Five o’clock tea!

Very british? Die englische Tea Time, nichts könnte ja britischer sein…und man findet sie mittlerweile überall in der Welt an besonderen Orten, wir haben sie z.B. auch im Carlton (Berlin) am Potsdamer Platz, natürlich in England und auf Madeira im Reid`s Palace (Funchal) entdeckt.
Es ist heute einfach mehr als koloniale Nostalgie und erinnert an eine Zeit im späten 17. Jahrhundert, als die Briten zwar Tee aus Indien importierten, er aber so selten war, dass er nur Wenigen vorbehalten war. 

Die Bezeichnung „five o’clock tea“ ist übrigens keine britische Erfindung und im anglosächsischen Raum kaum bekannt oder gebräuchlich. Wer danach fragt, wird deshalb mitunter verständnislose Blicke ernten. Das, was wir unter diesem Begriff verstehen, kennt man in England als „afternoon tea“.

Eine der vielen „Events“ die im Jahresverlauf hier in NRW in der Nähe von Essen im Schloss Hugenpoet angeboten werden, sind der vor allem in den Winter-Monaten immer sonntags stattfindende „Afternoon-Tea“, ein nettes Erlebnis mit flackerndem Kaminfeuer, am Flügel begleitete uns leise Musik durch den Pianisten. Es ist nicht weit (nur etwa knapp 30 min.) von unserem Zuhause in Düsseldorf entfernt. Wir vier „Mädels“ hatten einen wunderbaren Sonntagnachmittag dort gemeinsam genießen können…

Wassergraben ums Schloss Hugenpoet

Die HISTORIE des eindrucksvollen Anwesens ist auf der website gut beschrieben:

anno 778:

Erstmalig erwähnt das Anwesen als Königsgut Karls des Großen, im Mittelalter war es Eigentum der Herren von Nesselrode, genannt Hugenpoet.

Woher kommt bloß der Name Hugenpoet? Mit Poesie hat es zunächst nichts zu tun, obwohl manches im historisch belegten Platz genau dieses anregt. Hugen sind Kröten und Poet kommt von Pfütze oder Pfuhl. Auch heute noch ist das Schloss vom Wasser umgeben.

Die Geschichte von Schloss Hugenpoet ist nur schwer in wenigen Worten zu erzählen. Wohl nur das alte Gemäuer und der Schlossgeist, der sich selten zeigt, wissen genau, was sich auf Hugenpoet in den vergangenen Jahrhunderten alles ereignet hat.

Das Haupt-Schloss, so wie es heute dasteht, ist bereits 370 Jahre alt. Vom Rittergut also zum Schlosshotel…

Das prachtvolle Erbstück des Freiherrn von Fürstenberg mit Hotel ist ein elegantes Refugium für Gäste mit zwei Restaurants, einer Bar, Festsälen und Salons.“

Ein schöner Ort zum Feiern bestens geeignet. Ideal nicht nur für eine „Märchenhochzeit“…auch zum Afternoon-Tea ein echt schönes Erlebnis.

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