“ Hexenkräfte oder -fähigkeiten zu haben glauben und „anwenden zu können“ glauben. Auch werden diese allgemein auch heute noch als „Angels of Darkness“ bezeichnet.

Die Wal­pur­gis­nacht: Hex-hex… Jedes Jahr am 30. April in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg (eigentlich „Brocken“ im Harz-Gebirge) ist es soweit: Die Hexen holen ihre Besen und versammeln sich zum Tanz auf dem Hexenberg. So zumindest lautet die Legende. Aber das ist doch alles natürlich nur eine Sage. Oder? 😉 Der Name Walpurgisnacht stammt von der Heiligen Walburga, die an einem 1. Mai (vermutlich im Jahre 870) in England heiliggesprochen wurde.


Die Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry (Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. – „Never Tickle a Sleeping Dragon“ – ist eine fiktive britische Zauberschule für Schüler im Alter von elf bis achtzehn Jahren. Sie ist der primäre Schauplatz für die ersten sechs Bücher in der Harry-Potter-Reihe von J. K. Rowling. (Wikipedia)

SAGEN und MÄRCHEN über Hexen und Hexer gibt es in diesem Zusammenhang zuhauf. Heute glaubt fast niemand mehr an Hexen oder böse Geister, trotzdem ist in dieser besonderen „Hexen-Nacht“ doch so einiges los: Beim alljährlichen „Tanz in den Mai“ wird vielerorts bis zum Morgengrauen ausgelassen (mit allerlei Schabernack) gefeiert. (Quelle: kindersache.de)

„Bücher sind einzigartige, tragbare Magie“. ZITAT: © Stephen King

Ein „Drudner oder Trudner“ (der Begriff wurde um anno 1600 verwendet) gilt als ein Kräuterkundiger, aber darüber hinaus auch als Übeltäter (Kräuterhexe(r)). Im Laufe der Jahrhunderte vermischten sich beide Begriffe und sind heute gleichermaßen geläufig und anscheinend auch ziemlich gleich. Schon in den Hexenprozessen der „Frühen Neuzeit“ (Mitte 13. Jahrhundert bis Ende 15. Jahrhundert) wurden solche Personen gleichermaßen als „Übeltäter“ oder latinisiert als „Malefikanten“ bezeichnet. (Wikipedia)

Voodoo (schwarze und weiße Magie):
Was ist das eigentlich „Voodoo“? – ein böser Zauber oder eine Religion? Ursprünglich wurde Voodoo eindeutig als eine „afrikanische Religion“ angesehen. Allgemein wird angenommen, dass diese bereits vor etlichen tausend Jahren existierte.
Unter diesen uralten afrikanischen Naturreligionen hat Voodoo sich vor allem im Westen Afrikas entwickelt. Vorwiegend durch die Sklaverei kam dann der Voodoo-Glauben später nach Amerika und verbreitete sich besonders stark im karibischen Raum und auf den vielen pazifischen Inseln.
Heutzutage wird Voodoo-Magie auch „vermehrt“ in einigen südamerikanischen Ländern, u.a. in Venezuela, auf Haiti und der Karibik praktiziert.

„Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt“. Zitat: Hermann Hesse 

Im „Voodoo-Glauben“ gibt es „ein hohes Gottwesen“, zu dem jedoch Menschen nicht so einfach Kontakt aufnehmen können. Hier gibt es daher „Mittler“ zwischen den Menschen und dem allmächtigen, allgewaltigen Gott-Geist. Der „LOA“, der auch als Voodoo-Meister bezeichnet wird, ist der Mittler.

Bei der „Schwarzen Magie“ geht es um Rituale mit deutlich negativer Aussage und negativen Wünschen. Bei der „Weißen Magie“ stehen meistens positive heilende Beschwörungen, bei der schwarzen hingegen strengste Bestrafung und Leid im Vordergrund.

Auch in Afrika kann man heute immer noch häufig auf Voodoo Rituale oder dem Voodoo ähnliche Rituale stoßen. Psychologie spielt dabei immer eine wichtige Rolle. Allerdings handelt es sich hierbei nun eher mehr um eine ganz alte Tradition (an die die Menschen dort fest glauben) als um originäre schwarze Magie.

MAGIE: „Da nach der Urknalltheorie der Knall am Anfang gestanden haben soll, lässt der Urknall den Knall aus. Er teilt uns nicht mit, was geknallt, warum es geknallt, wie es geknallt und, um ehrlich zu sein, ob es überhaupt geknallt hat“. Zitat: Brian Greene (Buch: Der Stoff, aus dem der Kosmos ist.)
 

Voodoo Puppen: Körperzonen werden hier durch spitze Nadeln gekennzeichnet. Dabei kann sich dann die schwarze Magie darauf konzentrieren, dem Betreffenden Böses zu wünschen oder ein Leiden – vielleicht Schmerzen oder Unwohlsein – zuzufügen.
Sie kann sich aber ebenso auch darauf richten „zu heilen“. Zu dem Zweck werden Nadeln mit“ farbigen“ Köpfen verwendet. Die Farben symbolisieren den Wunsch, der mittels des Zaubers durchgesetzt werden soll. Die psychologische Beeinflussung durch den Voodoo-Meister spielte hier eine überragend wichtige Rolle.

Die Rituale werden oft von eintöniger Musik, Gongs, andauernden, monotonen Gesängen und Tänzen sowie Feuerzungen und viel Qualm begleitet. Der Priester oder Magier verfällt dabei in eine Art „Trance“, aus der heraus „ER“ den direkten Kontakt zu Göttern oder dem Gott, aufnehmen will.

Gibt es Heilung durch Voodoo?
Die wandernden Stämme Afrikas, hier vornehmlich im westlichen Afrika, kannten keine traditionelle Medizin, der ärztliche Erfahrungen zugrunde lagen. Krankheiten wurden durch sogenannte „Heiler“ behandelt, die über ein von den Urahnen überliefertes großes Wissen der Wirkung natürlicher Heilmittel wie Kräuter, Wurzeln, Erde und mehr verfügten.

Zudem wurden natürlich „böse Dämonen“ als die Verursacher (die es natürlich sofort zu bekämpfen galt) von allen möglichen Krankheiten angesehen. Die wichtigsten Heilrituale beruhten somit daher überwiegend auf der mit viel „Brimborium“ (= viel Aufwand-Getue, also mit Zauberformeln, Zaubergebeten, Schall und Rauch) durchgeführten „beeindruckenden“ Geisterbeschwörungen, beispielsweise dem „Voodoo Zauber“. Voodoo-Heilmethoden richten sich bis heute vorwiegend auf die „seelische“ Beeinflussung. Böse Geister sollen, ähnlich wie beim Exorzismus, vertrieben werden. _________________________________________________________________________________________________________
Auch in anderen Ländern dieser Erde gab und gibt es heute noch überall wieder andere, ähnliche okkulte Geister, Götter und Gelehrte. Wie z.B. der Osiris und Isis-Kult: Dieser Mysterien-Kult (der ca. im 5. Jh. v. Chr. aus Ägypten kam) war im römischen Reich weit verbreitet. Das ist ein spannendes und sehr interessantes Thema, das viele, vor allem junge Menschen heute mehr denn je wieder interessiert. Nachzulesen ist sicher Interessantes bei Wiki, da weitere Ausführungen hier im Blog doch zu weit führen. Es gäbe über diese okkulte Welt so Vieles zu erzählen…


FANTASIE-WORLD: Ein fiktives Universum ist eine fiktionale Realität, die sich durch
mehr oder minder große Abweichungen von der Realität unterscheidet. (Wikipedia)


Unsere Kinder waren übrigens schon so mit 11 oder 12 Jahren in den „Achtzigern“ (1980er Jahren) total fasziniert, wenn sie mit ihren Freunden das damalige Lieblings-Kult-Spiel: „Das schwarze Auge“ (1984-Schmidt-Spiele) in zahlreichen Varianten, z.B. mit der „Burg des Schreckens“ spielten. Es basiert auf der „Fantasy-Spielwelt Aventurien“ als klassisches Pen-&-Paper-Rollenspiel. Mit hochroten Köpfen saßen sie z.B. im Sommer abends bei Kerzenschein mit den Nachbarskindern in unserem Garten und konnten mit dem Spiel kaum aufhören. Das war damals…

Geister schreien, Hexen lachen, gebt uns Süßes, sonst wird’s krachen.“

Heute können vor allem Jugendliche tief in Gedanken eintauchen in die große, weite Welt der Online-Rollenspiele, wie:World of Warcraft“ oder „Dark Age of Camelot“ oder auch sich in das Rollenspiel „Neverwinter Nights“ vertiefen: Hier ist der Hexer ein mächtiger Zauberer, der unter anderem Dämonen herbeirufen kann. Es gibt die spannende Spielereihe „The Legend of Zelda“ und viele mehr.
Es ist hier nicht ganz ungefährlich sich selbst zu verlieren… Auf die Spielsucht werde ich hier nicht weiter eingehen, hier kann man sich bestens „im Netz“ informieren.
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Im Folgenden wird in diesem Blog auch „NICHT“ weiter auf andere vielfältige Synonyme der Zauberkunst eingegangen“, wie zum Beispiel:
Orakel-Rituale-Chaosmagie-Satanismus-Dämonie, Psychosekten, Okkultismus, spiritistische Methoden wie Gläser- oder Tischrücken (Parapsychologie) etc.“, um z.B. mit dem Geist verstorbener Kontakt aufzunehmen und viele andere okkulte Dinge mehr.
Direkter Draht zum Jenseits? Na ja… jedenfalls sicher für einige ein spannendes Thema… Dies alles würde dann doch den Rahmen dieses Blogs hier sprengen.

So bleibt uns allen weiterhin nur das – wie ein Perpetuum mobile – sich „ewig sich immer schneller “ ausbreitende „World-Wide-Web“ mit seinen unzähligen, unendlichen Gedankenwelten, bei denen kluge oder weniger kluge Geister darüber ausführlich schon immer vieles geschrieben haben.
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Orakel? Spiritismus? Niemand kann in die Zukunft sehen...“Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich“ . Zitat: Erich Kästner (1899-1974), dt. Schriftsteller, Er erhielt 1957 den begehrten Georg-Büchner-Preis.


Können wir nicht selbst uns magische Impulse setzen für ein glückliches Leben?

Magisches Weltall: „Kosmologen sind oft im Irrtum, aber nie im Zweifel“ . Zitat: L.D. Landau, Nobelpreisträger 1962

Vielleicht helfen meine Ausführungen dabei, dass manch einer einmal wirkungsvoll etwas mehr „zauberhafte Magie“ in seinen Alltag bringt oder auch vielleicht einmal vor Ort die Gelegenheit bekommt, um eine Zaubershow zu besuchen, um selbst einen Eindruck von „der Welt der Magie“ zu gewinnen. Also…here we go! Viel Spaß!

„Jeden Menschen umgibt ein besonderer Zauber und es gibt immer jemanden dem dieser auffällt und gefällt!“…. Zitat: Autor unbekannt


Das Allerschönste sind diese federleichten Augenblicke,
die unser Herz beflügeln und unsere Seele schweben lassen,
die uns himmelwärts tragen auf Schwingen aus Lust und Laune,
auf Wolken aus Leichtigkeit, schwerelos wie ein Engel.

Jochen Mariss (*1955) deutscher Autor und Fotograf

Zauberei – Magie – Satanskult – Orakel – Rituale – Voodoo – Hexerei – Magie – Wahrsager – Propheten – Zeichendeuter – Sterndeuter – Hellseher – Astrologen – Weissager – Chaosmagie – Hütchenspieler – Hokuspokus – etc.

Ich habe versucht, mein „Zauber-Blog-Thema“ zeitgemäß, praxisgerecht und leicht verständlich für alle hier zu erklären, natürlich unter Verwendung der Ergebnisse eingehender sog. „wissenschaftlicher“ Recherchen „im Netz“.

Als „Laie“ gebe ich keine Garantie für die Vollständigkeit der Begrifflichkeiten im Blog, da ich kein Fachmann auf diesem Gebiet bin bzw. daher leider auch nicht „zaubern“ kann. ? Vielleicht sollte ich es doch einmal lernen und mich beim „Magischen Zirkel von Deutschland“ anmelden? 😉 Das wäre bestimmt unglaublich spannend…Wer weiß, wozu „zaubern können“ vielleicht einmal ganz gut sein könnte? Wer hat vielleicht Lust hier mitzumachen?

Über ein kurzes „Feedback“ von meinen lieben Lesern zu meinem Blog (siehe am Blog-Ende) würde ich mich natürlich immer sehr freuen. 😉
Ulla G.


„Lasst Euch verzaubern durch den Eintritt in die faszinierende Zauberwelt der Magie“
Magische Momente sind wie Sterne am Himmel. Unerreichbar leuchten sie und begleiten uns ein Leben lang.

Anhang – „Zitat“:
Der alltägliche Glaube an die Magie macht, dass wir uns wohler fühlen. Selbst manch aufgeklärte Geister glauben an Magie. Dem sollten wir mehr Beachtung schenken“, sagt „Eckart von Hirschhausen“.
«Die Wissenschaft hat die Magie aus der Medizin vertrieben, aber nicht aus uns Menschen». Davon ist der erfolgreiche Kabarettist und Mediziner Eckart von Hirschhausen überzeugt.Früher, da hatte unsere Mama unser «Aua» einfach weggeblasen. Heute schlucken wir dafür Homöopathie-Kügelchen“.
Beides wirkt und zwar erstaunlicherweise auch völlig ohne Wirkstoff: Allein – wie die „Magie“ – ganz allein durch die Macht unserer Gedanken, die positiven Erwartungen und das ganze Drumherum: die vertrauten Gespräche, vor allem die wohltuende Zuwendung und das geheimnisvolle Ritual.



"Die magische Nacht" Vielleicht kann euch dieses Gedicht zum Abend  märchenhafte Träume bringen...

P.S. als Nachtrag: Die feine Kombination von Gedanken und Bildern ist hier im Blog nicht einfach…Ich finde, Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker. Manch` bekannte oder unbekannte Zitate-Spruchweisheiten und kurze Gedichte umrahmen daher meine Gedanken in diesem Blog.


„Alles nur Magie? „-Blog veröffentlicht am 30. August 2019